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Donnerstag, 12. Februar 2026

Rutesheim, Kreis Böblingen: DRK mit Vortragsreihe "Wohnungsanpassung für alle Altersgruppen"


Im März 2026 bietet der DRK-Kreisverband Böblingen auch für Seniorinnen und Senioren aus Rutesheim eine öffentliche Vortragsreihe zum Thema „Wohnungsanpassung für alle Altersgruppen“ an. In acht Online-Vorträgen informieren Referenten darüber, welche Maßnahmen vorgenommen werden können, um Barrieren im häuslichen Bereich zu reduzieren und damit die Selbständigkeit im Alltag zu erhalten. 

Das können verschiedene bauliche Veränderungen, der Einsatz von Technik und Hilfsmitteln, oder die Anpassung von vorhandenen Möbeln sein.

Hier ein Überblick über die Themen und Termine:


Montag, 16. März, 10.30 bis 11.30 Uhr
„Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen“ mit Catherina Doppke

Montag, 16. März, 14 bis 15.15 Uhr
„Technische Hilfen für den Alltag“ mit Bernd Schulte

Dienstag, 17. März, 10.30 bis 11.45 Uhr
„Barrierefreie Badgestaltung Teil 1: Hilfsmittel“ mit Dieter Vogt

Dienstag, 17. März, 14 bis 15.15 Uhr
„Barrierefreie Badgestaltung Teil 2: Badumbau“ mit Dieter Vogt

Mittwoch, 18. März, 10.30 bis 12 Uhr
„Treppenbewältigung – von der Rampe bis zum Lift“ mit Dieter Vogt

Mittwoch, 18. März, 14 bis 15.15 Uhr
„Ortungssysteme – Möglichkeiten und Grenzen“ mit Bernd Schulte

Donnerstag, 19. März, 10.30 bis 12 Uhr
„Sicherheit für mich und mein Zuhause“ mit Dieter Vogt

Freitag, 20. März, 10.30 bis 11.30 Uhr
„ Barrierefreie und rollstuhlgerechte Küchenplanung“ mit Wolfgang Holfelder

Für die Teilnahme benötigt man einen Computer, einen Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone mit Ton und Mikrofon, wenn möglich auch Kamera. Eine Einwahl nur über das Telefon ist nicht möglich.


Anmeldung ist bis spätestens drei Tage vor dem jeweiligen Vortrag möglich und erfolgt per E-Mail an wohnberatung@drkbb.org oder unter Telefon 07031 6904403 bei Catherina Doppke vom DRK-Kreisverband Böblingen, Abteilung Wohnberatung. M

Februar 2026. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: Stadt Rutesheim/260305_monkeybusinessimages iStock-1440224128

 

 

WERBUNG:

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Freitag, 19. Juli 2019

Neue Smartphones für Senioren. Sicherheit und einfache Bedienung garantieren die Doro Telefongeräte für ältere Menschen

Wenn es um technische Produkte geht, ist Einfachheit ein stark unterschätzter Faktor. Das schwedische Unternehmen Doro, weltweit führender Anbieter im Bereich Telekommunikationslösungen für Senioren, fordert jetzt ein Umdenken.



Denn der hohe Wert einfach und besonders benutzerfreundlich konzipierter Produkte zeigt sich vor allem an der immer wichtigeren Kundengruppe der Best Ager und Senioren. Die Verfügbarkeit leicht zu bedienender innovativer Technologien ermöglicht generationenübergreifende Kommunikation und sichert Lebensqualität.

Smartphones Doro 8035 und Doro 8040 vereinfachen die Kommunikation

Die bei Senioren beliebten Smartphone-Modelle Doro 8040 und Doro 8035 ermöglichen Anwendern einen unkomplizierten Zugang zu zeitgemäßen Smartphone-Funktionen. Zudem erleichtern sie den Kontakt mit Familie und Freunden. Der Clou dieser Geräte: Sie benötigen keinerlei Vorkenntnisse, um den Umgang schnell zu erlernen. Die große Bandbreite an Nutzungsmöglichkeiten umfasst vereinfachtes Anrufen ebenso wie das Schreiben und Versenden von Nachrichten und Fotografieren.

Zudem punktet der Komfort-Modus des Doro 8035 mit besonders großen und kontrastreichen Bildsymbolen und Texten sowie einer „Ich möchte“-Schaltfläche, die die Kommunikation erheblich vereinfacht. Die Navigation basiert dabei auf Verben wie „Suchen“, „Entdecken“ oder „Hören“ sowie der Intention des Benutzers.

Außerdem merkt sich das Smartphone, welche Funktionen der Anwender am häufigsten nutzt. Beim ersten Einschalten des Telefons gibt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung dem Nutzer schnell und problemlos die nötige Orientierung.

Die Doro-DNA und was dahintersteckt

Mit zunehmendem Alter steigen auch die täglichen Herausforderungen. In der Kundengruppe der Senioren leiden insgesamt 82 Prozent unter Sehstörungen. Diesem Problem wirkt der Smartphone Hersteller Doro entgegen: Gut lesbare Displays und eine individuell einstellbare Textgröße gehören zum Standard der Smartphones.

Des Weiteren zeichnen sich Doro-Smartphones durch einen besonders lauten und klaren Klang sowie eine optimale Hörgerätekompatibilität aus. Auch für eine einwandfreie Bedienung ist gesorgt: Große, voneinander getrennte Tasten gestatten eine optimale Haptik. Das ergonomische Design sorgt zudem für einen einfachen und sicheren Halt des Smartphones.



SOS-Button für Hilfe
Bei dem letzten Glied der DNA-Kette dreht sich alles um das Thema Sicherheit. Beispielsweise bietet der SOS-Button auf der Geräterückseite in Notfällen schnelle Hilfe. „Mit unserem breiten Portfolio einfach zu nutzender Lösungen für Senioren und Menschen mit erhöhtem Hilfe- und Sicherheitsbedürfnis schlagen wir eine Brücke über Generationen hinweg“, erklärt Jörgen Nilsson, VP Consumer Segment bei Doro.

„Egal ob Smartphone, Remote-Eingriff für Angehörige oder intelligente Monitoring- und Alarmsysteme für Notfälle: Bereits in der ersten Entwicklungsphase neuer Produkte ist Einfachheit zugunsten der Anwender der Dreh- und Angelpunkt für alle weiteren Schritte."

www.dorodeutschland.de 

 Juli 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Doro Deutschland



Donnerstag, 13. Juni 2019

HelpPhone für Senioren: Welche digitalen Dienste helfen Senioren wirklich? Wo schafft Technik Sicherheit bei Senioren und Angehörigen?

E-Mails, Messenger, Wikipedia, Twitter: Ohne digitale Dienste arbeitet und lebt heutzutage niemand mehr. Auch im fortgeschrittenen Alter spielen Computer, Tablet und Smartphone eine wichtige Rolle. Wie Best Ager Internet und technologische Fortschritte bedürfnisgerecht für sich nutzen, zeigt HelpPhone-Hersteller Baser: 



Hilfreiche Helferlein im Alltag
Der Haushalt gehört zu den Dingen, die Menschen das ganze Leben lang begleiten. Wenn im Alter Kräfte und Gelenkigkeit ein wenig nachlassen, helfen Technologien, die Hausarbeit zu vereinfachen. Intelligente Saugroboter beseitigen Hausstaub regelmäßig von alleine. Smarte Kühlschränke checken selbstständig ihren Inhalt und erstellen bei fehlenden Lebensmitteln Einkaufslisten. Mit ganzen Smart-Home-Systemen lassen sich Alarmanlagen, Rauchmelder, Lampen und Heizungen auch von unterwegs per App bedienen und kontrollieren. 

Was nicht passt, wird passend gemacht

Möchten Ältere auch bei schwindender Sehkraft nicht Smartphones und Tablets verzichten, gibt es ein paar einfache Tricks, alle Programme vollumfänglich zu nutzen. Moderne Displays passen sich nämlich an ihren Besitzer an: Für die besser erkennbare Darstellung vergrößern sich Buchstaben beliebig.

In den Telefon-Einstellungen kehren Smartphone-Liebhaber zudem die Farben des Bildschirms um oder stellen auf Schwarz-Weiß-Modus. Das Auge kann Elemente so leichter erkennen. Alle neueren Geräte besitzen außerdem Vorlese-Modi. Damit müssen Nachrichten oder WhatsApp-Mitteilungen nicht mehr mühsam, mit der Nasenspitze fast auf dem Glas klebend, entziffert werden, sondern finden ihren Weg zum erwartungsvollen Empfänger durch den Gehörgang. 

Diese Funktion verwenden auch E-Reader: Auf dem Gerät geladene Bücher und Zeitungen wandeln sich so zu Hörbüchern.

#Stayfit #Stayhealthy

Körperliche und geistige Gesundheit gehen miteinander einher. Auch im besten Alter. Deshalb ist es wichtig, sich bewusst darum zu kümmern. Auch hier stehen digitale Helfer bereit: Kreuzworträtsel-Fans schwingen die virtuellen Bleistifte in zahlreichen kostenlosen Spiele-Apps (zum Beispiel "Kreuzworträtsel Free") und rätseln so oft und lange der Akku hält.

Das gleiche Angebot steht Sudoku-Fans in App- und Playstore zur Verfügung. "Lumosity" macht es sich zur Aufgabe, Erinnerungsvermögen und Wahrnehmung zu schulen. Mit 25 verschiedenen Spielen sichert die Smartphone-Anwendung Senioren die tägliche Runde Gehirnjogging.

Auch dem Pendant zum Geist bietet die smarte Technik Hilfe an: "Tägliche Senioren Fitness Übung" zeigt Übungen, die gezielt Schmerzen im Körper lindern. User bedienen die Applikation nach Belieben und finden schnell in einen eigenen Rhythmus, um Leib und Seele zu stabilisieren.

Neuerungen nutzen

Die engsten Banden knüpft meist die Familie. Da diese oft nicht vor Ort weilt, schafft moderne Technik Abhilfe. Skype und Messenger-Dienste helfen, Kontakt zu halten. Die App "Baloodo" geht noch einen Schritt weiter: Sie vernetzt Familienangehörige über Smartphones und Tablets miteinander. Anwendungen verknüpfen sich standortübergreifend und erleichtern das Bedienen des Geräts, indem Silver Surfer auf
dem eigenen Display externe Unterstützung durch einen Angehörigen bekommen.


Allen mit kleinen und größeren Enkelkindern hilft "A Story Before Bed", die großelterliche Fürsorge zu streuen. Omas oder Opas erstellen Ton- und Videoaufnahmen, während sie Kinderbücher aus der App vorlesen. Das Programm verschickt die Dateien an Sprösslinge zweiter Generation, die zeitgleich mitlesen und Bilder zur Geschichte anschauen. So funktioniert die Kommunikation auch bei großen Entfernungen.

Hilfe zur rechten Zeit

Hausnotrufe dienen dazu, das Sicherheitsempfinden zu steigern und im Notfall Leben zu retten. Ältere Menschen, die sich Aktivität und Unabhängigkeit bewahren möchten, befriedigt ein Hausnotruf oft nicht ausreichend, weil er den Bewegungsradius auf die eigenen vier Wände beschränkt.

Ein ortsunabhängiger Notruf wie das HelpPhone (www.helpphone.de) begleitet seinen Besitzer überall hin. Das Konzept umfasst eine 24-Stunden- Notruffunktion, GPS-Ortungstechnologie sowie Flatrate in alle Netze und einen im In- und Ausland greifenden Schutzbrief. In Misslagen drücken Besitzer die SOS-Taste des mobilen Gefährten - prompt meldet sich die Notrufzentrale des Deutschen Roten Kreuzes.

Eine Fachkraft erhält Einblick in die zuvor angelegte Krankenakte und liefert im Bedarfsfall den herbeieilenden Sanitätern lebensrettende Hinweise.
 

Juni 2019. Text: ots/Baser
Copyright Foto: PR/obs

Montag, 26. Februar 2018

Technologieanbieter Doro stellt neue digitale Lösung für Senioren vor. Mehr Sicherheit mit SmartCare by Doro durch direkten Kontakt zu Helfern und Familienmitgliedern

Innovative Technologien können Senioren dabei unterstützen, ihren Alltag sicherer und einfacher zu gestalten. Auf dem Mobile World Congress 2018  in Barcelona präsentierte der Telefon- und Technologieanbieter Doro seine neue Lösung SmartCare by Doro. Sie erweitert das Unternehmensportfolio innovativer technologischer Lösungen für Senioren.  
SmartCare by Doro ist eine cloudbasierte Technologie speziell für Personen, die sich um hilfsbedürftige ältere Menschen kümmern. Die Lösung verbindet Sensoren im Haus mit der Doro Cloud, um Verwandte oder Freunde automatisch zu alarmieren und zu benachrichtigen, sollte es zu einem Unfall kommen oder eine Verhaltensänderung auftreten.

„Wir wissen, dass Senioren so lange wie möglich zu Hause leben und unabhängig sein wollen. SmartCare by Doro wurde unter dieser Prämisse entwickelt. Mit unseren intelligent vernetzten Gesamtlösungen und Geräten, die das Leben sowohl für Senioren als auch für ihre Familien und Freunde erleichtern, möchten wir es Menschen auch im fortgeschrittenen Alter ermöglichen, länger in ihrem Zuhause zu leben. Gleichzeitig wollen wir auch eine nachhaltige Entwicklung der sozialen Sicherheit aktiv vorantreiben“, erklärt Robert Puskaric, CEO und Präsident von Doro. 


Steigerung der Lebensqualität von Senioren, deren Familien und Freunden
SmartCare by Doro verfügt über ein Home-Gateway und intelligente Sensoren, die mit dem Unified Cloud Service MyDoro verbunden sind. Hierdurch lassen sich die Sensoren mit Smartphones und Geräten der den Senior unterstützenden Angehörigen und der hilfebedürftigen Person verbinden. Das System erkennt selbstständig individuelle Verhaltensmuster, kann Unfälle in Echtzeit erkennen und im Notfall automatisch Alarm auslösen. Doro SmartCare by Doro basiert auf einer offenen Systemarchitektur, um die Konnektivität mit Sensoren und Geräten von Drittanbietern zu gewährleisten.

Direkte Notfallmeldungen und sonstige Infos
Beispiele aus der Praxis: Rutscht eine Person zu Hause auf der Treppe aus, erkennt der Sensor diesen Sturz automatisch und benachrichtigt Verwandte, Doro Alarm-Empfangszentren oder andere Dritte, die den betreffenden Senioren nun kontaktieren oder die bei Pflegediensten oder Notfalldiensten Bescheid geben und Hilfe anfordern können. Dank des Dienstes My Doro erhalten Angehörige und helfende Personen Benachrichtigungen über Aktivitäten im Haushalt sowie Warnungen und Alarme, beispielsweise „Der Kühlschrank wurde in den vergangenen 24 Stunden nicht geöffnet“ oder „Die Haustür wurde nicht richtig geschlossen“.


SmartCare by Doro wird abhängig vom jeweiligen Markt voraussichtlich im vierten Quartal 2018 erhältlich sein. Internet: www.dorodeutschland.de

Februar 2018. Redaktion pflegeinfos.net


Montag, 25. September 2017

Produkttipp bei Demenz und Alzheimer: Notrufarmband für Senioren mit Geo-Fencing-Funktion zur genauen Ortung und Sicherheitsverschluss

Anbieter Zembro bringt mit "Zembro Plus" eine neue Notruflösung für Senioren, die von Demenz oder Alzheimer betroffen sind, auf den deutschen Markt. Das innovative Gerät wurde entwickelt, um sowohl Privatpersonen wie auch professionellen Pflegeeinrichtungen die Betreuung von Senioren mit Gedächtnis- und Wahrnehmungsstörungen zu erleichtern. Die neue Notruflösung umfasst eine Geo-Fencing-Funktion und einen Sicherheitsverschluss, der nur von Pflegepersonal oder Familienmitgliedern des Seniors geöffnet werden kann.


Per Smartphone lässt sich Kontakt zum Senior herstellen



Das Zembro-Notrufarmband wurde entwickelt, um Senioren einen aktiven und selbstbestimmten Lebensstil zu ermöglichen. Mit dem Notrufarmband können Senioren im Ernstfall überall zu jeder Zeit Hilfe rufen. Zuvor festgelegte Notfallkontakte werden dann über die Zembro-App auf einem Smartphone alarmiert. So können Kinder, Nachbarn oder andere Familienangehörige den Standort des Trägers in der App einsehen und direkt auf dem Armband anrufen.

Ideal für Demenzpatienten
Mit Zembro Plus widmet sich der Hersteller nun auch der herausfordernden Betreuung von Senioren, die an Demenz oder Alzheimer leiden. Zugleich steigt auch die Belastung für Angehörige. „Das Zembro Plus Notrufarmband besitzt einen einzigartigen Sicherheitsverschluss, der nur mit Hilfe einer zweiten Person, z. B. eines Familienmitglieds oder Pflegers, geöffnet werden kann. So verhindern wir, dass Demenzpatienten das Armband selbstständig ablegen“, erklärt Johan De Geyter, CEO von Zembro. „Um die Armbandträger auch innerhalb von Gebäuden zuverlässig orten zu können, nutzt Zembro Plus spezielle Zembro-Beacons. Diese Sender können in den Bereichen angebracht werden, in denen sich der Träger bevorzugt aufhält.“

Geo-Fencing und professioneller Notrufservice

Das Notrufarmband ist zudem mit einer Geo-Fencing-Funktion ausgestattet. Durch GPS-Ortung kann eine virtuelle Grenze um ein festgelegtes Gebiet gezogen werden. Sobald der Träger des Notrufarmbands diesen sicheren Bereich verlässt, wird ein Alarm ausgelöst und die Notfallkontakte werden automatisch kontaktiert. Adressen können z.B. Familienmitglieder des Trägers oder Pflegepersonal sowie ein professioneller Notrufservice sein. Diese können den Träger über das Notrufarmband orten und sogar direkt mit ihm kommunizieren – das System funktioniert dann wie ein Telefon. Zembro Plus umfasst auch einen professionellen Notrufservice, der rund um die Uhr erreichbar ist.



Notfallarmband von Zembro: funktional und schön


Mehr Informationen unter: www.zembro.com




September 2017. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR





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Dienstag, 12. Mai 2015

Hausnotruf für ältere Menschen – neue Entwicklung von Karlsruher Gründerfirma easierLife mit Sensoren in der Wohnung

Sich zu Hause sicher fühlen – insbesondere für Ältere spielt das gute und sichere Gefühl eine große Rolle. Zum Glück gibt es mittlerweile viele technische Hilfsmittel für sicheres Wohnen im Alter, dazu gehört insbesondere der sehr verbreitete Hausnotruf.

Was aber ist, wenn die ältere Person den Notrufknopf einmal nicht bei sich trägt, liegen lässt oder in Folge von Demenz, Schwäche alles vergisst? Auch für dieses letzte "Restrisiko" kommen nun neue digitale Hightech-Lösungen zum Einsatz. Eine innovative Anwendung in diesem Bereich ist das easierLife-System einer jungen Karlsruher Firma.

Es funktioniert mit Sensoren in der Wohnung, die Bewegungen und bestimmte Aktionen (z.B. das Verlassen der Wohnung) automatisch registrieren. Sie erkennen kritische Situationen, beispielsweise wenn ein Senior morgens nicht aufsteht oder von einem Spaziergang nicht wie geplant nach Hause zurückkehrt. Oder wenn eine Person zu lange im Badezimmer oder der Toilette verweilt.

Schnelle Notfallmeldung aufs Handy
In solchen Fällen wird umgehend eine zuvor definierte Person vor Ort bzw. in der Nähe per Nachricht auf ihrem Smartphone informiert. Sie kann dadurch den älteren Menschen helfen bzw. Hilfe organisieren, wenn dies den Bewohnern selbst nicht mehr möglich ist. Erste Modellanwendungen laufen im Betreuten Wohnen. Aber easierLife lässt sich auch auf private Haushalte übertragen. In diesem Fall würden – statt der Koordinatorin – einfach die Angehörigen oder andere Bezugspersonen wie Nachbarn oder beste Freunde auf das Handy informiert. Privatanwender können sich über Apple oder bei Google-Android entsprechende Apps besorgen. 

Wohlfahrtswerk testet Sensorensystem im Karl-Walser-Haus
Inzwischen laufen Testphasen des Systems bei renommierten Partnern in der Altenpflege wie etwa dem Deutschen Roten Kreuz, der bruderhausDiakonie und dem Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg. Zum Einsatz beim Wohlfahrtswerk kommt das System im Karl-Walser-Haus in Ludwigsburg. Hier wurden
einige Wohnungen des Betreuten Wohnens mit Sensoren ausgestattet, die Notfallsituationen automatisch erkennen und die Koordinatorin vor Ort in einer kritischen Situation alarmieren. Dadurch genießen die älteren Menschen in Ludwigsburg noch mehr Sicherheit in ihren Wohnungen. Parallel ist jederzeit eine engmaschige Betreuung gewährleistet, ohne dass die Privatsphäre der Bewohner berührt wird. 

Auszeichnung auf der CeBIT 2015
Die clevere und schnell zu installierende Lösung easierLife wurde deshalb nicht umsonst auf der diesjähren IT-Fachmesse CeBIT ausgezeichnet. Im März 2015 erhielt die Start-up-Firma den "IKT Innovativ Preis" von Brigitte Zypries überreicht, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

Bewertet wurden neben den Qualifikationen und Erfahrungen des Teams auch das Marktpotenzial und Wettbewerbsfähigkeit des Produkts sowie Umsetzbarkeit und Innovationshöhe der Idee. Die siebenköpfige Jury um Romy Schnelle von der High-Tech Gründerfonds Management GmbH und Alexandra Prümke vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) sahen diese  bei easierLife gegeben. 

Weitere Informationen: Telefon (0721) 96 54 192, www.easierlife.de

Mai 2015. Redaktion pflegeinfos.net 
Copyright Fotos: PR 

Dienstag, 20. August 2013

Initiative Hausnotruf: Ältere Menschen als Berater, wenn es um neue Dienstleistungen für mehr Selbständigkeit im Alter geht

Treffen der Fokusgruppe zum Thema Selbständig im Alter

Von glücklich verliebt bis glücklich getrennt – wie leben Senioren heute? Was sind die Freuden und Leiden, die sie im Alltag beschäftigen? Und wie sieht ihr Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln aus? Die bundesweite Initiative Hausnotruf hat bei ihrer ersten Fokusgruppe mit sieben Senioren gesprochen. Ein erstes Fazit: Im Alter fehlt die Zeit.

Erfahrungsberichte: Im Mai 2013 trafen sich fünf Frauen und zwei Männer im Alter 65 bis 75 Jahren zur ersten Fokusgruppe der Initiative Hausnotruf. Die Senioren saßen bei Kaffee und Kuchen in Berlin zusammen und besprachen, diskutierten und hinterfragten leidenschaftlich, aber respektvoll das Thema "Selbständig im Alter". Unter der Leitung von Claudia Groetschel von der Geschäftstelle der Initiative Hausnotruf erzählten die Senioren ihre ganz persönlichen Lebenswege und wie sie heute leben. Danach befassten sie sich mit den Lösungen technischer Assistenzsysteme für den Komfort im Alltag und für Notfälle.

Die Fokusgruppe wurde ins Leben gerufen, um die Interessen und Bedürfnisse der heutigen Senioren jenseits von Statistiken noch genauer zu erfahren. Nur so ist es möglich, auch in Zukunft hilfreiche Lösungen und Dienstleistungen zu entwickeln, die den Alltag im Alter sicherer machen und erleichtern. Fazit: Zeit und Geld sind Mangelware. Handy, Internet und Mails sind auch für die Teilnehmer der Fokusgruppe Standard. Und die modernen Hausnotrufsysteme werden von allen als sehr sinnvoll erachtet.


Zum Beispiel erzählte Karin Heinemann (74) von ihrer Mutter: "Sie war schon immer ein großer Sturkopf. Auch als sie sagte, ich könne den Hausnotruf gleich wieder abmelden. Ironischerweise rettete ihr dann aber genau der rote Knopf das Leben, als sie nicht mehr alleine aus der Badewanne raus kam." Frau Heinemann selbst hat noch keinen Hausnotruf. Denn: Sie hat eine Abmachung, dass sie und eine Freundin sich jeden Morgen um 9 Uhr anrufen. Diese sei jetzt aber 14 Tage im Urlaub. "Jetzt ist da keine Kontrolle mehr. Und gerade bei Alleinstehenden bleibt immer die Angst: Was mache ich, wenn etwas passiert?."

Und so funktioniert der Service, der im Notfall Leben retten kann: Der handliche Sender verbindet sich auf Knopfdruck über Funk mit der Basisstation, die sofort die Hausnotrufzentrale anruft. Eine Mitarbeiterin ist Tag und Nacht vor Ort und klärt in einem Gespräch die Dringlichkeit der Lage. Bei Bedarf schickt sie den Bereitschaftsdienst vorbei. 


Auch Diskussionsteilnehmer Bernd Schirpke (66) wird sich später wahrscheinlich einen Hausnotruf holen, vielleicht sogar mit einer technischen Erweiterung um eine Videokamera. "Mein bester Freund hat eine schwere Krebstherapie durchgemacht. Ich habe ihn ein Jahr lang mit einer Videoüberwachung bei ihm zu Hause unterstützen können. Das war eine gute Sache."

Der erste Termin der Hausnotruf-Fokusgruppe war für alle Beteiligten ein Erfolg. Die Meinungen der Teilnehmer wurden hochgeschätzt, denn sie sind sowohl für die Kommunikation der Initiative als auch für die Planung vom Hilfsmitteln für das Leben älterer Menschen sehr wertvoll. Die meisten Teilnehmer waren angenehm überrascht über die Möglichkeiten der Hausnotrufsysteme – vor allem in Verbindung mit den neuen technischen Assistenzsystemen.

Und so steht der Planung der nächsten Fokusgruppe nichts im Wege. Sie wird voraussichtlich im Herbst 2013 in der Servicezentrale eines Hausnotrufanbieters stattfinden.


Die Initiative Hausnotruf ist eine Vereinigung von Hausnotrufspezialisten, bekannten Hilfsorganisationen sowie Herstellern technischer Geräte. Gemeinsam fördert sie die Vision, dass sich jeder ältere Mensch in Deutschland zu Hause und unterwegs sicher fühlen kann. 

Mehr Infos unter www.initiative-hausnotruf.de

August 2013. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Initiative Hausnotruf 2013

Schnelle Hilfe, nachdem der Hausnotruf ausgelöst wurde

Samstag, 17. August 2013

Betreutes Wohnen daheim in Hamburg: ASB Hamburg bietet neue Dienstleistung für alte Menschen und Pflegebedürftige an

Irmi Burg ist 92 Jahre alt und lebt seit 45 Jahren in einem Reihenhaus in Hamburg-Bahrenfeld. Sie ist trotz des hohen Alters noch sehr rüstig, aber hin und wieder kann es schon einmal passieren, dass sie etwas vergisst. Ihre Tochter Monika ist Mitte 60. Sie lebt in der Dachgeschosswohnung im selben Haus wie die Mutter, ist aber durch ihren Beruf als Übersetzerin vier Monate im Jahr beruflich und privat auf Reisen. Die Möglichkeit, dass ihre Mutter vielleicht irgendwann einmal nicht mehr so agil sein könnte und genau dann Hilfe braucht, wenn sie gerade mal wieder unterwegs ist, beunruhigte die Tochter zunehmend.

Es gibt zwar nette, hilfsbereite Nachbarn in Bahrenfeld und eine Haushaltshilfe, aber sind die auch genau dann erreichbar, wenn es zu einer Notfallsituation kommen sollte? Und dann die Frage, wie spreche ich dieses sensible Thema am besten an, ohne von der eigenen Mutter missverstanden zu werden? Monika Burg stand vor einem scheinbar unlösbaren Problem.

Inmitten dieser Sorge bekam sie den Flyer „Ich will bleiben, wo ich bin – Betreutes Wohnen zu Hause“ in die Hände. Bei diesem neuen Projekt des ASB Hamburg geht es darum, alleinstehenden, alten Menschen je nach individuellen Wünschen und Bedürfnissen Serviceleistungen anzubieten, die ein betreutes Wohnen in den eigenen vier Wänden ermöglichen. 


Zuhause im Alter: Irmi Burg (links) mit ihrer Tochter Monika


Bei der Bewältigung des Alltags geraten vor allem die Alleinstehenden häufig in den verschiedensten Situationen in Schwierigkeiten. Häufig sind es nur Kleinigkeiten, bei denen ein wenig praktische Unterstützung benötigt wird. Die Betroffenen wissen oft nicht, welche Hilfsangebote es überhaupt gibt und wo sie Hilfe bekommen. Und dann ist der Weg, diese Hilfe auch tatsächlich in Anspruch zu nehmen, oft sehr weit.


Leider gibt es nicht immer jemanden in der Familie, der sich kümmern kann wie im Falle von Irmi Burg. Umso erfreulicher ist es dann, wenn in der Fülle von Angeboten „ein Programm vorliegt, das nicht nur eine visionäre Konzeption ist, sondern auch mit so viel herzlicher, vertrauenerweckender Menschlichkeit vertreten wird“, äußert sich Monika Burg zufrieden.

Pflegende Angehörige in der Hansestadt Hamburg können sich über das ASB-Projekt „Ich will bleiben, wo ich bin – Betreutes Wohnen zu Hause“ wie folgt informieren:
• Im Internet auf www.asb-hamburg.de 
• Telefonisch bei der Projektkoordinatorin Anya Freese (Telefonnummer: 040-41 43 71 30)



August 2013. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/ASB Hamburg

Montag, 15. August 2011

Hausnotrufgeräte bringen Sicherheit zu Hause


Duschen mit einem Hausnotrufgerät am Arm


Abnehmende Mobilität im Alter und in den eigenen vier Wänden zu Hause muss das Duscherlebnis nicht einschränken. Mit einem mobilen Hausnotrufgerät ist Sicherheit gewährleistet. Denn viele Senioren wissen es: Mit dem Alter lässt die Freude am erfrischenden Nass nicht nach, es wächst aber die Angst vor Unfällen: Man könnte ausrutschen oder das Gleichgewicht verlieren. Dazu kommt die Ungewissheit, ob jemand den Vorfall überhaupt bemerken würde. Beim täglichen Gang ins Bad müssen Senioren jedoch nicht auf Sicherheit verzichten. Ein Hausnotrufgerät garantiert, dass schnell Hilfe vor Ort ist, falls doch mal etwas passiert.

Der Hausnotrufknopf ist wasserfest und kann problemlos beim Duschen oder Baden verwendet werden. Dabei wird er als Armband oder Halskette am Körper getragen. Bei Schwindelattacken, Unwohlsein oder nach einem eventuellen Sturz wird per Druck auf den Hausnotrufknopf sofort eine Verbindung zum Hausnotrufdienst aufgebaut. Dieser erkundigt sich nach dem aktuellen Zustand und schickt je nach Lage die notwendige medizinische Hilfe. Antwortet der Teilnehmer nicht, wird unverzüglich ein Krankenwagen auf den Weg geschickt. Die Angst, nach einem Sturz unentdeckt zu bleiben, wird damit genommen und der Hausnotrufnutzer kann so ungehindert seinen Duschgang genießen. Auch für Angehörige ist es beruhigend zu wissen, dass im Zweifelsfall schnell und zuverlässig Hilfe kommt.
Weitere Hilfen im Badezimmer von Senioren sind rutschfeste Unterlagen, die einem Ausrutschen vorbeugen. Gerade in Badewanne oder Dusche, wo man mit eingeseiften Füßen schnell den Halt verliert, sind Antirutschmatten sinnvoll. Ein Umkippen unter der Dusche lässt sich zudem mit Duschhockern oder -klappsitzen verhindern. Am besten sorgen Sie zusätzlich für einen schwellenfreien, bodengleichen Zugang zur Dusche, der die Stolpergefahr minimiert. Bei Badewannen erleichtern spezielle Sitze und Lifte den Ein- und Ausstieg und schützen vor dem Verlust des Gleichgewichts. Zusätzliche Sicherheit erhalten Sie durch Haltegriffe und -stangen entlang der Badewanne, an der Dusche und neben der Toilette. Besonders bei Schwindelattacken bieten diese die notwendige Stütze.


Beachten Sie außerdem, dass Badezimmer- und WC-Türen für Helfer möglichst von außen zu öffnen sind. Sorgen Sie für leicht zu bedienende Wasserhähne. So verhindern Sie Verbrühungen und damit verbundene Verletzungen.

Mehr Informationen gibt es bei der Initiative Hausnotruf. Diese unterstützt die Idee des unabhängigen Lebens im Alter. Sie bietet für Familien und Betroffene Informationen und Servicethemen zum Thema Hausnotruf an - ein System, das für Selbstständigkeit und längeren Verbleib in den eigenen vier Wänden steht. Mehr dazu im Internet unter www.initiative-hausnotruf.de
August 2011. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: www.initiative-hausnotruf.de