Posts mit dem Label Schlafstörungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schlafstörungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 8. Juli 2024

Wie Nahrungsergänzung die Menophase und die Vorbereitung positiv begleitet: NovoDaily-Gründer mit Tipps aus der Praxis


Noch immer ein Tabuthema bei Frauen: die Menopause. Was wenig bekannt ist: Bereits einige Jahre vor dem endgültigen Ausbleiben der Periode beginnen die Hormonspiegel von Östrogen und Progesteron zu schwanken. Diese Veränderungen können zu verschiedenen Symptomen führen. Frauen haben dann etwa mit unregelmäßigen Menstruationszyklen, Hitzewallungen und Schlafstörungen zu kämpfen.

Aus diesem Grund sollten sie sich bereits in ihren späten Dreißigern bis in den frühen Vierzigern darauf vorbereiten. Durch eine Anpassung der Ernährung und die ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen – basierend auf fundierten Blut- und Genanalysen – kann hier gegen mögliche negative Auswirkungen in den Wechseljahren präventiv entgegengewirkt werden.  

Dr. Daniel Wallerstorfer, Molekularbiologe, promovierter Biotechnologe und Gründer des HealthTechs NovoDaily, erläutert die Herausforderungen und Bedürfnisse von Frauen in den Wechseljahren und wie sie ihren Körper bereits vor dieser Phase optimal unterstützen können.

Genetische Veranlagung einer Frau beachten

Erste Zwischenergebnisse einer laufenden Studie (MenoSupport) zeigen, dass viele Frauen Symptome zunächst nicht als Wechseljahre erkennen und jede vierte Betroffene im Beruf kürzertritt. Spontane Schweißausbrüche und Co. gehen mit dem Übergang oft einher, werden allerdings auch häufig als große Belastung empfunden. Viele sind in diesem Lebensabschnitt auf der Suche nach Möglichkeiten zur Linderung. 

Doch vor Allheilmitteln aus dem Drogerie- oder Apothekenregal sei gewarnt: „Jede Frau hat unterschiedliche Bedürfnisse, die von ihrem Lebensstil und ihrer genetischen Veranlagung abhängig sind. Auf den eigenen Körper abgestimmte Supplements können den Körper so bestmöglich bei der Umstellung unterstützen“, weiß Dr. Daniel Wallerstorfer. „Es ist wichtig, bereits vor dem endgültigen Ausbleiben der Periode auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen zu achten, um Mangelerscheinungen und die damit verbundenen gesundheitlichen Probleme wie Muskelkrämpfe und Knochenschwund lindern zu können“.

Den Körper schon vor den 40ern auf Umstellung vorbereiten

Der Bedarf an bestimmten Nährstoffen und Vitaminen steigt oft bereits vor dem Ausbleiben der Periode, in der Perimenopause, die meist in den späten 40ern beginnt, da hormonelle Schwankungen den Stoffwechsel und die Nährstoffaufnahme beeinflussen können. So kann beispielsweise insbesondere die Aufnahme von Kalzium, Vitamin D, B-Vitaminen und Magnesium beeinträchtigt sein, was oft zu Mängeln führt.

Dr. Wallerstorfer gibt den Tipp, den Körper schon vor der Perimenopause auf die Veränderung einzustellen: „Denn durch die hormonelle Umstellung können auch die Knochendichte und die Muskelmasse abnehmen.“ Eine rechtzeitige Einnahme von Vitaminen und Nährstoffen, die auf den eigenen Körper abgestimmt sind, kann helfen, das Immunsystem zu stärken und die allgemeine Energie und Vitalität zu unterstützen. Zudem tragen bestimmte Nährstoffe oftmals dazu bei, häufige Symptome wie Hitzewallungen und Schlafstörungen zu lindern. 

Menophase: fünf Nährstoffe sind besonders wichtig

Laut Dr. Wallerstorfer sollten Frauen, die sich ihrem Wechsel nähern, insbesondere Kalzium, Vitamin D, Magnesium, B-Vitamine und Omega-3-Fettsäuren supplementieren. „Kalzium und Vitamin D sind entscheidend für die Knochengesundheit, Magnesium kann Muskelkrämpfe und Schlafstörungen lindern und B-Vitamine unterstützen den Energiestoffwechsel sowie die Nervenfunktion“, führt der Experte aus.

Omega-3-Fettsäuren können laut Dr. Wallerstorfer zudem entzündungshemmend wirken und die Herzgesundheit fördern. Ab dem Ausbleiben der Menstruation legt der Experte Frauen zusätzlich Antioxidantien wie Vitamin C und E ans Herz, um Entzündungen zu reduzieren und das Herz-Kreislaufsystem zu unterstützen. Denn häufig treten bei Frauen im Wechsel Gelenkschmerzen auf. Ursache dafür ist der Östrogenmangel, der das Gelenk auch anfälliger für Entzündungen macht. Bei Hitzewallungen kann hingegen die Einnahme von Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren die Symptome lindern.

Ernährung im Einklang mit dem Körper

Mit der Umstellung des Körpers rät Dr. Wallerstorfer zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung, die reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen ist. Das kann dazu beitragen, das Risiko für chronische Erkrankungen zu senken und die Knochengesundheit zu fördern. „Frauen im Wechsel sollten informiert darüber sein, was sie ernährungstechnisch vertragen und was nicht. Dadurch lassen sich zusätzliche Beschwerden wie Blähungen oder Verdauungsprobleme, ausgelöst durch bestimmte Lebensmittel, vermeiden“, führt Dr. Wallerstorfer aus.

DNA- und Blutanalysen sind wichtig

Doch die Ernährung spielt auch in einem weiteren Aspekt bei Frauen im Wechsel eine wichtige Rolle: Denn vor und nach den Wechseljahren kommt es häufig zu Veränderungen im Gewicht, oft bedingt durch die hormonellen Schwankungen, eine reduzierte Muskelmasse und einen langsameren Stoffwechsel. Viele Frauen klagen in dieser Lebensphase über eine Gewichtszunahme. „Hier kann es hilfreich sein, die eigene genetische Veranlagung zu kennen. Deswegen setzen wir bei NovoDaily auf eine individuelle Gesundheitsoptimierung, die auf DNA- sowie Blut-Analysen basiert“, so Wallerstorfer. 

Auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt erhält man so personalisierte Vitamine und Nährstoffe, die den Körper unterstützen sollen. „Die Genanalyse liefert zudem Auskunft darüber, welche Lebensmittel der Körper gut annehmen kann und welche weni ger. Eine Personalisierung der Nährstoffe ist wichtig, da jede Frau unterschiedliche Bedürfnisse hat. So kann der weibliche Körper während der Wechseljahre optimal unterstützt und Mangelerscheinungen vermieden werden.“

Was macht NovoDaily anders?

Die Firma ist ein Vorreiter in der personalisierten Nahrungsergänzung, der fortschrittliche Gen- und Blutanalysen nutzt, um individuell angepasste Produkte zu entwickeln. Die Supplements, bekannt als „NovoDailies“, kombinieren Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenstoffe, basierend auf den spezifischen Bedürfnissen des Kunden, die als Abonnement täglich zu sich genommen werden. Die Laboranalysen beziehen sich auf wissenschaftliche Studien. Die Rezepturanpassung erfolgt auf Basis von logischen Schlussfolgerungen, die aus den Analyseergebnissen gezogen werden.

NovoDaily vertritt damit die Überzeugung, dass individuelle Gesundheitsziele am besten erreicht werden, wenn Nahrungsergänzung auf die spezifischen Bedürfnisse jedes Menschen zugeschnitten sind.

Mehr Informationen: https://novodaily.com/

Juli 2024. Redaktion pflegeinfos.net 
Copyright Fotos: PR

 


Sonntag, 16. Juni 2019

Schlaftipps für Senioren im Sommer: Warm duschen, leichte Ernährung und temperaturregulierende Matratzenauflagen und Bettdecken


Bei über 30° Celsius ächzt Deutschland im Sommer wieder unter einer Hitzewelle. Wenn dann noch Wärmegewitter die Luftfeuchte nach oben treiben, ist an ein Einschlafen ohne stundenlanges Hin- und Her-Wälzen nicht zu denken. 

Doch gerade im Sommer braucht unser Körper die nächtliche Regeneration. Das gilt auch für ältere Menschen und ihre 24h Betreuerinnen in der häuslichen Betreung.

Hier sind 5 Tipps, wie Senioren trotz Hitzewelle cool bleiben, fühlbar entspannter schlafen und morgens erfrischt aufwachen:
 

1. (T)raumatmosphäre schaffen
Sperren Sie die Hitze aus! Lüften Sie am frühen Morgen. Danach heißt es "Fenster und Vorhänge zu". Beim Einsatz von Ventilatoren sollte eine Schale Eiswürfel in der Nähe aufgestellt werden, um nicht nur heiße Luft im Raum zu verteilen.

2. Leichte Ernährung

Wer an Hitzetagen zu heftig isst und vor dem Schlafen noch eiskalt trinkt, macht es seinem Körper zusätzlich schwer. Beim Verdauen und Regulieren von Getränken direkt aus dem Kühlfach produzieren wir extra viel Energie. Alkohol verstärkt das Problem weiter.

3. Warmduscher im Vorteil

Kalt duschen am Abend scheint zunächst zu erfrischen. Doch danach will der Körper wieder auf Betriebstemperatur, heizt auf und obendrein wird der Kreislauf noch einmal so richtig angekurbelt. Wer vor dem Schlafen dagegen angenehm lauwarm duscht, lässt angestaute Hitze durch geöffnete Poren ab, entspannt die Muskeln und schläft sauberer.

4. Prima klimaregulierende Bettwaren

Temperaturregulierende Matratzenauflagen, Bettdecken und Kissen, wie die hochwertigen SleepCOOL-Produkte (/www.sleepcool.de), sind in Hitzenächten besonders empfehlenswert. Diese können durch innovative "Phase-Change Technologien" überschüssige Wärme aufnehmen, speichern und wieder abgeben. Wir bleiben konstant in unserem Komfortbereich ganz ohne Überhitzen und Schwitzen.

5. Einfach mal abschalten

Eine sommerliche Schlafroutine kann helfen, den Körper auf einen gesunden "Schlafmodus" zu konditionieren. Dazu gehören eine gleichbleibende Zu-Bett-Geh-Zeit genauso wie ein kurze Spaziergang am Abend

Juni 2019. Text: ots
Copyright Foto: PR/riva-care

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Neue Erkenntnis bei Alzheimer/Demenz: Proteinablagerungen beeinflussen Gehirnaktivitäten beim Schlafen

Alzheimerpatienten leiden häufig unter Schlafstörungen, meist schon bevor sie vergesslich werden. Bekannt ist zudem, dass Schlaf bei der Gedächtnisbildung eine sehr wichtige Rolle spielt. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt erstmals zeigen können, wie sich die krankmachenden Veränderungen im Gehirn auf die Vorgänge der Informationsspeicherung im Schlaf auswirken. Anhand von Tiermodellen konnten sie den genauen Mechanismus entschlüsseln und die Störung mit medikamentösen Wirkstoffen abmildern.

Vor allem die langsamen Schlafwellen, sogenannte slow oscillations, die unser Gehirn nachts erzeugt, dienen dazu, Gelerntes zu verfestigen und Erinnerungen in den Langzeitspeicher zu verschieben. Die Wellen werden über ein Netzwerk an Nervenzellen in der Hirnrinde gebildet und breiten sich dann in andere Hirnareale wie den Hippocampus aus.

„Diese Wellen sind eine Art Signal, mit dem sich die Hirnareale gegenseitig bestätigen `ich bin bereit, der Informationsaustausch kann losgehen`. Während des Schlafes herrscht daher ein hohes Maß an Kohärenz zwischen weit entfernten Nervenzellnetzwerken“, erklärt Dr. Dr. Marc Aurel Busche, Wissenschaftler an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am TUM Klinikum rechts der Isar und am Institut für Neurowissenschaften der TUM. Er leitete gemeinsam mit Prof. Dr. Arthur Konnerth vom Institut für Neurowissenschaften die Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Neuroscience erschien.

Gestörte Ausbreitung der Schlafwellen bei Alzheimer
Wie die Forscher herausfanden, ist bei Alzheimer dieser Kohärenz-Prozess gestört. Sie nutzten für ihre Studie Mausmodelle, mit denen sich die Defekte im Gehirn bei Alzheimerkranken nachstellen lassen. Die Tiere bilden dieselben Proteinablagerungen, die so genannten β-Amyloid Plaques, die auch in Patienten sichtbar sind. Die Wissenschaftler konnten jetzt zeigen, dass diese Plaques direkt Störungen bei den langsamen Schlafwellen auslösen. „Die langsamen Oszillationen treten zwar noch auf, sie können sich aber nicht mehr richtig ausbreiten – das Signal für den Informationsabgleich fehlt deshalb in den entsprechenden Hirnbereichen“, fasst Marc Aurel Busche zusammen.

Den Wissenschaftlern gelang es auch auf molekularer Ebene diesen Defekt zu entschlüsseln: Damit sich die Wellen korrekt ausbreiten können, muss eine präzise Balance zwischen Anregung und Hemmung auf Nervenzellen eingehalten werden. Bei den Alzheimer-Mäusen kam dieses Gleichgewicht durch die Proteinablagerungen durcheinander – die Hemmung war vermindert.

Geringe Dosen Schlafmittel als mögliche Therapie 

Dieses Wissen nutzten Busche und sein Team, um den Defekt medikamentös zu behandeln. Von einer Sorte Schlafmitteln, den Benzodiazepinen, ist bekannt, dass sie die hemmenden Einflüsse im Gehirn verstärken. Verabreichten die Wissenschaftler geringe Mengen des Schlafmittels den Mäusen (etwa ein Zehntel einer Standarddosis), konnten sich auch die langsamen Schlafwellen wieder korrekt ausbreiten. Dass nun auch die Lernleistung wieder besser war, zeigten sie anschließend bei den Tieren mit Verhaltensexperimenten.

Für die Forscher sind die Ergebnisse natürlich erst ein Anfang auf dem Weg zu einer geeigneten Therapie gegen Alzheimer. „Diese Erkenntnisse sind aber aus zwei Gründen hochinteressant: erstens haben Mäuse und Menschen dieselben Schlafoszillationen im Gehirn – die Ergebnisse sind also übertragbar. Zweitens lassen sich diese Wellen mit einem normalen EEG-Gerät erfassen und somit auch Störungen schon früh diagnostizieren“, fasst der Wissenschaftler zusammen.

Hier wurden die Erkenntnisse veröffentlicht: http://www.nature.com/neuro/journal/vaop/ncurrent/full/nn.4137.html


Oktober 2015. Redaktion pflegeinfos.net