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Donnerstag, 12. Februar 2026

Rutesheim, Kreis Böblingen: DRK mit Vortragsreihe "Wohnungsanpassung für alle Altersgruppen"


Im März 2026 bietet der DRK-Kreisverband Böblingen auch für Seniorinnen und Senioren aus Rutesheim eine öffentliche Vortragsreihe zum Thema „Wohnungsanpassung für alle Altersgruppen“ an. In acht Online-Vorträgen informieren Referenten darüber, welche Maßnahmen vorgenommen werden können, um Barrieren im häuslichen Bereich zu reduzieren und damit die Selbständigkeit im Alltag zu erhalten. 

Das können verschiedene bauliche Veränderungen, der Einsatz von Technik und Hilfsmitteln, oder die Anpassung von vorhandenen Möbeln sein.

Hier ein Überblick über die Themen und Termine:


Montag, 16. März, 10.30 bis 11.30 Uhr
„Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen“ mit Catherina Doppke

Montag, 16. März, 14 bis 15.15 Uhr
„Technische Hilfen für den Alltag“ mit Bernd Schulte

Dienstag, 17. März, 10.30 bis 11.45 Uhr
„Barrierefreie Badgestaltung Teil 1: Hilfsmittel“ mit Dieter Vogt

Dienstag, 17. März, 14 bis 15.15 Uhr
„Barrierefreie Badgestaltung Teil 2: Badumbau“ mit Dieter Vogt

Mittwoch, 18. März, 10.30 bis 12 Uhr
„Treppenbewältigung – von der Rampe bis zum Lift“ mit Dieter Vogt

Mittwoch, 18. März, 14 bis 15.15 Uhr
„Ortungssysteme – Möglichkeiten und Grenzen“ mit Bernd Schulte

Donnerstag, 19. März, 10.30 bis 12 Uhr
„Sicherheit für mich und mein Zuhause“ mit Dieter Vogt

Freitag, 20. März, 10.30 bis 11.30 Uhr
„ Barrierefreie und rollstuhlgerechte Küchenplanung“ mit Wolfgang Holfelder

Für die Teilnahme benötigt man einen Computer, einen Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone mit Ton und Mikrofon, wenn möglich auch Kamera. Eine Einwahl nur über das Telefon ist nicht möglich.


Anmeldung ist bis spätestens drei Tage vor dem jeweiligen Vortrag möglich und erfolgt per E-Mail an wohnberatung@drkbb.org oder unter Telefon 07031 6904403 bei Catherina Doppke vom DRK-Kreisverband Böblingen, Abteilung Wohnberatung. M

Februar 2026. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: Stadt Rutesheim/260305_monkeybusinessimages iStock-1440224128

 

 

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Montag, 24. Oktober 2022

Freiburg: mit neuer App VAG Radar kommen blinde und sehbehinderte Menschen besser durch Freiburg


Viele Ältere und Menschen mit Einschränkungen tun sich schwer mit dem ÖPNV. Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) macht deshalb einen weiteren Schritt, um Menschen mit Einschränkungen die Fahrt in Bussen und Stadtbahnen zu erleichtern.

Die neue App "VAG Radar" bietet insbesondere blinden und sehbehinderten Fahrgästen eine Vielzahl von Funktionen, die die Orientierung erheblich erleichtern werden. Doch auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen profitieren von diesem neuen Angebot.

App als Hilfsmittel für ÖPNV

Die App ist in den bekannten App-Stores abrufbar und startet in ihren Testbetrieb. Einmal heruntergeladen empfängt sie per Bluetooth Informationen direkt vom Fahrzeug auf bis zu 50 Meter Entfernung. Dabei werden die Linie, der Zieltext (zum Beispiel „Haid“) und die nächste Haltestelle angezeigt und angesagt.

Was kann das „VAG Radar“?

Fahrzeugradar: An der Haltestelle kündigt die App Busse und Stadtbahnen an, die sich nähern. Das „VAG Radar“ reagiert dabei auf alle Fahrzeuge. Es wird also auch angegeben, wenn sich zum Beispiel eine „Fahrschule“, eine „Sonderfahrt“ oder eine „Werkstattfahrt“ nähert. So erhalten Sehbehinderte die Information, dass das zu hörende Fahrzeug keines ist, dass sie nutzen können. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei Störungen oder Umleitungen die abweichenden Fahrtziele angegeben werden.

Haltestellenansage: Während der Fahrt kann durch eingeschalteten Voice Over oder Talk Back die Haltestellenansage über die App abgespielt werden.

Der Haltewunsch: Vom Smartphone aus kann für die nächste Haltestelle der Haltewunsch betätigt werden. Diese Funktion können natürlich auch Fahrgäste nutzen, die im Rollstuhl sitzen oder etwas unsicher auf den Beinen sind.

Kinderwagen-/Rollstuhl-Knopf: Er bewirkt, dass sich die Tür nicht automatisch nach rund drei Sekunden schließt, sofern in dieser Zeit niemand ein- oder ausgestiegen ist, sondern länger geöffnet bleibt.

Tür-Finde-Signal: Mithilfe der App wird ein akustisches Signal über der Tür ausgelöst das den Fahrgast zur offenen Tür führt.

Über die App wird bei den Stadtbahnen automatisch immer die mittlere Tür geöffnet, bei den Bussen die zweite Tür von vorne. Damit ist sichergestellt, dass unabhängig vom Fahrzeugtyp stets ein barrierefreier Zugang ermöglicht wird, sofern die Haltestellenbeschaffenheit dies zulässt.

Ramon Kathrein, Mitglied des Freiburger Gemeinderates, hat die App bereits ausprobiert: „Für uns Blinde und Sehbehinderte ist ‚VAG Radar‘ eindeutig eine weitere Erleichterung, um uns im Öffentlichen Nahverkehr in Freiburg orientieren zu können. Zusammen mit der VAG arbeiten wir daran dieses hilfreiche Produkt in den kommenden Monaten noch weiter zu optimieren.“

Mischa Knebel, Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehinderten Verein Süd-Baden e.V, der die VAG bei der Entwicklung und Einführung des neuen Angebotes intensiv beraten hat, betont: „Die Realisierung der App hat einen längeren Anlauf benötigt. Ich wünsche mir, dass die App jetzt viel genutzt wird und es viele Rückmeldungen dazu gibt was passt und was vielleicht noch verändert werden könnte.“

Sarah Baumgart, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen bei der Stadt Freiburg, begrüßt die Einführung der Neuerung: „Der Abbau von Barrieren ist für uns alle eine ständige Herausforderung. Ich bin sehr froh darüber, dass sich die VAG dieser Herausforderung stellt und entsprechend handelt.“

Natürlich ist auch die App barrierefrei nutzbar und unterstützt viele Bedienhilfen wie Zoom, Text-Größe und Farbumkehr sowie die Vorlesefunktion des Endgeräts. Der Standort von Nutzer oder Nutzerin wird in der App nicht verarbeitet.

Oktober 2022. Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/VAG



Mittwoch, 19. Oktober 2022

Basiswissen häusliche Pflege: medizinische Hilfsmittel als treue Begleiter für den Alltag - wer bezahlt sie?




Medizinische Hilfsmittel – was steckt dahinter, wer bekommt sie und wer zahlt dafür? 

Medizinische Hilfsmittel sind aus dem Alltag von Menschen mit einer Krankheit oder altersbedingten Einschränkung nicht wegzudenken. Denn sie helfen dort, wo der eigene Körper eingeschränkt ist, und tragen zu einer höheren Lebensqualität bei. Was zu Hilfsmitteln zählt und wer die Kosten übernimmt, weiß die Debeka, Deutschlands größte private Krankenversicherung.

Was sind medizinische Hilfsmittel?

Hilfsmittel sind Gegenstände, die Menschen mit Erkrankung oder (drohender) Behinderung dabei helfen, ihren Alltag so schmerzfrei und selbstbestimmt wie möglich zu leben. Dazu zählen beispielsweise Hör- und Sehhilfen, Prothesen, Rollstühle, aber auch Spritzen oder Applikationen. Allgemeine Gebrauchsgegenstände des Alltags, wie beispielsweise eine Heizdecke, gehören nicht dazu.

Hilfsmittelkatalog

Die Hilfsmittel müssen medizinisch erforderlich sein und von einem Arzt angeordnet werden. Die jeweilige Krankenversicherung genehmigt die Erstattung der Kosten. Als Orientierung dient das Hilfsmittelverzeichnis, das der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) erstellt hat. Es ist durchaus möglich, dass die Krankenkasse Hilfsmittel erstattet, die nicht im Verzeichnis stehen. Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Wer übernimmt die Kosten fürs Hilfsmittel?

Die Kosten für ein Hilfsmittel übernimmt die Krankenversicherung, so berichtet die Debeka. Während bei der gesetzlichen Krankenkasse für jedes Hilfsmittel Zuzahlungen nötig sind, fallen bei der privaten Krankenversicherung je nach Tarif nur für bestimmte Hilfsmittel, beispielsweise orthopädische Schuhe, Eigenbehalte an.

Pflegehilfsmittel nur bei Pflegegrad
Bei den Pflegehilfsmitteln kommt die Pflegeversicherung ins Spiel. Sie gewährt nämlich die Hilfsmittel, die zur häuslichen Pflege notwendig sind. Voraussetzung hierfür ist die Feststellung eines Pflegegrades. Pflegehilfsmittel erleichtern die Pflege und lindern Beschwerden. Dazu zählen Pflegebetten, Notrufsysteme oder Badewannenlifter. Eine klare Zuordnung ist nicht immer möglich, weil Hilfsmittel sowohl eine Behinderung ausgleichen als auch die Pflege erleichtern.

Oktober 2022. Redaktion pflegeinfos.net, Quelle Debeka
Copyright Foto: PR/Debeka, Adobe Stock

Montag, 26. August 2019

Apotheker der Pflegerat-Apotheken helfen Angehörigen. Beratung zu Medizin, Pflegehilfsmittel inklusive frei Haus Service


Wenn ein Familienmitglied unerwartet pflegebedürftig wird, steht auch das Leben der Angehörigen häufig von einem auf den anderen Tag kopf. In ihrer Angst und Sorge um den geliebten Menschen fällt es vielen Betroffenen schwer, Entscheidungen zu treffen. 

Dabei müssen die Angehörigen rasch Antworten auf so viele Fragen finden: Können wir die Versorgung des Pflegebedürftigen selbst übernehmen? Welche Hilfsmittel sind für die praktische Pflege sinnvoll? Welcher Pflegegrad steht dem Familienmitglied zu? Welche Leistungen werden von der Pflegeversicherung übernommen? Können uns lokale Anbieter entlasten? 

Die Apotheke bietet mehr als nur Medikamente
Um sich wertvolle Unterstützung und Rat zu holen, empfiehlt Dr. Jan-Niklas Francke, Apotheken als kompetente Anlaufstelle zu nutzen. Der Inhaber einer Apotheke und eines Sanitätshauses bietet Betroffenen mit einem geschulten Team umfassende Beratung. Im Apothekenfinder unter www.pflegerat-apotheke.de finden Interessierte Anlaufstellen in ihrer Nähe, die sich auf alle Fragen rund um die häusliche Pflege spezialisiert haben.  Vor allem in NRW gibt es diese Apoheken.

"Wir wollen den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen so weit wie möglich helfen, mit ihrer schwierigen Situation gut zurechtzukommen - und zwar kostenlos", sagt Dr. Francke, der mit seiner Kompetenz-Apotheke in Emmelshausen eine Vorreiterrolle als vollversorgende Apotheke einnimmt.

Pflegehilfsmittel frei Haus

"Die Pflegerat-Apotheken verstehen sich als zentrale Anlauf- und Beratungsstelle vor Ort. Wir sind mit den örtlichen Pflegedienstleistern vernetzt und können dadurch den Betroffenen helfen, schnell individuelle Lösungen zu finden, mit denen sich die Probleme bewältigen lassen", erläutert Dr. Francke. Darüber hinaus führen die Apotheken der Kooperation ein breites Sortiment an Produkten, die für die Behandlung und Pflege zu Hause benötigt werden.

Darunter sind neben Medikamenten auch Hilfsmittel, die für Hygiene, Körperschutz und Desinfektion verwendet werden. Neben einer individuellen Beratung erhalten Betroffene die Lieferung der Pflege-Hilfsmittel auf Wunsch frei Haus. In Fragen rund um die Kostenerstattung der Krankenkassen können sie sich ebenfalls an ihren Apotheker wenden.

www.pflegerat-apotheke.de

August 2019. Text: djd
Copyright Fotos: djd/Pflegerat-Apoth./Shutterstock

Dr. Jan-Nicklas Francke




Montag, 23. Mai 2016

Pflegeurlaub und Seniorenurlaub auf Lanzarote: Im Centro de Terapia Antroposófica können auch Rollstuhlfahrer die Sonne der Kanaren genießen

Unter deutscher Leitung: Centro de Terapia Antroposófica, Lanzarote

Den Herbst des Lebens auf der Insel des Frühlings verbringen – kaum besser lässt es sich beschreiben, wenn ältere Menschen auf die Kanarischen Inseln übersiedeln, um dort zu leben. Wer nicht alleine in einem Appartement oder einer Finca leben möchte, findet inzwischen Wohngemeinschaften für Senioren oder mietet gemeinsam ein Objekt. 

Um aber zu prüfen, ob eine dauerhafte Übersiedlung als Rentner oder Pensionär auf die Kanarischen Inseln Sinn macht, sollten Interessierte immer wieder zu "Schnupper-Aufenthalten" oder "Probe-Wohnen" anreisen, um Land, Leute und die Infrastruktur (inkl. Medizin und Pflegeangebote) kennenzulernen. Denn auch im spanischen Alltag ist schließlich nicht alles Gold, was glänzt und wer kein oder nur wenig spanisch spricht, tut sich noch schwerer.
 
Eine bewährte Unterkunft unter deutscher Leitung gerade für ältere und kranke Menschen ist das Centro de Therapie Antroposófica auf Lanzarote. Hier können deutsche Senioren Kraft tanken, an Therapien und besonderen Angeboten teilnehmen und für ein paar Tage oder Wochen Kanaren-Feeling erleben. Deswegen ist das Centro eine gute Ausgangsbasis, um Lanzarote und die anderen Inseln der Kanaren wie Teneriffa oder La Gomera kennenzulernen.

Komfortable Unterkunft mit Hotel-Niveau 
Die deutschen Senioren wohnen in geschmackvoll eingerichteten Apartments (Wohnraum mit Küchenzeile, Bad und 1 oder 2 Schlafzimmer) mit Balkon oder Terrasse in der subtropisch bepflanzten Centro-Anlage. Auch ein Rollstuhl-gerechtes und ein Rollstuhl-freundliches Apartment stehen zur Verfügung.

Klassische und antroposophische Therapien
Elementare Naturkräfte der Vulkaninsel, vielfältige kulturelle Angebote und das integrierte Therapiehaus mit medizinisch-therapeutischer Versorgung können frei gewählte Hilfen sein. Im Therapiehaus finden die Gäste bei Bedarf einen anthroposophischen Arzt und Internisten (mit Notfallruf rund um die Uhr) und ein breites Spektrum anthroposophischer und klassischer Therapien. Eine sinnvolle Ergänzung bilden Kultur-Veranstaltungen, Kurse und Seminare zu künstlerischen, wissenschaftlichen oder anthroposophischen Themen. 


Großzügig, von Natur umgeben: Centro de Terapia, Lanzarote
Rhythmische und klassische Massage, Heileurythmie und Kunsttherapie Krankengymnastik, Biographiearbeit und Psychotherapie werden angeboten; aber auch Therapien, die die intensiv wirkenden Naturelemente der Insel aufnehmen, werden gern in Anspruch genommen wie z.B. Vulkan-Heilerdepackungen bei Gelenkerkrankungen oder Bäder mit der Mittagsblume (Mesembryanthemum crystallinum) bei Neurodermitis.

In den letzten Jahren haben immer mehr Menschen mit Erschöpfungszuständen und "Burn out" hier eine Stütze im leiblich-lebendigen Bereich und, durch eigene seelisch-geistige Arbeit im geschützten Rahmen der Therapie, auch neue Ansätze zur persönlichen Lebensgestaltung gefunden



Erholung im Bewegungsbecken

Die Kostenübernahme durch die deutschen Krankenkassen ist sehr verschieden. Gerade bei chronischen Erkrankungen lohnt eine Nachfrage mit Hinweis auf die besonderen heilklimatischen Bedingungen Lanzarotes – z.B. für Menschen mit Asthma, Hauterkrankungen, Gelenkerkrankungen. Einige Krankenkassen erstatten die Kosten für die anthroposophisch-medizinischen Behandlungen im Rahmen ihrer Vereinbarungen. 

Unterkunft: Apartments rund um zwei Pools

In der subtropisch bepflanzten Anlage des Centro stehen 52 geschmackvoll eingerichtete Apartments zur Verfügung. Jedes besteht aus einem Wohnraum mit Küchenzeile, einem Schlafzimmer, Bad und Terrasse/Balkon. Es gibt auch einige Apartments mi zwei Schlafzimmern. Alle Einheiten gruppieren sich um zwei Pools.

Stille kann man der Finca Lomos Altos finden, die zum Centro Lanzarote gehört. Sie liegt drei Kilometer im Landesinneren der Insel und bietet 17 unterschiedliche Wohnmöglichkeiten im César-Manrique-Stil. Hier betreibt das Team außerdem einen biologisch-dynamischen Gemüseanbau.

Essen und Trinken
Wie es sich für einen Urlaub gehört, lockt schon morgens ein reichhaltiges und gesundes Frühstücksbuffet in der Ferien-, Relax- und Therapie-Anlage. Am Mittag werden Gerichte von der Tageskarte mit wechselndem Angebot serviert. Eis, Kaffee, Kuchen, leckere Fruchtdrinks und vieles mehr wird den ganzen Tag über gereicht.

Vegetarisch und vegane Kost auf Lanzarote
Beim 4-Gänge-Menu am Abend haben die Gäste im Centro die Auswahl zwischen einem vegetarischen Gericht und Fleisch bzw. Fisch. Auf Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, auf Veganer oder spezielle Diäten wird Rücksicht genommen. Gäste, die sich in ihrem Apartment selbst versorgen möchten, finden im hauseigenen Bioladen alles, was sie benötigen.
 

Schwerelos im Bewegungsbad
Auf dem Gelände des Centro de Terapia Antroposófica befindet sich ein kleines Therapie-Hallenbad. Im 32 bis 34ºC warmen Wasser können sich die Urlauber wie schwerelos schwebend fühlen, ihre müden und kranken Glieder entspannen und die beruhigende Wärme genießen.

Bad für Rolli-Fahrer

Lage der Einrichtungen auf Lanzarote & Klima

Das Centro liegt in einem Wohngebiet oberhalb des Fischerhafens von Puerto del Carmen auf Lanzarote. Die Entfernung zu den nächsten Stränden beträgt nur etwa 900 Meter.

Lanzarote verfügt über ein einzigartiges Heilklima. Belastungsfaktoren wie extreme Hitze, Schwüle und schadstoffhaltige Luft sind sehr gering. Dagegen überwiegen stimulierende Faktoren wie das intensive Licht, der frische Wind und salzhaltige Aerosole sowie Pollen- und Allergenarmut, Luftreinheit und ein reizarmes Klima. 

Dies alles übt einen sehr positiven Einfluss auf verschiedenste Erkrankungen und den Seelenzustand des Menschen aus. Das Meeresklima und die vulkanische, reizstoffarme Umgebung sorgen für die heilenden und aufbauenden Kräfte dieser spanischen Insel. 

Kontakt: Centro de Terapia Antroposófica S.L. Calle Salinas 12, E-35510 Puerto del Carmen, Lanzarote. Telefon aus Deutschland (0034) 928 512 842. www.centro-lanzarote.de
 

Mai 2016. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/ Centro de Terapia Antroposófica

Sonntag, 31. März 2013

Fallpauschalvertrag für Rollstühle - warum Sie als Senior Rollatoren und Rollstühle nur leihweise erhalten

Kurt B., 86 Jahre alt, kommt in ein Altersheim. Da er sich noch alleine bewegen kann und gerne die einzelnen Wohngruppen besucht oder im Foyer des Hauses Zeitung liest, beantragen seine Angehörigen über die Hausärztin einen persönlichen Rollstuhl und Rollator für mehr Mobilität im Alter. Eigentlich dachte Kurt B., er müsse das Hilfsmittel selbst kaufen und bekommt dann einen Zuschuss von seiner Pflegeversicherung.

In der Praxis allerdings läuft das Verfahren anders. Grund: Etliche Kranken- und Pflegeversicherungen sowie deren Vertragspartnerunternehmen wie örtliche Sanitätshäuser haben für Rollstühle und Rollatoren einen Fallpauschalvertrag vereinbart. Das heißt:


• Dem Kassenmitglied wird im Sanitätshaus ein geeigneter Rollstuhl für einen definierten Zeitraum – mindestens 2 Jahre, maximal 5 Jahre – von der Krankenkasse gemietet, sofern eine medizinische Notwendigkeit gegeben ist.


• Die Lieferung des Rollstuhls, die Einweisung und der Fallpauschalvertrag werden mit Sanitätshaus oder einem anderen Lieferanten vor Ort vereinbart. Die Vertreter kommen nach Hause oder direkt ins Pflegeheim. Für den Kunden und pflegende Angehörige entsteht kein großer Aufwand.

• Rollstühle gelten als Hilfsmittel im Sinne von § 33 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch. Damit die Kosten für den Rollstuhl oder Rollator von der Krankenkasse übernommen werden, müssen die Antragsteller immer ein ärztliches Attest vorlegen.


• Das Vertragsunternehmen der Krankenkasse liefert dann einen wieder einzusetzenden Rollstuhl als Fallpauschalhilfsmittel (Sachleistung). 

• Wünscht der Versicherte Ausstattungen, die nicht medizinisch erforderlich sind, so hat er die Kosten dafür selbst zu tragen. Das können besondere Sitzkissen sein oder leichtere Räder.

• Wichtig: Der Rollstuhl oder Rollator bleibt als "Fallpauschalrollstuhl" im Besitz des Vertragspartners der Krankenkasse. Bei Vertragsende oder Tod geht das Gerät wieder zurück.

• Was muss der Versicherte selbst bezahlen? Der gesetzliche Eigenanteil beträgt 10 Prozent des Vertragspreises für den Rollstuhl, mindestens 5 Euro, maximal 10 Euro, sofern der Versicherte nicht von der Zuzahlung befreit ist.

• Pflichten: Natürlich muss der Nutzer den Rollstuhl oder Rollator ordnungsgemäß verwenden, gut aufbewahren und sich um Wartung und Reinigung kümmern. Fallen notwendige Reparaturen an, so trägt die Kosten hierfür in aller Regel die Krankenkasse.
Grund: In der Fallpauschale sind für den Vertragszeitraum alle durch den Hersteller vorgeschriebenen Wartungen und Verschleißreparaturen enthalten.

• Selbst bezahlen müssen Senioren und ihre Angehörigen aber, wenn Reparaturen anfallen, die auf unsachgemäßen Gebrauch, mangelnde Pflege oder Schäden durch falsche Lagerung zurückzuführen sind. Oder für den Fall, dass Dritte den Rollstuhl nutzen oder beschädigen.

Fazit: Fallpauschalverträge für Rollstühle und Rollatoren haben sich bewährt und werden schnell und unbürokratisch von Sanitätshäusern oder Healthcare-Unternehmen an Ihrem Ort abgewickelt. Auch die Lieferung erfolgt frei Haus oder in ein Alten- und Pflegeheim.

Weitere Informationen erhalten Sie in den Pflegestützpunkten in Ihrer Region und direkt bei Ihrer zuständigen Kranken- und Pflegekasse.

März 2013. Redaktion pflegeinfos.net