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Donnerstag, 21. Mai 2026

Immobilien: Ältere Eigentümer scheuen oft die Kosten für notwendige Modernisierungen. Was tun?

 

Das eigene Zuhause, vertraute Räume, gelebte Erinnerungen – für viele Menschen ist das Eigenheim mehr als nur eine Immobilie. Rund zwei Drittel der über 60-Jährigen in Deutschland möchten hier ihren Lebensabend verbringen. Doch wie realistisch ist dieser Wunsch, wenn Treppen, Bäder, Energietechnik oder Zugang zum Haus den Anforderungen des Alters nicht mehr entsprechen?

Und vor allem: Reichen die finanziellen Mittel für notwendige Anpassungen? Diesen Fragen ging eine Umfrage der Allianz Baufinanzierung unter mehr als 1.100 Immobilienbesitzern im Alter von über 60 Jahren nach.

Mehrheit erkennt Modernisierungsbedarf

51 Prozent der Befragten beschreiben den Zustand Ihrer Immobilie als renovierungs- oder modernisierungsbedürftig, neun Prozent sehen sogar erheblichen Handlungsbedarf. 13 Prozent halten eine energetische Sanierung für erforderlich. Nur knapp ein Viertel der Befragten gibt an, dass ihre Immobilie nicht modernisiert oder saniert werden muss.

58 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie Umbau oder Modernisierung sehr wahrscheinlich aus eigenen Mitteln stemmen können. Knapp 40 Prozent jedoch könnten eine Renovierung oder einen Umbau nur zum Teil oder gar nicht aus vorhandenem Kapital bestreiten. Wo das Geld nicht reicht, würden drei Viertel der Befragten auf Maßnahmen verzichten.

"Wenn sich Barrieren abbauen lassen und dies den Menschen ermöglicht, länger im eigenen Zuhause zu bleiben, lohnt es sich, eine Finanzierungsmöglichkeit zu prüfen", rät Rainer Hagenbucher, Leiter der Allianz Baufinanzierung.

Viele kennen die Kosten nur grob

Die möglichen Sanierungsmaßnahmen reichen laut Umfrage vom Einbau eines Treppenlifts über den barrierefreien Zugang bis hin zum Umbau des Badezimmers. Doch nur knapp die Hälfte der über 60-Jährigen hat sich bereits mit den Kosten entsprechender Maßnahmen auseinandergesetzt. Immerhin 29 Prozent haben eine grobe Vorstellung von der Höhe der Kosten, 15 Prozent können den Investitionsbedarf konkret benennen. Etwa ein Fünftel der Befragten, die eine Vorstellung der Kosten haben, gehen von einem Investitionsvolumen von 50.000 Euro und mehr aus.

Finanzierungslösung für ältere Immobilienbesitzer

Wer das eigene Zuhause abbezahlt hat und nun altersgerecht umbauen oder energetisch sanieren möchte, kann sich beispielsweise mit dem BestAger Immobiliendarlehen der Allianz Kapital beschaffen. Dieses Finanzierungsmodell richtet sich speziell an Menschen über 60 Jahren. Die Darlehensnehmer müssen lediglich den Zinssatz bedienen, die Tilgung können sie gegebenenfalls den Erben überlassen.


Mehr Infos über www.allianz.com

Juni 2026. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Text und Foto: DJD/Allianz, Abba stock-adobe (KI-generiert)



Mittwoch, 20. Mai 2026

Seniorenbetreuung Pflegehilfe Rutesheim: Der Pflegestützpunkt berät Betroffene und pflegende Angehörige neutral und kostenfrei

 

Schön: Blumenbeet der Stadt Rutesheim

Wer in Rutesheim wohnt und Hilfe und Beratung zur häuslichen Pflege, Wohnen im Alter, Pflegekasse, Antrag von Pflegegraden benötigt, kann sich an den Pflegestützpunkt Rutesheim wenden. Er befindet sich im Bürgerzentrum Stadtmitte von Leonberg und berät pflegebedürftige Menschen und Angehörige zu Fragen rund um das Thema Pflege und zu Leistungen der Kranken- und Pflegekassen.

Die Beratung ist kostenfrei und steht allen Bürgern zur Verfügung.Drei Pflegestützpunkte im Landkreis Böblingen Das Landratsamt unterhält drei Stützpunkte: in Böblingen, Herrenberg und seit November 2021 in Leonberg, zuständig für Bürgerinnen und Bürgern aus Leonberg, Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt und Weissach. Es empfiehlt sich eine Anmeldung zu einem Beratungstermin.

Anspruch auf Pflegeberatung und Haushaltshilfe Rutesheim
Ambulante Pflege wird zum immer wichtiger werdenden Teil der Pflegelandschaft. Um diese gut zu gestalten, braucht es Wissen über Leistungen und Angebote. Daher besteht ein Anspruch auf Pflegeberatung. Konkret berät der Pflegestützpunkt pflegebedürftige Menschen und Angehörige zu Fragen rund um das Thema Pflege, informiert über Leistungen der Kranken- und Pflegekassen und unterstützt bei Antragsstellung und Inanspruchnahme von Leistungen.
 
Der Pflegestützpunkt vermittelt an weitere Unterstützungs- und Beratungsangebote, hilft bei der Organisation der Pflege und berät dabei telefonisch, im Büro oder zuhause.

So finden Sie zum Pflegestützpunkt für Rutesheim
Der Pflegestützpunkt ist zu erreichen von montags bis freitags unter den Telefonnummern 07031/663-1184 bzw. -1182 sowie per E-Mail an psp-leonberg@lrabb.de.

24h Betreuung und häusliche Hilfe in Rutesheim
Diese Leistungen werden auch hier und in Weissach, Flacht, Heimsheim und Umgebung angeboten - etwa vom privaten Dienstleister riva-care. Seit über zehn Jahren vermittelt das Team 24h Stunden Betreuerinnen bzw. Haushaltshilfen in den Altkreis Leonberg. Häusliche Hilfe durch osteuropäische Betreuerinnen, Pflege und Seniorenbetreuung. Kontakt über Telefon 0711 - 34 17 00 96.

Mai 2026. Redaktion pflegeinfos.net
 
Copyright Foto: Stadt Rutesheim (auch im Frühhar 2026 gestaltet der städt. Bauhof Blumenrabatte im öffentlichen Raum. Mit Narzissen, Tulpen und anderen Blumen.


Mittwoch, 11. Juni 2025

Pflege-Wohngemeinschaften Stuttgart: Wohlfahrtswerk mit neuen Wohnungen in Stuttgart-Freiberg


Wenn es im Alltag nicht mehr alleine geht, führt manchmal kein Weg mehr an einem Umzug vorbei. Für viele ist dieser Schritt mit Sorgen verbunden. Darin liegt aber auch eine Chance: mehr Sicherheit und mehr soziale Kontakte, zum Beispiel in einer ambulant betreuten Pflege-WG.

Alles barrierefrei, mit offener Wohnküche

In der familiären Atmosphäre der beiden Wohngemeinschaften des Wohlfahrtswerks für Baden-Württemberg in Stuttgart-Freiberg leben acht Menschen mit Hilfebedarf in einem ganz normalen Wohnhaus zusammen. Der Wohnraum ist barrierefrei mit offener Wohnküche und angrenzendem Wohn- und Esszimmer, in dem viel Platz für gemeinsame Aktivitäten ist. Hier wird gespielt, Fernsehen geschaut oder Gymnastik gemacht. 

Wer lieber seine Ruhe hat, zieht sich in sein eigenes Zimmer zurück. Die Mieter richten dieses mit ihren eigenen Möbeln und Gegenständen ein, wie es ihnen gefällt. Damit fühlt sich eine WG gemütlicher an als eine große Pflegeeinrichtung. 

Alternative zum Pflegeheim

Für Mieter und ihre Angehörigen beruhigend: Es ist immer jemand da, wenn Hilfe benötigt wird, denn ausgebildete Alltagsbegleiter sind rund um die Uhr in der Wohnung anwesend. Sie gestalten gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern den Tag. Es wird besprochen, was gekocht wird, damit auch das eigene Lieblingsgericht auf den Speiseplan kommt. Bei der Hausarbeit beteiligt sich jeder so wie er möchte und kann. 

Wer pflegebedürftig ist, bucht dazu einen ambulanten Pflegedienst seiner Wahl. Auch wenn der Pflegebedarf zunimmt, können die Mieter in der WG wohnen bleiben. Für viele kann der Umzug in eine WG daher eine gute Alternative zum Pflegeheim sein.

Mehr Infos finden Interessierte auf www.wohlfahrtswerk.de

Juni 2025. Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Wohlfahrtswerk

 

 


Mittwoch, 22. März 2023

Hansy Vogt ist Markenbotschafter für Reisser Bäder. Heimat, Qualität und Angebote für jeden Geschmack begeistern ihn

 

Echte Persönlichkeiten, ungewöhnliche Charaktere und besondere Individuen – die stehen bei der neuen REISSER Imagekampagne im Vordergrund. Nun hat das Unternehmen, das sich seit mehr als 150 Jahren in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikbranche etabliert hat, einen neuen Markenbotschafter gewonnen: Hansy Vogt.

Er ist fest verwurzelt in seiner Heimat und liebt das Natürlich-Urige. Ein bisschen Luxus darf dennoch nicht fehlen. Er mag die Kombination aus bodenständiger Badausstattung mit glamourösem Touch. „Ich habe meinen ganz eigenen Stil. Den will ich auch in meinem neuen Bad spüren und ausleben“, sagt Hansy Vogt, während er neben einer goldenen Badewanne posiert und in einen goldenen Föhn singt. „Mein rustikaler Alpenchalet-Glamour soll andere Menschen inspirieren.“

Badideen für junge und alte Menschen

Durch die neue Imagekampagne von REISSER (Böblingen) wird die Individualität von Menschen in den Vordergrund gestellt. Ob klassisch oder im Vintage-Stil, ob rustikal oder modern: Der SHK- Großhändler will für jeden Geschmack die richtige Badlösung bieten. Dass echte Wohlfühlatmosphäre etwas ganz Individuelles und Persönliches ist und es auch für ausgefallene Geschmäcker das passende Badinterieur gibt, transportiert nun auch die Kooperation mit Hansy Vogt – seines Zeichens zertifizierter Schwarzwaldbotschafter, leidenschaftlicher Entertainer, Sänger und Moderator.

Ort der Ruhe und des Wohlfühlens: das Badezimmer

„Wer mich aus dem Fernsehen oder von Veranstaltungen kennt, weiß, dass ich wahnsinnig gerne in verschiedene Rollen schlüpfe. Nach meinen Auftritten brauche ich einen Ort der Ruhe und des Wohlfühlens, an dem ich Kraft sammeln kann“, erklärt Hansy Vogt. Vor allem daheim sucht er einen persönlichen Erholungsort, an dem er durchatmen und entspannen kann. 

Badausstellungen von Reisser: Senioren willkommen

Beim Schlagwort Badezimmer kommt ihm immer sofort der Name REISSER in den Sinn: „Ich bin im Südwesten Deutschlands aufgewachsen, die Firma kenne ich schon seit meiner Kindheit. Der Besuch in der Ausstellung hat mich dann enorm beeindruckt: diese schier endlosen Möglichkeiten der Badgestaltung!“  Tipp: Auf der Webseite www.reisser.de erfahren Sie, wo die Firma überall Standorte mit Bad-Ausstellungen hat.

März 2023. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR

 

Mittwoch, 19. Oktober 2022

Basiswissen häusliche Pflege: medizinische Hilfsmittel als treue Begleiter für den Alltag - wer bezahlt sie?




Medizinische Hilfsmittel – was steckt dahinter, wer bekommt sie und wer zahlt dafür? 

Medizinische Hilfsmittel sind aus dem Alltag von Menschen mit einer Krankheit oder altersbedingten Einschränkung nicht wegzudenken. Denn sie helfen dort, wo der eigene Körper eingeschränkt ist, und tragen zu einer höheren Lebensqualität bei. Was zu Hilfsmitteln zählt und wer die Kosten übernimmt, weiß die Debeka, Deutschlands größte private Krankenversicherung.

Was sind medizinische Hilfsmittel?

Hilfsmittel sind Gegenstände, die Menschen mit Erkrankung oder (drohender) Behinderung dabei helfen, ihren Alltag so schmerzfrei und selbstbestimmt wie möglich zu leben. Dazu zählen beispielsweise Hör- und Sehhilfen, Prothesen, Rollstühle, aber auch Spritzen oder Applikationen. Allgemeine Gebrauchsgegenstände des Alltags, wie beispielsweise eine Heizdecke, gehören nicht dazu.

Hilfsmittelkatalog

Die Hilfsmittel müssen medizinisch erforderlich sein und von einem Arzt angeordnet werden. Die jeweilige Krankenversicherung genehmigt die Erstattung der Kosten. Als Orientierung dient das Hilfsmittelverzeichnis, das der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) erstellt hat. Es ist durchaus möglich, dass die Krankenkasse Hilfsmittel erstattet, die nicht im Verzeichnis stehen. Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Wer übernimmt die Kosten fürs Hilfsmittel?

Die Kosten für ein Hilfsmittel übernimmt die Krankenversicherung, so berichtet die Debeka. Während bei der gesetzlichen Krankenkasse für jedes Hilfsmittel Zuzahlungen nötig sind, fallen bei der privaten Krankenversicherung je nach Tarif nur für bestimmte Hilfsmittel, beispielsweise orthopädische Schuhe, Eigenbehalte an.

Pflegehilfsmittel nur bei Pflegegrad
Bei den Pflegehilfsmitteln kommt die Pflegeversicherung ins Spiel. Sie gewährt nämlich die Hilfsmittel, die zur häuslichen Pflege notwendig sind. Voraussetzung hierfür ist die Feststellung eines Pflegegrades. Pflegehilfsmittel erleichtern die Pflege und lindern Beschwerden. Dazu zählen Pflegebetten, Notrufsysteme oder Badewannenlifter. Eine klare Zuordnung ist nicht immer möglich, weil Hilfsmittel sowohl eine Behinderung ausgleichen als auch die Pflege erleichtern.

Oktober 2022. Redaktion pflegeinfos.net, Quelle Debeka
Copyright Foto: PR/Debeka, Adobe Stock

Montag, 12. September 2022

Neues Netzwerk für Pflege und Seniorenbetreuung in Berlin: "Rundum Pflege" bietet Dienstleistungen aus einer Hand

Führende Dienstleister der Pflegebranche in Berlin haben sich zum Bündnis „Rundum Pflege“ zusammengeschlossen. Das gemeinsame Ziel: Hilfe- und pflegebedürftige Menschen sowie deren Angehörige bedarfsgerecht über Möglichkeiten und Angebote der Pflege aufzuklären und zu beraten.

Dazu steht ein breites Netzwerk von Experten zur Verfügung, die bei der Planung und Umsetzung der Pflege inklusive bürokratischer Aufgaben und Beantragung von Zuschüssen unterstützen. 

Im Netzwerk haben sich drei Firmen zusammengeschlossen, die Wohnraumanpassung, Senioren-Tablets und Alltagshelfer für ältere Menschen anbieten.

Alle Infos und Kontakte hier www.rundumpflege.org

September 2022. Redaktion pflegeinfos.net

Dienstag, 6. September 2022

Weissach und Flacht: Pflegestützpunkt hilft Senioren und pflegenden Angehörigen mit kostenloser Pflegeberatung

Heimatmuseum Flacht: www.heimatmuseum-flacht.de

Wer in Weissach und Weissach-Flacht wohnt und Hilfe und Beratung zur häuslichen Pflege, Wohnen im Alter, Pflegekasse, Antrag von Pflegegraden benötigt, kann sich an den Pflegestützpunkt Weissach wenden. Er befindet sich 
im Bürgerzentrum Stadtmitte von Leonberg und berät pflegebedürftige Menschen und Angehörige zu Fragen rund um das Thema Pflege und zu Leistungen der Kranken- und Pflegekassen. Die Beratung ist kostenfrei und steht allen Bürgern zur Verfügung.

Drei Pflegestützpunkte im Landkreis Böblingen 
Das Landratsamt unterhält drei Stützpunkte: in Böblingen, Herrenberg und seit November 2021 in Leonberg, zuständig für Bürgerinnen und Bürgern aus Leonberg, Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt und Weissach. Es empfiehlt sich eine Anmeldung zu einem Beratungstermin.

Anspruch auf Pflegeberatung in Weissach
Ambulante Pflege wird zum immer wichtiger werdenden Teil der Pflegelandschaft. Um diese gut zu gestalten, braucht es Wissen über Leistungen und Angebote. Daher besteht ein Anspruch auf Pflegeberatung. Konkret berät der Pflegestützpunkt pflegebedürftige Menschen und Angehörige zu Fragen rund um das Thema Pflege, informiert über Leistungen der Kranken- und Pflegekassen und unterstützt bei Antragsstellung und Inanspruchnahme von Leistungen. Der Pflegestützpunkt vermittelt an weitere Unterstützungs- und Beratungsangebote, hilft bei der Organisation der Pflege und berät dabei telefonisch, im Büro oder zuhause.

So finden Sie zum Pflegestützpunkt für Weissach und Flacht
Der Pflegestützpunkt Leonberg ist zu erreichen von montags bis freitags unter den Telefonnummern 07031/663-1184 bzw. -1182 sowie per E-Mail an psp-leonberg@lrabb.de.



24h Betreuung und häusliche Hilfe in Weissach
Diese Leistungen werden auch in Weissach, Flacht, Heimsheim und Umgebung angeboten - etwa vom privaten Dienstleister riva-care. Seit über zehn Jahren vermittelt das Team 24h Stunden Betreuerinnen bzw. Haushaltshilfen in den Altkreis Leonberg. Häusliche Hilfe durch osteuropäische Betreuerinnen. Kontakt über Telefon 0711 - 34 17 00 96.

September 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: Gemeinde Weissach/PR

Donnerstag, 25. August 2022

Oma tot, aber es fehlt noch Geld von der Pflegeversicherung - was tun?

Oma Anna ist gestorben. Mit 91. Sie wurde aber die letzten Tage noch von einer Nachbarin betreut, außerdem wurde noch ein mobiler WC-Stuhl angeschafft. Beide Leistungen - die Verhinderungspflege und das Pflegehilfsmittel - wurden von den Kindern der alten Dame vorfinanziert. Eine Erstattung durch die Pflegekasse erfolgte noch nicht.

Erstattungsansprüche Pflegekasse nach Tod

Was tun? Bleiben die Angehörigen auf den Kosten sitzen? Oma Anna ist tot und braucht weder Hilfe durch die Nachbarin, noch das Produkt aus dem Sanitätshaus.

Seit 2022 gibt es eine neue Regelung über das „Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung“ (GVWG): Erstattungsansprüche bleiben über den Tod hinaus bestehen. Das heißt: Auch nach dem Ableben einer Person mit Pflegegrad muss die Pflegekasse Erstattungen leisten.

Vorfinanzierte Leistungen zahlt die Pflegekasse

Bisher erloschen bestimmte Erstattungsansprüche mit dem Tod des Versicherten, obwohl es sich um vorfinanzierte Leistungen wie Pflegehilfsmittel, Verhinderungspflege, Entlastungsleistungen bzw. wohnumfeldverbessernde Maßnahmen handelte. Was Sie beachten müssen: Ansprüche müssen innerhalb eines Jahres nach dem Tod geltend gemacht werden. Außerdem muss belegt werden, dass die Leistung definitiv für die Versicherten erbracht wurde.

Tipp: Die Pflegekassen beraten Sie zur Abrechnung bereits vorfinanzierter Leistungen.

August 2022. Redaktion Pflegeinfos
Copyright Foto: Archiv/PR


Samstag, 13. August 2022

Pflegetelefon des Bundesfamilienministerium existiert jetzt 10 Jahre

Das bundesweite Pflegetelefon unter der Nummer Berlin 030 - 20 17 91 31 ist ein
des Bundesfamilienministeriums. Mehr als zehn Jahre gibt es diese Hotline schon. Sie wurde im Dezember 2011 ins Leben gerufen und richtet sich an Senioren, pflegende Angehörige, Betreuer oder Nachbarn von älteren Menschen.

Das Pflegetelefon ist immer Mo bis Do besetzt, von 9 bis 18 Uhr.

Über das Pflege Telefon werden Basisinformationen, Adressen und Kontakte zu unterschiedlichenThemen weitergegeben. Ob häusliche Pflege, Wahl eines Altenheims, Leistungen aus der Pflegeversicherung, Hilfe für Angehörige, Freistellung vom Beruf oder Pflegehilfsmittel - alles kann erfragt werden.

Vor allem Angehörige nutzen das Angebot der Bundesregierung, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Im Jahr 2020, so teilt das Ministerium mit, sei die Zahl der Anrufer um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Pflegetelefon:  030 - 20 17 91 31
E-Mail-Kontakt für Fragen: info@wege-zur-pflege.de
Infos zu Demenz, Pflege und Familienpflege: www.wege-zur-pflege.de

August 2022. Redaktion pflegeinfos.net

Mittwoch, 10. August 2022

Stuttgart: Förderprogramm der Stadt für Barrierefreiheit aufgelegt - mehr Mobilität

Stuttgart für alle inklusiv – so der Titel des neuen Förderprogramm für mehr Barrierefreiheit in der Landeshauptstadt. Die Idee: Menschen mit Behinderung benötigen ein barrierefreies Umfeld, um die vielfältigen Dienstleistungen, Freizeit- oder Kulturangebote in Stuttgart nutzen zu können. 

Mit dem städtischen Förderprogramm „Stuttgart für alle inklusiv“ unterstützt die Stadt Stuttgart ganz konkret Dienstleistende, das Gastgewerbe, Veranstaltende, Arztpraxen oder Vereine in der Stadt. Sowohl die Beratung als auch unterschiedliche Maßnahmen werden finanziell gefördert.

Rampen, Leitsysteme, Treppenlift

Eine Beratung zur Barrierefreiheit kann durch den unabhängigen Dachverband Integratives Planen und Bauen (DIPB), anerkannte Verbände, erfahrene Architekten  oder Handwerker erfolgen. Möglich sind Zuschüsse für unterschiedliche Maßnahmen wie Rampen, Schallschutz, barrierefreie Information, Leitsysteme oder Treppenlifter. Die Maßnahmen können unter Einhaltung der Höchstgrenzen voll gefördert werden. 

Noch Zuschüsse für 2022 verfügbar

Antragsberechtigt sind Eigentümer, Eigentümergemeinschaften, Betreiber, Mieter, Pächter oder Veranstalter. Für das Jahr 2022 sind die Mittel noch nicht ausgeschöpft und können noch beantragt werden. Das Antragsformular ist unter www.stuttgart.de,
Stichwort „Stuttgart für alle inklusiv“ als PDF abrufbar.


Weitere Informationenbei der Geschäftsstelle der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung, Telefon 216-99825, erhältlich.

August 2022. Redaktion pflegeinfos.net

Montag, 18. März 2019

Wohnquartier CityGarden in Reutlingen auch für Senioren geeignet. BPD realisiert 124 Wohneinheiten auf früherem Bihler-Areal

Der Projekt- und Gebietsentwickler BPD Immobilienentwicklung GmbH, Niederlassung Stuttgart, startet mit dem Bau des Wohnquartiers namens CityGarden in Reutlingen. Auf dem ehemaligen Bihler-Areal an der Peter-Rosegger-Straße entstehen insgesamt 125 Eigentums- und Mietwohnungen sowie Reihen- und Atriumhäuser in drei Bauabschnitten. Aufgrund der Ausstattung der Wohnungen und er citynahen Lage ist das Objekt auch für Senioren eine gute Wahl.

CityGarden Bauprojekt in Reutlingen
Der Spatenstich ist erfolgt: CityGarden Reutlingen
 

Vertriebsstart des ersten Bauabschnitts war Mitte Oktober 2018, nach gut drei Monaten Vertriebsdauer liegt der Verkaufsstand bei über 60 Prozent. Gemeinsam mit der Stadt Reutlingen, dem Architektur- und Stadtplanungsbüro Baldauf und unter Mitwirkung der Bürger und Nachbarn wurde das Wohnensemble mit Blick auf den Georgenberg entwickelt. 

Kleine Wohneinheiten sind dabei
Dabei investiert die Bouwfonds Property Development (kurz BPD) mehr als 46 Millionen Euro in das Projekt. "In der Entwicklung haben wir unter anderem Wert auf einen guten Wohnungsmix aus 2- bis 4-Zimmerwohnungen gelegt. In den oberen Geschossen genießen die künftigen Bewohner eine schöne Aussicht auf den Georgenberg. Auch Elektroladestationen für PKWs haben wir vorgesehen", erläutert Thomas Zeitzschel, der verantwortliche Projektentwickler der BPD Niederlassung Stuttgart. Die Gesamtfertigstellung des Areals ist Mitte 2021 geplant.

EG-Wohnungen mit Gartenanteil
Die Interessenten haben dabei die Wahl zwischen einer Erdgeschosswohnung (teilweise mit Gartenanteil), einer Etagenwohnung, einer Maisonettewohnung oder einer Penthouse-Wohnung mit Dachterrassen. Auch Reihenhäuser und Atriumhäuser stehen im zweiten und dritten Bauabschnitt zum Verkauf. Die Autos finden in der Tiefgarage Platz.


Lebendige Nachbarschaft erwünscht
"Reutlingen ist ein attraktiver Standort, seit vielen Jahren entwickeln wir immer wieder neue Wohnprojekte zwischen Achalm und Georgenberg", so Antonius Kirsch, Leiter der BPD Niederlassung Stuttgart. Was ihm am meisten am "CityGarden" gefalle? "Die Nähe zur Stadt und die schönen, gartenähnlichen Innenhöfe zum Verweilen, Spielen und zum Austausch unter den Nachbarn. Ganz nach unserer Firmenphilosophie: Gestaltung lebendiger Räume." 

CityGarden-Einheiten sind provisionsfrei
Die Lage des Projektes sowie die gute Infrastrukturanbindung mit einem breiten Angebot von Dienstleistungen und Einkaufsmöglichkeiten macht das Projekt für Senioren attraktiv. Ulrich Ibach vom Verkaufsbüro CU Real Estate GmbH aus Tübingen betreut die Interessenten und Kunden für dieses Wohnareal vor Ort. Der Erwerb ist für den Käufer provisionsfrei. www.bpd-de.de


März 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/BPD



 

Montag, 1. Oktober 2018

Alternative Pflegemodelle im TV: 3sat und Gerd Scobel bringen TV-Beitrag am 4. Oktober über neue Ansätze der Altenplfege

In den Niederlanden sind die Kommunen gesetzlich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass alte Menschen nicht ins Heim müssen. Ist die Kommunalisierung der Pflege auch in Deutschland eine Option? Die Dokumentation "Gepflegt alt werden" von Tanja von Ungern-Sternberg, beschäftigt sich mit alternativen Modellen zur Pflege. 

3sat zeigt die Doku am Donnerstag, 4. Oktober 2018, 20.15 Uhr, in Erstausstrahlung. Im Anschluss, um 21 Uhr, diskutiert Gert Scobel im Rahmen von "Wissenschaft am Donnerstag" in "scobel - Die Pflege-Agenda" mit seinen Gästen, was sich in der Pflege ändern muss.


Gerd Scobel auf Recherche für 3sat
 

Die immer älter werdende Gesellschaft braucht ein solidarisches Miteinander. Die Betreuung und Pflege hilfsbedürftiger Menschen marktwirtschaftlichen Regeln zu unterwerfen, hat zu einer Situation geführt, die viele mit "Pflegenotstand" beschreiben. In Deutschland fordern Senioren-Organisationen eine vergleichbare Politik wie in den Niederlanden - eben einer Kommunalisierung von Pflege. 

In Rheinland-Pfalz kümmert sich etwa eine "Gemeindeschwester Plus" um ältere Menschen vor Ort. Damit soll die Pflegebedürftigkeit verzögert, wenn nicht gar verhindert werden. Was bisher nur ein Modellprojekt war, soll aufgrund des großen Erfolgs in die Verlängerung gehen. Es gibt aber nicht das eine perfekte Konzept. Nach Expertenmeinung muss ein ganzes Räderwerk von medizinischen Ambulanzen, Hausärzten, Gerontologen und Betreuungsangeboten ineinandergreifen, um der Pflege gerecht zu werden.

Im Rahmen von "Wissenschaft am Donnerstag" folgt um 21 Uhr "scobel - Die Pflege-Agenda". Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen werden meist von der Politik alleingelassen. Oft werden nicht versicherte, günstige Pflegekräfte aus Osteuropa zur heimischen Pflege engagiert.


Aber auch wer sich den stationären Betrieb leisten kann, kann nicht beruhigt sein: Viel zu wenig Personal muss zu viele Menschen betreuen. Zudem sind Pflegeberufe schlecht bezahlt. Strukturelle Veränderungen sind dringend notwendig. Gert Scobel diskutiert unter anderen mit Sozialökonom und Ethiker Bernhard Emunds über die Zukunft der Pflege.

Weitere Informationen und die Dokumentation als Video-Stream unter: https://ly.zdf.de/MNM/

Oktober 2018. Text: ots

Copyright Foto: obs/3sat/ZDF/Frank Reichert-Facilides

Montag, 20. August 2018

Senioren- und Behinderten-WG mit Betreuung. Selbstbestimmt wohnen - mit professioneller Betreuung. Ein Beispiel aus Berlin

Selbstständigkeit, Eigenbestimmung und Teilhabe. Betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderung sind eine sinnvolle Alternative zu Pflegeheimen, wenn es um den Erhalt eines möglichst eigenständigen Lebens geht, ohne dabei auf zwischenmenschliche Beziehungen verzichten zu müssen. 

Weil sich diese Wohnform immer größerer Beliebtheit erfreut, bietet der ambulante Pflegedienst Futura Berlin einen informativen Überblick zu betreuten Wohngemeinschaften.


Junger Helfer in Senioren-WG


Gemeinsam statt einsam
Gerade für alleinstehende Menschen, die keine stationäre Behandlung benötigen, aber nicht selbstständig leben können, sind betreute Wohngemeinschaften eine gute Wahl. In vielen Fällen bieten betreute Wohngemeinschaften einen sozialen Rahmen, den die Pflegebedürftigen nicht hätten, wenn sie bei den Eltern oder allein leben würden. 

Auf diese Weise kann ein individueller Lebensrhythmus entwickelt werden, während der sozialen Isolation aktiv vorgebeugt wird. Schließlich stellt die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben einen zentralen Aspekt des Rehabilitationsprozesses dar. Ein weiterer Vorteil betreuter Wohngemeinschaften ist, dass das Leben in der Gruppe oftmals kostengünstiger ist als eine eigene Wohnung. Geteilter Wohnraum heißt auch geteilte Kosten. Nicht zuletzt kann das Leben in einer WG auch als Sprungbrett in die erste eigene Wohnung dienen.

Betreuung mit einem Plus an Individualität

Die WG-Bewohner werden regelmäßig von ausgebildetem Personal besucht, welches sich um die persönlichen sowie gemeinschaftlichen Anliegen kümmert. Die Betreuung erfolgt durch Krankenpfleger, Pflegekräfte sowie Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen - beispielsweise aus der Pädagogik oder der Sozialarbeit. Das betreuende Team unterstützt die Bewohner umfassend dabei, ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen. Sei es bei der Gestaltung und Strukturierung des Alltags, beim Zusammenleben in der Gemeinschaft, in Haushaltsangelegenheiten, aber auch im Hinblick auf medizinische und private Belange. 

Obwohl man bei einer Wohngemeinschaft vermuten könnte, dass die individuellen Bedürfnisse in den Hintergrund rücken, ist das Gegenteil der Fall. Grundsätzlich wird mit jeder Person einzeln festgelegt, welche unterstützenden Leistungen gewünscht und benötigt werden. Gleichzeitig verfügt jeder Mieter über ein eigenes Zimmer, welches Privatsphäre bietet und als Rückzugsort dient.

Barrierefreiheit hat oberste Priorität

Neben den Privatzimmern der WG-Bewohner setzt sich eine Wohnung in der Regel aus einem Gemeinschaftsraum, der von den Mietern gemeinsam genutzt wird, einem oder mehreren Badezimmern, einer Küche sowie einem Essbereich zusammen. Bei der Wahl einer betreuten Wohngemeinschaft sollte ein besonderes Augenmerk auf die Barrierefreiheit gelegt werden. So sind befahrbare Duschen, rollstuhlgerechte Türbreiten und die stufenlose Erreichbarkeit aller Wohnebenen nur einige der vielen Aspekte, die für ein barrierefreies Wohnumfeld und umfassende Mobilität wichtig sind.  

Über barrierefreie Wohnungen und betreute Wohngemeinschaften hinaus, offerieren Anbieter wie Futura Berlin auch Unterstützung beim Umzug sowie der Ausgestaltung der pflegerischen und hauswirtschaftlichen Assistenz.

August 2018. Text: ots

Copyright Foto: obs/Futura Berlin

Freitag, 3. August 2018

Altersruhesitz Baden-Baden. Immobilienverband Deutschland IVD mit aktuellen Zahlen und Daten zum Immobilienmarkt in der Kurstadt

Bei Senioren liegt Baden-Baden in hoher Gunst. Nicht nur als Stadt für einen Besuch oder Tagesausflug oder Kurzurlaub – viele Rentner und Pensionäre suchen in der Stadt oder der Umgebung im Schwarzwald eine Wohnung.

Inzwischen gibt es auch neue Wohneinheiten, die seniorengerecht und vor allem barrierefreie ausgestattet sind. Leider aber ist die Nachfrage nach Senioren Wohnen in Baden-Baden sehr hoch, wenngleich die Mietpreise recht konstant bleiben.

Der soeben veröffentlichte "CityReport Baden-Baden 2018" des IVD-Marktforschungsinstituts analysiert die Marktentwicklung auf dem Wohnimmobilienmarkt der Stadt und gibt Auskunft über das aktuelle Kauf- und Mietpreisniveau. "Auch das erste halbe Jahr 2018 zeigt eine stabile Entwicklung des Immobilienmarktes", so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. "In den Stadtteilen Baden-Badens ist die Entwicklung der Immobilienpreise nicht ganz so ausgeprägt wie im Zentrumsbereich und den dort vorhandenen Villengebieten." 

Große Nachfrage nach Wohneigentum in Baden-Baden
Die Nachfrage nach eigengenutzten Immobilien ist nach wie vor größer als das überschaubare Angebot an Immobilien in den bevorzugten Wohnlagen von Baden- Baden. Aufgrund fehlender Entwicklungen in der Vergangenheit ist in den innen- stadtnahen Wohnbereichen auch kurzfristig keine Veränderung dieser Situation in Sicht.


Wohnen in Baden-Baden: für Senioren sehr attraktiv
 

In den vergangenen 5 Jahren haben die Kaufpreise für Wohnimmobilien in Baden- Baden deutlich angezogen. Gegenüber Frühjahr 2013 nahmen im Frühjahr 2018 die Kaufpreise für Eigentumswohnungen/Bestand und freistehende Einfamilienhäuser in Baden-Baden um jeweils +11 % zu. 

Bis zu 5900 Euro pro qm Kosten bei Neubauwohnungen
Die Preise für freistehende Einfamilienhäuser liegen in Baden-Baden im Frühjahr 2018 bei 1.000.000 € und für Doppelhaushälften bei 500.000 € (jeweils auf den guten Wohnwert bezogen). Bei den Eigentumswohnungen/Bestand werden Quadrat- meterpreise zwischen 1.200 € (einfacher Wohnwert) und 5.000 € (sehr guter Wohnwert) bezahlt. Der Kaufpreis für eine Neubauwohnung liegt je nach Wohnwert zwischen 3.230 €/m2 (mittlerer Wohnwert) und 5.900 €/m2 (sehr guter Wohnwert).

Die durchschnittliche Angebotsdauer für Häuser und Eigentumswohnungen ist im Jahresvergleich zurückgegangen und spiegelt somit das Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage wider. Wurden Häuser vor einem Jahr noch durchschnittlich 18,5 Wochen angeboten, so liegt die Angebotsdauer aktuell unter 16 Wochen. Analog ist die Entwicklung bei Eigentumswohnungen. 


Seniorenwohnung Baden-Baden zum Mieten
Die Mieten liegen in Baden-Baden im Durchschnitt bei 10,00 €/m2 sowohl bei Altbau- als auch bei Bestandswohnungen, Erstbezugsmieten betragen 12,00 €/m2 (jeweils auf den guten Wohnwert bezogen). Im sehr guten Wohnwert (moderne überdurchschnittliche Ausstattung und erstklassige Wohnlage) werden im Bestand Mietpreise von 15,00 €/m2 bezahlt.

"Im unteren und mittleren Preissegment in den Stadtteilen entstehen verstärkt Akti- vitäten im Mietwohnungsbau", so Wolfgang Peiffer vom IVD-Mitgliedsunternehmen Böhm Immobilien GmbH, "während der innerstädtische- und Kurhausbereich für Wohnimmobilien schwerpunktmäßig durch Eigennutzer geprägt ist."

Ausführliche Informationen zu Entwicklungen können dem "CityReport Baden-Baden 2018" entnommen werden. Dieser und weitere CityReporte für Groß- und Mittelstädte Baden-Württembergs sind im IVD-Onlineshop unter www.ivd-sued-shop.de oder beim IVD-Institut (Gabelsbergerstr. 36, 80333 München, Tel. 089/29082020, info@ivd- institut.de) erhältlich.

August 2018. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Fotos: PR/Stadt Baden-Baden

Montag, 2. Juli 2018

Tragbares Bildschirmlesegerät und elektronische Lupen für ältere Menschen: besser Lesen und Sehen mit den digitalen Assistenzsystemen vom LowVision-Optiker


Moderne Technologien für Sehbehinderte: Wenn das Alter oder eine Augenkrankheit die Sehfähigkeit so stark einschränken, dass eine Brille nicht mehr ausreicht, gehen diese oft Schritt für Schritt verloren. Die Orientierung anhand von Plänen und Hinweisschildern, der Zugang zu Informationen wie Preisen, Gebrauchsanweisungen und Nachrichten sowie auch die Freizeitgestaltung mit Büchern, PC oder Fernseher wird stark erschwert oder sogar unmöglich. Solange noch ein Restsehvermögen vorhanden ist, können moderne Sehhilfen hier aber oft vieles ausgleichen, Texte wieder lesbar machen und bei Bedarf sogar vorlesen.

Hören statt Lesen

Zuhause kann zum Beispiel ein tragbares Bildschirmlesegerät wie die eMag 240 speech flex von Schweizer Optik die richtige Wahl sein, während für unterwegs elektronische Lupen wie die Optelec Compact 6 HD besonders geeignet sind. Solche digitalen Geräte unterstützen mit ihren Funktionen wie großen Touch-Icons, hohen Vergrößerungen oder verschiedenen Darstellmodi zur Kontrastverstärkung, Schnappschuss- und Scrollfunktion nicht nur das selbstständige Lesen, sondern können dank Texterkennungsfunktion auch vorlesen. 

Das kann gerade unter ungünstigen Bedingungen, bei kleiner Schrift, Zeitknappheit oder großen Mengen Lesestoff sehr viel Stress herausnehmen und auch die oft überanstrengten Augen entlasten. Zusätzlich lässt sich die kleinere mobile Lupe zu Hause an einen Miracast-kompatiblen Fernseher anschließen, um noch relaxter selbst lesen zu können.

Dank Texterkennung können moderne Sehhilfen auch vorlesen

Beratung beim Fachoptiker vor Ort
Je nach Art der Augenerkrankung, Grad der Sehbehinderung und gewünschtem Nutzungszweck lässt sich heute aus einer breiten Palette von modernen Hilfsmitteln wählen. Da das nicht immer ganz einfach ist, sollten sich ältere Menschen vorab gut informieren - zum Beispiel unter www.sehbehindertenspezialist.de - oder bei einem spezialisierten LowVision-Optiker fachkundig beraten lassen.


Dort kann man die Geräte testen und sich Bedienung, Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten genau erklären lassen. Das nimmt auch die gerade bei Senioren oft verbreitete Angst vor der vermeintlich "komplizierten Technik", die in Wirklichkeit recht einfach und intuitiv bedient werden kann.

Juli 2018. Text djd
Copyright Fotos: PR/djd/Optelec

 

Rezept vorlesen lassen: elektronische Lupen machen das

Montag, 25. Juni 2018

Barrierefreier Urlaub auf Mallorca. Viele Fincas sind ideal für Senioren und Rollstuhlfahrer im Pflegeurlaub. Für jedes Budget gibt es das passende Urlaubsdomizil

Barrierefreies Bad in einer Finac auf Mallorca

Immer mehr ältere Menschen und in ihrer Mobiltät eingeschränkte Personen möchten trotz des Handicaps gerne Urlaub in der Wärme machen und die Sonne genießen. Problem: Reisende mit Gehhilfe oder Rollstuhl sehen sich bei der Suche nach passenden Unterkünften häufig mit einer recht kleinen Auswahl konfrontiert. 

Zumindest für unsere Lieblingsinsel Mallorca gibt es Neues zu vermelden: Der Finca-Vermittler fincallorca hat auf seiner Webseite ein einfaches Recherchetool installiert, mit dem sich derzeit insgesamt 87 barrierefreien Fincas für unterschiedliche Budgets finden lassen.

Mit mehr als 1.000 Objekten ist fincallorca (fincallorca.de) der Marktführer bei der Vermittlung von Fincas und Ferienhäusern auf Mallorca. Pro Jahr verbringen insgesamt rund 50.000 Personen ihren Urlaub mit dem Anbieter. Das Unternehmen verfügt über die renommierte TÜV Süd Safer-Shopping Zertifizierung und ist Mitglied im DRV – dem Deutschen ReiseVerband. 


Welche Ausstattungs-Merkmale kennzeichen die barrierefreien Häuser für Urlauber:

1. Die wichtigsten Räume im Erdgeschoss
Sowohl Küche und Badezimmer sowie mindestens ein Schlafzimmer befinden sich im Erdgeschoss des Ferienhauses. Jeder dieser Räume ist großzügig gestaltet mit einer Mindest-Bewegungsfläche von eineinhalb auf eineinhalb Meter. 


2. Freier flacher Zugang
Der Zugang vom Auto bis zum Eingang in das Erdgeschoss ist frei von Stufen oder anderen Hindernissen. Senioren oder Rollstuhlfahrer kommen ohne fremde Hilfe in die Finca.

3. Breite Türen

Die Türen sind mit einer Breite von 90 Zentimetern oder mehr für normgerechte Rollstühle und Gehhilfen geeignet.

4. Flache Betten
Die vorhandenen Betten weisen eine Mindesthöhe von 48 Zentimeter auf, um einen problemlosen Einstieg zu gewährleisten. 


5. Waschbecken erreichbar
Das Waschbecken und die Küchenspüle sind mit einem Rollstuhl unterfahrbar; sowohl Dusche als auch Toilette im Badezimmer sind für Rollstuhlfahrer problemlos erreichbar.


Telefonische Beratung vor Reisebuchung möglich
Viele der Fincas bieten über diese fünf Kriterien hinaus weitere Annehmlichkeiten für mobilitätseingeschränkte Reisende. Um auf die spezifischen Bedürfnisse einzugehen, steht das Expertenteam von fincallorca telefonisch zur Verfügung. Die Berater kennen alle verfügbaren Fincas und sind täglich von 10 bis 18 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 - 25 25 522 erreichbar.

Besondere TIPPS für barrierefreien Urlaub und Seniorenurlaub auf Mallorca:


1. Urlaub mit der Großfamilie
Die Finca Sa Riera bietet sowohl mobilitätseingeschränkten Urlaubern als auch Familien mit Kindern ein optimales und vor allem sicheres Ambiente. Eines der sieben Schlafzimmer in dieser Finca ist ebenerdig angelegt und großzügig geschnitten. Es verfügt zudem über ein übergroßes Bad en suite und besonders breite Zugangstüren. Die Toilette ist mit entsprechenden Haltevorrichtungen für Rollstuhlfahrer ausgestattet. 



Pflegeurlaub Mallorca: barrierefreie private Fincas machen es möglich

Etwaige Treppenstufen, wie zum Haupteingang oder in den Gartenbereich, sind mit alternativen Steigwegen versehen. Besonderes Highlight bei der Poollandschaft: Hier
existiert ein elektrisch ins Wasser herabfahrbarer Sitz. Auch für Kinder ist dank der flach ins Wasser abfallenden Treppe ein ungefährlicher Einstieg in den Pool möglich. Als Sicherung für Kinder dient eine komplette Umzäunung des Pools. Bis zu 14 Personen finden hier bequem Platz. Das Anwesen liegt nur zwei Kilometer vom Strand Can Picafort entfernt. Zahlreiche Strandbars, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls in wenigen Autominuten zu erreichen.

2. Inmitten mallorquinischer Palmen

Die für acht Personen konzipierte Finca Sa Palmaria Dos liegt ihrem Namen entsprechend inmitten eines riesigen Palmengartens nahe den berühmten Sandstränden der Bucht von Alcudia. Den täglichen Einkauf erledigen Urlauber in Can Picafort. Das neu errichtete Anwesen mit Meerblick bietet insbesondere Familien mit Kindern, aber auch gehbehinderten Reisenden die perfekte Umgebung für erholsame Urlaube. 




Das ebenerdige Schlafzimmer in dieser Finca ist ebenfalls weiträumig geschnitten, mit übergroßem Bad und breiten Zugangstüren. Die Toilette ist mit entsprechenden Haltevorrichtungen für Rollstuhlfahrer ausgestattet. Alle wichtigen Treppenstufen sind zusätzlich mit Steigwegen versehen. Auch hier verfügt der Pool über einen elektrisch ins Wasser herabfahrbaren Sitz. Zudem ist der reguläre Einstieg in das kühle Nass über eine besonders flach abfallenden Treppe möglich.

3. Luxuriöse Entspannung inmitten der Natur

Die Finca Conies Romani bietet anspruchsvollen Mallorca Reisenden viel Platz und Komfort inmitten der naturgeschützten Region Son Cifre im Osten Mallorcas. Für Einkäufe oder Restaurantbesuche benötigen Urlauber nur wenige Fahrminuten in das vier Kilometer entfernte Manacor. Auch Ausflüge zum Strand sind mit dem Mietwagen kein Problem, schließlich sind es nur knapp 16 Kilometer bis zur Playa Portocristo. Als Haupteingang dient eine Flügeltür an der Vorderseite, durch die Urlauber in das Foyer des zweigeschossigen Hauses gelangen. 



Finca mieten für die ganze Familie, inklusive Senioren

Zusätzlich ist das Anwesen von mehreren Stellen der umlaufenden Hausterrasse aus ebenerdig begehbar. Modernes Design und großzügige Raumgestaltung überzeugen die Gäste sowohl im Inneren der Finca als auch rund um die elegante Poollandschaft. Im Erdgeschoss befinden sich neben Wohn- und Esszimmer sowie Küche zwei der insgesamt sechs klimatisierten und stilvoll eingerichteten Schlafzimmer. Diese haben jeweils ein modernes Bad en suite inklusive ebenerdiger Dusche. Durch die offene Gestaltung der gesamten Anlage bewegen sich Rollstuhlfahrer ungehindert in der unteren Etage und im Außenbereich.
 

Juni 2018. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/fncallorca


Merkmal breite Türen: Hier kommt ein Senior mit dem Rollator gut ans Bett

Mittwoch, 14. Juni 2017

Handwerker für ältere Menschen im Landkreis Tübingen: Fachbetriebe für seniorenfreundliche Aus- und Umbauten. Tipps vom Kreisseniorenrat

Ältere Menschen wünschen, möglich lange selbstständig und selbstbestimmt in ihrer bisherigen Wohnung und in der heimischen Wohnumgebung zu leben. Das ist auch im Landkreis Tübingen der Fall, wie der Kreisseniorenrat ermittelt hat.

Zu einem selbstständigen Leben älterer Menschen in einer ihren Bedürfnissen angepassten eigenen Wohnung und dem dazu gehörenden Wohnumfeld können örtliche Handwerksbetriebe beitragen. Sie sind mit ihrem Service vor Ort präsent und damit schnell und zuverlässig erreichbar, wenn handwerkliche Dienstleistungen benötigt werden. So kommen sie den Bedürfnissen älterer Menschen sehr entgegen.

Die Kreishandwerkerschaft Tübingen und der Kreisseniorenrat Tübingen haben deshalb gemeinsam das Projekt „Fachbetrieb für Seniorenfreundliche Handwerksleistungen" entwickelt. Die beteiligten Handwerksbetriebe haben ein entsprechendes Zertifikat erworben und sind besonders auf ältere und pflegebedürftigte Menschen eingestellt.

An dem Projekt sind Handwerksbetriebe aus folgenden Innungen aus allen Teilen des Kreises Tübingen beteiligt: 


Bau, Bestatter, Dachdecker, Dentaltechnik, Elektro- und Informationstechnik , Fliesenleger, Friseure, Glaser/Fensterbauer, Maler/Lackierer, Metallbauer, Raumausstatter, Sanitär/Heizung/Klima, Schreiner, Stuckateure/Ausbau und Zimmerer

Der Kreisseniorenrat Tübingen und die Kreishandwerkerschaft Tübingen geben auf Anfrage gern Auskunft über die Namen, Anschriften und Telefonnummern der Handwerksbetriebe.
 

Tipp: Alle Kontakte finden sich in einem Infoflyer. Er kann über den Kreisseniorenrat Tübingen bezogen werden, Telefon  0 70 71 / 92 08 86 7. Auch die Kreishandwerkerschaft gibt Infos dazu, Telefon 0 70 71 / 22 78 7.

Juni 2017. Redaktion pflegeinfos.net



Freitag, 20. Mai 2016

Barrierefreiheit in Seniorenwohnungen: Komplettmodernisierung möglich - oder nur bodengleiche Duschen im Bad. Tipps vom Profi

Barrierefrei, seniorengerecht: halbhohe Duschtüre und ebenerdiger Boden

Das altersgerechte Wohnen nimmt bei Überlegungen zum Umbau und zur Modernisierung der eigenen vier Wände heute eine große Rolle ein. Eigenheimbesitzern wie auch Immobilienverwaltungen drängt der demografische Wandel die Möglichkeiten der barrierefreien Wohnraumgestaltung gleichermaßen ins Bewusstsein. Unterschiedlichste Baumaßnahmen wie Treppenlifte, Türenverbreiterungen oder die Einrichtung bodenebener Duschplätze sind letztlich einem Ziel geschuldet: Alltagshindernisse im Zuhause der älteren Bewohner zu beseitigen.

Es existieren viele Förderprogramme

Das Thema Barrierefreiheit im Wohnraum ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Es hat sogar breite politische Dimensionen angenommen. Das spiegelt sich auch in einer weit verzweigten Förderlandschaft wider. Kommunen, Länder, Stiftungen und andere Institutionen wie die bundeseigene Kfw-Bank stellen eine Vielzahl an Finanzierungstöpfen oder Darlehen bereit für bauliche Verbesserungen.

Städte wie Dresden und Heidelberg bieten darüber hinaus eigene Förderprogramme an. Die Situation ist für Senioren und ihre Angehörigen allerdings sehr unübersichtlich. Hinsichtlich des barrierefreien Umbaus gibt es aktuell keinen einheitlichen Überblick, der deutschlandweit aufzeigt, zu welchen Bedingungen es Förderleistungen in welcher Höhe gibt.

Cristian Jacobs empfiehlt, sich deshalb vor einem Umbau genau zu informieren und etwas Zeit in die Nachforschung zu investieren. Das zahle sich meistens aus: „Es ist sinnvoll, auch mal bei Wohnberatungen oder sogar bei den Sozialstellen der Kommunen anzufragen, ob und was es für Fördermöglichkeiten gibt.“


Die Stadt Heidelberg biete beispielsweise mit dem Programm „Barrierefreie Lebenslaufwohnungen“ vielseitige Förderansätze. Jacobs ist Geschäftsführer der Firma GANG-WAY aus Magdeburg. Das Unternehmen nimmt sich dem barrierefreien Umbau von Bädern an. Speziell für die bodenebene Duschplatzgestaltung bietet es alltagstaugliche Lösungen an. 

Von der Komplettmodernisierung bis zur Einzelmaßnahme
Zu den wenigen Institutionen, die barrierefreie Umbauten in Wohnungen generell finanziell unterstützen, zählt Christian Jacobs die Pflegekassen. Ab Pflegestufe 0 können sie Betroffenen einen Zuschuss in Höhe von bis zu 4000 Euro gewähren. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine die Modernisierung einer kompletten Wohnungen handelt oder lediglich um Einzelmaßnahmen wie etwa eine Beseitigung störender Schwellen.


Der Einbau eines barrierefreien Duschplatzes wird auf diesem Weg ebenfalls gefördert. „Material und Handwerkerarbeit sind damit unter Umständen schon zu weiten Teilen finanziert“, sagt Christian Jacobs. Selbst bei ungünstigen baulichen Gegebenheiten.


Die Pumpeninstallation ist hinter einer Revisonsklappe angebracht

Bereitet zum Beispiel die Abwasserführung mit ausreichend Gefälle Schwierigkeiten wegen eines zu niedrigen Bodenaufbaus, empfiehlt der Experte ein Pumpensystem mit dem Namen "Sanftläufer". Das System überwindet das fehlende Gefälleniveau, in dem es das Duschwasser einfach am Ablauf absaugt, ohne störende Schmatzgeräusche.

Die eigentliche Pumpe ist in der Installationswand untergebracht. Das ermöglicht einen sehr niedrigen Aufbau, bis hin zu einem bodengleichen Übergang vom Fußboden in den Duschbereich. „Unterm Strich realisiert man so mit relativ wenig Aufwand einen schwellenlosen Zugang zur Dusche. Die Umbauarbeiten am Boden beschränken sich zudem allein auf den Duschplatz“, führt Christian Jacobs aus.

Bodengleiche Duschen haben viele Vorteile

Gerade weil es auf diese Art machbar ist, Duschen ohne störenden Schwellenzugang zu installieren, warnt der Geschäftsführer von GANG-WAY davor, sich bei einer anstehenden Modernisierung auf faule Kompromisse hinsichtlich der Einstiegshöhe einzulassen: „Einstiege von 6 oder gar 10 Zentimeter Höhe sind nicht förderlich. Ab einem gewissen Alter sind 10 Zentimeter bereits eine gewaltige Hürde.“

Genau geregelt ist dieser Zustand in der DIN 18040-2. Sie hält eine maximale Absenkung von 2 Zentimeter zum angrenzenden Bodenbereich für tolerierbar. Die Kfw-Bank stellt in ihren Vorgaben sogar die Bedingung „Duschplätze müssen bodengleich ausgeführt werden“ und lässt die Toleranz nur in Ausnahmen zu.

Das hat laut dem Profi für Barrierefreiheit im Bad einen weiteren Vorteil, der vor allem bei kleinen Bädern bemerkbar wird. Sie wirken größer, wenn der Boden nur aus einer einzigen durchgehenden Fläche besteht. Vor allem, wenn er einheitlich gefliest ist. Eine zweite Ebene würde das Bad optisch verkleinern, zum Beispiel ein Podest für die Dusche. Zudem führt der Einbau bodengleicher Duschbereiche zu mehr Bewegungsfläche. Beispielsweise kann während des Toilettengangs der Rollator in einem Duschbereich mit wegklappbaren Türen problemlos abgestellt werden.

Antrag bei den Pflegekassen stellen 

Pflegekassen gewähren eine finanzielle Unterstützung in Höhe von höchstens 4000 Euro zum barrierefreien Wohnraumumbau. Die Anträge erhalten Interessierte bei den entsprechenden Pflegekassen. Den Antrag stellen darf, wer mindestens mit Pflegestufe 0 eingestuft ist. Der Antrag sollte unter anderem die Kosten enthalten, es muss also ein konkretes Angebot des zu beauftragenden Handwerkers vorliegen. Eventuell ist zudem die Zustimmung des Vermieters erforderlich, wenn die Wohnung kein Eigentum des Bewohners ist.

Handwerker helfen bei der Antragstelllung

Die Firma GANG-WAY bietet Kunden aus dem Bereich der Immobilienverwalter Unterstützung in diesem Prozess an. Die kommerzielle Wohnberatung umfasst neben dem Antragstellen auch eine Finanzierungsklärung bis hin zur Vermittlung eigener Handwerker.

GANG-WAY wurde als Familienunternehmen mit Sitz in Sülzetal bei Magdeburg im Jahr 1995 gegründet. Seitdem wurden in ganz Deutschland mehr als 5.000 Wohnungen erfolgreich umgewandelt. Die Produktinnovation "Sanftläufer Duschen" entwickelte sich in den letzten Jahren als gute Lösung für bodengleiches Duschen.

Mai 2016. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Gang-Way

Donnerstag, 19. Mai 2016

Pflegestützpunkt Markgröningen und Landkreis LB ist neutrale Anlauf- und Beratungsstelle für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige

Eine unabhängige Beratung rund um Wohnen und Leben im Alter sowie Pflege im Heim oder zu Hause erhalten Interessierte in Markgröningen beim lokalen Pflegestützpunkt. Diese Einrichtung ist eine neutrale und anbieterunabhängige Beratungsstelle zu allen Fragen rund um das Thema Pflege.

Der Stützpunkt informiert nach eigenen Angaben "über Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige, Leben mit Demenz, Altersgerechtes Wohnen, Ambulante Hilfen im Landkreis LB wie Häusliche Pflege, Essen auf Rädern, Haushaltshilfen, technische und sonstige Hilfsmittel; Tages, Kurzzeit-, Verhinderungs- und Dauerpflege, Pflegeversicherung, SGB XII sowie Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.


Pflegestützpunkte sind gesetzlich für jeden Landkreis vorgeschrieben. Sie werden von den Krankenkassen und den Landkreisen bzw. Städten organisiert und finanziert – eine Auflistung aller Standorte in Baden-Württemberg finden Sie HIER.

Der Pflegestützpunkt für Markgröningen und die Stadtteile Unterriexingen, Talhausen sowie Hardt- & Schönbühlhof befindet sich im Landratsamt Ludwigsburg (Hindenburgstr. 40/Eingang Eugenstraße, Zimmer 101/Ebene 1, Telefon 07141 - 144 24 65) und ist per E-mail unter pflegestuetzpunkt@landkreis-ludwigsburg.de zu erreichen. Sprechzeiten sind derzeit Mo-Fr von 8.30 bis 12 Uhr, Mo von 13.30 bis 15.30 Uhr und Do von 13.30 bis 18 Uhr, wobei ein Voranmeldung sehr ratsam ist (Stand Mai 2016, Angabe ohne Gewähr).

   


Daheim alt werden – Pflegestützpunkt Ludwigsburg und Markgröningen informiert


Zum Beratungsangebot des Pflegestützpunkts Markgröningen zählen auch Wohnberatung und Tipps zur Organisation der häuslichen Pflege (u.U. auch mit externen Haushaltshilfen).

Letztere Dienstleistung (24h Betreuung) bietet in der Schäferlaufstadt und im ganzen Landkreis Ludwigsburg unter anderem der Seniorenservice von riva-care an. 

Pflegebedürftige Senioren und ihre Angehörigen können folgende Dienstleistungen von riva-care in Anspruch nehmen:




• 24h Haushaltsbetreuung daheim in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus

• 24h Grundpflege und Kochen, Wäsche, Freizeitgestaltung

• Besorgungsfahrten und Arztbesuche sowie dauerhafte Anwesenheit

• Urlaubsbetreuung von pflegebedürftigen alten Menschen (mind. vier Wochen)


Für diese Dienstleistungen stehen zuverlässige osteuropäische Betreuerinnen und seit Januar 2015 auch Helferinnen aus Kroatien und Serbien zur Verfügung, die 24 Stunden im Pflegehaushalt bleiben und eine Alltagsbetreuung (mit Hauswirtschaft) gewährleisten. Großer Vorteil: Angehörige werden entlastet.


In der Praxis funktioniert die Zusammenarbeit zwischen der osteuropäischen Betreuerin und der Pflegeperson sehr gut. Die meisten Kräfte sprechen gut deutsch und sind hauswirtschaftlich versiert. Im Verbund mit den ambulanten Diensten, Ärzten und Angehörigen im Raum Markgröningen schaffen die 24-Stunden-Betreuerinnen ein gutes Versorgungsnetz und geben den Familienangehörigen Sicherheit. 

24h Betreuung in Markgröningen, Unterriexingen, Möglingen, Tamm, Hohenasperg, Hemmingen und anderen Kommunen im Landkreis Ludwigsburg: Nutzen Sie die Erfahrung von riva-care (seit 2010 im Großraum Stuttgart tätig). Die Pflege-Experten beraten auch zu Pflegestufen und Finanzierung der 24h Pflege durch Pflegekassen und den Staat. Beratung und Angebote sind kostenfrei und ohne Verpflichtungen.

Weitere Informationen zur privaten 24h-Stunden-Betreuung in Markgröningen erhalten Angehörige unter Telefon (0711) 966 66 533 oder im Internet unter www.riva-care.de 
 
Mai 2016. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Fotolia