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Sonntag, 25. Mai 2025

Ruhestand im Ausland: Was Senioren bei Steuern, Rente und Krankenversicherung beachten müssen


Ob Italien, Spanien oder Thailand – ein Ruhestand im Ausland ist für viele Rentner ein Lebenstraum. Das angenehmere Klima, geringere Lebenshaltungskosten und ein entspannter Alltag versprechen einen sorgenfreien Lebensabend. Um das genießen zu können, ist die richtige Vorbereitung entscheidend. Was Rentner beim Auswandern in puncto Steuern, Krankenversicherung und Co. beachten müssen, erklärt Sabine Brandl, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH.

Gute Gründe für das Auswandern

2024 erhielten 237.000 Deutsche ihre Rente ins Ausland überwiesen. „Einer der Hauptgründe: Die monatlichen Fixkosten sind in Ländern wie Italien, Spanien, Portugal oder Thailand deutlich geringer und ermöglichen einen höheren Lebensstandard als in Deutschland“, so Sabine Brandl. Doch nicht nur Geld spielt eine Rolle, wie das beliebteste Zielland Österreich zeigt. „Viele Rentner entscheiden sich auch aufgrund einer höheren Lebensqualität, gesundheitlichen Aspekten oder dem Wunsch nach einer Veränderung im Alltag für das Auswandern“, ergänzt Brandl.

Volle Rentenzahlungen sichern

Damit es mit der Rentenzahlung im Ausland klappt, sollten Ruheständler mindestens zwei Monate im Voraus die Deutsche Rentenversicherung (DRV) informieren und ihre neue Adresse und Bankverbindung melden. Ansonsten können sich die Zahlungen verzögern oder ausbleiben.

„Die vollen Bezüge erhalten Rentner innerhalb der EU, in den EFTA-Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz sowie in Ländern, die ein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland haben, wie Australien, Brasilien, die Philippinen oder die USA“, erläutert die Rechtsexpertin. „Wenn der Rentenanspruch zum Teil auf ausländischen Beitragszeiten beruht, kann es zu Abzügen kommen. Und auch bei Ländern außerhalb von EU und EFTA und ohne Sozialversicherungsabkommen sind Kürzungen möglich.“ 

Lebensbescheinigung für jedes Jahr
Außerdem verlangt die DRV einmal jährlich eine sogenannte Lebensbescheinigung, die online beim Rentenservice der Deutschen Post zur Verfügung steht. Das ausgefüllte Formular müssen Rentner dann von einer zugelassenen Stelle, zum Beispiel einer Behörde oder Bank im neuen Wohnland, unterzeichnen lassen und anschließend per Post an den Rentenservice der Deutschen Post schicken. „Seit 2024 funktioniert der Nachweis auch vollständig digital“, ergänzt Brandl.

Die Steuer im Blick behalten
Auch im Ruhestand sind Rentner weiterhin steuerpflichtig. Um Ärger mit dem Finanzamt zu vermeiden, sollten sie daher frühzeitig klären, ob Steuern in Deutschland oder dem neuen Zielland fällig sind. Wer dauerhaft im Ausland wohnt, ist in der Regel in Deutschland beschränkt steuerpflichtig. Das bedeutet unter anderem, dass der Grundfreibetrag wegfällt.

Wo Steuern letztendlich zu zahlen sind, hängt davon ab, ob mit dem jeweiligen Land ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen besteht und was dieses besagt. Da die Steuerregelungen kompliziert sind und Fehler schnell zu hohen Nachzahlungen führen, empfiehlt Brandl Rentnern mit Auslandsplänen, sich professionell beraten zu lassen.

Wichtige Dokumente nicht vergessen

„Neben einem gültigen Personalausweis oder Reisepass benötigen Rentner Geburts- und Heiratsurkunde, Rentenbescheide und eventuell auch beglaubigte Übersetzungen dieser Dokumente für die Auswanderung“, erklärt die ERGO Juristin. Abhängig vom Land können auch Visum oder Aufenthaltsgenehmigung erforderlich sein. „Medizinische Nachweise über chronische Erkrankungen oder Medikamente erleichtern zudem die Versorgung vor Ort.“ 

Übrigens: Wer als Rentner ins EU-Ausland oder nach Island, Liechtenstein, Norwegen oder in die Schweiz auswandert, kann in der Regel in seiner deutschen gesetzlichen Krankenversicherung bleiben. Anders sieht das im Nicht-EU-Ausland aus. Hier benötigen Rentner im Regelfall eine neue Krankenversicherung.

Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung unter www.ergo.de/rechtsportal. 


Mai 2025. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/ERGO Group

Montag, 30. August 2021

Senioren Wohnen Ausland: mehr Lebensqualität auch mit geringer Rente am bulgarischen Schwarzen Meer

Schwarzes Meer

In Bulgarien, und hier speziell am Schwarzen Meer, lässt es sich günstig wohnen. Auch das Klima ist im Jahresschnitt sehr milde. Als EU-Land bietet Bulgarien Bewohnern und auswärtigen Residenten zudem Sicherheiten und Rechte wie im europäischen Heimatland. 

 

Immer mehr deutsche Rentner und Senioren endecken den Alterssitz Bulgarien für sich. Schon ab 200-400 Euro Miete mit allen Nebenkosten lässt es sich in dem EU-Land gut wohnen. So können auch Rentner und Pensionäre mit geringem Alterseinkommen ihren Lebensabend am Schwarzen Meer in und um Varna verbringen.

 

Es gibt bezahlbare kleine Wohnungen und Ferienappartements Senioren in Bulgarien, die ideal sind für deutsche Senioren mit geringer Rente. Sie sind bezahlbar und Servicepartner, die deutsch sprechen, stehen helfend zur Seite.

 

Im Alter im Ausland leben - Seniorenwohnungen Bulgarien

 

 

Mehr Lebensqualität, milde Temperaturen, am Meer oder in Meernähe wohnen und nicht so viel Geld für Strom, Versicherungen und Lebenshaltung ausgeben wie in Deutschland - das ist möglich für Senioren rund um Varna.


Ingrid W., 71, gebürtig aus Grevenbroich, NRW, lebt seit zwei Jahren in einer kleinen 45qm-Wohnung in einem Außenbezirk von Varna. Sie sagt: "Ich habe leider nur eine Rente mit knapp 700 Euro. In Deutschland müsste ich zum Sozialamt und aufstocken lassen - hier reicht es mir zum leben."

Kleines, seniorengerechtes Haus,  Bulgarien

 

Servicepartner am Schwarzen Meer helfen Senioren

Niemand wird alleine gelassen. Die unter deutscher Leitung befindliche FEPAS Group LTD in Varna stellt fest, dass immer mehr deutsche Senioren die Region für sich entdecken – als Dauerwohnsitz oder für einige Monate im Jahr. Das FEPAS-Team hilft bei der Vermittung entsprechender Immobilien oder Ferienwohnungen und steht mit zahlreichen Serviceleistungen den älteren Menschen zur Verfügung.

 

Dazu gehören allgemeine Beratung, Dolmetscherdienste, Hilfe bei Ärzten, Verwaltungsvorgängen, Möbelkauf, Renovierung und Reparaturen oder Organisation von Haushaltshilfen, Putzpersonal und Pflege.

 

Erstberatung für Leben im Alter im Ausland bei riva-care Stuttgart, Telefon 0711 - 966 66 533.

 

Rentner in Bulgarien: Seniorenwohnung bei Varna

Immer wieder vermittelt FEPAS auch Kontakt zu neuen, seniorengerechten Wohnanlagen mit Sicherheitsdienst und deutschsprachiger Betreuung. Die Region um Varna entwickelt sich gut, es entstehen neue Wohneinheiten

 

Die Kaufpreise für die Seniorenwohnungen sind kein Vergleich zu Deutschland - schon ab rund 30.000 Euro gibt es Objekte! Ideal auch als Kapitalanlage zur Vermietung. Das FEPAS-Team berichtet auch von älteren Freundinnen oder Witwen, die zu zweit umsiedeln, aber jeweils in eine eigene Wohnung.


Alle Vorteile der Seniorenwohnungen am Schwarzen Meer
• barrierefreier Zugang und Aufzug
• oft Meerblick von Apartments/Wohnungen + Pool
• im Pflegefall steht Pflegedienst und Haushaltshilfe bereit
• Ärzte und Zahnärzte mit EU-Standards
• Restaurants, kleine Supermärkte, Apotheke, ÖPNV in wenigen Fußminuten

 

Immobilien-Investment am Schwarzen Meer
Uwe Barge von der FEPAS Group verweist noch auf eine andere Option: Kapitalanlage. Weil sich die Region um Varna positiv entwickelt und langfristig mehr ausländische Bewohner anziehen wird, ist eine Immobilien-Investition dort attraktiv. Aktuell, so der Bulgarien-Experte, könne mit vermieteten Objekten in guter Lage bis zu 6 % Rendite p.a. erzielt werden. 

 

Uwe Barge: "Wir hatten schon deutsche Rentnerehepaare, die zwei bis drei Wohnungen erworben haben - eine für sich als Altersruhesitz, die anderen zur Vermietung für andere ausländische Senioren. Aktuelle Infos immer auf www.immotip-bulgaria.com

 

Tipp: Lernen Sie Varna bei einem Urlaub oder einem 3-Monats-Aufenthalt kennen. Beratung in Deutschland kostenlos: riva-care Seniorenhilfe, 0711 - 9 66 66 533.

Mildes Klima, idyllische Buchten bei Varna


September 2021. Redaktion Pflegeinfos.net

Copyright Fotos: FEPAS Group

 





 

Freitag, 10. August 2018

Altersheim in Polen. Auch deutsche Rentner sind in privaten Residenzen willkommen. Kosten deutlich geringer als in Deutschland

Die deutschen Institutionen, die für Seniorenpflege zuständig sind, wollen nicht mit den Seniorenheimen von außerhalb Deutschlands - trotz Binnenmarkt der Europäischen Union zusammenarbeiten. Die polnischen Seniorenheimen bieten jedoch den deutschen Patienten hochqualitative Pflege zu günstigen Preisen an.


Die Gruppe ProAltum bietet den deutschen Senioren einen Aufenthalt in der Seniorenresidenz "Erania" in Ustronie Morskie an. Die Residenz ist ein erstklassiges Haus mit 24-Stunden-Pflege durch medizinische Pflegekräfte. Die Patienten bzw. Bewohner können zwischen zwei Varianten wählen: einem Pflegeheim mit Demenzbereich und der Option des betreuten Wohnens. 


Im Seniorenheim werden hochqualifizierte Arbeitskräfte, die der deutschen Sprache mächtig sind, beschäftigt. Die Gruppe leitet auch ein zweites Haus "Zielony Zaktek" in Mystowice (Schlesien).

"Unsere Seniorenresidenz genügt den höchsten Standards der Seniorenpflege. Die Angabe unseres Angebots in der Auskunft der deutschen Einrichtungen, die für die Seniorenpflege zuständig sind, sollte nichts im Wege stehen. Im Rahmen unserer Gespräche mit den Vertretern dieser Institutionen wurde uns bestätigt, dass es so geschehen wird. Leider, vergebens", so Sylwia Korczak, Verkaufsdirektorin in ProAltum. Ihrer Meinung nach würden die deutschen Institutionen den Patienten erschweren, ein Seniorenheim im Ausland zu wählen, weil sie "mit der Auskunft zur ausländischen Leistungen zögern, obwohl sie dazu verpflichtet sind".

Nach Jakub Granat, Vorsitzendem Geschäftsführer ProAltums, werde das Angebot der polnischen Seniorenheime trotz fehlender Unterstützung seitens deutscher Institutionen immer populärer bei den Patienten, die gerne einen Aufenthalt östlich der Grenze wählen würden. Hauptgrund: Die Aufenthaltskosten in Seniorenheimen in Polen seien niedriger als in Deutschland. www.proaltum.de


August 2018. Text: ots