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Mittwoch, 11. Juni 2025

Pflege-Wohngemeinschaften Stuttgart: Wohlfahrtswerk mit neuen Wohnungen in Stuttgart-Freiberg


Wenn es im Alltag nicht mehr alleine geht, führt manchmal kein Weg mehr an einem Umzug vorbei. Für viele ist dieser Schritt mit Sorgen verbunden. Darin liegt aber auch eine Chance: mehr Sicherheit und mehr soziale Kontakte, zum Beispiel in einer ambulant betreuten Pflege-WG.

Alles barrierefrei, mit offener Wohnküche

In der familiären Atmosphäre der beiden Wohngemeinschaften des Wohlfahrtswerks für Baden-Württemberg in Stuttgart-Freiberg leben acht Menschen mit Hilfebedarf in einem ganz normalen Wohnhaus zusammen. Der Wohnraum ist barrierefrei mit offener Wohnküche und angrenzendem Wohn- und Esszimmer, in dem viel Platz für gemeinsame Aktivitäten ist. Hier wird gespielt, Fernsehen geschaut oder Gymnastik gemacht. 

Wer lieber seine Ruhe hat, zieht sich in sein eigenes Zimmer zurück. Die Mieter richten dieses mit ihren eigenen Möbeln und Gegenständen ein, wie es ihnen gefällt. Damit fühlt sich eine WG gemütlicher an als eine große Pflegeeinrichtung. 

Alternative zum Pflegeheim

Für Mieter und ihre Angehörigen beruhigend: Es ist immer jemand da, wenn Hilfe benötigt wird, denn ausgebildete Alltagsbegleiter sind rund um die Uhr in der Wohnung anwesend. Sie gestalten gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern den Tag. Es wird besprochen, was gekocht wird, damit auch das eigene Lieblingsgericht auf den Speiseplan kommt. Bei der Hausarbeit beteiligt sich jeder so wie er möchte und kann. 

Wer pflegebedürftig ist, bucht dazu einen ambulanten Pflegedienst seiner Wahl. Auch wenn der Pflegebedarf zunimmt, können die Mieter in der WG wohnen bleiben. Für viele kann der Umzug in eine WG daher eine gute Alternative zum Pflegeheim sein.

Mehr Infos finden Interessierte auf www.wohlfahrtswerk.de

Juni 2025. Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Wohlfahrtswerk

 

 


Mittwoch, 4. Juni 2025

Stadt Stuttgart: Kurs für Großeltern startet Ende Juni. Tipps für die neue Rolle und den Umgang mit Enkelkindern

"Großeltern – das kleine Einmaleins für eine liebevolle und harmonische Begleitung" - so heißt ein neuer Kurs für alle, die Enkelkinder erwarten oder schon welche haben. Die Stadt Stuttgart wendet sich an begeisterte Omis und Opas. 

Denn: Großeltern spielen eine bedeutende Rolle im Leben ihrer Enkelkinder. Es ist entscheidend, dass sie die Beziehung zu ihnen aktiv gestalten, auch wenn eine räumliche Distanz besteht.

Der Kurs möchte Großeltern in ihrer Rolle stärken und ermutigen, die eigenen Bedürfnisse, die Bedürfnisse der Enkelkinder sowie die der eigenen Kinder in Einklang zu bringen. Er richtet sich an Großeltern von Kindern im Alter 0-11.

Termine: Immer mittwochs, 25. Juni, 2. Juli, 9. Juli, 16. Juli, 30. Juli, 6. August, jeweils 14:30 bis 16 Uhr. Wo? Städtische Familienbildung, Marienplatz 3, Stuttgart-Süd.

Kosten fallen nicht an. Wenn möglich durchgängige Teilnahme an allen Terminen

Jetzt anmelden: Unter www.stuttgart.de/familienbildung (Öffnet in einem neuen Tab) unter „Aktuelle Termine“ oder unter Telefon 216−80344. 

Juni 2025. Redaktion pflegeinfos.net

Dienstag, 9. Januar 2024

Schlagerabend Stuttgart: Raffael König gastiert am 2. Februar 2024 im Ristorante Fuoco in Stuttgart-Möhringen


Heimspiel für den in Stuttgart-Möhringen lebenden Schlagersänger und Schlagerinterpret Raffael König: Am 2. Februar 2024 bringt er im Séparée des Ristorante Fuoco in der Lohäckerstraße 11 Klassiker und Hits der goldenen Schlagerjahre ab 1970 auf die Bühne. Gut Laune ist garantiert, mitsingen und tanzen ausdrücklich erwünscht. Der Eintritt beträgt pro Person 10 Euro.

 

Bereits im Dezember vergangenen Jahres war Raffael König in dem italienischen Lokal zu Gast und begeisterte die Gäste mit seinen neuen eigenen Songs und bekannten Hits der 1970er Jahre.

Songs von Udo Jürgens, Roy Black, Chris Roberts, Peter Alexander, Tony Marschall, Roland Kaiser und anderen Stars wecken alte Erinnerungen. Zwischen die Schlager-Highlights packt Raffael König seine eigenen Lieder. Seit 2022 liegt die erste CD vor, produziert von Franz Halmich, Gründungsmitglied der legendären „Flippers“. 

 

 

CD von Raffael König liegt vor

 

König ist in der Zwischenzeit kein Unbekannter mehr im Schlagergeschäft. Er arbeitet aktuell an seinem zweiten Album. Der legendäre Flippers-Mitgründer sowie Songwriter von"Weine nicht kleine Eva", Franz Halmich, produziert seine Titel.

"Wir bekommen für den Abend im Fuoco ein Séparée gestellt, mit schönen Sofas und Kuschelecken sowie einer kleinen Getränkebar, wo sich das Publikum sehr wohl fühlen wird." erzählt der Sänger stolz.

 

Auch das Mallorca-Lied gibt es am 2. Februar zu hören  

 

Als "König ohne Schloss", der "So viel Glück" hat, präsentiert er an diesem Abend seine eigenen Titel. "Weil die Liebe eine Rose ist" wohl einer der bekanntesten Nummern aus den Radio-Hitparaden, und "Die Gezeiten der Liebe" dürfen auch im Fuoco nicht fehlen. "Ich muss dringend nach Mallorca" durfte Raffael König in Krümels Stadl auf Paguera/Mallorca präsentieren.


"Die Wilde und der Clown", seine letzte veröffentlichte Single, hat es sogar zum Schlagercontest in die Stauferkrone nach Donzdorf geschafft: ein internationaler Schlagerwettbewerb am 6. April 2024 mit Ralph Siegel und Bernhard Brink. 

 

Konzert am Freitag, 2. Februar 2024: Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, 10 Euro pro Person, Voranmeldungen unter 0152 / 31 92 45 08 sind wünschenswert.


Ristorante Fuoco, Lohäckerstraße 11, 70567 Stuttgart-Möhringen
, Parkplätze sind vorhanden. Nächste ÖNPV-Stationen: U6/U5 Möhringen Freibad, Bus 72 Lohäckerstraße

Januar 2024. Redaktion pflegeinfos

Copyright Foto: PR/Management König


Dienstag, 12. Dezember 2023

Nahversorgung von Senioren in Stuttgart: "Fahrender Supermarkt" von Bonus bringt Lebensmittel in Stadtteile


Neue Wege der Nahversorgung: Seit Anfang November 2023 kommt in acht Stadtteile von Stuttgart das BONUS‐Markt‐Mobil, ein Lebensmittelverkaufswagen des gleichnamigen Unternehmens. Der „fahrende Supermarkt“ bringt frische Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs - optimal für Senioren, Behinderte und Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Stadt Stuttgart kümmert sich um Nahversorgung

Das Team Wirtschaftskoordination Stadtteilzentren der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart hat das Pilotprojekt gemeinsam mit der Firma BONUS gGmbH initiiert und setzt große Hoffnung in diesen neuartigen Ansatz in der Nahversorgung.

Dr. Iris Gebauer, Wirtschaftskoordinatorin Stadtteilzentren, erklärt: „Der Verkaufswagen wird in erster Linie in nicht versorgten oder unterversorgten Stadtteilen oder Quartieren eingesetzt, um die Nahversorgungsstrukturen in diesen Gebieten zu verbessern. Insbesondere für ältere und mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger kann dieses neue, mobile Versorgungsangebot zur Unabhängigkeit im Alltag und damit zur Steigerung der Lebensqualität beitragen.“

Testphase für Lebensmittelwagen in Stuttgart

Aktuell fährt das BONUS‐Markt‐Mobil in Stuttgart zwei Touren pro Woche, eine am Dienstag und eine am Donnerstag. Bei jeder Tour werden vier Standorte angefahren, so dass in dieser ersten Testphase insgesamt acht Standorte jeweils einmal pro Woche bedient werden können.

Es gibt Wurst, Käse und Drogerieprodukte im Wagen

Karsten Fischer, Geschäftsleiter der BONUS gGmbH, erläutert das Konzept: „Unser Verkaufswagen bietet auf einer Fläche von nur 15 Quadratmetern eine breite Palette von etwa 550 Produkten an. Das Sortiment reicht von Getränken über Wurst und Käse, frisches Obst und Gemüse, bis hin zu Gewürzen und Drogerieprodukten. Per Vorbestellung können die Kundinnen und Kunden darüber hinaus aus dem gesamten BONUS‐Sortiment wählen, mit Ausnahme von Tiefkühlwaren. Vorbestellte Produkte bringt der Verkaufswagen dann bei seiner nächsten Tour mit.“

Weitere Stadtteile wären möglich

Das Pilotprojekt wird von der Landeshauptstadt Stuttgart mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Nahversorgung konkret“ unterstützt. Die Stadt ermutigt die Bürgerinnen und Bürger, von diesem neuen Angebot Gebrauch zu machen und damit das Pilotprojekt zu unterstützen. Sollte sich das Konzept bewähren und von den Stuttgarterinnen und Stuttgartern gut angenommen werden, könnte der Verkaufswagen schon bald auch durch weitere Stadtteile touren, so die Wirtschaftsförderung.

BONUS‐Markt‐Mobil für ältere Menschen - Verkaufszeiten in Stuttgart


Jeden Dienstag: 9−10 Uhr: Feuerbach (Lemberg/Föhrich) Kyffhäuserstraße 59 (Kirche St. Monika)
11−12 Uhr: Zazenhausen‐Ost Pleibelstraße 2 (Nazariuskirche)
13−14 Uhr: Stammheim‐Süd Hornemannweg 10 (Gemeindehaus Arche)
15−16 Uhr: Zazenhausen‐West Herzkirschenweg 1 (Quartiersplatz)

Jeden Donnerstag:9−10 Uhr: Untertürkheim‐Wallmer Ecke Dietbachstraße/Mäulenstraße (Gehweg)
11−12 Uhr: Plieningen/Birkach (Steckfeld) Osumstraße 57 (Kirchengemeinde)
13−14 Uhr: Vaihingen‐Rosental Krehlstraße 60 (Pestalozzischule)
15−16 Uhr: Vaihingen‐Dachswald Barchetstraße 14 (Dachswaldkirche)

Dezember 2023. Redaktion pflegeinfos.net 
Copyright Foto: Bonus


Samstag, 18. November 2023

Senioren in Stuttgart-Sonnenberg sind froh: wieder eine Einkaufsmöglichkeit in dem Stadtteil von Mehrlingen


Seit Mitte November 2023 gibt es in Stuttgart-Sonnenberg wieder einen kleinen Lebensmittelmarkt. Es ist die einzige Möglichkeit für Nahversorgung in dem Höhenstadtteil. Im Beisein von OB Frank Nopper wurde in der Laustraße 10 ein sogenannter „Bonus‐Markt light“ eröffnet. Insbesondere Seniorinnen und Senioren vor Ort sind erfreut. Der Laden hat ab sofort montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 19 Uhr geöffnet, samstags von 8 bis 13 Uhr.

Wirtschaftsförderung hilft bei Start

Der kleine Markt, der von dem gemeinnützigen Unternehmen Bonus gGmbH betrieben wird, wurde mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung und durch Förderung des Amts für Stadtplanung und Wohnen der Stadt Stuttgart ermöglicht. 

Bei der Eröffnung sagte Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper: „Unser Einsatz gemeinsam mit dem Sonnenberg‐Verein hat sich gelohnt. Sonnenberg bekommt endlich wieder eine bessere Lebensmittel‐Nahversorgung, einen Einkaufsladen mit den wichtigsten Artikeln des täglichen Gebrauchs, indem man auch Freunde und Nachbarn trifft und ein ‚Schwätzle‘ halten kann.“

2000 Produkte im Sortiment des Stadtteilmarkts Sonnenberg

Das Konzept „Bonus‐Markt light“ ist ein Novum im Lebensmittelhandel, denn der Laden bietet auf einer Verkaufsfläche von nur 80 Quadratmetern ein großes Sortiment von zirka 2.000 Produkten. „Insofern ist es eine Besonderheit, dass wir mit der Firma Bonus einen Betreiber für eine solch kleine Fläche gefunden haben“, erläutert Dr. Iris Gebauer, Wirtschaftskoordinatorin für Stadtteilzentren bei der städtischen Wirtschaftsförderung.

 „Die Wohnbevölkerung von Sonnenberg hat ab sofort vor Ort Zugang zu einer breiten Palette an Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs. Der neue Laden wird nicht nur die Nahversorgung verbessern, sondern auch Arbeitsplätze schaffen und ein neuer sozialer Treffpunkt sein.“

November 2023. Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Foto: Ferdinando Iannone/LSH


Dienstag, 4. Oktober 2022

Auch Wohlfahrtswerk Baden-Württemberg macht in Quartierarbeit. Tagespflege in Stuttgart-Rot, Wohncafé und Angebote für Senioren


Ab sofort hat eine neue Tagespflege mit 12 Plätzen in Stuttgart-Rot geöffnet. Das innovative Konzept mit jüngerer Zielgruppe und angrenzendem Wohncafé ergänzt das Angebot der Else-Heydlauf-Stiftung im Stuttgarter Norden. Träger ist das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg.

Während die Tagespflege innerhalb der Else-Heydlauf-Stiftung in Stuttgart-Zuffenhausen vor allem für Ältere mit Demenz konzipiert ist, werden mit der neuen Tagespflege in der nah gelegenen Prevorster Str. 21 weitere Personengruppen angesprochen: Neben Älteren ohne dementielle Erkrankung auch jüngere Menschen, die aufgrund eines Pflegegrades von der Tagespflege profitieren können.

Mit Wohncafé für Kontakte im Stuttgarter Norden

Die Tagespflege und das so genannte „WohnCafé+“, ein Nachbarschaftstreff, der in Kooperation mit Neues Heim – Die Baugenossenschaft Neues Heim eG betrieben wird, liegen direkt nebeneinander und die Räumlichkeiten können bei Bedarf verbunden werden. Eingebettet ist dies in einen Neubau mit 40 Mietwohnungen der Genossenschaft. Diese Nähe ist gewünscht, denn sie ermöglicht auf unkomplizierte Weise gemeinsame Veranstaltungen. Auch durch die von beiden Besuchergruppen genutzte Terrasse ist ein ungezwungener Austausch möglich.

Quartierkoordinatorin bietet Hilfe an

Zur Förderung des Dialogs ist von hier aus eine Quartierskoordinatorin des Wohlfahrtswerks unterwegs. Ihr Ziel ist es, die Integration der älteren Menschen in Stuttgart-Rot auszubauen und die Gäste der Tagespflege im Einzelfall ganz konkret zu beraten. Dort, wo Unterstützungsbedarf besteht, zeigt sie vor Ort verfügbare Lösungsmöglichkeiten auf. Als Baustein der Quartiersentwicklung ist dies ein Kooperationsprojekt, das in den Räumen der Baugenossenschaft Neues Heim und gemeinsam mit lokalen Akteuren im Quartier umgesetzt wird.

Für mehr Lebensqualität, Isolation Älterer vermeiden

„Anlaufstellen für die Menschen in ihrem Wohnumfeld zu schaffen ist mehr als ein Trendthema. Wir handeln seit Jahrzehnten nach dieser Idee und sind überzeugt, dass insbesondere ein offenes Angebot wie ein WohnCafé viel gegen die Isolation Älterer bewirken kann. Es ist ein Ort zum Treffen mit Nachbarn jeden Alters und bei Bedarf gibt es Beratungsmöglichkeiten und Unterstützung vor Ort", erklärt Ingrid Hastedt, Vorstandsvorsitzende des Wohlfahrtswerks. 

Wohlfahrtswerk hilft im Bezirk

Durch ambulante Angebote baut das Wohlfahrtswerk in Stuttgart-Rot ein engmaschiges Netz um die Else-Heydlauf-Stiftung herum auf. So befinden sich in der nah gelegenen Schozacher Straße der Stützpunkt des Mobilen Dienstes sowie eine Senioren-WG. Vom Stützpunkt in Feuerbach aus ist der Alltagsbegleiterdienst im gesamten Stuttgarter Norden unterwegs. Mit dem Menü Mobil steht ein Essensangebot zur Verfügung. Der Bedarf für Unterstützung bei älteren Menschen ist groß und die Möglichkeit,
 

Tipp für Interessierte: Die Tagespflege Stuttgart-Rot in derPrevorster Str. 21 ist von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet, ebenso das WohnCafe+

News zum neuen Quartier: www.quartier-am-rotweg.de/wq/

Oktober 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Wohlfahrtswerk

Samstag, 3. August 2019

Mecasa Pflegevermittlung vermittelt 24h Haushaltshilfen über ein neues digitales Matching-System wie bei der Partnervermittlung - ob es Erfolg hat?

Das Stuttgarter Start-up Mecasa setzt auf Psychologie und ein digitales Matching-System bei der Vermittlung von 24h Haushaltshilfen:
 

Im Innern des Gebäudes im Gewerbegebiet Stuttgart-Fasanenhof erwarten den Be- sucher eine moderne Einrichtung und das typische Startup-Flair: Geschäftigkeit, die von einer Handvoll hochmotivierter junger Leute ausgestrahlt wird. Einer von ihnen ist Oliver Weiss, ein junger Mann mit blondem Haar, modischem Bart und einer natürlichen Freundlichkeit.

Der 29-Jährige hat 2017 zusammen mit Freunden die Pflegevermittlung Mecasa gegründet. „Zu Beginn unserer Arbeit sind rund 35 Prozent unserer Duos aus Betreuungskraft und Pflegebedürftigem bereits nach kurzer Zeit gescheitert“, erzählt Weiss. Die Frage stand im Raum: Warum?


Danuta (Polen) ist als 24h Betreuerin tätig
 

Einfühlsam zum Match
Es stellte sich schnell heraus, dass die meisten Betreuungsbeziehungen wegen zwischenmenschlicher Konflikte fehlschlugen: „Bei der Pflege kommt man sich ja sehr nah und teilt sich über lange Zeit den gleichen Haushalt. Da sind Reibereien manchmal vorprogrammiert“, erklärt Weiss.

Das Gute sei aber, je mehr man in der Persönlichkeit übereinstimme, desto seltener und harmloser seien Konflikte. Um in Zukunft nur noch Pflegebedürftige und Betreuungskräfte mit zueinander passenden Persönlichkeiten, vergleichbaren Interessen und verwandtem Humor zusammenzuführen, entwickelte Mecasa mit dem Psychologen Prof. Dr. Dirk Hagemann von der Universität Heidelberg einen entsprechenden Fragenkatalog. 

Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen füllen den Fragebogen aus, ein Algorithmus wählt aus einer Datenbank die optimale Betreuungskraft. Im Anschluss können sich Betreuungskraft und Pflegebedürftiger über Video kennenlernen. Danach wird entschieden, ob’s passt. „Damit hat sich die Abbruchquote in den Betreuungsbezie- hungen auf 17 Prozent reduziert“, erzählt Weiss stolz.

Im Zweifel für die Betreuungskraft
 

Aber längst nicht jede Betreuungskraft, die charakterlich zum Pflegebedürftigen passt, wird automatisch vermittelt. „Wir müssen nicht nur die Interessen der Pflegebedürftigen sondern auch die der Betreuungskräfte wahren“, erklärt Weiss. „Das heißt, wenn von den Betreuungskräften beispielsweise auch erwartet wird, den Keller zu entrümpeln oder sich um die Enkelkinder zu kümmern, kommt kein Vertrag zustande. Auch bei extrem intensiven Betreuungssituationen, wie schwerer Demenz, müssen wir leider ablehnen. Zu unseren Aufgaben gehört es dann aber auch, betroffene Familien ehrlich zu beraten und gegebenenfalls eine stationäre Versorgung vorzuschlagen.“ 

Bevor die Betreuungskraft beim Pflegebedürftigen einzieht, lernt das Team von Mecasa die Familie kennen, lässt sich das für die Betreuungskraft vorgesehene Zimmer zeigen und die Pflegesituation erklären. Nur wenn alles passt, vermittelt Mecasa eine Betreuerin (oder einen Betreuer, knapp zehn Prozent der Betreuungskräfte bei Mecasa sind nämlich männlich).

Der konsequente Vermittlungsprozess hat seinen Preis, 23 Prozent der Anfragen lehnt Mecasa ab. „Das bedeutet für uns zwar einen geringeren Umsatz. Wir fühlen uns aber Familien und Betreuungskräften gleichermaßen verpflichtet. Mit einer nicht funktionierenden Pflege ist keiner Seite geholfen“, erklärt Weiss.

Sprachniveau A2 Europa ist Minimum

Die von Mecasa vermittelten Betreuerinnen und Betreuer stammen zum überwiegenden Teil aus Osteuropa, sind aber oft schon seit vielen Jahren in Deutschland tätig und sprechen die deutsche Sprache gut bis sehr gut. „Wir legen Wert darauf, dass unsere Betreuungskräfte mindestens ein Sprachniveau von A2 vorweisen können. Andernfalls wäre eine dauerhafte Betreuungstätigkeit in Deutschland schwer umsetzbar, “ erläutert Weiss. 

Die Betreuerinnen und Betreuer bei Mecasa arbeiten auf Grundlage des europäi- schen Entsendegesetzes und unterliegen damit den deutschen Arbeitsgesetzen: „Zwar hat sich für unsere Branche die umgangssprachliche Bezeichnung ‚24-Stunden Pflege‘ eingebürgert, die ist aber irreführend. Denn die Betreuungskräfte dürfen höchstens acht Stunden pro Tag arbeiten, nur in Ausnahmefällen auch mal zehn. Und zwei Stunden Pause pro Arbeitstag sowie ein freier Tag pro Woche sind selbstverständlich Pflicht.“ 

Gefordert: DIN-Zertifizierung für die häusliche Betreuung
Neben der psychologischen Betreuungskraft-Vermittlung hat sich Mecasa noch ein weiteres Ziel gesteckt: Ein offizielles Gütesiegel für die Pflegevermittlung. „Der Pflege- und Betreuungsmarkt in Deutschland ist sehr intransparent“, sagt Weiss. Für viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sei es extrem nervenaufreibend und zeitintensiv, die passende Betreuungskraft zu finden. Manche würden sogar von fragwürdigen Geschäftemachern hinters Licht geführt. „Es gibt für die Vermittlung häuslicher Betreuung nicht ausreichend gesetzliche Vorgaben.“ 

Für Betroffene sei der Vergleich zwischen Angebot und Arbeitsweise der Pflegeagenturen enorm schwierig. „Eine einheitliche, geschützte Zertifizierung würde hier weiterhelfen.“ Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) und renommierten Pflegeexperten entwickelt Mecasa deshalb Vorgaben für den Vermittlungsprozess, die in einen DIN-Standard einfließen sollen.

Kontakt Mecasa:

mecasa GmbH
Eichwiesenring 4b
70567 Stuttgart
Tel.: + 49 711 633 990 77

www.mecasa.de


August 2019. Text: WRS, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart
Copyright Foto: PR/Mecasa

Mittwoch, 24. Juli 2019

Vorschau Pflege Plus Messe 2020 in Stuttgart - mit Kongress "Junge Pflege" und vielen neuen Technologien für die Altenpflege

Die Pflegefachmesse PFLEGE PLUS geht vom 26. bis 28. Mai 2020 in eine neue Runde. Auf über 10.000 Quadratmetern präsentieren knapp 200 Aussteller auf der Landesmesse Stuttgart das gesamte Spektrum der Pflegebranche: Die Themen reichen von Organisation und Management, Ernährung sowie Rehabilitations- und Therapieformen bis hin zu Einrichtungen und Architektur.

Mit diesem Ausstellungsangebot, Kongress und Forum zieht die Pflege Plus alle zwei Jahre Fachpublikum in die Hallen der Messe Stuttgart. Zur Fachausstellung und dem begleitenden Kongress im ICS der Landesmesse Stuttgart erwarten die Veranstalter rund 7.000 Fachbesucher bestehend aus Pflegefachkräften, Heimleitern, Entscheidern von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern sowie Experten aus Wirtschaft, Medien und Politik.

Diskurs und Praxis für Entscheider und Fachpersonal

Mit derzeit über 3,5 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland zählt deren Versorgung zu den drängendsten gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit. Anhaltende politische Debatten, die in naher Zukunft Änderungen bringen sollen, bereiten der Gesellschaft, Pflegeeinrichtungen und Pflegenden Sorgen. Zugleich werden hohe Erwartungen an aktuelle politische Initiativen gestellt und dass diese zeitnah Wirkung zeigen. Die Pflegebranche befindet sich dank neuer Technologien in einem Umbruch und stellt damit einen hochattraktiven Wachstumsmarkt dar, der sich auf der Fachmesse Pflege Plus präsentiert.


Digitalisierung greifbar machen

Digitale Lösungen finden auch in der Pflege zahlreiche Anknüpfungspunkte. Sie versprechen Verbesserungen; sei es in der Dokumentation, bei der Qualitätsprüfung, für die Sturzprävention oder als Unterhaltungsangebot für pflegebedürftige Menschen. In der Praxis erfahren die zahlreichen und vor allem nützlichen Pflegetechnologien jedoch bisher kaum Anwendung.


„Über die Digitalisierung in der Pflegebranche wird weiterhin diskutiert, als stecke sie noch in den Kinderschuhen. Doch sie ist jetzt da und sie bietet Effizienzsteigerung auf mehreren Ebenen und damit eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen“, sagt Frank Röder, Projektleiter der Pflege Plus.

Ob digitale Dokumentation, automatisierte Bestellprozesse, Telemedizin oder die Unterstützung durch Serviceroboter – viele der anwesenden Aussteller werden digitale Lösungen für verschiedenste Bereiche der Pflege präsentieren. „Die Pflege Plus sieht es als ihre Aufgabe diese Lösungen und Produkte für das Fachpublikum greifbar zu machen und Anwendungsbeispiele für die Praxis aufzuzeigen“, so Röder.

„Junge Pflege“ trifft PFLEGE PLUS

Parallel zur Pflege Plus wird im kommenden Jahr erstmals der Kongress „Junge Pflege“ ausgerichtet. Am 27. Mai 2020 lädt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK Südwest e. V.) junge Kollegen und Kolleginnen, Auszubildende und Studierende der Pflege zu einer spannenden, interaktiven Tagung in das ICS der Messe Stuttgart ein.


Veranstaltet wird der Junge Pflege Kongress in Kooperation mit der Hochschule Esslingen – Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege und dem Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland (BeKD e. V.) und hat das Motto: Wie wird die Junge Pflege alt? – Nimm Deine Zukunft in die Hand!

Weitere Informationen: www.pflegeplus-messe.de


August 2019. Redaktion pflegeinfos.net 

Dienstag, 2. Oktober 2018

Haushaltsauflösung Senioren, Haushaltsauflösung und Entrümpelung Region Stuttgart und Böblingen. riva-care Seniorenservice hilft Angehörigen bei Wohnungsauflösung

Wenn ein älterer Mensch daheim verstorben ist, kommt die Zeit, dass Familienangehörige die Wohnung oder das Haus auflösen müssen. Das ist sehr viel Arbeit und gerade für Angehörige oft auch emotional belastet. Denn viele Erinnerungen, Erinnerungsstücke sowie Möbel, Kleider und persönliche Gegenstände müssen aus dem Objekt geholt und entsorgt werden.

Für besondere Haushaltsauflösungen und Entrümpelungen in Seniorenhaushalten in Stuttgart, Stutttgart Vaihingen, Stuttgart Rohr, Stuttgart Botnang, Stuttgart West, Stutgart Killesberg, Stuttgart Möhringen empfiehlt sich das Büro für Seniorendienstleistungen riva-care.

Neben der Vermittlung von 24h Haushaltshilfen, Beratung häusliche Betreuung, Senioren-Fahrdienste steht das deutschsprachige Team von riva-care auch für Haushaltsauflösungen zur Verfügung. Allerdings hat sich das Team nur auf Wohnungsauflösung, Entrümpelung, Entsorgung und besenreine Übergabe von Seniorenwohnungen und Häusern mit Mobiliar von Senioren spezialisiert. Und zwar in diesen Fällen:

• Wohnungsauflösung nach Todesfall
• Entrümpelung und Haushaltsauflösung bei Umzug in ein Heim oder Seniorenstift
• Haushaltsauflösung bei Umzug zu Familienmitgliedern oder Freunden
• Entrümplung und Wohnungsauflösung bei Umzug ins Ausland

Klassische Umzüge werden von der Stuttgarter Firma nicht durchgeführt, lediglich Kleintransporte von wenig Mobiliar und Kleinmöbel etwa in ein Altersheim. Für professionelle Großumzüge verweist riva-care an Partnerfirmen. Sie wollen mehr wissen? Rufen Sie an, auch Samstag und Sonntag: 0171 - 533 33 69.


Behutsame Haushaltsauflösung, achtsamer Umgang
Jede Wohnung, jedes Haus eines älteren Menschen hat eine Geschichte und eine Würde. Es ist immer schwierig, etwas aufzugeben. Auch für viele Angehörige ist es oft hart, zu sehen, wie ein Stück Heimat aufgelöst wird. In einer Vorsprechung klärt riva-care, welche Gegenstände, Möbel oder Kleider noch weitergegeben werden sollen oder wo es Empänger/Begünstigte gibt.

Seriös und vertrauensvoll
Im Markt der Entrümpler, Umzugsfirmen und Haushaltsauflösungen sind viele Anbieter tätig, nicht alle sind zuverlässig. Viele locken mit Dumping-Preisen ("399 Euro pauschal") und fordern anschließend extra Gelder für Fahrt, Auto und Entsorgung. Immer wieder kommt es auch vor, dass Firmen schnell kommen, aber parallel andere Aufträge abwickeln und die Haushaltsauflösung Wochen dauert.

Was macht riva-care anders bei der Entrümpelung?
Klare und transparente Angebotserstellung nach kostenloser Besichtigung von Wohnung oder Haus; Festpreise ohne versteckte Nebenkosten; schnelle und kompakte Wohnungsauflösung im definierten Zeitraum durch motivierte deutsche und deutschsprachige Mitarbeiter, besenreine Übergabe aller Räume.

Haushaltsauflösung in Stuttgart, Böblingen, Esslingen, Leinfelden-Echterdingen, Schönaich, Entrümpelung und Wohnungsauflösung in Sindelfingen, Magstadt, Stuttgart Botnang, Stuttgart Rohr, Stuttgart Degerloch – riva-care Büro für Seniorenbetreuung ist die richtige Adresse: Telefon 0711 - 966 66 533.

Oktober 2018. Redaktion pflegeinfos.net



 

Montag, 23. Juli 2018

Hausverkauf und lebenslange Leibrente: Was Senioren beachen sollten - Wohnen daheim und in Sicherheit mit 24h Betreuung

Worauf ist zu achten beim Hausverkauf gegen lebenslange Rente? Viele Rentner stehen vor dem Problem: Trotz Altersvorsorge fehlen die finanziellen Mittel für den gewohnten Lebensstandard. Unerwartete Anschaffungen oder Ausgaben für die Gesundheitspflege oder Instandhaltung der Immobilie werden da schnell zur Belastungsprobe. Auch eine 24h Betreuungskraft, die im Hause ist, kostet pro Monat zwischen 1900 und 2500 Euro, wenn sie legal beschäftigt ist.

Als Senior über eine Leibrente im eigenen Haus bleiben. Tipps der Seniorenliga
 

Haus verkaufen und wohnen bleiben
Die Immobilien-Leibrente bietet eine nachhaltige und sichere Möglichkeit, den Vermögenswert eines Hauses schon zu Lebzeiten in Form einer lebenslangen Rente zu nutzen und trotzdem mietfrei in der vertrauten Umgebung wohnen zu bleiben, entweder alleine oder mit einer 24 Stunden Haushaltshilfe aus Osteuropa (Tipp für Großraum Stuttgart: riva-care berät Senioren). Ein kostenlose Ratgeber der Seniorenliga zeigt auf, wie man mit der „Rente aus Stein“ den Verbleib im Immobilieneigentum sichern kann und worauf beim Vertragsabschluss zu achten ist.


Oft fehlt Geld für altersgerechten Umbau
Ohne Zweifel ist die eigene Immobilie die wertbeständigste und damit eine solide Form der Altersvorsorge. „Die steigende Lebenserwartung und die Tendenz zum lebenslangen Wohnen in den eigenen vier Wänden erfordern aber langfristig Liquidität, wenn beispielsweise notwendige Modernisierungs- oder Umbaumaßnahmen anstehen“, so Friedrich Thiele, Vorstand der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG. Mit der Immobilien-Leibrente lässt sich das im eigenen Haus gebundene Vermögen nutzen, ohne dass die Eigentümer ausziehen müssen.

So funktioniert die Leibrente für Senioren genau:
Das Modell der Immobilien-Leibrente richtet sich an Haus- oder Wohnungseigentümer ab 70 Jahren. Der Eigentümer verkauft seine Immobilie und erhält im Gegenzug ein kostenloses Wohnrecht und eine im Grundbuch eingetragene sogenannte Reallast, mit der die monatliche Rentenzahlung rechtlich abgesichert wird. Vorteile für den Verkäufer: Er lebt wie bisher als Besitzer kostenfrei in seiner Immobilie und bezahlt lediglich die Nebenkosten. Immer wieder nutzen pflegebedürftige ältere Menschen dieses Finanzierungsmodell, um daheim bleiben zu können und eine 24 Stunden Betreuung ins Haus zu holen.

Mindestlaufzeit lässt sich vereinbaren
Zusätzlich bekommt der Senior ein Leben lang Geld aus seiner Immobilie, sprich eine Zusatzrente. Um die Instandhaltung der Immobilie kümmert sich der neue Eigentümer. Wer das Risiko reduzieren möchte, dass die Leistungen im Falle plötzlichen Ablebens kurz nach Vertragsabschluss unterschritten werden und mögliche Erben leer ausgehen, sollte eine Mindestlaufzeit von fünf oder zehn Jahren vereinbaren.  
Unabhängiges Wertgutachten erstellen lassen
Die Immobilien-Leibrente ist ein Modell mit Tradition, das hierzulande ein wenig in Vergessenheit geraten, in anderen Ländern jedoch weit verbreitet ist. „Das A und O ist sicherlich das Vertrauen in einen seriösen und finanzstarken Vertragspartner“, so Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga. Statt der Rentenzahlung kann auch eine Einmalzahlung vereinbart werden oder eine Kombination aus beidem. 

„Sehr wichtig ist es, darauf zu achten, dass nach einem unverbindlichen Beratungsgespräch ein Wertgutachten von einem externen und unabhängigen Sachverständigen ausgestellt wird“, rät Hackler: „Auf dieser Basis sollte das abschließende Vertragsangebot erfolgen.“ Das lebenslange Wohnrecht und die Rentenzahlungen müssen im Grundbuch verankert sein.

Kostenloser Ratgeber der Deutsche Seniorenliga
Die Broschüre "Die Immobilien-Leibrente" geht auf die individuellen Situationen älterer Immobilieneigentümer ein und erklärt leicht verständlich das Prinzip der Immobilien-Leibrente sowie weiterer Modelle der Immobilienverrentung. Bestelladresse: Deutsche Seniorenliga e.V., Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn.

www.dsl-immobilienleibrente.de

Juli 2018. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: Kitzlinger Haus, Sulz

Montag, 19. November 2012

Preiswerte Seniorenumzüge und Kleinumzüge in Stuttgart und Umgebung: Firma Hörter hat ein Ohr für ältere Menschen

Wenn ältere Menschen ihr bisheriges Domizil verlassen müssen, sind Sie oft sehr verunsichert, aufgeregt und angespannt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es in eine kleinere eigene Wohnung geht oder der Umzug in eine Senioren- und Pflegeeinrichtung ansteht, etwa Betreutes Wohnen. Viele Erinnerungen hängen noch an der bisherigen Wohnstätte, oft müssen die älteren Menschen auch Möbel oder Einrichtungsgegenstände aussortieren, weil in der neuen Wohnung oder im Heim kein Platz mehr dafür ist. Im Extremfall geht es sogar um eine komplette Haushaltsauflösung – was zudem Angehörige belastet.

In der Landeshauptstadt Stuttgart und im Großraum Stuttgart bis nach Göppingen und Herrenberg hat sich die Firma Hörter Umzüge auf Senioren- und Kleinumzüge spezialisiert. Großer Vorteil: Es arbeiten nur deutschsprachige Fachhelferinnen und -helfer bei den Seniorenumzügen, und diese haben ein offenes Ohr für alle Nöte und Sorgen von Senioren und ihren Angehörigen. Hinzu kommt, dass Hörter Umzüge preisbewusste Angebote für Rentnerinnen und Rentner und ihre Angehörige erstellt.

Inzwischen vertrauen auch Sozialträger aus dem Raum Stuttgart der Firma Hörter, wenn es um kleinere Umzüge von älteren Leuten, Möbeltransporte oder die Auflösung von Seniorenwohnungen geht. Denn auch die öffentlichen Einrichtungen und Behörden legen Wert auf eine faire Abwicklung der Umzüge zu guten Preisen.

"Viele größere Umzugsunternehmen haben nicht die Zeit und Kapazität, um auf den sensiblen Bereich Seniorenumzüge, Wohnungstausch oder Haushaltsauflösung einzugehen", berichtet Chef Klaus Hörter. "Das ist unsere Stärke, dass wir auch mal mit den Bewohnern und ihren Angehörigen ein paar nette Worte wechseln oder besonders behutsam mit einzelnen Möbeln oder Lieblingsstücken umgehen." Bei Haushaltsverkleinerungen oder Haushaltsauflösungen bietet die Firma Hörter Umzüge auch eine Beratung, wenn es um Verkauf von Möbeln oder Antikes geht. 

Weitere Informationen zu Seniorenumzüge in der Region Stuttgart erteilt Ihnen Klaus Hörter persönlich: Telefon (0179) 844 01 20, täglich 9 bis 20 Uhr.

November 2012. Redaktion pflegeinfos.net
 

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Palliativ-Netz Stuttgart ist gut verankert in der Landeshauptstadt. Hilfe und Betreuung vor Ort für die letzte Lebensphase

Das diesjährige Treffen des Palliativ-Netzes Stuttgart war Anlass für alle Beteiligten, die bisherige Arbeit zu hinterfragen und neue Ziele zu definieren. Wobei der Grundsatz der Mitstreiter – ob Arzt, Pfleger oder Ehrenamtliche – unverändert bleibt: „Wir wollen, dass alle, die in der letzten Lebensphase Hilfe und Beistand brauchen, optimal begleitet werden. Deswegen beziehen wir alle Beteiligten ein und arbeiten im Team“.

Das Palliativ-Netz Stuttgart ist in der Landeshauptstadt das Netzwerk hauptberuflich, ehrenamtlich und bürgerschaftlich Engagierter, die sich um Schwerkranke, Sterbende, Menschen mit todbringenden Krankheiten, Angehörige und Trauernde in Stuttgart kümmern. Die Bürgerstiftung Stuttgart widmet sich seit 2005 dem Thema Palliative Care und finanziert über eine Treuhandstiftung den Aufbau sowie die Koordination des Palliativ-Netz  Stuttgart. Die Baden-Württemberg-Stiftung fördert die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit seit Juli 2011 für drei Jahre. 

Ein Schwerpunkt in den letzten Monaten war die Entwicklung eines verbindlichen Leitbildes. In einem partizipativen Prozess haben die Netzwerkmitglieder dieses entwickelt und beim Netzwerktag verabschiedet.

Wie erfolgreich das Netzwerk bisher arbeitet, wurde in einer filmischen Dokumentation
zum Projekt gezeigt: In den Stadtteilen Sillenbuch und Vahingen kümmern sich
ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger und Netzwerkmitglieder um die Verankerung der Themen der letzen Lebensphase vor Ort, im lokalen Rahmen. Das Netzwerk hat außerdem im vergangenen Jahr seine mediale Präsenz weiter ausgebaut.


Die neue Homepage bietet viele Informationsquellen rund um Unterstützungsangebote,  Medientipps, Veranstaltungen oder allgemeine Informationen zu Sterben, Tod und Trauer. Ungewöhliche Wege wie eine Postkartenaktion und Veranstaltungsangebote sollen dazu beitragen, dass diese Themen wieder zu Lebensthemen werden. Für das Jahr 2013 plant man an einem Magazin sowie an einer Kulturwoche rund um den Welthospiztag am 12. Oktober 2013.  

Ein besonderer Programmpunkt des Netzwerktreffens in Stuttgart war die spannende Diskussion zwischen der Stuttgarter Sozialbürgermeisterin Isabel Fezer, der Autorin Juliane Vieregge und den beiden Experten aus der Hospizbewegung und Palliativmedizin, Prof. Dr. Andreas Heller und Prof. Dr. Christof  Müller-Busch. In den anschließenden Impulsreferaten wurde deutlich, wie wichtig die ständige Weiterentwicklung der Netzwerkarbeit auch in Zukunft sein wird. Nicht zuletzt wegen der demografischen Entwicklung auch in Stuttgart werden Angebote wie Sterbebegleitung, Hospizarbeit oder Palliativmedizin an Bedeutung gewinnen.

Nähere Informationen finden Interessierte unter www.palliativ-netz-stuttgart.de 


Oktober 2012. Redaktion pflegeinfos.net

Freitag, 6. April 2012

24-Stunden Betreuung in Stuttgart: riva-care vermittelt osteuropäische Haushaltshilfen in Seniorenhaushalte

Auch in der Landeshauptstadt Stuttgart steigt die Zahl der Pflegebedürftigen, die zu Hause professionell betreut werden müssen. Das Netz an ambulanten Diensten, die von Kirchen, Wohlfahrtsverbänden oder privaten Unternehmen angeboten werden, ist groß. Doch in vielen Fällen benötigen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung.

Für diese Dienstleistung können sie osteuropäische Betreuerinnen engagieren, die 24 Stunden im Pflegehaushalt bleiben und eine Alltagsbetreuung (mit Hauswirtschaft) gewährleisten und Angehörige entlasten. Seit 2004 ist es möglich, über das EU-Entsendeabkommen eine Betreuerin zu beschäftigen. Dies erfolgt über Pflegefirmen zum Beispiel in Warschau oder Budapest und ist zeitlich befristet. Die Betreuerin wohnt und lebt im Haushalt der Pflegeperson.

In der Praxis funktioniert die Zusammenarbeit zwischen der osteuropäischen Betreuerin und der Pflegeperson sehr gut. Die meisten Kräfte sprechen gut deutsch und sind hauswirtschaftlich versiert. Im Verbund mit den ambulanten Diensten, Ärzten und Angehörigen schaffen die 24-Stunden-Betreuerinnen ein gutes Versorgungsnetz und geben den Familienangehörigen Sicherheit.

Gut zu wissen: Seit Sommer 2012 vermittelt riva-care auch in Stuttgart 24-Stunden-Betreuerinnen für Senioren oder Pflegebedürftige. Da riva-care seinen Sitz in der baden-württembergischen Landeshauptstadt hat, werden Kunden von hier schnell und kompetent beraten. Das private Beratungs- und Betreuungsbüro betreut gemeinsam mit osteuropäischen Partnerfirmen bereits ältere Menschen in der Region, in den Städten Reutlingen, Herrenberg, Winnenden, Ostfildern, Leonberg und anderen Gemeinden.

Weitere Informationen zur 24h-Stunden-Betreuung in Stuttgart unter Telefon (0711) 966 66 533 oder im Internet unter www.riva-care.de

April 2012. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: Archiv

Montag, 5. September 2011

Pflegestützpunkt in der Landeshauptstadt Stuttgart offiziell eröffnet

Sozialministerin Karin Altpeter
In der baden-württembergischen Landeshauptstadt wurde jetzt der Pflegestützpunkt Stuttgart offiziell eröffnet. Im Beisein der Landessozialministerin Karin Altpeter (SPD) sowie Vertretern des Stuttgarter Stadtseniorenrats und der AOK Stuttgart-Böblingen informierten die dort tätigen Mitarbeiterinnen über die Funktion und die Aufgaben dieser neuen Beratungseinrichtung. Sie richtet sich an Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, die in Stuttgart leben.

Sie finden in dem Pflegestützpunkt eine wohnortnahe, neutrale, unabhängige und kostenfreie Beratung zu allen Fragen der Pflegebedürftigkeit, Kostenübernahme durch die Pflegekasse, häusliche und stationäre Pflege sowie Angehörigenbetreuung. Schon jetzt gibt es in Stuttgart rund 12.000 pflegebedürftige Menschen, und es werden in den kommenden Jahren immer mehr.

Angesiedelt ist der Pflegestützpunkt Stuttgart im Sozialamt (Eberhardstr. 22, Stuttgart-Mittte). Dort gibt eine Stelle für die inneren und eine für die äußeren Stadtbezirke von Stuttgart. Kontakttelefon für die innneren Bezirke: 0711 - 216-32 64, Kontakttelefon für die äußeren Bezirke: 0711 - 216-64 00. Als offizielle Sprechzeiten bietet der Pflegestützpunkt derzeit folgende Termine an: Mo, Mi und Fr von 9-12 Uhr und Do von 16-17 Uhr.

Wichtig: Der Pflegestützpunkt Stuttgart berät nur Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Stuttgart. Aber auch in allen anderen Stadt- und Landkreisen von Baden-Württemberg gibt es inzwischen Pflegestützpunkte, insgesamt rund 50 Anlaufstellen. Ein genaues Verzeichnis mit Kontaktdaten finden Interessierte im Internet unter www.bw-pflegestuetzpunkt.de. Pflegestützpunkte wurden bundesweit aufgebaut – aufgrund des 2008 verabschiedeten Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes, das eine wohnortnahe und bedarfsgerechte medizinische Versorgung von Pflegebedürftigen zum Ziel hat.

Sozialministerin Karin Altpeter unterstrich bei der Einweihung des Stuttgarter Pflegestützpunkts die Bedeutung dieser Einrichtungen: "Wenn jemand aus der Familie oder aus der nahen Verwandtschaft plötzlich zum Pflegefall werde, ist das für die Angehörigen eine schwierige Situation. Sie müssten nicht nur den Schicksalsschlag verkraften, sondern sich auch ganz schnell darum kümmern, wer die Pflege übernimmt und woher das Geld dafür kommt. Genau für solche Fragen bieten die Pflegestützpunkte ihre umfassenden Beratungsangebote an“.

September 2011. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: Sozialministerium BaWü

Donnerstag, 18. August 2011

Altersgerechter Umbau - Stuttgarter Architektin berät Menschen ab 50

Architektin Leire Pagalday
Wer im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit in den eigenen vier Wänden bleiben möchte, sollte sich rechzeitig mit der baulichen Situation beschäftigen. Ist eine ebenerdige Dusche im Bad schon vorhanden? Lässt sich ein Treppenlift in das eigene Haus einbauen? Wie sicher sind Herd und andere elektrische Einrichtungen? Wo könnte eine Pflegekraft, zum Beispiel eine 24-Stunden-Betreuerin, wohnen?

Die Architektin und Dipl-Ingenieurin Leire Pagalday aus Stutgart hilft mit ihrem Planungs- und Beratungsbüro AltersTraum Menschen ab 50 in allen Fragen des altersgerechten Wohnens. Ob Information zu staatlichen Fördermitteln, Innenraumgestaltung/Umbauten, Erstellung von individuellen Wohnkonzepten oder altersgerechte Wohnungsanpassungen – die Fachfrau zeigt Möglichkeiten auf und hilft bei der Umsetzung. Immer wieder hält Leire Pagalday auch Vorträge, bei denen die Zuhörer erstaunt sind, mit welch einfachen Mitteln eine vorhandene Immobilie altersgerecht umgebaut werden kann und wie schnell eine Barrierefreiheit hergestellt ist.

Tipp der Architektin von AltersTraum: "Aufgrund der Kosten und kontingierten Fördermittel für den altersgerechten Umbau sollten vor allem Hausbesitzer nicht erst mit 80 entsprechende Maßnahmen planen, sondern je früher, desto besser." Leire Pagalday rät allen jungen Bauherren dazu, die Immobilie so zu gestalten, dass sie später ohne große Mühen altersgerecht umgerüstet werden kann. Auch aus einem weiteren Grund: In Zukunft werden in Deutschland Wohnobjekte mit Barrierefreiheit und altersgerechter Nutzungsmöglichkeit an Wert gewinnen und stark nachgefragt werden.

August 2011. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: AltersTraum Stuttgart