Wer sich körperlich und emotional wappnen oder einfach mal eine Auszeit vom Alltag gönnen will, findet gerade jetzt in ätherischen Ölen wirksame Unterstützung. Die naturreinen Öle wirken direkt auf das limbische System, also den Teil des Gehirns, in dem Gefühle wie Angst und Unsicherheit gesteuert werden. Auf diese Weise können die Düfte das Nervensystem innerhalb weniger Momente beruhigen, Ängste lindern und das innere Gleichgewicht unterstützen.
"Die Natur bietet viele Möglichkeiten, körperlich und seelisch gesund zu werden und zu bleiben", sagt PRIMAVERA-Mitgründerin und -eigentümerin Ute Leube. "Vertrauen Sie Ihrer Nase. Der Duft, der Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubert und Sie am meisten berührt, ist jetzt der beste Begleiter."
Warum ein bestimmtes ätherisches Öl subjektiv am angenehmsten empfunden wird, lässt sich bei näherer Betrachtung allerdings oft recht gut erklären. So stehen naturreine Öle, die aus Wurzeln gewonnen werden, für Stabilität und die tiefe Verbundenheit des Menschen mit der Erde.
Zu diesen Ölen zählen Angelikawurzel, Vetiver, Narde, Ingwer oder Iris. Aber auch die Öle von Bäumen geben Halt, schenken Kraft und innere Stärke. Die bekanntesten sind hier Atlas- oder Himalaya-Zeder sowie die Nadelöle von Douglasfichte, Kiefernnadel, Lärche oder Lacriciokiefer. Weitere stärkende Öle sind Immortelle, Lorbeerblätter, Manuka oder Myrrhe.
Ätherische Öle für positive Stimmung und Zuversicht
Viele Menschen schätzen die duftenden pflanzlichen Öle auch für ihre stimmungsaufhellenden Eigenschaften. Diese Wirkungen sind in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt worden. So vertrauen viele Aromatherapie-Anwender vor allem Zitrusdüften und ätherischen Ölen wie Jasmin, Rose, Neroli, Lavendel oder Ylang-Ylang.
Aber auch unbekanntere Blütenöle wie Frangipani, Ginster, Magnolienblüte oder Tuberose können durch ihren lieblich-durchdringenden Duft in unsicheren Zeiten eine emotionale Hilfe sein. Benzoe Siam, Kakao, Tonka oder Vanille gelten als "Kuscheldüfte", die uns umarmen und schützend umhüllen. Weitere bewährte Stimmungsaufheller sind Bergamotte, Grapefruit oder Sandelholz.
Wie "benutzt" man die Öle am besten?
Nicht nur das jeweils am besten geeignete Öl, auch die Art der Anwendung richtet sich ganz nach individuellen Vorlieben und Gegebenheiten. Maria von Känel, als Produktmanagerin bei PRIMAVERA für Aromatherapie verantwortlich, empfiehlt: "Am schnellsten ist es, einfach am Fläschchen mit dem ätherischen Öl zu riechen und den Duft mit geschlossenen Augen bewusst wahrzunehmen. Alternativ kann ein Stück Wollvlies oder Stoff mit einem Tropfen des Lieblingsöls beträufelt und an der Kleidung befestigt werden, so dass der Duft immer in Riechnähe ist."
Tipp: Auf der Webseite bietet PRIMAVERA jeden Monat neue aktuelle Infos zur Aromaöltherapie:www.primaveralife.com/wissen/aromapflege
Düfte in der Wohnung & Homeoffice
Wer seinen Lieblingsduft - gerade in Zeiten von Home Office und Ausgangsbeschränkungen - präsenter haben möchte, kann die Wohnung oder einzelne Räume gezielt mit einem elektrisch betriebenen Vernebler oder einer Duftlampe aromatisieren. Alternativ kann die Duftmischung aus ätherischen Ölen auch in einer Schale mit Wasser auf die Heizung gestellt werden.
Schnell und einfach in der Anwendung sind auch Pflanzenwässer. Sie entstehen während des Destillationsvorgangs und enthalten einen Hauch ätherischen Öls, aber zusätzlich viele wasserlösliche Inhaltsstoffe der jeweiligen Pflanze, die ebenfalls wertvoll sind und so weitere Anwendungsmöglichkeiten der Aromatherapie bieten.
Pflanzenwässer, auch Hydrolate genannt, können direkt ins Gesicht gesprüht oder als Duftnebel in der Luft verteilt werden. Maria von Känel: "Die Pflanzenkraft der Blüten von Rose oder Neroli (Orangenblüte) wirken auf die Haut und die Psyche. Sie schenken Entspannung, Ausgleich und Trost."
Aromatherapie@Home: kostenlose WEBinare nutzen
Die PRIMAVERA AKADEMIE steht seit über 30 Jahren für kompetentes Wissen über ätherische Öle, Bio-Pflegeöle sowie Bio- und Naturkosmetik. In der aktuellen Situation ist es PRIMAVERA ein besonderes Anliegen, sein Wissen zu teilen. In neuen, kurzen Live-WEBinaren erfahren User jetzt mehr darüber, wie sie die Kraft der Natur nutzen können. Die aktuelle Sonderreihe ermöglicht allen Interessierten die kostenlose Teilnahme von zuhause oder unterwegs. Informationen und Termine unter https://www.primaveralife.com/seminare/webinare-fuer-alle
Text: ots/Primavera
Copyriyht Foto: PRIMAVERA LIFE, obs
Informationen für die Generation 60plus und pflegende Angehörige. Tipps und Neuigkeiten rund um häusliche und stationäre Pflege, 24-Stunden-Betreuung sowie Leben und Partnerschaft im Alter. Erstellt von Fachjournalisten und Experten.
Montag, 20. April 2020
Freitag, 17. April 2020
Gute Sache: ALDI Süd spendet Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen in BaWü, Bayern und NRW. Hilfe wegen Corona-Einsatz
ALDI SÜD unterstützt mit einer Spende von Desinfektionsmitteln an Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen den Schutz von Pflegekräften und medizinischem Personal. Unter dem Motto "Mit Herz für Helfer" verteilt der Discounter ab Ende April 40.000 Flaschen Desinfektionsmittel nahezu im ganzen ALDI SÜD Gebiet.
Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen gehören zu den am stärksten vom Coronavirus betroffenen Bundesländern in Deutschland. Die drei Bundesländer liegen alle im ALDI SÜD Gebiet. Da die Versorgung mit Hände-Desinfektion aktuell sehr wichtig ist, möchte ALDI SÜD einen Beitrag leisten und insgesamt über 50 Einrichtungen unterstützen.
Partner von ALDI helfen mit
Ein besonderer Dank gilt der Distillerie De La Tour aus Frankreich. Diese hat Ethanol gespendet, aus dem ALDI SÜD mit Hilfe eines langjährigen Lieferanten 20.000 Liter Desinfektionsmittel herstellen und in 0,5 Liter-Flaschen abfüllen lässt. Ab dem 27. April werden die Flaschen palettenweise ausgeliefert.
#GemeinsamGehtAlles
Seit Beginn der Corona-Krise setzt sich ALDI SÜD nicht nur für die Versorgung der Bevölkerung ein, sondern ruft unter dem Hashtag #gemeinsamgehtalles auch zu mehr Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung in Deutschland auf. Daher nutzt das Unternehmen zusammen mit ALDI Nord unter anderem seine große Reichweite, um auf gemeinnützige Nachbarschaftshilfen wie nebenan.de und wirgegencorona.com aufmerksam zu machen.
Zudem ermutigen die Discounter ihre Kunden dazu, die Tafeln vor Ort zu unterstützen. Weitere Informationen zu allen Hilfsprojekten finden Sie auf der eigens geschaffenen Webseite:aldi-sued.de/de/infos/gemeinsam-geht-alles
April 2020. Text: ots
Copyright Foto: ALDI SÜD/obs
Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen gehören zu den am stärksten vom Coronavirus betroffenen Bundesländern in Deutschland. Die drei Bundesländer liegen alle im ALDI SÜD Gebiet. Da die Versorgung mit Hände-Desinfektion aktuell sehr wichtig ist, möchte ALDI SÜD einen Beitrag leisten und insgesamt über 50 Einrichtungen unterstützen.
Partner von ALDI helfen mit
Ein besonderer Dank gilt der Distillerie De La Tour aus Frankreich. Diese hat Ethanol gespendet, aus dem ALDI SÜD mit Hilfe eines langjährigen Lieferanten 20.000 Liter Desinfektionsmittel herstellen und in 0,5 Liter-Flaschen abfüllen lässt. Ab dem 27. April werden die Flaschen palettenweise ausgeliefert.
#GemeinsamGehtAlles
Seit Beginn der Corona-Krise setzt sich ALDI SÜD nicht nur für die Versorgung der Bevölkerung ein, sondern ruft unter dem Hashtag #gemeinsamgehtalles auch zu mehr Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung in Deutschland auf. Daher nutzt das Unternehmen zusammen mit ALDI Nord unter anderem seine große Reichweite, um auf gemeinnützige Nachbarschaftshilfen wie nebenan.de und wirgegencorona.com aufmerksam zu machen.
Zudem ermutigen die Discounter ihre Kunden dazu, die Tafeln vor Ort zu unterstützen. Weitere Informationen zu allen Hilfsprojekten finden Sie auf der eigens geschaffenen Webseite:aldi-sued.de/de/infos/gemeinsam-geht-alles
April 2020. Text: ots
Copyright Foto: ALDI SÜD/obs
Vermittlung für freiwillige Nachbarschaftsdienste für Senioren: Verband Pflegehilfe mit neuem Vermittlungsangebot in Deutschland
"In Zeiten wie diesen müssen wir generationsübergreifend zusammenhalten und unseren älteren Mitmenschen unkomplizierte Hilfe anbieten. Mit unserer Aktion Generationen halten zusammen setzen wir ein Zeichen der Solidarität und zeigen hilfsbedürftigen Seniorinnen und Senioren, dass wir als junge Generation für sie da sind und niemand allein bleibt", sagt Johannes Haas, Geschäftsführer vom Verband Pflegehilfe, Deutschlands größter Pflegeberatung.
Mit der Nachbarschafts-Aktion bietet der Verband Pflegehilfe über seine telefonische Pflegeberatung ab sofort eine deutschlandweite Vermittlung zwischen freiwilligen Helferinnen und Helfern und hilfsbedürftigen älteren Menschen an.
Telefon-Hotline vermittelt bundesweit Seniorenhelfer
Zahlreiche Hilfsaktionen laufen digital, jedoch nutzen ältere Menschen online Medien bisher noch zurückhaltend. "Um Seniorinnen und Senioren besser zu erreichen, bieten sich die Ressourcen und Organisationsstrukturen unserer telefonischen Pflegeberatung an. So können wir eine langfristige bundesweite telefonische Vermittlung für Nachbarschaftsdienste während der Corona-Pandemie schaffen," so Haas.
Alte Menschen können einfach anrufen
Die Vermittlung verläuft unkompliziert und ist kostenfrei. Seniorinnen und Senioren, Angehörige oder Betreuungskräfte können bei der telefonischen Pflegeberatung unter 016131/ 46 48 610 anrufen und Unterstützungsbedarf äußern. Dieser wird in einer internen Datenbank beim Verband Pflegehilfe registriert.
Freiwillige Helferinnen und Helfer melden sich per E-Mail an das Aktionspostfach Aktion.GHZ@Pflegehilfe.de. Die Registrierungs-Mail sollte Name, Einsatzort, Art der Unterstützung (z. B. Einkaufen, Gassi gehen oder Gartenarbeit) und eine Telefonnummer enthalten.
Stimmen die Angaben von Helfenden und Hilfsbedürftigen überein, stellt der Verband Pflegehilfe den Erstkontakt zwischen beiden Parteien her.
Der Verband Pflegehilfe berät seit 2008 Pflegebedürftige und deren Angehörige kostenlos zu den verschiedenen Angeboten für ein möglichst selbstbestimmtes Leben im Alter. Mit 79 Beratern und 340.000 Gesprächen in den letzten drei Jahren, betreibt er die größte Pflegeberatung Deutschlands.
Der kostenlose Service wurde Anfang 2020 vom TÜV Saarland als "Sehr gut" ausgezeichnet. Die Berater sind an sieben Tagen in der Woche von 8 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 06131/ 46 48 610 zu erreichen. Weitere Informationen: www.pflegehilfe.org.
Tipp: Über den Verband werden auch 24h Stunden Hilfen für Senioren vermittelt. In der Region Stuttgart ist riva-care 24h Betreuung ein Partner der Pflegeberatung.
April 2020. Text: ots/Verband Pflegehilfe
Copyright Foto: obs
Mit der Nachbarschafts-Aktion bietet der Verband Pflegehilfe über seine telefonische Pflegeberatung ab sofort eine deutschlandweite Vermittlung zwischen freiwilligen Helferinnen und Helfern und hilfsbedürftigen älteren Menschen an.
Telefon-Hotline vermittelt bundesweit Seniorenhelfer
Zahlreiche Hilfsaktionen laufen digital, jedoch nutzen ältere Menschen online Medien bisher noch zurückhaltend. "Um Seniorinnen und Senioren besser zu erreichen, bieten sich die Ressourcen und Organisationsstrukturen unserer telefonischen Pflegeberatung an. So können wir eine langfristige bundesweite telefonische Vermittlung für Nachbarschaftsdienste während der Corona-Pandemie schaffen," so Haas.
Alte Menschen können einfach anrufen
Die Vermittlung verläuft unkompliziert und ist kostenfrei. Seniorinnen und Senioren, Angehörige oder Betreuungskräfte können bei der telefonischen Pflegeberatung unter 016131/ 46 48 610 anrufen und Unterstützungsbedarf äußern. Dieser wird in einer internen Datenbank beim Verband Pflegehilfe registriert.
Freiwillige Helferinnen und Helfer melden sich per E-Mail an das Aktionspostfach Aktion.GHZ@Pflegehilfe.de. Die Registrierungs-Mail sollte Name, Einsatzort, Art der Unterstützung (z. B. Einkaufen, Gassi gehen oder Gartenarbeit) und eine Telefonnummer enthalten.
Stimmen die Angaben von Helfenden und Hilfsbedürftigen überein, stellt der Verband Pflegehilfe den Erstkontakt zwischen beiden Parteien her.
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| Johannes Haas |
Der kostenlose Service wurde Anfang 2020 vom TÜV Saarland als "Sehr gut" ausgezeichnet. Die Berater sind an sieben Tagen in der Woche von 8 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 06131/ 46 48 610 zu erreichen. Weitere Informationen: www.pflegehilfe.org.
Tipp: Über den Verband werden auch 24h Stunden Hilfen für Senioren vermittelt. In der Region Stuttgart ist riva-care 24h Betreuung ein Partner der Pflegeberatung.
April 2020. Text: ots/Verband Pflegehilfe
Copyright Foto: obs
Dienstag, 14. April 2020
600.000 Euro für das Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart: Soforthilfe für COVID-19-Maßnahmen
Die Eva Mayr-Stihl Stiftung spendet für COVID-19-Sofortmaßnahmen 600.000 Euro an das Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart:
Während ein Großteil der Deutschen mittlerweile im Homeoffice arbeitet, sind die Pfleger und Ärzte des Robert-Bosch-Krankenhauses und seiner Standorte Klinik Schillerhöhe und Klinik Charlottenhaus weiter ständig im Einsatz. Neben COVID-19 Patienten, welche durch das Coronavirus erkrankt sind, werden auch alle anderen Patienten weiter versorgt. Trotzdem kommt es derzeit zu großen finanziellen Einbußen, da alle planbaren Eingriffe bis jetzt verschoben wurden.
Das Robert-Bosch-Krankenhaus freut sich über die großzügige Spende der Eva Mayr-Stihl Stiftung in Höhe von 600.000 Euro. Der in Waiblingen und Stuttgart verwurzelten gemeinnützigen Organisation liegt die gesellschaftliche Verantwortung am Herzen. Mit der Spende will die Stiftung schnell und pragmatisch Hilfe im Kampf gegen die Pandemie leisten und der Bevölkerung in der Region in diesen Krisenzeiten etwas zurückgeben.
Beatmungsgeräte und Virus-Forschung
Die Soforthilfemaßnahme soll dazu eingesetzt werden, notwendige neue Anschaffungen zu finanzieren, für die die bisherigen Unterstützungsmaßnahmen nicht ausreichen. Dies betrifft Beatmungsgeräte, Spritzenpumpen, eigentlich alle notwendigen Gerätschaften zur Einrichtung von zusätzlichen Beatmungsplätzen. Weiter sollen aber auch innovative Ansätze im Kampf gegen das Virus gefördert werden.
Mobile Nachsorge wird unterstützt
Teile der Mittel sollen dafür eingesetzt werden, Corona-Patienten mobil medizinisch zu betreuen, wenn diese bei Vorstellung nur wenige oder gar keine Symptome hatten oder Patienten nach stationärer Entlassung. Das Robert-Bosch-Krankenhaus bietet dafür eine Applikation für mobile Endgeräte an, mit der die Symptome der Patienten einfach nachverfolgt werden können.
Altenheime besser ausstatten
Auch möchte das Robert-Bosch-Krankenhaus helfen, die gesundheitliche Versorgung von Alten- und Pflegeheimen im Einzugsgebiet des Krankenhauses zu verbessern. Dies umfasst neben der Intensivierung von Präventionsmaßnahmen auch verbesserte Testmöglichkeiten für die Mitarbeitenden sowie die Beschaffung von Schutzkleidung.
Mit 1.041 Betten nehmen das RBK, seine Standorte Klinik Charlottenhaus und Klinik Schillerhöhe sowie die Klinik für Geriatrische Rehabilitation im Jahr über 43.000 Patienten stationär auf. Rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass sich die Patienten individuell betreut fühlen. Forschungsinstitute zur Klinischen Pharmakologie und zur Medizingeschichte sind dem Krankenhaus angegliedert.
Mehr Informationen unter www.rbk.de
April 2020. Redaktion pflegeinfos.net
Während ein Großteil der Deutschen mittlerweile im Homeoffice arbeitet, sind die Pfleger und Ärzte des Robert-Bosch-Krankenhauses und seiner Standorte Klinik Schillerhöhe und Klinik Charlottenhaus weiter ständig im Einsatz. Neben COVID-19 Patienten, welche durch das Coronavirus erkrankt sind, werden auch alle anderen Patienten weiter versorgt. Trotzdem kommt es derzeit zu großen finanziellen Einbußen, da alle planbaren Eingriffe bis jetzt verschoben wurden.
Das Robert-Bosch-Krankenhaus freut sich über die großzügige Spende der Eva Mayr-Stihl Stiftung in Höhe von 600.000 Euro. Der in Waiblingen und Stuttgart verwurzelten gemeinnützigen Organisation liegt die gesellschaftliche Verantwortung am Herzen. Mit der Spende will die Stiftung schnell und pragmatisch Hilfe im Kampf gegen die Pandemie leisten und der Bevölkerung in der Region in diesen Krisenzeiten etwas zurückgeben.
Beatmungsgeräte und Virus-Forschung
Die Soforthilfemaßnahme soll dazu eingesetzt werden, notwendige neue Anschaffungen zu finanzieren, für die die bisherigen Unterstützungsmaßnahmen nicht ausreichen. Dies betrifft Beatmungsgeräte, Spritzenpumpen, eigentlich alle notwendigen Gerätschaften zur Einrichtung von zusätzlichen Beatmungsplätzen. Weiter sollen aber auch innovative Ansätze im Kampf gegen das Virus gefördert werden.
Mobile Nachsorge wird unterstützt
Teile der Mittel sollen dafür eingesetzt werden, Corona-Patienten mobil medizinisch zu betreuen, wenn diese bei Vorstellung nur wenige oder gar keine Symptome hatten oder Patienten nach stationärer Entlassung. Das Robert-Bosch-Krankenhaus bietet dafür eine Applikation für mobile Endgeräte an, mit der die Symptome der Patienten einfach nachverfolgt werden können.
Altenheime besser ausstatten
Auch möchte das Robert-Bosch-Krankenhaus helfen, die gesundheitliche Versorgung von Alten- und Pflegeheimen im Einzugsgebiet des Krankenhauses zu verbessern. Dies umfasst neben der Intensivierung von Präventionsmaßnahmen auch verbesserte Testmöglichkeiten für die Mitarbeitenden sowie die Beschaffung von Schutzkleidung.
Mit 1.041 Betten nehmen das RBK, seine Standorte Klinik Charlottenhaus und Klinik Schillerhöhe sowie die Klinik für Geriatrische Rehabilitation im Jahr über 43.000 Patienten stationär auf. Rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass sich die Patienten individuell betreut fühlen. Forschungsinstitute zur Klinischen Pharmakologie und zur Medizingeschichte sind dem Krankenhaus angegliedert.
Mehr Informationen unter www.rbk.de
April 2020. Redaktion pflegeinfos.net
Donnerstag, 9. April 2020
Heilung und Wohlfühlkraft durch "schwarzes Gold". Moorprodukte aus Bad Aibling gibt es zum Bestellen nach Hause
Seit hunderten von Jahren ist das Moor für seine außergewöhnliche Heilkraft bekannt. Ein Bad im „schwarzen Gold“, wie das Moor auch genannt wird, steigert nicht nur die Abwehrkräfte, sondern sorgt auch für Stressabbau – was in der aktuellen Zeit mit eingeschränkter Mobilität einen völlig neuen Stellenwert erhält.
Auch Moorpackungen bringen wahre Wunder – schaffen sie doch Linderung bei rheumatischen Beschwerden oder helfen bei Schmerzen des ganzen Bewegungsapparates. Viele Seniorinnen und Senioren schätzen deshalb Moorkuren.
Das oberbayerische Moorheilbad Bad Aibling hat nun eine clevere Initiative gestartet: Unter dem Motto „Können Gäste gerade nicht zu uns kommen, bringen wir eben die Heilkraft des Moores zu ihnen“ erinnert es gemeinsam mit der Firma Panradl daran, dass man die Moorprodukte im Online-„Moor-Shop“ für zuhause bestellen kann.
Moorkissen und -salben bestellen
Hinter dem Projekt stehen die Kurverwaltung AIB KUR sowie das etablierte Bad Aiblinger Familienunternehmen Panradl Moor GmbH, das seit 1964 für die Versorgung mit Moor im oberbayerischen Moorheilbad verantwortlich ist. Statt nun die örtlichen therapeutischen Einrichtungen und Kliniken täglich mit frischem Moor aus der Region zu beliefern, verschickt die Firma Panradl ab sofort die Moorkissen, -bäder, -salben und Heilmoor deutschlandweit nach Hause.
Rabatt beim Gesundsheitsurlaub in Bad Aibling
Bis Ende 2020 können Gesundheitsbewusste die Moor-Produkte zu einem attraktiven Kennenlern-Preis erwerben: Sämtliche Angebote gibt es dann mit einem Rabatt von 15 Prozent. Wer im Anschluss noch einen Gesundheitsurlaub in Bad Aibling bucht, erhält darüber hinaus 15 Prozent Ermäßigung in einem der fünf teilnehmenden Hotels.
Um die sachgerechte Anwendung sicherzustellen, stehen Mitarbeiter der Firma Panradl für eine ausführliche telefonische Beratung unter 08038 / 90 96 56-0 oder per E-Mail unter info@panradl-moor.de zur Verfügung.
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| Moorkur in Bad Aibling |
Mehr Informationen über den Kurort in Bayern: http://www.bad-aibling.de
April 2020. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/AIB KUR
Samstag, 4. April 2020
Frühjahrszeit, Zeckenzeit: Wie Senioren ihre Hunde und Katzen gut vor den Zecken schützen können
Hunde- und Katzenbesitzer sollten spätestens jetzt mit einem sicheren Zeckenschutz starten: Frühjahr! Aktuelle Tipps vom Bundesverband für Tiergesundheit e.V.
Weil viele Seniorinnen und Senioren Hunde oder Katzen haben, publizieren wir diese Infos hier. Auch Angehörige, Pflegedienste oder 24h Hilfen in Haushalten sollten sich mit dem Thema vertraut machen.
Zecken sind nicht nur Plagegeister, sie können auch ernsthafte Krankheiten auf Tiere und Menschen übertragen. Hunde und Katzen sollten deshalb vor diesen unangenehmen Parasiten geschützt werden. Entscheidend ist die Wahl eines für das Tier passenden Präparates. Anwendungshinweise sollten genau beachtet werden. Für Katzen dürfen z.B. keinesfalls Permethrinhaltige Produkte verwendet werden.
Zecken zählen nicht gerade zu unseren Lieblingstieren. Zum einen sind sie nicht besonders hübsch anzusehen, zum anderen können die kleinen Krabbeltiere eine gefährliche Fracht an Viren, Bakterien und Parasiten beherbergen.
Hunde und Katzen werden in unseren Breitengraden am häufigsten von Schildzecken - dazu zählt beispielsweise der Holzbock - befallen. Dieser kann die Erreger der Borreliose oder der Anaplasmose übertragen. Die Auwaldzecke ist Überträger der Babesiose, die für den Hund gefährlich werden kann.
Die dritte Zeckenart im Bunde ist die Braune Hundezecke, die trotz ihres Namens auch Katzen und Menschen für eine kleine Blutmahlzeit nicht verschmäht. Sie überträgt ebenfalls die Erreger der Babesiose und der Ehrlichiose, Katzen können durch ihren Stich auch mit Erregern der Tularämie infiziert werden.
Riesenzecke mit Tropeninfektionen?
In der jüngsten Vergangenheit machte auch die "Riesenzecke" Hyalomma von sich reden, die gefährliche Tropenkrankheiten im Gepäck haben kann. Nach aktuellem Stand befällt die Hyalomma-Zecke vornehmlich große Säugetiere wie Pferde und Rinder. Der Befall von Menschen lässt sich jedoch nicht ausschließen. Für Hunde und Katzen spielen diese Zecken noch eine untergeordnete Rolle. Die Universität Hohenheim beobachtet das Aufkommen der neuen Zeckenarten genau. Nach neuesten Ergebnissen haben die Wissenschaftler für die gefährlichsten Tropenkrankheiten bislang Entwarnung gegeben.
Zecken werden in der Regel ab März aktiv, in warmen Wintern aber auch früher. Je nach Temperatur sind bestimmte Arten sogar ganzjährig zu beobachten. Ein durchgehender Schutz für Hunde und Katzen ist deshalb empfehlenswert. Neben Hunden gehören auch Freigängerkatzen zu den besonders gefährdeten Tieren. Diese Tiere sollte man auf jeden Fall mit Zeckenschutz-Präparaten schützen. Wichtig für Katzen ist, dass bei ihnen ausschließlich solche Mittel angewendet werden, die speziell für sie zugelassen sind.
Manche Präparate, die für andere Tiere, meist Hunde, zugelassen sind, können bei Katzen zu schweren Unverträglichkeiten führen oder sogar tödlich sein. Dies gilt speziell für Präparate mit dem Wirkstoff Permethrin, der für Hunde sehr gut verträglich ist, von der Katze aber nicht verstoffwechselt werden kann. Vorsicht ist auch bei Hausmitteln geboten, die aufgrund ihrer "natürlichen" Herkunft vermeintlich gut verträglich sind.
Gern genutzte Öle wie Teebaumöl können ebenfalls zu schweren Vergiftungen führen. Um hier keine Risiken einzugehen, sollten Tierhalter besser auf zugelassene Tierarzneimittel zurückgreifen. Es empfiehlt sich zudem die Packungsbeilage vor der Anwendung genau zu lesen. Im Zweifel hilft ein Beratungsgespräch mit dem Tierarzt.
April 2020. Text: ots
Copyright Foto: obs/Foto: BfT / Klostermann
Donnerstag, 2. April 2020
Corona und alte Menschen: Achtung Betrüger und Verbrecher unterwegs - Polizei Baden-Württemberg klärt auf
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| Schaffen Sicherzeit auch in Corona-Zeiten: 24h Betreuerinnen |
Corona löst eine Welle der Hilfsbereitschaft aus – in der Nachbarschaft bieten Menschen gerade Älteren, Pflegebedürftigen oder ängstlichen Personen ihre Hilfe an: Einkauf, Besorgungen, Hundespaziergang und Sonstiges.
Weil über diese Kontakte und das Vertrauen aber auch Zutritt zu Häusern und Wohnungen möglich ist, warnt das Landeskriminalamt Baden-Württemberg jetzt zurecht insbesondere älter Menschen. Hier die Tipps der Polizei:
• Überlegen Sie, wer für welche Hilfeleistung ein vertrauensvoller Ansprechpartner wäre.
• Wenden Sie sich zunächst an Personen, die Sie persönlich kennen und denen Sie vertrauen.
• Nehmen Sie organisierte Hilfe zum Beispiel über die Kommunalverwaltung, über das DRK, die Kirchen und andere Hilfsorganisationen in Anspruch. Diese Stellen sollten den Kontakt zwischen Ihnen und den Helfenden koor- dinieren.
Achten Sie bei Übergabe Ihrer Einkäufe auf Ihre Sicherheit:
• Achten Sie auf eine geordnete Übergabe ohne persönlichen Kontakt: Besorgungen sollten vor der Haustür abgestellt werden.
• Vereinbaren Sie vorab, ob Sie den Einkauf im Voraus oder bei der Übergabe bezahlen. Händigen Sie keinesfalls EC- oder Kreditkarten aus.
• Bevor Sie Ihre Haustür beim Klingeln öffnen: Vergewissern Sie sich, dass es sich um die angekündigte Hilfe handelt. Fragen Sie z.B. durch ein geöff- netes Fenster, durch die bei vorgelegtem Sperrriegel geöffnete Tür oder durch die Gegensprechanlage, wer vor der Tür steht.
• Lassen Sie keine Unbekannten in Ihr Haus oder Ihre Wohnung.
• Ziehen Sie andere Nachbarn für eine Übergabe hinzu, wenn Sie unsicher sind.
• Melden Sie verdächtige Vorfälle unverzüglich bei der Polizei über den Notruf 110.
Weitere Tipps in Corona-Zeiten der Polizei Ba-Wü:
• Nehmen Sie keine Hilfe von Fremden an, die sich unaufgefordert an Sie wenden.
• Kaufen Sie nichts an der Haustür, das gilt auch für Schutzkleidung und Des- infektionsmittel. Seien Sie misstrauisch bei verlockenden Angeboten im Internet.
• Sprechen Sie nicht über Ihre finanziellen Verhältnisse.
• Reagieren Sie nicht auf angebliche Notsituationen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, in denen Sie jemanden persönlich oder eine Organisation finanziell unterstützen sollen.
Mehr Infos über Prävention und Beratungsstellen der Polizei in BaWü hier: https://praevention.polizei-bw.de/
Polizei-Notruf: 110
April 2020. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Archiv
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