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Freitag, 25. September 2020

Jetzt Pflegestützpunkt in Stuttgart-Degerloch: kostenlose Beratung für Senioren und pflegende Angehörige. Zentral im Bezirksrathaus Degerloch untergebracht

Gute Nachricht für Seniorinnen und Senioren in Stuttgart Degerloch, Sonnenberg, Sillenbuch und Möhringen: Die Stadt Stuttgart hat im Degerlocher Bezirksrathaus eine neue Beratungsstelle für Pflege, häusliche Betreuung und Hilfsangebote eingerichtet. Es handelt sich um eine Beratung der sogenannten Pflegestützpunkte.

 

Die kostenlose und unabhängige Beratung findet telefonisch, im Büro oder auch als Hausbesuch statt. Es geht vor allem um eine erste Hilfe, wenn Senioren Unterstützung benötigen. Die neutrale Hilfestellung vemittelt dann Kontakte auf den Fildern zu Pflegediensten oder Heimen oder privaten Dienstleistern.


Tipp: Im Stützpunkt Degerloch Pflege oder auf telefonische Anfrage erhalten Interessierte den städtischen Flyer: "Was ist wenn? - 22 Fragen zum Thema Pflege".

 

Pfegestützpunkt Stuttgart Degerloch: Bezirksrathaus, Große Falterstraße 2, Telefon 0711 / 216 21 301.

 

September 2020. Redaktion pflegeinfo.net

Copyright Foto: Archiv 

 

 

WERBUNG + TIPP:

24h Betreuung durch Frauen aus Ungarn, Polen und Slowakei in Stuttgart Degerloch bei riva-care, Stuttgart, www.riva-care.de

 

 

Mittwoch, 22. April 2020

24 Stunden Pflege und polnische Pflegekräfte auch in Corona Zeiten: riva-care Stuttgart organisiert Senioren 24h Betreuung

Senioren zu Hause (Foto: Lifta)

Corona unterbricht Lieferketten und bestehende Geschäftsmodelle. Das gilt auch für die häusliche Betreuung 24h Betreuung für Senioren in Stuttgart, Esslingen, Landkreis BB und den Kreisen Tübingen, Reutlingen. Warum? Länder wie Rumänien, Slowakei oder Tschechien haben die Grenzen geschlossen und führen harte Quarantäne-Maßnahmen durch.

Folge: 24 h Betreuerinnen kommen nicht mehr aus dem Land, so entsteht ein größerer Bedarf bei Seniorinnen und Senioren in der Region Stuttgart. Verschärft wird die Situation noch dadurch, dass immer mehr Frauen und Männer aus Angst gar nicht mehr kommen wollen und lieber daheim bleiben.

10 Jahre Erfahrung bei 24h Betreuung 
Das Stuttgarter Unternehmen riva-care 24h Betreuung spürt eine größere Nachfrage in diesen Tagen. Wegen Corona rufen mehr Familien an, viele sind verzweifelt, weil die bisherige Betreuerin geht und keine Nachfolge in Sicht ist.

Zum Glück kann das Team von riva-care  weiterhelfen, weil seit 2010 viele gute Kontakte zu Personalagenturen in ganz Osteuropa und Kroatien aufgebaut wurden. Vor allem polnische Firmen sichern die Nachfrage nach 24 Stunden Pflege und Haushaltshilfe.

Harte Kontrollen vor der Einreise aus Polen
So kommen nur Frauen und Männer, die bereits 14 Tage in häuslicher Quarantäne waren. In die Kleinbusse dürfen nur 3-4 Passagiere, es gelten Hygienevorschriften wie Mundschutz und Desinfektion. An der Grenze kontrolliert Polen sehr genau: Liegt eine Arbeitserlaubnis vor? Wie ist der Zustand der Reisenden? Wer ist das Entsendeunternehmen in Polen?

Natürlich besteht  in Sachen Corona immer ein Restrisiko, doch diese Organisation reduziert es auf ein Minimum.

Haushaltshilfen bereits in Deutschland, Vertragsverlängerung 
riva care Stuttgart hilft Familien und pflegenden Angehörigen zudem, indem geprüft wird, ob Betreuerinnen sehr kurzfristig kommen können. Dies gelingt immer wieder, weil osteuropäische Pflegekräfte, die bereits hier sind, nicht ausreisen wollen.

So sind Frauen und Männer sofort einsatzbereit, wenn sie ihre bisherige Stellen verlassen, weil ein Todesfall eingetreten ist oder eine Kündigung erfolgt.

Corona macht viel Aufregung. Für die 24h Hilfe in Stuttgart und Baden-Württemberg aber gilt auch in der Krise: Es ist möglich, jetzt und schnell eine Haushaltshilfe aus Polen zu verpflichten. Unverbindliche Anfragen unter Telefon 0171 - 533 33 69. 

April 2020. Redaktion pflegeinfos.net

 

Freitag, 5. Juli 2019

Seniorenbetreuung 24h Pflege und Pflegestützpunkt in Plochingen und Reichenbach, Landkreis Esslingen

Eine unabhängige Beratung rund um Wohnen und Leben im Alter sowie Pflege im Heim oder zu Hause erhalten Interessierte in Plochingen, Landkreis Esslingen, beim lokalen Pflegestützpunkt. Diese Einrichtung ist eine neutrale und anbieterunabhängige Beratungsstelle zu allen Fragen rund um das Thema Pflege.

Der Stützpunkt informiert nach eigenen Angaben "über gesetzliche und kommunale Leistungen, gibt Auskünfte über regionale Unterstützungsangebote, unterstützt bei Antragsstellungen im Rahmen der Pflegebedürftigkeit und berät zu Wohnformen und Vorsorge im Alter". 

Die nächsten Pflegestützpunkte für Plochinger Senioren und Angehörige befinden sich in Denkendorf und Esslingen. Die Sprechzeiten sind pro Woche begrenzt, eine telefonische Anmeldung ist ratsam.

• Pflegestützpunkt Denkendorf
Rathaus Zimmer E.08, Furtstrasse 1
73770 Denkendorf, Telefon: 0711 - 341 680-38

• Pflegestützpunkt Esslingen
Rathausplatz 2/3, 73728 Esslingen am Neckar
Telefon 0711 - 3512-2450

Zum Beratungsangebot des Pflegestützpunkts in Plochingen zählen auch Familienpflege, Kurzzeitpflege, Wohnberatung und Tipps zur Organisation der häuslichen Pflege (u.U. auch mit externen Haushaltshilfen etwas aus Osteuropa).

Letztere Dienstleistung (24h Betreuung) bietet in Plochingen, Wernau und Reichenbach und im ganzen Landkreis Esslingen sowie im Kreis Göppingen unter anderem der  Seniorenservice von riva-care an. 

Pflegebedürftige Senioren und ihre Angehörigen können folgende Dienstleistungen von riva-care in Anspruch nehmen:
• 24h Haushaltsbetreuung daheim in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus
• 24h Grundpflege und Kochen, Wäsche, Freizeitgestaltung
• Besorgungsfahrten und Arztbesuche sowie dauerhafte Anwesenheit
• Urlaubsbetreuung von pflegebedürftigen alten Menschen (mind. vier Wochen)

Für diese Dienstleistungen stehen zuverlässige osteuropäische Betreuerinnen und seit Januar 2015 auch Helferinnen aus Kroatien und Serbien zur Verfügung, die 24 Stunden im Pflegehaushalt bleiben und eine Alltagsbetreuung (mit Hauswirtschaft) gewährleisten. Großer Vorteil: Angehörige werden entlastet.

24h Betreuung Denkendorf, Deizisau
24h-Betreuung in Plochingen: Mit einer Haushaltshilfe können Senioren in ihren vier Wänden bleiben

In der Praxis funktioniert die Zusammenarbeit zwischen der osteuropäischen Betreuerin und der Pflegeperson sehr gut. Die meisten Kräfte sprechen gut deutsch und sind hauswirtschaftlich versiert. Im Verbund mit den ambulanten Diensten, Ärzten und Angehörigen in Plochingen schaffen die 24-Stunden-Betreuerinnen ein gutes Versorgungsnetz und geben den Familienangehörigen Sicherheit. 

24h Betreuung in Plochingen mit Stumpenhof und Altbach, Baltmannsweiler, Hochdorf im Landkreis Esslingen: Nutzen Sie die Erfahrung von riva-care (seit 2010 im Großraum Stuttgart tätig). Die Pflege-Experten beraten auch zu Pflegegraden und Finanzierung der 24h Pflege durch Pflegekassen und den Staat. Beratung und Angebote sind kostenfrei und ohne Verpflichtungen.

Weitere Informationen zur privaten 24h-Stunden-Betreuung in Plochingen erhalten Angehörige unter Telefon (0711) 966 66 533 oder im Internet unter www.riva-care.de 

Juli 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Fotolia

Montag, 20. August 2018

Senioren- und Behinderten-WG mit Betreuung. Selbstbestimmt wohnen - mit professioneller Betreuung. Ein Beispiel aus Berlin

Selbstständigkeit, Eigenbestimmung und Teilhabe. Betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderung sind eine sinnvolle Alternative zu Pflegeheimen, wenn es um den Erhalt eines möglichst eigenständigen Lebens geht, ohne dabei auf zwischenmenschliche Beziehungen verzichten zu müssen. 

Weil sich diese Wohnform immer größerer Beliebtheit erfreut, bietet der ambulante Pflegedienst Futura Berlin einen informativen Überblick zu betreuten Wohngemeinschaften.


Junger Helfer in Senioren-WG


Gemeinsam statt einsam
Gerade für alleinstehende Menschen, die keine stationäre Behandlung benötigen, aber nicht selbstständig leben können, sind betreute Wohngemeinschaften eine gute Wahl. In vielen Fällen bieten betreute Wohngemeinschaften einen sozialen Rahmen, den die Pflegebedürftigen nicht hätten, wenn sie bei den Eltern oder allein leben würden. 

Auf diese Weise kann ein individueller Lebensrhythmus entwickelt werden, während der sozialen Isolation aktiv vorgebeugt wird. Schließlich stellt die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben einen zentralen Aspekt des Rehabilitationsprozesses dar. Ein weiterer Vorteil betreuter Wohngemeinschaften ist, dass das Leben in der Gruppe oftmals kostengünstiger ist als eine eigene Wohnung. Geteilter Wohnraum heißt auch geteilte Kosten. Nicht zuletzt kann das Leben in einer WG auch als Sprungbrett in die erste eigene Wohnung dienen.

Betreuung mit einem Plus an Individualität

Die WG-Bewohner werden regelmäßig von ausgebildetem Personal besucht, welches sich um die persönlichen sowie gemeinschaftlichen Anliegen kümmert. Die Betreuung erfolgt durch Krankenpfleger, Pflegekräfte sowie Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen - beispielsweise aus der Pädagogik oder der Sozialarbeit. Das betreuende Team unterstützt die Bewohner umfassend dabei, ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen. Sei es bei der Gestaltung und Strukturierung des Alltags, beim Zusammenleben in der Gemeinschaft, in Haushaltsangelegenheiten, aber auch im Hinblick auf medizinische und private Belange. 

Obwohl man bei einer Wohngemeinschaft vermuten könnte, dass die individuellen Bedürfnisse in den Hintergrund rücken, ist das Gegenteil der Fall. Grundsätzlich wird mit jeder Person einzeln festgelegt, welche unterstützenden Leistungen gewünscht und benötigt werden. Gleichzeitig verfügt jeder Mieter über ein eigenes Zimmer, welches Privatsphäre bietet und als Rückzugsort dient.

Barrierefreiheit hat oberste Priorität

Neben den Privatzimmern der WG-Bewohner setzt sich eine Wohnung in der Regel aus einem Gemeinschaftsraum, der von den Mietern gemeinsam genutzt wird, einem oder mehreren Badezimmern, einer Küche sowie einem Essbereich zusammen. Bei der Wahl einer betreuten Wohngemeinschaft sollte ein besonderes Augenmerk auf die Barrierefreiheit gelegt werden. So sind befahrbare Duschen, rollstuhlgerechte Türbreiten und die stufenlose Erreichbarkeit aller Wohnebenen nur einige der vielen Aspekte, die für ein barrierefreies Wohnumfeld und umfassende Mobilität wichtig sind.  

Über barrierefreie Wohnungen und betreute Wohngemeinschaften hinaus, offerieren Anbieter wie Futura Berlin auch Unterstützung beim Umzug sowie der Ausgestaltung der pflegerischen und hauswirtschaftlichen Assistenz.

August 2018. Text: ots

Copyright Foto: obs/Futura Berlin

Dienstag, 15. Mai 2018

Landesselbsthilfekontaktstelle in Baden Württemberg: neue Anlaufstelle für Gruppen und soziale Initiativen

Seit April 2018 gibt es in Stuttgart mit „SEKIS Baden-Württemberg“ eine landesweit tätige Anlaufstelle, die die Selbsthilfe in Baden-Württemberg themenübergreifend unterstützt, fördert und weiterentwickelt. Mit Juliane Loef, Diplom-Pädagogin und Versicherungskauffrau, konnte eine Mitarbeiterin gewonnen werden, die auf langjährige Berufserfahrung unter anderem in der Sozialverwaltung und Wohlfahrtspflege zurückgreifen kann.

Sie wird zukünftig die bestehenden Unterstützungsstrukturen der Kontaktstellen weiter entwickeln, neue Vernetzungen und Kooperationen schaffen sowie bereits bestehende vertiefen. Zentrale Aufgabe ist vor allem die Unterstützung und Beratung beim Aufbau neuer kommunaler oder regionaler Selbsthilfekontaktstellen und die Unterstützung der bereits bestehenden Standorte.


Juliane Loef wird die Zusammenarbeit und Vernetzung mit Institutionen des Gesundheits- und Rehabilitationsbereiches, der Landessozialpolitik und den Spitzenorganisationen der Wohlfahrtsverbände suchen und dabei mitwirken, ein selbsthilfefreundliches Klima zu gestalten. Um für die Herausforderungen der nächsten Jahre mit Generationenwechsel, Digitalisierung und auch der zunehmenden Vereinzelung der Menschen gewappnet zu sein, müssen sich die Selbsthilfe und ihre Strukturen inhaltlich und qualitativ weiterentwickeln. 


Träger von „SEKIS Baden-Württemberg“ ist der im Herbst 2017 gegründete Verein „Selbsthilfekontaktstellen Baden-Württemberg e.V.“ Dort sind Träger der Selbsthilfekontaktstellen Mitglied. Sie gestalten die Arbeit in enger Abstimmung mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Selbsthilfekontaktstellen Baden-Württemberg (LAG KISS) mit. 


Der Aufbau der landesweit tätigen Selbsthilfekontaktstelle wird ermöglicht durch die gesetzlichen Krankenkassen, die dafür gemeinschaftlich Mittel aus der Selbsthilfeförderung nach § 20h SGB V zur Verfügung stellen; mittelfristig ist eine zusätzliche Förderung durch das Sozialministerium BaWü angestrebt.

Kontakt: SEKIS Baden-Württemberg Selbsthilfekontaktstellen Baden-Württemberg e.V. Tübinger Straße 15, 70178 Stuttgart

Telefon 0711 - 45 14 92 90
www.selbsthilfe-bw.de 



Mai 2018. Redaktion pflegehilfe.net
Copyright Foto: PR

Montag, 7. Mai 2018

Tag der Pflege 2018. Fliedner-Mitarbeiter laufen täglich nach Hawaii... Arbeitsbelastung in der Pflege ist hoch!

Zum Tag der Pflege am 12. Mai 2018 hat die Theodor Fliedner Stiftung das Motto „Ohne uns läuft nix!“ ausgegeben. Zu der fachlichen und emotionalen Bedeutung wurde eine passende Zahl gefunden. Denn die Mitarbeitenden der Theodor Fliedner Stiftung laufen wie Kollegen anderer Pflege-Einrichtungen im Schnitt fünf Kilometer für alte, kranke oder Menschen mit Behinderung – das ist bei 2.200 Mitarbeitenden die Strecke Deutschland nach Hawaii. Jeden Tag. 
 


 
In Stuttgart ist man stolz auf das Ergebnis. „Über Schrittzähler haben wir herausgefunden, dass unsere Mitarbeitenden rund fünf Kilometer in einer Schicht zurücklegen“, berichtet Claudia Ott, Fachvorstand der Theodor Fliedner Stiftung. Der diakonische Träger hält mit der Fliedner Klinik Stuttgart ein Angebot im Bereich der Seelischen Gesundheit vor. Gemeinsam mit den bundesweit agierenden 2.200 Kolleginnen und Kollegen sind das jeden Tag ca. 11.000 Kilometer oder die Strecke von Deutschland nach Hawaii. 

Sofortprogramm Pflege der Bundesregierung nur "Tropfen auf den heißen Stein"
„Ohne sie läuft nix“, untermauert Claudia Ott. Mit dem Motto gibt die Stiftung ein Statement in Zeiten von Fachkräftemangel und politisch fragwürdigen Zusagen ab. „Pflege muss den Stellenwert in der Gesellschaft bekommen, den sie verdient.“ Mit Blick auf das Sofortprogramm Pflege, in dem die Bundesregierung die Finanzierung von 8.000 neuen Fachkraftstellen entschieden hat, sei das „ein Tropfen auf den heißen Stein“. Pflegekräfte leisten in Deutschland einen enormen Beitrag im Dienst am Menschen und das müsse gewürdigt und sichtbarer werden. Daher ist mit dem Motto natürlich nicht nur der
zurückgelegte Weg gemeint, sondern auch das „qualifizierte fachliche Engagement mit Herz, für das wir danke sagen“.

Motto wird auf vielen Wegen verbreitet
Zum Ausdruck kommt das Motto unter anderem beim Firmenlauf in Mülheim an der Ruhr, dem Hauptsitz der Stiftung, „Passenderweise wird auch hier die Strecke von fünf Kilometern zurückgelegt, wie wir jetzt wissen, eine bekannte Entfernung.“ Außerdem gibt es eine Aufkleber-Aktion mit dem Motto. „Aus Solidarität ist jeder aufgefordert, Fotos mit dem Logo oder in anderen Situationen an uns zu senden.“ 
 
Gesammelt werden die Ergebnisse auf der Homepage www.pflege.fliedner.de. Mit der Aktion macht die Stiftung einen Schritt zur Stärkung der Pflege- Branche, denn die Pflege ist ein durchaus attraktiver Beruf. „Wir bieten in der Theodor Fliedner Stiftung eine große Bandbreite: ob Altenpflegehelfer, Altenpflege oder Heilerziehungspfleger; ob im Krankenhaus, im Altenheim oder im Wohnheim für Menschen mit Behinderungen.“ Auch BFD und Freiwilliges Soziales Jahr ist bei dem Träger möglich.

Mai 2018. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR

 
 
 

Montag, 30. April 2018

Folker Bader bringt die gute alte Radio-Kultur in Seniorenheime von Baden-Württemberg. Der ehemalige Radio-Moderator schafft frohe Stunden und ein Gefühl von Heimat

Wie in guten alten Radio-Zeiten geht es zu, wenn Folker Bader mit Liedern und Moderationen in Alten- und Pflegeheime in Baden-Württemberg kommt. Der frühere Radio-Mann beim Süddeutschen Rundfunk (heute SWR) schenkt seinen Zuhörern schön Stunden am Nachmittag – und vor allem Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Wir sprachen mit Folker Bader über sein Engagement:

Herr Bader, seit wann sind Sie als „mobile Radiostation“ unterwegs in Alten- und Pflegeheimen? Wie kam es dazu? 

Folker Bader während der "Sendung" in einem Seniorenheim

Bader: Die meisten Senioren, die ich heute im Umkreis bediene, waren früher Hörer des damaligen Süddeutschen Rundfunks und damit sehr ähnlich geprägt. Der SDR bediente in seinem ersten Programm alle Interessen. Ein Familienradio, so kuschelig und vielseitig, das es so heute nicht mehr gibt. Oft zu jeder Stunde ein anderes Thema mit anderen Moderatoren für unterschiedliche Musikfreunde. So habe ich als Kind Radiohören als etwas Heimeliges und zugleich Spannendes empfunden. Diese Radiokultur von damals hat mich als Virus erfasst, von dem ich mich bis heute nicht erholt habe.

Ende der 1980er lernte ich den damaligen Abteilungsleiter Unterhaltungsmusik beim Süddeutschen Rundfunk, Hans-Günther Punz, kennen. Der brachte mir in seinem Kurs „Phänomene der Popularmusik“ an der Musikhochschule die Methodik der zielgruppengerechten Musikzusammenstellung im Hörfunk bei. Damals eine Wissenschaft für sich. Überdurchschnittliche Repertoirekenntnisse in der Musik waren selbstverständlich Voraussetzung.

Sie verließen den SDR dann aber...
Bader: Nach insgesamt 15 Berufsjahren bei verschiedenen Jugendwellen hatte ich genug Beschwerden im Ohr für die dort verordnete Popmusik. Und raten Sie mal, wer sich beschwert hat? Ausnahmslos ältere Herrschaften, die ihren Frust so ausdrückten: „Des isch doch koi Musik“…Emmer bloß älles für die Jonge…I könnt´ mein Radio grad zom Fenster naus schmeissa!“ (Wörtl. Zitat).  Die Idee für das „Radio auf Rädern“ war geboren, ausschließlich für Seniorenheime, mit einem Musikangebot, das heute kaum mehr im Radio gespielt wird.

Ein Heimleiter in meiner Heimatstadt Böblingen fand 2003 Gefallen an dem Experiment für eine „Testsendung“ in seinem Haus: Mit nachhallendem Erfolg! Ein halbes Jahr später waren die ersten Programme „sendereif“ ausgearbeitet.

Wie lange dauert in der Regel Ihr „Auftritt“ und wie sieht die Programmplanung aus?
Bader: Fast jeder Bewohner im Pflegeheim bringt andere Einschränkungen mit, die ich berücksichtigen möchte. Das sind unterschiedliche Voraussetzungen im Hören und Sehen, sowie ein steigender Anteil demenziell erkrankter Personen. All diese möchte ich mit meinem Angebot so erreichen, dass sie sich wohl fühlen und entspannen können. Um eine Überforderung zu vermeiden, sind die „Sendungen“ auf eine Stunde ausgelegt, und jede/r darf das Gebotene so ausleben, wie er/sie es empfindet und wie es auf ihn/sie wirkt, z.B. durch mitsingen, klatschen, tanzen, schunkeln oder wegnicken, was übrigens als ein sehr gutes Zeichen der Entspannung gilt.

Zur Planung suchen sich die Verantwortlichen im Heim aus meinem Programmangebot eine „Sendung“ aus. Bis zur Veranstaltung feile ich immer noch an Ablauf und Moderationstexten. Da bleibt viel Spielraum für Improvisation und Humor. Lebendige und präzise Artikulation sind wichtig, da ich ja nur „bewegungsarm“ hinter einem Tisch sitze.

Die Themenvielfalt meiner Programme orientiert sich sowohl am Jahreslauf als auch an Schwerpunktinhalten wie der besungenen Natur, beliebten Reisezielen oder dem weiten Feld der heimischen Volks- und Liebeslieder. Das Programm „Namen sind wie Schall“ geht Mädchennamen in alten Schlagern nach und erfreut nicht nur die Herzen der Damen, auch die Herren erinnern sich insgeheim an gleichnamige(?) Liebschaften hinterm Holderstrauch.

Moderieren Sie die Titel an, erzählen Sie etwa dazu?  

Bader: Früher gehörte es zum guten, alten (Radio-)Ton, dass der Moderator den Musiklaufplan mit Anmerkungen aus seinem Manuskript zu Titel; Interpret; Komponist etc. anreicherte. Das würde heute als betulich und nicht mehr zeitgemäß gelten. Doch gerade diese Form der alten Radiokultur schätzen die „sehr verehrten Hörerinnen und Hörer“(!) an so einem Radio-Nachmittag. Das ältere Publikum will und soll „mitgenommen“ werden. Den roten Faden des Programms immer wieder zu unterstreichen, um die ZuhörerInnen gedanklich am Thema zu beteiligen, ist meine Philosophie. Dazu gehört auch Raum zu lassen für spontane Erinnerungen, Gedankenblitze und kleine Episoden der Zuhörerschaft. Diese Beteiligung macht die Radiostunde so wunderbar kurzweilig und anregend.

Gibt es Lieblingslieder, die gut ankommen oder nachgefragt werden?
Bader: Nach wie vor ist das Volksliederarchiv, das Operetten- und Walzerarchiv, mit Künstlern wie Fritz Wunderlich oder Rudolf Schock rege nachgefragt und somit hochaktuell. Bei einer Kernhörerschaft der Altersklasse 80-95 das klassische Wunschrepertoire. In dieser Gruppe finden Sie ja noch viele Menschen der Vertriebenengeneration aus den früheren Ostgebieten. Die sehnen sich weiterhin nach der Klangkultur ihrer früheren Heimat. Da kommt es schon mal vor, dass so viel intensive Erinnerung zu einer Überdosis Sehnsucht nach der Kindheit und der alten Heimat führt. 


Wenn es mal Tränen gibt, sind sie hinterher schnell getrocknet, und dann gibt´s immer einen festen und dankbaren Händedruck. Im Laufe der vergangenen 15 Jahre habe ich meine Inhalte nur ganz dezent der momentanen Hörerschaft angepasst. Künstler aus der ehemaligen DDR finden z. B. ebenfalls Berücksichtigung.
 

Zur Faschingszeit macht Folker Bader auch Gaudi

Wie nehmen Ihre Zuhörer die Musik und Ihr Kommen an? Was kann Musik bei älteren und kranken Menschen bewegen?
Bader: Es gibt schon etliche Studien, wie und was Musik beim Menschen bewirkt. Ich bin weder Hirnforscher noch Psychologe. Aber, wo immer ich mit meinen „Sendungen“ auftrete: die Menschen lachen und freuen sich. Anscheinend werden Glückshormone freigesetzt. Es ist die anregende Wiederentdeckung der verlorenen Lieder aus der „Wundertüte Schallarchiv“, die diese Generation so glücklich macht. Mit meinem Angebot trete ich dem Verlust der alten, vertrauten Klangwelt entgegen. Alte Hörgewohnheiten reanimieren, Lust auf Vergangenes schaffen, Erinnerungen freilegen, dafür steht diese Idee.

„Mit Musik geht alles besser“, das Motto eines alten Schlagers beschreibt, wozu ich keinen Arzt oder Apotheker befragen muss: Musik beeinflusst die Stimmung positiv, ebenso das Befinden und die Seele. Im Bereich der Demenz gilt Musik als der Königsweg zur Beruhigung und zum Schlüssel zu aktivierter Lebensfreude, wenn man das Hier und Heute nicht mehr versteht. Das Singen und Lächeln als Zeichen empfundenen Glücks bei sonst nur noch als ausdrucks- und sprachlos wahrgenommenen Menschen, treibt mich an. 

 

Hat sich durch Ihre Besuche in Altenheimen Ihre Einstellung zum Thema Alt werden, Lebensabend verändert?
Bader: Ich bin in einem Haus auf dem Dorf sozial strukturiert aufgewachsen; drei Generationen unter einem Dach. Das Zugehen auf betagte Menschen ist mir eigentlich nie schwergefallen. Im Gegenteil, hinter der Fassade des Alters steckt ein Mensch mit Lebenserfahrung und oft mit verstecktem Witz. Den heraus zu locken macht neugierig. „Ohne Humor wäre ich über vieles im Leben nicht hinweggekommen“, höre ich genau so oft wie: „Je älter man wird, desto schneller rast die Zeit“.

Gibt es Pläne für Ihre eigene Zukunft als Senior?

Bader: Nicht „auf ´s alt-werden warten, sondern drauf-zu-leben“, so möchte ich mein Leben weiter gestalten. Und dies möglichst lange zusammen mit meiner wunderbaren Frau. Das wäre mein größter Wunsch und ein Segen zugleich! Die zwei wichtigsten „G´s“, Gesundheit & Glück, inbegriffen. Sollte es anders kommen, ich selbst hätte vielleicht gar nicht so viel Angst vor einem Pflegeheim. Die äußeren Standards sind bei uns so gut wie sonst kaum auf der Welt. Die Herzkammer bildet aber das Personal, und ich wünsche mir empathie- und respektvoll umsorgt zu werden von Menschen mit Herzensbildung, gepaart mit Geduld und Zeit. Ob es die Politik schafft, die Attraktivität des Pflegeberufs mit den entsprechenden Parametern Gehalt und Arbeitszeit erfolgreich zu steigern, bleibt – wie lange eigentlich noch? – abzuwarten. 


April 2018. Frank Bantle, Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Bader

Montag, 31. Juli 2017

Hoher Besuch aus Berlin: Dr. Katarina Barley besucht in Bremen das Mehrgenerationenhaus "Familien- und Quartiers-Zentrum Neue Vahr-Nord"

Sommerzeit ist für Bundespolitiker immer auch Reisezeit durchs Land. Sich zeigen, mit den Menschen sprechen, interessante Projekte besuchen. Am 24. Juli 2017 hat Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley gemeinsam mit der Bremer Senatorin für Kinder und Bildung, Dr. Claudia Bogedan, und der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, Anja Stahmann, das Mehrgenerationenhaus Familien- und Quartiers-Zentrum Neue Vahr-Nord in Bremen besucht. 

Im Anschluss an ein Treffen mit Akteuren und lokalen Kooperationspartnern stand ein Rundgang durch das Mehrgenerationenhaus auf dem Programm. Den Schwerpunkt bildeten die zentralen Angebot des Hauses, insbesondere für Familien und Senioren.

Dr. Katarina Barley betonte: "Jedes Mehrgenerationenhaus arbeitet so, wie es vor Ort nötig und sinnvoll ist. Besondere Herausforderungen in der Großwohnsiedlung 'Neue Vahr' sind Kinderarmut und die Integration von Zugewanderten. Wenn ich 'Neue Vahr' höre, denke ich aber auch an Sven Regener, den Musiker und Schriftsteller, der hier aufgewachsen ist. In einem Lied seiner Band 'Element of Crime' heißt es: 'Frag mich nicht, woher ich komme, sag, du freust dich, mich zu sehn.' Das passt gut für die Mehrgenerationenhäuser. Alle Menschen sind dort willkommen."


Dr. Katharina Barley (2.v.l.) informiert sich über ein Bremer Generationenhaus

550 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland aktiv
Das Mehrgenerationenhaus "Familien- und Quartiers-Zentrum Neue Vahr-Nord" in Bremen ist eines von etwa 100 neuen Häusern, die im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus gefördert werden. Die insgesamt rund 550 Mehrgenerationenhäuser können durch die flexible Ausrichtung des Programms auf die verschiedenen demografischen Herausforderungen vor Ort reagieren. Mit vielseitigen Angeboten für alle Menschen - unabhängig von Alter und Herkunft - reagieren sie passgenau auf die Bedürfnisse im jeweiligen Sozialraum und unterstützen ihre Kommunen damit bei der Gestaltung des demografischen Wandels.

Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus 

Unter dem Motto "Wir leben Zukunft vor" ist das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus im Januar 2017 gestartet. Mit einem Budget von 17,5 Millionen Euro hat es eine Laufzeit von vier Jahren. Jedes Haus erhält – wie in den Vorläuferprogrammen – einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Davon zahlt der Bund 30.000 Euro; die weiteren 10.000 Euro übernehmen Kommune, Landkreis und/oder Land.

Juli 2017. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Bundesfamilienministerium


Donnerstag, 27. Juli 2017

Beirat in Senioren-Wohngemeinschaften? Die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen informiert

Die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) informiert zu einem aktuellen Thema: Braucht eine Senioren-WG einen Bewohnerbeirat wie er in stationären Einrichtungen (Pflegeheim) gesetzlich vorgeschrieben ist?

Antwort der BIVA:
Nein, ein klassischer Beirat wie in einer stationären Einrichtung ist sicherlich nicht notwendig, da eine Wohngemeinschaft anders konzipiert ist. Da aber auch hier die Selbstbestimmtheit der Bewohner gewahrt werden muss, lohnt sich ein genauer Blick auf die verschiedenen Formen des gemeinschaftlichen Wohnens in einer WG. Definiert wird dies, je nach Bundesland, in den jeweiligen Landesheimgesetzen.

Die selbstverantwortete WG benötigt kein eigenständiges Vertretungsgremium, weil sie, wie der Name schon sagt, ja ohnehin selbstverantwortet und damit auch selbstverwaltet ist. Hier bestimmen die Bewohner gemeinsam als Gremium, wie das gemeinschaftliche Leben ausgestaltet werden soll, organisieren sich hinsichtlich der täglichen Abläufe und ihrer Betreuung, wählen den Pflegedienst aus und treffen gemeinsame Entscheidungen. Aufgrund des Hilfebedarfs und der eventuellen Einschränkungen ist häufig die Unterstützung durch Angehörige notwendig und in einigen Landesheimgesetzen sogar explizit vorgesehen.

Daneben gibt es in einigen Bundesländern auch das Modell der anbieterverantworteten WG. Auch wenn hier gewisse Strukturen vorgegeben sind und die Organisation den Anbietern unterliegt, haben die Bewohner das Recht mitzuwirken und evtl. mitzubestimmen. Die näheren Bestimmungen dazu sind in den jeweiligen Landesheimgesetzen geregelt. Aber auch hier bedarf es keines gesonderten Gremiums, da ohnehin nur eine überschaubare Anzahl an Personen in einer Wohngemeinschaft lebt. 


Die Mitwirkung in Fragen der Unterkunft, Betreuung, Aufenthaltsbedingungen, Ordnung des Zusammenlebens, Verpflegung und Freizeitgestaltung wird im Rahmen von Bewohnerversammlungen gemeinsam wahrgenommen, bei Bedarf unter Hinzuziehung von Vertretern. Nur, weil hier bereits Strukturen von Dritten vorgegeben sind, bedeutet dies aber nicht, dass eine Mitwirkung unterbleiben kann. Es ist daher wichtig, dass diese nicht „vergessen“ wird, weil man doch ohnehin ständig im kleinen Kreis beieinander ist.

Mehr Beratungsangebote für Betroffene und pflegende Angehörige unter www.biva.de
 
Juli 2017. Redaktion pflegeinfos.net

Montag, 30. Mai 2016

24h Betreuung in Stuttgart, 24 Stunden Haushaltshilfe für Senioren in Stuttgarter Stadtteilen – wer hilft?

  


Daheim alt werden in Stuttgart: mit einer 24h Betreuerin aus Polen, Ungarn oder Tschechien möglich

Die Demenz schreitet voran und die eigene Mutter, der eigene Vater oder Verwandte im hohen Alter können nicht mehr alleine im Haus oder der Wohnung bleiben. Eine ältere Person aus der Familie ist gestürzt und plötzlich eingeschränkt in ihrer Mobilität – Hilfe daheim wird benötigt. Nach einer OP und Rehaphase kommt die Mutter mit 91 wieder nach Hause und braucht Begleitung für die nächsten Wochen.

Wer bietet hierfür am Standort Stuttgart schnelle und professionelle Hilfe in Form einer 24h Betreuung bzw. 24 Haushaltshilfe? Wer kann pflegende Angehörige sofort entlasten? Seit 2010 können sich pflegende Angehörige oder Betroffene selbst an das Seniorenbüro riva-care in Stuttgart-Heslach wenden.   

Pflegebedürftige Senioren und ihre Angehörigen in Stuttgart-Mitte, Stuttgart-West, Stuttgart-Ost, in den Gebieten Vaihingen, Rohr, Dürrlewang, Büsnau und Botnang sowie am Killesberg und in den Neckarvorten Obertürkheim, Untertürkheim, Wangen und Hedelfingen können folgende Dienstleistungen von riva-care in Anspruch nehmen: 

+ 24h Haushaltsbetreuung daheim in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus
+ 24h Grundpflege sowie Kochen, Wäsche waschen

+ Anziehhilfe, Körperpflege, baden, waschen, kämmen und frisieren
+ Besorgungsfahrten und Arztbesuche sowie dauerhafte Anwesenheit

+ Urlaubsbetreuung/Verhinderungspflege von pflegebedürftigen alten Menschen (mind. vier Wochen)

Für diese Dienstleistungen stehen in Stuttgart zuverlässige osteuropäische Betreuerinnen aus Polen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Tschechien zur Verfügung. Seit Januar 2015 kommen auch Helferinnen aus Kroatien und Serbien nach Stuttgart, die 24 Stunden im Pflegehaushalt bleiben und eine Alltagsbetreuung (mit Hauswirtschaft) gewährleisten. 

Sehr positiv: Viele der Betreuerinnen aus Serbien und Kroatien sprechen sehr gut deutsch und haben zum Teil ihre Jugend im Großraum Stuttgart verbracht oder haben hier noch Angehörige und wollen deshalb nur in Stuttgart als 24 Stunden Hilfe arbeiten. 

In der Praxis funktioniert die Zusammenarbeit zwischen der osteuropäischen Betreuerin und der Pflegeperson sehr gut. Im Verbund mit den ambulanten Diensten, Ärzten und Angehörigen in Stuttgart schaffen die 24-Stunden-Betreuerinnen ein gutes Versorgungsnetz und geben den Familienangehörigen Sicherheit. 

24h Betreuung in Stuttgart, alle Stadtteile, und den Filderorten: Nutzen Sie die Erfahrung von riva-care (seit 2010 im Großraum Stuttgart tätig). Die Pflege-Experten beraten auch zu Pflegestufen und Finanzierung der 24h Pflege durch Pflegekassen und den Staat. Beratung und Angebote sind kostenfrei und ohne Verpflichtungen.

Weitere Informationen zur privaten 24h-Stunden-Betreuung in Stuttgart erhalten Angehörige unter Telefon (0711) 966 66 533 oder im Internet unter www.riva-care.de 
 
Mai 2016. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Fotolia

Freitag, 20. Mai 2016

Einkaufs-Service für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen: drei Beispiele aus dem Südwesten zeigen Ideen und Lösungen



Der nachfolgende Beitrag wurde in der Hauszeitschrift des Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg (www.wohlfahrtswerk.de) im Frühjahr 2016 veröffentlicht: 

Was tun, wenn man als Bewohnerin oder Bewohner ein paar Produkte des täglichen Bedarfs benötigt, aber die Einrichtung nicht mehr verlassen kann oder auf Hilfe beim Einkaufen angewiesen ist? Drei Lösungen aus dem Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg im Kurzporträt.

1. Altenburgheim Stuttgart Bad-Cannstatt: Hilfe von der Schülerfirma 

„Was steht auf unserer Einkaufsliste?“ – Sulaf und Sanela, beide 14 Jahre alt, lesen vor: „Ein Glas saure Gurken, 500 Gramm Apfelsinen, helle Trauben ohne Kerne, Feuchtigkeitscreme und eine Packung Meisenknödel“. Gemeinsam mit Kristina (14) und Melanie (16) starten sie an diesem Nachmittag vom Altenburgheim aus zu einer kleinen Shoppingrunde, begleitet von Margareta Kirchhoff, pädogogische Fachkraft an der Steigschule. Die Bestellungen wurden am Vortag von Bewohnern der Einrichtung aufgegeben. Nach einer Stunde sind die vier Teenager wieder da und bringen nun die Artikel persönlich bei jedem älteren Menschen vorbei. In aller Regel hat eine Schülerin für je einen Bewohner die Waren in ihrer Tasche, überreicht sie und listet die Kosten auf. 

Entweder bezahlen die „Kunden“ dann sofort in bar – oder der Betrag wird vom Heim über das Taschengeldkonto abgebucht. Zwei bis drei Mal pro Monat läuft dieser Einkaufsservice zum Wohl der Beteiligten im Altenburgheim und in der benachbarten Förderschule. „Unsere Bewohner kommen dadurch an Süßigkeiten, Drogerieartikel, Zeitschriften oder exotische Früchte, die es sonst im Haus nicht gibt“, berichtet Sabine Hogh vom Sozialdienst. Sie kümmert sich gemeinsam mit einer FSJ-Mitarbeiterin darum, dass die Bestellungen auf einer Einkaufsliste gebündelt werden – die Schülerinnen können dann gleich in die umliegenden Supermärkte und Läden ausschwärmen.

Das Projekt läuft in der Stuttgarter Steigschule als Schülerfirma: Alle vier „Mitarbeiterinnen“ mussten sich für den Job bewerben und erhalten auch ein kleines Entgelt dafür. Die Kosten trägt die Dr. Klaus Lang Stiftung. Sanela, Sulaf, Kristina und Melanie profitieren also doppelt vom Einkaufsservice: Sie bekommen so Kontakte zu älteren Menschen und einer Altenhilfeeinrichtung (Arbeitgeber) – außerdem lernen sie reale Abläufe einer professionellen Dienstleistung kennen.


 
Wohnzentrum Grüne Burg, Pfullendorf: "Marktlädele" für Bewohner

2. Wohnzentrum Grüne Burg, Pfullendorf: Marktlädele rollt durchs Haus

Nach einer mehrmonatigen Pause startete im Januar 2016 im Wohnzentrum Grüne Burg das „Marklädele“ wieder seinen Betrieb. Mit dem kleinen Wagen versorgt die Einrichtung in Pfullendorf Bewohnerinnen und Bewohner mit Körperpflegeprodukten, Zeitschriften oder Süßem. „Gerade unsere autonomen Bewohner sind sehr glücklich, dass es nun weitergeht mit dem Projekt“, berichtet Verwaltungsmitarbeitern Sonja Braun. „Es gibt ihnen vermutlich das Gefühl von Selbstbestimmtheit, ohne jemanden um Besorgungen bitten zu müssen.“ Zusammen mit Helena Hensch-Senin (Betreuungsassistentin) organisiert sie jeden Dienstagmittag die Verkaufstour.

Zu den Terminen und den angebotenen Produkte hängt in jeder Wohngemeinschaft sowie im Aufzug ein Infoblatt. Im Angebot des rollenden Minimarkts sind Körperpflegeprodukte (Duschgel, Deo, Creme, Rasierutensilien, Zahn- bzw. Prothesenpflege) und eine stets gut bestückte "Süßwarenabteilung" mit Keksen, Erdnüssen, Schokolade, Schokoküsse, Bonbons und Gummibärchen. Sonja Braun: „Wir beginnen unsere Runde mit frisch gefülltem ‚Lädele’ und besuchen alle Personen auf den Zimmern oder im Aufenthaltsbereich. Manche warten schon freudig, andere stöbern nur kurz und gehen dann wieder.“

Durch den persönlichen Kontakt erfährt das Marktlädele-Team auch von Sonderwünschen, die dann in der nächsten Woche mitgebracht werden. Renner im Sortiment sind neben Schokoküssen derzeit Schokolade und Kekse, die aber vielfach an Besucher, Familienangehörige oder Mitarbeiter der Grünen Burg weiterverschenkt werden.

3. Haus Heckengäu, Heimsheim: Einkaufen mit Chauffeur

So macht Einkaufen besonders Spaß: mit Chauffeur, einem geräumigen Kleinbus, Ausstieghilfe und immer netten Gesprächen auf der Fahrt und in den Läden. Im Haus Heckengäu (Enzkreis) profitieren rüstige und mobile Senioren von diesem Angebot. Zweimal pro Monat fahren sie Ehrenamtliche zu zwei Lebensmitteldiscountern und einem Drogeriemarkt in Heimsheim. Dann können sie dort in Ruhe persönliche Einkäufe tätigen, den einen oder andern Schwatz halten und vor allem einmal was anderes sehen. Bequem und schnell geht es anschließend mit dem „Busle“ wieder in die Einrichtung, die auf einer Anhöhe liegt.

Bei entsprechender Nachfrage, so Leiterin Tina Laubengeiger, würde es im Frühjahr und Sommer auch eine Tour in ein Gartencenter nach Leonberg geben. Der hauseigene Kleinbus ist zudem an weiteren Tagen im Shopping-Einsatz: Seit Juli 2015 bietet der Stadtseniorenrat Heimsheim für ältere Mitbürger einen Einkaufs-Fahrdienst an – den Bus stellt das Haus Heckengäu, zehn Ehrenamtliche übernehmen die Touren.

Jeden Dienstag- und Donnerstagnachmittag können sich Senioren im Ort an ihrer Haustüre abholen und zu Wunschadressen chauffieren lassen. Die Resonanz auf dieses Angebot ist sehr gut. Sowohl die Fahrer wie auch die älteren Fahrgäste berichten von netten Unterhaltungen und neuen Kontakten während der Einkaufsrunden.

Mai 2016. Frank Bantle/Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg








Montag, 4. April 2016

Ratgeber für Senioren: Zu Hause gut versorgt – Tipps für ältere Menschen von der BAGSO

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) gibt mit dem Ratgeber „Zu Hause gut versorgt – Informationen und Tipps für ältere Menschen“ einen umfassenden Überblick rund um die Unterstützung von älteren Verbraucherinnen und Verbrauchern durch haushaltsnahe Dienstleistungen. Gefördert wird die Broschüre vom Bundeministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV).

Das Medium enthält Informationen über haushaltsnahe Dienstleistungen im Bereich Wohnen, Mobilität, Betreuung und hauswirtschaftliche Versorgung. Beispiele sind Fahr- und Begleitdienste oder Reinigungs- und Gartenarbeiten. Ältere Menschen wollen so lange wie möglich im eigenen Zuhause bleiben, auch wenn sie die eine oder andere Angelegenheit nicht mehr selbst erledigen können.

Mittlerweile gibt es zahlreiche seniorenbezogene Hilfs- und Unterstützungsleistungen, die im Zuge des demografischen und gesellschaftlichen Wandels noch zunehmen dürften. Unter der Vielzahl der Anbieter finden sich neben Vereinen und Wohlfahrtsorganisationen auch vermehrt Selbstständige oder Unternehmen, die selbstständige Dienstleister vermitteln. Transparenz und Vergleichbarkeit unterschiedlicher Angebote sind oft nicht gegeben. Hier hilft der Ratgeber, ein geeignetes, auf die persönlichen Bedürfnisse und die individuelle Situation zugeschnittenes Angebot zu finden.

„Inzwischen hat sich bundesweit ein Markt entwickelt, der gerade für Seniorinnen und Senioren kleinere und größere Dienstleistungen rund um den Alltag anbietet. Grundsätzlich ist diese Entwicklung zu begrüßen, denn die Angebote ermöglichen es, dass Menschen länger zu Hause wohnen können. Auf der anderen Seite ist der Markt recht unübersichtlich: von Seniorenbegleitern über Hausengel bis zu Besuchsdiensten gibt es vieles. Wir möchten mit diesem Ratgeber die Angebote transparenter machen und Sie gleichzeitig ermutigen, sich Unterstützung zu holen, wenn es nötig ist“, macht Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO, die Beweggründe zur Herausgabe des Ratgebers deutlich.


Haushaltsnahe Dienstleistungen, wie beispielsweise die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft (sogenannte 24-Stunden-Betreuung) ermöglichen Teilhabe und ein längeres selbstbestimmtes Leben im gewohnten Umfeld. Sie bringen Unterstützung und Entlastung im Alltag sowie bei der Haushaltsführung.

Die Broschüre kann im Internet über die Homepage der BAGSO (www.bagso.de) bestellt werden. Als PDF-Download ist der Ratgeber sowohl auf den Seiten der BAGSO als auch des BMJV (www.bmjv.de) verfügbar. 


April 2016. Redaktion pflegeinfos.net




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Donnerstag, 25. Februar 2016

Innovationspreis der Messe Altenpflege in Hannover 2016: mobiler Kochwagen und Vernetzungs-App ausgezeichnet!

Funktional und schick dazu: Kochwagen mit Arbeitsflächen

Der "INNOVATIONSPREIS ALTENPFLEGE" der gleichnamigen Fachmesse in Hannover geht in diesem Jahr an den gelernten Koch Frank Dornsiepen für seinen mobilen Kochwagen – ein bewegbares Gefährt mit vielfältigen Küchenutensilien und ausreichenden Arbeitsflächen. Dornsiepen überzeugte die Jury durch „vorbildlich gelebte Inklusion und gleichzeitigem Gespür für Mensch und Markt“. „Mit dem mobilen Kochwagen begegnet Frank Dornsiepen Pflegebedürftigen mit basal aktivierender Haltung“, so die Jury. Dornsiepens Konzept zeuge von sensiblem Gespür für die Belange des Menschen, von leidenschaftlicher Haltung zum eigenen Tun und von wachem Gründergeist.


Der Wagen kann mit einem Betreuer vor Ort zum gemeinsamen Kochen genutzt und somit als Bestandteil von Beschäftigungs- oder Therapiemaßnahmen gezielt eingesetzt werden. Der Pflegebedürftige werde durch eigenständiges Schälen, Schneiden und Zubereiten aktiv in das Kochen eingebunden. Als Projektleiter sind Christian Bock von der Tischlerei Bock und Frank Dornsiepen überzeugt von ihrer Idee, die auch bereits als Pilotprojekt im Alten-Wohn-Pflegeheim Christkönig in Bad Wildungen-Reinhardshausen erfolgreich eingesetzt und getestet wurde.

Den zweiten Preis erhielt die App „Life-Manager“. Die Kommunikationsplattform für die ambulante Pflege und Heime ermöglicht eine kontinuierliche Interaktion zwischen Pflegebedürftigen, Angehörigen und Pflegepersonal. Maßgeschneiderte Module der App wie das Pinnwand-, Aufgaben-, Kalender- und Videomodul ermöglichen die Kommunikation. „Der Nutzer der App steht im Mittelpunkt und kann neben der Sprachfunktion, Kalender, Termine oder Bilder mit anderen teilen“, so die Jury.


Platz 2 für die App "Life Manager"



Februar 2016. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/FH Messe

 



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Mittwoch, 19. August 2015

Neue Tagespflege in der Stuttgarter City. Internationale Bund IB bietet 15 Ganztagesplätze für Senioren in seiner Einrichtung

Der Bedarf an Tagespflege steigt auch in Stuttgart. Immer mehr Einrichtungen der Altenpflege haben deshalb Wartezeiten, zumal die Gruppen in der Tagespflege meist nur 10 bis 15 Plätze bieten, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten. In vielen Altenpflege-Einrichtungen fehlt schlicht auch der Platz für weitere entsprechende Angebote für Pflegebedürftigte und Senioren.

Großzügig, hell, modern: Tagespflege beim Internationalen Bund in Stuttgart
 

Der Internationale Bund e.V. (IB) hat in Stuttgart nun eine Lücke geschlossen: Seit Mitte Juli gibt es in der Hauptstätter Straße 119-121 eine Tagespflegeeinrichtung, in der pflegebedürftige Personen professionell betreut werden. Direkt nebenan befindet sich das Kulturcafé "mittendrin". Die Begegnungsstätte für jederman/-frau ist ein idealer Ort, um Menschen zusammen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Vier Fachkräfte betreuen die alten Menschen
Geöffnet ist die Tagespflege in der City immer Montag bis Freitag von 7:45 bis 16:45 Uhr. Insgesamt stehen 15 Ganztagesplätze zur Verfügung, aber auch halbtägige Buchungen sind möglich. Derzeit kümmern sich vier Fachkräfte um die Seniorinnen und Senioren, darunter ein Altenpfleger, eine Heilerziehungspflegerin und zwei Alltagsbegleiter.

City-Tagespflege mit Terrasse und Gymnastikraum
Die Räume an der Hauptstätter Straße sind hell und freundlich. Große Fenster lassen viel Licht herein, dank Schallschutz bleibt der Straßenlärm draußen – das ist vielleicht das einzige Manko, dass dies Stuttgarter Senioren-Tagespflege direkt an der vielfahrenen B14 liegt. Zum Glück öffnet sich nach hinten eine begrünte Terrasse. Auf der gleichen Ebene befindet sich sogar ein Gymnastikraum, und wer eine Pause braucht, der kann sich in eines der drei Ruhezimmer zurückziehen, die mit Bett und Liegesessel ausgestattet sind.

Die Tagespflege verfügt über drei Ruhezimmer
 

Tagespflege für alle Pflegestufen ausgerichtet
Ein Vorteil für Angehörige ist, dass die IB-Tagespflege flexibel gebucht werden kann: Die ganze Woche oder nur bestimmte Tage. Ebenso ist eine Belegung an halben und ganzen Tagen möglich. „Die Lage im Heusteigviertel, im Zentrum Stuttgarts, ist gerade für Berufstätige praktisch. Auf dem Weg zur Arbeit können Sie das pflegebedürftige Familienmitglied vorbeibringen und hinterher wieder abholen“, meint Bernd Umbach, einer der beiden Geschäftsführer des IB Süd. 

Bei Bedarf soll ein Hol- und Bringdienst organisiert werden. Dank entsprechender Ausstattung und des gut geschulten Personals sind alle Pflegestufen (0-3) in der Einrichtung willkommen. 

Direkt nebenan hat das Kulturcafé „mittendrin“ eröffnet. Mit seinem Angebot an heißen und kalten Getränken und den wechselnden Tagesgerichten, soll es ein bunter Treffpunkt sein für die Gäste der Tagespflege, die Menschen aus dem Viertel und die Schülerinnen und Schüler der beruflichen Schulen und der medizinischen Akademie des IB, die sich ebenfalls auf dem Gelände beim Marienplatz befinden.

Miteinander der Generationen an einem Ort 
Die Tagespflege zusammen mit dem Kulturcafé hat für den IB Modellcharakter. Er betreibt zwar schon einige Einrichtungen für Senioren in Deutschland, doch eine Tagespflege in dieser Form gibt es noch nicht. 

Küche und Betreuungsraum der IB Tagespflege Mittendrin Stuttgart


„Wir möchten neue Zielgruppen ansprechen und unser Angebot erweitern“, erzählt Axel Dornis, ebenfalls Geschäftsführer des IB Süd. „Bislang befanden sich auf unserem Areal an der Hauptstätter Straße oder in unmittelbarer Nähe verschiedene berufliche Schulen, die medizinische Akademie, eine Kindertagesstätte und die Freiwilligendienste. Doch unser Ziel ist es, an einem Ort ein möglichst vielfältiges Programm für verschiedene Altersgruppen anzubieten und so ein Miteinander der Generationen zu ermöglichen.“ 

Informationen zur Tagespflege mittendrin in Stuttgart unter Telefon 0711 - 64 54 591 und www.ib-tagespflege-mittendrin.de

August 2015. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Fotos: PR/Internationaler Bund, Lisa Drenker