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Montag, 29. August 2022

Enzkreis, Kreis Böblingen: Mobile Dienste in Heimsheim versorgen Kommunen in den Nachbarlandkreisen


Mobile Dienste für ältere Menschen und Pflegebedürftige, Betreuung zu Hause, Hauswirtschaft, Grundpflege, Behandlungspflege - diese Dieste bietet das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg jetzt auch am neuen Stützpunkt in Heimsheim (Enzkreis) an. 
Zum Start werden neben Heimsheim insbesondere die Gemeinden Friolzheim, Neuhausen, Rutesheim, Renningen, Simmozheim, Tiefenbronn, Weil der Stadt, Weissach und Wimsheim angefahren.

Zentrale im Haus Heckengäu in Heimsheim
In Heimsheim unterhält die Trägerstiftung Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg bereits über 25 Jahren das Pflegeheim Haus Heckengäu. In dessen Gebäude sind auch die Räumlichkeiten der Mobilen Dienste untergebracht. Zunächst wird der Schwerpunkt der Tätigkeiten auf ambulanten Pflegeleistungen liegen. Angebote zur Betreuung und Haushalt können in kleinerem Umfang bereits zum Start geleistet werden. 

Seniorenhilfe soll schrittweise erweitert werden
Auch das Versorgungsgebiet wird nach und nach ausgeweitet. „Wir wissen, dass es einen großen Bedarf an Unterstützung in der eigenen Häuslichkeit gibt, und werden in die Region hineinwachsen“, erklärt die zuständige Leitung, Signe von Weyhe. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass genug Personal gefunden werden kann. Für Fach- und Hilfskräfte, die bisher einen längeren Arbeitsweg auf sich nehmen, sind die neuen Mobilen Dienste eine gute Chance, direkt vor der Haustüre zu arbeiten.

Der Stützpunkt ist erreichbar unter Telefon 07033-539170.
Direkt zum Angebot der Mobilen Dienste Heimsheim gelangen Sie hier.

August 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Wohlfahrtswerk

Donnerstag, 12. Mai 2022

Senioren-Abo gegen Führerschein: Stadt Stuttgart und VVS werben bei älteren Menschen für Umstieg auf Bus und Bahn


 

Die Stadt Stuttgart startete unter der Dachmarke „Stuttgart‐steigt‐um“ mit „Tausche deinen Führerschein gegen ein kostenloses Senioren‐Abo“ im Frühjahr 2022 eine weitere Kampagne.

Ein Jahr kostenlos Bus und Bahn fahren

Sie soll insbesondere ältere Menschen von den Vorteilen des öffentlichen Nahverkehrs überzeugen und zu deren Nutzung anregen. Die Stadt übernimmt hierfür in Kooperation mit dem Verkehrs‐ und Tarifverbund Stuttgart (VVS) die Kosten für ein Jahresticket, wenn die Seniorinnen und Senioren im Gegenzug ihren Führerschein abgeben.

50 Prozent der Senioren bleiben beim ÖPNV Seniorenticket

Bislang nutzten rund 5.800 Seniorinnen und Senioren im gesamten VVS‐Gebiet die Möglichkeit, ein Jahr lang kostenlos Bus und Bahn zu fahren. Davon waren mehr als 1.900 aus Stuttgart (Stand 3/2022). VVS‐Geschäftsführer Thomas Hachenberger sagt: „Es zeigt sich, dass zwei Drittel dieser Seniorinnen und Senioren die Angebote des ÖPNV bislang nicht regelmäßig wahrnahmen und etwa die Hälfte im zweiten Jahr das Jahresticket behält. Das werten wir als großen Erfolg.“

Plakate informieren über Angebot 

Teilnehmen können alle Personen mit Hauptwohnsitz im VVS‐Gebiet (ausgenommen Rems‐Murr‐Kreis), wenn sie älter als 65 Jahre sind oder ab 60, wenn sie bereits in Rente sind. Das Angebot gilt auch für VVS‐Bestandskunden.

Im Rahmen der Kampagne informieren Plakate beispielsweise in Bürgerbüros und Arztpraxen, Apotheken sowie bei Trägern von Freizeitangeboten für Seniorinnen und Senioren über das Angebot. Zudem werden Werbeflächen an Einkaufswagen in 48 Stuttgarter Supermärkten genutzt, um die Zielgruppe direkt zu erreichen.

Weitere Informationen unter https://www.stuttgart-steigt-um.de

Mai 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Stadt Stuttgart

Mittwoch, 11. Mai 2022

Regiobuslinien Baden-Württemberg: mehr Mobilität für ältere Menschen, die ohne Auto unterwegs sind

Mehr Mobilität auch für ältere Menschen in Baden-Württemberg, die keinen Wagen mehr haben. Das ist ein Baustein der geplanten ÖPNV-Strategie 2030 des Landes. Insgesamt 130 Einzelmaßnahmen zählen dazu, darunter auch eine Förderung der Regionalbuslinien.

Verkehrsminister Winfried Hermann sagt, das „Förderprogramm ist ein wichtiger Baustein der Verkehrswende im Land“ . Auf jeden Fall sind die Regiobuslinien ein Angebot für ältere Menschen Jetzt starten neu Busverbindungen, bestehende werden weiter betrieben.

Das Land Baden-Württemberg unterstützt bereits seit 2015 die Aufgabenträger im ÖPNV bei der Einrichtung von Regiobuslinien. Regiobusse binden Orte ohne direkten Schienenanschluss mit attraktiven Buslinien im Stundentakt an den Schienennahverkehr an. 

Mit Bussen schöne Ecken von Baden-Württemberg entdecken
Von diesen verkehren bereits vier Linien seit Mai 2021 im Nationalpark Schwarzwald und binden das Nationalparkzentrum Ruhestein aus allen Himmelsrichtungen klimaschonend an. Weitere sechs Linien gingen zum Fahrplanwechsel Ende 2021 in Betrieb. Eine weitere Linie wird im Laufe des Jahres 2022 starten. Ferner werden für vier bestehende Regiobuslinien eine Folgeförderung mit einem Fördervolumen in Höhe von ca. 3,2 Millionen Euro bewilligt.

Die folgenden Regiobuslinien sind bewilligt:

Baden-Baden Bhf - Ruhestein (Nationalpark Schwarzwald)
Achern - Ruhestein (Nationalpark Schwarzwald)
Baiersbronn - Ruhestein (Nationalpark Schwarzwald)
Freudenstadt - Ruhestein (Nationalpark Schwarzwald)
Wangen - Isny 
Schopfheim - Rheinfelden (ab 2022)
Dörzbach - Möckmühl
Leutkirch - Bad Wurzach
Tettnang - Meckenbeuren
Speyer - Wiesloch-Walldorf
Schwetzingen - Wiesloch-Walldorf

Die folgenden Regiobuslinien fahren weiter:

Kirchheim unter Teck - Flughafen Stuttgart
Leonberg - Flughafen Stuttgart
Kandern - Lörrach-Brombach
Calw - Weil der Stadt
 

Juni 2022. Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR

Sonntag, 24. Oktober 2021

VVS-Seniorenabo: Auto abgeben, ein Jahr kostenlos Bus und Bahn fahren - FDP Stuttgart fordert Verlängerung


Seit einem Jahr können ältere Menschen in Stuttgart ihren Auto-Führerschein abmelden - und erhalten dafür ein „kostenloses VVS-Seniorenabo“ bei Verzicht auf die Fahrerlaubnis. Die Aktion wird von der Stadt subvenioniert, im Haushalt sind entsprechende Mittel bereitgestellt.

Gerade laufen die Haushaltsberatungen im Gemeinderat für 2022/23. Die FDP im Stuttgarter Rat unter Führung von Matthias Oechsner und Sibel Yüksel haben beantragt, die Aktion fortzuführen.

Auf Bus und Bahn umsteigen im Alter
Die Landeshauptstadt Stuttgart und der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) fördern seit Oktober 2020 das Senioren-Abo: Rentner ab 60 Jahren und Senioren ab 65 Jahren, die ihren Hauptwohnsitz in Stuttgart haben, erhalten ein Jahr lang ein kostenfreies VVS-Abo, wenn sie auf ihren Führerschein verzichten.

Frei-Abo der Senioren gibt es über SSB

Die Abwicklung erfolgt über die Führerscheinstelle, die SSB AG verschickt das Jahresticket dann in Form einer entsprechenden polygoCard.Wie lief es bislang? Es gibt einen Zwischenbericht. Er sagt: Die Einführung des VVS-Senioren-Abos bei Rückgabe der Fahrerlaubnis unter den gegebenen Voraussetzungen ist ein voller Erfolg. Seit Start der Aktion Ende September 2020 bis Mai 2021 wurden rund 1.300 Anträge bearbeitet. Stand September 2021 sind insgesamt über 1.600 Anträge bearbeitet.

Fortführung bis 2023 für FDP sinnvoll
Das Projekt wurde für zwei Jahre konzipiert und endet im Ende September 2022. Erforderlich für die Fortführung sind Projektmittel in Höhe von 200.000 Euro im Jahr, sowie eine 1,0 EG 7 Personalstelle. Die FDP im Gemeinderat Stuttgart "erachtet die Fortführung des Projektes für mindestens zwei weitere Jahre für sinnvoll" und beantragt:
Fortführung des Projekts „Kostenloses SeniorenAbo bei Rückgabe des Führerscheins“ mit Mittel von EUR 100.000 für 2022 und EUR 200.000 für 2023.


Oktober 2021. Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/VVS


Montag, 25. Juni 2018

Vom richtigen Umgang mit Rollatoren. Ratgeber des ZQP mit Tipps für die sichere Handhabe der Senioren-Hilfsgeräte im Alltag

Rollatoren können helfen, sicherer zu gehen. Ein falscher Einsatz birgt hingegen Risiken. Der neue kostenlose ZQP-Ratgeber hilft beim richtigen Umgang mit der Gehhilfe.

Bei falscher Handhabung drohen Unfälle bis hin zu folgenschweren Stürzen. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat daher zusammen mit der Klinik für geriatrische Rehabilitation des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart den neuen Ratgeber „Rollator – Tipps zum sicheren Umgang“ entwickelt. Er soll dabei helfen, die rollenden Gehhilfen richtig zu nutzen.
 
„Fällt das Gehen nach einem Unfall, durch eine Erkrankung oder mit zunehmendem Alter immer schwerer, kann ein Rollator eine sinnvolle Hilfe sein, um mobil zu bleiben. Es sollten aber einige grundlegende Dinge beachtetet werden – angefangen bei der richtigen Auswahl bis zum sachgerechten Training. Mit diesem Ratgeber wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen möglichst sicher mit ihrem Rollator umgehen können“, erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP. 

Der neue Ratgeber zeigt entsprechend, wann ein Rollator nützlich sein kann und was bei der Auswahl eines geeigneten Modells wichtig ist. Auch praktisches Zubehör wird vorgestellt. Da es wichtig ist, den Rollator individuell auf den Nutzer einzustellen und die richtige Köperhaltung einzunehmen, erhalten die Leser praktische Tipps, auf was dabei geachtet werden sollte. 


Hinzu kommen zahlreiche Hinweise, wie sie konkrete Herausforderungen im alltäglichen Umgang mit den Gehhilfen meistern können: sei es beim Hinsetzen und Aufstehen oder beim Überwinden von Hindernissen, zum Beispiel einer Bordsteinkante. Auch das Ein- und Aussteigen mit dem Rollator aus dem Bus wird Schritt für Schritt erklärt. Darüber hinaus informiert der Ratgeber zum Beispiel darüber, wie das Gerät funktionstüchtig bleibt und die Wohnung mit kleinen Tricks für eine barrierearme Nutzung umgestaltet werden kann.


In Bewegung zu bleiben ist auch deswegen so wichtig, weil eingeschränkte Mobilität ein erheblicher Risikofaktor für Pflegebedürftigkeit ist. „Körperliche Aktivitäten im Alltag können dazu beitragen, Pflegebedürftigkeit vorzubeugen oder ihr Fortschreiten zu verzögern. Spezielle Hilfsmittel wie ein Rollator helfen dabei – vorausgesetzt sie werden richtig benutzt“, so Suhr.
 

Die Informationen des Ratgebers sind qualitätsgesichert und unabhängig erarbeitet. Die Printausgabe kann kostenlos auf www.zqp.de bestellt werden. Ebenso finden Besucher der Stiftungs-Webseite dort weitere kostenlose Informationsangebote für pflegebedürftige Menschen, Angehörige und professionell Pflegende.


Juni 2018. Redaktion pflegeinfos.net

Mittwoch, 21. Februar 2018

Robert-Bosch-Krankenhaus, Klinik für Geriatrische Rehabilitation: Roboter Andago hilft beim Bewegungstraining nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma

Christine Bühler, Direktorin Recht und Sonderbereiche und Geschäftsführerin des Vereins Freunde und Förderer der Robert-Bosch-Krankenhauses; Prof. Dr. med. Clemens Becker, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation; Ulf Merbold, 1. Vorsitzender des Vereins Freunde und Förderer des Robert-Bosch-Krankenhauses)gen

Mit dem neuen Roboter „Andago“ können ältere Patienten in der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart ab sofort ein intensives Training zahlreicher Alltagsbewegungen und Gleichgewichtsübungen absolvieren. So folgt der Roboter intuitiv der Bewegung des Patienten durch elektrisch angetriebene Räder vorwärts und rückwärts, bei seitlichen Wendungen sowie beim Gehen über Hindernisse und unterschiedliche Oberflächen. Eine dynamische Gewichtsentlastung sowie ein Sicherungssystem verhindern Stürze und Verletzungen und ermöglichen den Patienten ein angstbefreites Training. 

Mobilität wieder herstellen!
Nach einem Schlaganfall, einem Schädel-Hirn-Trauma oder anderen neurologischen Verletzungen kann eine intensive Therapie zu einer deutlichen Verbesserung der Bewegungsfähigkeit und des Befindens der Patienten beitragen. „Die Wiederherstellung der Mobilität ist für die meisten älteren Patienten das mit Abstand wichtigste Therapieziel“, erklärt Prof. Dr. med. Clemens Becker, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Robert-Bosch-Krankenhaus/RBK. „Häufig ist es gleichbedeutend mit der Möglichkeit, ins eigene Wohnumfeld zurückzukehren.“

Ex-Astronaut Ulf Merbold begeistert
Die Therapie mit dem hochmodernen Roboter ermöglicht der Verein Freunde und Förderer des Robert-Bosch-Krankenhauses, der die Beschaffung des „Andago“ getragen hat. Der 2004 gegründete Verein unterstützt auf der Basis von Spendengeldern innovative Projekte und Forschungsvorhaben, die nicht im Rahmen der Regelversorgung finanziert sind, um so die medizinische, therapeutische und pflegerische Qualität im Sinne einer ganzheitlichen Patientenversorgung weiter zu steigern. 

Der erste Vorsitzende und frühere Astronaut, Ulf Merbold, hat sich im Januar 2018 selbst von den Vorteilen überzeugt, die der durch den Förderverein finanzierte Roboter für die Patienten bringt: „Der hochmoderne Roboter unterstützt die Patienten hervorragend beim Muskelaufbau und erleichtert das Bewegungstraining deutlich. Gleichzeitig fördert er die Konzentration und Koordinationsfähigkeit.“

Tag der offenen Tür am 10. März 2018 Die Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums findet ein Tag der offenen Tür statt, an dem auch der Trainingsroboter „Andago“ im Einsatz sein wird. Termin: Samstag 10. März 2018, von 10 bis 16 Uhr, Auerbachstr. 110, 70376 Stutttgart.

Februar 2018. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/RBK 

Andago im Einsatz



 

 

Montag, 11. November 2013

Treppenlifte bewahren vor gefährlichen Stürzen im Haushalt. Anbieter Hawle bietet Infos auch zu Fördermöglichkeiten durch Pflegeversicherung

Die meisten Unfälle ereignen sich bekanntermaßen im Haushalt. Was viele nicht wissen: Vor allem ältere Menschen ziehen sich in den eigenen vier Wänden gefährliche Verletzungen zu. Laut der Aktion "Das sichere Haus" betreffen 90 Prozent aller tödlichen Stürze im Haushalt Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Steile Treppen, erst recht mit ausgetretenen und rutschigen Bodenbelägen, stellen eine latente Gefahr für Prellungen, Brüche oder noch schlimmere Verletzungen dar. Wer den Ruhestand selbstständig und vor allem sicher in den eigenen vier Wänden verbringen möchte, sollte sich daher rechtzeitig mit barrierefreien Umbauten befassen. Insbesondere Treppenlifte können die gefährlichsten Stolperfallen im Haus wirksam "entschärfen".

Treppenlifte – passend für jedes Treppenhaus  
Bei einem eingeschränkten Bewegungsapparat sind Treppenlifte, zum Beispiel vom Anbieter Hawle, ein wichtiges Hilfsmittel, um die eigene Mobilität zu erhalten. Jede Anlage wird dabei für die baulichen Gegebenheiten maßgeschneidert. "Wichtig ist das Maßnehmen durch Fachleute vor Ort, damit der Treppenlift anschließend lange und sicher funktioniert. Wichtig ist zudem ein zuverlässiger Vor-Ort-Service", empfiehlt Christian Lucaci, Technischer Leiter von Hawle Treppenlifte. "Sogar steile Treppenhäuser mit Steigungen von bis zu 75 Grad, zum Beispiel in Altbauen, lassen sich mit einem Lift problemlos ausstatten."

 

Treppenlift im Innenbereich
Auch für Außen und den Garten gibt es Lösungen
Die praktischen Hilfsmittel erhalten die Mobilität der Bewohner bis ins hohe Alter – und zwar nicht nur innerhalb der eigenen vier Wände, sondern dank ihrer wetterfesten Ausstattung auch im Außenbereich. Ob gerade oder geschwungen, ob weiträumig oder eng: Für jedes Treppenhaus oder jede Außentreppe, beispielsweise an Hauseingängen oder im Garten, lässt sich die passende Lösung realisieren. Zahlreiche Anregungen dazu sind unter www.hawle-treppenlifte.de zu finden. 
 
Nutzen Sie die Fördermöglichkeiten durch Pflegekassen und Staat 
In vielen Fällen leistet die Pflegeversicherung einen Zuschuss zum Einbau eines Treppenlifts. Jeder Fall wird gesondert entschieden. Die häufigsten Fragen zur Antragstellung, zu den Voraussetzungen und zur Höhe der Zuschüsse sind in einer Infobroschüre zusammengefasst, die unter www.hawle-treppenlifte.de zum Herunterladen zur Verfügung steht. Oder Sie bestellen Sie telefonisch beim Unternehmen unter Tel: (02295) 901 604. Zudem können bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Darlehen in Anspruch genommen werden. Vielfach unterstützen auch Länder und die Kommunen den barrierefreien Umbau.

November 2013. djd/PR
Copyright Fotos: djd/Hawle 

Einfache Bedienung auch bei eingeschränkter Motorik möglich
 

Donnerstag, 23. August 2012

Neues Dienstleistungskonzept für Senioren in Stuttgart plus Laden mit nutzerfreundlichen Artikeln für ältere Menschen

In Stuttgart-Vaihingen begreift eine Existenzgründerin die demographische Entwicklung als Chance und realisiert ein neues Einzelhandels- und Dienstleistungskonzept für ältere Menschen – gemäß der "Forschungsagenda der Bundesregierung für den demographischen Wandel: Das Alter hat Zukunft" (November 2011). Darin geht es um die Forschung und die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen für ältere Menschen mit dem Ziel, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern.

In Stuttgart-Vaihingen hat die Existenzgründerin Susanne Kleger diese Tatsache begriffen und ein für die Region Stuttgart bislang einzigartiges Konzept gegründet. Auf der strategischen Verknüpfung seniorengerechter Produkte und Dienstleistungen basiert ihre Unternehmensidee SENIOpartner. „Für jede Lebenssituation und jedes Alter gibt es mittlerweile das passende Produkt sowie qualifizierte Dienstleistungen“, zeigt sich Firmengründerin überzeugt.

Nachlassender Sehkraft, reduzierter Motorik und eingeschränkter Mobilität kann beispielsweise mit praktischen, einfach bedienbaren Produkten begegnet werden. In Susanne Klegers kleinem Ladengeschäft „SENIOpartner“ am Vaihinger Markt findet sich daher ein Sortiment an funktionellen, nutzerfreundlichen Artikeln. „Mindestens ebenso wichtig ist aber auch die Unterstützung durch professionelle Fachkräfte, wenn es ohne Hilfe im Seniorenhaushalt nicht mehr geht“, sagt Susanne Kleger.

Mit einer Hilfe an der Seite wird der Einkauf, die Reinigung der Wohnung, das Erledigen der Wäschdie Pflege des Gartens auch im Alter zum Kinderspiel. Daher kümmert sich die Unternehmerin um die pünktliche Ausführung von solchen Dienstleistungen. Darüber hinaus bietet Susanne Kleger die Vermittlung von qualifiziertem Betreuungs- und Pflegepersonal an, besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der 24-Stunden-Betreuung.

Ihre über 20-jährige Berufserfahrung in den Bereichen Betreuung, Pflege und Rehabilitation garantiert den Kundinnen und Kunden fachliche Qualifikation und einen riesigen Erfahrungsschatz. Das Geschäft befindet sich am Vaihinger Markt 24, 70563 Stuttgart-Vaihingen, Telefon (0711) 958 990 42. www.seniopartner.info
 

August 2012. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: Archiv



Dienstag, 22. November 2011

Chronische Rückenschmerzen im Alter vermeiden – wo Best-Ager ab 50 und Senioren Tipps finden

Rückentraining auch im Alter wichtig
Unternehmungslustig, sportlich und ungeheuer aktiv: Menschen ab Mitte 50 sind heute so agil wie nie. Mit fortschreitenden Jahren kommt es jedoch immer häufiger vor, dass Rückenschmerzen die Unternehmungslust bremsen. Dabei ist gerade die Chronifizierung der Schmerzen ein Problem, denn die Nerven "lernen" den Schmerz. Das heißt: Hat sich ein Schmerzgedächtnis entwickelt, können schon kleinste Reize die unangenehmen Kreuzbeschwerden auslösen.

Der Aufbau einer gesunden Muskulatur ist deshalb enorm wichtig, um bis ins hohe Alter mobil und unabhängig zu bleiben. Das gilt auch für ältere Menschen, die ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen wollen. Nur wer sich sicher in der eigenen Wohnung, über Treppen und bei Besorgungen außer Haus bewegen kann, bewahrt sich seine Selbständigkeit. Expertentipps für einen gesunden Rücken:

1. Muskeln brauchen ständig Training – auch im Alter
Früher schien Krafttraining jungen Menschen vorbehalten, doch diese Vorstellung kann man inzwischen getrost als überholt betrachten. Die meisten Fitnessstudios bieten heute nicht nur spezielle Kurse an, sondern verfügen auch über moderne Geräte, die bedürfnis- und altersgerecht eingestellt werden können. Fragen Sie gezielt an Ihrem Ort nach Seniorenkursen in Fitnesstudios nach! Oder wählen Sie gezielt Studios mit Gesundheitskompetenz – wie zum Beispiel die Einrichtungen von Kieser Training. Gerade im Alter ist Muskeltraining wichtig. Denn: Wird die Muskulatur nicht ausreichend stimuliert, baut sie kontinuierlich ab. Das schränkt Ihren Bewegungsradius ein, macht Sie unsicher und steigert Ihre Verletzungsanfälligkeit.

2. Fachinformationen sammeln und medizinische Erkenntnisse berücksichtigen

Leicht entsteht bei Senioren eine Schmerzspirale, wenn sie nicht reagieren: Die unangenehmen Beschwerden treten immer häufiger auf und bestimmen zusehends den Alltag. Um diese Spirale zu vermeiden, empfehlen Experten nicht zuletzt all jenen Patienten, die gern einmal die Zähne zusammenbeissen und den Schmerz sogar über Monate tapfer aushalten, sich frühzeitig behandeln zu lassen. Werden die Schmerzen effektiv gelindert, können Betroffene wieder in Bewegung kommen – die beste Grundlage für dauerhafte Schmerzfreiheit. Unter www.special-rueckenschmerz.de gibt es im Internet umfassende Informationen dazu.

3. Verspannungen effektiv lösen

Seniorenkurs im Fitnessstudio
Einen möglichen Ausweg aus Schmerz, Schonhaltung und weiteren Beschwerden bieten Mittel, die die Schmerzen lindern und zusätzlich Verspannungen lösen. Dabei haben sich insbesondere muskelentspannende Wirkstoffe wie Flupirtin, etwa in Trancolong, bewährt. Der Wirkstoff kann für Schmerzfreiheit sorgen und fördert zugleich die Normalisierung des Muskeltonus sowie die Lösung von chronischen Verspannungen. Ist die Beweglichkeit wieder hergestellt, empfehlen Experten ein spezielles Krafttraining, das die Rückenmuskulatur gezielt kräftigt und stabilisiert.

November 2011. djd/Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: djd/thx/Trancolong

Mittwoch, 14. September 2011

Rollator von schwäbischem Hersteller mit Gesamtnote "gut" bei ÖKO-TEST-Prüfung

Note "gut" für diesen Rollator
Das Magazin ÖKO-TEST prüfte in seiner Ausgabe August 2011 zehn Rollatoren unterschiedlicher Hersteller in einem umfangreichen Belastungstest. Darunter war auch das Modell "Diamond Deluxe" des schwäbischen Herstellers Drive Medical aus Insy. Mit dem Gesamturteil "gut" gehört dieser Rollator zu den Gewinnern des anerkannten Test-Magazins.

In die Gesamtnote flossen Kriterien wie die Stabilität, Sicherheit und Handhabung der Rollatoren ein. So wurden die Hilfsmittel unter anderem einem ausführlichen Praxistest unterzogen. Positiv befand die Redaktion von ÖKO-TEST die Stabilität und Sicherheit des Diamond Deluxe sowie seine Flexibilität. Er war bei den getesteten Modellen der einzige Rollator, der sich besonders klein zusammenklappen und bei Bedarf für den Transport mit einer Pflegeperson verwenden lässt.

Zwar bemängelte die Redaktion die Breite des Rollators von Drive Medical - nach Angaben des Herstellers wurde diese jedoch bewusst gewählt, um besondere Stabilität sowie ein sicheres und bequemes Fahrverhalten des Diamond Deluxe zu gewährleisten. Weiter lobt die Test-Zeischrift: "Er ist mit seinen abnehm- und schwenkbaren Fußstützen als einziger Rollator im Test auch als Transportstuhl verwendbar".


Wer sich für die Anschaffung eines Rollators interessiert, dem sei die August-Ausgabe 2011 von ÖKO-TEST empfohlen. In dem Beitrag werden sehr viele Tipps zum Rollator-Kauf mitgeteilt. Der Leser erfährt genau, worauf er achten soll und was ein guter Rollator können muss. Das Heft kann über die Internet-Adresse www.oeko-test.de oder telefonisch beim Verlag bestellt werden (gegen Gebühr). Telefon Frankfurt 069 -365 06 26 26. 

September 2011. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: Drive Medical, Isny

Montag, 15. August 2011

Hausnotrufgeräte bringen Sicherheit zu Hause


Duschen mit einem Hausnotrufgerät am Arm


Abnehmende Mobilität im Alter und in den eigenen vier Wänden zu Hause muss das Duscherlebnis nicht einschränken. Mit einem mobilen Hausnotrufgerät ist Sicherheit gewährleistet. Denn viele Senioren wissen es: Mit dem Alter lässt die Freude am erfrischenden Nass nicht nach, es wächst aber die Angst vor Unfällen: Man könnte ausrutschen oder das Gleichgewicht verlieren. Dazu kommt die Ungewissheit, ob jemand den Vorfall überhaupt bemerken würde. Beim täglichen Gang ins Bad müssen Senioren jedoch nicht auf Sicherheit verzichten. Ein Hausnotrufgerät garantiert, dass schnell Hilfe vor Ort ist, falls doch mal etwas passiert.

Der Hausnotrufknopf ist wasserfest und kann problemlos beim Duschen oder Baden verwendet werden. Dabei wird er als Armband oder Halskette am Körper getragen. Bei Schwindelattacken, Unwohlsein oder nach einem eventuellen Sturz wird per Druck auf den Hausnotrufknopf sofort eine Verbindung zum Hausnotrufdienst aufgebaut. Dieser erkundigt sich nach dem aktuellen Zustand und schickt je nach Lage die notwendige medizinische Hilfe. Antwortet der Teilnehmer nicht, wird unverzüglich ein Krankenwagen auf den Weg geschickt. Die Angst, nach einem Sturz unentdeckt zu bleiben, wird damit genommen und der Hausnotrufnutzer kann so ungehindert seinen Duschgang genießen. Auch für Angehörige ist es beruhigend zu wissen, dass im Zweifelsfall schnell und zuverlässig Hilfe kommt.
Weitere Hilfen im Badezimmer von Senioren sind rutschfeste Unterlagen, die einem Ausrutschen vorbeugen. Gerade in Badewanne oder Dusche, wo man mit eingeseiften Füßen schnell den Halt verliert, sind Antirutschmatten sinnvoll. Ein Umkippen unter der Dusche lässt sich zudem mit Duschhockern oder -klappsitzen verhindern. Am besten sorgen Sie zusätzlich für einen schwellenfreien, bodengleichen Zugang zur Dusche, der die Stolpergefahr minimiert. Bei Badewannen erleichtern spezielle Sitze und Lifte den Ein- und Ausstieg und schützen vor dem Verlust des Gleichgewichts. Zusätzliche Sicherheit erhalten Sie durch Haltegriffe und -stangen entlang der Badewanne, an der Dusche und neben der Toilette. Besonders bei Schwindelattacken bieten diese die notwendige Stütze.


Beachten Sie außerdem, dass Badezimmer- und WC-Türen für Helfer möglichst von außen zu öffnen sind. Sorgen Sie für leicht zu bedienende Wasserhähne. So verhindern Sie Verbrühungen und damit verbundene Verletzungen.

Mehr Informationen gibt es bei der Initiative Hausnotruf. Diese unterstützt die Idee des unabhängigen Lebens im Alter. Sie bietet für Familien und Betroffene Informationen und Servicethemen zum Thema Hausnotruf an - ein System, das für Selbstständigkeit und längeren Verbleib in den eigenen vier Wänden steht. Mehr dazu im Internet unter www.initiative-hausnotruf.de
August 2011. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: www.initiative-hausnotruf.de