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Montag, 12. September 2022

Neues Netzwerk für Pflege und Seniorenbetreuung in Berlin: "Rundum Pflege" bietet Dienstleistungen aus einer Hand

Führende Dienstleister der Pflegebranche in Berlin haben sich zum Bündnis „Rundum Pflege“ zusammengeschlossen. Das gemeinsame Ziel: Hilfe- und pflegebedürftige Menschen sowie deren Angehörige bedarfsgerecht über Möglichkeiten und Angebote der Pflege aufzuklären und zu beraten.

Dazu steht ein breites Netzwerk von Experten zur Verfügung, die bei der Planung und Umsetzung der Pflege inklusive bürokratischer Aufgaben und Beantragung von Zuschüssen unterstützen. 

Im Netzwerk haben sich drei Firmen zusammengeschlossen, die Wohnraumanpassung, Senioren-Tablets und Alltagshelfer für ältere Menschen anbieten.

Alle Infos und Kontakte hier www.rundumpflege.org

September 2022. Redaktion pflegeinfos.net

Freitag, 19. Juli 2019

Neue Smartphones für Senioren. Sicherheit und einfache Bedienung garantieren die Doro Telefongeräte für ältere Menschen

Wenn es um technische Produkte geht, ist Einfachheit ein stark unterschätzter Faktor. Das schwedische Unternehmen Doro, weltweit führender Anbieter im Bereich Telekommunikationslösungen für Senioren, fordert jetzt ein Umdenken.



Denn der hohe Wert einfach und besonders benutzerfreundlich konzipierter Produkte zeigt sich vor allem an der immer wichtigeren Kundengruppe der Best Ager und Senioren. Die Verfügbarkeit leicht zu bedienender innovativer Technologien ermöglicht generationenübergreifende Kommunikation und sichert Lebensqualität.

Smartphones Doro 8035 und Doro 8040 vereinfachen die Kommunikation

Die bei Senioren beliebten Smartphone-Modelle Doro 8040 und Doro 8035 ermöglichen Anwendern einen unkomplizierten Zugang zu zeitgemäßen Smartphone-Funktionen. Zudem erleichtern sie den Kontakt mit Familie und Freunden. Der Clou dieser Geräte: Sie benötigen keinerlei Vorkenntnisse, um den Umgang schnell zu erlernen. Die große Bandbreite an Nutzungsmöglichkeiten umfasst vereinfachtes Anrufen ebenso wie das Schreiben und Versenden von Nachrichten und Fotografieren.

Zudem punktet der Komfort-Modus des Doro 8035 mit besonders großen und kontrastreichen Bildsymbolen und Texten sowie einer „Ich möchte“-Schaltfläche, die die Kommunikation erheblich vereinfacht. Die Navigation basiert dabei auf Verben wie „Suchen“, „Entdecken“ oder „Hören“ sowie der Intention des Benutzers.

Außerdem merkt sich das Smartphone, welche Funktionen der Anwender am häufigsten nutzt. Beim ersten Einschalten des Telefons gibt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung dem Nutzer schnell und problemlos die nötige Orientierung.

Die Doro-DNA und was dahintersteckt

Mit zunehmendem Alter steigen auch die täglichen Herausforderungen. In der Kundengruppe der Senioren leiden insgesamt 82 Prozent unter Sehstörungen. Diesem Problem wirkt der Smartphone Hersteller Doro entgegen: Gut lesbare Displays und eine individuell einstellbare Textgröße gehören zum Standard der Smartphones.

Des Weiteren zeichnen sich Doro-Smartphones durch einen besonders lauten und klaren Klang sowie eine optimale Hörgerätekompatibilität aus. Auch für eine einwandfreie Bedienung ist gesorgt: Große, voneinander getrennte Tasten gestatten eine optimale Haptik. Das ergonomische Design sorgt zudem für einen einfachen und sicheren Halt des Smartphones.



SOS-Button für Hilfe
Bei dem letzten Glied der DNA-Kette dreht sich alles um das Thema Sicherheit. Beispielsweise bietet der SOS-Button auf der Geräterückseite in Notfällen schnelle Hilfe. „Mit unserem breiten Portfolio einfach zu nutzender Lösungen für Senioren und Menschen mit erhöhtem Hilfe- und Sicherheitsbedürfnis schlagen wir eine Brücke über Generationen hinweg“, erklärt Jörgen Nilsson, VP Consumer Segment bei Doro.

„Egal ob Smartphone, Remote-Eingriff für Angehörige oder intelligente Monitoring- und Alarmsysteme für Notfälle: Bereits in der ersten Entwicklungsphase neuer Produkte ist Einfachheit zugunsten der Anwender der Dreh- und Angelpunkt für alle weiteren Schritte."

www.dorodeutschland.de 

 Juli 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Doro Deutschland



Montag, 26. Februar 2018

Technologieanbieter Doro stellt neue digitale Lösung für Senioren vor. Mehr Sicherheit mit SmartCare by Doro durch direkten Kontakt zu Helfern und Familienmitgliedern

Innovative Technologien können Senioren dabei unterstützen, ihren Alltag sicherer und einfacher zu gestalten. Auf dem Mobile World Congress 2018  in Barcelona präsentierte der Telefon- und Technologieanbieter Doro seine neue Lösung SmartCare by Doro. Sie erweitert das Unternehmensportfolio innovativer technologischer Lösungen für Senioren.  
SmartCare by Doro ist eine cloudbasierte Technologie speziell für Personen, die sich um hilfsbedürftige ältere Menschen kümmern. Die Lösung verbindet Sensoren im Haus mit der Doro Cloud, um Verwandte oder Freunde automatisch zu alarmieren und zu benachrichtigen, sollte es zu einem Unfall kommen oder eine Verhaltensänderung auftreten.

„Wir wissen, dass Senioren so lange wie möglich zu Hause leben und unabhängig sein wollen. SmartCare by Doro wurde unter dieser Prämisse entwickelt. Mit unseren intelligent vernetzten Gesamtlösungen und Geräten, die das Leben sowohl für Senioren als auch für ihre Familien und Freunde erleichtern, möchten wir es Menschen auch im fortgeschrittenen Alter ermöglichen, länger in ihrem Zuhause zu leben. Gleichzeitig wollen wir auch eine nachhaltige Entwicklung der sozialen Sicherheit aktiv vorantreiben“, erklärt Robert Puskaric, CEO und Präsident von Doro. 


Steigerung der Lebensqualität von Senioren, deren Familien und Freunden
SmartCare by Doro verfügt über ein Home-Gateway und intelligente Sensoren, die mit dem Unified Cloud Service MyDoro verbunden sind. Hierdurch lassen sich die Sensoren mit Smartphones und Geräten der den Senior unterstützenden Angehörigen und der hilfebedürftigen Person verbinden. Das System erkennt selbstständig individuelle Verhaltensmuster, kann Unfälle in Echtzeit erkennen und im Notfall automatisch Alarm auslösen. Doro SmartCare by Doro basiert auf einer offenen Systemarchitektur, um die Konnektivität mit Sensoren und Geräten von Drittanbietern zu gewährleisten.

Direkte Notfallmeldungen und sonstige Infos
Beispiele aus der Praxis: Rutscht eine Person zu Hause auf der Treppe aus, erkennt der Sensor diesen Sturz automatisch und benachrichtigt Verwandte, Doro Alarm-Empfangszentren oder andere Dritte, die den betreffenden Senioren nun kontaktieren oder die bei Pflegediensten oder Notfalldiensten Bescheid geben und Hilfe anfordern können. Dank des Dienstes My Doro erhalten Angehörige und helfende Personen Benachrichtigungen über Aktivitäten im Haushalt sowie Warnungen und Alarme, beispielsweise „Der Kühlschrank wurde in den vergangenen 24 Stunden nicht geöffnet“ oder „Die Haustür wurde nicht richtig geschlossen“.


SmartCare by Doro wird abhängig vom jeweiligen Markt voraussichtlich im vierten Quartal 2018 erhältlich sein. Internet: www.dorodeutschland.de

Februar 2018. Redaktion pflegeinfos.net


Sonntag, 5. Mai 2013

Pilotprojekt easyCare: technische Assistenzsysteme in Seniorenwohnungen. Neue Wege im Betreuten Wohnen

Unter dem Schlagwort „Ambient Assited Living“ (AAL) fördert das Bundesforschungsministerium 18 Projekte, die neue Technologien mit dem sozialen Umfeld verbinden. Dazu gehören aufgrund der demographischen Entwicklung in Deutschland auch Projekte für die Generation 60plus – so auch easyCare, mit dem pflegende Angehörige unterstützt und entlastet werden sollen. Es gliedert sich in drei Komponenten – die Assistenzsysteme vor Ort, ein Pflegedokumentations- und Beratungsprogramm für das Fallmanagement (Zielgruppe: Pflegemitarbeiter) und ein Onlineportal für pflegende Angehörige.

Das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg als Träger von 18 Altenhilfeeinrichtungen und mobilen Dienstleistungen konnte jetzt erste Praxiserfahrungen sammeln: Unter dem Begriff SmartHome-Technologie hat sich ein innovatives Geschäftsfeld rund um Haustechnik etabliert. So kann der Eigentümer oder Mieter via Smartphone von unterwegs aus die Heizung steuern – und eines Tages sogar Gefriergut im intelligenten Kühlschrank auftauen lassen, ehe er nach Hause kommt. 

Mittels solcher Gebäudeautomations- und Interaktionstechnologien (auch technische Assistenzsysteme genannt) könnten in Zukunft Wohnungen von alten und pflegebedürftigen Menschen „überwacht“ und die Personen besser betreut werden. Vielversprechende Praxiserfahrungen sammelte  das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg. Es testete gemeinsam mit dem Forschungszentrum Informatik (FZI) aus Karlsruhe ein technisches Assistenzsystem im Karl-Walser-Haus in Ludwigsburg. Acht Objekte aus dem Betreuten Wohnen wurden mit Sensoren für Bewegung, Feuchtigkeit und Kontakte ausgestattet. Sie informieren bei Problemsituationen oder bei außergewöhnlichem Verhalten die zuständige Betreuungsperson per SMS oder über das im Pflegeberatungsprogramm „CareCM“ integrierte Warnsystem. Neben den Bewohnern waren die Koordinatorin des Betreuten Wohnens sowie der dort ansässige Mobile Dienst an der mehrmonatigen Testphase beteiligt.

Hintergrund: Die häusliche Pflege wird angesichts steigender Klientenzahlen, des Fachkräftemangels sowie sozialer Probleme (überforderte Angehörige!) zu einer Herausforderung für die Gesellschaft und insbesondere für die Träger der Altenhilfe. Auch beim Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg ist man sich einig, dass menschliche Zuwendung nicht durch Maschinen ersetzt werden kann – aber wo intelligente Technologien für Entlastung von Betreuern oder pflegenden Angehörigen sorgen, sollte ihr Einsatz wertfrei geprüft werden. 

Fall-Management-Software erfasst alle Daten  
Wie lief der Test im Ludwigsburger Karl-Walser-Haus ab? Die weißen Sensoren wurden überall in den Wohnungen installiert, am Bett, an der Haustüre oder beim WC, am Kühlschrank oder der Besteckschublade. Und sie gaben Meldung, wenn sich zum Beispiel ein Mieter über einen bestimmten Zeitraum nicht mehr in der Wohnung bewegt hat oder die Verweildauer im Bad länger als sonst üblich war. „Das Regelwerk der Warnungen basierte auf vordefinierten Schwellenwerten, die aber individuell angepasst werden können“, berichtet Tibor Vetter, der zuständige Projektleiter im Wohlfahrtswerk. So ging das Team davon aus, dass eine Person zwischen 23 und 7 Uhr schläft. Aktivitäten in dieser Zeitspanne wurden daher als ungewöhnlich erfasst und sorgten für Nachfragen beim Betroffenen.

Alle Informationen gelangten über eine Fall-Management-Software an die Adressaten. Dies könnten im Regelbetrieb Angehörige oder Pflegedienste sein – oder eine rund um die Uhr besetzte Alarmzentrale. „In einem Fall konnten wir über die Technik herausbekommen, warum ein Mieter plötzlich immer müde war“, erzählt die im Karl-Walser-Haus tätige Koordinatorin Susanne Riesch. Der Sensor meldete ihr per SMS, dass seit einigen Tagen der Vorratsschrank mit der Sprudelkiste nicht mehr geöffnet wurde – der Mann hatte zu wenig getrunken.

Frühwarnsystem gibt Bewohnern Sicherheit  
Entsprechend positiv äußerten sich die Pflegekräfte des Mobilen Dienstes in der Einrichtung: Die technische Unterstützung sei gerade in einer kritischen Situation hilfreich, etwa bei einem Sturz. Die zu benachrichtigende Person könne so schnell Hilfe organisieren. Als Rückmeldung von den Probanden kam, dass sie vor allem das Gefühl der Sicherheit schätzten. Während der Testphase wurden über 100 Warnungen in den Wohnungen angezeigt. Die meisten bezogen sich auf eine längere Verweildauer in Schlaf- und Badezimmern – meist aufgrund individueller Gesundheitsprobleme.

Neben der passiven Rückmeldung via Sensor umfasste das Projekt auch ein aktives Element: Die Teilnehmer erhielten einen Tablet-PC, den sie via Touchscreen bedienten. Gut lesbare, vorformulierte Sätze leisteten Hilfestellung: „Ich bin gestürzt“ oder, „Mein Gesundheitszustand hat sich verändert“ oder „Ich habe die Wohnung verlassen“ (die häufigste Rückmeldung). Diese Tagebucheintragungen wurden während der Erprobungsphase täglich kontrolliert. „Mit dem Tablet-PC wäre es möglich, auch Internettelefonie via Skype zu betreiben, Wetterberichte oder lokale News zu empfangen“, beschreibt Tibor Vetter den Mehrwert der Anwendung. Er verweist zudem auf zukünftige Features – etwa die Übermittlung von medizinischen Daten (Blutdruck, Diabetes) über den Tablet-PC an Ärzte.


easyCare erfolgreich erprobt – Weiterentwicklung geplant
 Am Ende des Projekts easyCare erfolgte eine Befragung aller Beteiligten. Das Team wollte wissen, ob das Assistenzsystem akzeptiert wurde und wo der optimale Nutzen für Bewohner und Betreuer liegt. So lautet das Fazit:

• Mit dem Assistenzsystem eröffnen sich neue Produkt- und Serviceangebote für die häusliche wie stationäre Pflege. Das easyCare-System kann problemlos in Privatwohnungen eingesetzt werden.

• Einige der Testmodule können in bereits bestehende Dienstleistungen integriert werden.

• Pflege- und hilfebedürftige Personen können länger ein selbstständiges Leben führen. Angehörige erlangen Sicherheit und müssen nicht ständig vor Ort sein.

• Die Sensoren sorgen für ständige und schnelle Informationen – im Vergleich zum Hausnotruf.

• Für Fachkräfte in der Altenpflege ergeben sich durch die bequemen und mobilen Kontroll- und Warnfunktionen zeitliche und arbeitspsychologische Vorteile.

• Das Assistenzsystem bietet Erweiterungsmöglichkeiten wie z.B. Integration von Hausnotruf, gebündelte Warnmeldungen für Pflegekräfte oder die Meldung, wenn eine Person länger die Wohnung verlässt (Urlaub oder Weglauftendenz).

Für das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart steht fest: Aufgrund der positiven Rückmeldungen der Testpersonen sowie der guten Zusammenarbeit mit dem FZI und der Koordinatorin des Betreuten Wohnens wird eine eigenständige Weiterentwicklung der Technologie und der neuen Dienstleistungen angestrebt.


Informationen über alle deutschen AAL-Projekte finden Sie hier: www.aal-deutschland.de

Mai 2013. Frank Bantle/Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR