Mittwoch, 25. März 2020

Best Ager Reiseführer für Berlin veröffentlicht. Partner sind die Luxus-Seniorenresidenzen Tertianum Premium Residences




Senioren reisen anders, Senioren reisen häufiger und viele Senioren haben mehr Geld und Zeit zur Verfügung, wenn sie in der Welt unterwegs sind. Auch wenn aktuell in Corona-Zeiten keine Reisen möglich sind, so können sich ältere Menschen auf die nahe Zukunft und ihren nächsten Urlaub freuen.

Eine passende Lektüre ist der jetzt erschienene Reiseführer für Senioren "Berlin – Reisen kennt kein Alter" mit einem besonderen Blickwinkel der älteren Reisenden. Herausgeber sind die Tertianum Premium Residences, die zum 20-jährigen Jubiläum wieder Vorreiter für die Generation 65+ in Deutschland sind.

Die Autorin Corinna von Bassewitz entführt die Leser in die schönsten und aufregendsten Viertel der deutschen Hauptstadt und nach Potsdam. Beide Städte bieten so viel zum Entdecken – auch für die Älteren und Längerlebenden. Entlang kuratierter Spaziergänge erleben die Leser die Highlights aus Kulinarik, Kultur, Geschichte, Shopping & Co. 

Tertianum-Bewohner steuern Tipps für Berlin bei

Außergewöhnlich persönlich wird der Reiseführer durch die individuellen Tipps prominenter Berliner wie Tim Raue, Judith Haase, Udo Walz oder den Potsdamer Kai Diekmann sowie Insider-Tipps von Bewohnerinnen und Bewohnern der Tertianum Residenz Berlin.


Die Bedürfnisse der älteren Reisenden finden in dem Berlin Reiseführer besondere Beachtung. Er verbindet kulinarische, sehenswerte und kulturelle Highlights mit hilfreichen Informationen wie beispielsweise zur Barrierefreiheit einzelner Orte und zu Sehenswürdigkeiten. 

Anna Schingen, Direktorin Marketing & PR der Tertianum Premium Residences, zur Entstehung: „Als wir im letzten Jahr mit dem Reiseführer begonnen hatten, rechnete niemand damit, dass eine Infektionswelle einritt, die unser Leben, das Reisen und die Bewegungsfreiheit gerade der Älteren so massiv einschränkt. Doch Reisen ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil des Lebens in jedem Alter, daher können wir mit unserem stilvollen Reiseführer gerade jetzt inspirieren, aufmuntern, Freude schenken und Motivation für viele Entdeckungsspaziergänge der Älteren in der hoffentlich nahen Zukunft geben.“

In der Reihe werden alsbald ein Guide für München und die Bodenseeregion erscheinen, wo sich auch Domizile von Tertianum befinden.

„Berlin – Reisen kennt kein Alter“, 128 Seiten, Callwey Verlag, EUR 18,00
ISBN: 978-3-7667-2475-5.

Weitere Infos über Tertianum Premium Residences:

www.mein-tag-im-tertianum.de

März 2020. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Fotos: Cellwey Verlag


Montag, 16. März 2020

Kampf gegen Coronavirus: neue antivirale Wirkstoffe werden mit EU-Projekt schnell erprobt. Ulmer Professor mit dabei

Das neuartige Coronavirus hat weltweit bereits mehrere Tausend Todesopfer gefordert. Eine spezifische Therapie oder eine Schutzimpfung gibt es bisher nicht. In einem jetzt gestarteten EU-Projekt wollen Forschende um die Professoren Jan Münch von der Universität Ulm und Thomas Schrader (Universität Duisburg-Essen) die Entwicklung einer wirksamen antiviralen Therapie beschleunigen.

Dazu sollen zusammen mit weiteren europäischen Partnern verschiedene Wirkstoffe gegen das Coronavirus schnell und effizient erprobt werden. Für das zweijährige Vorhaben „Fight nCoV“, das von der Universität Stockholm geleitet wird, hat das Konsortium 2,8 Millionen Euro eingeworben.


Prof. Jan Münch vom Institut für Molekulare Virologie, Universitätsklinik Ulm
Bei bei anderen Erregern gilt das Eindringen des Coronavirus in die Wirtszelle als vielversprechender Angriffspunkt für antivirale Wirkstoffe. Diesen Vorgang hemmen drei Substanzen, die im Projekt „Fight nCoV“ auf ihre Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 untersucht und optimiert werden.


Dabei handelt es sich zum einen um die von Thomas Schrader und Jan Münch entwickelten molekularen Pinzetten: Diese binden an die Virushülle und zerstören den Erreger. Des Weiteren werden ein einsträngiges Oligonukleotid untersucht sowie makromolekulare Inhibitoren, welche die Wechselwirkung des Erregers mit der Zielzelle unterbinden.  

Um die Wirksamkeit und Sicherheit dieser Wirkstoffe zu überprüfen, verwendet die Forschergruppe verschiedene Modelle. Im Ulmer Labor soll die antivirale Wirksamkeit der Substanzen anhand von ungefährlichen viralen Pseudotypen bestimmt werden. 


Die vielversprechendsten Wirkstoffe werden anschließend von europäischen Partnern auf die Hemmung von SARS-CoV-2 in Zellkulturen getestet. Für weitere Untersuchungen werden Tiermodelle bis hin zu Primaten genutzt, um zeitnah klinische Studien zu beginnen. „Wir stehen vor der dringenden Aufgabe, eine wirksame Therapie gegen SARS-CoV-2 zu finden.

Daher stellen wir die Testmodelle schnellstmöglich auch anderen europäischen Forschergruppen zur Verfügung“, betonen der Virologe Münch und der Chemiker Schrader.

Corona-Erreger kommt vom Tier
Bei dem neuartigen Coronavirus handelt es sich um eine Zoonose: Der Erreger ist vom Tier auf den Menschen übergesprungen. Sollten sich die antiviralen Substanzen tatsächlich als wirksam gegenüber SARS-CoV-2 erweisen, können sie womöglich auch bei zukünftigen Zoonosen oder anderen viralen Atemwegserkrankungen eingesetzt werden.

„Fight nCoV“ wird von der EU über das Projekt HORIZON 2020 gefördert. Neben den Universitäten Stockholm (Schweden), Ulm, Duisburg-Essen, und Aarhus (Dänemark) sind die Forschungseinrichtungen CEA (Frankreich) sowie Adlego Biomedical (Schweden) beteiligt.

März 2020. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Foto: PR/Uniklinik Ulm

Freitag, 13. März 2020

Saale-Unstrut: Hier fühlen sich Senioren wohl. 2020 sind viele Garten- und Park-Veranstaltungen zwischen Weimar und Leipzig geplant

Merseburg, Schlossgarten 2020

Saale-Unstrut ist eine hochmittelalterlich geprägte Wein- und Kulturlandschaft im Herzen Deutschlands. Ein weltweit einmaliges architektonisches Erbe aus 1000 Jahren europäischer Geschichte bildet mit malerischen Flusslandschaften, alten Weinbergen, Steilterrassen, Natursteinmauern und Weinberghäuschen ein facettenreiches Nahreiseziel, das anspruchsvolle Wein- und Kulturinteressierte ebenso anzieht wie aktive Naturgenießer.

Seniorinnen und Senioren fühlen sich in der Region wohl. Das liegt auch an der Natur und den vielen Veranstaltungen. In diesem Sommer ist Saale-Unstrut ein Hotspot für Freunde der Gartenkultur. Die Wein- und Kulturlandschaft zwischen Leipzig und Weimar lenkt den Blick auf ihren Schatz historischer Parks und Gärten:

5. bis 7. Juni: Rendezvous in Schloss- und Domgärten

Erstes Highlight des Gartenjahres in Saale-Unstrut ist „Rendezvous im Garten – Tage der Parks und Gärten“ vom 5. bis 7. Juni. Damit schließt sich die Region einer Aktion an, die zeitgleich in 20 europäischen Ländern stattfindet. Es ist eine gemeinsame Initiative der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur, des Französischen Kulturministeriums, des Institut français Deutschland und des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz. Anliegen der Aktion ist es, den Reichtum der europäischen Gartenkultur zu zeigen.

In der Domstadt Merseburg gibt die Hofdame der Herzogin Christiane ihr Wissen über den Schlossgarten an Besucher weiter. Am 6. Juni begleitet sie Interessierte zur Sonderführung „Barocke Schloss- und Gartenträume“ durch das Schloss und den herzoglichen Lustgarten. Dieser wurde zunächst als Barockgarten angelegt, später nach Plänen des bedeutenden Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné zum Landschaftspark umgestaltet. 


UNESCO-Welterbe Naumburger Dom

 

Der Domgarten Naumburg öffnet am Aktionswochenende vom 6. bis 7. Juni den Naumburger Meister Markt. Kunsthandwerker präsentieren ihre Arbeiten, Gastronomen und Händler bieten regionale Gerichte und Produkte vor der Kulisse des UNESCO-Welterbes Naumburger Dom.

Die Tour „Es grünt so grün“, die jeweils 12 Uhr startet, führt Besucher durch den Domgarten mit seinen steinernen Bastionen und mittelalterlichen Mauern, alten Teichen, rekultivierten Obst- und Küchengartenbereichen sowie dem modernen Garten des Naumburger Meisters.

Domgarten

Vom Titel „Rendezvous“ hat sich die Stadt Zeitz inspirieren lassen. Sie stellt am 7. Juni ihre sieben Trauorte im Barockschloss und seinem Garten vor. Der Schlossgarten vereint Themengärten mit Landschaftsparks, üppige Blumenbeete mit Spiel- und Sportplätzen. Eine Attraktion ist der Japanische Garten, der 2004 von extra aus Japan angereisten Landschaftsgärtnern nach dem Vorbild eines Tempelgartens gestaltet wurde. Zu Hochzeiten verwandelt er sich in ein grünes Trauzimmer.

Ebenfalls am 7. Juni entführt ein Wandelkonzert Besucher musikalisch durch den Schlosspark Ostrau. An verschiedenen Stationen ist die „Musicalische Land-Lust“, eine Sammlung barocker Kantaten von Reinhard Keiser, zu hören. Der Park wurde um 1700 als Barockgarten mit Orangerie und Melonerie angelegt, 60 Jahre später zu einem Landschaftspark nach englischem Vorbild mit Wassergräben und Teichen umgestaltet.

Musikalisch begleitet auch der Park Dieskau seine Besucher zu „Rendezvous im Garten“. Am 7. Juni erklingen in einer Parkführung Liebeslieder aus zwei Jahrhunderten: vom Barock zur Romanik. Der Park entstand Ende des 18. Jahrhunderts, verfiel nach dem Zweiten Weltkrieg aber zusehends. Ein engagierter Verein und die Gemeinde stellen ihn seit 1998 wieder her.
 

Novalis und Goethe im Blick
 

Der Novalisgarten in Weißenfels präsentiert am 7. Juni ein 60-minütiges Intermezzo zum Thema „Gartenträume“. Der Garten ist bekannt für seine Novalisrose, eine lavendelblaue Beetrose. An den Garten schließt sich die Novalis-Gedenkstätte an, in der an das Leben und Werk des gleichnamigen Literaten erinnert wird.

Am Geiseltalsee, der aus einem gefluteten Tagebau entstand, lockt der Barockgarten und Landschaftspark St. Ulrich in Mücheln am 6. Juni zu einer Führung durch die Anlage. Das Besondere: Der terrassierte Barockgarten und der englische Landschaftspark entstanden etwa zur gleichen Zeit.

Die Kuranlagen und das Goethe-Theater in Bad Lauchstädt laden am Aktionswochenende zu Lesung, Schauspiel und Konzert. Am Freitag liest Autorin Monika Maron aus ihrem Roman „Munin oder Chaos im Kopf“, am Sonnabend ist im Goethe-Theater das Schiller-Drama „Turandot“ zu sehen und am Sonntag erklingen Bach und Beethoven am Klavier im historischen Kursaal.
 

Dornburger Rosenfest

Der zweite Höhepunkt ist das alljährliche Rosenfest auf den Dornburger Schlössern bei Jena in Thüringen – in diesem Jahr am 27. und 28. Juni. Dann wird der prächtige Rosengarten der Anlage in voller Blüte stehen und die Dornburger Rosenkönigin gekürt. Schon Goethe schwärmte von der Aussicht und den gepflegten Gärten der drei Schlösser, die auf einem mit Wein bewachsenen Muschelkalkfelsen hoch über der Saale thronen. Zwischen Altem Schloss, Renaissanceschloss und Rokokoschloss befinden sich mehrere gepflegte Terrassengärten.
 

Gartenträume-Picknicktag

Am 19. Juli folgt der große Gartenträume-Picknicktag mit Kulinarik und Kultur im Grünen. Es ist der Höhepunkt zum 20. Geburtstag des Netzwerks Gartenträume, das 50 besondere und nach historischen Plänen restaurierte Grünanlagen in Sachsen-Anhalt umfasst. In Saale-Unstrut beteiligen sich am Picknicktag der Schlosspark Ostrau, der Schlossgarten Merseburg, der Pfarrgarten in Bad Dürrenberg, der Barockgarten und Landschaftspark St. Ulrich in Mücheln, der Domgarten Naumburg sowie der Schlosspark Moritzburg in Zeitz.


Schlosspark Moritzburg Zeitz
Kleinode in der Region

Auch die kleineren Parks und Gärten setzen im Sommer kulturelle Akzente. Im Kurpark Bad Sulza, der Mitte des 19. Jahrhundert im englischen Stil angelegt wurde, wird am 4. Juli Kurparkfest gefeiert.

Im Kurpark Bad Kösen, eine zweigeteilte Anlage, die durch einen Wanderweg verbunden wird, ist im April die Blüte der Magnolienbäume zu bewundern. Während der Kursaison von Mai bis Oktober kann auch das Gradierwerk besichtigt werden.

Wie eindrucksvoll grüne Architektur sein kann, können Besucher des historischen Dorfes Auerstedt in der Nähe von Bad Sulza erleben. Hier befindet sich der größte lebende Weidenbau der Welt. Der futuristische Auerworldpalast wurde 1998 von 300 Freiwilligen aus aller Welt unter Leitung des Schweizer Architekten Marcel Kalberer und der Gruppe Sanfte Strukturen errichtet. Vom 30. Juli bis 2. August findet rings um den Bau das ehrenamtlich organisierte Auerworld Festival statt.

Alle Infos auf der Website
Alle 50 Anlagen des Netzwerks Gartenträume sowie die Veranstaltungen „Rendezvous im Garten“ und „Gartenträume-Picknicktag“ werden unter www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de vorgestellt. 



März 2020. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos:
Schlossgarten Merseburg: Wolfgang Kubak
Domgarten: Vereinigte Domstifter, Falko Matte
Schlosspark Moritzburg: Kathrin Nerling

Donnerstag, 12. März 2020

Wirbelsäulenzentrum Votgareuth: Mit neuem Chefarzt die erfolgreichen Behandlungen für Senioren fortsetzen

Pressemeldung // Dr. Mosafer leitet Wirbelsäulen- und Skoliosezentrum in Vogtareuth


Dr. Mostafa Mosafer leitet jetzt das Wirbelsäulen- und Skoliose-Zentrum der Schön Klinik Vogtareuth im Chiemgau. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie verfügt über eine große Expertise in der Behandlung von Deformitäten der Wirbelsäule sowie der Rekonstruktion von verschleißbedingten Wirbelsäulenverkrümmungen.  
Dr. Mosafer wird bei komplexen Fehlbildungen und verschleißbedingten Wirbelsäulenerkrankungen eng mit Dr. Manfred Kudernatsch, Chefarzt des Fachzentrums für Neurochirurgie und Epilepsie-Chirurgie, zusammenarbeiten. Das erfahrene Team deckt so das komplette Behandlungsspektrum rund um die Wirbelsäule ab.

Seit 2015 gehört Dr. Mosafer bereit zum international anerkannten Expertenteam der Schön Klinik Vogtareuth und ist u.a. spezialisiert auf mikrochirurgische und minimalinvasive OP-Verfahren zur Behandlung von Brüchen, Spinalkanalverengungen und Bandscheibenschäden der gesamen Wirbelsäule.
Die Schön Klinik Vogtareuth ist eine international anerkannte Fachklinik mit 400 Betten. Sie ist u.a. spezialisiert auf Erkrankungen des Bewegungsapparats (Orthopädie, Wirbelsäulen-Chirurgie sowie Hand-Chirurgie), die Neurochirurgie mit Epilepsie-Chirurgie, die Herz- und Gefäß-Chirurgie sowie neurologische Erkrankungen, insbesondere Epilepsie.

www.schoen-klinik.de/vogtareuth
 
März 2020. Text: ots/Foto: obs 

Mittwoch, 11. März 2020

Bakterienabwehr durch natürliches Produkt aus Österreich: Zirbelle. Produkttipp Naturheilkunde



Landarzt Dr. Wolfgang Hofmeister arbeitet seit Jahrzehnten in seiner Praxis in den Nockbergen/Österreich mit der heilenden Kraft der Zirbe. Er ist von der neuen Naturkosmetiklinie der Marke ZIRBELLE überzeugt. 

"Die Zirbe ist ein besonderer Nadelbaum, denn er wächst hinauf bis zu 2.800 Meter Seehöhe. Dort findet man die meisten Inhaltsstoffe. Gerade in der Region Turracher Höhe mitten im größten, zusammenhängenden Zirbenwald Europas bilden sich die besten ätherischen Öle aus dem Gneis und Granit", so der Mediziner.

Das Alpenwunder zählt zu den längstlebenden Bäumen und kann bis zu 1.000 Jahre alt werden. Sie wird seit Jahrhunderten in der Volksheilkunde verwendet. Die Zirbe hat massive Selbstheilungskräfte, denn wenn sie beschädigt wird, heilt sie sich selbst wieder.

Die ätherischen Öle wirken über das limbische System, sie verbessern das Schlafverhalten, wirken auf den Gehirnstamm und auf das Herz- Kreislaufsystem.

Die Zirbe wehrt Bakterien ab. Kolibakterien konnten auf der Zirbe nicht wachsen! Sie schützt sich selbst gegen Bakterienbelastungen. Speziell auch in der Vorsorgemedizin. 

Die Naturkosmetiklinie ZIRBELLE finden Sie im Webshop unter www.zirbelle.at.

März 2020. Text: ots, Copyright Foto: obs

Montag, 9. März 2020

Festival der Nationen 2020 in Bad Wörishofen: Senioren erleben Weltklasse-Musik und erholen sich in ausgewählten Allgäuer Gesundheitshotels



Es ist DAS kulturelle Highlight im bayerischen Spätsommer: Beim „Festival der Nationen 2020“ (25. September bis 4. Oktober) gastiert die Internationale Weltelite der klassischen Musikszene in Bad Wörishofen im Allgäu. Mit dabei sind Stars wie Rolando Villazón (siehe Foto), Julia Fischer, Daniil Trifonov, Alice Sara Ott, Rudolf Buchbinder und die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker.

Bad Wörishofen ist gerade für ältere Menschen, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen immer eine Reise wert. In der Kneipp-Stadt gibt es sehr gute Kur- und Gesundheitshotels und viele Angebote für Körper, Geist und Seele. Natürlich ist Barrierefreiheit gewährleistet, so dass auch Rollstühle und Rollatoren problemlos mitgenommen werden können.

Für eine gute Unterbringung von Senioren empfehlen sich diese Hotels in Bad Wörishofen:

Steigenberger Hotel Der Sonnenhof
 

Als exklusive Oase der Entspannung gilt das Fünf Sterne Superior Hotel Der Sonnenhof (www.spahotel-sonnenhof.de) in Bad Wörishofen und ist mit seinem 3.000 m2 großen Luxus SPA inklusive großzügiger Wasserlandschaften und mit einem neuen, großen und ganzjährig beheizten Infinity-Außenpool besonders bei Wellness-Fans beliebt. Für alle Festivalgäste öffnen die drei Restaurants des Hotels bereits zwei Stunden vor Konzertbeginn, so dass ausreichend Zeit für die Abendgarderobe bleibt. Zudem gibt es einen Shuttleservice zum Veranstaltungsort, dem Kurhaus.

Kur- und Wellnesshotel Förch
In Zentrum von Bad Wörishofen logieren die Gäste im traditionsreichen Vier Sterne Kur- und Wellnesshotel Förch (www.kurhotel-foerch.de). Es verfügt über geschmackvoll eingerichtete Zimmer, einen großzügigen Servicebereich und eine abwechslungsreiche Wellness- und Badelandschaft. Während der Festivalwochen hat das Hotel für alle Klassik-Liebhaber drei exklusive Buchungs-Deals mit variabler Aufenthaltsdauer im Angebot, die unterschiedliche Konzertpakete inkludieren.

Wellness-, Kneipp- und Spa-Hotel Fontenay
Einem "petit château" gleich, entführt das Hotel Fontenay (www.kurhotel-fontenay.de) in Bad Wörishofen seine Gäste in eine Welt, in der gediegener Luxus, modernster Komfort und ein Hauch Nostalgie zu Hause sind. Das Wellness, Kneipp & Spa Hotel beschäftigt sich intensiv mit der Gesundheitslehre von Sebastian Kneipp, die zum immateriellen Kulturgut der UNESCO ernannt wurde.

12 Cellisten, Berliner Philharmoniker
 

Hotel Sonnengarten
Das Vier Sterne Hotel Sonnengarten (www.hotelsonnengarten.de) gilt sowohl für Privatreisende, als auch für Tagungsgäste und Besucher der Messe München seit über 25 Jahren als erstklassige Adresse im Allgäu. Neben einem breiten Angebot an kulinarischen Spezialitäten schätzen Gäste besonders den große Pool- und Saunabereich sowie die zentrale Lage.

Hotel-Gasthof Adler

Im familiengeführten Hotel-Gasthof ADLER (www.adler-bw.de) wird Gastlichkeit großgeschrieben. Die Inhaberfamilie Trommer führt „den Adler“ bereits in der vierten Generation und verbindet Tradition und Moderne zu einem Ort mit besonderem Flair.

Kneipp-Bund Hotel
Das Kneipp-Bund Hotel (www.kneippbundhotel.de) hat sich ebenfalls der Kneipp-Bewegung verschrieben: Es bietet den Gästen nicht nur eine freundliche und familiäre Atmosphäre, sondern zugleich ein vielseitiges Gesundheits- und Aktivprogramm.

Wohlfühlhotel Alpenrose

Das zentral gelegene Wohlfühlhotel Alpenrose (www.wohlfuehlhotel-alpenrose.de) in Bad Wörishofen begrüßt Gäste in einem familiären Ambiente und ruhiger Lage. Es verfügt über fünf Einzel- und zehn Doppelzimmer, zudem befinden sich kostenfreie Parkplätze direkt am Hotel.

Parkhotel Residence

Viel Ruhe und Entspannung finden die Gäste des Parkhotel Residence (www.parkhotel-residence.de) in der über 9000 qm großen Spa- und Spirit Wellnessoase des Hauses. Sie können zudem in einem großen Park mit altem Baumbestand flanieren gehen.

Karten bestellen für Festival der Nationen

Ab sofort ist das Festival Büro geöffnet. Eine frühzeitige Reservierung von Karten ist aufgrund der Nachfrage zu empfehlen: telefonisch unter der Rufnummer 08245/96 09 63 (Montag bis Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr) oder per E-Mail an info@festivaldernationen.de

www.festivaldernationen.de

März 2020. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Fotos: PR 

Ruth Reinhardt
 

Sonntag, 8. März 2020

Intervallfasten im Frühjahr. Wie geht das und ist diese Diätform gut für den Körper? Expertin der Uniklinik Ulm mit Tipps


 
Fastenzeit bis Ostern: Viele Menschen nehmen sich in diesem vierzigtägigen Zeitraum vor, zum Beispiel auf Süßigkeiten, Fastfood oder Alkohol zu verzichten. Einer immer größeren Beliebtheit erfreut sich allerdings auch das Intervallfasten

Warum der vorübergehende Verzicht auf Nahrung so gut für unseren Körper ist und was wir beim Intervallfasten beachten müssen erklärt eine Expertin vom Institut für Allgemeinmedizin der Uniklinik Ulm: PD Dr. Dorothea Kesztyüs.

6/8, 5-zu-2-Diät oder „Alternate Day Fasting“. Es gibt verschiedene Arten, Intervallfasten zu betreiben. Welche Methode können Sie – vor allem für Anfänger– empfehlen?

Einsteigern empfehle ich die 16/8-Methode, das heißt an 16 Stunden am Tag wird gefastet, an acht Stunden darf gegessen werden. Wie gut Menschen mit dieser Fastenmethode zurechtkommen, ist individuell ganz verschieden. Bei den einen klappt es sehr gut, nur in einem Zeitraum von acht Stunden zu essen, weil sie diesen auch selbst bestimmen dürfen. Die meisten lassen bei dieser sehr flexiblen Methode entweder das Frühstück oder das Abendessen weg.


Es gibt aber auch Menschen – vor allem diejenigen, die starkes Übergewicht haben – die sich sehr schwer tun, da sie ein ganz anderes Verhältnis zum Essen und auch zu Hunger haben. Es gibt also zwei Lager: die einen bekommen das Fasten sehr gut hin und die anderen haben eher Probleme damit. Für diese Menschen ist es empfehlenswert, das Intervallfasten ärztlich begleiten zu lassen oder sich noch besser zu informieren, was sie am Ende der acht Stunden essen sollten, um nicht in ein Hungerloch zu fallen.

Bei den anderen Formen zum Beispiel der 5-zu-2-Diät, die an zwei Tagen in der Woche nur 500 Kalorien erlaubt, sollte man sich ebenfalls genau informieren, welche Nahrungsmittel geeignet sind. Nimmt man hier die falschen Dinge zu sich, kann das den Effekt zunichtemachen.

Allgemein sollte sich jeder bewusst sein, dass alle Fastenmethoden eher eine Lebensstilumstellung sind und keine Diät, an die man sich über eine gewisse Zeit hält. Man muss das Fasten in den Alltag einbauen und dafür ist die 16:8 Methode die einfachste, die ich deshalb auch Einsteigern empfehle. Hier kann man natürlich auch langsam einsteigen und muss nicht mit 16 Stunden Fasten beginnen.

Viele sehen im Intervallfasten die neue Zauberformel für gesundes Abnehmen. Aber welche positiven Effekte bewirkt das tägliche Fasten tatsächlich im Körper?


Das Fasten an sich ist relativ gut untersucht. Ein Effekt ist zum Beispiel, dass der Stoffwechsel, besonders das Insulin, reguliert wird. Daher schützt das Fasten vor Erkrankungen wie Diabetes Typ II und dadurch auch koronaren Herzerkrankungen. In der Zeit, in der der Körper nicht mit Verdauung beschäftigt ist, kann er sich außerdem selbst reinigen. Das heißt in den Zellen läuft ein Prozess ab, der sich Autophagie nennt. Hierbei wird der ganze „Zellmüll“, der im Laufe der Zeit entsteht, abgebaut. Die Zelle macht also regelrecht Hausputz. Dazu ist es natürlich wichtig, eine gewisse Fastenzeit einzuhalten. Denn 16 Stunden sind das Minimum für den Anstoß der Autophagie. Diese Autophagie und die Hormonregulation verlangsamen zudem das Altern.

Der tägliche Verzicht auf Nahrung in einem bestimmten Zeitraum hat auch einen positiven Effekt auf das Immunsystem und wir werden widerstandsfähiger gegen Krankheiten wie beispielsweise Allergien. Längeres Heilfasten bewirkt sogar, dass sich das Immunstem regelrecht erneuert.

Durch Intervallfasten werden Menschen außerdem resistenter gegen oxidativen Stress, das heißt der Körper kann sich besser gegen freie Radikale wehren. Das sind Moleküle, Ionen oder Atome mit einem ungepaarten Elektron, die besonders reaktionsfreudig sind und Schäden in unseren Zellen und in unserem Körper anrichten können. Eine zu hohe Konzentration an freien Radikalen führt zu oxidativem Stress, der wiederum das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöht.

Worauf muss ich achten, wenn ich Intervallfasten betreibe und welche Fehler sollte ich unbedingt vermeiden?

Manche Menschen machen den Fehler, dass Sie am Ende der Essensphase viel zu viel essen, weil sie Angst vor auftretenden Hungergefühlen in der Fastenphase haben. Diese Menschen nehmen beim Intervallfasten eventuell sogar noch zu. Man sollte also vermeiden, nach den 16 Stunden Fasten sehr große Mengen zu essen. Besonders kohlenhydratreiche Mahlzeiten sind nicht empfehlenswert, da sie den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen.


Wenn dieser wieder abfällt, kommt aber der Hunger. Nehme ich am Ende der Fastenphase allerdings eine eiweißreiche Mahlzeit zu mir, dann bin ich gesättigt ohne in dieses Tief des abfallenden Blutzuckerspiegels zu fallen. Neben der Menge ist auch die Auswahl der Nahrungsmittel entscheidend für den Fastenerfolg. Viele denken beim Intervallfasten, sie dürften während der acht „Essens-Stunden“ zu sich nehmen, was sie möchten. Das stimmt aber so nicht. Man sollte Fasten immer zum Anlass nehmen, seine Ernährung und seinen Lebensstil zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern.

Ich würde daher jedem empfehlen, sich gut zu informieren bevor man mit dem Intervallfasten beginnt und sich zu überlegen, ob man zum Beispiel eher der Frühstücks-Typ ist oder lieber Abends gemeinsam mit der Familie isst. 


www.uniklinik-ulm.de


März 2020. Quelle: Uniklinik Ulm
Copyright Fotos: PR