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Freitag, 24. Juni 2022

Stuttgart-Wangen: Wer will sich im Stadseniorenrat engagieren?

Die ehrenamtlichen Delegierten des Stuttgarter Stadtseniorenrats beraten ältere Mitbürger und den lokalen Bezirksbeirat und bringen Ideen und Kritik in die lokale Gemeinschaft ein. So auch in Stuttgart-Wangen, dem Bezirk am Neckar.

Jetzt ist hier aber nur noch Frau Monika Baghdjian aktiv und sie sucht neue Mitstreiter. Wer in Stuttgart Wangen lebt und sich für ältere Menschen einsetzen will, kann sich hier vorab informieren: Telefon 0711 - 22 01 29 24

Seniorenbetreuung Stuttgart-Wangen

Insbesondere über Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten informiert der Seniorenrat Stuttgart bei Veranstaltungen oder individuell. Immer wieder geben die Mitglieder auch Tipps an den Bezirksbeirat Wangen. Aktuelles Beispiel, so berichtet das Lokalportal wilih.de: Monika Baghdjian möchte nach einem geeigneten Ort für eine Spazierbank – wie zuletzt in Sillenbuch eingeweiht – Ausschau halten. 

Mehr Infos über den Stadtseniorenrat: www.stadtseniorenrat-stuttgart.de

Juni 2022. Redaktion pflegeinfos.net


Werbung:

Häusliche Betreuung über 24h Pflege in Stuttgart-Wangen. Betreuerinnen aus Polen, Ungarn und der Ukraine. Seniorenhilfe, Haushaltshilfe Stuttgart Wangen. Ihr Partner in Stuttgart: riva-care, Telefon 0711 - 966 66 533.

Dienstag, 14. Mai 2019

Beratung Pflege, Beratungsangebote für Pflege im Alter: Datenbank von ZQP jetzt neu mit über 4500 nichtkommerziellen Kontakten

Für die Pflege gibt es eine Vielzahl an Hilfemöglichkeiten und Leistungen aus der Pflegeversicherung. Diese zu kennen und das richtige Angebot auszuwählen, ist nicht leicht. Dabei kann professionelle Beratung zur Pflege unterstützen. Doch viele Menschen wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen. Zudem gibt Beratungsstellen, die nur auf einzelne Themen spezialisiert sind.

Daher bietet das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) eine frei zugängliche und werbefreie Datenbank mit über 4.500 nicht kommerziellen Beratungsangeboten rund um die Pflege: 

Die Datenbank wird kontinuierlich aktualisiert. Mit dem kostenlosen Angebot können Ratsuchende deutschlandweit nun noch schneller und einfacher nach Beratungsmöglichkeiten in ihrer Nähe suchen – zum Beispiel von Pflegestützpunkten, Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, Verbraucherverbänden, kommunalen Einrichtungen oder compass private pflegeberatung. Die Datenbank richtet sich vor allem an pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen.
 
Selbsthilfegruppen, Demenz Hilfe
Mit der neuen ZQP-Datenbank kann man nicht nur gezielt nach einem Beratungsangebot in der Nähe suchen. Die Ergebnisse lassen sich zudem ganz einfach filtern – je nachdem, ob die Beratung speziell zur Pflege, zum Wohnen, zum Betreuungsrecht, zur Selbsthilfe oder zu Demenz erfolgen soll. Auch Beschwerdestellen sind aufgelistet. 
Über eine Karte können die Ratsuchenden auf einen Blick erkennen, wo sich die Beratungsstelle befindet. Neben den Kontaktdaten werden zusätzliche Informationen zur Verfügung gestellt, zum Beispiel, ob die Beratung in der Beratungsstelle telefonisch oder auch als Hausbesuch erfolgen kann. Außerdem ist jeweils kurz zusammengefasst, zu welchen Themen beraten wird. 

Ständige Aktualisierung der Pflege-Datenbank
Alle in der Datenbank enthaltenen Informationen wurden vom ZQP selbst recherchiert. Um die Qualität der Daten zu sichern, wurden vor deren Veröffentlichung alle Beratungseinrichtungen kontaktiert. Diese Abfrage wird jährlich wiederholt. Mit keinem von den in der Datenbank aufgeführten Beratungsangeboten ist das ZQP organisatorisch verbunden. Die Stiftung hat keinen Einfluss auf die Qualität der jeweiligen Beratungen noch Informationen darüber. 
Mai 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR

Dienstag, 4. Dezember 2018

Erbschleicher bestehlen Senioren! SWR-Fernsehbeitrag zeigt erschütternde Schicksale von älteren Menschen. TV-Tipp

Immer wieder werden ältere und pflegebedürftige Personen "abgezockt". Dazu sendete DAS ERSTE im Oktober 2018 eine Reportage. Titel: "Die Fürsorgefalle – Umgarnt und ausgebeutet, Senioren im Visier von Erbschleichern". Wer den TV-Beitrag versäumt hat, kann ihn noch bis Oktober 2019 in der ARD-Mediathek im Internet anschauen.

Worum geht es in dem sehenswerten Fernsehfilm?

Eine Wurfsendung im Briefkasten: „Ich helfe Ihnen, kaufe ein, erledige Behördengänge“. Die 93-jährige, noch rüstige Dame hält das für eine gute Idee und ruft den Mann an. Acht Wochen später hat der vermeintlich nette Helfer eine Generalvollmacht und kurz darauf gehört ihm das Vermögen der alten Dame: 1,3 Millionen Euro in Immobilien. 

Schwester Bernadette (links) mit betroffenen Angehörigen
 

Der oben geschilderte Fall ist beispielhaft für eine neue Masche: Skrupellose Ausbeuter täuschen Fürsorge vor und erschleichen sich so Vorsorgevollmachten als Schlüssel zum Vermögen betagter Menschen. Es geht um riesige Summen. Jedes Jahr werden in Deutschland 400 Milliarden Euro vererbt. 

Millionenvermögen verschwinden, Armut ist die Folge
Ein lukratives Feld für Erbschleicher: Ob Senioren-Romeos oder vermeintlich wohlmeinende Nachbarn – sie haben es auf alte Menschen abgesehen, die noch geschäftsfähig, aber in ihrer Lebensphase besonders verletzlich und leicht zu manipulieren sind. Ist die Vollmacht erst erteilt, werden die Opfer konsequent von Familienmitgliedern und Freunden isoliert, dann Konten und Vermögen abgeräumt. Die Folgen sind dramatisch: Die alten Menschen sterben oft vereinsamt, Familie und Freunde müssen das hilflos miterleben und zusehen wie Millionenvermögen verschwinden.

Erbschleicherei in Deutschland oft nicht strafrechtlich verfolgt

Eine Ordensfrau aus München ist zur Anlaufstelle für Opfer dieses finanziellen Missbrauchs geworden: Schwester Bernadette. Sie kennt hunderte Fälle. Besonders empört es Schwester Bernadette, dass solche Erbschleicherei in Deutschland häufig nicht strafrechtlich verfolgt wird und Senioren keinen juristischen Schutz genießen. Die Autorinnen der „Exclusiv im Ersten“-Reportage, Monika Anthes und Manuela Dursun, gehen der Frage nach, wie es möglich sein kann, dass immer mehr Menschen in dieser „Fürsorge-Falle“ landen.


Im Ausland mehr Schutz für hilflose Senioren
Bundesweit sprechen sie mit betroffenen Senioren und traumatisierten Hinterbliebenen. Sie decken auf, dass hinter dem Vorgehen eine Systematik steckt, der die Menschen weitgehend schutzlos ausgeliefert sind. Sie konfrontieren Täter und auch die Politik mit ihren Recherchen und zeigen auf, dass es in anderen Ländern gelungen ist ältere Menschen besser vor finanziellem Missbrauch zu schützen.

Dezember 2018. Text ots
Copyright Foto: SWR/Monika Anthes