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Dienstag, 8. August 2023

Die Polizei warnt: vermeintliche Handwerker betrügen Senioren, die Hauseigentümer sind

Immer wieder gibt es neue Betrugsmaschen, um ältere Menschen abzuzocken. Auch in Baden-Württemberg kommt dies leider vor. So meldete die Polizei Anfang August 2023 von diesem Fall:

Drei Männer geben sich als Handwerker aus. Bei Senioren in Karlsruhe, Brühl und Gaggenau (bei Rastatt) haben sie Erfolg. Sie täuschen Mängel an den Häusern vor und bieten sofortige Reparaturleistungen an - dafür bezahlen die älteren Hausbesitzer dann viel Geld.

Zum Glück wurden die drei Täter im Alter von 22 bis 33 aber in Karlsruhe verhaftet und in U-Haft gebracht. In Summe sollen sie einen "niedrigen sechsstelligen Betrag" ergaunert haben.

Barzahlung am Haus oder Täter gehen mit zur Bank

Richtig fies: Sie sollten Dächer der Geschädigten nass gemacht haben, um undichte Stellen vorzutäuschen. Die Polizei meldet, dass auch Marderschäden am Dach oder Feuchtigkeitsschäden im Keller inszeniert wurden. Bezahlt haben die Oper im Rentenalter dann hohe fünfstellige Beträge - natürlich in Bar oder als Sofortüberweisung auf ein Konto. In zwei der Fälle seien die Betrüger mit den Senioren sogar zur Bank gefahren, um das Geld bar in Empfang zu nehmen. 

Immer Polizei anrufen: Senioren müssen geschützt werden

Tipp: Nie fremden Handwerkern oder Verkäufern an der Haustüre glauben! Machen Sie keine schnellen Geschäfte an der Türe. Bei Reparaturen im Haus oder Garten immer einen Fachhandwerker vor Ort um ein Angebot bitten oder den bisherigen Partner für die Arbeiten anrufen.

Rufen Sie sofort über die Nummer 110 die Polizei, wenn bei Ihnen am Eigenheim dubiose Handwerker aufkreuzen.

Senioren und Sicherheit.

August 2023. Redaktion pflegeinfos.net

Dienstag, 24. Mai 2016

Mehr Pflegestützpunkte in der Region Karlruhe und Rastatt geplant. In ganz Baden-Württemberg soll es bis 2018 dann 72 Pflegeberatungsstellen geben

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Pflegestützpunkte hat sich für den Ausbau der Pflegestützpunkte im Stadt- und Landkreis Karlsruhe und im Landkreis Rastatt entschieden. Auch in anderen Gebieten des Landes entstehen neue Beratungszentren für Senioren und pflegende Angehörige.

Dieses Angebot an Ratsuchende in Baden-Württemberg ist einmalig und kann beispielgebend für andere Bundesländer sein“, betont Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Pflegestützpunkte und Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg.

Einigkeit konnte auch über den Ausbau der Pflegestützpunkte erzielt werden, der an klare Qualitätsanforderungen geknüpft ist: Baden-Württemberg wird bis 2018 bis zu insgesamt 72 Pflegestützpunkte bekommen und somit das Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger signifikant erweitern.

Spitzenvertreter der Kranken- und Pflegekassen sowie der kommunalen Landesverbände einigten sich im November 2015 auf die Entwicklung eines Ausbaukonzepts, das stärker als bisher Beratung, Koordinierung und Vernetzung als Aufgabe der Pflegestützpunkte definiert. Teil des Ausbaukonzepts ist auch ein Qualitätssicherungskonzept, das vom Stuttgarter Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IfaS) unter der wissen- schaftlichen Leitung von Prof. Dr. Susanne Schäfer-Walkmann erarbeitet wurde


In der Stadt und im Landkreis Karlsruhe sollen jetzt jeweils sogenannte Pilotstandorte eingerichtet werden, die für Erprobung und Entwicklung des Qualitätskonzeptes des IfaS- Instituts dienen. Die LAG orientiert sich bei der Bewertung der Anträge auf den Ausbau der Pflegestützpunkte an eindeutigen Kriterien. So wird zum Beispiel die Auslastung der bestehenden Pflegestützpunkte geprüft und die Gesamtsituation im jeweiligen Kreis berücksichtigt. Bei den Beratungsleistungen spielt die Netzwerkarbeit eine Rolle, welche die Qualität der Beratung erhöht.

Die Kranken- und Pflegekassen in Baden-Württemberg fördern den Auf- und Ausbau von Pflegestützpunkten, die von den Kommunen bei der LAG beantragt werden. Vorstandschef Hermann erklärt die Bedingung klarer Richtlinien, nach denen die Anträge bewertet und vom LAG-Vorstand entschieden werden: „Pflegestützpunkte übernehmen eine wichtige Funktion im Gesamtsystem. Die Kassen bieten tiefergehende Beratung an, weshalb die Aufgabenverteilung der unterschiedlichen Beratungsangebote sorgfältig definiert sein muss. Doppelstrukturen helfen keinem weiter und schließlich geht es ja um Beitragsgelder der Solidargemeinschaft, die zielführend zu investieren sind"


In den Pflegestützpunkten erhalten vor allem pflegende Angehöirge eine Erstberatung und Tipps, um sich in den Strukturen des Pflegesystems besser zurecht zu finden. Die Mitarbeiter der Pflegestützpunkte sind zur Neutralität verpflichtet, kennen die regionale Situation genau und sind so in der Lage, qualifiziert auf die individuellen Fragen rund um häusliche Pflege, Pflegeleistungen, ambulante Dienste, Barrierefreies Wohnen, Demenzbetreuung oder 24h Haushaltshilfen einzugehen.
 

Informationen und alle Adressen der Pflegestützpunkte in BaWü:
www.bw-pflegestuetzpunkt.de

Mai 2016. Redaktion pflegeinfos.net

Montag, 21. September 2015

Seniorengerecht, ruhig und erholsam: das Soleheilbad in Bad Schönborn bei Karlsruhe freut sich auf ältere Menschen



Totes-Meer-Salzgrotte in Bad Schönborn: Gut für die Atemwege

Den Alltag vergessen und sich dabei verwöhnen lassen: Das gelingt besonders gut bei einem Urlaub in Bad Schönborn. In dem Kurort in Baden-Württemberg, nahe Heidelberg und Karlsruhe, warten die größte Thermenlandschaft im Südwesten Deutschlands, maßgeschneiderte Wellnessangebote und eine reizvolle Landschaft, die zu aktiven Entdeckungen einlädt. Gerade Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind in Bad Schönborn gerne willkommen – alles ist sehr flach und das Personal geschult.

Entspannen im Thermarium

Ob man im warmen Thermalwasser relaxt oder eine Massage genießt: Ein Aufenthalt im Wellness- und Gesundheitspark "Thermarium" verspricht Erholung pur. Für ältere Menschen empfehlenswert: Im Sole-Schwebebecken mit der 15-prozentigen Thermalsole können sie wie im Toten Meer im Wasser schweben. "Das Thermalsolewasser ist auch bei Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden eine Wohltat", weiß Gesundheitsexpertin Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Schwitzen ist dann in der gepflegten Saunalandschaft angesagt, während man in der "Totes-Meer-Salzgrotte" bei sanften Licht-und Klangeffekten gesunde Salzluft einatmet.

Individuelles Wellnessprogramm
Mit den Wellness-Pauschalangeboten – alle Informationen dazu gibt es unter www.bad-schoenborn.de – lässt sich der Aufenthalt individuell gestalten. Aus einer Spa-Farbpalette kann man zwischen sechs verschiedenen Farben "seine" Farbe auswählen und damit das persönliche Spa-Programm bestimmen. Weiß steht etwa für Reinheit und umfasst Angebote wie eine Gesichts- und Dekolleté-Massage mit Salzkugeln.

Kurzaufenthalt jederzeit möglich
Bei der Farbe Gelb steht Energiespendendes wie eine Bürstenmassage mit Zitrusbad im Mittelpunkt, während unter Schwarz – der Farbe für Balance – beispielsweise eine "La Stone-Rückenmassage" gewählt werden kann. Die Wellnesstage "Spa BASIC 2015", die ab 163 Euro pro Person buchbar sind, umfassen zwei Übernachtungen, zweimal Eintritt in Saunalandschaft und Therme inklusive Aqua-Aktiv-Programm, einmal Eintritt in die "Totes-Meer-Salzgrotte" sowie eine Anwendungen aus der Spa-Farbpalette (45 Minuten).

Auch Massagen können in Bad Schönborn gebucht werden


Zentrale Lage und reizvolles Umland
Das Soleheilbad Bad Schönborn liegt zentral am sogenannten Rhein-Neckar-Dreieck zwischen Heidelberg und Karlsruhe. So sind ohne lange Anfahrtszeiten Kultur- und Shopping-Ausflüge nach Heidelberg, Bruchsal, Schwetzingen oder auch Speyer möglich. Auch sportliche Aktivitäten kommen nicht zu kurz. Ob Wandern, Radfahren, Walken oder lange Spaziergänge: Die reizvolle Lage des Kurorts am Tor zum Kraichgauer Hügelland bietet viele Möglichkeiten.

Informationen: www.bad-schoenborn.de

September 2015. Text: djd
Copyright Fotos: PR/djd