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Sonntag, 25. November 2012

Wie finde ich gute Altenpflegeeinrichtungen und Altenheime? Internetportal www.curendo.de ist ein neues Bewertungsportal für Angehörige und Überweiser



Das Internet-Pflegeportal curendo.de hat ein neues Bewertungsportal für Angehörige von Pflegebedürftigen eingeführt. Die unabhängige Pflege-Datenbankhilft dabei, den besten Pflegeanbieter am Wohnort des Pflegebedürftigen. Erreichbar ist die Datenbank online unter www.curendo.de/pflegeanbieter.

Sie ermöglicht Angehörigen und Pflegebedürftigen nicht nur die Suche nach einer geeigneten Einrichtung. „Vor allem können pflegebedürftige Menschen und pflegende Familienmitglieder Bewertungen anderer Betroffener einsehen und deren persönliche Erfahrungsberichte lesen“, erläutert Jacqueline Crichton, Portalmanagerin von curendo.de.

Mithilfe dieser Bewertungen kann man den Anbieter heraussuchen, der am besten geeignet ist. „Mehr als 20.000 Pflege-Angebote haben wir bereits in unser Verzeichnis aufgenommen“, hebt Crichton hervor. Neben Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen bietet die Datenbank eine Auswahl an Senioren-Wohngemeinschaften, ambulanten sowie stationären Pflegediensten und Hospizen.

Sind noch keine Bewertungen oder Berichte vorhanden, kann man selber einen Eintrag vornehmen. Wer also bereits eine bestimmte Einrichtung als Bewohner oder Besucher kennt, kann die in Anspruch genommenen Pflege-Angebote aller Art auf der Sternenskala von null Sternen (ungenügend) bis fünf Sternen (sehr empfehlenswert) bewerten. Für den Erfahrungsbericht steht ein Textfeld zur Verfügung. Mit dem Eintrag hilft man anderen, sich ein Bild von den Angeboten eines Dienstleisters zu machen. Um Missbrauch zu vermeiden, ist eine Anmeldung bei curendo.de nötig, um selber eine Bewertung abgeben zu können.

November 2012. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/curendo

Sonntag, 31. Juli 2011

Pflegeversicherung ab 2012 mit etwas höheren Leistungen

Ab 2012 erhöhen sich die monatlichen Zuzahlungen der gesetzlichen Pflegeversicherung für pflegebedürftige Personen. Davon profitieren auch pflegende Angehörige bzw. Pflegefälle, die eine private 24-Stunden-Kraft, zum Beispiel aus Osteuropa, beschäftigen. An finanziellen Leistungen gibt es dann folgende Unterstützung: Pflegestufe I, pro Monat 235 Euro (bisher 225 Euro). Pflegestufe II, pro Monat 440 Euro (bisher 430 Euro). Pflegestufe III, pro Monat 700 Euro (bisher 685 Euro).

Angehörige von Pflegepersonen werden die Erhöhung natürlich dankbar annehmen – am Grundproblem löst sie allerdings nichts. Noch immer wird die vollstationäre Pflege in Pflegeeinrichtungen durch die gesetzliche Pflegeversicherung deutlich höher subventioniert als die Pflege zu Hause, in den eigenen vier Wänden. Zum Verständnis nochmals die aktuellen Zahlen (ab 2012) – bei Aufnahme in ein Pflegeheim erhalten die Betroffenen allein schon in Pflegestufe I 1023 Euro, in Pflegestufe III sind es 1550 Euro.

Sie haben für sich oder Ihren Angehörigen noch keine Pflegestufe beantragt? Dann sollten Sie dies umgehend tun, um die finanziellen Leistungen, die Ihnen zustehen, in Anspruch nehmen zu können. So funktioniert es: Sie wenden sich an Ihre gesetzliche oder private Krankenkasse. Diese entsendet dann einen Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) bzw. von einem anderen Unternehmen (bei Privatversicherten) zum Antragsteller. Bei diesem Hausbesuch wird anhand klar definierter Kriterien die Pflegestufe ermittelt, die dann Grundlage für finanzielle Leistungen der Pflegeversicherung bildet. Genaue Auskünfte über die Einstufung und Ihre Rechte erteilen Ihnen die Krankenkassen.

Juli 2011. Redaktion pflegeinfos.net