Dienstag, 20. September 2022

Begleiter für die Chemo-Therapie - das Buch von Jessica Bartling und Tanja Stüvecke hilft Frauen in schwieriger Zeit



Krebs. Chemotherapie. Angst. Hoffnung. Was bringen die nächsten Wochen? Viele Frauen sind verzweifelt. Der neue Ratgeber „Chemo und nun?“ ist mit seinem integrierten Tagebuch ein unterstützender Begleiter in der herausfordernden Zeit der Chemotherapie. Die Vision der beiden Autorinnen, Jessica Bartling und Tanja Stüvecke, war es, die Leserinnen liebevoll durch ihre Ausnahmesituation zu führen und ihre Selbstfürsorge für sich und ihren Körper zu unterstützen.

Arbeits- und Tagebuch zugleich ist

In diesem Ratgeber werden die grundlegenden Informationen zu den Fragen, die bei beginnender Chemotherapie immer wieder auftauchen, beantwortet. Dazu gehören der Therapieablauf, Nebenwirkungen, das Aussehen mit eventuellem Haarverlust, Kosmetik, Ernährung, Bewegung, Schlaf und Entspannung genauso wie der seelische Zustand. Die Leserinnen bekommen bei ausgewählten Themen die Möglichkeit Aufzeichnungen zu machen und mit sich und dem Buch zu arbeiten.

Dieser Ratgeber ist eine Herzensangelegenheit


Für Tanja Stüvecke sind Haare und Gesichter seit 30 Jahren ihre große Leidenschaft. Sie ist Friseurmeisterin und Haar & Make-up Artist. Viele Jahre hat sie international für große Foto- und Filmproduktionen gearbeitet und dabei ihre Begeisterung für Perücken entdeckt. Heute führt sie ein Zweithaarstudio im Bereich der medizinischen Hilfsmittel im Mammazentrum des Krankenhauses Jerusalem in Hamburg.

In ihrer täglichen Arbeit nimmt sie die Ängste und die Hilflosigkeit der Frauen wahr. Es entstand in ihr die Idee und der tiefe Wunsch, den Frauen in dieser Phase einen liebevollen Ratgeber für ihre äußeren und inneren Bedürfnisse und ihre wiederkehrenden Fragen zu den Themen der Chemotherapie an die Hand zu geben.

Zusätzliche professionelle Unterstützung für den Ratgeber erhielt Tanja Stüvecke von ihrer Freundin Jessica Bartling. Sie berät und begleitet Menschen in schwierigen Situationen. Durch eigene Krankheiten beschäftigte sie sich jahrelang mit der Auswirkung unterschiedlicher Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten und Nahrungsmitteln auf unseren Organismus. 

www.chemoundnun.de

September 2022 Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Verlag


Montag, 19. September 2022

Psychologische Beratung im Internet: Angebot der Diakonie Baden-Württemberg für ältere Menschen

Die Diakonie Württemberg ermöglicht schon länger Beratung zu unterschiedlichen Themen übers Internet. Mit der psychologischen Beratung gibt es ein weiteres Beratungsangebot. „Wir freuen uns, dass wir Menschen, die sich in einer Lebenskrise befinden, einen digitalen, also leicht zugänglichen Zugang zur Beratung anbieten können“, sagt Oberkirchenrätin Dr. Annette Noller, Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg. 

Trauerberatung für ältere Menschen online 

Die Anlässe für eine Beratung können Probleme in der Beziehung oder Familie sein, psychische Belastungen auch bei Lebensübergängen wie Trennung und Trauer, Stresssituationen, Erziehungsprobleme, Verlust von nahestehenden Menschen, Einsamkeit, Ängste, das Gefühl der Überforderung oder seelisch bedingte körperliche Beschwerden. Ratsuchende können das neue Angebot unter www.dww-psychologischeberatung.de nutzen.

Auch Suchtberatung wird angeboten

Mehr als 60 fachlich qualifizierte Beraterinnen und Berater in ganz Württemberg haben sich bisher zusätzlich schulen lassen, um Menschen auch digital ein Beratungsangebot zu machen. Neben der psychologischen Beratung besteht bereits ein digitales Beratungsangebot der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, der Suchthilfe und der Sozial- und Lebensberatung. 

Barrierefreier Internet-Auftritt

Die Darstellung und Handhabung des Angebots ist übersichtlich. Dadurch können die Ratsuchenden schneller online einen Beratungstermin buchen oder eine Mailanfrage stellen. Außerdem ist der Internetauftritt nun weitgehend barrierefrei und die Webseite ist mit den Anforderungen der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) größtenteils vereinbar. 

Kostenfreie Online-Beratung Psychologie für Senioren

Das gesamte Angebot der Onlineberatung findet sich im Internet unter www.dww-beratung.de. Der Dienst ist für die Nutzerinnen und Nutzer kostenfrei.

September 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Diakonie

Freitag, 16. September 2022

Kirchliche und soziale Beratungsdienste brauchen mehr dauerhafte Förderung - das fordert FDP-Experte Rudi Fischer

Rudi Fischer ist haushaltspolitischer Sprecher der FDP im Landtag

Immer mehr Menschen nehmen eine soziale oder psychosoziale Beratung in Anspruch, darunter auch ältere Personen. Sie finden Ansprechpartner bei kirchlichen Trägern, Sozialvereinen und anderen Institutionen. Doch die Ressourcen sind begrenzt. Das ist auch im Rems-Murr-Kreis so, wie die zwei liberalen Landespolitiker Jochen Haußmann und Rudi Fischer erfahren mussten.

Jochen Haußmann ist gesundheitspolitischer Sprecher und Rudi Fischer der haushaltspolitischer Sprecher der Landtags-FDP. Beide waren Mitte September 2022 vor Ort beim Kreisdiakonieverband des Rems-Murr-Kreises.

Mittel aktuell nur befristet verteilt

„Immer mehr Menschen im Rems-Murr-Kreis nehmen die Beratungs- und Unterstützungsdienste der Diakonie und anderer sozialer Träger in Anspruch. Die sozialen Problemlagen verschärfen sich, Personal fehlt, Sachkosten steigen, Mittel werden befristet verteilt. Die Situation für kirchliche und soziale Träger wird immer schwieriger“, sagt Jochen Haußmann
 
Vertrauen der Landesregierung erwünscht

Dazu ergänzt Rudi Fischer: „Sozial oder psychosozial benachteiligte Menschen dürfen in der jetzigen Zeit nicht vergessen werden. Was es braucht ist mehr Augenmaß und Pragmatismus von Seiten der Landesregierung. Statt ständiger ‚Projektitis‘ sollte die Landesregierung außerdem lieber bereits bestehende Kosten förderfähig machen statt immer wieder neue, kurzfristige Sondertöpfe zu schaffen. Soziale Träger brauchen von Seiten der Landesregierung mehr Beinfreiheit und Vertrauen, damit sie sich Menschen in Notlagen statt immer weiterer Vorgaben widmen können.“

Menschen mit Sorgen noch mehr unter Druck 
 
Dem stimmt Gerhard Rall, Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbands, zu. Weiterhin macht den Trägern der Wohnraummangel als Querschnittsthema und die Energiekostenkrise massive Probleme: „Menschen die bereits Sorgen haben, geraten mehr und mehr unter Druck und das macht sie krank.“

Reinhard Bihlmeyer, stellvertretender Geschäftsführer, ergänzt: „Für unsere Beratungsdienste brauchen wir außerdem eine gesicherte und auskömmliche Finanzierung durch die Landesförderungen und keine ‚Blendprojekte‘. Dazu gehört auch, dass alle relevanten Kosten als förderfähig anerkannt werden, wie beispielsweise bei den Sozialpsychiatrischen Hilfen auch die Raumkosten, und dass die steigenden Aufwände für Anschaffungen und Unterhalt insbesondere für moderne Datenkommunikation entsprechend förderfähig sind.“

September 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/FDP-Fraktion

Donnerstag, 15. September 2022

Winter im Ausland verbringen. Für Senioren immer mehr eine Option - Tipps von Profis


Mildes Klima, keine Gefriergrade, gute Luft und entspannte Menschen - so lässt sich der Winter gut überstehen. Aber nicht in Deutschland. Immer mehr Seniorinnen und Senioren überwintern deshalb im Ausland.

Was dabei zu beachten ist, weiß die Debeka, eine der größten Versicherungsgruppen und Bausparkassen in Deutschland. Lesen Sie hier, wie Sie Ihren Winter im Ausland optimal vorbereiten:

In welchem Land können Rentner am besten überwintern?
Innerhalb der EU sind Spanien (Kanaren oder Andalusien) oder Portugal (Algarve oder Madeira) beliebte Ziele, weltweit Florida (USA), Thailand, Südafrika oder auch die Türkei. Der Vorteil: Man beugt dem möglichen Vitamin-D-Mangel durch zu wenig Sonne vor und kann dem Winterblues entgehen. Außerdem helfen Wärme und das Seeklima bei Krankheiten wie Asthma, Arthrose oder Neurodermitis.

Wie lange darf man im Ausland überwintern?
In den EU-Ländern ist ein Daueraufenthalt ohne Visumspflicht problemlos möglich. Bleibt man länger als drei Monate, muss man sich bei der zuständigen Behörde (oft Rathaus oder die örtliche Polizeistation) melden. In den USA ist ein Aufenthalt von maximal 90 Tagen ohne Visum möglich, danach benötigt man ein Besuchervisum. 

Bei der Einreise nach Südafrika erhält man ein dreimonatiges Touristenvisum, das vor Ort um drei weitere Monate verlängert werden kann. Das Touristenvisum in Thailand ermöglicht einen Aufenthalt von bis zu 180 Tagen, das in der Türkei bis zu 90.

Woran muss im Vorfeld gedacht werden?
Bevor es auf Reisen geht, sollte man sich mit dem Land und der Kultur vertraut machen. Zur Verständigung ist es hilfreich, zumindest ein bisschen die Landessprache zu sprechen. Das ist ein Zeichen der Wertschätzung. Englisch ist mit Sicherheit auch ein großer Vorteil. 

Was passiert mit dem eigenen Zuhause, während man weg ist? Untervermieten? Da sollte man sich genug Zeit nehmen, um das zu planen. Wer kümmert sich sonst um die Wohnung und schaut nach dem Rechten? Leert den Briefkasten, gießt die Pflanzen oder füttert die Tiere? Gerade für die Post sollte man eine vertrauenswürdige Person beauftragen, die Briefe zu öffnen und möglicherweise zu handeln.

Überwintern im Ausland – wie ist es versichert?
Die Haftpflichtversicherung und die private Unfallversicherung gelten weltweit. Bei der Krankenversicherung wird es schon ein bisschen kniffliger. Privatversicherte sollten ggf. ihre Versicherungsleistungen erweitern. Die gesetzliche Krankenversicherung deckt nur die medizinische Grundversorgung ab. Rücktransporte oder aufwendigere Behandlungen zählen nicht dazu. Da macht eine Auslandsreisekrankenversicherung Sinn. Beim Abschluss sollte man darauf achten, wie lange und wo der Schutz gilt. Die Debeka bietet beispielsweise einen 70 Tage Schutz für nur acht Euro im Jahr an, der weltweit gilt (Stand September 2022) .

September 2022. Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Debeka Adobe Stock



Mittwoch, 14. September 2022

Aktion Nächstenpflege des VdK mit wichtigen Impulsen für die Politik. Nächstenpflege darf nicht arm machen


Koalition muss bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zügig umsetzen

VdK-Präsidentin Verena Bentele (Foto): „Pflegende Angehörige jonglieren jeden Tag zwischen Beruf, Pflege, Haushalt und Kinderbetreuung, sind oft am Ende ihrer Kräfte“

Der Unabhängige Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf hat seinen aktuellen Teilbericht verfasst. Der Bericht ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung des Koalitionsvertrags, nach dem pflegende Angehörige eine Lohnersatzleistung zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erhalten sollen. Der vollständige Bericht des Beirats soll im Jahr 2023 folgen.

VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte dazu: „Der Ankündigung aus dem Koalitionsvertrag müssen jetzt Taten folgen. Die derzeitigen gesetzlichen Regelungen helfen den pflegenden Angehörigen nicht, Pflege und Beruf zu vereinbaren. Sie jonglieren jeden Tag zwischen den Welten von Beruf, Pflege, Haushalt und Kinderbetreuung, sind dadurch oft am Ende ihrer Kräfte. 

Darüber hinaus reicht das Geld häufig nicht, weil sie für die Nächstenpflege ihre Arbeitszeit reduziert haben. Alle, die für die Pflege ihre Arbeitszeit verringern oder den Job ganz aufgeben, werden im Regen stehen gelassen. Wer seinen Beruf für die Pflege aufgibt, gerät in finanzielle Nöte. Und wer weiter Vollzeit arbeitet, hat keine Zeit mehr zum Pflegen. Zeit oder Geld? Diese Entscheidung sollte niemand treffen müssen. Nächstenpflege darf nicht arm machen.“

Im Rahmen einer großen Pflegestudie hatte der VdK mehr als 56.000 pflegende Angehörige und Gepflegte zu ihrer Situation befragt. Ein Großteil gab an, extrem belastet zu sein und Entlastungsangebote auch aus Sorge vor hohen Zuzahlungen nicht in Anspruch zu nehmen.

Bentele: „Wir brauchen endlich gute Möglichkeiten zur Vereinbarung von Pflege und Beruf. Und wir brauchen eine eigene finanzielle Leistung für die Nächstenpflege – damit Pflegende sich von ganzem Herzen der Pflege ihrer Angehörigen widmen können.“

Im Rahmen seiner Kampagne zur Nächstenpflege setzt sich der VdK für bessere Bedingungen für pflegende Angehörige und Gepflegte ein - alle Infos:

www.vdk-naechstenpflege.de

September 2022. Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/VdK

Dienstag, 13. September 2022

VdK fordert: Pflegegeld muss erhöht werden! Letzte Anpassung liegt fünf Jahre zurück


VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Pflegende Angehörige werden noch immer vergessen“.
Kaufkraft des Pflegegeldes ist seit letzter Anpassung vor fünf Jahren enorm gesunken.

Die Ampel-Koalition hat im Koalitionsvertrag angekündigt, 2022 endlich das Pflegegeld zu erhöhen. Doch bislang gibt es dafür keine konkreten Pläne. Leidtragende sind neben den Pflegebedürftigen vor allem pflegende Angehörige, die auch beim dritten Entlastungspaket wieder leer ausgegangen sind. 

Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Wir fordern den Bundesgesundheitsminister auf, endlich die Situation pflegender Angehöriger zu verbessern. Seit fünf Jahren warten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen auf die versprochene Erhöhung des Pflegegeldes. Nicht zuletzt wegen der hohen Inflationsrate hat dieses enorm an Kaufkraft verloren.

Gleichzeitig wurden im dritten Entlastungspaket erneut pflegende Angehörige, die nicht mehr arbeiten, aber auch noch nicht in Rente sind, vergessen. Sie bekommen keine Energiepreispauschale.

Pflegende Angehörige brauchen dringend spürbare Entlastungen. Die Ampel-Koalition muss nun schnellstmöglich ihr Versprechen einlösen und das Pflegegeld noch in diesem Jahr deutlich erhöhen.“ www.vdk.de

September 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: VdK/Susie Knoll

Montag, 12. September 2022

Neues Netzwerk für Pflege und Seniorenbetreuung in Berlin: "Rundum Pflege" bietet Dienstleistungen aus einer Hand

Führende Dienstleister der Pflegebranche in Berlin haben sich zum Bündnis „Rundum Pflege“ zusammengeschlossen. Das gemeinsame Ziel: Hilfe- und pflegebedürftige Menschen sowie deren Angehörige bedarfsgerecht über Möglichkeiten und Angebote der Pflege aufzuklären und zu beraten.

Dazu steht ein breites Netzwerk von Experten zur Verfügung, die bei der Planung und Umsetzung der Pflege inklusive bürokratischer Aufgaben und Beantragung von Zuschüssen unterstützen. 

Im Netzwerk haben sich drei Firmen zusammengeschlossen, die Wohnraumanpassung, Senioren-Tablets und Alltagshelfer für ältere Menschen anbieten.

Alle Infos und Kontakte hier www.rundumpflege.org

September 2022. Redaktion pflegeinfos.net

Mittwoch, 7. September 2022

Bad Liebenzell: Tag der Sauna am 24. September mit besonderem Programm. Kurort beliebt bei Seniorinnen und Senioren



Am Samstag, 24. September, wird in Deutschland der „Tag der Sauna“ gefeiert! Auch die Paracelsus-Therme mit Sauna Pinea in Bad Liebenzell bietet ganztägig ein Programm rund ums gesunde Schwitzen an. Der Kurort und die Thermaltherme im Nordschwarzwald sind beliebt bei Menschen über 60. Gute Luft, Ruhe und Wellness pur. 

Klang-Duft-Reisen in der Sauna

In der Sauna Pinea wird es einen Infostand zum Thema „Saunieren – aber richtig!“ geben, bei dem Anfänger in die klassischen Sauna-Rituale eingeführt werden und erfahrene Saunagänger ihr Wissen auffrischen können. Ein Programm mit Lachyoga, Birkenzweigen, Meditationszeremonien, Klang-Duft-Reisen und Hopfen-Creme rundet das Angebot ab.

Gesichtsbehandlungen von Manuela Matus

Passend dazu bietet Manuela Matus im „Paracelsus-Spa“ ihre beliebten Sauna Specials an. Dieses gibt es in drei Varianten und wird auf jeden Hauttyp abgestimmt. Durch die Hitze der Sauna, werden die Poren der Haut geöffnet und die Pflege kann noch besser eindringen und wirken. Wohltuende Behandlungen wie Peelings oder Gesichts-, Hals- und Dekolleté Massagen sind in jedem Special fester Bestandteil. Terminvereinbarung ist nötig (Tel. 0160 2502260 oder paracelsus_spa.liebenzell@yahoo.com)

Hammam-Seifenmassage

Eine Ganzkörper-Bürsten-Seifenmassage mit Hammam Seife ist ebenfalls eine optimale Ergänzung zum Saunagang und kann bei der Abteilung Therapie gebucht werden. Eine Reservierung vorab ist unter Tel. 07052 408-603 möglich oder auch spontan vor Ort, je nach Verfügbarkeit.

Um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen, gibt es an diesem Tag natürlich auch wieder Aquafitness im Thermalbad in Bad Liebenzell bei Calw. Mit dem Tag der Sauna lässt es sich perfekt auf die kalte Jahreszeit vorbereiten, um die Abwehrkräfte zu stärken, das Kälte-/Wärmeempfinden zu trainieren und einfach zwischendurch abzuschalten. 

Weitere Informationen sind in der Paracelsus-Therme unter Tel. 07052 408-608 erhältlich. Stichworte: Seniorenurlaub, Seniorenurlaub Schwarzwald, Pflegeurlaub Nordschwarzwald.

September 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Freizeit und Tourismus Bad Liebenzell GmbH



Dienstag, 6. September 2022

Weissach und Flacht: Pflegestützpunkt hilft Senioren und pflegenden Angehörigen mit kostenloser Pflegeberatung

Heimatmuseum Flacht: www.heimatmuseum-flacht.de

Wer in Weissach und Weissach-Flacht wohnt und Hilfe und Beratung zur häuslichen Pflege, Wohnen im Alter, Pflegekasse, Antrag von Pflegegraden benötigt, kann sich an den Pflegestützpunkt Weissach wenden. Er befindet sich im Bürgerzentrum Stadtmitte von Leonberg und berät pflegebedürftige Menschen und Angehörige zu Fragen rund um das Thema Pflege und zu Leistungen der Kranken- und Pflegekassen. Die Beratung ist kostenfrei und steht allen Bürgern zur Verfügung.

Drei Pflegestützpunkte im Landkreis Böblingen 
Das Landratsamt unterhält drei Stützpunkte: in Böblingen, Herrenberg und seit November 2021 in Leonberg, zuständig für Bürgerinnen und Bürgern aus Leonberg, Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt und Weissach. Es empfiehlt sich eine Anmeldung zu einem Beratungstermin.

Anspruch auf Pflegeberatung in Weissach
Ambulante Pflege wird zum immer wichtiger werdenden Teil der Pflegelandschaft. Um diese gut zu gestalten, braucht es Wissen über Leistungen und Angebote. Daher besteht ein Anspruch auf Pflegeberatung. Konkret berät der Pflegestützpunkt pflegebedürftige Menschen und Angehörige zu Fragen rund um das Thema Pflege, informiert über Leistungen der Kranken- und Pflegekassen und unterstützt bei Antragsstellung und Inanspruchnahme von Leistungen. Der Pflegestützpunkt vermittelt an weitere Unterstützungs- und Beratungsangebote, hilft bei der Organisation der Pflege und berät dabei telefonisch, im Büro oder zuhause.

So finden Sie zum Pflegestützpunkt für Weissach und Flacht
Der Pflegestützpunkt Leonberg ist zu erreichen von montags bis freitags unter den Telefonnummern 07031/663-1184 bzw. -1182 sowie per E-Mail an psp-leonberg@lrabb.de.



24h Betreuung und häusliche Hilfe in Weissach
Diese Leistungen werden auch in Weissach, Flacht, Heimsheim und Umgebung angeboten - etwa vom privaten Dienstleister riva-care. Seit über zehn Jahren vermittelt das Team 24h Stunden Betreuerinnen bzw. Haushaltshilfen in den Altkreis Leonberg. Häusliche Hilfe durch osteuropäische Betreuerinnen. Kontakt über Telefon 0711 - 966 66 533.

September 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: Gemeinde Weissach/PR

Sonntag, 4. September 2022

Eigenanteil für Pflegeheim: Evangelische Heimstiftung fordert Entlastungspaket für Heimbewohner

Bernhard Schneider: "Pflegebedürftige hat niemand auf dem Schirm..."

Wie viel Geld müssen Heimbewohner denn noch bezahlen? Heimplatz im Altenheim bald unbezahlbar? Gravierende, inflationsbedingte Tariferhöhungen, rasant steigende Energiekosten, deutlich höhere Lebensmittelkosten: Der Ukrainekrieg befeuert auch die Eigenanteile in den Pflegeheimen. Bald werden Heimbewohner 4.000 Euro und mehr im Monat selbst bezahlen müssen. 

Hilfe für Bewohner und Angehörige vergessen?
Die Heimstiftung fordert deshalb ein sofortiges Entlastungspaket: eine Begrenzung der pflegebedingten Eigenanteile durch den Bund und ein monatliches Pflegewohngeld vom Land für jeden Heimbewohner. „Familien, Rentner, Studierende, Geringverdiener: für alle soll es Entlastungspakete geben“, sagt Bernhard Schneider, Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung, „doch die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen hat niemand auf dem Schirm, auch nicht der zuständige Minister Lauterbach“. 

Personalkosten Pflege steigen ungebremst
Dabei trifft es die Pflege in den kommenden Monaten besonders hart. Die Heimstiftung hat es, wie alle anderen Pflegeheime auch, derzeit mit exorbitant steigenden Kosten zu tun, vor allem für Gas, Strom und Lebensmittel. Und die Inflation treibt zusätzlich die Personalkosten ungebremst in die Höhe.

Ab 2023 noch höhere Eigenanteile erforderlich
In den 100 Pflegeheimen der Evangelischen Heimstiftung in Baden-Württemberg liegt der Eigenanteil derzeit im Durchschnitt bei rund 3.300 im Monat. In der Spitze sind es bereits jetzt 3.700 Euro und mehr, weil die Heimstiftung hohe Personalschlüssel hat und Tariflöhne bezahlt. Für 2023 rechnet man mit einer Personalkostensteigerung von acht Prozent, bei den Energiekosten von 35 Prozent und bei Lebensmitteln um 15 Prozent. Dadurch erhöhen sich die Eigenanteil durchschnittlich 3.600 Euro im Monat.

Pflegebedingte Kosten muss die Pflegekasse bezahlen
Viele Einrichtungen werden sogar die Schallmauer von 4.000 Euro überschreiten. „Wenn man sich vorstellt, dass darin rund 2.000 Euro pflegebedingte Kosten sind, die eigentlich die Pflegekasse zahlen müsste, wird einem ganz schwindelig“, sagt Schneider. Und: In diesen Kosten sind die Steigerungen noch nicht enthalten, die durch das neue Personalbemessungs-system ab 2023 auf alle Heime zukommen. Es besteht also dringender Handlungsbedarf.

Pflegeentlastungspaket muss Eigenanteile reduzieren und begrenzen
„Es gibt längst eine massive Pflegekrise, weil sich viele Menschen gute Pflege nicht mehr leisten können“, stellt Schneider fest. „Dramatisch finde ich es, dass es eine Krise mit Ansage ist. Denn die Entwicklung der Eigenanteile war vorhersehbar“. Auch wenn die Kosten jetzt durch den Ukrainekrieg früher explodieren als gedacht, hätte man mit wirkungsvollen Maßnahmen schon früher gegensteuern können. Vorschläge liegen etwa mit dem Rothgang-Gutachten zur Reform der Pflegeversicherung schon seit fünf Jahren auf dem Tisch.

Langfristig braucht es die darin beschriebene, grundlegende Finanz- und Strukturreform der Pflegeversicherung. Aber jetzt ist ein Entlastungspaket für Pflegeheimbewohner gefordert, das aus zwei Bausteinen besteht: 

= Erstens: Der Bund muss mit einem Pflegeentlastungsgesetz unverzüglich den seit Jahren geforderten Sockel-Spitze-Tausch umsetzen. Das bedeutet, dass die pflegebedingten Eigenanteile auf einen fixen Betrag begrenzt und gedeckelt werden. Damit die Pflegekassen in der Lage sind, die Mehrkosten dafür zu tragen, muss ein steuerfinanziertes Sofortprogramm aufgelegt werden.

= Zweitens: Die Länder müssen gesetzlich verpflichtet werden, ihren Teil zur Entlastung der Heimbewohner beizutragen, indem sie im Sinne eines Investitionszuschusses pauschal an alle Heimbewohner zum Beispiel ein monatliches Pflegewohngeld auszahlen.

Mit diesen beiden Bausteinen muss es gelingen, die Eigenanteile um mindestens 1.000 Euro zu reduzieren und auf einen fixen Betrag einzufrieden. „3.000 Euro monatlich ist immer noch sehr viel Geld, das sich viele nicht leisten können, aber es entlastet die Menschen spürbar und schafft der Politik Zeit für die dringend notwendige, große Pflegereform“, sagt Schneider.

September 2022. Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Heimstiftung






Samstag, 3. September 2022

Kurzzeitpflege soll in Baden-Württemberg ausgebaut werden. Anbieter können Projektanträge zur Förderung stellen

Um das Angebot der Kurzzeitpflege im Ländle zu verbessern und weiter auszubauen, wird das Innovationsprogramm Pflege auch im Jahr 2023 fortgeführt. Einrichtungen und Anbieter von Kurzzeitpflegeplätzen können sich bis 23. Januar 2023 um Zuschüsse bewerben.

Entlastung für Angehörige: Kurzzeitpflege

Die meisten Pflegebedürftigen in Baden-Württemberg werden im eigenen Zuhause oder im häuslichen Umfeld von Angehörigen betreut. Sind Angehörige aber beispielsweise aufgrund von Krankheit oder Urlaub verhindert, kann die Kurzzeitpflege für Entlastung sorgen. Um das Angebot zu verbessern und weiter auszubauen, wird das Innovationsprogramm Pflege deshalb fortgeführt, wie Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha mitteilte.

Selbstbestimmt zu Hause leben

Eingereicht werden können ab sofort Projekte, die zu einer besseren Versorgung bei Kurzzeitpflegeaufenthalten oder zu einem hochwertigen Übergangsmanagement beitragen, um etwa Versorgungsbrüche beim Übergang aus dem Krankenhaus in die Kurzzeitpflege zu verhindern. „Angebote der Kurzzeitpflege werden von pflegenden Angehörigen auch in Baden-Württemberg immer stärker nachgefragt“, sagt Manne Lucha. „Angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung wird dieser Trend anhalten. Unser Ziel ist es deshalb, pflegende Angehörige noch besser durch entsprechende Angebote zu entlasten. Pflegebedürftige sollen so lange wie möglich in der eigenen Häuslichkeit selbstbestimmt leben können.“ 

Informationen zur Antragstellung

Die ausgefüllten Antragsunterlagen für das Innovationsprogramm Pflege 2023 müssen bis spätestens 20. Januar 2023 beim Kommunalverband für Jugend und Soziales eingegangen sein. Mit einer Entscheidung über die Mittelvergabe im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel ist voraussichtlich im ersten Halbjahr 2023 zu rechnen.

September 2022. Redaktion pflegeinfos.net

 

Donnerstag, 1. September 2022

Seminar Demenz im Landkreis Böblingen: acht Termine für pflegende Angehörige in Gärtringen

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland steigt und mit ihr auch die Zahl derjenigen, die an einer Demenz erkrankt sind. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft schätzt diese auf ca.1,6 Millionen Menschen deutschlandweit. Viele von ihnen werden in der Häuslichkeit von ihren Familienmitgliedern gepflegt.

Diese leisten damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, werden durch diese Aufgabe aber auch oft vor große Herausforderungen gestellt, denn der Umgang mit Menschen mit Demenz verlangt viel Einfühlungsvermögen und Geduld.

Demenz-Infos in Gärtringen

Zur Unterstützung pflegender Angehöriger bietet der Pflegestützpunkt Landkreis Böblingen gemeinsam mit der IAV-Stelle GERN (Gärtringen, Ehningen und Nufringen) ein kostenloses Seminar an. In diesem werden Sachinhalte vermittelt, die ein besseres Verständnis für das Krankheitsbild ermöglichen. Gleichzeitig besteht ausreichend Zeit und Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen

Kostenlose Veranstaltungsreihe Demenz im Herbst 2022

Geplant sind 8 Termine, die ab dem 5. September jeweils montags von 14 bis 16 Uhr in Gärtringen stattfinden werden. Interessierte können sich bei Referentin Regina Stukenborg, Pflegestützpunkt Landkreis Böblingen, Standort Herrenberg (Tel.: 07031/663-2878) über alles Weitere informieren und anmelden.

September 2022, Redaktion pflegeinfos.net
Quelle: Landratsamt Böblingen

Mittwoch, 31. August 2022

Pflegestützpunkt Leonberg bald ein Jahr in Betrieb. Hilfe für Senioren in Leonberg, Beratung von Angehörigen


In wenigen Wochen existiert der Pflegestützpunkt Leonberg ein Jahr. Das neue Büro mit zwei Mitarbeitenden im Bürgerzentrum Stadtmitte berät pflegebedürftige Menschen und Angehörige zu Fragen rund um das Thema Pflege und zu Leistungen der Kranken- und Pflegekassen. Es ist der dritte Stützpunkt im Landkreis Böblingen nach Böblingen und Herrenberg. Wichtig: Die Beratung ist kostenfrei und steht allen Bürgern zur Verfügung.

Pflegestützpunkt Weil der Stadt und Pflegestützpunkt Renningen
„Fast 43.000 Menschen im Landkreis Böblingen sind über 75 Jahre alt. Die Leiterin des Amts für Soziales und Teilhabe Michaela Futter erklärt: „Das Landratsamt freut sich, dass wir mit dem Pflegestützpunkt in Leonberg nun Bürgerinnen und Bürgern aus Leonberg, Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt und Weissach wohnortnah bei Fragen rund um das Thema Pflege weiterhelfen können.“ Im Jahr 2019 waren im Kreis BB mehr als 15.000 Personen auf Pflege angewiesen. Im Jahr 2015 waren es hingegen erst 6.000. Etwa 76 Prozent davon werden zuhause gepflegt, fast immer teilweise oder ganz durch Angehörige. 

Anspruch auf Pflegeberatung in Leonberg
Ambulante Pflege wird zum immer wichtiger werdenden Teil der Pflegelandschaft. Um diese gut zu gestalten, braucht es Wissen über Leistungen und Angebote. Daher besteht ein Anspruch auf Pflegeberatung unter anderem durch Pflegestützpunkte wie jetzt in Leonberg. Konkret berät der Pflegestützpunkt pflegebedürftige Menschen und Angehörige zu Fragen rund um das Thema Pflege, informiert über Leistungen der Kranken- und Pflegekassen und unterstützt bei Antragsstellung und Inanspruchnahme von Leistungen. Der Pflegestützpunkt vermittelt an weitere Unterstützungs- und Beratungsangebote, hilft bei der Organisation der Pflege und berät dabei telefonisch, im Büro oder zuhause.

So finden Sie zum Pflegestützpunkt im Kreis Böblingen
Der Pflegestützpunkt Leonberg ist zuständig für Leonberg, Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt und Weissach. Zu erreichen ist die Beratungsstelle von montags bis freitags unter den Telefonnummern 07031/663-1184 bzw. -1182 sowie per E-Mail an psp-leonberg@lrabb.de.

24h Betreuung und häusliche Hilfe durch osteuropäische Haushaltshilfen
Diese Leistungen werden auch rund um Leonberg angeboten - etwa vom privaten Dienstleister riva-care. Seit über zehn Jahren vermittelt das Team 24h Stunden Betreuerinnen bzw. Haushaltshilfen in den Altkreis Leonberg. Häusliche Hilfe durch osteuropäische Betreuerinnen. Kontakt über Telefon 0711 - 966 66 533.

September 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Stadt Leonberg; Benjamin Schulz

Akteure bei der Eröffnung des Pflegestützpunkts in Leonberg, November 2021


Pilotprojekt für Senioren mit chronischen Krankheiten. PROCare4Life setzt auf Smartwatch und Smartphone



Das Wohlfahrtswerk beteiligt sich immer wieder an innovativen Projekten im Bereich der Altenpflege. Jetzt arbeitet der Altenheimträger und Anbieter ambulanter Dienste in Baden-Württemberg im Projekt „PROCare4Life“ erneut mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie sowie Praxispartnern aus der Pflege zusammen.

Worum geht es? Die Selbstständigkeit und die Lebensqualität älterer Menschen mit Demenz, Parkinson oder anderen chronischen Erkrankungen zu verbessern. Aktuell laufen Praxistests, um das Zusammenspiel der eingesetzten Technik zu verbessern. 

Datenerfassung als Grundlage für Hilfebedarf
Die Idee ist es, Senioren zuverlässig und schnell Hilfe zu bietn, wenn sie gebraucht wird. Dabei ermöglicht die laufende Erfassun
g von Gesundheitsdaten, bereits vor Eintreten eines Notfalls zu handeln. Das Forscherteam setzt dazu auf moderne Technik: „Die Senioren werden mit einem Smartphone und einer Smartwatch ausgestattet. Eine Reihe von Gesundheitsdaten wird mit dem Smartphone in das System übertragen. Sie sollen künftig Angehörigen, Pflegekräften oder dem behandelnden Arzt zur Verfügung gestellt werden. Diese können aktiv werden, sobald sich eine kritische Situation ankündigt“, erklärt Elisa Calarota, Projektleitung beim Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg.

Testpersonen helfen mit
„Ich habe vorher noch nie ein Smartphone benutzt“, schmunzelt Iris Schüßler (siehe Foto rechts), die am Projekt als Testperson teilnimmt. Ein Schlaganfall und ein dauerhaft geschwächtes Herz schränken das Leben der 65-Jährigen stark ein. Durch die Begleitung der Projektmitarbeiterinnen hat sie gelernt, die Geräte zu bedienen. Jetzt trägt sie ihre Smartwatch den ganzen Tag und kann ihre Herzfrequenz ganz leicht selbst im Auge behalten. Die Seniorin findet es wichtig, für die kommenden Generationen Erkenntnisse zu sammeln. 

Mehr Sicherheit durch laufende Kontrolle
Die Testpersonen können auch gesundheitlich von der Teilnahme am Projekt „PROCare4Life“ profitieren. „Sie  lernen etwas über ihre Gesundheitsdaten, ihre Gewohnheiten und ihre Bedürfnisse. Damit wird es leichter, die eigene Gesundheit zu stärken“, weiß Elisa Calarota. Durch die laufende Kontrolle verschiedener Werte entsteht ein Gefühl von Sicherheit. Sind diese auffällig, gibt es umgehend Tipps und Hilfestellungen über das Smartphone, zum Beispiel als Aufforderung, etwas zu trinken oder bestimmte Bewegungen zu machen.

Smartwatch mit Schrittzähler
„Mich interessiert besonders der Schrittzähler“, sagt Iris Schüßler. „Ich konnte nach meinem Schlaganfall überhaupt nicht mehr laufen und kann auch jetzt nur kurze Strecken zurücklegen.“ Der Schrittzähler ist eine gute Motivation, sich jeden Tag ein wenig zu steigern. „Das zeige ich dann auch meiner Physiotherapeutin“, ergänzt sie.

September 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Wohlfahrtswerk

Auskünfte für Senioren vom Verbund Pflegehilfe: täglich im Einsatz mit Kontakten und Telefonberatung zur Pflege


(ots, 2022) "Pflegebedürftige Menschen und pflegende Angehörige nach bestem Wissen und Gewissen die Unterstützung zu geben, die sie benötigen, ist für uns eine Herzensangelegenheit. Unsere Arbeit unterliegt daher einem hohen Qualitätsanspruch, um betroffenen Personen bestmöglich durch oftmals schwierige Situationen zu helfen", erklärt der Gründer und Geschäftsführer des Verbund Pflegehilfe Johannes Haas.

Telefonberatung zu Pflege, 24h Betreuung und Altenheime
Bereits über 27.000 Bewertungen auf Trustpilot und eine "hervorragende" Gesamtbewertung sprechen für die Arbeit des Verbunds. Die Kundenzufriedenheit der Pflegeberatung aus Mainz wurde wiederholt mit "sehr gut" vom TÜV Saarland ausgezeichnet. Alle Mitarbeiter sind täglich im Einsatz, um Pflegebedürftige kostenfrei zu beraten und die geballte Erfahrung zum Thema Pflege weiterzugeben.

Breites Beratungsspektrum, täglich telefonisch erreichbar
"Als Unternehmen mit Hauptsitz in Rheinland-Pfalz haben wir uns in den vergangenen Jahren als erster Ansprechpartner zu Pflege und Barrierefreiheit im deutschsprachigen Raum etabliert. Ich bin stolz auf diese tolle Leistung und freue mich, dass wir weiter wachsen und zunehmend mehr Menschen täglich von 8-20 Uhr beraten können. Unsere Klienten sollen wichtige Informationen und relevante Zuschussmöglichkeiten vermittelt bekommen, um diese erfolgreich in Anspruch nehmen zu können", so Johannes Haas.

Neben der kostenlosen telefonischen Beratung umfasst das Angebot diverse wöchentliche Newsletter zu relevanten Zuschüssen und Regelungen sowie einen umfangreichen Webauftritt. Mit 130 Beratern und bereits über 1,6 Millionen Beratungsgesprächen betreibt der Verbund Pflegehilfe die größte Pflegeberatung Deutschlands.

Weitere Informationen finden Sie unter www.pflegehilfe.org

August 2022. Text ots/2022
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Dienstag, 30. August 2022

Übergangspflege für Senioren im Krankenhaus. Neues Angebot der Pflegekassen seit Januar 2022

Was passiert, wenn ältere Menschen aus dem Krankenhaus entlassen werden, aber die Anschlussbetreuung nicht steht? Solche Fälle sind immer häufiger, weil Kurzzeitpflegeplätze nicht verfügbar sind und auch soziale Dienste häufig keine neuen Klienten annehmen bzw. schlicht kein Personal haben.

Seit 2022 hat der Gesetzgeber hier ein neues Angebot geschaffen: Übergangspflege im Krankenhaus (§ 39e SGB V). Ältere Menschen können so noch 10 Tage im Krankenhaus verbleiben.

Welche Kriterien gelten für die Übergangspflege?

• Im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt ist die Versorgung nicht oder nur mit erheblichen Aufwand sichergestellt.

• Es betrifft die Leistungen häuslichen Krankenpflege, Kurzzeitpflege, Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder Pflegeleistungen nach SGB XI. 

• Eine Übergangspflege im Krankenhaus nach §39e SGB V muss frühzeitig beantragt werden. Sprechen Sie deshalb sofort mit dem Sozialdienst der Klinik oder Ihrer Pflegekasse. 

Alternative kann 24 Stunden Hilfe sein

Was oft auch hilft, ist eine 24 Stunden Betreuung zu Hause. Die Anbieter haben meist auch kurzfristig Betreuer und Betreuerinnen aus Osteuropa verfügbar. In der Region Stuttgart hilft riva-care gerne weiter. Telefon 0711 966 66 533. Im Angebot: Frauen aus Ungarn und der Slowakei, die als Haushaltshilfe, Altenbetreuerin kommen und Betreuung nach Krankenhaus bzw. Übergangsbetreuung leisten.

August 2022. Redaktion Pflegeinfos.net

Montag, 29. August 2022

Enzkreis, Kreis Böblingen: Mobile Dienste in Heimsheim versorgen Kommunen in den Nachbarlandkreisen


Mobile Dienste für ältere Menschen und Pflegebedürftige, Betreuung zu Hause, Hauswirtschaft, Grundpflege, Behandlungspflege - diese Dieste bietet das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg jetzt auch am neuen Stützpunkt in Heimsheim (Enzkreis) an. 
Zum Start werden neben Heimsheim insbesondere die Gemeinden Friolzheim, Neuhausen, Rutesheim, Renningen, Simmozheim, Tiefenbronn, Weil der Stadt, Weissach und Wimsheim angefahren.

Zentrale im Haus Heckengäu in Heimsheim
In Heimsheim unterhält die Trägerstiftung Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg bereits über 25 Jahren das Pflegeheim Haus Heckengäu. In dessen Gebäude sind auch die Räumlichkeiten der Mobilen Dienste untergebracht. Zunächst wird der Schwerpunkt der Tätigkeiten auf ambulanten Pflegeleistungen liegen. Angebote zur Betreuung und Haushalt können in kleinerem Umfang bereits zum Start geleistet werden. 

Seniorenhilfe soll schrittweise erweitert werden
Auch das Versorgungsgebiet wird nach und nach ausgeweitet. „Wir wissen, dass es einen großen Bedarf an Unterstützung in der eigenen Häuslichkeit gibt, und werden in die Region hineinwachsen“, erklärt die zuständige Leitung, Signe von Weyhe. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass genug Personal gefunden werden kann. Für Fach- und Hilfskräfte, die bisher einen längeren Arbeitsweg auf sich nehmen, sind die neuen Mobilen Dienste eine gute Chance, direkt vor der Haustüre zu arbeiten.

Der Stützpunkt ist erreichbar unter Telefon 07033-539170.
Direkt zum Angebot der Mobilen Dienste Heimsheim gelangen Sie hier.

August 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Wohlfahrtswerk

Altenpflege Plochingen: Johanniterstift der Evangelischen Heimstiftung neu gestartet


Das neue Johanniterstift in Plochingen, Landkreis Esslingen, wurde Anfang August 2022 eingeweiht. In den vergangenen vier Jahren hat die Evangelische Heimstiftung ihren Traditionsstandort in einer umfassenden Neukonzeption für die Zukunft aufgestellt: 90 Einzelzimmer in familiären Wohngruppen, eine Tagespflege für 15 Besucher und 16 Betreute Wohnungen sind entstanden. 

Wohngruppenmodell im Altenheim Plochingen
Im März 2017 begannen die Bauarbeiten am Johanniterstift in Plochingen, ein Jahr später war Richtfest. Nun ist das Projekt fertiggestellt. In der Einrichtung stehen 90 geräumige Zimmer zwischen 22 und 28 Quadratmetern zur Verfügung. Sie werden nach dem Wohngruppenkonzept der Heimstiftung betrieben. Das bedeutet, dass jeweils 15 Einzelzimmer sind in einer Wohngruppe zusammengefasst und durch eine Küche mit Aufenthalts- und Wohnbereich verbunden.

Raum für Veranstaltungen vorhanden
So ist möglich, die Bewohner bei täglichen Aufgaben wie Kochen, Tischdecken oder Backen teilhaben zu lassen. Zusätzlich betreut werden die Menschen von eigens dafür ausgebildeten Alltagsbegleitungen. Ein Aufenthalts- und Andachtsraum bieten die Möglichkeit, dass örtliche Vereine oder Kindergärten in das Leben der Einrichtung integriert werden.

Betreutes Wohnen Plochingen: mit Tablet-Kommunikation
Zudem sind 16 Betreute Wohnungen entstanden, die mit dem ALADIEN-System ausgestattet sind. ALADIEN steht für Alltagsunterstützende Systeme mit Dienstleistungen und wurde von der Heimstiftung speziell für Menschen mit Unterstützungsbedarf entwickelt. Es wird über ein bedienerfreundliches und für Senioren optimiertes Tablet gesteuert, das zur Grundausstattung jeder Wohnung gehört. Je nach Bedarf können Leistungen hinzugefügt oder abgewählt werden. Zur Einrichtung gehört auch eine eine Tagespflege Plochingen für 15 Gäste.

Mehr über das Johanniterstift finden Sie HIER

August 2022. Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Ev. Heimstiftung



WERBUNG:
Häusliche Betreuung in Plochingen. 24h Hilfe durch osteuropäische Betreuungskräfte, lokale Seniorenhilfe und Haushaltshilfe Plochingen. riva-care, www.riva-care.de, ist aktiv. 

Buchhaltungsservice für Senioren in Plochingen, Hilfe bei Formularen, private zuverlässige Betreuung. Mehr unter 0711 - 966 66 536

Donnerstag, 25. August 2022

Oma tot, aber es fehlt noch Geld von der Pflegeversicherung - was tun?

Oma Anna ist gestorben. Mit 91. Sie wurde aber die letzten Tage noch von einer Nachbarin betreut, außerdem wurde noch ein mobiler WC-Stuhl angeschafft. Beide Leistungen - die Verhinderungspflege und das Pflegehilfsmittel - wurden von den Kindern der alten Dame vorfinanziert. Eine Erstattung durch die Pflegekasse erfolgte noch nicht.

Erstattungsansprüche Pflegekasse nach Tod

Was tun? Bleiben die Angehörigen auf den Kosten sitzen? Oma Anna ist tot und braucht weder Hilfe durch die Nachbarin, noch das Produkt aus dem Sanitätshaus.

Seit 2022 gibt es eine neue Regelung über das „Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung“ (GVWG): Erstattungsansprüche bleiben über den Tod hinaus bestehen. Das heißt: Auch nach dem Ableben einer Person mit Pflegegrad muss die Pflegekasse Erstattungen leisten.

Vorfinanzierte Leistungen zahlt die Pflegekasse

Bisher erloschen bestimmte Erstattungsansprüche mit dem Tod des Versicherten, obwohl es sich um vorfinanzierte Leistungen wie Pflegehilfsmittel, Verhinderungspflege, Entlastungsleistungen bzw. wohnumfeldverbessernde Maßnahmen handelte. Was Sie beachten müssen: Ansprüche müssen innerhalb eines Jahres nach dem Tod geltend gemacht werden. Außerdem muss belegt werden, dass die Leistung definitiv für die Versicherten erbracht wurde.

Tipp: Die Pflegekassen beraten Sie zur Abrechnung bereits vorfinanzierter Leistungen.

August 2022. Redaktion Pflegeinfos
Copyright Foto: Archiv/PR


Mittwoch, 24. August 2022

Baden-Württemberg: immer mehr ältere Menschen im Land

Baden-Würtemberg überaltert. Das Statistische Landesamt hat jetzt aktuelle Zahlen veröffentlicht: Derzeit sind schon 2,3 Mio Menschen älter als 64. Im Jahr 2040 werden es knapp 3 Mio sein. Das bedeutet, dass jeder Vierte im Bundesland dann zu dieser Seniorengruppe gehört.

Woran es liegt? Die Menschen werden immer älter, die Lebenserwartung steigt. Seit den 1970er Jahren stieg die Lebenserwartung um mehr als elf Jahre bei Männern und um knapp zehn Jahre bei Frauen.

Für Gesellschaft, Gesundheit, Soziales und Seniorenbetreuung kommen hier große Herausforderungen, aber auch Chancen auf uns zu.

August 2022. Redaktion pflegeinfos.net

Mittwoch, 17. August 2022

Pflegesachleistungen und Kurzzeitpflege Baden-Württemberg: mehr Geld von der Pflegekasse für Senioren ab 2022


Die Bundesregierung und die Pflegekassen haben Verbesserungen rund um die ambulante Pflege und Betreuung zu Hause angestossen. Davon profitieren Seniorinnen und Senioren sowie ihre pflegenden Angehörigen. Zwar fehlt es noch immer an großen Veränderungen - Stichwort Pflegereform -, aber die Betroffenen sind dennoch froh.

Pflegesachleistung um 5% gestiegen

Das neue „Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung“ (GVWG) gilt seit Jahresbeginn 2022 und bietet nun für Pflegedürftige ab Pflegegrad 2 neue Pflegesachleistungsbeträge:


Pflegegrad 2: 724 Euro  

Pflegegrad 3: 1363 Euro 

Pflegegrad 4: 1693 Euro 

Pflegegrad 5: 2095 Euro 

Diese Leistungen werden nur bezahlt, wenn ein ambulanten Pflegedienst für die Pflege daheim im Einsatz ist. In aller Regel rechnen die Pflegedienste direkt mit der Kasse ab und Kunden erhalten nur die Rechnung über den Eigenbeitrag.

Pflegegeld bleibt gleich

Für das Pflegegeld ist 2022 keine Erhöhung vorgesehen. Dafür wurde der Satz für die Kurzzeitpflege (im Heim) um zehn Prozent erhöht: von 1612 Euro auf 1774 Euro pro Kalenderjahr. Diese Unterstützung steht jeder Person ab Pflegegrad 2 zur Verfügung.

Was Sie wissen müssen: Zwar hat sich die Leistung in der Kurzzeitpflege erhöht, aber für einen Übertrag auf die Verhinderungspflege kann weiterhin nur der jährliche Betrag in Höhe von 806 Euro genutzt werden. Um was geht es hier? Wer die Kurzzeitpflege nicht in Anspruch nimmt, kann daraus maximal die 806 Euro und noch für die Verhinderungspflege einsetzen.
 
Verhinderungspflege mit 24h Betreuung

Tipp: Für eine Verhinderungspflege daheim können Sie eine 24h Hilfe, 24 Stunden Betreuerin aus Osteuropa engagieren. Bis zu einem definierten Höchstsumme zahlt die Plfegekasse dann diese verübergehende Hilfe. Beratung in Baden-Württemberg: riva-care, Herr Bantle, Telefon 0711 - 966 66 533.

August 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Foto Copyright: promedica24, Vermittlung von 24h Kräften

Samstag, 13. August 2022

Pflegetelefon des Bundesfamilienministerium existiert jetzt 10 Jahre

Das bundesweite Pflegetelefon unter der Nummer Berlin 030 - 20 17 91 31 ist ein
des Bundesfamilienministeriums. Mehr als zehn Jahre gibt es diese Hotline schon. Sie wurde im Dezember 2011 ins Leben gerufen und richtet sich an Senioren, pflegende Angehörige, Betreuer oder Nachbarn von älteren Menschen.

Das Pflegetelefon ist immer Mo bis Do besetzt, von 9 bis 18 Uhr.

Über das Pflege Telefon werden Basisinformationen, Adressen und Kontakte zu unterschiedlichenThemen weitergegeben. Ob häusliche Pflege, Wahl eines Altenheims, Leistungen aus der Pflegeversicherung, Hilfe für Angehörige, Freistellung vom Beruf oder Pflegehilfsmittel - alles kann erfragt werden.

Vor allem Angehörige nutzen das Angebot der Bundesregierung, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Im Jahr 2020, so teilt das Ministerium mit, sei die Zahl der Anrufer um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Pflegetelefon:  030 - 20 17 91 31
E-Mail-Kontakt für Fragen: info@wege-zur-pflege.de
Infos zu Demenz, Pflege und Familienpflege: www.wege-zur-pflege.de

August 2022. Redaktion pflegeinfos.net

Mittwoch, 10. August 2022

Stuttgart: Förderprogramm der Stadt für Barrierefreiheit aufgelegt - mehr Mobilität

Stuttgart für alle inklusiv – so der Titel des neuen Förderprogramm für mehr Barrierefreiheit in der Landeshauptstadt. Die Idee: Menschen mit Behinderung benötigen ein barrierefreies Umfeld, um die vielfältigen Dienstleistungen, Freizeit- oder Kulturangebote in Stuttgart nutzen zu können. 

Mit dem städtischen Förderprogramm „Stuttgart für alle inklusiv“ unterstützt die Stadt Stuttgart ganz konkret Dienstleistende, das Gastgewerbe, Veranstaltende, Arztpraxen oder Vereine in der Stadt. Sowohl die Beratung als auch unterschiedliche Maßnahmen werden finanziell gefördert.

Rampen, Leitsysteme, Treppenlift

Eine Beratung zur Barrierefreiheit kann durch den unabhängigen Dachverband Integratives Planen und Bauen (DIPB), anerkannte Verbände, erfahrene Architekten  oder Handwerker erfolgen. Möglich sind Zuschüsse für unterschiedliche Maßnahmen wie Rampen, Schallschutz, barrierefreie Information, Leitsysteme oder Treppenlifter. Die Maßnahmen können unter Einhaltung der Höchstgrenzen voll gefördert werden. 

Noch Zuschüsse für 2022 verfügbar

Antragsberechtigt sind Eigentümer, Eigentümergemeinschaften, Betreiber, Mieter, Pächter oder Veranstalter. Für das Jahr 2022 sind die Mittel noch nicht ausgeschöpft und können noch beantragt werden. Das Antragsformular ist unter www.stuttgart.de,
Stichwort „Stuttgart für alle inklusiv“ als PDF abrufbar.


Weitere Informationenbei der Geschäftsstelle der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung, Telefon 216-99825, erhältlich.

August 2022. Redaktion pflegeinfos.net

Samstag, 23. Juli 2022

Kostenloses Live-Konzert in Bad Liebenzell: Jay Double U mit Popklassikern in der Sommerbar Oleander

Am gestrigen Freitag spielte das Duo "Jay Double U" im Bad Liebenzeller Kurpark ein Live-Konzert für Touristen, Besucher und natürlich auch flotte Senioren. Bei freiem Eintritt und kühlen Getränken war die Stimmung großartig.

Auch an zwei weiteren Sommertagen 2022 ist der Musikgenuß zu erleben: Am Freitag, 05.08.2022 um 19:00 Uhr sowie am Sonntag, 11.09.2022 um 17:30 Uhr.


Die beiden Vollblutmusiker des Duos Jay Double U, Jörg Richter und Waldemar Schillinger, haben es sich zur Herzensaufgabe gemacht, ihr Publikum mit authentischer, gefühlvoller Livemusik zu berühren. Bei der Präsentation ihres Repertoires aus Rock- und Popklassikern, das von Sting und Bryan Adams über die Blues Brothers und Eric Clapton bis hin zu Ed Sheeran reicht, ist mit einem immer fest zu rechnen - dem Spaßfaktor.

Freuen Sie sich auf einen entspannten Abend in Bad Liebenzell, treffen Sie andere Menschen und Musikfreunde und genießen Sie den Panoramablick in den Kurpark Bad Liebenzell im Nordschwarzwald.

Weitere Infos zur Sommerbar Oleander gibt es auf www.kurhaus-bad-liebenzell.de

Juli 2022. Redaktion pflegeinfos.net

Donnerstag, 14. Juli 2022

Zukunft der Altenpflege in Baden-Württemberg: FDP im Landtag mit 10-Punkte-Akut-Programm 2022


Für die Freien Demokraten im Landtag von Baden-Württemberg ist ein Akutprogramm für Altenpflege notwendig statt dauernder „Projektitis“. 

Dr. Hans-Ulrich Rülke, Vorsitzender der FDP/DVP-Fraktion (Foto), meint: „Die Altväterkoalition um Ministerpräsident Kretschmann sollte schon aus eigenem Interesse alles tun, um die Altenpflege bei ihren enormen Herausforderungen zu unterstützen. Tatsächlich hat Ministerpräsident Kretschmann in den elf Jahren seiner Regierungszeit bisher jedoch kein besonderes Augenmerk auf die Bewältigung des demografischen Wandels gelegt.

Jetzt ist die Situation in der Altenpflege dramatisch. Über einen Flickenteppich zeitlich befristeter Förderprogramme im Pflegebereich kommt die Landespolitik nicht hinaus. Struktur und Planungssicherheit auf Basis vernünftiger Vorausberechnungen für die Altenpflege lassen sich nicht erkennen.“

Altenpflege braucht Entlastungsoffensive

Jochen Haußmann, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag, fordert:

„Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt enorm an, das Personal fehlt, der Mix verschiedener fachlicher Qualifikationen ändert sich, die Kosten steigen – das ist die heutige Situation in der Altenpflege im Land. Wir fordern eine sofortige Entlastungsoffensive für die Altenpflege und ein Ende der „Projektitis-Politik“ in Form zeitlich befristeter Förderprogramme. 


Die Altenpflege braucht mehr Entbürokratisierung und Flexibilität bei der Umsetzung ihres Pflegeauftrags. Wir fordern, die Fachkraftquote zu flexibilisieren, rein quantitative Besetzungsvorgaben auszusetzen und Einrichtungen Übergangsregeln der Personalbemessung zum neuen System zuzugestehen. Die geltende Landesheimbauverordnung und das Wohn-, Teil- und Pflegegesetz ist ein Korsett, das der notwendigen Flexibilität und Innovation keinen Raum lässt und schnellstens an neue Wohnformen angepasst werden muss."

 

Mehr Anwerbung ausländischer Fach- und Hilfskräfte für Altenpflege

 

Die Landesregierung hat den demografischen Wandel komplett verschlafen und muss jetzt endlich mehr gegen den pflegerischen Personalmangel tun. Ohne Zuwanderung von ausländischen Arbeitskräften nach Baden-Württemberg sind die Herausforderungen nicht zu stemmen. Dafür müssen Anwerbeprogramme aufgelegt und Anerkennungsverfahren für ausländische Beschäftigte vereinfacht werden, denn: Bürokratie darf nicht zum Verhinderungsgrund für eine zügige Integration in einen stark belasteten Arbeitsmarkt führen. Wir fordern außerdem, dass Ausbildungszahlen erhöht und Teilzeitausbildungen ermöglicht werden.

 

Die Pflegebranche bewährt sich im Kampf um Arbeitskräfte nur, wenn die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege attraktiver werden.

 

Jochen Haußmann sagt: Bei der Anwendung digitaler Innovationen hinken wir bei der Pflege anderen Ländern hinterher – sowohl im Unterstützungsbereich als auch beim Bürokratieabbau. Wir fordern, dass die Landesregierung das geltende Landesrecht auf Digitalisierungspotential überprüft, telepflegerische Projekte unterstützt, digitale Kompetenzen in den Ausbildungsverordnungen verankert und endlich die Vielzahl bestehender Pflegeangebote auf einer übersichtlichen digitalen Plattform bündelt.

 

Tagespflegeplätze konkreter planen und vorhalten

 

In Baden-Württemberg werden 80% der pflegebedürftigen Menschen zu Hause gepflegt, Tendenz steigend. Ist das Land darauf vorbereitet? Unklar. Wir fordern eine Bedarfsplanung für die tages- und Kurzzeitpflege sowie die Weiterentwicklung der befristeten Förderung von Kurzzeit- und Tagespflegeplätze, um pflegende Angehörige zu entlasten.


Minister Lucha sorgt mit seinem Druck auf die Stadt- und Landkreise bei der einrichtungsbezogenen Impfpflicht dafür, dass sich die Versorgungsengpässe im Gesundheitswesen noch mehr zuspitzen. Deshalb fordern wir ihn auf, dass das Land auf den Ermessensspielraum durch die Gesundheitsämter hinweist, damit wir keine weiteren Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich verlieren.“

 

10-Punkte-Akut-Programm zur Altenpflege der FDP-Landtagsfraktion:

 

Personalbemessungsverfahren: Flexibilisierung der Fachkraftquote und mehrjährige Übergangsregelung der Personalbemessung; Entwicklung der notwendigen Ausbildungsstrukturen und –inhalte für die neue Personalbemessung und Umsetzung von Teilzeitausbildungsmodellen

Impulse für die Gewinnung von in- und ausländischen Pflegehilfs- und Pflegefachkräften: Pakt für Pflegeberufe mit der Arbeitsagentur zur Förderung der Aus- und Weiterbildung, einfachere und schnellere Anerkennungsverfahren, Beibehaltung der einjährigen Pflegeausbildung und Erhöhung der Ausbildungszahlen


Digitalisierung, Alters-Assistenzsysteme und Pflege-Innovationen: Entwicklung einer landesweiten digitalen Informationsplattform, Integration digitaler Kompetenzen in Ausbildungsverordnung und Förderung telepflegerischer Projekte.


Keine Beschäftigungsverbote im Gesundheitswesen durch die einrichtungsbezogene Impfpflicht: Verständigung auf eine einheitliche Umsetzung durch die Gesundheitsämter unter Ausübung ihres Ermessensspielraums zur Abwendung von Beschäftigungsverboten


Harmonisierung der Prüfungen des Medizinischen Dienstes und der Heimaufsicht:  Entbürokratisierung und Flexibilisierung der Doppelprüfungen und aufgrund der aktuellen Personalsituation Ankündigung ihrer Besuche bis mindestens 31.12.2022


Novellierung der Landesheimbauverordnung und des Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetzes: Steigerung der ambulant betreuten Wohngruppen sowie Ermöglichung innovativer Wohnformen durch flexiblere Regelungen


Beteiligung der Pflegevertretungen zur Stärkung des Berufsstandes der Pflegekräfte und Zurückstellung des geplanten Gesetzentwurfes zur Landespflegekammer zugunsten einer Befragung aller professionell Pflegenden wie im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vorgesehen.


Prüfung des Bedarfs von Kurzzeit- und Tagespflegeplätzen und strukturelle Regelförderung dieser Plätze


Stärkung der häuslichen Pflege durch Evaluierung der bestehenden Entlastungsangebote und Verlängerung des Entlastungsbetrags für Hilfen von Nachbarn


Aktuelle Kostenentwicklung in der Pflege antizipieren und prüfen, welche Möglichkeiten bestehen, außerordentliche Kostensteigerungen bei Pflegeeinrichtungen abzumildern.


Das ganze Papier der FDP ist  HIER abrufbar.



Juli 2022. Redaktion Pflegeinfos.net

Copyright Fotos: PR/FDP-Fraktion

Donnerstag, 30. Juni 2022

Fachmesse Besser Sehen am 8. Juli 2022 in Stuttgart: Aktion der Nikolauspflege auch für ältere Menschen mit Sehschwäche


Die Stuttgarter Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, Dr. Alexandra Sußmann, eröffnet am Freitag, 8. Juli, als Schirmherrin der Veranstaltung die Fachmesse besser sehen.

Der Eintritt ist frei, Veranstaltungsort ist von 10 bis 17 Uhr das Kongresszentrum Liederhalle stattfindet.

Diabetes und Auge: Experte hält Vortrag

Die Augenklinik im Klinikum Stuttgart Katharinenhospital ist mit einem Informationsstand auf der Messe vertreten. Der Ärztliche Direktor der Augenklinik am Katharinenhospital, Klinikum Stuttgart, Prof. Dr. Florian Gekeler, hält von 13 bis 13.45 Uhr einen Vortrag zum Thema „Diabetes und Auge“ im Schillersaal Ebene 1.

Die Fachmesse „besser sehen“ informiert alle Interessierten zu den Themen Sehen und Barrierefreiheit mit einem vielfältigen Programm und bietet auf einem großen Hilfsmittelmarkt Hilfsmittel für Ausbildung, Schule, Beruf, Haushalt und Freizeit an sowie in Vorträgen zu Augenerkrankungen, zu beruflichen Bildungsmöglichkeiten oder zum Hilfsmitteleinsatz.

Hilfsmittelmesse Stuttgart

Der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung, Jennifer Langer, ist es eine Herzensangelegenheit, auf bestehende Barrieren im Alltag aufmerksam zu machen und mit Veranstaltungen wie dieser allen Interessierten ein vielfältiges Informationsangebot zu bieten: „Mit dieser großen Hilfsmittelmesse in Stuttgart rückt das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit.“

Isolation von Menschen mit Sehschwäche verhindern

Peter Luttringer, Mitglied des Beirats für Menschen mit Behinderung und Vertreter der Menschen mit Seheinschränkung und Blindheit, ergänzt: „Mit eingeschränktem oder nachlassendem Sehvermögen kommt es leicht zur Isolation von Betroffenen, da einer der wichtigsten Informations‐ und Kommunikationswege wegfällt. Daher ist es sehr wichtig, dass über die Erkrankungsformen und mögliche Therapien informiert wird.“

Die Messe wird von der Nikolauspflege gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern ausgerichtet. Mehr unter www.fachmesse‐besser‐sehen.de

Juni 2022. Redaktion pflegeinfos.net

Quelle: Stadt Stuttgart