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Dienstag, 21. Februar 2023

Heimkosten in Baden-Württemberg extrem teuer - aktuelle Statistik des Verbands der Ersatzkassen zeigt Kostensteigerung auf

Ganz schön heftig: Im ersten Jahr Heimaufenthalt zahlen die Betroffenen bzw. deren Familien rund 2773 Euro pro Monat an Eigenbeteiligung. Die Zuschüsse der Pflegekasse sind schon rausgerechnet. Bundesweit wurde ein Durchschnitt von 2411 Euro ermittelt. Auch das ist eine Steigerung in den letzten zwölf Monaten von 278 Euro. 

Wie überall, so schlagen in der Verwaltung und Betreuung in Seniorenheimen gestiegene Energiekosten, höhere Löhne und allgemeine Lebenshaltungskosten wie Nahrung zu Buche.

Aktuell wurden diese Zahlen vom Verband der Ersatzkassen ermittelt. Wer als Heimträger mit Pflegekassen abrechnet, ist seit September 2022 verpflichtet, nach Tarif oder angepassten Tarifen die Pflegefachkräfte zu entlohnen. Diese Mehrkosten werden umgelegt - jeder Bewohner bzw. die Angehörigen zahlen es mit.

Entlastungszuschlag Pflegeheim - der Staat schießt zu

Was tut die Bundesregierung dagegen? Die sogenannten "Entlastungszuschläge Pflege" senken den Eigenanteil. Sie werden jedoch erst mehr, je länger eine Person stationär im Altenheim ist. Seit Januar 2022 gilt diese Regelung.

1. Jahr im Heim: 5 Prozent weniger Eigenanteil für den Posten Pflege

2. Jahr: 25 Prozent weinger

3. Jahr: 45 Prozent weniger

ab 4. Jahr: 70 Prozent weniger

In Baden-Württemberg zahlen Heimbewohner am meisten zu

Trotzdem müssen Heimbewohner oder ihre Familien finanziell ran. Wer in Baden-Württemberg nach vier Jahren im Altenheim die höchste Entlastung erhält, muss noch 1833 Euro jeden Monat privat bezahlen. Im Bundesdurchschnitt wurden 1671 Euro ermittelt.

Wichtig zu wissen: Neben den Kosten für Pflege und Betreuung gibt es noch die Punkte Unterkunft/Miete, Essen und Trinken sowie ein Investitionskostenzuschuss für die Einrichtung.


Februar 2023. Redaktion pflegeinfos.net


Donnerstag, 15. August 2019

Muss ich als Kind für Pflegeheimplatz meiner Eltern zahlen? Neues Angehörigen-Entlastungsgesetz bringt Verbesserung ab 2020

Als sinnvolle und überfällige Maßnahme begrüßt der Paritätische Gesamtverband das geplante Angehörigen-Entlastungsgesetz des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Nach Plänen des Ministeriums sollen ab 2020 Angehörige von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen, die Hilfe zur Pflege oder andere Leistungen der Sozialhilfe beziehen, erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro selber zahlen müssen.

Damit wird eine alte Forderung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sowie der Behindertenverbände umgesetzt. "Das ist nicht nur eine notwendige, finanzielle Entlastung, sondern auch eine überfällige Wertschätzung von Menschen, die pflegebedürftige Angehörige haben", erklärt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.


Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen profitieren unmittelbar. Nach Angaben des Ministeriums würden die Angehörigen von rund 275.000 Leistungsbeziehern erreicht. Darüber hinaus verschaffe die Regelung weitere Gerechtigkeit, denn die Selbstbeteiligungsgrenze gilt bereits bei älteren und bei erwerbsgeminderten Angehörigen. Schneider: "Dass hier gleichgezogen wird, ist gerecht und nur konsequent."

Darüber hinaus sieht der Gesetzentwurf Verbesserungen für Menschen mit Behinderung vor, die in Werkstätten arbeiten, von denen nach Angabe des Paritätischen Gesamtverbandes viele seiner Mitglieder mit Behinderteneinrichtungen profitieren würden. 


August 2019. Text/Quelle: ots

Samstag, 15. August 2015

Ab September 2019 nur noch Einzelzimmer in Altenpflege-Einrichtungen des Landes. BW-Sozialministerin Karin Altpeter hält am Konzept fest

Sozialministerin Katrin Altpeter hält trotz mancher Widerstände daran fest, dass es in Pflegeheimen und Heimen für Menschen mit Behinderungen vom 1. September 2019 an im Wesentlichen nur noch Einzelzimmer geben wird. Die entsprechende Übergangsfrist von 10 Jahren wurde in der Landesheimbauverordnung BaWü festgeschrieben, die 2009 in Kraft getreten war.

Darin werden zum Beispiel Vorgaben zu Standorten und Einrichtungsgrößen von Heimen gemacht (wohnortnah, nicht mehr als 100 Plätze) und Einzelzimmer werden vorgeschrieben, soweit Heime keine Wohnungen zur individuellen Nutzung bereitstellen. 

Mehr Rechts- und Planungssicherheit für Heimträger
In einem aufwändigen Abstimmungsprozess wurden sogenannte „Ermessenslenkende Richtlinien“ zur Anwendung der Landesheimbauverordnung erarbeitet und verabschiedet, insbesondere zu möglichen Ausnahmen und Befreiungen von der Einzelzimmervorgabe.

Ministerin Karin Altpeter (SPD): „Diese Richtlinien sind eine praxisorientierte Auslegungshilfe für die Heimaufsichtsbehörden im Land und sie bieten durch transparente Ermessenskriterien mehr Rechts- und Planungssicherheit für die Heimträger.“

Neubau einer Altenpflegeeinrichtung in Böblingen: Einzelzimmer sind hier Standard
 

An Richtlinien waren auch die Kommunen beteiligt
Die Ausarbeitung dieser Richtlinien wurde Altpeter zufolge von einer gemischt besetzten Arbeitsgruppe in einem Zeitraum von rund zwei Jahren begleitet. Vertreter der Leistungserbringer, der Pflegekassen, der Kommunen und des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg hätten mitgewirkt. „Es war mir ein Anliegen, die verschiedenen Fachkompetenzen in das Verfahren einzubinden“, erläuterte die Ministerin. „Dabei konnten viele der Anregungen aus diesem Kreis aufgenommen werden.“

Nach ihren Worten
 ist dadurch ein Interessenausgleich zwischen Heimträgern und Aufsichtsbehörden gelungen, weil die Frage der Einzelzimmer, der Wohngruppen sowie der Übergangs-, Befreiungs- und Ausnahmeregelungen transparent und für alle nachvollziehbar geregelt sei. 

Geschützte Privatsphäre auch für pflegebedürftige Menschen
Die Ministerin machte zugleich deutlich, dass im Interesse der pflegebedürftigen Menschen und Menschen mit Behinderungen an der Einzelzimmervorgabe grundsätzlich nicht gerüttelt wird. Sie verband damit zugleich ein Lob für all jene Einrichtungsträger, die die Einzelzimmervorgabe und die anderen baulichen Vorschriften der Landesheimbauverordnung bereits umgesetzt haben.

Altpeter: „Einzelzimmer gewähren auch in Heimen eine geschützte Privat- und Intimsphäre. Das Bedürfnis danach wird angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen in Zukunft noch weiter zunehmen. Die Achtung der Würde und der Selbstbestimmung sowie eine gute Lebensqualität für die in Heimen wohnenden Menschen sind für mich ein unverzichtbares Element unserer Pflegepolitik. Das Einzelzimmer als persönlicher und geschützter Rückzugsort ist dabei von zentraler Bedeutung.“ 


Die Landesheimbauverordnung zwingt niemanden allein zu leben
 

Ministerin Altpeter wies ausdrücklich darauf hin, dass niemand gezwungen werde, in einem Heim alleine zu leben. Die Landesheimbauverordnung lasse Wohneinheiten von zwei Personen ausdrücklich zu. Sie verhindere aber, dass Betroffene gegen ihren Willen mit Unbekannten in einem Zimmer zusammenleben müssen, weil kein Einzelzimmer für sie da ist. Mit den flexiblen Raumkonzepten, die die Verordnung zulasse und ermögliche, könnten alle „Vorteile“ von Doppelzimmern genutzt und gleichzeitig deren Nachteile vermieden werden.

Einzelzimmer im Altenheim können auf Wunsch verbunden werden

„Wenn etwa zwei Menschen zusammenleben wollen, können zwei nebeneinanderliegende Zimmer zusammengeschlossen und gemeinsam genutzt werden, indem zum Beispiel zwei Zimmer und ein gemeinsamer Sanitärraum durch einen Vorflur erschlossen oder zwei Zimmer durch einen flexibel gestaltbaren Durchgang miteinander verbunden werden. Mit solchen Raumkonzepten werden die Wahlmöglichkeiten von Heimbewohnern erheblich ausgeweitet und die Anpassung der räumlichen Umgebung an unterschiedliche und wechselnde Bedürfnisse erheblich verbessert“, so die Ministerin.

Karin Altpeter begrüßt die neue Landesheimbauverordnung
 

Abbau von Doppelzimmern führt nicht zu einem Engpass mit Pflegeheimplätzen
Karin Altpeter wandte sich auch gegen „durchsichtige Katastrophenszenarien“, wonach die Einzelzimmervorgabe zu einem Engpass bei Pflegeheimplätzen führe. Sie verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass sich die Zahl der Heimplätze in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert habe. Zudem seien laut Statistischem Landesamt von 2011 bis 2013 rund 200 neue, zusätzliche Pflegeheime entstanden. Nach den weiteren Angaben wurden im Jahr 2013 insgesamt 90.845 Menschen in stationären Einrichtungen versorgt. Dem stünden 100.243 verfügbare Heimplätze gegenüber.

Umsetzung der Einzelzimmervorgabe in Ballungszentren
In besonderen Fällen – wie etwa in Ballungszentren – lässt die Landesheimbauverordnung Altpeter zufolge zu, auch Heime mit mehr als 100 Plätzen zu bauen. Zudem werde die Angebotslandschaft für die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen gerade auch in Ballungsräumen immer vielfältiger, zumal es im neuen Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz (WTPG) des Landes neben der klassischen stationären Einrichtung auch die Möglichkeit gebe, Wohngemeinschaften zu errichten.

„Das macht es gerade auch in Ballungsräumen möglich, in kleineren Wohneinheiten (bis zu 12 Personen) im Quartier auf die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Menschen zu reagieren“, so die Sozialministerin. 


Bauliche Vorgaben für große Heime der Eingliederungshilfe

Altpeter zufolge hat die geplante Dezentralisierung großer Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen auch Auswirkungen auf bauliche Gestaltungsprozesse an den Zentralstandorten. Ziel sei es, für die Menschen mit Behinderungen im Rahmen der Dezentralisierung ein Höchstmaß an gleichberechtigter Teilhabe und Inklusion zu verwirklichen und zugleich an den zentralen Standorten die Vorgaben der Landesheimbauverordnung stufenweise umzusetzen. Mit dem Instrument eines „sukzessiven Anpassungsprozesses“ habe man dafür in den „Ermessenslenkenden Richtlinien“ nun einen geeigneten Weg gefunden.

Ergänzende Hinweise zum Thema

Die staatliche Heimaufsicht bei den 44 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg hat zur Aufgabe, ein würdevolles Leben und Wohnen in Heimen zu gewährleisten. Sie überprüft und berät Heime für Pflegebedürftige sowie für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Rechtliche Grundlagen für die Tätigkeit der Heimaufsichtsbehörden sind das Wohn-, Teilhabe-, und Pflegegesetz (WTPG) des Landes, das zum 31. Mai 2014 in Kraft trat. Daneben bestehen Verordnungen zu Personal und Heimmitwirkung sowie die Landesheimbauverordnung mit den „Ermessenslenkenden Richtlinien“.

Die stationären Einrichtungen haben eine 10-jährige Übergangsfrist zur Erfüllung der Einzelzimmervorgabe und der anderen Vorschriften der Landesheimbauverordnung bis zum 31.08.2019. In besonderen Fällen kann diese Frist sogar auf bis zu 25 Jahre ab Betriebsbeginn verlängert werden.Eine Verlängerung ist insbesondere dann möglich, wenn dies für die Refinanzierung betriebsnotwendiger Investitionen notwendig ist. 


August 2015. Redaktion pflegeinfos.net
Fotos: PR/Redaktionsarchiv

Montag, 10. August 2015

Seniorfirst Senioren- und Altenpflegeportal im Internet bietet viele hilfreiche Kontakte. Mit bundesweiter Suche nach Pflegeanbietern und Altenheimen

Das unabhängige Altenpflege-Portal seniorfirst.de ist schon länger aktiv, doch ständig kommen neue Einträge von ganz verschiedenen Unternehmen und Dienstleistern aus dem Bereich der Altenpflege, der ambulanten Pflege und Wohnformen im Alter hinzu.

Bundesweit können ältere Menschen, pflegende Angehörige, Familien oder Berater und Betreuer so komfortabel und schnell Anbieter vor Ort und in der Region finden. seniorfirst.de ist ein privates Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe. Es konzentriert sich mit dem Internetportal auf drei Kernbereiche:

Zum einen können sich Menschen im Seniorenratgeber darüber informieren, wie sie bis ins hohe Alter gesund und glücklich leben können. In kurzen, verständlichen Beiträgen werden Fakten und Lösungen beschrieben. Zum zweiten dient die Online-Pflegeberatung dazu, sich ausführlich über Pflegethemen zu informieren.

Logo des Infoportals für Senioren im Internet


Die dritte und tragende Säule von Seniorfirst im Internet ist ein umfassendes Informationsangebot über Wohnformen im Alter sowie die bundesweite Internet-Suche nach geeigneten Pflegeanbietern. So wird Betroffenen und Angehörigen maßgeblich dabei geholfen, die richtige Pflegeform für ihre ganz persönliche Situation zu finden.

Deutschlandweit können User auf der Webstie www.seniorfirst.de bequem nach stationären Pflegeanbietern, also öffentlichen, kirchlichen oder privaten Alten- und Pflegeheimen, suchen. Alles geht ganz schnell: einfach in der Suchmaske Ort oder Postleitzahl eingeben – und schon erhält man Ergebnisse aus dem definierten Nahbereich.

Die Grundidee des Adress-Portals für Seniorenthemen ist zu begrüßen: seniorfirst.de will eine kostenlose Präsentationsplattform für jeden Pflegeanbieter zu sein, damit das Informationsangebot über Heimplätze oder ambulante Pflegedienste nicht von finanziellen Interessen gelenkt wird. Am Ende müssen Menschen selbst entscheiden können, wo sie sich am besten aufgehoben fühlen, so das Credo der Macher.

Werden alle Pflegeanbieter angezeigt? In der Datenbank sind nahezu alle in Deutschland öffentlich registrierten Pflegeanbieter gelistet. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich daran, eine aktualisierte Listung von Pflegeheimen Altenheimen und Häuser für Betreutes Wohnen in Deutschland anzubieten.

Die Informationstiefe über die Alten- und Pflegeeinrichtungen variiert aber. Das hat folgenden Grund: Je nachdem, ob sich der Pflegeanbieter auf dem  Portal persönlich präsentiert und vertiefende Infos liefert oder ob auf marktzugängliche Daten zurückgegriffen wird, etwa aus Adressbeständen.

www.seniorfirst.de

August 2015. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Logo: PR/seniorfirst.de



Freitag, 7. August 2015

Unter StadtBranche.de finden Sie im Internet auch Pflegedienste, Altenheime, Seniorenanbieter und 24h Betreuung in Ihrer Stadt und Nähe

Für die schnelle Suche nach einem Seniorendienstleister, Alten- und Pflegeheim, Krankenhaus, ambulantem Dienst, Fachärzten, Sanitätshäusern oder einer 24h-Betreuung für Senioren ist das Internet längst das Medium Nummer eins.

Doch viele Online-Verzeichnisse und digitale Adressverzeichnisse im Internet sind nur Datensammlungen bzw. die Adressen dort werden automatisch erstellt. Und was fängt ein Suchender damit an, wenn er z.B. 50 ambulante Pflegedienste in Berlin vorgeschlagen bekommt, aber nur mit Adresse und oft mit fehlenden Daten wie Telefax oder Internet?

Positiv ab hebt sich davon das Adressverzeichnis StadtBranche.de. Unter dem Motto "Clevere Tipps Tag für Tag" ist es ein Magazin-Ratgeber und dazu ein nutzergepflegtes Anbieterverzeichnis.

Das bedeutet: Die Einträge nehmen die Unternehmen und Dienstleister selbst vor. Das garantiert die Aktualität, zudem können die Anbieter wie Pflegedienste, Pflegeheime oder 24h-Stunden-Betreuung in Texten ihre Leistungen darstellen. Natürlich verlinkt StadtBranche.de dann auf die Webseiten der Firmen.

Auf StadtBranche.de kann jeder Nutzer kostenfrei seine Webseiten eintragen und
seine Lieblings-Internetseiten vorstellen. Auch eine Kommentierung ist möglich sowie ein schnelles Löschen oder Ergänzen.


Deshalb unser Tipp: Wenn Sie nach lokalen Adressen und Kontakten in Ihrer Umgebung sind – für Senioren- und Pflegethemen, Gesundheit oder häuslicher Betreuung –, dann versuchen Sie es im Internet mit StadtBranche.de.

August 2015. Redaktion pflegeinfos.net

Freitag, 2. Januar 2015

Private Rosenhof Seniorenwohnanlagen - an 11 Standorten in Deutschland mit zahlreichen Service-Angeboten für ältere Menschen

Freizeit-Aktivitäten in einem Rosenhof Seniorenheim
Mahlzeiten werden auf Wunsch gemeinsam eingenommen

Es gibt immer mehr ältere Menschen, die sich ihre Eigenständigkeit im Alter ganz bewusst erhalten wollen und deshalb lieber selbstständig in einer Seniorenresidenz leben. Wieder andere hätten das Gefühl, ihren Kindern zur Last zu fallen, wenn sie bei ihnen wohnen würden. Mit anderen Worten: Das Zusammenleben mit der jüngeren Generation wird zwar häufig als Ideal dargestellt, entspricht aber oft nicht den Wünschen der älteren Menschen.

Einer von vielen guten Gründen, sich für eine private Seniorenwohnanlage zu entscheiden, ist sicherlich, dass trotz Unabhängigkeit von der Familie hier jeder von der Gemeinschaft in der Wohnanlage profitieren kann. Den Bewohnern der derzeit elf Rosenhof Seniorenwohnanlagen in Deutschland bieten sich eine Vielzahl gemeinsamer Aktivitäten. Das beginnt bei den Mahlzeiten, die nach Wunsch alleine oder eben auch in Gesellschaft im Restaurant eingenommen werden. Und setzt sich fort bis zum Schwimmbad mit einem Spa-Bereich. Hier stehen die Zeichen auf gemeinsame Erholung und gesunde Aktivität.

"Wer sich in eines unserer Appartements einmietet, kommt in den Genuss der zahlreichen, bereits im Preis enthaltenen Serviceleistungen", sagt Andreas Schaps, Geschäftsführer der Seniorenwohnanlagen. "Eingeschlossen sind nicht nur die Betriebskosten, Heizung und Wasser, sondern auch viele Aktivitäten und Veranstaltungen." Wo befinden sich die privaten Altenheime? Unter anderem an den Standorten Ahrensburg, Berlin-Zehlendorf, Erkrath bei Düsseldorf, Hamburg, Kronberg, Bad Kissingen und Travemünde. 

Die künstlerische Ader fördern
In den Rosenhof-Anlagen können sich die Bewohner ausgiebig vertrauten Hobbys widmen oder neue entdecken. In künstlerisch-handwerklichen Kursen kann man seine Kreativität ausleben, in der Leihbibliothek in alten und neuen Lieblingsbüchern schmökern und im Chor die Gesangstalente pflegen. Viele Interessensgruppen werden darüber hinaus von Bewohnern und für Bewohner selbst organisiert.

Moderne Technik wie PC und Internet-Anschluss vorhanden
Allen Bewohnern steht in der Bibliothek der Rosenhof Seniorenwohnanlagen kostenlos ein PC und ein WLAN-Anschluss zur Verfügung. So können sie via Internet mit ihren Kindern und Enkeln in aller Welt in Verbindung bleiben, den Kontakt zu ihren Freunden halten oder auch neue Freunde kennenlernen.

Wer sich mit Computern noch nicht so gut auskennt, der kann einen Kurs besuchen, in dem man lernt, das Internet zu nutzen. Und wenn die Kinder, Enkel und Freunde zu Besuch kommen, können sie sich in den Gästezimmern des Hauses einmieten.
Mehr Informationen zu den privaten Rosenhof-Seniorenresidenzen erhalten Interessierte unter Telefon Ahrenburg (04102) 49 040 oder im Internet unter www.rosenhof.de

Januar 2015. djd/Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/djd

Dienstag, 30. Dezember 2014

Flugfeld Böblingen-Sindelfingen: Bis 2015 entsteht hier eine Pflegeimmobilie. Träger wird das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg

Das Flugfeld Böblingen-Sindelfingen zwischen den beiden Kreisstädten ist eines der größen Entwicklungsgebiete für Wohnen und Gewerbe in Baden-Württemberg. Neben diesen Nutzern wird dort außerdem ein Gebäude für Betreutes Wohnen und ein Pflegezentrum mit 50 stationären Pflegeplätzen entstehen. Investor ist die Kiag Grundbesitz von Peter Kemmer. Als Bezugstermin ist Sommer 2015 angepeilt.

Für den Entwurf konnte Kemmer das Büro Willwersch Architekten aus Stuttgart gewinnen. Idee der Planer: Zwei U-förmige, fünfgeschossige Gebäudekörper bilden ein Quaree mit 15.000 Quadratmetern Gesamtfläche. In einem Trakt ensteht das Pflegezentrum, errichtet von der Kiag-Tochter Seniorenresidenzen Württemberg.

Es besteht aus einer 50 Einzelpflegezimmern nach dem neuen Hausgemeinschaftskonzept, 24 barrierefreien Stiftwohnungen für Angehörige sowie ambulanten Versorgungseinrichtungen. Betreiber des Zentrums wird das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg sein, ein sehr erfahrener Träger der Altenhilfe im Lande. 

Barrierefreie Wohneinheiten mit Pflegeservice
Betreutes Wohnen. Parallel entsteht mit dem „Domizil am See“ ein Wohnprojekt mit 60 barrierefreien Wohnungen, Laubengängen mit zusätzlichen Kommunikationsflächen sowie eigenen Gemeinschaftsräumen. Diese Einheiten werden einzeln an Eigennutzer oder Kapitalanleger verkauft. Den Vertrieb übernehmen HdB Haus der Berater, die Kreissparkassse Böblingen und die Vereinte Volksbank.

Betreuungsvertrag mit Wohlfahrtswerk

Die Wohnungen sind zwischen 56 und 96 Quadratmeter groß und kosten zwischen 175.000 und 369.500 Euro. Ein wichtiger Punkt hierbei: Den Bewohnern stehen im Betreuungsfall Personal und Leistungen des benachbarten Pflegeheims zur Verfügung – durch einen garantierten Service- und Betreuungsvertrag mit dem Betreiber des Pflegezentrums, dem Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg.

Breite Türen, barrierefreie Duschen
Die Wohnungen im "Domizil am See" werden auf Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten: barrierefreie und kurze Wege in den Wohnräumen, großzügige Bewegungsflächen, breite Türen, rutschhemmende Bodenbeläge sowie eine bodenebene Dusche sind Standard. Insgesamt verteilen sich die 60 Eigentumswohnungen über fünf Etagen. Jede Wohnung hat eine Loggia, die Wohnungen im Dachgeschoss verfügen über großflächige Dachterrassen. 

Gute Infrastruktur nebenan
Das neue Senioren- und Pflegezentrum auf dem Flugfeld entsteht direkt neben dem Ärztehaus Medicum. Zudem gibt es ebenerdige Zugänge zu den Naherholungsflächen am Langen See und zur Bahnunterführung, die in die Böblinger Innenstadt führt, wo 2014 das neue große Einkaufscentrum Mercaden eröffnet hat. Hier gibt es auch Grundversorger wie Rewe und Edeka. 

Projektentwickler mit Erfahrung 
Peter Kemmer gehört zu den wenigen Projektentwicklern, die sich auf Pflegezentren spezialisiert haben. In rund zehn Jahren hat er in der Region Stuttgart etwa 1000 Pflegebetten selbst gebaut oder entwickelt, so beispielsweise in Stuttgart das Pflegezentrum im Roser-Areal, das Haus Martin auf dem Pragsattel und das Pflegeheim mit Seniorenwohnungen auf dem Ludwigsburger Walcker-Areal.
 
Dezember 2014. Frank Bantle/Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR

Donnerstag, 22. August 2013

Auszeichnung für SeniVita. Betreiber von Pflegeeinrichtungen gilt als "innovativ und zukunftsweisend"

Der in Franken beheimetete Träger von stationären Pflegeeinrichtungen SeniVita ist von Entscheidern und Experten der deutschen Pflegewirtschaft zum "Betreiber des Jahres" gewählt worden. Ausgezeichnet werden mit diesem Titel Unternehmen, die in ihrem Gebiet "wirtschaftlich erfolgreich", "strategisch überzeugend", "'innovativ und zukunftsweisend" sowie "unternehmerisch vorbildlich" sind.

Auf dem jährlichen Fachkongress "Altenheim EXPO" konnte SeniVita-Gründer und Geschäftsführer Dr. Horst Wiesent Anfang Juli 2013 in Berlin die Auszeichnung in Empfang nehmen. Die 1998 gegründete SeniVita Gruppe ist mittlerweile mit 17 Einrichtungen und rund 1300 Mitarbeitern der größte private Betreiber von Einrichtungen der Alten-, Behinderten- und Kinderpflege in Nordbayern.

Verliehen wird die Auszeichnung vom Fachmagazin "Careur Invest", dessen Leser Vorstände und Geschäftsführungen von Unternehmen der Pflege-, Immobilien- und Finanzwirtschaft sowie Experten aus der Pflegebranche sind. "Sie wissen am besten, wessen Performance sie derzeit am meisten beeindruckt. Die Meinung der Branche zählt", so Holger Göpel von der Zeitschrift.

'Wir freuen uns umso mehr über diese Auszeichnung, weil sie die Anerkennung von Fachleuten aus der Branche und auch Mitbewerbern widerspiegelt. Vielleicht hat sich herumgesprochen, dass wir eine Lösung für drei drängende Probleme in der Altenhilfe gefunden haben. Erstens für den Fachkräftemangel dank unserer eigenen Berufsfachschule für Altenpflege. Zweitens für die schwierige Finanzierung von Pflegeeinrichtungen durch den nachhaltigen und soliden SeniVita Mix aus Genussrechten, Fremdkapital und Eigenkapital. Und drittens für den Anspruch von Pflegebedürftigen auf ein weitgehend selbstbestimmtes Leben in einer eigenen Wohnung", sagt SeniVita-Gründer Dr. Horst Wiesent.


AltenPflege 5.0: Große Anerkennung bei den Fachleuten fand insbesondere das innovative Konzept "AltenPflege 5.0" von SeniVita. Es handelt sich dabei um eine Kombination aus drei Bausteinen: seniorengerechtes Wohnen, häusliche Pflege und Tagespflege in einem Gebäude. Ein Vorteil dieses Konzepts sind auch flexiblere und arbeitnehmerfreundlichere Arbeitszeiten für die Beschäftigten. 
 
SeniVita will ihr Wachstum in Qualität und Quantität weiter fortsetzen. Kürzlich eröffnete das Unternehmen seine erste Pflegeinrichtung im Großraum München. Zwei weitere sollen bis 2014 folgen. Darüber hinaus entwickelt die Firma gerade vier weitere Standorte in Oberbayern und Franken. www.senivita.de

August 2013. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Senivita
 

Mittwoch, 7. August 2013

Agaplesion Bethanien Diakonie Sonderheft mit Schwerpunkt chronisch psychisch Kranke

Transparenz und Offenheit: Die Agaplesion Bethanien Diakonie in Berlin hat ein Sonderheft publiziert, das umfassende Einblicke in die Betreuung und Pflege von chronisch psychisch kranken Menschen in vollstationären Pflegeeinrichtungen gibt. Das 32-Seiten-Magazin trägt den Titel "Was ist schon normal?" und liegt in einer Printfassung und einer Online-Ausgabe vor.

Die Online-Ausgabe kann auf der Website der Einrichtung kostenlos heruntergeladen werden: http://www.bethanien-diakonie.de/berlin


Im Mittelpunkt der Pflege-Dokumentation stehen Menschen in den beiden vollstationären Pflegeeinrichtungen Bethanien Radeland und Bethanien Havelstrand in Berlin. Die Beiträge stammen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Bewohnerinnen und Bewohnern, die von persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse berichten, wie zum Beispiel von gemeinsamen Ausflügen.

Darüber hinaus beschreiben die Autorinnen und Autoren ihre Arbeit in der Beschäftigungs-, Kunst-, Musik-, Bewegungs-, Garten-, Tier- und Arbeitstherapie sowie der Seelsorge in der Bethanien Diakonie. Sie stellen außerdem die in ihren Häusern angewendeten Pflege- und Behandlungskonzepte wie Respectare, Deeskalation oder das Psychobiografische Pflegemodell nach Erwin Böhm vor und schildern den Alltag im Wohnhaus.

Ergänzt wird dieses Themenspektrum durch Beiträge über die gerichtliche Unterbringung nach § 1906 BGB, das Berliner Projekt (medizinische Versorgung in vollstationären Pflegeeinrichtungen) sowie ein Interview mit einem ehemaligen Bewohner, dem der Schritt zurück in das selbstständige, eigenverantwortliche Leben gelungen ist.

Fazit: Eine interessantes Magazin "von der Basis", lesenswert und eine gute Motivation für alle Mitarbeiter in der Pflege sowie Betroffene und ihre Angehörigen. 

August 2013. Redaktion pflegeinfos.net

Dienstag, 25. Juni 2013

Pflegelotsen-App jetzt kostenlos verfügbar. Schnelle Suche nach Pflegeheimen und Vergleichsmöglichkeit

Ab sofort können sich die Nutzer des Internetportals www.pflegelotse.de der Ersatzkassen auch von unterwegs aus einen schnellen Überblick zum Angebot von Pflegeeinrichtungen verschaffen. Die ausschließlich für das iPhone entwickelte App steht zum kostenlosen Download im Apple iTunes Store bereit. 



Einfach in der Suchmaske  "Pflegelotse" eingeben und schnell gelangt man zur Pflegelotsen-App des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek).

Die neue App bietet dem User die gewohnten Features des Internetportals www.pflegelotse.de. Dazu gehören die Umkreissuche, die Übersicht der Pflegeeinrichtungen auf der Trefferliste sowie die Detailansicht mit Adressen, Telefonnummern und Internetauftritten. Dabei vereinfacht die zusätzliche GPS-gesteuerte Standortbestimmung des Nutzers die Umkreissuche.


Darüber hinaus sind im vollständig abgebildeten Pflege-Transparenzbericht, der sogenannten Pflegenote, die Qualitätsdaten der einzelnen Einrichtungen als PDF-Dokument hinterlegt. Auch ein Vergleich einzelner Einrichtungen ist möglich: Im stationären bzw. teilstationären Bereich können Nutzer maximal zwei Einrichtungen in einer Vergleichsliste einander gegenüberstellen.

Der vom Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) entwickelte vdek-Pflegelotse ist eine einfach zu bedienende und leistungsstarke Suchmaschine im Internet (www.pflegelotse.de). Sie informiert aktuell und bundesweit über derzeit 13.325 ambulante und 10.944 stationäre Pflegeeinrichtungen und hilft bei der Suche nach einer geeigneten ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtung.



Juni 2013. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR

Montag, 13. Mai 2013

Seniorplace.de bindet Angehörige ein: Bewertungsportal für Alten- und Pflegeheime setzt auf Meinungen der Betroffenen

Fälle von Pflegemängeln in deutschen Alten- und Pflegeheimen rufen immer wieder große Verunsicherung hervor. Angehörige machen sich deshalb zurecht Sorgen, wenn für ein Mitglied der Familie ein Heimplatz gefunden werden muss. Viele haben Angst, ob sie das richtige Pflegeheim ausgewählt haben, zumal inzwischen bekannt ist, dass der "Pflege-Tüv" durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) oft skurille Dinge bewertet und so eine gute Gesamtnote entsteht, die aber nichts über die Pflegequalität aussagt.

Aus diesem Grund hat Seniorplace.de, mit über einhundert Anfragen täglich der führende Pflegeplatzvermittler in Deutschland, eine Qualitätsoffensive gestartet: Angehörige von Pflegebedürftigen, an die ein Heimplatz vermittelt wurde, bewerten die Qualität der Unterbringung und Versorgung – als Entscheidungshilfe für andere Familien in gleicher Situation. Inzwischen wurden über 8.000 Befragungen vorgenommen. „Unser Ziel ist es, ein bundesweites Pflegeheim-Vergleichsportal mit Kundenbewertungen aufzubauen, das für mehr Transparenz und letztendlich höhere Servicequalität bei Seniorenheimen sorgen könnte“, erklärt Geschäftsführerin Nicole Böwing, die www.seniorplace.de im Jahr 2003 gegründet hat.

Die Hotline der Kundenberaterinnen unter Telefon 0800 - 22 30 800 ist rund um die Uhr erreichbar und beantwortet kompetent und objektiv alle Fragen, die Angehörige von Pflegebedürftigen haben – etwa zur Pflegeversicherung, den Heimkosten, den Unterschieden zwischen Wohnformen für Senioren, zu Pflegeangeboten in der Region und natürlich zur Qualität. Die Familien wollen wissen, welche Einrichtungen gute Pflege leisten und wo Senioren bei guter Versorgung den letzten Lebensabschnitt würdevoll verbringen können. 


Wie viele Kritiker, so ist auch auch seniorplace.de der Meinung, dass die vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse vergebenen MDK-Noten hier nicht hilfreich sind, da diese kaum Rückschlüsse auf die tatsächliche Kundenzufriedenheit zulassen. So entstand die Idee, die Angehörigen direkt zu befragen und diese die vermittelten Alters- und Pflegeheime bewerten zu lassen. Nicole Böwing: „Nach dem Prinzip Von-Angehörigen-für-Angehörige bietet ein Bewertungsportal den Betroffenen eine echte, qualitative Entscheidungshilfe."


Expertin für Pflegeheime: Nicole Böwing, Gründern von seniorplace.de
Bewertet wird zum einen mit einer Sterneskala von eins (schlecht) bis fünf (sehr gut). Zum anderen werden auch qualitative Aussagen wie beispielsweise zur Pflegekompetenz und zum Preis-Leistungsverhältnis von den Angehörigen getroffen. Die Erkenntnisse aus über 8.000 Kundenbewertungen (Stand April 2013  sind: Häufig bemängelt wurden beispielsweise der Geruch in Pflegeheimen, ein Mangel an frischem Obst und zu wenig Auswahl beim Abendessen.


Problemfeld Personal: Zwar geben über 80 Prozent der Befragten an, die Pflegekräfte hätten trotz hoher Arbeitsbelastung immer ein offenes Ohr, allerdings wurde die Personalausstattung häufig als zu gering beurteilt. Aus den Umfragen geht auch hervor, dass viele der befragten Familien mit den Leistungen der Pflegeheime insgesamt sehr zufrieden sind: So erhielten 66 Prozent der Pflegeheime mindestens 4 Sterne, 26 Prozent davon sogar über 4,5 Sterne.

Die Bewertungen haben zudem praktische Konsequenzen: „Sollten wir eindeutige Hinweise auf Pflegemängel erhalten, können wir die Einrichtung zum Schutz unserer Kunden sofort aus der Vermittlung nehmen und nachfragen, mit welchen Maßnahmen das betroffene Pflegeheim auf die Kritik reagiert“, sagt Nicole Böwing.
 

Über Seniorplace: Der größte, online-gestützte Pflegeplatzvermittler in Deutschland bearbeitet nach eigenen Angaben über 36.000 Anfragen jährlich. Über die kostenlose 24-Stunden-Hotline 0800 - 22 30 800 können sich Pflegesuchende über Pflegewohnangebote informieren. Der Service ist unabhängig und kostenlos, da sich das Unternehmen durch ein bundesweites Netzwerk von Pflegeeinrichtungen finanziert. www.seniorplace.de

Mai 2013. Frank Bantle/Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/seniorplace.de

Montag, 26. November 2012

Alloheim-Seniorenresidenzen erlauben Hunde und Haustiere. Ältere Bewohner können ihre Lieblinge ins Heim mitnehmen

Ein interessantes Thema, mitten aus dem Leben: Was tun mit Struppi, wenn der ältere oder pflegebedürftige Hundebesitzer in ein Altenheim umziehen muss? Die meisten Senioreneinrichtungen genehmigen meist keine eigenen Tiere im Zimmer oder im Betreuten Wohnen – allenfalls ein paar Hasen oder Vögel, die im öffentlichen Bereich gemeinsam gehalten werden.

Einen anderen Weg gehen jetzt die Alloheim Senioren-Residenzen in Deutschland: Senioren können ihr Haustier beim Umzug in eine der 50 Residenzen mitnehmen. „Hund oder Katze zu betreuen, ist eine verantwortliche Aufgabe, die psychologisch und therapeutisch sehr wichtig ist. Regelmäßige Spaziergänge wirken sich auf die körperliche Konstitution der Senioren positiv aus“, sagt Thomas Kupczik, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen GmbH mit Sitz in Düsseldorf.

Die Erfahrung zeigt: Wenn bei älteren Menschen der Umzug in ein Altenheim ansteht, ist diese Veränderung der Lebenssituation meist sehr belastend. Die eigene Wohnung verlassen und aufgeben, eine neue Umgebung mit neuen Eindrücken, aber auch Ängste in Bezug auf die Zukunft, das alles sorgt für Gefühlsaufruhr. Hinzu kommt: Rund 40 Prozent aller Menschen, die in eine Alterseinrichtung ziehen, besitzen ein Haustier.

Der Gedanke, „was wird aus meinem Tier, wenn ich in ein Heim ziehe?“, sorgt bei vielen alten Menschen für zusätzliche Sorgen und Angst um das Wohlergehen ihres Lieblings. „Für viele alte Menschen sind ihre Haustiere ein wichtiger Bezugspunkt und quasi ein Familienangehöriger“, erläutert Geschäftsführer Thomas Kupczik die Idee. „Ihnen die Tiere bedingt durch einen anstehenden Umzug in ein Alters- oder Pflegeheim einfach wegzunehmen, ist nicht nur schlimm: Es sorgt bei ihren Besitzern für viele traurige oder sogar depressive Momente. Das wollen wir unbedingt verhindern!“
   
Ab sofort sind Haustiere wie Hunde, Katzen oder Meerschweinchen in allen Alloheim Senioren-Residenzen herzlich willkommen. Einzige Voraussetzung ist, dass sich die Bewohner nach wie vor selbst um ihr Tier kümmern können. „Personell würden wir es nicht hinbekommen, allen Tieren gerecht zu werden und mit dem Hund eines Bewohners zum Beispiel regelmäßig Gassi zu gehen“, sagt Thomas Kupczik. Mit welchen weiteren positiven Eigenschaften sich das Zusammenspiel von Haustieren in den Einrichtungen auswirkt, wollen die Alloheim Senioren-Residenzen mit einer langfristig angelegten Beobachtungsstudie belegen. Kupczik hofft, dass die „Alloheim-Idee Schule macht und Haustiere in Alterseinrichtungen schon bald zur Normalität werden.“

Infos zum Altenheimträger: Zur Gruppe der Alloheim Senioren-Residenzen GmbH gehören bundesweit in Kürze 50 stationäre Pflege-Einrichtungen mit ca. 6.000 Pflegeplätzen, 18 Einrichtungen mit Betreutem Wohnen sowie fünf ambulante Dienste. Die Philosophie der Häuser besteht in einem hohen Qualitätsanspruch in den Bereichen Wohnen, Lebensqualität, Betreuen, Service und Pflege. Die Gruppe bietet individuelle Wohn-, Betreuungs- und Pflegeformen aus einer Hand – für Menschen aller Pflegestufen.
Informationen unter Telefon (0211) 478 70-0 und im Internet unter www.alloheim.de

November 2012. Frank Bantle/Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: Arnulf Stoffel/Alloheim



Alloheim Senioren-Residenzen: Haustiere sind hier erlaubt


 
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Sonntag, 25. November 2012

Wie finde ich gute Altenpflegeeinrichtungen und Altenheime? Internetportal www.curendo.de ist ein neues Bewertungsportal für Angehörige und Überweiser



Das Internet-Pflegeportal curendo.de hat ein neues Bewertungsportal für Angehörige von Pflegebedürftigen eingeführt. Die unabhängige Pflege-Datenbankhilft dabei, den besten Pflegeanbieter am Wohnort des Pflegebedürftigen. Erreichbar ist die Datenbank online unter www.curendo.de/pflegeanbieter.

Sie ermöglicht Angehörigen und Pflegebedürftigen nicht nur die Suche nach einer geeigneten Einrichtung. „Vor allem können pflegebedürftige Menschen und pflegende Familienmitglieder Bewertungen anderer Betroffener einsehen und deren persönliche Erfahrungsberichte lesen“, erläutert Jacqueline Crichton, Portalmanagerin von curendo.de.

Mithilfe dieser Bewertungen kann man den Anbieter heraussuchen, der am besten geeignet ist. „Mehr als 20.000 Pflege-Angebote haben wir bereits in unser Verzeichnis aufgenommen“, hebt Crichton hervor. Neben Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen bietet die Datenbank eine Auswahl an Senioren-Wohngemeinschaften, ambulanten sowie stationären Pflegediensten und Hospizen.

Sind noch keine Bewertungen oder Berichte vorhanden, kann man selber einen Eintrag vornehmen. Wer also bereits eine bestimmte Einrichtung als Bewohner oder Besucher kennt, kann die in Anspruch genommenen Pflege-Angebote aller Art auf der Sternenskala von null Sternen (ungenügend) bis fünf Sternen (sehr empfehlenswert) bewerten. Für den Erfahrungsbericht steht ein Textfeld zur Verfügung. Mit dem Eintrag hilft man anderen, sich ein Bild von den Angeboten eines Dienstleisters zu machen. Um Missbrauch zu vermeiden, ist eine Anmeldung bei curendo.de nötig, um selber eine Bewertung abgeben zu können.

November 2012. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/curendo

Dienstag, 13. November 2012

AOK-Pflegenavigator noch besser - Altenheime und Pflegedienste bequem im Internet suchen

Im Juni 2012 hat der Deusche Bundestag das Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG) beschlossen, das Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen ab sofort zusätzliche Förderungen und Hilfestellungen bietet. Die AOK hat dies zum Anlass genommen, ihr Internetportal Pflegenavigator grundlegend zu überarbeiten.

Das Webportal hilft Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen bei der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst oder Pflegeheim. Die Pflegenavigatoren sind im Internet unter www.aok-gesundheitsnavi.de abrufbar. Sie verzeichneten allein in den vergangenen zwölf Monaten rund 15,5 Millionen Seitenaufrufe.

„Unsere Pflege-Navigatoren im Internet bieten nicht nur erweiterte Funktionen, sondern sind auch optisch ansprechender geworden“, sagt Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. So können nun Einrichtungen nach der Gesamtnote der Qualitätsprüfung sortiert werden. Für Pflegeheime ist zusätzlich auch eine Listung nach dem zu zahlenden Eigenanteil möglich. Bei der Anzeige des vom Heimbewohner zu zahlenden Entgelts sind so zum Beispiel eine maximale und eine minimale Höhe des Betrags wählbar.


Einfacher geworden ist auch die Suche im unmittelbaren Umkreis des Wohnortes. Per GPS-Koordination besteht für Nutzerinnen und Nutzer des Pflegenavigators der AOK die Möglichkeit, den aktuellen Standort bestimmen zu lassen. Die ermittelte Alten- und Pflegeheim wird dann auf Google-Maps dargestellt. Darüber hinaus lassen sich Pflegeinrichtungen aus der Merkliste übersichtlich miteinander vergleichen.

Aufgeführt sind auch die einzelnen Transparenzberichte der Heime und Pflegedienste. In diesen Berichten werden die Lei
stungen der Pflegeeinrichtungen sowie deren Qualität für Angehörige und Pflegebedürftige nach festgelegten Kriterien bewertet und in sogenannten Pflegenoten dargestellt. Die Transparenzberichte erstellt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK), die Pflegekassen veröffentlichen sie.

Die umfangreiche Datenbank der Pflegenavigatoren der AOK im Internet finden Sie hier:
www.aok-gesundheitsnavi.de

November 2012. Redaktion pflegeinfos.net

Samstag, 7. Januar 2012

Rund 12.000 Pflegeheime auf "Weisser Liste". Unabhängiges Internetportal informiert über freie Pflegeheimplätze

Bequem Pflegeheime suchen
Die Redaktion dieses Pflegeblogs ist Befürworter einer häuslichen, lokalen Pflege von Senioren und Pflegebedürftigen in ihrer gewohnten Umgebung. Doch nicht immer lässt sich dieser Wunsch erfüllen – oft sind es schwerwiegende gesundheitliche Probleme, die eine Heimunterbringung erforderlich machen, etwa nach einer Operation oder einem Reha-Aufenthalt.

Hilfestellung bei der Suche nach einem geeigneten Pflegeheim leistet neuerdings auch das Internet. Neben Eigendarstellungen von Heimen gibt es immer mehr Online-Verzeichnisse, in denen sich Pflegeheime vorstellen. Eines ist uns positiv aufgefallen – die "Weisse Liste" unter www.weisse-liste.de. Das unabhängige und nicht-kommerzielle Internetportal bietet einen neuen Service: Ab sofort können sich Pflegebedürftige und Angehörige über das Angebot von insgesamt rund 12.000 Pflegeheimen erkundigen. 

Als erstes Portal in Deutschland informiert die Weisse Liste bundesweit über aktuell freie Plätze in den Einrichtungen. Interessierte können zudem die Serviceangebote und die voraussichtlichen Kosten der Heime miteinander vergleichen. Eine individuelle Checkliste hilft, die Besichtigung der in Frage kommender Pflegeheime gezielt vorzubereiten und vor Ort die richtigen Fragen zu stellen. 

Wer hat die "Weisse Liste" ins Leben gerufen? Sie ist ein gemeinsames Projekt von Bertelsmann Stiftung, Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE (BAG SELBSTHILFE), Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen, FORUM chronisch kranker und behinderter Menschen im PARITÄTISCHEN Gesamtverband, Sozialverband VdK Deutschland und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Die Initiatoren wollen mit dem Internetportal www.weisse-liste.de eine individuelle Entscheidungshilfe für Patienten und Angehörige zur Verfügung stellen und für mehr Transparenz im Gesundheitswesen sorgen.

Der Umzug in ein Pflegeheim ist oft mit großer Verunsicherung verbunden. Häufig muss die schwierige Entscheidung in kurzer Zeit getroffen werden, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Ratsuchende könnten sich in der Weissen Liste nun erkundigen, welche Pflegeheime in ihrem Umfeld in Frage kommen. "Mithilfe der Checkliste können sie anschließend vor Ort überprüfen, welche der Einrichtungen am besten ihren Bedürfnissen entspricht", sagt Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung.  

Das sollten pflegende Angehörige über die "Weisse Liste" wissen:
• Die Informationen der Liste zu freien Plätzen, Kosten und Serviceangeboten beruhen auf Selbstangaben der Pflegeheime. 
• Die Pflegeheim-Checkliste kann individuell zusammengestellt werden. Die Nutzer können dabei aus bis zu 200 Fragen wählen, die für sie bei der Auswahl eines Pflegeheims von Bedeutung sind. 
• Ergänzt ist das Angebot des Portals um Informationen zu weiterführenden Beratungsmöglichkeiten. So zeigt die Weisse Liste etwa an, welche Pflegeberatungsstelle sich in der Nähe des jeweiligen Nutzers befindet. Dafür greift sie auf eine neue Datenbank des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) zu. 
• Das Patientenportal bietet außerdem Unterstützung bei der Suche nach dem passenden Arzt oder dem geeigneten Krankenhaus.
 
Portal mit Gesundheitsinfos
"Bei der Auswahl eines Pflegeheims spielen viele unterschiedliche Aspekte eine Rolle", sagt Werner Kubitza, Sprecher des FORUM chronisch kranker und behinderter Menschen im PARITÄTISCHEN Gesamtverband und Partner des Projekts Weisse Liste. "Wichtig ist den Menschen, dass sie gut versorgt und die Bewohner in der Einrichtung respektvoll behandelt werden", so Kubitza. Die Betroffenen besichtigten normalerweise zwei bis drei Pflegeheime, bevor sie sich entscheiden. Das Angebot der Weissen Liste helfe ihnen, dabei gezielt vorzugehen.

Januar 2012. ddp direct/Redaktion pflegeinfos.net 
Copyright Fotos: PR/Bertelsmann Stiftung