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Mittwoch, 11. Juni 2025

Pflege-Wohngemeinschaften Stuttgart: Wohlfahrtswerk mit neuen Wohnungen in Stuttgart-Freiberg


Wenn es im Alltag nicht mehr alleine geht, führt manchmal kein Weg mehr an einem Umzug vorbei. Für viele ist dieser Schritt mit Sorgen verbunden. Darin liegt aber auch eine Chance: mehr Sicherheit und mehr soziale Kontakte, zum Beispiel in einer ambulant betreuten Pflege-WG.

Alles barrierefrei, mit offener Wohnküche

In der familiären Atmosphäre der beiden Wohngemeinschaften des Wohlfahrtswerks für Baden-Württemberg in Stuttgart-Freiberg leben acht Menschen mit Hilfebedarf in einem ganz normalen Wohnhaus zusammen. Der Wohnraum ist barrierefrei mit offener Wohnküche und angrenzendem Wohn- und Esszimmer, in dem viel Platz für gemeinsame Aktivitäten ist. Hier wird gespielt, Fernsehen geschaut oder Gymnastik gemacht. 

Wer lieber seine Ruhe hat, zieht sich in sein eigenes Zimmer zurück. Die Mieter richten dieses mit ihren eigenen Möbeln und Gegenständen ein, wie es ihnen gefällt. Damit fühlt sich eine WG gemütlicher an als eine große Pflegeeinrichtung. 

Alternative zum Pflegeheim

Für Mieter und ihre Angehörigen beruhigend: Es ist immer jemand da, wenn Hilfe benötigt wird, denn ausgebildete Alltagsbegleiter sind rund um die Uhr in der Wohnung anwesend. Sie gestalten gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern den Tag. Es wird besprochen, was gekocht wird, damit auch das eigene Lieblingsgericht auf den Speiseplan kommt. Bei der Hausarbeit beteiligt sich jeder so wie er möchte und kann. 

Wer pflegebedürftig ist, bucht dazu einen ambulanten Pflegedienst seiner Wahl. Auch wenn der Pflegebedarf zunimmt, können die Mieter in der WG wohnen bleiben. Für viele kann der Umzug in eine WG daher eine gute Alternative zum Pflegeheim sein.

Mehr Infos finden Interessierte auf www.wohlfahrtswerk.de

Juni 2025. Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Wohlfahrtswerk

 

 


Donnerstag, 19. September 2024

Stuttgart: Das Wohlfahrtswerk startet eine Pflege-WG im Stadtteil Giebel. Nachfrage nach dieser betreuten Wohnform steigt


Das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg betreibt seit über 20 Jahren ambulante Pflege-WGs, unter anderem in Stuttgart-Rot und Tübingen-Hirschau. Nun ist ein dritter Standort hinzugekommen: Stuttgart-Giebel.

In der Mittenfeldstraße 44 hat die Baugenossenschaft „Neues Heim - die Baugenossenschaft eG“ einen neuen Gebäudekomplex errichtet. Im Erdgeschoss bietet das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg ab sofort eine WG mit sechs Plätzen, eine zweite WG dieser Größe ist im Nachbargebäude vorgesehen. Das Angebot richtet sich nicht nur an Ältere mit Unterstützungs- und Pflegebedarf ab Pflegegrad 1. 

Auch für jüngere Menschen, z. B. mit neurologischen Erkrankungen, kann diese Wohnform passen. Denn die barrierefreie Wohnung mit rund 230 Quadratmetern ist für Rollstuhlfahrer nutzbar – beispielsweise haben die Badezimmer bodengleiche Duschen und der Hauszugang ist ebenso wie der Austritt zur Terrasse schwellenfrei.

Rundum betreut und gut versorgt

Für die Einwohner von Giebel ergibt sich mit dieser Wohngemeinschaft eine gute Möglichkeit, um weiter im vertrauten Umfeld im Stadtbezirk zu leben, wenn der Verbleib in der bisherigen Wohnung an Grenzen stößt. Soziale Bezüge und vorhandene Unterstützung können so aufrechterhalten werden. Das WG-Prinzip wirkt zudem der sozialen Isolation entgegen.

Alltagsbegleitung immer vor Ort

Die Kosten für die Anwesenheit einer Alltagsbegleiterin rund um die Uhr teilen sich sechs Personen. Die Alltagsbegleiterinnen sind beim Wohlfahrtswerk fest angestellt, werden nach Tarifvertrag bezahlt und arbeiten abwechselnd in Früh-, Spät- und Nachtschicht. Sie übernehmen Aufgaben im Haushalt, wie die Zubereitung von Mahlzeiten, unterstützen bei der Freizeitgestaltung und sind Ansprechpartner bei Fragen und Problemen. Für pflegerische Unterstützung wählen die Bewohner ihren eigenenPflegedienst, ganz nach ihrem Bedarf.

Das Wohlfahrtswerk vermietet die zwischen 15 und knapp 18 Quadratmeter großen WG-Zimmer samt Gemeinschaftsflächen. Zusätzlich zum Mietvertrag muss ein Betreuungsvertrag für die gemeinsame Alltagsbegleitung abgeschlossen werden.

September 2024. Redaktion pflegeinfos.net 

Copyright Foto: Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg


Bildunterschrift:

In der Mittenfeldstraße im Weilimdorfer Stadtbezirk Giebel hat die Baugenossenschaft „Neues Heim - die Baugenossenschaft eG“ einen neuen Gebäudekomplex errichtet. Das Wohlfahrtswerk hat das EG zur Nutzung als Pflege-WG gemietet.


Sonntag, 10. März 2024

VdK Baden-Württemberg fordert Care-Gehalt für pflegende Angehörige

Nach wie vor verdienen Frauen weniger als Männer Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März 2024 hat der VdK Baden-Württemberg folgende Pressemeldung seines Vorsitzenden Hans-Josef Hotz veröffentlicht:

„Der Gender-Care-Gap von 48,3 Prozent zeigt drastisch: Frauen in Baden-Württemberg leisten noch immer deutlich mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer, nämlich 19,5 Stunden pro Woche und damit 9,5 Stunden mehr als die Männer. Das führt die Frauen in die Altersarmut. Wir fordern schon seit Jahren ein Care-Gehalt! 

Pflegende Angehörige brauchen endlich eine eigene finanzielle Leistung für die Nächstenpflege – ein Pflegegehalt und damit eine bessere Absicherung in der Rente. Mehr als 80 Prozent aller pflegebedürftigen Menschen werden in Deutschland zuhause gepflegt. Die häusliche Pflege leisten zu 72 Prozent die Frauen.“


März 2024. Redaktion pflegeinfos.net
Quelle: VdK Baden-Württemberg e.V.

Donnerstag, 13. April 2023

Jochen Haußmann MdL: "Pflegenotstand in Ba-Wü muss vermieden werden."


Die Meldung, wonach die die Anzahl der Auszubildenden in der Pflege im Jahr 2022 zurückgegangen ist, kommentiert der gesundheitspolitische Sprecher der FDP/DVP-Fraktion im Landtag Ba-Wü, Jochen Haußmann, wie folgt:

„Die Zahlen geben Anlass zur Sorge und offenbaren den dringenden Handlungsbedarf. Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt enorm an, das Personal fehlt, der Mix verschiedener fachlicher Qualifikationen ändert sich, die Kosten steigen – das ist die heutige Situation in der Altenpflege im Land.

Ausbildung muss in Teilzeitform möglich sein

Bereits im Juli 2022 haben wir Freie Demokraten ein 10-Punkte Akut Programm zur Altenpflege in Baden-Württemberg vorgestellt. Unter anderem fordern wir darin, dass die Ausgestaltung der generalistischen Pflegeausbildung auch in Teilzeitform endlich vorangetrieben wird. Die Vereinbarkeit von Familienaufgaben – wie beispielsweise Kinderbetreuung oder die Pflege naher Angehöriger – mit der Berufsausbildung erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und erleichtert den Ausbildungszugang.

Evaluierung der generalistischen Ausbildung 


Wichtig ist auch, die Beibehaltung und Steigerung der Attraktivität der einjährigen Pflegeausbildung durch Anrechnung von Leistungen für die generalistische Ausbildung. Eine Evaluierung der generalistischen Ausbildung auch im Hinblick auf die Absolventenzahlen und hohen Abbruchquoten in der Altenpflege halten wir ebenfalls für dringend geboten.


Ausländische Personen schnell in Arbeit bringen 

Wir fordern das Innenministerium auf, zu prüfen, wie für Beschäftigte aus Drittstaaten, die eine Ausbildung im Pflegesektor absolvieren, eine temporäre, für den Zeitraum der Ausbildung vorbehaltlose Eintragung in den Aufenthaltstitel durch die zuständige Behörde ermöglicht werden kann, die dem Beschäftigten auch einen Arbeitsplatzwechsel mit sofortiger Arbeitsaufnahme ermöglicht, ohne den Aufenthaltstitel zu gefährden. 


Auch die Zeit bis zur Ausstellung eines Abschlusszeugnisses darf nicht zur einem Beschäftigungsverbot führen. Wir dürfen nicht auf einen Pflegenotstand zusteuern!“


(Quelle: www.fdp-landtag-bw.de)


April 2023. Redaktion Pflegeinfos.net

Sonntag, 9. Oktober 2022

Schwarzmarkt häusliche Betreuung, illegale Haushaltshilfen Osteuropa - eine Fachkonferenz am 17. November 2022 will Vermittlungsagenturen rechtssicher machen

Anbieter promedica ist in ganz Deutschland legal über ein Franchise-System tätig

Am 17. November 2022 findet in Berlin eine Konferenz zum Thema: „Illegale Beschäftigung in der häuslichen Betreuung – 300 Tausend illegal Beschäftige aus dem Schatten ins Licht führen!“ statt. Im Anschluss findet beim Mittagstisch ein B2B-Treffen von polnischen Pflegeagenturen und den deutschen Vermittlern statt.

24h Hilfe für Senioren darf nur legal stattfinden 

Der Veranstalter will, dass nur noch legale Modelle der Entsendung, Beschäftigung und Kalkulation realisiert werden - so soll Vertrauen und Rechtssicherheit für alle Beteiligten aufgebaut werden. Gemeint sind die Pflegebedürftigen und ihre Familien als Kunden, die Betreuungskräfte aus Osteuropa sowie die beteiligten Unternehmer und Vermittler.
 
Welche Inhalte werden im Best Western Premier Airporthotel Fontane BERlin diskutiert?
Beim B2B-Treffen deutsche Vermittler und polnische Pflegeagenturen geht es u.a. darum:

Recht | Steuern | A1 Bescheinigung | Kostenoptimierung | Kontrollen | Dokumentation
Reform des deutschen Pflegesystems | Norm DIN SPEC 33454
Polnische und deutsche Geschäftsmodelle | Berechnungen, Kalkulationen
Bildung und Weiterbildung für Pflegekräfte nach DIN SPEC 33454 und nach SGB XI
Ausländer aus Drittstaaten und aus anderen EU-Ländern
 
Gastgeber und Partner der Fachveranstaltung für 24h Betreuung sind Tomasz Major und Brighton&Wood | European Employment Lawyers & Advisors – Warschau | Krakau | Oppeln | Nizza | Flugplatz Radzieje. Partner: ELYSIUM | HR | Lohnbuchhaltung | Buchhaltung - Warschau | Krakau | Oppeln | www.Elysium-Europe.eu, sowie GlobalEmployment 24-Stunden-Pflege aus Osteuropa | Beratung für Pflegevermittler | Berlin | www.GlobalEmployment.eu

Partner der Konferenz sind:
Berufs- und Sprachkurse nach DIN SPEC 33454 und nach SGB XI:www.InstytutOpieki.eu/kursy
 
BONIFATIUS – Revolution in der häuslichen Betreuung: www.bonifatius.pl


Illegale Beschäftigung von Betreuungskräften in Deutschland
Weitere Themen der Fachveranstaltung 24h Hilfe in Berlin sind: Illegale Direktbeschäftigung bei den Familien – illegale Entsendung durch ausländische Unternehmen – Scheinselbständigkeit – Betreuungskräfte als Franchisenehmer – Beschäftigung ohne Sozial- und Krankenversicherungsschutz – Dubiose Modelle (Midi-Job, Minijob).
 
Illegale Beschäftigung und Entsendung von Drittstaatsangehörigen (human traffic in der häuslichen Betreuung, Einschleusen von Ausländern, Beschäftigung von Ausländern ohne Genehmigung oder ohne Aufenthaltstitel und zu ungünstigen Arbeitsbedingungen, Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt und von Sozialversicherungsbeiträgen)

Legale Beschäftigung und legale Entsendung von Haushaltshilfen
Positiv: Die Konferenz zeigt Lösungen auf, wie polnische und deutsche Modelle zur Entsendung/ Beschäftigung von Pflegekräften nach Deutschland, Kalkulationen und Berechnungen von Nettogehältern, von Arbeitgeberkosten und von Kosten für Kunden (Pflegebedürftige und deren Familien)

Familien wollen Rechtssicherheit - darauf muss geachtet werden
A1-Bescheingungen für nach Deutschland entsandte Pflegekräfte versus S, ozialversicherungspflicht in DeutschlandLegale Entsendung von Betreuungskräften nach Deutschland, Entsendung mit A1-Bescheinigung, Entsendung ohne A1-Bescheinigung
Erschleichung von A1-Bescheinigungen, Zurückziehung von A1-Bescheinigungen durch zust. Behörden.

Ebenso auf der Konferenz in Berlin auf der Agenda sind:
Berechnung von Sozialabgaben
Korrekte Lohnzettel, korrekte LSt-, und SV-Berechnung
Kalkulationen und Berechnungen von Nettogehältern, von Arbeitgeberkosten und von Kosten für Kunden (Pflegebedürftige und deren Familien)
Optimale Modelle für die Entsendung von Betreuungskräften nach Deutschland
Mindestlohn – Arbeitszeit – Bereitschaftsdienst – Ruhezeiten – udgm.
Allg. Mindestlohn – Pflegemindestlohn
Aufzeichnung von Arbeitszeit

Erfahrung seit über 20 Jahren - der Initiator der Konferenz
Brighton&Wood betreut seit über 20 Jahren polnische Unternehmen, die im Bereich der häuslichen Betreuung tätig sind. Tomasz Major ist der „Protoplast“ und „Guru“ der Branche, Gründer der ersten, legal arbeitenden, derzeit größten und bestverdienenden Unternehmen, die Pflegekräfte nach Deutschland entsenden. Die von Tomasz Major in den letzten 20 Jahren geleitete Kanzlei Brighton&Wood bietet ihre Dienstleistungen mehreren hundert Unternehmen, die in der häuslichen Betreuung in Deutschland tätig sind an und betreut Dutzende von Vermittlern (Familien) in Deutschland. „Niemand kennt sich mit der Entsendung von Arbeitnehmern innerhalb der Europäischen Union besser aus als Major“. - schrieb die meinungsbildende deutsche Wochenzeitung Wirtschaftswoche im Jahr 2011. 
 
Oktober 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/promedica24



Dienstag, 12. Mai 2020

Pflegeunterstützungsgeld soll auf 20 Tage ausgeweitet werden - mehr Hilfe für pflegende Angehörige


Die Tageszeitung Rheinische Post meldet heute: "Hilfe für pflegende Angehörige: Regierung will Pflegeunterstützungsgeld auf 20 Tage ausweiten"

Die Bundesregierung will das Pflegeunterstützungsgeld, das Arbeitnehmer als Lohnersatzleistung erhalten, wenn in der Familie kurzfristig ein Pflegefall auftritt, von zehn auf 20 Tage erhöhen. Das geht aus einem Änderungsantrag zum zweiten Bevölkerungsschutzgesetz hervor, der der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vorliegt. 


Zudem gibt es weitere Änderungen, die pflegenden Angehörigen helfen sollen, die in der Corona-Krise wegbrechende Versorgung neu abzusichern. So soll die Verlängerung des Pflegeunterstützungsgeldes auch für Arbeitnehmer gelten, bei deren Angehörigen es aufgrund der Corona-Krise einen Engpass in der Pflege gibt.

"Entsteht aufgrund eines durch die Covid-19-Pandemie verursachten pflegerischen Versorgungsengpasses für nahe Angehörige die Notwendigkeit, ein neues tragfähiges Pflegearrangement zu organisieren, wird dies in vielen Fällen mehr als zehn Arbeitstage in Anspruch nehmen", heißt es in dem Änderungsantrag.

Die Verlängerung des Pflegeunterstützungsgeldes ist dem Antrag zufolge bis zum 30. September 2020 begrenzt. Union und SPD haben sich zudem auf weitere Verbesserungen für pflegende Angehörige geeinigt. So sollen diese ihren Anspruch auf Pflegezeit oder Familienpflegezeit noch nachholen können, wenn sie den Rahmen von jeweils sechs beziehungsweise 24 Monaten noch nicht ausgeschöpft hatten.

Wer Familienpflegezeit bei seinem Arbeitgeber beantragen möchte, soll dies künftig nur zehn Tage zuvor ansagen müssen. Bislang gilt eine Frist von acht Wochen. Auch die bisher gesetzlich geltende Wochenmindestarbeitszeit von 15 Stunden pro Woche in der Familienpflegezeit soll unterschritten werden können. 

Mai 2020. Text: ots/Rheinische Post

Mittwoch, 22. April 2020

24 Stunden Pflege und polnische Pflegekräfte auch in Corona Zeiten: riva-care Stuttgart organisiert Senioren 24h Betreuung

Senioren zu Hause (Foto: Lifta)

Corona unterbricht Lieferketten und bestehende Geschäftsmodelle. Das gilt auch für die häusliche Betreuung 24h Betreuung für Senioren in Stuttgart, Esslingen, Landkreis BB und den Kreisen Tübingen, Reutlingen. Warum? Länder wie Rumänien, Slowakei oder Tschechien haben die Grenzen geschlossen und führen harte Quarantäne-Maßnahmen durch.

Folge: 24 h Betreuerinnen kommen nicht mehr aus dem Land, so entsteht ein größerer Bedarf bei Seniorinnen und Senioren in der Region Stuttgart. Verschärft wird die Situation noch dadurch, dass immer mehr Frauen und Männer aus Angst gar nicht mehr kommen wollen und lieber daheim bleiben.

10 Jahre Erfahrung bei 24h Betreuung 
Das Stuttgarter Unternehmen riva-care 24h Betreuung spürt eine größere Nachfrage in diesen Tagen. Wegen Corona rufen mehr Familien an, viele sind verzweifelt, weil die bisherige Betreuerin geht und keine Nachfolge in Sicht ist.

Zum Glück kann das Team von riva-care  weiterhelfen, weil seit 2010 viele gute Kontakte zu Personalagenturen in ganz Osteuropa und Kroatien aufgebaut wurden. Vor allem polnische Firmen sichern die Nachfrage nach 24 Stunden Pflege und Haushaltshilfe.

Harte Kontrollen vor der Einreise aus Polen
So kommen nur Frauen und Männer, die bereits 14 Tage in häuslicher Quarantäne waren. In die Kleinbusse dürfen nur 3-4 Passagiere, es gelten Hygienevorschriften wie Mundschutz und Desinfektion. An der Grenze kontrolliert Polen sehr genau: Liegt eine Arbeitserlaubnis vor? Wie ist der Zustand der Reisenden? Wer ist das Entsendeunternehmen in Polen?

Natürlich besteht  in Sachen Corona immer ein Restrisiko, doch diese Organisation reduziert es auf ein Minimum.

Haushaltshilfen bereits in Deutschland, Vertragsverlängerung 
riva care Stuttgart hilft Familien und pflegenden Angehörigen zudem, indem geprüft wird, ob Betreuerinnen sehr kurzfristig kommen können. Dies gelingt immer wieder, weil osteuropäische Pflegekräfte, die bereits hier sind, nicht ausreisen wollen.

So sind Frauen und Männer sofort einsatzbereit, wenn sie ihre bisherige Stellen verlassen, weil ein Todesfall eingetreten ist oder eine Kündigung erfolgt.

Corona macht viel Aufregung. Für die 24h Hilfe in Stuttgart und Baden-Württemberg aber gilt auch in der Krise: Es ist möglich, jetzt und schnell eine Haushaltshilfe aus Polen zu verpflichten. Unverbindliche Anfragen unter Telefon 0171 - 533 33 69. 

April 2020. Redaktion pflegeinfos.net

 

Montag, 2. März 2020

Buchtipp zur 24h Betreuung: Seniorin und Tochter beschreiben Zusammenleben mit osteuropäischen Frau





Es ist nicht das erste Buch, in dem über den Alltag mit einer 24h Kraft und Haushaltshilfe geschrieben wird. Das Thema ist in immer mehr Familien angesagt, wenn ein pflegebedürftiger Mensch zu Hause bleiben will.


Grund: Alleine im deutschsprachigen Raum leben mehr als vier Millionen pflegebedürftige ältere Menschen. Meistens übernehmen die Söhne und Töchter die Verantwortung und entscheiden, wie die Pflege der Eltern aussehen soll. Immer mehr Kunden holen sich auch eine 24h Haushaltshilfe nach Hause. Aus Polen, Rumänien oder einem anderen Land. 

Jetzt hat der Patmos Verlag ein Buch zum Thema veröffentlicht: "Früher war ich ein flottes Huhn, heute bin ich eine lahme Ente". Die Autorin Sigrid Tschöpe-Scheffler und ihre Mutter haben sich für die Unterstützung durch 24-Stunden-Kräfte aus Osteuropa entschieden.

So konnte die Mutter lange zu Hause leben, auch dann noch, als später der »schwarze Affe«, wie sie die fortschreitende Demenz nannte, hinzukam. Die pfiffige, weltoffene und humorvolle Dame ergreift die Chance, das Zusammenleben mit ihren Betreuungspersonen für einen persönlichen und kulturellen Austausch zu nutzen. 

In „Früher war ich ein flottes Huhn, heute bin ich eine lahme Ente“ hat die Autorin sonder- und wunderbare, zum Teil auch traurige Geschichten zusammengefasst, die zeigen, dass auch eine Pflegesituation lebendig und bereichernd sein kann.

Dr. Sigrid Tschöpe-Scheffler, bis 2015 Professorin an der Technischen Hochschule Köln für Familienbildung und Leiterin des Instituts für Kindheit, Jugend und Familie. Sie arbeitet heute als Familien- und Erziehungsberaterin, Autorin und Referentin im In- und Ausland.

Infos: "Früher war ich ein flottes Huhn, heute bin ich eine lahme Ente  - Meine alte Mutter, ihre Pflegekräfte aus Osteuropa und ich", 200 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-8436-1233-3 


März 2020. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Verlag 

 

 

Werbung: 24h Hilfe Haushaltshilfe 24 Stunden Betreuung in Stuttgart bietet riva-care, www.riva-care.de - neue Kräfte aus Ungarn und Kroatien mit guten Deutschkenntnissen!


Donnerstag, 4. Juli 2019

Pflegeberatung, 24h Betreuung und Pflege in Rutesheim. Landkreis Böblingen bietet kostenlose Beratung für pflegende Angehörige

Wer in Rutesheim (Landkreis Böblingen) und Rutesheim Perouse Hilfe und Beratung rund um Pflege, Altenpflege, Leistungen der Pflegekasse benötigt, kann diese kostenlos anfordern - über den Pflegestützpunkt des Landratsamts und sogenannte dezentrale iav-Stellen. iav steht für Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstelle.

Für Rutesheim und Perouse ist Birgit Groh zuständig. Erreichbar über die Stadt, Leonberger Str. 15, 71277 Rutesheim. Telefon 07152 / 50 02 1037 und E-Mail: b.groth@rutesheim.de

Information, Beratung und Unterstützung im Alter, bei Krankheit, Hilfs- und Pflegebedürftigkeit - das ist die Kernaufgabe.

Welche Informationen erhalten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sowie Senioren? Das Landratsamt Böblingen nennt diese Punkte:
 

Leistungen der Pflegeversicherung und Pflegestufen
häusliche Pflege, ambulante Pflegedienste
hauswirtschaftliche Angebote
besondere Leistungen und Angebote bei Demenzerkrankungen
Ambulante und stationäre Hospizdienste und SAPV
Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege
Tagespflege
ergänzende Unterstützungsformen (z. B. Hausnotruf, Essen auf Räder)
Informationen über mögliche Hilfsmittel (z. B. Rollator, Pflegebett)
Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen
Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige
„Rund-um-die-Uhr-Betreuung“
Pflegeheime
Vorsorgende Verfügungen (z. B. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht)
finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten
psychosoziale Angebote (z.B. Gesprächskreise)
Selbsthilfegruppen

Die Beratungsstellen können die verschiedenen Unterstützungsformen außerdem vermitteln und koordinieren und bei Bedarf Familien auch länger begleiten.

Tipp 1: Es werden Beratungstermine im Büro der iav-Stelle oder des Pflegestützpunktes in Rutesheim angeboten oder Hausbesuche vereinbart.

Die vom Staat und von den Pflegekassen finanzierte Beratung ist kostenlos, neutral und unter Einhaltung der Schweigepflicht.


Tipp 2: Häusliche Betreuung über die 24h Pflege, Haushaltshilfe aus Polen und Ungarn, bietet in Rutesheim, Perouse, Heimsheim und Mönsheim der private Dienst riva-care an: www.riva-care.de

Juli 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR

Mittwoch, 22. Mai 2019

Senioren-Ratgeber aus der Apotheke startet Online-Portal für pflegende Angehörige: www.an-deiner-seite.de

"Sie pflegen? Dann sind Sie nicht allein!" Unter diesem Motto engagiert sich der Senioren Ratgeber ab sofort noch stärker für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen. Seit Mai 2019 gibt es das digitale Angebot www.an-deiner-seite.de: viele Informationen rund um die Pflege praxisnah und leicht verständlich auf. Außerdem kommen Pflegende Angehörige kommen selbst zu Wort und geben ihre Erfahrungen weiter.

Pflege geht uns alle an!

Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland kümmern sich um pflegebedürftige Familienmitglieder. Egal, ob es um Krankheit, Behinderung, Unfallfolgen oder Gebrechlichkeit geht, das Leben ist für die Betroffenen - Ehefrau, Partner, erwachsene Kinder oder Eltern - oft von einem Tag auf den anderen ganz anders als vorher.




"Pflege ist nicht immer leicht. In der Öffentlichkeit geht oft unter, was pflegende Angehörige tagtäglich leisten", erläutert Chefredakteurin Claudia Röttger. "Der Senioren Ratgeber will aufklären und Mut machen. Er lotst pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen durch den Alltag - informativ und emotional unterstützend." Bislang sind Pflege-Informationen oft schwer verständlich oder decken nicht alle Bedürfnisse ab. Auf an-deiner-seite.de finden pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen auf einen Blick alles, was sie wissen müssen.

Erfahrungswissen der Pflegenden zugänglich machen

Wer pflegt, braucht darüber hinaus auch ein gutes Netzwerk, das vom gegenseitigen Austausch lebt. Hier setzt die Senioren Ratgeber-Redaktion auf das Wissen pflegender Angehöriger: Auf www.an-deiner-seite.de kommen sie selbst zu Wort und geben ihre Erfahrungen weiter. "Die pflegenden Angehörigen reden über ihre Nöte und ihre guten Tage, darüber, was ihnen Kraft gibt, durchzuhalten, und was sie an ihre Grenzen bringt", sagt Claudia Röttger. "Diese Menschen wissen genau, wovon sie sprechen, und sie machen mit ihren berührenden Geschichten Mut."

Wichtige Hilfestellungen und Tipps

übersichtlich dargestellt und umfassend aufbereitet, finden sich auf www.an-deiner-seite.de unter folgenden Rubriken: - "Erste Schritte" ist ein Wegweiser für den Anfang: Was muss zuerst organisiert werden? - "Anträge stellen" zeigt, worauf pflegebedürftige Menschen Anspruch haben in punkto Beratung, Pflegegeld und Hilfsmittel - "Alltag meistern" gibt Tipps, wie man sich den Alltag in der Pflege ein bisschen leichter macht.

"Hilfe nutzen" zeigt, wo man Unterstützung und Entlastung finden kann - "Auf sich achten" gibt Anregungen, um sich selbst etwas Gutes zu tun - "Im Heim leben" gibt Tipps, wie Angehörige weiterhin für die Pflegebedürftigen da sein können, die in einer Pflegeeinrichtung betreut werden - "Pflege verändern" stellt Menschen und Projekte vor, die zeigen: Pflege geht auch anders!

Mai 2019. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Foto: PR/Wort und Bild Verlag, 2019




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Mittwoch, 30. Januar 2019

BKK Mobil Oil startet Pflegekurse für Angehörige. Breites Themenspektrum und Erfahrungsaustausch rund um häusliche Pflege von Familienmitgliedern

Mit zwei kostenlosen Kursen bereitet die BKK Mobil Oil Versicherte auf eine mögliche Pflegesituation vor und gibt Hilfestellungen für den Alltag sowie Tipps zum Stressabbau.
 

Wie kann man sich auf diese Situation vorbereiten? Welche Unterstützung bietet die Pflegekasse? Und was können Pflegende tun, um ihren Akku wieder aufzuladen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Interessierte und Betroffene in den Pflegekursen "Wenn Eltern alt werden" und "Selbstbestimmtes Leben trotz Herausforderung Pflege", die die BKK Mobil Oil ihren Versicherten gemeinsam mit der Team Gesundheit GmbH anbietet. Premiere war vor Kurzem in Hamburg, weitere Städte sollen folgen.
 


Kurs 1: "Wenn Eltern alt werden
Die meisten der Teilnehmer des Kurses "Wenn Eltern alt werden" in Hamburg wissen wenig über das Thema Pflege und wünschen sich mehr Sicherheit beim Gedanken an die Zukunft. Ihre Fragen zu Beginn der Veranstaltung lauten zum Beispiel: "Mein Vater wird immer gebrechlicher - steht meiner Mutter Unterstützung bei der Pflege zu?" oder "Ich möchte auf eine mögliche Pflegesituation meiner Eltern vorbereitet sein, doch sie blocken jedes Gespräch darüber ab - was kann ich tun?"

Zentraler Bestandteil des Kurses sind rechtliche Grundlagen und Handlungsmöglichkeiten zur Pflege in der häuslichen Umgebung. Fragen zur finanziellen Unterstützung stehen ganz oben auf der Agenda: Welche Pflegegrade gibt es, mit welchen Leistungen sind sie verbunden und wie erfolgt die Einordnung? 


Kursleiterin Christina Maiwald geht mit den Teilnehmern den üblichen Ablauf eines Besuchs des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) durch und nimmt ihnen so die Sorge vor dem Unbekannten. "Viele Senioren reißen sich beim Besuch des MDK besonders zusammen", weiß die Expertin. "Scham spielt dabei eine große Rolle, denn niemand spricht gern über seine Unzulänglichkeiten. Um den passenden Pflegegrad und damit auch die einem zustehende Unterstützung zu erhalten, ist es jedoch wichtig, die eigenen Fähigkeiten realistisch darzustellen." 

Ebenfalls besprochen werden mögliche Vorsorgemaßnahmen für den Fall, dass ein Elternteil keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann - gibt es bereits eine Patientenverfügung, eine Betreuungsverfügung oder eine Vorsorgevollmacht?

Kurs 2: "Selbstbestimmtes Leben trotz Herausforderung Pflege"

Mitten im Alltag eines pflegenden Angehörigen angekommen sind die Teilnehmer des Kurses "Selbstbestimmtes Leben trotz Herausforderung Pflege". Sie wissen, wie schwer die Aufgabe der häuslichen Pflege bei bestem Willen und aller Liebe sein kann. Geleitet wird der Kurs von Diplompsychologin Silke Kleinschmidt. Auch hier geht es zunächst um gesetzliche und betriebliche Unterstützungsmöglichkeiten

Thematischer Schwerpunkt ist jedoch der Erfahrungsaustausch: Welche Situationen empfinden die Teilnehmer als besonders fordernd, wie gehen sie mit ihnen um - und was könnten sie vielleicht anders machen? "Zahlreiche pflegende Angehörige haben damit zu kämpfen, hohe Erwartungen erfüllen zu müssen, dafür aber kaum Wertschätzung zu erhalten", weiß Silke Kleinschmidt. "Aber auch das Wissen, dass eine geliebte Person leidet und man ihr nicht aus dieser Situation heraushelfen kann, macht vielen sehr zu schaffen."

Damit die Teilnehmer zukünftig fordernde Situationen besser meistern können, geht die Psychologin mit ihnen durch, wie Stress überhaupt entsteht. "Es ist enorm wichtig, den Stressprozess zu verstehen, um die eigene Gesundheit zu schützen. Dazu gehört unter anderem zu erkennen, was im individuellen Fall der Auslöser für Stress ist und wie man direkt auf diesen Auslöser Einfluss nehmen kann.


Termine 2019 der Pflegekurse

Die nächsten Termine für die Kurse "Wenn Eltern alt werden" und "Selbstbestimmtes Leben trotz Herausforderung Pflege" finden am 08. und 11.03.2019 in den Räumlichkeiten der BKK Mobil Oil in München (Friedenheimer Brücke 29, 80639 München) statt. Die Kosten für Versicherte werden als Pflegekurs nach § 45 SGB XI von der BKK Pflegekasse getragen.

Online von Zuhause aus lernen

Darüber hinaus bietet die BKK Mobil Oil ihren Versicherten die Teilnahme an Online-Pflegekursen an, an denen pflegende Angehörige und Interessierte bei freier Zeiteinteilung bequem von zu Hause aus teilnehmen können. Neben den bestehenden Kursen "Grundlagen der häuslichen Pflege" und "Alzheimer & Demenz" ist ab Anfang 2019 der Kurs "Wohnen und Pflege im Alter" neu im Programm. Dieser Spezialkurs berücksichtigt den Wunsch vieler Pflegebedürftiger nach häuslicher Pflege, zeigt aber auch alternative Wohnformen auf.

Weitere Informationen zu allen Kursangeboten unter www.bkk-mobil-oil.de/pflegekurs

Februar 2019. Text: ots/ BKK Mobil Oil

Copyright Foto: PR/Getty Images 2019

Donnerstag, 23. August 2018

Pflegestützpunkt Bondorf und Landkreis Böblingen hat verschiedene Träger und dezentrale IAV-Stellen für ältere Menschen mit Pflegebedarf

Auch im Landkreis Böblingen existiert nach § 92 c SGB XI ein Pflegestützpunkt. Die neutrale und staatlich geförderte Beratungsstelle rund um Pflege und Senioren unterstützt Menschen, die aufgrund von (chronischer) Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Behinderung oder Alter Hilfestellung bei der Bewältigung und Organisation ihrer Lebenssituation benötigen.

Neben der Zentrale in Bondorf bei Herrenberg (pflegestuetzpunkt-boeblingen.de) gibt es im ganzen Landkreis dezentrale IAV-Stellen - Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstellen für ältere Menschen und pflegende Angehörige.
 

Neutrale Beratung mit Tipps für den Landkreis
Beraten wird im Pflegestützpunkt Böblingen im Rathaus Bondorf zu allen Fragen im Vorfeld von Pflege und bei Pflegebedürftigkeit. Dazu gehören die Themen:
• Pflegebedürftigkeit und Pflege-Einstufung
• Betreuung und Pflege zu Hause
• 24 h Hilfe und 24h Betreuung Kreis Böblingen

• Demenz
• Wohnberatung
• Selbsthilfegruppen
• Vollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung
• Finanzierung der Pflege
 

Bei Bedarf helfen die Mitarbeiter bei der Antragstellung von Leistungen oder bei der Vermittlung von Diensten, etwa 24h Haushaltshilfen. Es werden jeweils individuelle Lösungen gesucht, nach dem Grundsatz „ambulant vor stationär“, also Daheim vor einem Heim. 

Vernetzung der Altenhilfe im Landkreis Böblingen

Darüber hinaus ist der Pflegestützpunkt für die landkreisweite Vernetzung und Koordinierung von allen beteiligten Einrichtungen in der Altenhilfe zuständig. Zudem werden gesundheitsfördernde, präventive, kurative, rehabilitative und sonstige pflegerische und soziale Hilfs- und Unterstützungsangebote gebündelt.

Beratung vor Ort in meiner Gemeinde

Über den gesamten Landkreis Böblingen verteilt gibt es Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstellen (IAV-Stellen). Die Mitarbeiter beraten hier Betroffene und ihre Angehörigen zu allen Fragen im Bereich Pflege und Betreuung in ihrem jeweiligen Einzugsgebiet. Sie kennen sich jeweils mit den Diensten und Angeboten vor Ort aus.

Weitere Informationen zu Angebote für ältere Menschen im Landkreis Böblingen auf den Webseiten des Landkreises Böblingen: www.lrbb.de


24h Betreuung Oberes Gäu
Rathaus Kuppingen bei Herrenberg
 

Träger des Pflegestützpunkts im Landkreis Böblingen
Träger sind der Gemeindeverwaltungsverband Oberes Gäu (Geschäftsführender Träger) und Kranken- und Pflegekassen. Die Träger arbeiten gleichberechtigt, paritätisch und partnerschaftlich zusammen. Dazu gehören: Gemeinde Bondorf, Gemeinde Gäufelden, Gemeinde Jettingen, Gemeinde Mötzingen, AOK – Die Gesundheitskasse Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen, Landesverband der Betriebskrankenkassen Baden-Württemberg, IKK classic, Barmer GEK, Techniker Krankenkasse (TK), Deutsche Angestellten-Krankenkasse, KKH-Allianz, HEK - Hanseatische Krankenkasse, hkk, Landwirtschaftliche Kranken- und Pflegekasse Baden-Württemberg Knappschaft, Regionaldirektion München.

August 2018. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Stadt Herrenberg

Montag, 23. Juli 2018

Hausverkauf und lebenslange Leibrente: Was Senioren beachen sollten - Wohnen daheim und in Sicherheit mit 24h Betreuung

Worauf ist zu achten beim Hausverkauf gegen lebenslange Rente? Viele Rentner stehen vor dem Problem: Trotz Altersvorsorge fehlen die finanziellen Mittel für den gewohnten Lebensstandard. Unerwartete Anschaffungen oder Ausgaben für die Gesundheitspflege oder Instandhaltung der Immobilie werden da schnell zur Belastungsprobe. Auch eine 24h Betreuungskraft, die im Hause ist, kostet pro Monat zwischen 1900 und 2500 Euro, wenn sie legal beschäftigt ist.

Als Senior über eine Leibrente im eigenen Haus bleiben. Tipps der Seniorenliga
 

Haus verkaufen und wohnen bleiben
Die Immobilien-Leibrente bietet eine nachhaltige und sichere Möglichkeit, den Vermögenswert eines Hauses schon zu Lebzeiten in Form einer lebenslangen Rente zu nutzen und trotzdem mietfrei in der vertrauten Umgebung wohnen zu bleiben, entweder alleine oder mit einer 24 Stunden Haushaltshilfe aus Osteuropa (Tipp für Großraum Stuttgart: riva-care berät Senioren). Ein kostenlose Ratgeber der Seniorenliga zeigt auf, wie man mit der „Rente aus Stein“ den Verbleib im Immobilieneigentum sichern kann und worauf beim Vertragsabschluss zu achten ist.


Oft fehlt Geld für altersgerechten Umbau
Ohne Zweifel ist die eigene Immobilie die wertbeständigste und damit eine solide Form der Altersvorsorge. „Die steigende Lebenserwartung und die Tendenz zum lebenslangen Wohnen in den eigenen vier Wänden erfordern aber langfristig Liquidität, wenn beispielsweise notwendige Modernisierungs- oder Umbaumaßnahmen anstehen“, so Friedrich Thiele, Vorstand der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG. Mit der Immobilien-Leibrente lässt sich das im eigenen Haus gebundene Vermögen nutzen, ohne dass die Eigentümer ausziehen müssen.

So funktioniert die Leibrente für Senioren genau:
Das Modell der Immobilien-Leibrente richtet sich an Haus- oder Wohnungseigentümer ab 70 Jahren. Der Eigentümer verkauft seine Immobilie und erhält im Gegenzug ein kostenloses Wohnrecht und eine im Grundbuch eingetragene sogenannte Reallast, mit der die monatliche Rentenzahlung rechtlich abgesichert wird. Vorteile für den Verkäufer: Er lebt wie bisher als Besitzer kostenfrei in seiner Immobilie und bezahlt lediglich die Nebenkosten. Immer wieder nutzen pflegebedürftige ältere Menschen dieses Finanzierungsmodell, um daheim bleiben zu können und eine 24 Stunden Betreuung ins Haus zu holen.

Mindestlaufzeit lässt sich vereinbaren
Zusätzlich bekommt der Senior ein Leben lang Geld aus seiner Immobilie, sprich eine Zusatzrente. Um die Instandhaltung der Immobilie kümmert sich der neue Eigentümer. Wer das Risiko reduzieren möchte, dass die Leistungen im Falle plötzlichen Ablebens kurz nach Vertragsabschluss unterschritten werden und mögliche Erben leer ausgehen, sollte eine Mindestlaufzeit von fünf oder zehn Jahren vereinbaren.  
Unabhängiges Wertgutachten erstellen lassen
Die Immobilien-Leibrente ist ein Modell mit Tradition, das hierzulande ein wenig in Vergessenheit geraten, in anderen Ländern jedoch weit verbreitet ist. „Das A und O ist sicherlich das Vertrauen in einen seriösen und finanzstarken Vertragspartner“, so Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga. Statt der Rentenzahlung kann auch eine Einmalzahlung vereinbart werden oder eine Kombination aus beidem. 

„Sehr wichtig ist es, darauf zu achten, dass nach einem unverbindlichen Beratungsgespräch ein Wertgutachten von einem externen und unabhängigen Sachverständigen ausgestellt wird“, rät Hackler: „Auf dieser Basis sollte das abschließende Vertragsangebot erfolgen.“ Das lebenslange Wohnrecht und die Rentenzahlungen müssen im Grundbuch verankert sein.

Kostenloser Ratgeber der Deutsche Seniorenliga
Die Broschüre "Die Immobilien-Leibrente" geht auf die individuellen Situationen älterer Immobilieneigentümer ein und erklärt leicht verständlich das Prinzip der Immobilien-Leibrente sowie weiterer Modelle der Immobilienverrentung. Bestelladresse: Deutsche Seniorenliga e.V., Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn.

www.dsl-immobilienleibrente.de

Juli 2018. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: Kitzlinger Haus, Sulz

Freitag, 10. November 2017

Reform der Entsenderichtlinien in der EU: Werden 24h Pflegekräfte bald besser gestellt? Tipps für betroffene Familien

Die Europäische Union plant eine Überarbeitung der sogenannten Entsenderichtlinien nach dem Motto "gleichen Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort". Auch die Kontrollen von Beschäftigten im Entsendestatus will die EU verschärfen – das würde in der Praxis auch die Pflegebranche in Deutschland treffen, wo sehr viele EU-Arbeitnehmer tätig sind. 

Was ist das Prinzip der Entsenderichtlinie?
Die europäische Entsenderichtlinie aus dem Jahr 1996 regelt, unter welchen Bedingungen Unternehmen aus einem EU-Land Arbeitskräfte in ein anderes EU-Land "entsenden" dürfen. Als die Entsenderichtlinie vor zwei Jahrzehnten beschlossen wurde, sollte neben dem Handel mit Warengütern auch die Möglichkeit geschaffen werden, länderübergreifend Dienstleistungen im EU-Binnenmarkt anbieten zu können.


Jedes Unternehmen in der EU darf seither Aufträge in der ganzen EU annehmen und mit eigenen Arbeitskräften ausführen – unter der Bedingung, dass die im Auftragsland üblichen Arbeitsvorschriften und die Zahlung des dortigen Mindestlohns eingehalten werden. Intensiv genutzt wird dieses Vorgehen seitdem unter anderem im Baugewerbe wie auch in der Pflegebranche. Fast jeder slowakische Polier, rumänische Lkw-Fahrer oder jede polnische 24h-Betreuerin in Deutschland arbeiten unter dieser Vorgabe.


Rechtliche Vorgaben werden nicht beachtet
In der Realität wurden diese Maßgaben häufig umgangen, und gerade im Bereich der Pflege fehlten intensive Kontrollen. In über 300.000 Privathaushalten in Deutschland versorgen osteuropäische Betreuungskräfte pflegebedürftige Senioren „rund um die Uhr“. Diese sogenannte „24-Stunden-Betreuung“ hat sich zu einer tragenden Säule und damit zu einem elementaren Bestandteil des deutschen Gesundheits- und Sozialwesens entwickelt. Rechtliche Grundlage dieser sogenannten „24-Stunden-Betreuung“ ist eben diese Entsendung von Betreuungskräften durch eine ausländische Agentur. Alternativ dazu gibt es die Tätigkeit als selbstständige Betreuungskraft mit Gewerbe in Deutschland.


Hausengel-PflegeAllianz e.V. begrüßt den Vorstoß der EU
Die Hausengel PflegeAllianz e.V. setzt sich für die Bedürfnisse und Rechte aller am Pflegeprozess beteiligten Personen ein – dazu zählen die Pflegebedürftige selbst, deren Angehörige, wie auch deren Pflege- und Betreuungskräfte. Insbesondere der Aufklärungsarbeit und dem Aufdecken von Missständen hat sich der gemeinnützige Verein verschrieben.

Markus Oppel, Vorsitzender der Hausengel PflegeAllianz e.V. bekräftigt daher den Vorstoß der EU: "Wir begrüßen eine Überarbeitung der Entsenderichtlinien in der geplanten Form. Für uns ist der Dreh- und Angelpunkt ein Plus an Gerechtigkeit und Transparenz für die in Deutschland arbeitenden Betreuungskräfte. Für eine stetige Verbesserung deren Arbeitsbedingungen setzen wir uns seit Jahren mit Hingabe ein.“ Oppel erklärt weiter: „Schwarzen Schafen in der Branche, die vielleicht sogar die aktuell herrschende Entsenderichtlinien für Betreuungskräfte umgehen, wird damit nochmals schärfer begegnet. Die geplante Verstärkung von Kontrollen im In- wie osteuropäischen Ausland spiegelt unsere jahrelangen Forderungen wider.“

Neues Beratungsdokument dient der Qualitätssicherung

Aber auch pflegende Angehörige und die Betreuungskräfte selbst sieht Oppel in der Pflicht genau hinzuschauen: „Wir haben jüngst einen umfassenden Beratungsbogen für Betreuungskräfte erarbeitet, anhand dessen sie Beratungsgespräche mit Vermittlern dokumentieren können. Diese Beratungsdokumentation soll gewährleisten, dass eine Betreuungskraft von ihrem Vermittler über alle wichtigen Themen der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft informiert und aufgeklärt wurde."

Allen Beteiligten dient das Dokument der Qualitätssicherung durch Transparenz. Es steht jedem auf der Website frei zum Download zur Verfügung: https://www.hausengel-pflegeallianz.de/

Darüber hinaus sollten auch Angehörige von Betreuten die Verschärfung der Entsenderichtlinien bewusst zum Anlass nehmen, genau hinzuschauen wie die rechtlichen Arbeitsbedingungen der Betreuungskraft von Seiten der vermittelnden Agentur sind.

Oktober 2017. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Foto: PR


Montag, 31. Juli 2017

Urlaubspflege 2017 und 2018: Wenn Angehörige Urlaub von der Pflege brauchen hilft die Pflegekasse mit Pflegeferien und Verhinderungspflege

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Doch viele der etwa 4,7 Millionen pflegenden Angehörigen in Deutschland wissen nicht, wie sie ihre Pflegeaufgabe und Erholungsbedürfnisse miteinander vereinbaren sollen. Grundsätzlich gilt: Nur wer gut für sich selbst sorgt, hat langfristig die Kraft, auch für andere gut zu sorgen. Pflegende Angehörige sollten daher ganz offen vermitteln, dass sie die Auszeit zur Regeneration benötigen, um neue Kraft zu tanken und so die Pflege anschließend weiter leisten zu können. Welche Angebote gibt es aktuell in Deutschland?

1. Pflegeurlaub gemeinsam verbringen
Für pflegende und pflegebedürftige Angehörige, die ihren Urlaub gemeinsam verbringen möchten, stehen zunehmend spezialisierte Urlaubsangebote zur Verfügung. Bei der Suche danach können gemeinnützige Reiseberater helfen. Denn einige Pensionen, Ferienanlagen sowie Pflegehotels sind auf diese Art der „Pflegeferien“ spezialisiert. Die Pflege kann dann am Urlaubsort entweder vollständig oder teilweise abgegeben werden. „So können Pflegende Freizeitaktivitäten genießen und gleichzeitig im Blick haben, wie es ihrem Angehörigen geht. Es bietet sich Freiraum und trotzdem können schöne Erlebnisse geteilt werden“, erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP.

Manche Angebote sind zudem auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zugeschnitten. Viele Pflegeberatungsstellen und teilweise auch Betroffenenverbände informieren, wie sich ein passender Urlaub realisieren lässt und welche Kosten von der Pflegeversicherung übernommen werden.


2. Verhinderungs- und Kurzzeitpflege für Pflegebedürftige
Ist ein gemeinsamer Urlaub nicht möglich, stellt sich für den Angehörigen oftmals die Frage, wer die Pflege in der Zeit übernimmt. Dafür sieht die Pflegeversicherung zwei Möglichkeiten vor: die Verhinderungs- und die Kurzzeitpflege. 


Wenn Pflegebedürftige weiterhin zu Hause gepflegt werden wollen, kann die Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden. Die Pflege wird dann durch eine andere Person übernommen. Wird diese etwa von einem ambulanten Pflegedienst oder dem Nachbarn oder einer Vertrauensperson geleistet, beläuft sich die Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung auf bis zu 1.612 Euro – für sechs Wochen pro Kalenderjahr. Voraussetzung: Der Pflegebedürftige hat einen der Pflegerade 2 bis 5 erreicht. Zudem muss der Pflegebedürftige zuvor mindestens sechs Monate zu Hause gepflegt worden sein.

Verhinderungs-/Urlaubspflege wird von der Kasse bezahlt
Oftmals springen Kinder, Schwiegerkinder, Enkel oder Personen ein, die mit im Haushalt des Pflegebedürftigen wohnen. Dann richtet sich die Leistung nach der Höhe des Pflegegelds. Sie können teilweise auch anfallende Kosten geltend machen. Dazu zählen Fahrtkosten oder Verdienstausfall. Entsprechende Belege sollten gesammelt und die Kostenübernahme bei der gesetzlichen Pflegekasse oder der privaten Pflegeversicherung beantragt werden. Der Höchstbetrag darf insgesamt 1.612 Euro nicht überschreiten. Verhinderungspflege kann auch stundenweise in Anspruch genommen werden. Besonders bei der Betreuung von Menschen mit Demenz kann dies hilfreich sein, wenn Angehörige einmal beruhigt das Haus verlassen wollen.

„Wichtig ist auf jeden Fall, den Pflegebedürftigen möglichst weitgehend in alle Entscheidungen, die ihn betreffen, einzubeziehen. Was sind dessen Wünsche und Bedürfnisse in Bezug auf die Pflegevertretung? Welche Sorgen gibt es, welche Ängste?“, so Suhr. Zu den Möglichkeiten und finanziellen Zuschüssen im Einzelfall sollten sich pflegende Angehörige professionell beraten lassen. 


Sie haben einen Anspruch auf kostenlose Pflegeberatung; diese kann teilweise auf Wunsch auch zu Hause stattfinden. Damit die Suche nach einer Beratung leichter fällt, bietet das ZQP unter www.zqp.de/beratungsdatenbank eine deutschlandweite Übersicht mit mehr als 4.500 nicht-kommerziellen Beratungsangeboten zur Pflege an.

Weitere Informationen zur Urlaubsvertretung
 

Alternativ zur Verhinderungspflege besteht auch die Möglichkeit, den Pflegebedürftigen in einer Pflegeeinrichtung mit Kurzzeitpflege-Angebot unterzubringen. Allerdings ist das Angebot in Deutschland regional unterschiedlich gut ausgeprägt. Der Antrag auf Kurzzeitpflege kann bei der gesetzlichen Pflegekasse oder der privaten Pflegeversicherung gestellt werden. Wird diese bewilligt, werden die Kosten bis zu 1.612 Euro für maximal acht Wochen im Jahr – u. a. für pflegebedingte Aufwendungen oder soziale Betreuung – übernommen. Generell gilt: Anspruch auf eine Kurzzeitpflege haben alle Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 2. 

Das Pflegegeld wird während der Kurzzeitpflege bis zu acht Wochen zu 50 Prozent weiterbezahlt. Allerdings: Die Kosten – zum Beispiel für Unterkunft und Verpflegung – die während der Kurzzeitpflege in der Einrichtung entstehen, muss der Pflegebedürftige, soweit er das kann, selbst tragen. 

Es gibt noch weitere flexible Möglichkeiten, Entlastungsangebote zu finanzieren. Zum Beispiel durch Verschieben von Mitteln aus der Kurzzeitpflege in die Verhinderungspflege und der Kombination von Kurzzeit- mit Verhinderungspflege. Personen im Pflegegrad 1 haben keinen Anspruch auf Kurzzeitpflege. Hier besteht die Möglichkeit, entsprechende Leistungen aus dem sogenannten Entlastungsbetrag von monatlich bis zu 125 Euro – der auch aufgespart werden kann – teilweise zu finanzieren.

August 2017. Redaktion pflegeinfos.net










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Dienstag, 18. April 2017

Unseriöse und unzuverlässige 24h-Betreuerinnen aus Osteuropa. Schwarze Liste auf Slop24.de geplant

Schwarze Schafe gibt es überall. Ob Kunden im Handel, Online-Besteller, Mieter oder 24h-Betreuerinnen aus Osteuropa. Was für andere Bereiche, z.B. Mietnomaden, schon vorliegt, ist nun auch für Helferinnen und 24 Stunden Kräfte aus Osteuropa geplant – eine Online-Platform, die als schwarze Liste fungiert.

Im Sommer 2017, so die Pläne der Macher, soll www.slop24.de starten. Dabei handelt es sich um eine Datenbank von Personen die durch Diebstähle, psychische Probleme, Alkohol- oder Drogenprobleme in der Altenpflege bereits auffällig waren.

Generell funktioniert die 24h Betreuung von Senioren sehr gut. Doch immer wieder kommt es leider dennoch zu Zwischenfällen, für die weder die Vermittler noch die Arbeitgeber der Betreuerinnen etwas können. Und: Viele der Altenbetreuerinnen kommen auf eigene Rechnung nach Deutschland und unterliegen nicht einmal einem Mindest-Check wie Personalgespräche.


Das Problem ist bekannt: Eine Pflegekraft besucht eine neue Stelle und erreicht diese bereits angetrunken. Oder eine Betreuerin startet und kommt mit dem Job aber nicht zurecht. Darauf verlieren die Kunden das Vertrauen in die Personen und Unternehmen.

Diese Art von Pflegepersonal sollte für keine Agentur tätig sein und gehört nicht in diese Branche. Die neue Datenbank ist als Resultat von 13 Jahren Erfahrung in der Altenpflege entstanden über die man leider auch hunderte negative Erfahrungen machen musste.


In der Negativ-Datenbank werden sich auch Personen wiederfinden, die trotz unterschriebener Verträge nicht erschienen sind, nicht auf Anrufe reagieren, Ausreden liefern oder sich aggressiv und unfair gegenüber den Agenturen und Kunden verhalten.

Seit Monaten werden hunderte E-Mails und Listen bearbeitet von über 300 Agenturen aus Polen, der Schweiz, Österreich und Deutschland.  Öfters kommt es vor das sich Namen wiederholen, da Personen die von einer Agentur aus den oben genannten Gründen gekündigt werden sich gleich die nächste suchen. Und das einige Male. Genau aus diesem Grund entsteht diese Datenbank, um die "schwarzen Schafe" zu benennen.

  
Wenn alles klappt, wird das Infoportal im Sommer 2017 an den Start gehen. 

Kontakt: SLOP24, Email info@slop24.de


April 2017. Redaktion pflegeinfos.net