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Sonntag, 10. März 2024

VdK Baden-Württemberg fordert Care-Gehalt für pflegende Angehörige

Nach wie vor verdienen Frauen weniger als Männer Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März 2024 hat der VdK Baden-Württemberg folgende Pressemeldung seines Vorsitzenden Hans-Josef Hotz veröffentlicht:. 

„Der Gender-Care-Gap von 48,3 Prozent zeigt drastisch: Frauen in Baden-Württemberg leisten noch immer deutlich mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer, nämlich 19,5 Stunden pro Woche und damit 9,5 Stunden mehr als die Männer. Das führt die Frauen in die Altersarmut. Wir fordern schon seit Jahren ein Care-Gehalt! 

Pflegende Angehörige brauchen endlich eine eigene finanzielle Leistung für die Nächstenpflege – ein Pflegegehalt und damit eine bessere Absicherung in der Rente. Mehr als 80 Prozent aller pflegebedürftigen Menschen werden in Deutschland zuhause gepflegt. Die häusliche Pflege leisten zu 72 Prozent die Frauen.“


März 2024. Redaktion pflegeinfos.net
Quelle: VdK Baden-Württemberg e.V.

Mittwoch, 31. August 2022

Auskünfte für Senioren vom Verbund Pflegehilfe: täglich im Einsatz mit Kontakten und Telefonberatung zur Pflege


(ots, 2022) "Pflegebedürftige Menschen und pflegende Angehörige nach bestem Wissen und Gewissen die Unterstützung zu geben, die sie benötigen, ist für uns eine Herzensangelegenheit. Unsere Arbeit unterliegt daher einem hohen Qualitätsanspruch, um betroffenen Personen bestmöglich durch oftmals schwierige Situationen zu helfen", erklärt der Gründer und Geschäftsführer des Verbund Pflegehilfe Johannes Haas.

Telefonberatung zu Pflege, 24h Betreuung und Altenheime
Bereits über 27.000 Bewertungen auf Trustpilot und eine "hervorragende" Gesamtbewertung sprechen für die Arbeit des Verbunds. Die Kundenzufriedenheit der Pflegeberatung aus Mainz wurde wiederholt mit "sehr gut" vom TÜV Saarland ausgezeichnet. Alle Mitarbeiter sind täglich im Einsatz, um Pflegebedürftige kostenfrei zu beraten und die geballte Erfahrung zum Thema Pflege weiterzugeben.

Breites Beratungsspektrum, täglich telefonisch erreichbar
"Als Unternehmen mit Hauptsitz in Rheinland-Pfalz haben wir uns in den vergangenen Jahren als erster Ansprechpartner zu Pflege und Barrierefreiheit im deutschsprachigen Raum etabliert. Ich bin stolz auf diese tolle Leistung und freue mich, dass wir weiter wachsen und zunehmend mehr Menschen täglich von 8-20 Uhr beraten können. Unsere Klienten sollen wichtige Informationen und relevante Zuschussmöglichkeiten vermittelt bekommen, um diese erfolgreich in Anspruch nehmen zu können", so Johannes Haas.

Neben der kostenlosen telefonischen Beratung umfasst das Angebot diverse wöchentliche Newsletter zu relevanten Zuschüssen und Regelungen sowie einen umfangreichen Webauftritt. Mit 130 Beratern und bereits über 1,6 Millionen Beratungsgesprächen betreibt der Verbund Pflegehilfe die größte Pflegeberatung Deutschlands.

Weitere Informationen finden Sie unter www.pflegehilfe.org

August 2022. Text ots/2022
Copyright Foto: PR/Verbund Pflegehilfe

Dienstag, 20. April 2021

24h Stunden Betreuerinnen gegen Corona impfen lassen - so funktioniert es jetzt in Deutschland


Aktueller Tipp für Pflegebedürftige und ihre Familien, die eine 24h Kraft im Haushalt beschäftigten: Die Frauen und Männer aus dem Ausland können gegen Corona geimpft werden. Nach der neueste Corona-Impfverordnung der Bundesregierung vom 8. Februar darf jeder Pflegebedürftige bis zu 2 Kontaktpersonen benennen, die mit ihm geimpft werden.

Darunter fallen auch ausdrücklich ausländische Betreuerinnen und Betreuer der 24h Hilfe, die privat tätig sind.

Tipp von riva-care 24h Betreuung in Stuttgart: Termine für die Impfungen Personal häusliche Betreuung am besten über den Hausarzt organisieren oder per Online-Anmeldung. Grund: bei den Telefon-Hotlines wissen die Sachbearbeiter oft nichts von dieser Möglichkeit und verweigern eine Anmeldung. Laut Sozialministerium Baden-Württemberg werden die Mitarbeiter nachgeschult.

Schneller und direkter aber hilft der Hausarzt, der seine älteren Patienten gut kennt und so auch die Lage mit der 24h Kraft sofort erfassen kann.

Kommen neue Kräfte der 24h Hilfe nach Stuttgart und in die Landkreise Böblingen, Waiblingen, Esslingen, Tübingen und Reutlingen, wo riva-care viele Kunden betreut? Ja, denn der Bedarf ist nach wie vor hoch.  Für alle osteuropäischen Länder wie Polen, Ungarn oder die Slowakei, gelten strenge Einreiseregeln bezüglich Quarantäne und Test.

Zu 95 Prozent, so teilt riva-care mit, kommen die Personen in Minibussen mit max. 3 Personen direkt zum Betreuungshaushalt. Auch so reduzieren sich die Kontakte bei der Anreise.

April 2021. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Foto: PR/Firma Promedica Plus

 

Mittwoch, 8. Juli 2020

Ältere Menschen in Stuttgart-Möhringen: Ratgeber vom Stadtseniorenrat mit Tipps und Beratungsangeboten

Tipps und Hilfe und viele Kontakte für ältere Menschen und pflegende Angehörige, die im Stadtteil Möhringen von Stuttgart leben: Im neuen Leitfaden des Stadtseniorenrats werden sie fündig. Rund 50 Seiten umfasst das kostenlose Serviceheft.

Wo ist es erhältlich? Es liegt im Stadtbezirk in öffentlichen Einrichtungen und im Bezirksrathaus aus oder kann direkt bestellt werden bei Ingrid Schulte vom Stadtseniorenrat, Telefon 0160 - 99 16 45 34.

Alle wichtigen Beratungs- und Serviceeinrichtungen, Behörden, Apotheken, aber auch Vereine sind aufgeführt. Vorteil: Es sind genau diese Adressen, die ältere Menschen in Stuttgart Möhringen benötigen.

Häusliche Betreuung über 24 Stunden Hilfe in Möhringen und den Nachbarbezirken Vaihingen, Degerloch, Stuttgart Süd bietet auch der Dienstleister riva-care.

Juli 2020. Redaktion pflegeinfos.net

 

Donnerstag, 23. April 2020

Versorgungsengpässe bei häuslicher Pflege wegen Corona: pflegende Angehörige haben Maßnahmenkatalog erstellt – akute Gefährdung droht



Corona bringt Probleme in den Alltag der häuslichen Betreuung von Pflegebedürftigen. 

Deshalb der Bundesverband wir pflegen e.V. dringende Forderungen von hunderten pflegenden Angehörigen aufgegriffen und als Maßnahmenkatalog zur Unterstützung der häuslichen Pflege den Bundestagsfraktionen und Ministerien vorgelegt.

Die 11 konkreten Forderungen umfassen u.a.: 


- Sofort-Hilfe zur Unterstützung bei Versorgungsengpässen 
 - Corona Schnelltests und Schutzmaterialien für pflegende Angehörige
 - Beratung, Information und Begleitung 
 - Pflegezeit mit Lohnersatz für berufstätige pflegende Angehörige 
 - Frei verfügbare Budgets und Unterstützung bei Armut und Armutsgefährdung

Die Sorge um Infektionen der pflegebedürftigen Kinder, Partner, Freunde oder Eltern ist groß, denn die Möglichkeiten der Risikominimierung fehlen aufgrund ausbleibender Schutzkleidung. Viele berufstätige pflegende Angehörige können derzeit ohne Unterstützung Beruf und Pflege nicht vereinbaren.


Tagespflege zu, keine osteuropäischen Betreuerinnen
Viele verzweifeln, da die Tagespflege, ambulante Pflegedienste oder osteuropäische Pflegekräfte ( auch in der Region Stuttgart) weggebrochen sind. Für Armutsgefährdete und von Armut betroffene pflegende Angehörige sind alternative Hilfen oft nicht finanzierbar. 

Pflegende Angehörige sind systemrelevant
Die fehlenden Hilfsmaßnahmen bedeuten eine akute Gefährdung für die pflegerische und gesundheitliche Versorgung von pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen. Dazu sagt Susanne Hallermann, Medienbeauftragte des Vereins: "Pflegende Angehörige sind systemrelevant, genauso wie beruflich Pflegende. Die Bundesregierung, Länder und Kommunen dürfen ihnen daher das Recht auf Unterstützung und Absicherung nicht verweigern."

wir pflegen - Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger e.V.
www.wir-pflegen.net

Text: ots

Copyright Foto: obs/wir pflegen e. V./Shutterstock/ Photographee.eu




Mittwoch, 22. April 2020

24 Stunden Pflege und polnische Pflegekräfte auch in Corona Zeiten: riva-care Stuttgart organisiert Senioren 24h Betreuung

Senioren zu Hause (Foto: Lifta)

Corona unterbricht Lieferketten und bestehende Geschäftsmodelle. Das gilt auch für die häusliche Betreuung 24h Betreuung für Senioren in Stuttgart, Esslingen, Landkreis BB und den Kreisen Tübingen, Reutlingen. Warum? Länder wie Rumänien, Slowakei oder Tschechien haben die Grenzen geschlossen und führen harte Quarantäne-Maßnahmen durch.

Folge: 24 h Betreuerinnen kommen nicht mehr aus dem Land, so entsteht ein größerer Bedarf bei Seniorinnen und Senioren in der Region Stuttgart. Verschärft wird die Situation noch dadurch, dass immer mehr Frauen und Männer aus Angst gar nicht mehr kommen wollen und lieber daheim bleiben.

10 Jahre Erfahrung bei 24h Betreuung 
Das Stuttgarter Unternehmen riva-care 24h Betreuung spürt eine größere Nachfrage in diesen Tagen. Wegen Corona rufen mehr Familien an, viele sind verzweifelt, weil die bisherige Betreuerin geht und keine Nachfolge in Sicht ist.

Zum Glück kann das Team von riva-care  weiterhelfen, weil seit 2010 viele gute Kontakte zu Personalagenturen in ganz Osteuropa und Kroatien aufgebaut wurden. Vor allem polnische Firmen sichern die Nachfrage nach 24 Stunden Pflege und Haushaltshilfe.

Harte Kontrollen vor der Einreise aus Polen
So kommen nur Frauen und Männer, die bereits 14 Tage in häuslicher Quarantäne waren. In die Kleinbusse dürfen nur 3-4 Passagiere, es gelten Hygienevorschriften wie Mundschutz und Desinfektion. An der Grenze kontrolliert Polen sehr genau: Liegt eine Arbeitserlaubnis vor? Wie ist der Zustand der Reisenden? Wer ist das Entsendeunternehmen in Polen?

Natürlich besteht  in Sachen Corona immer ein Restrisiko, doch diese Organisation reduziert es auf ein Minimum.

Haushaltshilfen bereits in Deutschland, Vertragsverlängerung 
riva care Stuttgart hilft Familien und pflegenden Angehörigen zudem, indem geprüft wird, ob Betreuerinnen sehr kurzfristig kommen können. Dies gelingt immer wieder, weil osteuropäische Pflegekräfte, die bereits hier sind, nicht ausreisen wollen.

So sind Frauen und Männer sofort einsatzbereit, wenn sie ihre bisherige Stellen verlassen, weil ein Todesfall eingetreten ist oder eine Kündigung erfolgt.

Corona macht viel Aufregung. Für die 24h Hilfe in Stuttgart und Baden-Württemberg aber gilt auch in der Krise: Es ist möglich, jetzt und schnell eine Haushaltshilfe aus Polen zu verpflichten. Unverbindliche Anfragen unter Telefon 0171 - 533 33 69. 

April 2020. Redaktion pflegeinfos.net

 

Dienstag, 31. Dezember 2019

Häusliche Betreuung und Beratung Waghäusel: Pflegestützpunkt Waghäusel, Kreis Karlsruhe. Kostenlose Beratung für pflegende Angehörige

Pflegebdürftigte und ältere Menschen, die jetzt Hilfe benötigen, können sich an einen Pflegestützpunkt wenden. Dort arbeiten qualifizierte Personen, meist Sozialarbeiter und Sozialpädagogen mit geriartrischem Fachwissen.

Die Pflegestützpunkte in Baden-Württemberg informieren und beraten Pflegebedürftige sowie Angehörige neutral und kostenfrei bei allen Fragen rund um das Thema Alter und Pflege. Sie befinden sich in Rathäusern, Landratsämtern und anderen Beratungseinrichtungen.

In Waghäusel und Umgebung gibt es seit Mai 2019 den Pflegestützpunkt Waghäusel. Frau Janette Köhler und Frau Stephanie Lorei sind die Ansprechpartnerinnen im Pflegestützpunkt Waghäusel, Landkreis Karlsruhe.

Sie haben ihren Dienstsitz im Valentin-Wohlfart-Weg 1 (2. OG), 68753 Waghäusel
Telefon: 0721/936-71410. E-Mail: pflegestuetzpunkt.waghaeusel@landratsamt-karlsruhe.de
 

Seniorenberatung und Pflegeberatung Waghäusel gibt es dort nach telefonischer Voranmeldung an fünf Tagen in der Woche.
 

Wichtig: Nach Absprache werden Termine außerhalb der Sprechzeiten vereinbart. Bei Bedarf sind auch Hausbesuche möglich. 

Für eine Haushaltshilfe, Betreuung 24h in Waghäusel, Bad Schönborn und Nachbargemeinden wie Hambrücken und Kronau hilft auch riva-care 24h Betreuung Stuttgart. Das Team organisiert zuverlässige Betreuerinnen aus Osteuropa, die vor Ort bleiben. Auch aus Kroatien und Bulgarien kommen Kräfte nach Waghäusel. 

Interessiert an einer 24 Stunden Pflege, 24h Betreuerin? Sprechen Sie das Team von riva-care an - Sie erhalten eine kostenfreie Beratung unter Telefon 0171 - 533 33 69.

Dezember 2019. Redaktion pflegeinfos.net

Samstag, 3. August 2019

Mecasa Pflegevermittlung vermittelt 24h Haushaltshilfen über ein neues digitales Matching-System wie bei der Partnervermittlung - ob es Erfolg hat?

Das Stuttgarter Start-up Mecasa setzt auf Psychologie und ein digitales Matching-System bei der Vermittlung von 24h Haushaltshilfen:
 

Im Innern des Gebäudes im Gewerbegebiet Stuttgart-Fasanenhof erwarten den Be- sucher eine moderne Einrichtung und das typische Startup-Flair: Geschäftigkeit, die von einer Handvoll hochmotivierter junger Leute ausgestrahlt wird. Einer von ihnen ist Oliver Weiss, ein junger Mann mit blondem Haar, modischem Bart und einer natürlichen Freundlichkeit.

Der 29-Jährige hat 2017 zusammen mit Freunden die Pflegevermittlung Mecasa gegründet. „Zu Beginn unserer Arbeit sind rund 35 Prozent unserer Duos aus Betreuungskraft und Pflegebedürftigem bereits nach kurzer Zeit gescheitert“, erzählt Weiss. Die Frage stand im Raum: Warum?


Danuta (Polen) ist als 24h Betreuerin tätig
 

Einfühlsam zum Match
Es stellte sich schnell heraus, dass die meisten Betreuungsbeziehungen wegen zwischenmenschlicher Konflikte fehlschlugen: „Bei der Pflege kommt man sich ja sehr nah und teilt sich über lange Zeit den gleichen Haushalt. Da sind Reibereien manchmal vorprogrammiert“, erklärt Weiss.

Das Gute sei aber, je mehr man in der Persönlichkeit übereinstimme, desto seltener und harmloser seien Konflikte. Um in Zukunft nur noch Pflegebedürftige und Betreuungskräfte mit zueinander passenden Persönlichkeiten, vergleichbaren Interessen und verwandtem Humor zusammenzuführen, entwickelte Mecasa mit dem Psychologen Prof. Dr. Dirk Hagemann von der Universität Heidelberg einen entsprechenden Fragenkatalog. 

Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen füllen den Fragebogen aus, ein Algorithmus wählt aus einer Datenbank die optimale Betreuungskraft. Im Anschluss können sich Betreuungskraft und Pflegebedürftiger über Video kennenlernen. Danach wird entschieden, ob’s passt. „Damit hat sich die Abbruchquote in den Betreuungsbezie- hungen auf 17 Prozent reduziert“, erzählt Weiss stolz.

Im Zweifel für die Betreuungskraft
 

Aber längst nicht jede Betreuungskraft, die charakterlich zum Pflegebedürftigen passt, wird automatisch vermittelt. „Wir müssen nicht nur die Interessen der Pflegebedürftigen sondern auch die der Betreuungskräfte wahren“, erklärt Weiss. „Das heißt, wenn von den Betreuungskräften beispielsweise auch erwartet wird, den Keller zu entrümpeln oder sich um die Enkelkinder zu kümmern, kommt kein Vertrag zustande. Auch bei extrem intensiven Betreuungssituationen, wie schwerer Demenz, müssen wir leider ablehnen. Zu unseren Aufgaben gehört es dann aber auch, betroffene Familien ehrlich zu beraten und gegebenenfalls eine stationäre Versorgung vorzuschlagen.“ 

Bevor die Betreuungskraft beim Pflegebedürftigen einzieht, lernt das Team von Mecasa die Familie kennen, lässt sich das für die Betreuungskraft vorgesehene Zimmer zeigen und die Pflegesituation erklären. Nur wenn alles passt, vermittelt Mecasa eine Betreuerin (oder einen Betreuer, knapp zehn Prozent der Betreuungskräfte bei Mecasa sind nämlich männlich).

Der konsequente Vermittlungsprozess hat seinen Preis, 23 Prozent der Anfragen lehnt Mecasa ab. „Das bedeutet für uns zwar einen geringeren Umsatz. Wir fühlen uns aber Familien und Betreuungskräften gleichermaßen verpflichtet. Mit einer nicht funktionierenden Pflege ist keiner Seite geholfen“, erklärt Weiss.

Sprachniveau A2 Europa ist Minimum

Die von Mecasa vermittelten Betreuerinnen und Betreuer stammen zum überwiegenden Teil aus Osteuropa, sind aber oft schon seit vielen Jahren in Deutschland tätig und sprechen die deutsche Sprache gut bis sehr gut. „Wir legen Wert darauf, dass unsere Betreuungskräfte mindestens ein Sprachniveau von A2 vorweisen können. Andernfalls wäre eine dauerhafte Betreuungstätigkeit in Deutschland schwer umsetzbar, “ erläutert Weiss. 

Die Betreuerinnen und Betreuer bei Mecasa arbeiten auf Grundlage des europäi- schen Entsendegesetzes und unterliegen damit den deutschen Arbeitsgesetzen: „Zwar hat sich für unsere Branche die umgangssprachliche Bezeichnung ‚24-Stunden Pflege‘ eingebürgert, die ist aber irreführend. Denn die Betreuungskräfte dürfen höchstens acht Stunden pro Tag arbeiten, nur in Ausnahmefällen auch mal zehn. Und zwei Stunden Pause pro Arbeitstag sowie ein freier Tag pro Woche sind selbstverständlich Pflicht.“ 

Gefordert: DIN-Zertifizierung für die häusliche Betreuung
Neben der psychologischen Betreuungskraft-Vermittlung hat sich Mecasa noch ein weiteres Ziel gesteckt: Ein offizielles Gütesiegel für die Pflegevermittlung. „Der Pflege- und Betreuungsmarkt in Deutschland ist sehr intransparent“, sagt Weiss. Für viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sei es extrem nervenaufreibend und zeitintensiv, die passende Betreuungskraft zu finden. Manche würden sogar von fragwürdigen Geschäftemachern hinters Licht geführt. „Es gibt für die Vermittlung häuslicher Betreuung nicht ausreichend gesetzliche Vorgaben.“ 

Für Betroffene sei der Vergleich zwischen Angebot und Arbeitsweise der Pflegeagenturen enorm schwierig. „Eine einheitliche, geschützte Zertifizierung würde hier weiterhelfen.“ Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) und renommierten Pflegeexperten entwickelt Mecasa deshalb Vorgaben für den Vermittlungsprozess, die in einen DIN-Standard einfließen sollen.

Kontakt Mecasa:

mecasa GmbH
Eichwiesenring 4b
70567 Stuttgart
Tel.: + 49 711 633 990 77

www.mecasa.de


August 2019. Text: WRS, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart
Copyright Foto: PR/Mecasa

Freitag, 5. Juli 2019

Seniorenbetreuung 24h Pflege und Pflegestützpunkt in Plochingen und Reichenbach, Landkreis Esslingen

Eine unabhängige Beratung rund um Wohnen und Leben im Alter sowie Pflege im Heim oder zu Hause erhalten Interessierte in Plochingen, Landkreis Esslingen, beim lokalen Pflegestützpunkt. Diese Einrichtung ist eine neutrale und anbieterunabhängige Beratungsstelle zu allen Fragen rund um das Thema Pflege.

Der Stützpunkt informiert nach eigenen Angaben "über gesetzliche und kommunale Leistungen, gibt Auskünfte über regionale Unterstützungsangebote, unterstützt bei Antragsstellungen im Rahmen der Pflegebedürftigkeit und berät zu Wohnformen und Vorsorge im Alter". 

Die nächsten Pflegestützpunkte für Plochinger Senioren und Angehörige befinden sich in Denkendorf und Esslingen. Die Sprechzeiten sind pro Woche begrenzt, eine telefonische Anmeldung ist ratsam.

• Pflegestützpunkt Denkendorf
Rathaus Zimmer E.08, Furtstrasse 1
73770 Denkendorf, Telefon: 0711 - 341 680-38

• Pflegestützpunkt Esslingen
Rathausplatz 2/3, 73728 Esslingen am Neckar
Telefon 0711 - 3512-2450

Zum Beratungsangebot des Pflegestützpunkts in Plochingen zählen auch Familienpflege, Kurzzeitpflege, Wohnberatung und Tipps zur Organisation der häuslichen Pflege (u.U. auch mit externen Haushaltshilfen etwas aus Osteuropa).

Letztere Dienstleistung (24h Betreuung) bietet in Plochingen, Wernau und Reichenbach und im ganzen Landkreis Esslingen sowie im Kreis Göppingen unter anderem der  Seniorenservice von riva-care an. 

Pflegebedürftige Senioren und ihre Angehörigen können folgende Dienstleistungen von riva-care in Anspruch nehmen:
• 24h Haushaltsbetreuung daheim in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus
• 24h Grundpflege und Kochen, Wäsche, Freizeitgestaltung
• Besorgungsfahrten und Arztbesuche sowie dauerhafte Anwesenheit
• Urlaubsbetreuung von pflegebedürftigen alten Menschen (mind. vier Wochen)

Für diese Dienstleistungen stehen zuverlässige osteuropäische Betreuerinnen und seit Januar 2015 auch Helferinnen aus Kroatien und Serbien zur Verfügung, die 24 Stunden im Pflegehaushalt bleiben und eine Alltagsbetreuung (mit Hauswirtschaft) gewährleisten. Großer Vorteil: Angehörige werden entlastet.

24h Betreuung Denkendorf, Deizisau
24h-Betreuung in Plochingen: Mit einer Haushaltshilfe können Senioren in ihren vier Wänden bleiben

In der Praxis funktioniert die Zusammenarbeit zwischen der osteuropäischen Betreuerin und der Pflegeperson sehr gut. Die meisten Kräfte sprechen gut deutsch und sind hauswirtschaftlich versiert. Im Verbund mit den ambulanten Diensten, Ärzten und Angehörigen in Plochingen schaffen die 24-Stunden-Betreuerinnen ein gutes Versorgungsnetz und geben den Familienangehörigen Sicherheit. 

24h Betreuung in Plochingen mit Stumpenhof und Altbach, Baltmannsweiler, Hochdorf im Landkreis Esslingen: Nutzen Sie die Erfahrung von riva-care (seit 2010 im Großraum Stuttgart tätig). Die Pflege-Experten beraten auch zu Pflegegraden und Finanzierung der 24h Pflege durch Pflegekassen und den Staat. Beratung und Angebote sind kostenfrei und ohne Verpflichtungen.

Weitere Informationen zur privaten 24h-Stunden-Betreuung in Plochingen erhalten Angehörige unter Telefon (0711) 966 66 533 oder im Internet unter www.riva-care.de 

Juli 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Fotolia

Montag, 13. August 2018

Pflegende Angehörige können Entlastungszahlungen der Pflegekasse aus Vorjahren verwenden. Ende 2018 endet Frist für 2015 und 2016

Angehörige, die ihre Partner, Eltern oder Schwiegereltern zu Hause pflegen, leben im Dauerstress. Um ihnen und den Pflegebedürftigen etwas Erleichterung zu verschaffen, zahlen die Pflegekassen seit Anfang 2017 eine Entlastungsleistung von 125 Euro im Monat. Mit diesem Geld können Angehörige die Pflege oder Betreuung für einige Stunden an jemand anderen übertragen. 

Was viele Anspruchsberechtigte nicht wissen: "Bislang ungenutzte Beträge aus den Jahren 2015 und 2016 können noch bis Ende des Jahres 2018 ausgegeben werden. Um diese Beträge optimal zu nutzen, sollte man sich über die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten informieren", rät die Verbraucherzentrale NRW. 

Ansprüche auf Entlastungsleistung
Wer anerkannt pflegebedürftig in einen Pflegegrad eingestuft ist, kann den monatlichen Betrag von 125 Euro nutzen. Menschen mit Pflegegrad 1 erhalten ausschließlich diesen Betrag, Personen mit Pflegegrad 2 bis 5 können das Geld zusätzlich zu anderen Pflegeleistungen nutzen.

Pflegebedürftige, die aus 2015 oder 2016 noch Anspruch auf Betreuungs-Extras haben, können die "aufgesparten Beträge" noch bis zum Jahresende 2018 ausgeben. Dies kann sich lohnen: Ein Pflegebedürftiger, der im Jahr 2016 das Geld für Betreuungsleistungen nicht genutzt hat, kann zusätzlich zu den aktuell bewilligten 125 Euro noch 104 Euro im Monat zusätzlich beantragen. Ab 1. Januar 2019 wird dann jedoch nur noch der reguläre Betrag von 125 Euro monatlich gezahlt.
 

Vielfältige Verwendung
Die finanzielle Hilfe soll in erster Linie pflegende Angehörige entlasten. Das Geld kann vielfältig für Tages- und Nachtpflege oder für einen vorübergehenden Aufenthalt in einer Kurzzeitpflege genutzt werden. Auch Unterstützung im Alltag ist möglich - vorausgesetzt, die Hilfe etwa im Haushalt ist laut Landesrecht anerkannt. Bei einer Einstufung in den Pflegegrad 1 kann der Entlastungsbetrag auch in die Finanzierung eines längeren Aufenthalts im Pflegeheim einfließen. In der Regel bieten Wohlfahrtsverbände und Nachbarschaftsvereine eine Beratung und die benötigten Hilfen zur Entlastung an. 

Speziell geschulte Ehrenamtliche übernehmen meist hilfreiche Aufgaben - etwa Vorlesen, Singen oder Basteln mit Pflegebedürftigen oder Demenzkranken. Außerdem werden Pflegebedürftige auch auf Wunsch ins Konzert oder beim Arztbesuch begleitet. Hilfe beim Einkaufen und im Haushalt - etwa beim Wäschewaschen, Putzen und Kochen - gibt's ebenfalls.
 

Einfache Abrechnung, wenig Bürokratie
Entlastungsleistungen können ohne bürokratischen Aufwand in Anspruch genommen werden. Angehörige suchen und zahlen die zu erbringenden Leistungen zunächst selbst. Anschließend reichen sie die Rechnungen bei der zuständigen Pflegekasse ein. Um dieses Prozedere zu vereinfachen, können Anbieter von Betreuungsleistungen und Pflegekasse auch direkt miteinander abrechnen. Dafür müssen Pflegebedürftige eine Abtretungserklärung des jeweiligen Anbieters unterschreiben.

Detaillierte Informationen über die Verwendungsmöglichkeiten in einzelnen Pflegegraden online unter www.verbraucherzentrale.nrw


Individuelle Beratung zu Pflegethemen bieten außerdem die Pflegestützpunkte vor Ort - zu finden in Rathäusern, Kreisverwaltungen und bei Pflegekassen.

August 2018. Text: ots/Verbraucherzentrale NRW




WERBUNG:
Pflegeberatung und Beratung häusliche Pflege/24h Betreuung gibt es in Stuttgart, Reutlingen, Tübingen und Böblingen bei riva-care.de

Donnerstag, 19. Juli 2018

Haushaltshilfe für Senioren. Deutsche Seniorenliga bietet Tipps für ältere Menschen mit Broschüre "Hausarbeit bequemer machen"

Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter in den eigenen vier Wänden zu leben. Selbst bei gesundheitlichen Einschränkungen möchten sie in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und ihre Unabhängigkeit behalten. Dazu gehört aber auch, Wohnung oder Haus in Ordnung zu halten. Damit bei der Hausarbeit die körperlichen Belastungen insbesondere für Rücken und Gelenke so gering wie möglich bleiben, sollte man möglichst ergonomisch arbeiten. Wenn die alltägliche Hausarbeit für Senioren zu mühsam und zeitaufwändig wird, ist es sinnvoll, über eine Haushaltshilfe nachzudenken.

Ergonomisch Hausarbeiten im Seniorenhaushalt

Ein Leben in den eigenen vier Wänden ist für die Lebensqualität von ausschlaggebender Bedeutung, meint Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Seniorenliga: "Je älter wir werden, desto wertvoller werden die eigene Wohnung und das Wohnumfeld." In allen Lebenssituationen und unabhängig vom Alter muss allerdings die Hausarbeit erledigt werden. Gerade ältere Menschen sollten hierbei darauf achten, unnötige körperliche Belastungen zu vermeiden. Mit der richtigen Haltung und durch bewusst ausgeführte, kontrollierte Bewegungen können Rücken und Gelenke geschont werden. So sorgen beispielsweise höhenverstellbare Haushaltsgeräte und verlängerbare Teleskopstiele am Staubsauger dafür, dass man bei aufrechter Körperhaltung rückenschonend arbeitet.

Rentner sollen Hausarbeit mit Hilfen organisieren

Ein mehrstündiger Großputz ist auf keinen Fall ergonomisch. Um nach der Putzaktion nicht völlig erschöpft aufs Sofa zu sinken, legt man besser kleinere Pausen ein, ändert die Körperhaltung und macht leichte Entspannungs- und Lockerungsübungen. Wenn es zunehmend mühsam oder unmöglich wird, alles in Ordnung zu halten, sollte man eine Haushaltskraft einstellen. Eine geeignete Hilfe findet man über Stellenanzeigen in der Tageszeitung, im Internet oder Aushänge am Schwarzen Brett im Supermarkt. Ideal ist es, wenn Bekannte Empfehlungen aussprechen. Unter bestimmten Voraussetzungen gewährt die Krankenkasse finanzielle Unterstützung für eine Haushaltshilfe. Auskunft darüber erteilt die Krankenkasse.

Kostenlose Broschüre mit weiteren Tipps

Die Broschüre "Hausarbeit bequemer machen" ist kostenfrei und kann postalisch oder über das Internet angefordert werden bei der Deutschen Seniorenliga e.V., Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Die richtige Körperhaltung und der Einsatz ergonomischer Haushaltsgeräte sind dabei ebenso Thema wie die vernünftige Arbeitseinteilung und fachgerechte Unterstützung durch Haushaltshilfen. 

www.dsl-hausarbeit.de  
Juli 2018.Text: ots/ Deutsche Seniorenliga


WERBUNG:  Haushaltshilfen auf 24h Basis in der Region Stuttgart-Ulm buchen Senioren bei www.riva-care.de. Seit 2010 im Markt, zuverlässige Frauen und Männer aus Osteuropa helfen bei Haushalt, Betreuung und 24 Stunden Pflege.


Donnerstag, 5. Juli 2018

Tipps für die Beschäftigung einer osteuropäischen Pflegekraft: Vermittlungsagenturen helfen Angehörigen vor Ort weiter



Unterstützung in den eigenen vier Wänden von einer osteuropäischen Betreuungskraft – darum ranken sich viele Geschichten. Aber wie findet man die richtige Hilfskraft? Wie stellt man sicher, dass die Frauen – es gibt auch einige wenige Männer – legal beschäftigt sind und den Mindestlohn erhalten? Und wie erhält man die Gewissheit, dass die neue Mitbewohnerin wirklich zu einem passt?

Vermittlungsagenturen unterstützen bei der Suche

So wie in jedem Bereich gibt es bei den Vermittlungsagenturen für osteuropäische Betreuungskräfte große Unterschiede. Vor Vertragsabschluss sollte man sich deshalb möglichst mit mehreren Anbietern unterhalten. Agenturen wie etwa Promedica Plus übernehmen die Auswahl der Betreuungskräfte, kümmern sich um alle Verträge, organisieren die Hin- und Rückfahrt und verfügen zudem über einen Ansprechpartner vor Ort. Bevor der Vertrag unterschrieben wird, kommt der lokale Ansprechpartner ins Haus und bespricht die individuelle Situation. Wichtig ist es, möglichst genau abzusprechen, welche Leistungen erwartet werden.

Aufgaben sind Grundpflege und Haushaltsführung
Die Betreuungskräfte sind keine ausgebildeten Altenpflegerinnen. Sie unterstützen im Haushalt, gehen einkaufen, kochen, begleiten zum Arzt und beim Spaziergang. Bei der Grundpflege wie Duschen oder Rasieren helfen sie genauso wie beim Toilettengang. Idealerweise haben sie auch ähnliche Interessen wie der oder die Pflegebedürftige, etwa Musik, Gartenarbeit oder auch Basteln. Zudem sollte die Agentur einen Vertragsentwurf vorlegen: Kurze Kündigungszeiten und die Möglichkeit, die Betreuungskraft zu wechseln sowie die Aufstellung der monatlichen Kosten sind wichtige Bestandteile. Von Angeboten unter 1.900 Euro monatlich sollte man Abstand nehmen, sie sind meist unseriös. Die Höhe der Kosten hängt von den Sprachkenntnissen und der Vorbildung der Betreuungskraft ab.

Häusliche Voraussetzungen für die Pflegekraft 

Die Betreuungskräfte wohnen zwar mit im Haus, haben aber auch Pausen und einen Anspruch auf freie Tage. Dennoch sind sie immer vor Ort – also im Notfall sofort zur Stelle. Ein eigenes Zimmer für die Pflegekraft ist obligatorisch. Um mit ihrer Familie im Heimatland Kontakt zu halten, benötigt sie einen Internetanschluss oder einen Datenstick. Auch darauf sollte die Vermittlungsagentur hinweisen. Nach Vertragsunterzeichnung sind die Betreuerinnen meist in einer Woche vor Ort und bleiben dann für zwei bis drei Monate. Im Anschluss kommt eine neue Betreuungskraft. Worüber man sich im Klaren sein sollte: Es wohnt jemand mit im Haus oder in der Wohnung, das bedeutet auch Änderungen im Alltag. Dies spielt sich aber in der Regel sehr schnell ein.

Checkliste Vermittlungsagentur für 24h Stunden Betreuung

Eine Vermittlungsagentur für osteuropäische Betreuungskräfte sollte folgendes leisten:

- Die Beratung erfolgt persönlich und vor Ort.
- Alle Leistungen und Kosten werden ausführlich erläutert.
- Die Betreuungskräfte sind sozialversichert und erhalten den Mindestlohn.
- Kündigungsfristen, Art und zeitlicher Umfang der Leistung, Kosten, Arbeitszeiten, Rechte und Pflichten der Vertragspartner, Gerichtsstand und das Recht auf Personalwechsel sind vertraglich geregelt.
- Lokaler Ansprechpartner ist vorhanden.
- Die Beratung und Vermittlung der Betreuung ist kostenlos.
- An- und Abreise der Betreuungskraft ist organisiert.
- Informationen zur Beantragung von Pflegeleistungen.
- Der Vertrag kann ruhen.
 
 
Juli 2018. Text: djd
Copyright Fotos: djd/www.promedicaplus.de



Magda hat einen Imbiss für die Kundin vorbereitet


Dienstag, 26. Juni 2018

Verband für 24h Betreuung organisierte Branchen-Workshop in Berlin. Es geht um Qualitätssicherung, Rechtssicherheit und Kooperation mit ambulanten Diensten

Betreuung in häuslicher Gemeinschaft (sogenannte „24-Stunden-Betreuung“) ist in der Lebensrealität schon längst ein unverzichtbarer Bestandteil häuslicher Versorgung geworden. In ca. 300.000 Haushalten in Deutschland werden hilfebedürftige Menschen, überwiegend Senioren, von osteuropäischen Betreuungspersonen versorgt. 

Unter dem Titel „Betreuung in häuslicher Gemeinschaft im Pflege-System“ kamen im April 2018 in der Freien Universität Berlin über 100 Unternehmer, Wissenschaftler und Experten aus Polen und Deutschland zum bisher größten Branchen-Workshop zusammen.

Der vom Verband für häusliche Betreuung und Pflege e.V. (VHBP) und der Labour Mobility Initiative Krakau (LMI) organisierte Workshop förderte den intensiven Austausch zu folgenden Fragen: Wie lässt sich Betreuung in häuslicher Gemeinschaft institutionalisieren und in das Pflege-System verlässlich integrieren? Was braucht es, um Betreuung in häuslicher Gemeinschaft und ambulante Pflege anschlussfähig zu machen?
 

Am besten ist: ambulante Dienste und 24h Betreuung kooperieren
Im ersten Themenblock ging es um die Verzahnung von Betreuung in häuslicher Gemeinschaft mit ambulanten Pflegediensten. Diese „Tandemlösung“ bietet eine optimale Betreuung, erfordert aber eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen den Anbietern. Wie dies gelingen kann, konnten die Teilnehmer anschaulich am Best-Practice-Beispiel des Pflegedienstes La Vie und der Seniorenhilfe Pflegeherzen erfahren. Auch bei den „Big Playern“ der Pflegewirtschaft beschäftigt man sich mit den Perspektiven für ambulante Träger, wie Isabell Halletz, Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes Pflege e.V. aufschlussreich schilderte.

Immer mehr alleinlebende Senioren beschäftigen eine 24h Haushaltshilfe

Sprachen lernen per App
Danach widmete sich der Workshop einem Schlüsselthema der Branche: Weiterbildung und Qualifizierung der Betreuungspersonen. Prof. Dr. Arne Petermann von der Linara GmbH in Berlin stellte die verschiedenen, bereits existierenden Zertifikatsprogramme vor. Tomasz Pilat von der Akademia Opiekunów in Krakau lenkte mit seinem Vortrag die Aufmerksamkeit auf das kontroverse Thema: Wie viel Fachkompetenz brauchen die Betreuungspersonen? Wie der Erwerb von Sprachkompetenz per App für Betreuerinnen und Betreuer funktionieren kann und welche Ressourcen es dafür braucht, zeigte im Anschluss Alfred Hofer von der österreichischen Initiative Vision Education.


Rechtslage um die EU-Entsendung
Der dritte Themenblock beschäftigte sich mit den komplexen nationalen sowie internationalen Rechtsvorschriften für die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft. Welche rechtlichen Modelle für die Erbringung der Betreuungsdienstleistung in der Praxis anwendbar sind, erläuterte Rechtsanwalt Dr. Tobias Liebau aus Bayreuth. Viele Betreuungspersonen sind auf Grundlage des EU-Entsenderechts in Deutschland tätig. Doch wohin steuert Brüssel bei der zukünftigen Gesetzgebung? Diese Fragen beantworteten die Rechtsexperten Stefan Schwarz und Dr. Marek Benio von der Labour Mobility Initiative aus Krakau (LMI).

In Österreich gibt es schon seit über zehn Jahren das Hausbetreuungsgesetz, mit dem ein wirksames Gerüst von Qualitätsstandards und Qualifikationsanforderungen für die dort tätigen, sogenannten „Personenbetreuer“ und Vermittlungsagenturen geschaffen wurde. Rechtsanwalt Frederic Seebohm aus Bonn erörterte, ob dieses Gesetz ein Vorbild für Deutschland sein könnte.
 

Verband für 24h Betreuung in Deutschland: VHBP
Der 2014 gegründete  "Verband für häusliche Betreuung und Pflege (VHBP) e.V." ist der mitgliederstärkste Verband der Branche. Er ist die erste unabhängige, europaweite Interessensvertretung von Anbietern und Dienstleistern der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft (sogenannte 24-Stunden-Betreuung). Er setzt sich für eine legale und qualitativ hochwertige Betreuung und Pflege im häuslichen Umfeld ein. 

Um Schwarzarbeit zu bekämpfen, hat der VHBP e.V. eine Erklärung formuliert, zu deren Einhaltung sich alle 33 Mitgliedsunternehmen verpflichten. Zweck des Vereins sind die Herstellung von Rechtssicherheit für Betreuung in häuslicher Gemeinschaft und der Kampf gegen die Schwarzarbeit. Gleichermaßen sind Qualitätsstandards eine notwendige Voraussetzung im Anerkennungsverfahren gegenüber Behörden auf dem Weg zur angestrebten Zertifizierung von Agenturen in Deutschland durch den VHBP.

Juli 2018. Redaktion pflegeinfos.net 
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Donnerstag, 21. Dezember 2017

Rechte von Pflegebedürftigen ernst nehmen und akzeptieren! Missachtungen häufen sich, wie eine Umfrage des ZQP zeigt

ZQP-Befragung bestätigt: Etwa jeder dritte Mitarbeiter in der Pflege erlebt regelmäßig Situationen, in denen die Rechte pflegebedürftiger Menschen missachtet werden.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflegeheimen und ambulanten Diensten berichten über unangemessenes Verhalten gegenüber Pflegebedürftigen. Rund ein Drittel (34 Prozent) erlebt, dass die Rechte Pflegebedürftiger regelmäßig missachtet werden. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hervor.

Am häufigsten wird den Angaben zufolge über den Willen von Pflegebedürftigen hinweg gehandelt (58 Prozent), notwendige Hilfe nicht (49 Prozent) oder nicht rechtzeitig gegeben (46 Prozent). Zudem beobachteten die Befragten, dass Pflegebedürftige respektlos angesprochen, beschämt (je 36 Prozent) oder deren Privatsphäre missachtet wurde (39 Prozent).

"Das Recht auf gute Pflege ist in der Praxis längst nicht überall durchgesetzt. Vor allem die wichtigen Themen Patientensicherheit und Gewaltprävention gehen häufig in den öffentlichen Debatten zu Pflegereformen unter. Dabei sind Missachtung, Vernachlässigung und Beschämung gerade für so verletzliche Menschen wie Pflegebedürftige oft besonders fatal", sagt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP. "Die Politik muss daher sicherstellen, dass nun tatsächlich ein neues Bewertungssystem für die Pflege entsteht, das für Bürger wirklich transparent macht, wo Profis gut pflegen und wo nicht", so Suhr weiter. 


Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern
Damit die Rechte Pflegebedürftiger besser gewahrt werden, müsste es nach Auffassung der Befragten vor allem mehr und besser ausgebildetes Personal geben (96 Prozent bzw. 76 Prozent). Parallel hat das ZQP auch die allgemeine Bevölkerung zu ihren Erfahrungen befragt. Hier gab etwa jeder vierte Befragte an (28 Prozent), Vorfälle von Missachtung gegenüber pflegebedürftigen Menschen erlebt zu haben. Verbesserungsbedarf wird dabei vor allem in den Arbeitsbedingungen von Pflegenden gesehen (90 Prozent). Zudem sollte es aus Bevölkerungssicht mehr Bürger geben, die sich für die Einhaltung von Rechten Pflegebedürftiger einsetzen (81 Prozent). 


Internetportal rund um Gewalt in der Pflege

Damit es gar nicht erst zu Missachtungen oder Vernachlässigungen kommt, ist es wichtig, früh gegenzusteuern. "Wir benötigen gute Pflegekompetenz bei allen, die an der Pflege mitwirken und Angebote, die frühzeitig beim Erkennen und beim Umgang mit kritischen Pflegesituationen unterstützen", sagt Suhr. Vor diesem Hintergrund hat das ZQP ein Internetportal zur Gewaltprävention (www.pflege-gewalt.de) entwickelt, das kostenlos fundierte Informationen, praktische Tipps sowie Kontaktdaten zu bundesweiten Krisentelefonen für alle Beteiligten in der Pflege bietet. 


Pflege-Charta beschreibt Richtlinien
Die Rechte pflegebedürftiger Menschen in Deutschland sind in der Pflege-Charta zusammengefasst und konkret beschrieben, zum Beispiel das Recht auf eine respektvolle Ansprache, Privatheit oder rechtzeitige Hilfe, beispielsweise beim Toilettengang. Die Charta zeigt damit auch die berufliche Verpflichtung aller auf, die in diesem Bereich arbeiten - ob in einer Pflegeeinrichtung oder in der Filiale einer Krankenkasse. Laut ZQP-Untersuchung ist fast jeder zweite Pflegeanbieter der Auffassung, dass die Verbreitung der Pflege-Charta dazu beitragen würde, die Umsetzung der Rechte Pflegebedürftiger in Deutschland zu verbessern. Die Charta kann kostenlos beim Bundesfamilienministerium bestellt werden.
Dezember 2017. Redaktion pflegeinfos.net

Dienstag, 1. August 2017

HelloCare Hamburg schlüpft unter das Dach von pflegix.de – Vermittlung von Alltagshelfern für Senioren und Familien als Geschäftsmodell

Pflegix stärkt mit der Übernahme des Hamburger Start-ups HelloCare seine Marktpräsenz, insbesondere im Großraum Hamburg. HelloCare ging 2014 als eines der ersten Startups in der Pflegebranche an den Markt. Das Unternehmen vermittelte Senioren und Familien zuverlässige und qualifizierte Alltagshelfer. Die Plattform war insbesondere in der Stadt Hamburg aktiv.

häusliche Betreuung von Senioren
Pflegix vermittelt Alltagshelfer für Familien und Senioren

Für die weitere Marktdurchdringung war das Unternehmen zuletzt auf der Suche nach einem Zusammenschluss und fand in Pflegix den geeigneten Partner. „Wir freuen uns, dass wir unsere Kräfte nun gemeinsam unter dem Dach von Pflegix bündeln und unsere Kunden und Helfer dort ein neues Zuhause finden“, so HelloCare-Geschäftsführerin Katrin Pietschmann.

Pflegix wurde im Herbst 2016 im Entrepreneurship Zentrum Witten an der Universität Witten/Herdecke gegründet und verfolgt die Vision einer umfangreichen Produkt-, Informations- und Dienstleistungsplattform in den Bereichen Pflege, Betreuung und Alltagshilfe. „Der Zusammenschluss mit HelloCare hilft uns, unsere Marktpräsenz insbesondere im Raum Hamburg zu stärken und unseren Kunden- und Helferstamm auszubauen“, so Geschäftsführer Tim Kahrmann.

Mit mehr als 6.500 Helfern in mehr als 30 deutschen Städten ist das Unternehmen auf starkem Expansionskurs und öffnete vor Kurzem seinen Marktplatz auch für Unternehmen aus dem Gesundheitswesen. Dabei profitiert das Team von Pflegix von einer engen Kooperation mit dem Department für Pflegewissenschaften der Universität Witten/Herdecke sowie dem Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz der Technischen Universität Dortmund.


www.pflegix.de

August 2017. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Fotos: PR/Pflegix

Zentrale von Pflegix: Aufbereitung von Daten





Mittwoch, 14. Juni 2017

Beratung für Senioren im Pflegestützpunkt Landkreis Calw: häusliche Pflege, Hilfe, Sozialstation, Pflegestufe, Haushaltshilfen und 24h Betreuung

Eine unabhängige Beratung rund um Wohnen und Leben im Alter sowie Pflege im Heim oder zu Hause erhalten Interessierte im Landkreis Calw beim lokalen Pflegestützpunkt. Diese Einrichtung ist eine neutrale und anbieterunabhängige Beratungsstelle zu allen Fragen rund um das Thema Pflege.

Der Stützpunkt informiert über Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige, Leben mit Demenz, Altersgerechtes Wohnen, Ambulante Hilfen im Landkreis CW wie Häusliche Pflege, Essen auf Rädern, Haushaltshilfen, technische und sonstige Hilfsmittel; Tages, Kurzzeit-, Verhinderungs- und Dauerpflege, Pflegeversicherung, SGB XII sowie Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.


Pflegestützpunkte sind gesetzlich für jeden Landkreis vorgeschrieben. Sie werden von den Krankenkassen und den Landkreisen bzw. Städten organisiert und finanziert – eine Auflistung aller Standorte in Baden-Württemberg finden Sie HIER.

Der Pflegestützpunkt für Calw und die Nachbarkommunen Bad Liebenzell, Hirsau, Stammheim, Möttlingen, Wildberg und Oberhaugstett befindet sich im Landratsamt Calw. 


Sprechzeiten sind derzeit  immer Mo-Fr von 8.30 bis 12 Uhr, Di von 14 bis 16.00 Uhr und Do von 14.00 bis 18.30 Uhr, wobei ein Voranmeldung sehr ratsam ist (Stand Juni 2017, Angabe ohne Gewähr). Der Pflegestützpunkt Landkreis Calw findet sich im Zimmer B 516 und B 517 (Vogteistraße 42-46, D-75365 Calw)

Ansprechpartner sind Michaela Rentschler Dipl. Sozialpädagogin (BA) und Manuela Knörle Dipl.-Sozialpädagogin (BA), Tel: (0 70 51) 1 60-3 29, Internet: www.pflegestuetzpunkt-landkreis-calw.de.


Daheim alt werden – Pflegestützpunkt Calw informiert


Zum Beratungsangebot des Pflegestützpunkts Calws zählen auch Wohnberatung und Tipps zur Organisation der häuslichen Pflege (u.U. auch mit externen Haushaltshilfen).

Letztere Dienstleistung (24h Betreuung) bietet in Bad Teinach, Holzbronn, Wildberg, Gechingen, Ostelsheim, Schönbronn, Oberreichenbach und im ganzen Landkreis Calw unter anderem der Seniorenservice von riva-care an. 

Pflegebedürftige Senioren und ihre Angehörigen können folgende Dienstleistungen von riva-care in Anspruch nehmen:



• 24h Haushaltsbetreuung daheim in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus

• 24h Grundpflege und Kochen, Wäsche, Freizeitgestaltung

• Besorgungsfahrten und Arztbesuche sowie dauerhafte Anwesenheit

• Urlaubsbetreuung von pflegebedürftigen alten Menschen (mind. vier Wochen)


Für diese Dienstleistungen stehen zuverlässige osteuropäische Betreuerinnen und seit Januar 2015 auch Helferinnen aus Kroatien und Serbien zur Verfügung, die 24 Stunden im Pflegehaushalt bleiben und eine Alltagsbetreuung (mit Hauswirtschaft) gewährleisten. Großer Vorteil: Angehörige werden entlastet.


In der Praxis funktioniert die Zusammenarbeit zwischen der osteuropäischen Betreuerin und der Pflegeperson sehr gut. Die meisten Kräfte sprechen gut deutsch und sind hauswirtschaftlich versiert. Im Verbund mit den ambulanten Diensten, Ärzten und Angehörigen im Raum Calw/Nagold schaffen die 24-Stunden-Betreuerinnen ein gutes Versorgungsnetz und geben den Familienangehörigen Sicherheit. 

24h Betreuung in Kommunen im Landkreis Calw: Nutzen Sie die Erfahrung von riva-care (seit 2010 im Großraum Stuttgart-Nordschwarzwald tätig). Die Pflege-Experten beraten auch zu Pflegegraden und Finanzierung der 24h Pflege durch Pflegekassen und den Staat. Beratung und Angebote sind kostenfrei und ohne Verpflichtungen.

Weitere Informationen zur privaten 24h-Stunden-Betreuung erhalten Angehörige unter Telefon (0711) 966 66 533 oder im Internet unter www.riva-care.de 
 
Juni 2017. Redaktion pflegeinfos.net
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Freitag, 21. April 2017

Springer Medizin Verlag und Dienstleister Hausengel: E-Learning-Programm für Haushaltshilfen und 24h-Betreuerinnen. Training on the job!

In Deutschland werden knapp drei Millionen Menschen zuhause gepflegt und versorgt. Neben den Fachkräften der ambulanten Pflegedienste wird diese Aufgabe vor allem von Angehörigen, Ehrenamtlichen sowie osteuropäischen Betreuungskräften übernommen. Die fachliche Qualifizierung dieser Personengruppen unterliegt noch keinem einheitlichen Qualitätsstandard.


Weiterbildung am Tablet für Betreuungskräfte aus Osteuropa


Das von Springer Pflege und Hausengel entwickelte E-Learning-Programm für die häusliche Betreuung von Pflegebedürftigen setzt einen bundesweiten Qualitätsstandard. Mit dem Zertifikatskurs „Betreuungskraft im häuslichen Umfeld“, der 23 Module und 230 Unterrichtseinheiten umfasst, bieten die Partner einen Kurs für Weiterbildungsinteressierte, die im ambulanten bzw. häuslichen Umfeld Betreuungs- und Grundpflegeleistungen erbringen.

Damit spricht der in mehreren Sprachen vorliegende Kurs neben Betreuungskräften aus Osteuropa auch jene Personen an, die privat oder ehrenamtlich Angehörige, Nachbarn oder andere betreuungsbedürftige Personen in deren Zuhause versorgen.

Betreuung Pflegebedürftiger geschieht nicht nebenbei
Die Anforderungen an Betreuungskräfte in der häuslichen Versorgung steigen stetig. So geht es bei weitem nicht nur darum, die Wohnung der Betroffenen in Schuss zu halten. Die Personen müssen sich mit Krankheiten wie zum Beispiel Demenz oder Parkinson auskennen. Sie müssen wissen, wie sie sich Erkrankten gegenüber verhalten sollten und in Notsituationen eigenverantwortlich und richtig reagieren.

„Mit der intensiven Qualifizierung unserer Betreuungskräfte verfolgen wir mehrere Ziele: Erstens geht es darum, den Pflegebedürftigen einen einheitlichen Qualitätsstandard in der Versorgung sowie eine gute Kommunikation mit unseren Betreuungskräften zu garantieren. Und zweitens, was uns ebenso wichtig ist, wollen wir die Qualifikation unserer Betreuungskräfte nachhaltig verbessern“, macht Simon Wenz, Gründer und Geschäftsführer der Hausengel Betreuungsdienstleistungen GmbH, die Ziele deutlich.

E-Learning als klarer Vorteil

„Bei der Entwicklung des Zertifikatskurses haben wir den Fokus klar auf E-Learning gesetzt. Die Vorteile liegen auf der Hand: der Kursteilnehmer kann nach seinem eigenen Lerntempo und seiner eigenen Lernintensität vorgehen; der Anbieter der Schulung erhält ein Reporting über die Nutzung der Plattform sowie die Fortschritte der Kursteilnehmer“, erklärt Falk Miekley, Director Professional Care der Springer Medizin Verlag GmbH.
 


häusliche Pflege daheim
Weiterbildung via Internet: auch für 24h-Betreuerinnen möglich
Weitere Informationen zu dem Kurs „Betreuungskraft im häuslichen Umfeld“ unter dieser Internetadresse: HIER.  

April 2017. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR







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24 Stunden Betreuung und Haushaltshilfen im Postleitzahlengebiet 70-74 vermittelt riva-care in Stuttgart. Frauen aus Kroatien, Ungarn, Tschechien und der Slowakei kommen in Pflegehaushalte im Großraum Stuttgart. Betreuungsberater bleiben Ansprechpartner für die Kunden und Angehörigen. Auskunft auch über Telefon 0711 - 966 66 533.