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Mittwoch, 11. Juni 2025

Pflege-Wohngemeinschaften Stuttgart: Wohlfahrtswerk mit neuen Wohnungen in Stuttgart-Freiberg


Wenn es im Alltag nicht mehr alleine geht, führt manchmal kein Weg mehr an einem Umzug vorbei. Für viele ist dieser Schritt mit Sorgen verbunden. Darin liegt aber auch eine Chance: mehr Sicherheit und mehr soziale Kontakte, zum Beispiel in einer ambulant betreuten Pflege-WG.

Alles barrierefrei, mit offener Wohnküche

In der familiären Atmosphäre der beiden Wohngemeinschaften des Wohlfahrtswerks für Baden-Württemberg in Stuttgart-Freiberg leben acht Menschen mit Hilfebedarf in einem ganz normalen Wohnhaus zusammen. Der Wohnraum ist barrierefrei mit offener Wohnküche und angrenzendem Wohn- und Esszimmer, in dem viel Platz für gemeinsame Aktivitäten ist. Hier wird gespielt, Fernsehen geschaut oder Gymnastik gemacht. 

Wer lieber seine Ruhe hat, zieht sich in sein eigenes Zimmer zurück. Die Mieter richten dieses mit ihren eigenen Möbeln und Gegenständen ein, wie es ihnen gefällt. Damit fühlt sich eine WG gemütlicher an als eine große Pflegeeinrichtung. 

Alternative zum Pflegeheim

Für Mieter und ihre Angehörigen beruhigend: Es ist immer jemand da, wenn Hilfe benötigt wird, denn ausgebildete Alltagsbegleiter sind rund um die Uhr in der Wohnung anwesend. Sie gestalten gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern den Tag. Es wird besprochen, was gekocht wird, damit auch das eigene Lieblingsgericht auf den Speiseplan kommt. Bei der Hausarbeit beteiligt sich jeder so wie er möchte und kann. 

Wer pflegebedürftig ist, bucht dazu einen ambulanten Pflegedienst seiner Wahl. Auch wenn der Pflegebedarf zunimmt, können die Mieter in der WG wohnen bleiben. Für viele kann der Umzug in eine WG daher eine gute Alternative zum Pflegeheim sein.

Mehr Infos finden Interessierte auf www.wohlfahrtswerk.de

Juni 2025. Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Wohlfahrtswerk

 

 


Donnerstag, 19. September 2024

Stuttgart: Das Wohlfahrtswerk startet eine Pflege-WG im Stadtteil Giebel. Nachfrage nach dieser betreuten Wohnform steigt


Das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg betreibt seit über 20 Jahren ambulante Pflege-WGs, unter anderem in Stuttgart-Rot und Tübingen-Hirschau. Nun ist ein dritter Standort hinzugekommen: Stuttgart-Giebel.

In der Mittenfeldstraße 44 hat die Baugenossenschaft „Neues Heim - die Baugenossenschaft eG“ einen neuen Gebäudekomplex errichtet. Im Erdgeschoss bietet das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg ab sofort eine WG mit sechs Plätzen, eine zweite WG dieser Größe ist im Nachbargebäude vorgesehen. Das Angebot richtet sich nicht nur an Ältere mit Unterstützungs- und Pflegebedarf ab Pflegegrad 1. 

Auch für jüngere Menschen, z. B. mit neurologischen Erkrankungen, kann diese Wohnform passen. Denn die barrierefreie Wohnung mit rund 230 Quadratmetern ist für Rollstuhlfahrer nutzbar – beispielsweise haben die Badezimmer bodengleiche Duschen und der Hauszugang ist ebenso wie der Austritt zur Terrasse schwellenfrei.

Rundum betreut und gut versorgt

Für die Einwohner von Giebel ergibt sich mit dieser Wohngemeinschaft eine gute Möglichkeit, um weiter im vertrauten Umfeld im Stadtbezirk zu leben, wenn der Verbleib in der bisherigen Wohnung an Grenzen stößt. Soziale Bezüge und vorhandene Unterstützung können so aufrechterhalten werden. Das WG-Prinzip wirkt zudem der sozialen Isolation entgegen.

Alltagsbegleitung immer vor Ort

Die Kosten für die Anwesenheit einer Alltagsbegleiterin rund um die Uhr teilen sich sechs Personen. Die Alltagsbegleiterinnen sind beim Wohlfahrtswerk fest angestellt, werden nach Tarifvertrag bezahlt und arbeiten abwechselnd in Früh-, Spät- und Nachtschicht. Sie übernehmen Aufgaben im Haushalt, wie die Zubereitung von Mahlzeiten, unterstützen bei der Freizeitgestaltung und sind Ansprechpartner bei Fragen und Problemen. Für pflegerische Unterstützung wählen die Bewohner ihren eigenenPflegedienst, ganz nach ihrem Bedarf.

Das Wohlfahrtswerk vermietet die zwischen 15 und knapp 18 Quadratmeter großen WG-Zimmer samt Gemeinschaftsflächen. Zusätzlich zum Mietvertrag muss ein Betreuungsvertrag für die gemeinsame Alltagsbegleitung abgeschlossen werden.

September 2024. Redaktion pflegeinfos.net 

Copyright Foto: Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg


Bildunterschrift:

In der Mittenfeldstraße im Weilimdorfer Stadtbezirk Giebel hat die Baugenossenschaft „Neues Heim - die Baugenossenschaft eG“ einen neuen Gebäudekomplex errichtet. Das Wohlfahrtswerk hat das EG zur Nutzung als Pflege-WG gemietet.


Montag, 10. Juni 2019

Bayern Innovationspreis "Zu Hause daheim" geht 2019 auch das Konzept "SoS - Sei ohne Sorge" in Rammingen, Unterallgäu

Landessozialministerin Kerstin Schreyer hat das Quartierskonzept „SoS – Sei ohne Sorge“ in der Gemeinde Rammingen in Schwaben mit dem Innovationspreis „Zu Hause daheim“ ausgezeichnet.

Bereits zum zweiten Mal wurde der landesweite Innovationspreis verliehen. Dieses Jahr ging der Preis an sieben Projekte, die sich in besonderem Maße für ein selbstbestimmtes Älterwerden im Quartier einsetzen.

„Die große Mehrheit von uns will so lange es geht zu Hause wohnen bleiben. Quartierskonzepte sind eines der besten Instrumente, um in den Kommunen hierfür die richtigen Weichen zu stellen. Selbstständig seinen Alltag gestalten, einkaufen oder zum Arzt gehen, Nachbarn treffen – dies Alles gehört dazu“, betont die Ministerin. „Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanager stehen der älteren Bevölkerung als Ansprechpartner für all ihre Fragen und Belange zur Verfügung. Gemeinsam bauen sie vor Ort genau die Strukturen auf, die es braucht, damit ältere Menschen dauerhaft zu Hause leben können. 


Ich bin überzeugt: Quartierskonzepte sind ein Modell für die Zukunft. Ich freue mich, das Quartierskonzept ‚SoS – Sei ohne Sorge‘ in der Gemeinde Rammingen im Landkreis Unterallgäu als besonders vorbildliches Konzept mit dem diesjährigen Innovationspreis ‚Zu Hause daheim‘ auszeichnen zu können und gratuliere der Ramminger Nachbarschaftshilfe und Betreuungsgruppe ‚SoS – Sei ohne Sorge‘ als Trägerin des Projekts ganz herzlich.“

Der Innovationspreis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. In jedem Regierungsbezirk wurde ein vorbildhaftes Quartierskonzept geehrt. Die Preisverleihung fand im Rahmen eines Staatsempfangs anlässlich der gleichnamigen Aktionswoche „Zu Hause daheim“ im Historischen Rathaussaal in Nürnberg statt.


Foto: Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer mit dem Preisträger aus Schwaben vertreten durch (v.l.) die Quartiersmanagerinnen Carolin Ledermann, Stefanie Natterer, Gemeinderat Christian Reiber und Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner .
 

Juni 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: StMAS/Uwe Niklas – Gute Fotografie

Montag, 20. August 2018

Senioren- und Behinderten-WG mit Betreuung. Selbstbestimmt wohnen - mit professioneller Betreuung. Ein Beispiel aus Berlin

Selbstständigkeit, Eigenbestimmung und Teilhabe. Betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderung sind eine sinnvolle Alternative zu Pflegeheimen, wenn es um den Erhalt eines möglichst eigenständigen Lebens geht, ohne dabei auf zwischenmenschliche Beziehungen verzichten zu müssen. 

Weil sich diese Wohnform immer größerer Beliebtheit erfreut, bietet der ambulante Pflegedienst Futura Berlin einen informativen Überblick zu betreuten Wohngemeinschaften.


Junger Helfer in Senioren-WG


Gemeinsam statt einsam
Gerade für alleinstehende Menschen, die keine stationäre Behandlung benötigen, aber nicht selbstständig leben können, sind betreute Wohngemeinschaften eine gute Wahl. In vielen Fällen bieten betreute Wohngemeinschaften einen sozialen Rahmen, den die Pflegebedürftigen nicht hätten, wenn sie bei den Eltern oder allein leben würden. 

Auf diese Weise kann ein individueller Lebensrhythmus entwickelt werden, während der sozialen Isolation aktiv vorgebeugt wird. Schließlich stellt die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben einen zentralen Aspekt des Rehabilitationsprozesses dar. Ein weiterer Vorteil betreuter Wohngemeinschaften ist, dass das Leben in der Gruppe oftmals kostengünstiger ist als eine eigene Wohnung. Geteilter Wohnraum heißt auch geteilte Kosten. Nicht zuletzt kann das Leben in einer WG auch als Sprungbrett in die erste eigene Wohnung dienen.

Betreuung mit einem Plus an Individualität

Die WG-Bewohner werden regelmäßig von ausgebildetem Personal besucht, welches sich um die persönlichen sowie gemeinschaftlichen Anliegen kümmert. Die Betreuung erfolgt durch Krankenpfleger, Pflegekräfte sowie Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen - beispielsweise aus der Pädagogik oder der Sozialarbeit. Das betreuende Team unterstützt die Bewohner umfassend dabei, ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen. Sei es bei der Gestaltung und Strukturierung des Alltags, beim Zusammenleben in der Gemeinschaft, in Haushaltsangelegenheiten, aber auch im Hinblick auf medizinische und private Belange. 

Obwohl man bei einer Wohngemeinschaft vermuten könnte, dass die individuellen Bedürfnisse in den Hintergrund rücken, ist das Gegenteil der Fall. Grundsätzlich wird mit jeder Person einzeln festgelegt, welche unterstützenden Leistungen gewünscht und benötigt werden. Gleichzeitig verfügt jeder Mieter über ein eigenes Zimmer, welches Privatsphäre bietet und als Rückzugsort dient.

Barrierefreiheit hat oberste Priorität

Neben den Privatzimmern der WG-Bewohner setzt sich eine Wohnung in der Regel aus einem Gemeinschaftsraum, der von den Mietern gemeinsam genutzt wird, einem oder mehreren Badezimmern, einer Küche sowie einem Essbereich zusammen. Bei der Wahl einer betreuten Wohngemeinschaft sollte ein besonderes Augenmerk auf die Barrierefreiheit gelegt werden. So sind befahrbare Duschen, rollstuhlgerechte Türbreiten und die stufenlose Erreichbarkeit aller Wohnebenen nur einige der vielen Aspekte, die für ein barrierefreies Wohnumfeld und umfassende Mobilität wichtig sind.  

Über barrierefreie Wohnungen und betreute Wohngemeinschaften hinaus, offerieren Anbieter wie Futura Berlin auch Unterstützung beim Umzug sowie der Ausgestaltung der pflegerischen und hauswirtschaftlichen Assistenz.

August 2018. Text: ots

Copyright Foto: obs/Futura Berlin

Montag, 31. Juli 2017

Hoher Besuch aus Berlin: Dr. Katarina Barley besucht in Bremen das Mehrgenerationenhaus "Familien- und Quartiers-Zentrum Neue Vahr-Nord"

Sommerzeit ist für Bundespolitiker immer auch Reisezeit durchs Land. Sich zeigen, mit den Menschen sprechen, interessante Projekte besuchen. Am 24. Juli 2017 hat Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley gemeinsam mit der Bremer Senatorin für Kinder und Bildung, Dr. Claudia Bogedan, und der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, Anja Stahmann, das Mehrgenerationenhaus Familien- und Quartiers-Zentrum Neue Vahr-Nord in Bremen besucht. 

Im Anschluss an ein Treffen mit Akteuren und lokalen Kooperationspartnern stand ein Rundgang durch das Mehrgenerationenhaus auf dem Programm. Den Schwerpunkt bildeten die zentralen Angebot des Hauses, insbesondere für Familien und Senioren.

Dr. Katarina Barley betonte: "Jedes Mehrgenerationenhaus arbeitet so, wie es vor Ort nötig und sinnvoll ist. Besondere Herausforderungen in der Großwohnsiedlung 'Neue Vahr' sind Kinderarmut und die Integration von Zugewanderten. Wenn ich 'Neue Vahr' höre, denke ich aber auch an Sven Regener, den Musiker und Schriftsteller, der hier aufgewachsen ist. In einem Lied seiner Band 'Element of Crime' heißt es: 'Frag mich nicht, woher ich komme, sag, du freust dich, mich zu sehn.' Das passt gut für die Mehrgenerationenhäuser. Alle Menschen sind dort willkommen."


Dr. Katharina Barley (2.v.l.) informiert sich über ein Bremer Generationenhaus

550 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland aktiv
Das Mehrgenerationenhaus "Familien- und Quartiers-Zentrum Neue Vahr-Nord" in Bremen ist eines von etwa 100 neuen Häusern, die im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus gefördert werden. Die insgesamt rund 550 Mehrgenerationenhäuser können durch die flexible Ausrichtung des Programms auf die verschiedenen demografischen Herausforderungen vor Ort reagieren. Mit vielseitigen Angeboten für alle Menschen - unabhängig von Alter und Herkunft - reagieren sie passgenau auf die Bedürfnisse im jeweiligen Sozialraum und unterstützen ihre Kommunen damit bei der Gestaltung des demografischen Wandels.

Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus 

Unter dem Motto "Wir leben Zukunft vor" ist das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus im Januar 2017 gestartet. Mit einem Budget von 17,5 Millionen Euro hat es eine Laufzeit von vier Jahren. Jedes Haus erhält – wie in den Vorläuferprogrammen – einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Davon zahlt der Bund 30.000 Euro; die weiteren 10.000 Euro übernehmen Kommune, Landkreis und/oder Land.

Juli 2017. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Bundesfamilienministerium


Donnerstag, 27. Juli 2017

Beirat in Senioren-Wohngemeinschaften? Die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen informiert

Die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) informiert zu einem aktuellen Thema: Braucht eine Senioren-WG einen Bewohnerbeirat wie er in stationären Einrichtungen (Pflegeheim) gesetzlich vorgeschrieben ist?

Antwort der BIVA:
Nein, ein klassischer Beirat wie in einer stationären Einrichtung ist sicherlich nicht notwendig, da eine Wohngemeinschaft anders konzipiert ist. Da aber auch hier die Selbstbestimmtheit der Bewohner gewahrt werden muss, lohnt sich ein genauer Blick auf die verschiedenen Formen des gemeinschaftlichen Wohnens in einer WG. Definiert wird dies, je nach Bundesland, in den jeweiligen Landesheimgesetzen.

Die selbstverantwortete WG benötigt kein eigenständiges Vertretungsgremium, weil sie, wie der Name schon sagt, ja ohnehin selbstverantwortet und damit auch selbstverwaltet ist. Hier bestimmen die Bewohner gemeinsam als Gremium, wie das gemeinschaftliche Leben ausgestaltet werden soll, organisieren sich hinsichtlich der täglichen Abläufe und ihrer Betreuung, wählen den Pflegedienst aus und treffen gemeinsame Entscheidungen. Aufgrund des Hilfebedarfs und der eventuellen Einschränkungen ist häufig die Unterstützung durch Angehörige notwendig und in einigen Landesheimgesetzen sogar explizit vorgesehen.

Daneben gibt es in einigen Bundesländern auch das Modell der anbieterverantworteten WG. Auch wenn hier gewisse Strukturen vorgegeben sind und die Organisation den Anbietern unterliegt, haben die Bewohner das Recht mitzuwirken und evtl. mitzubestimmen. Die näheren Bestimmungen dazu sind in den jeweiligen Landesheimgesetzen geregelt. Aber auch hier bedarf es keines gesonderten Gremiums, da ohnehin nur eine überschaubare Anzahl an Personen in einer Wohngemeinschaft lebt. 


Die Mitwirkung in Fragen der Unterkunft, Betreuung, Aufenthaltsbedingungen, Ordnung des Zusammenlebens, Verpflegung und Freizeitgestaltung wird im Rahmen von Bewohnerversammlungen gemeinsam wahrgenommen, bei Bedarf unter Hinzuziehung von Vertretern. Nur, weil hier bereits Strukturen von Dritten vorgegeben sind, bedeutet dies aber nicht, dass eine Mitwirkung unterbleiben kann. Es ist daher wichtig, dass diese nicht „vergessen“ wird, weil man doch ohnehin ständig im kleinen Kreis beieinander ist.

Mehr Beratungsangebote für Betroffene und pflegende Angehörige unter www.biva.de
 
Juli 2017. Redaktion pflegeinfos.net

Sonntag, 25. November 2012

Wie finde ich gute Altenpflegeeinrichtungen und Altenheime? Internetportal www.curendo.de ist ein neues Bewertungsportal für Angehörige und Überweiser



Das Internet-Pflegeportal curendo.de hat ein neues Bewertungsportal für Angehörige von Pflegebedürftigen eingeführt. Die unabhängige Pflege-Datenbankhilft dabei, den besten Pflegeanbieter am Wohnort des Pflegebedürftigen. Erreichbar ist die Datenbank online unter www.curendo.de/pflegeanbieter.

Sie ermöglicht Angehörigen und Pflegebedürftigen nicht nur die Suche nach einer geeigneten Einrichtung. „Vor allem können pflegebedürftige Menschen und pflegende Familienmitglieder Bewertungen anderer Betroffener einsehen und deren persönliche Erfahrungsberichte lesen“, erläutert Jacqueline Crichton, Portalmanagerin von curendo.de.

Mithilfe dieser Bewertungen kann man den Anbieter heraussuchen, der am besten geeignet ist. „Mehr als 20.000 Pflege-Angebote haben wir bereits in unser Verzeichnis aufgenommen“, hebt Crichton hervor. Neben Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen bietet die Datenbank eine Auswahl an Senioren-Wohngemeinschaften, ambulanten sowie stationären Pflegediensten und Hospizen.

Sind noch keine Bewertungen oder Berichte vorhanden, kann man selber einen Eintrag vornehmen. Wer also bereits eine bestimmte Einrichtung als Bewohner oder Besucher kennt, kann die in Anspruch genommenen Pflege-Angebote aller Art auf der Sternenskala von null Sternen (ungenügend) bis fünf Sternen (sehr empfehlenswert) bewerten. Für den Erfahrungsbericht steht ein Textfeld zur Verfügung. Mit dem Eintrag hilft man anderen, sich ein Bild von den Angeboten eines Dienstleisters zu machen. Um Missbrauch zu vermeiden, ist eine Anmeldung bei curendo.de nötig, um selber eine Bewertung abgeben zu können.

November 2012. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/curendo