Montag, 13. November 2017

Pflegeimmobilien als Kapitalanlage. Vortragsreihe für Kapitalanleger und Eigennutzer im Rheinland und Düsseldorf

Altersvorsorge ist ein Thema, das jeden Menschen betrifft. Dazu gehört nicht nur die Rücklage von Kapital für den Lebensabend, sondern auch Vorsorge bei Pflege, Betreuung und Wohnen im Alter. Diesen Themen hat sich die WirtschaftsHaus AG verpflichtet und sich auf Pflegeimmobilien als Kapitalanlage für private Anleger spezialisiert.

Seniorenpark Jüchen als Referenz
In einer Veranstaltungsreihe stellt der Marktführer am 20. November in Köln, am 29. November in Bonn sowie am 6. Dezember in Düsseldorf am aktuell umgesetzten Immobilienprojekt Seniorenpark Jüchen die Mehrwerte vor, die sich für Anleger und den Arbeitsmarkt in der Region ergeben. „Pflegeplätze werden in den kommenden Jahren in hoher Zahl benötigt und es gilt hier zukunftsgerichtete Wohn- und Lebenskonzepte zu realisieren. Mit unseren Projekten schaffen wir regionale Wohnräume und Arbeitsplätze und bieten Investoren eine wertstabile Anlage in zweierlei Hinsicht“, erklärt Sandro Pawils, Vertriebsvorstand der WirtschaftsHaus AG.

Mietrenditen bis 5 Prozent sind realistisch
Neben der Kapitalausschüttung mit Mietrenditen von 4 bis 5 Prozent erhalten Investoren in den Objekten ein bevorzugtes Belegungsrecht für sich oder Familienangehörige. Als Partner mit über 20 Jahren Erfahrung übernimmt die WirtschaftsHaus AG für ihre Investoren alle Verwaltungsangelegenheiten und die Kommunikation mit den Betreibern der Pflegeimmobilien. „Unsere Objekte sind Kapitalanlagen mit Gesicht, denn durch die regionale Nähe ermöglichen wir unseren Investoren, das Objekt kennenzulernen und an der Entwicklung der Pflegeeinrichtung teilzuhaben“, verdeutlicht Sandro Pawils.


Interessierte melden sich bitte unter 05131 4611-179 oder unter j.pawils@wirtschaftshaus.de für die jeweilige Veranstaltung an.



 

Die Veranstaltungstermine zu Pflegeimmobilien:

Köln – 20.11.2017
Beginn 18.30 Uhr, Hotel Pullmann Cologne, Helenenstraße 14, 50667 Köln

Bonn – 29.11.2017
Beginn 18.30 Uhr, Kameha Grand Bonn, Am Bonner Bogen 1, 53227 Bonn

Düsseldorf – 04.12.2017
Beginn 18.30 Uhr, InterContinental Düsseldorf, Königsallee 59, 40215 Düsseldorf

Weitere Informationen unter www.wirtschaftshaus.de



November 2017. Redaktion pflegeinfos.net

Freitag, 10. November 2017

Reform der Entsenderichtlinien in der EU: Werden 24h Pflegekräfte bald besser gestellt? Tipps für betroffene Familien

Die Europäische Union plant eine Überarbeitung der sogenannten Entsenderichtlinien nach dem Motto "gleichen Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort". Auch die Kontrollen von Beschäftigten im Entsendestatus will die EU verschärfen – das würde in der Praxis auch die Pflegebranche in Deutschland treffen, wo sehr viele EU-Arbeitnehmer tätig sind. 

Was ist das Prinzip der Entsenderichtlinie?
Die europäische Entsenderichtlinie aus dem Jahr 1996 regelt, unter welchen Bedingungen Unternehmen aus einem EU-Land Arbeitskräfte in ein anderes EU-Land "entsenden" dürfen. Als die Entsenderichtlinie vor zwei Jahrzehnten beschlossen wurde, sollte neben dem Handel mit Warengütern auch die Möglichkeit geschaffen werden, länderübergreifend Dienstleistungen im EU-Binnenmarkt anbieten zu können.


Jedes Unternehmen in der EU darf seither Aufträge in der ganzen EU annehmen und mit eigenen Arbeitskräften ausführen – unter der Bedingung, dass die im Auftragsland üblichen Arbeitsvorschriften und die Zahlung des dortigen Mindestlohns eingehalten werden. Intensiv genutzt wird dieses Vorgehen seitdem unter anderem im Baugewerbe wie auch in der Pflegebranche. Fast jeder slowakische Polier, rumänische Lkw-Fahrer oder jede polnische 24h-Betreuerin in Deutschland arbeiten unter dieser Vorgabe.


Rechtliche Vorgaben werden nicht beachtet
In der Realität wurden diese Maßgaben häufig umgangen, und gerade im Bereich der Pflege fehlten intensive Kontrollen. In über 300.000 Privathaushalten in Deutschland versorgen osteuropäische Betreuungskräfte pflegebedürftige Senioren „rund um die Uhr“. Diese sogenannte „24-Stunden-Betreuung“ hat sich zu einer tragenden Säule und damit zu einem elementaren Bestandteil des deutschen Gesundheits- und Sozialwesens entwickelt. Rechtliche Grundlage dieser sogenannten „24-Stunden-Betreuung“ ist eben diese Entsendung von Betreuungskräften durch eine ausländische Agentur. Alternativ dazu gibt es die Tätigkeit als selbstständige Betreuungskraft mit Gewerbe in Deutschland.


Hausengel-PflegeAllianz e.V. begrüßt den Vorstoß der EU
Die Hausengel PflegeAllianz e.V. setzt sich für die Bedürfnisse und Rechte aller am Pflegeprozess beteiligten Personen ein – dazu zählen die Pflegebedürftige selbst, deren Angehörige, wie auch deren Pflege- und Betreuungskräfte. Insbesondere der Aufklärungsarbeit und dem Aufdecken von Missständen hat sich der gemeinnützige Verein verschrieben.

Markus Oppel, Vorsitzender der Hausengel PflegeAllianz e.V. bekräftigt daher den Vorstoß der EU: "Wir begrüßen eine Überarbeitung der Entsenderichtlinien in der geplanten Form. Für uns ist der Dreh- und Angelpunkt ein Plus an Gerechtigkeit und Transparenz für die in Deutschland arbeitenden Betreuungskräfte. Für eine stetige Verbesserung deren Arbeitsbedingungen setzen wir uns seit Jahren mit Hingabe ein.“ Oppel erklärt weiter: „Schwarzen Schafen in der Branche, die vielleicht sogar die aktuell herrschende Entsenderichtlinien für Betreuungskräfte umgehen, wird damit nochmals schärfer begegnet. Die geplante Verstärkung von Kontrollen im In- wie osteuropäischen Ausland spiegelt unsere jahrelangen Forderungen wider.“

Neues Beratungsdokument dient der Qualitätssicherung

Aber auch pflegende Angehörige und die Betreuungskräfte selbst sieht Oppel in der Pflicht genau hinzuschauen: „Wir haben jüngst einen umfassenden Beratungsbogen für Betreuungskräfte erarbeitet, anhand dessen sie Beratungsgespräche mit Vermittlern dokumentieren können. Diese Beratungsdokumentation soll gewährleisten, dass eine Betreuungskraft von ihrem Vermittler über alle wichtigen Themen der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft informiert und aufgeklärt wurde."

Allen Beteiligten dient das Dokument der Qualitätssicherung durch Transparenz. Es steht jedem auf der Website frei zum Download zur Verfügung: https://www.hausengel-pflegeallianz.de/

Darüber hinaus sollten auch Angehörige von Betreuten die Verschärfung der Entsenderichtlinien bewusst zum Anlass nehmen, genau hinzuschauen wie die rechtlichen Arbeitsbedingungen der Betreuungskraft von Seiten der vermittelnden Agentur sind.

Oktober 2017. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Foto: PR


Pflegeausbildung der Zukunft: mehr Vernetzung zwischen Wissenschaft und Pflegepraxis erforderlich. Fachtagung in Ludwigsburg

Die RKH Akademie der Krankenhäuser im Landkreis Ludwigsburg veranstaltete eine Fachtagung mit Podiumsdiskussion zur Zukunft der klinischen Bildung der Pflegeberufe. Neben den nationalen Experten waren auch Referenten aus den USA und Österreich angereist. Der Veranstaltungseinladung waren Lehrende aus den Kliniken, Schulleiter, Pflegetrainer, Dozenten und Pflegeleitungen aus 19 Einrichtungen gefolgt. Die Teilnehmer diskutierten im November 2017 die Themen zukünftiger Pflegeausbildung mit den Vertretern der Verbände, der Bildungseinrichtungen und der Pflegewissenschaften. 

Die Tagung griff die relevantesten Themengebiete der zukünftigen Pflegebildung in Krankenhäuser auf. Dazu hatte die RKH Akademie überregionale und internationale Experten eingeladen. Die Beiträge der Verbände und Institutionen gaben wichtige Impulse, die von den beiden internationalen Pflegewissenschaftlern inhaltlich erweitert wurden.



Fachtagung zur Zukunft der Pflege, Ludwigsburg


Fakt ist: Die klinische Bildung der Pflegeberufe steht im gesellschaftlichen Fokus, weil der Pflegebedarf innerhalb und außerhalb von Kliniken stetig ansteigt. Reformen von Ausbildung und Weiterbildungsmaßnahmen, neue Berufs- und Tätigkeitsbilder, Akademisierung und die klinisch relevante Pflegewissenschaft nehmen immer größeren Einfluss auf die Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser.

Tilmann Müller-Wolff, Leiter der RKH Akademie und Veranstalter, fasste eine der Kernbotschaften der Veranstaltung zusammen: „Eine zukünftige Pflegebildung kann nur dann für die steigenden Patientenbedarfe erfolgreich qualifizieren, wenn die Vernetzung zwischen Pflegewissenschaft und Pflegepraxis gelingt.“ 

Zu den Referenten und Teilnehmern der Podiumsdiskussion gehörten Professor Dr. John McDonough, University of Florida, Jacksonville/USA, Professor Dr. Andre Ewers, Salzburger Landeskliniken, Kirsten Heiland, Verband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe, Stuttgart, Bernd Geiermann, Ausschuss Weiterbildung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz, Burkhard Schaarschmidt, Leiter der RKH Pflegeschule der Kliniken des Landkreises Karlsruhe, Klaus Notz, Leiter der Akademie der Kreiskliniken Reutlingen.

Die RKH Akademie bietet jährlich über 7 Symposien & Kongresse, über 650 Seminare und Fortbildungen und zahlreiche Weiterbildungen für Pflegeberufe an und koordiniert die Ausbildungsmaßnahmen für Gesundheitsberufe in der Regionalen Kliniken Holding des Landkreises Ludwigsburg bei Stuttgart.

November 2017. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Foto: PR/Regionale Kliniken Holding RKH GmbH

Montag, 6. November 2017

Besserer Radio-Empfang mit Wurfantenne – schlechter Empfang gehört der Vergangenheit an. Produkttipp für ältere Menschen


Wie viele ältere Menschen daheim, in Pflegeheimen, im Betreuten Wohnen oder in privaten Seniorenstiften hören gerne Radio. Der Lieblingssender und der Lieblingsmoderator gehören einfach zum Alltag und bringen stets Freude und schöne Musik in die vier Wände oder auf Balkon, Terrasse oder Garten.
 
Doch leider ist der Empfang bei UKW- und DAB+-Geräten nicht  an jedem Standort gleich. Der Hörgenuss ist dadurch beeinträchtigt und gerade ältere Menschen und Menschen mit Hörschwäche leiden darunter.
 
Für besseren Radioempfang: kleine Wurfantenne zum Bestellen
 
Was tun? Natürlich lässt sich der Standort wechseln oder die Antenne neu fixieren. Aber leider geht dies nicht immer bzw. der Senior oder die Seniorin will das Radio eben an einem festen Platz hören...

Doch es gibt eine Lösung für besseren UKW oder DAB+ Empfang: eine kleine Wurfantenne für UKW- und DAB+-Radiogeräte. Sie ist gut geeignet für Radios mit Wurf- oder Stabantenne und selbst für ältere Geräte, bei denen die Stabantenne abgebrochen ist. Bis zu fünf Meter weit kann die Empfangszone mit der Antenne erweitert werden.
 
Schlechter Radio-Empfang gehört somit der Vergangenheit an. Die kleine Hilfe gerade für Senioren, Pflegebedürftige und Bettlägerige, die gerne Radio hören! Zum Lieferumfang der Wurfantenne gehören Klemme, Aderendhülsen und eine Bedienungsanleitung. Die Kabellänge beträgt fünf Meter, Kabel in den Farbe Weiss, Grau oder Schwarz lieferbar. 
 
Wo gibt es die Wurfantenne für besseren Radio-Empfang zu bestellen? Über die Online-Seite onekauf.de oder direkt per E-Mail unter kauf@onekauf.de

Kosten: 4 Euro inkl 19 % MwSt plus 2 Euro Versandkosten in Deutschland.
Bitte geben Sie bei der Bestellung Ihre genaue Lieferadresse sowie die gewünschte Kabelfarbe an!

November 2017. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR



Dienstag, 10. Oktober 2017

Morbus Crohn - Darmprobleme. Buch gibt Lebenshilfe für Betroffene und ihre Angehörigen

Ein gesellschaftliches Tabu! Oder wer spricht schon gerne von Durchfall, über den Darm, über Krankheit und über eine jahrzehntelange Leidensgeschichte? Über Morbus Crohn.

Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die im gesamten Magen-Darm-Trakt von der Mundhöhle, über die Speiseröhre, den Dünn- und Dickdarm bis hin zum After auftreten kann. Rosa Colitis (Pseudonym) ist eine von bis zu 90 Betroffenen auf 100.000 Einwohner, die an dieser unheilbaren Erkrankung leiden. In ihrem Buch erzählt sie offen und schonungslos, emotional und fesselnd, manchmal traurig und verzweifelt, meist humorvoll und voller Zuversicht aus ihrem Leben.


Die Autorin schildert, was man so alles als "Crönchen" erleben kann – und will damit Menschen, die ebenfalls erkrankt sind, Mut machen und eine Lebensperspektive aufzeigen, ihnen sagen, dass sie nicht alleine sind

Aufgrund tiefster Einblicke und eigener Erlebnisse wählte die Autorin den Titel:  "Von Po bis Zunge - Ein Leben mit Morbus Crohn". Ihr Anspruch ist es, dass die Leserinnen und Leser das Werk als informativen Ratgeber und zugleich als Lebenshilfe für jeden Betroffenen und für Angehörige von Betroffenen sehen.
 

Infos: "Von Po bis Zunge - ein Leben mit Morbus Crohn" von Rosa Colitis ,Athene Media Verlag (shop.athene-media.de), 178 Seiten, EUR 16,98, ISBN 978-3-86992-106-8.

Oktober 2017. Redaktion pflegeinfos.net


Gynäkologische Krebsvorsorge auch bei älteren Frauen ab 60 sinnvoll und notwendig. Risiko für Gebärmutterhalskrebs bleibt bestehen

Die Statistiken der Krebsregister zeigen: Etwa ein Fünftel der Krebsneuerkrankungen betrifft Patienten im Alter von 80, 85 oder mehr Jahren. Dafür, dass Tumore im Alter langsamer wachsen und eher harmlos bleiben, sehen Experten des Deutschen Krebsinformationszentrums keinen belastbaren Beleg. 

Zum Internationalen Tag der älteren Menschen 2017 ermutigte das IPF erneut alle Älteren, die Früherkennungsprogramme der gesetzlichen Krankenkassen zu nutzen. So erhalten sie sich die Chance, rechtzeitig eine Behandlung einzuleiten, die möglichst viel Lebensqualität sichert.

Gynäkologische Krebsvorsorge lohnt sich
Bei Frauen von 20 bis 60 Jahren ist Gebärmutterhalskrebs die bei weitem häufigste Krebsart, die durch Humane Papillom-Viren (HPV) ausgelöst wird. Die Viren können jedoch auch Krebs an den Schamlippen, in der Vagina und im Analbereich verursachen. Statistiken zeigen, dass Frauen ab 60 Jahren insgesamt sogar häufiger an solchen Tumoren erkranken als an Gebärmutterhalskrebs. Experten führen das darauf zurück, dass die Patientinnen die jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen beim Gynäkologen nicht mehr regelmäßig nutzen.

Prostatakrebsfrüherkennung
Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen ermöglicht es zudem, altersangemessen zu entscheiden, wie die Behandlung aussehen soll. Zum Beispiel bei Prostata-Tumoren: Labortests weisen frühzeitig auf einen Krankheitsverdacht hin, weitere Untersuchungen schaffen Klarheit über den Stand der Erkrankungen. In einem frühen Stadium reicht es häufig, den Krankheitsverlauf regelmäßig zu kontrollieren (watchful waiting) und womöglich belastende Therapien aufzuschieben.


Experten gehen davon aus, dass diese Strategie auch langfristig keine Nachteile für die Erkrankten birgt. Wird der Tumor erst in weit entwickeltem Stadium festgestellt, braucht es unter Umständen deutlich aggressivere Therapien, um den Tumor oder seine Auswirkungen zu behandeln.

Weitere Informationen zur Krebsvorsorge enthalten die IPF-Faltblätter „Blasentumor“, „Darmkrebs“ und „Tumore“. Sie können kostenlos unter www.vorsorge-online.de heruntergeladen werden. Wer keinen Internetanschluss hat, kann sie auch schriftlich bestellen beim IPF-Versandservice, Postfach 27 58, 63563 Gelnhausen.


Das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) informiert die Öffentlichkeit über bestehende Möglichkeiten der Krankheitsvorsorge durch Laboruntersuchungen. Seine Neutralität wird durch einen wissenschaftlichen Beirat gewährleistet, dem erfahrene Ärzte angehören. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vorsorge-online.de


Oktober 2017. Redaktion pflegeinfos.net

Mittwoch, 27. September 2017

Buch "Fachkräftemangel in der Pflege" informiert über Altenpflege und bietet Best Practice-Modelle. Arbeitsmarkt Pflege wird immer internationaler


Alle reden darüber, auch die Parteien kurz vor der Bundestagswahl im Herbst 2017 – doch passiert ist bislang leider wenig, und so wird der Fachkräftemangel in Krankenhäusern, stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen sowie bei privaten Pflegedienstleistern immer dramatischer in Deutschland. 

2030 werden allein im Krankenhauswesen 400.000 Pflegekräfte fehlen. Schon jetzt können die meisten Stellen nicht besetzt werden. Hinzu kommt: Während die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, nimmt die der Erwerbstätigen in der Pflege rapide ab. Guter Rat ist teuer.


Lösungsansätze und viel Fachwissen zum Thema liefert ein neues Buch, das sich an Führungskräfte im Pflegemanagement, in der Personalentwicklung und -Leitung in Einrichtungen der Pflege sowie in Verbänden und Institutionen richtet: "Fachkräftemangel in der Pflege - Konzepte, Strategien, Lösungen".

Bereits jetzt herrscht ein akuter Bedarf an geeignetem Personal. Darum wird es für Kliniken und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens immer wichtiger geeignetes Pflegepersonal zu finden und es dann auch zu halten. Das Buch stellt den derzeitigen Zustand im Personalwesen der Pflegeeinrichtungen dar. Die Internationalisierung des Arbeitsmarktes, Konkurrenz der Versorgungssettings und rechtliche Rahmenbedingungen wie beispielsweise die Fachkraftquote werden diskutiert und erläutert.

Dem folgen die Vorstellung innovativer Ideen, Best-Practice-Modelle und das Untersuchen traditioneller Instrumente, die sich in anderen Branchen bereits bewährt haben. Die Lektüre des Buches sei auch allen Gesundheits- und Sozialpolitikern empfohlen!

Infos: „Fachkräftemangel in der Pflege - Konzepte, Strategien, Lösungen“: Bettig, Uwe (Hrsg.); Frommelt, Mona (Hrsg.); Schmidt, Roland (Hrsg.), 2012. XI, 372 Seiten. medhochzwei Verlag, EUR 54,95.

September 2017. Redaktion pflegeinfos.net