Sonntag, 31. Juli 2011

Pflegeversicherung ab 2012 mit etwas höheren Leistungen

Ab 2012 erhöhen sich die monatlichen Zuzahlungen der gesetzlichen Pflegeversicherung für pflegebedürftige Personen. Davon profitieren auch pflegende Angehörige bzw. Pflegefälle, die eine private 24-Stunden-Kraft, zum Beispiel aus Osteuropa, beschäftigen. An finanziellen Leistungen gibt es dann folgende Unterstützung: Pflegestufe I, pro Monat 235 Euro (bisher 225 Euro). Pflegestufe II, pro Monat 440 Euro (bisher 430 Euro). Pflegestufe III, pro Monat 700 Euro (bisher 685 Euro).

Angehörige von Pflegepersonen werden die Erhöhung natürlich dankbar annehmen – am Grundproblem löst sie allerdings nichts. Noch immer wird die vollstationäre Pflege in Pflegeeinrichtungen durch die gesetzliche Pflegeversicherung deutlich höher subventioniert als die Pflege zu Hause, in den eigenen vier Wänden. Zum Verständnis nochmals die aktuellen Zahlen (ab 2012) – bei Aufnahme in ein Pflegeheim erhalten die Betroffenen allein schon in Pflegestufe I 1023 Euro, in Pflegestufe III sind es 1550 Euro.

Sie haben für sich oder Ihren Angehörigen noch keine Pflegestufe beantragt? Dann sollten Sie dies umgehend tun, um die finanziellen Leistungen, die Ihnen zustehen, in Anspruch nehmen zu können. So funktioniert es: Sie wenden sich an Ihre gesetzliche oder private Krankenkasse. Diese entsendet dann einen Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) bzw. von einem anderen Unternehmen (bei Privatversicherten) zum Antragsteller. Bei diesem Hausbesuch wird anhand klar definierter Kriterien die Pflegestufe ermittelt, die dann Grundlage für finanzielle Leistungen der Pflegeversicherung bildet. Genaue Auskünfte über die Einstufung und Ihre Rechte erteilen Ihnen die Krankenkassen.

Juli 2011. Redaktion pflegeinfos.net

Samstag, 9. April 2011

riva-care mit Informationen zur häuslichen Pflege

riva-care, das Büro für Gesundheits- und Seniorendienstleistungen mit Sitz in Stuttgart, startet diesen Blog, um sachlich über die Pflege und Betreuung von Senioren und Pflegebedürftigen zu Hause zu berichten. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erfahrungen aus der Praxis, Berichte von 24-Stunden-Betreuungsdiensten sowie aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen.

Auch neue Studien zur häuslichen Pflege, zu Demenz und andern altersbedingten Krankheiten werden wir ab sofort kommentieren. Immer mit dem Ziel, allen Betroffenen und ihren Familienmitgliedern Tipps und Trends aufzuzeigen.

riva-care hilft seit 2009 allen alten Menschen und ihren Angehörigen bei Fragen zur häuslichen Pflege und Betreuung als privates, unabhängiges Servicebüro. Das Büro wurde von Fachjournalisten gegründet, die aufgrund ihrer redaktionellen Tätigkeit sehr viel von den Problemen erfahren haben, die sich auftun, wenn ein Familienmitglied zum Pflegefall wird.

Neben Beratung und Recherchen (jeweils gegen Honorar) organisiert riva-care als Vermittlungsagentur bundesweit 24-Stunden-Betreuungskräfte aus Polen. In Baden-Württemberg übernehmen die freien Mitarbeiter zudem stundenweise Betreuungen und Freizeitaktivitäten von und mit Senioren, z.B. Tagesausflüge oder der Besuch von Veranstaltungen.

riva-care ist ein Servicebüro und kein ambulanter oder stationärer Pflegedienst. Zu gesundheitlichen Fragen können und dürfen wir deshalb keine Stellungnahmen abgeben. Wir führen auch keine Pflegedienstleistungen durch. Bei medizinischen Fragen raten wir dazu, umgehend einen Facharzt oder eine Klinik in Ihrer Nähe aufzusuchen.

Wir freuen uns auf Resonanz auf unseren Blog – und laden Sie ein, uns Ihre Meinung oder Erfahrung zu schildern.

Frank Bantle und das Team von riva-care
April 2011