In den eigenen vier Wänden leben, am besten so lange wie möglich - das wünschen sich die meisten Senioren. Damit der Alltag trotzdem klappt, bieten Haushaltshilfen eine gute Lösung. Sie können vor allem mühselige Arbeiten wie Fensterputzen, Bödenwischen oder Wäschewaschen abnehmen.
Doch wer zahlt, wenn bei der Dienstleistung etwas zu Bruch geht oder sogar jemand zu Schaden kommt? Die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) klären auf.
Was, wenn Schäden entstehen?
Nur schnell über das Regal gewischt und schon ist die Blumenvase hinüber. Hier gilt: Der Verursacher muss den finanziellen Schaden tragen. Ähnlich ist es bei Missgeschicken, die gegenüber anderen passieren - beispielsweise, wenn jemand auf dem frisch gewischten Boden ausrutscht und sich verletzt.
Der gravierende Unterschied: Die Folgekosten können bei Unfällen schnell in die Höhe schießen. "Für Haushaltshilfen ist eine Haftpflichtversicherung deshalb besonders sinnvoll. Aber auch für alle anderen sollte dieser Versicherungsschutz zur Grundabsicherung gehören", raten die Versicherungsprofis der DVAG.
Haushaltshilfe offiziell anmelden - was hat es damit auf sich?
Ist die Unterstützung nicht nur ein Freundschaftsdienst, sondern erfolgt gegen Bezahlung, muss die Haushaltshilfe angemeldet werden. Denn jetzt ist die Tätigkeit rentenversicherungspflichtig. Solange der Verdienst dabei unter 450 Euro monatlich liegt, handelt es sich um einen Minijob. Dieser muss von den Senioren bei der Minijob-Zentrale gemeldet werden.
Damit ist in diesem Fall gleichzeitig die Meldung für die gesetzliche Unfallversicherung erfüllt. "Die Versicherung übernimmt die Folgekosten, sollte sich die Haushaltskraft während der Arbeit oder auf dem Hin- und Rückweg verletzen", erklärt die DVAG. Mit dem sogenannten Haushalts-Check werden dem Arbeitgeber die Beiträge zur Unfallversicherung (1,6 Prozent) zusammen mit den anderen Abgaben von der Minijob-Zentrale berechnet und eingezogen.
Gut zu wissen:
Wer pflegebedürftig ist, wird in puncto Haushaltshilfe oft durch die Pflegekasse finanziell unterstützt. Am besten genau bei der zuständigen Stelle informieren und beraten lassen.
Suche erleichtern: Private Pflegedienste, Arbeiterwohlfahrt, Johanniter oder das Deutsche Rote Kreuz helfen, eine Haushaltskraft zu finden.
Klarheit schaffen: Aufgaben und Wünsche im Vorfeld besprechen und notieren. So gibt's keine Missverständnisse oder falschen Erwartungen.
Sympathie wichtig: Nicht nur das Fachliche zählt - Arbeitgeber und Haushaltshilfe sollten gut miteinander auskommen und sich vertrauen.
Die DVAG ist Deutschlands größte eigenständige Finanzberatung. Sie bietet umfassende und branchenübergreifende Allfinanzberatung für breite Bevölkerungskreise, getreu dem Unternehmensleitsatz "Vermögensaufbau für jeden!". Aktuelle Informationen unter www.dvag.de
August 2019. Text: ots/DVAG
Copyright Foto: PR/DVAG
Informationen für die Generation 60plus und pflegende Angehörige. Tipps und Neuigkeiten rund um häusliche und stationäre Pflege, 24-Stunden-Betreuung sowie Leben und Partnerschaft im Alter. Erstellt von Fachjournalisten und Experten.
Freitag, 30. August 2019
Mittwoch, 28. August 2019
Immer mehr Ärzte steigen früher aus dem Job aus. Frust wegen Politik und zu geringer Wertschätzung der Arbeit. Gefahr für wohnortnahe Versorgung
Eine Entwicklung, die gravierende Folgen für die Patientenversorgung haben könnte: 67 Prozent der niedergelassenen Ärzte in Deutschland sind mit den derzeitigen Arbeitsbedingungen sowie den gesundheitspolitischen Plänen der Regierung so unzufrieden, dass sie ihre kassenärztliche Tätigkeit früher als ursprünglich geplant beenden wollen. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Ärztenetzwerks änd.de unter rund 2.000 niedergelassenen Haus- und Fachärzten.
Die Antworten auf die ergänzende Frage, in welches Lebensalter das voraussichtliche Ende der eigenen Kassenarzttätigkeit fällt, verdeutlichen die Dimensionen: 39 Prozent der Umfrageteilnehmer zeigen sich fest entschlossen, die Kassenzulassung noch vor dem 65. Lebensjahr abzugeben. Fielen finanzielle Verpflichtungen - wie das Abbezahlen des Praxiskredits - weg, würde die Zahl voraussichtlich noch höher ausfallen: Zwei von fünf Ärzten betonen, dass sie sich gezwungen sehen, aufgrund offener Raten in beträchtlicher Höhe länger als gewünscht in der Praxis bleiben zu müssen.
Doch welche Faktoren ärgern die Ärzte am stärksten? Die Antworten auf diese Frage lassen erahnen, welchen Frust die jüngsten politischen Eingriffe - beispielsweise die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn festgelegte Erweiterung der Sprechstundenzeiten - in der Ärzteschaft verursacht haben. War es in früheren Umfragen oft die als zu gering empfundene Vergütung, steht nun die "Geringschätzung der ärztlichen Arbeit durch die Politik" an erster Stelle. Gleich dahinter kommt die Beschwerde: "Die Politik regiert in die Praxisorganisation hinein." Auch wird die Bürokratie als stark belastend empfunden. Die Themen Vergütung und Arzneimittelregresse teilen sich mit einigem Abstand den vierten Platz.
"Können Sie sich vorstellen, nach Beendigung der vertragsärztlichen Tätigkeit noch weiter privat zu behandeln?", lautete ebenfalls eine Frage an die niedergelassenen Mediziner. Gut jeder Zweite (53 Prozent) kann sich eine Arbeit als Privatarzt nach der Rückgabe seiner Kassenzulassung vorstellen. 24 Prozent der Befragten zeigen sich in der Sache noch unentschlossen, 23 Prozent wollen nach dem Ende ihrer vertragsärztlichen Tätigkeit komplett den Kittel an den Nagel hängen.
Jan Scholz, Chefredakteur des Fachportals änd.de, spricht von alarmierenden Zahlen: "Das Durchschnittsalter der Vertragsärzte ist in den vergangenen zehn Jahren von rund 51,6 (2008) auf 54,2 (2018) Jahre gestiegen. Daher könnten Entscheidungen zum vorzeitigen Ruhestand bei vielen Ärzten schon in wenigen Jahren großen Einfluss auf die Zukunft der wohnortnahen medizinischen Versorgung haben.
Das Portal www.aend.de ist einer Verbindung aus berufsbezogenem Nachrichtendienst und aktiver Diskussionsplattform zum innerärztlichen Wissensaustausch. Rund 50.000 Ärzte sind derzeit Mitglied auf www.aend.de.
August 2019. Text: ots
Die Antworten auf die ergänzende Frage, in welches Lebensalter das voraussichtliche Ende der eigenen Kassenarzttätigkeit fällt, verdeutlichen die Dimensionen: 39 Prozent der Umfrageteilnehmer zeigen sich fest entschlossen, die Kassenzulassung noch vor dem 65. Lebensjahr abzugeben. Fielen finanzielle Verpflichtungen - wie das Abbezahlen des Praxiskredits - weg, würde die Zahl voraussichtlich noch höher ausfallen: Zwei von fünf Ärzten betonen, dass sie sich gezwungen sehen, aufgrund offener Raten in beträchtlicher Höhe länger als gewünscht in der Praxis bleiben zu müssen.
Doch welche Faktoren ärgern die Ärzte am stärksten? Die Antworten auf diese Frage lassen erahnen, welchen Frust die jüngsten politischen Eingriffe - beispielsweise die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn festgelegte Erweiterung der Sprechstundenzeiten - in der Ärzteschaft verursacht haben. War es in früheren Umfragen oft die als zu gering empfundene Vergütung, steht nun die "Geringschätzung der ärztlichen Arbeit durch die Politik" an erster Stelle. Gleich dahinter kommt die Beschwerde: "Die Politik regiert in die Praxisorganisation hinein." Auch wird die Bürokratie als stark belastend empfunden. Die Themen Vergütung und Arzneimittelregresse teilen sich mit einigem Abstand den vierten Platz.
"Können Sie sich vorstellen, nach Beendigung der vertragsärztlichen Tätigkeit noch weiter privat zu behandeln?", lautete ebenfalls eine Frage an die niedergelassenen Mediziner. Gut jeder Zweite (53 Prozent) kann sich eine Arbeit als Privatarzt nach der Rückgabe seiner Kassenzulassung vorstellen. 24 Prozent der Befragten zeigen sich in der Sache noch unentschlossen, 23 Prozent wollen nach dem Ende ihrer vertragsärztlichen Tätigkeit komplett den Kittel an den Nagel hängen.
Jan Scholz, Chefredakteur des Fachportals änd.de, spricht von alarmierenden Zahlen: "Das Durchschnittsalter der Vertragsärzte ist in den vergangenen zehn Jahren von rund 51,6 (2008) auf 54,2 (2018) Jahre gestiegen. Daher könnten Entscheidungen zum vorzeitigen Ruhestand bei vielen Ärzten schon in wenigen Jahren großen Einfluss auf die Zukunft der wohnortnahen medizinischen Versorgung haben.
Das Portal www.aend.de ist einer Verbindung aus berufsbezogenem Nachrichtendienst und aktiver Diskussionsplattform zum innerärztlichen Wissensaustausch. Rund 50.000 Ärzte sind derzeit Mitglied auf www.aend.de.
August 2019. Text: ots
Dienstag, 27. August 2019
Gesundheit durch Entschlackung - Standardwerk von Dr. Jentschura jetzt aktualisiert. Auflage 2019 im Buchhandel
Wie erhalte ich meinen Körper gesund und schön? Das ist eine Frage, die sich die Menschen wohl schon seit Jahrhunderten stellen. Wie entscheidend dabei die richtige Lebensweise ist, erklären Dr. h. c. Peter Jentschura und Josef Lohkämper in ihrem Klassiker "Gesundheit durch Entschlackung", der jetzt in der 21. überarbeiteten und erweiterten Auflage erschienen ist.
In Zeiten zunehmender einseitiger Ernährung ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ein echter Mittelweg, um die eigene Gesundheit zu fördern und zu erhalten. Eine gute Balance zwischen Ernährung, Bewegung und basischer Körperpflege ist nach Ansicht der Autoren ideal, um das eigene Wohlbefinden und die eigene Leistungsfähigkeit dauerhaft auf einem hohen Niveau zu halten.
Die Autoren stellen dar, wie der Organismus arbeitet und wie wir die einzelnen Organe und ihre Funktionen geschickt unterstützen können. Außerdem geben sie viele nützliche Tipps, wie wir unseren Organismus gut pflegen und unsere Haut nicht nur gesund und schön erhalten, sondern ihre Ausscheidungsfunktion nutzen können. Die Ergebnisse sind eine angenehme Ausstrahlung und andauernde Gesundheit.
"Das Buch wurde nicht nur neu aufgelegt, sondern auch deutlich erweitert - und zwar um meine neuesten Forschungen vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen", erklärt Jentschura. So wird etwa in der 21. Auflage des erstmals 1998 erschienenen Standardwerks der komplementären Heilkunde auch das Thema Marathonbaden aufgegriffen. Ebenfalls komplett neu ist ein Kapitel zur Malabsorption, der geschädigten Aufnahme von Nähr-und Vitalstoffen, und wie man dieser entgegenwirkt.
Erhältlich ist die neue Auflage im Buchhandel (ISBN: 978-3-933874-37-5) und unter www.verlag-jentschura.de.
August 2019. Text: ots
Copyright Foto: obs/Verlag Jentschura
In Zeiten zunehmender einseitiger Ernährung ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ein echter Mittelweg, um die eigene Gesundheit zu fördern und zu erhalten. Eine gute Balance zwischen Ernährung, Bewegung und basischer Körperpflege ist nach Ansicht der Autoren ideal, um das eigene Wohlbefinden und die eigene Leistungsfähigkeit dauerhaft auf einem hohen Niveau zu halten.
Die Autoren stellen dar, wie der Organismus arbeitet und wie wir die einzelnen Organe und ihre Funktionen geschickt unterstützen können. Außerdem geben sie viele nützliche Tipps, wie wir unseren Organismus gut pflegen und unsere Haut nicht nur gesund und schön erhalten, sondern ihre Ausscheidungsfunktion nutzen können. Die Ergebnisse sind eine angenehme Ausstrahlung und andauernde Gesundheit.
"Das Buch wurde nicht nur neu aufgelegt, sondern auch deutlich erweitert - und zwar um meine neuesten Forschungen vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen", erklärt Jentschura. So wird etwa in der 21. Auflage des erstmals 1998 erschienenen Standardwerks der komplementären Heilkunde auch das Thema Marathonbaden aufgegriffen. Ebenfalls komplett neu ist ein Kapitel zur Malabsorption, der geschädigten Aufnahme von Nähr-und Vitalstoffen, und wie man dieser entgegenwirkt.
Erhältlich ist die neue Auflage im Buchhandel (ISBN: 978-3-933874-37-5) und unter www.verlag-jentschura.de.
August 2019. Text: ots
Copyright Foto: obs/Verlag Jentschura
Todesursache multiresistente Keime: CSU in Bayern fordert wirksame Antibiotika. Thema im Gesundheitsaussschuss im September 2019
"Der Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen ist eine drängende gesundheitspolitische Aufgabe. Um auch in Zukunft ein scharfes Schwert gegen Infektionen in den Händen zuhalten, brauchen wir wirksame Antibiotika. Hierfür bedarf es diverser Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene. Die CSU-Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag hat hierzu ein Bündel von Vorschlägen erarbeitet", erklärte Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion. Zusammen mit Klaus Holetschek, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Arbeitskreises für Gesundheit und Pflege, stellte Seidenath das Antragspaket vor.
Zunahme an Fällen mit multiresistenten Keimen
"Multiresistente Keime werden künftig die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauferkrankungen sein und die Krebserkrankungen ablösen", betonte Seidenath und verwies auf alarmierende Zahlen: Einer OECD-Studie zufolge könnten bis zum Jahr 2050 rund 2,4 Millionen Menschen in Europa, Nordamerika und Australien an Infektionen mit multiresistenten Keimen sterben. Das Robert-Koch Institut schätzt, dass es allein in Deutschland pro Jahr zu bis zu 600.000 Infektionen mit multiresistenten Keimen kommt und in der Folge bis zu 15.000 Todesfälle zu befürchten sind.
"Wir brauchen deshalb wirksame Antibiotika. Hierzu kann der einzelne etwas beitragen, aber auch die Politik", erklärten Seidenath und Holetschek bei der Vorstellung ihres Antragspakets, das in der ersten Sitzung des Gesundheitsausschusses nach der Sommerpause am 24.9.2019 behandelt und beschlossen werden soll.
Produktion nach Deutschland und in die EU zurückholen
Konkret geht es vor allem darum, die Antibiotika-Produktion, deren Hauptstandort aktuell Asien ist, zu bedeutenden Teilen wieder nach Europa zurückzuholen. Mittlerweile werden über 80% der in Deutschland verarbeiteten Intermediates, also von Zwischenprodukten, die die Grundlage für die Antibiotikaproduktion bilden, und Antibiotikawirkstoffen aus Nicht-EU-Ländern - hauptsächlich Indien - importiert.
"Das führt nicht nur zu einer wirtschaftlichen Abhängigkeit. Schwerwiegender ist die Frage der Patientensicherheit. Nicht zuletzt der Valsartan-Skandal hat bestätigt: Wir brauchen wieder mehr europäische Antibiotika", so Seidenath. Zudem seien Lieferengpässe im europäischen Kontext leichter zu managen.
Flankierend soll die Einhaltung von Umweltstandards bei der Produktion von Antibiotika sichergestellt werden, die auch für Arzneimittel-Importe etwa aus Indien gelten sollen. Ziel ist es hierbei dafür zu sorgen, dass keine Antibiotikawirkstoffe aus Produktionsanlagen ins Wasser gelangen und sich so multiresistente Keime bilden können: "Hier besteht die Gefahr, dass diese Keime durch den zunehmenden Tourismus auch nach Deutschland gebracht werden", warnte Klaus Holetschek.
Mehr Wissen über Antibiotika
Bereits beschlossen wurde im aktuellen Doppelhaushalt die Umsetzung einer Studie zur sogenannten Spiegel-Bestimmung bei der Antibiotikatherapie, mit der die Dosierung und zielgerichtete Anwendung von Antibiotika optimiert werden kann. "Im Umgang mit Infektionen und Antibiotikaresistenzen brauchen wir mehr Wissen auf allen Ebenen der Versorgung, im stationären wie im ambulanten Bereich. Es gibt zwar die positive Tendenz, dass weniger Antibiotika verschrieben werden. Doch wenn Antibiotika zum Einsatz kommen, sollte es auch das richtige sein", so Bernhard Seidenath.
www.csu-landtag.de
August 2019. Quelle: ots
Zunahme an Fällen mit multiresistenten Keimen
"Multiresistente Keime werden künftig die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauferkrankungen sein und die Krebserkrankungen ablösen", betonte Seidenath und verwies auf alarmierende Zahlen: Einer OECD-Studie zufolge könnten bis zum Jahr 2050 rund 2,4 Millionen Menschen in Europa, Nordamerika und Australien an Infektionen mit multiresistenten Keimen sterben. Das Robert-Koch Institut schätzt, dass es allein in Deutschland pro Jahr zu bis zu 600.000 Infektionen mit multiresistenten Keimen kommt und in der Folge bis zu 15.000 Todesfälle zu befürchten sind.
"Wir brauchen deshalb wirksame Antibiotika. Hierzu kann der einzelne etwas beitragen, aber auch die Politik", erklärten Seidenath und Holetschek bei der Vorstellung ihres Antragspakets, das in der ersten Sitzung des Gesundheitsausschusses nach der Sommerpause am 24.9.2019 behandelt und beschlossen werden soll.
Produktion nach Deutschland und in die EU zurückholen
Konkret geht es vor allem darum, die Antibiotika-Produktion, deren Hauptstandort aktuell Asien ist, zu bedeutenden Teilen wieder nach Europa zurückzuholen. Mittlerweile werden über 80% der in Deutschland verarbeiteten Intermediates, also von Zwischenprodukten, die die Grundlage für die Antibiotikaproduktion bilden, und Antibiotikawirkstoffen aus Nicht-EU-Ländern - hauptsächlich Indien - importiert.
"Das führt nicht nur zu einer wirtschaftlichen Abhängigkeit. Schwerwiegender ist die Frage der Patientensicherheit. Nicht zuletzt der Valsartan-Skandal hat bestätigt: Wir brauchen wieder mehr europäische Antibiotika", so Seidenath. Zudem seien Lieferengpässe im europäischen Kontext leichter zu managen.
Flankierend soll die Einhaltung von Umweltstandards bei der Produktion von Antibiotika sichergestellt werden, die auch für Arzneimittel-Importe etwa aus Indien gelten sollen. Ziel ist es hierbei dafür zu sorgen, dass keine Antibiotikawirkstoffe aus Produktionsanlagen ins Wasser gelangen und sich so multiresistente Keime bilden können: "Hier besteht die Gefahr, dass diese Keime durch den zunehmenden Tourismus auch nach Deutschland gebracht werden", warnte Klaus Holetschek.
Mehr Wissen über Antibiotika
Bereits beschlossen wurde im aktuellen Doppelhaushalt die Umsetzung einer Studie zur sogenannten Spiegel-Bestimmung bei der Antibiotikatherapie, mit der die Dosierung und zielgerichtete Anwendung von Antibiotika optimiert werden kann. "Im Umgang mit Infektionen und Antibiotikaresistenzen brauchen wir mehr Wissen auf allen Ebenen der Versorgung, im stationären wie im ambulanten Bereich. Es gibt zwar die positive Tendenz, dass weniger Antibiotika verschrieben werden. Doch wenn Antibiotika zum Einsatz kommen, sollte es auch das richtige sein", so Bernhard Seidenath.
www.csu-landtag.de
August 2019. Quelle: ots
Montag, 26. August 2019
Pflegeheimsuche Deutschland: Online-Ratgeber EINBLICK zum Download hilft pflegenden Angehörigen
Der neue Kurzratgeber EINBLICK Pflegeheimsuche des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) bietet Orientierung, um ein passendes Pflegeheim zu finden. Angehörige von pflegebedürftigen Menschen erhalten konkrete Tipps, wie sie bei der Suche vorgehen und welche zentralen Aspekte sie bedenken sollten.
Wer ein Pflegeheim für einen nahestehenden Menschen sucht, will sicher gehen, dass es das Richtige ist. Die pflegebedürftige Person soll sich dort wohlfühlen und gut versorgt werden. Aber ein individuell passendes Pflegeheim zu finden, ist nicht immer einfach, erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP: „Aus unserer Arbeit wissen wir: Viele Angehörige belastet die Suche sehr. Sie sind unsicher, wie sie vorgehen sollen und worauf bei der Auswahl zu achten ist. Teilweise kommen auch Schuldgefühle auf, weil Angehörige ihrem Nächsten ein Leben im gewohnten Umfeld nicht mehr ermöglichen können. Besonders schwierig wird es, wenn die Entscheidung für eine stationäre Einrichtung unter Zeitdruck fallen muss, weil die Pflege zu Hause plötzlich einfach nicht mehr geht.“
Fünf Schritte für den richtigen Pflegeheimplatz
Um die Orientierung zu erleichtern, hat das ZQP nun einen Kurzratgeber als Onlineformat herausgegeben. Der EINBLICK Pflegeheimsuche zeigt, wie man in fünf Schritten bei der Suche und Entscheidungsfindung vorgehen kann. Zunächst sollte man den Anspruch auf individuelle und ortsnahe Pflegeberatung nutzen. Dort kann man sich unter anderem zu Versorgungsangeboten beraten lassen.
Anforderungen an ein Pflegeheim - was ist Ihnen wichtig?
In einem zweiten Schritt sollte mit der pflegebedürftigen Person und weiteren Nahestehenden überlegt werden, welche konkreten Anforderungen an das Pflegeheim gestellt werden. Dabei können die im ZQP-EINBLICK aufgezeigten 10 wichtigen Aspekte bei der Pflegeheim-Wahl hilfreich sein. Dazu gehören zum Beispiel die Umgangsformen der Pflegenden, die Sicherheit bei der pflegerischen und ärztlichen Versorgung sowie die Ausstattung aber auch das Essensangebot oder die Lage der Einrichtung.
Kleine Konferenz in der Familie soll Klarheit bringen
Anschließend steht die Recherche nach Pflegeheimen an – am einfachsten funktioniert das mittlerweile über das Internet. Sind dann potenzielle Heime gefunden, ist es ratsam, sich möglichst gemeinsam mit dem pflegebedürftigen Angehörigen einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Eine selbst erstellte Checkliste kann hilfreich sein, um die individuellen Anforderungen mit den Gegebenheiten vor Ort zu vergleichen. Um schließlich eine Auswahl zu treffen, eignet sich eine Art Konferenz mit allen für die Entscheidung relevanten Personen. Dabei müssen die Wünsche und Bedürfnisse des pflegebedürftigen Angehörigen im Mittelpunkt stehen.
Der ZQP-EINBLICK Pflegeheimsuche ist werbefrei. Er kann kostenlos über die Webseite des ZQP als PDF-Datei heruntergeladen werden: www.zqp.de/bestellen
August 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Quelle: ZQP
Wer ein Pflegeheim für einen nahestehenden Menschen sucht, will sicher gehen, dass es das Richtige ist. Die pflegebedürftige Person soll sich dort wohlfühlen und gut versorgt werden. Aber ein individuell passendes Pflegeheim zu finden, ist nicht immer einfach, erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP: „Aus unserer Arbeit wissen wir: Viele Angehörige belastet die Suche sehr. Sie sind unsicher, wie sie vorgehen sollen und worauf bei der Auswahl zu achten ist. Teilweise kommen auch Schuldgefühle auf, weil Angehörige ihrem Nächsten ein Leben im gewohnten Umfeld nicht mehr ermöglichen können. Besonders schwierig wird es, wenn die Entscheidung für eine stationäre Einrichtung unter Zeitdruck fallen muss, weil die Pflege zu Hause plötzlich einfach nicht mehr geht.“
Fünf Schritte für den richtigen Pflegeheimplatz
Um die Orientierung zu erleichtern, hat das ZQP nun einen Kurzratgeber als Onlineformat herausgegeben. Der EINBLICK Pflegeheimsuche zeigt, wie man in fünf Schritten bei der Suche und Entscheidungsfindung vorgehen kann. Zunächst sollte man den Anspruch auf individuelle und ortsnahe Pflegeberatung nutzen. Dort kann man sich unter anderem zu Versorgungsangeboten beraten lassen.
Anforderungen an ein Pflegeheim - was ist Ihnen wichtig?
In einem zweiten Schritt sollte mit der pflegebedürftigen Person und weiteren Nahestehenden überlegt werden, welche konkreten Anforderungen an das Pflegeheim gestellt werden. Dabei können die im ZQP-EINBLICK aufgezeigten 10 wichtigen Aspekte bei der Pflegeheim-Wahl hilfreich sein. Dazu gehören zum Beispiel die Umgangsformen der Pflegenden, die Sicherheit bei der pflegerischen und ärztlichen Versorgung sowie die Ausstattung aber auch das Essensangebot oder die Lage der Einrichtung.
Kleine Konferenz in der Familie soll Klarheit bringen
Anschließend steht die Recherche nach Pflegeheimen an – am einfachsten funktioniert das mittlerweile über das Internet. Sind dann potenzielle Heime gefunden, ist es ratsam, sich möglichst gemeinsam mit dem pflegebedürftigen Angehörigen einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Eine selbst erstellte Checkliste kann hilfreich sein, um die individuellen Anforderungen mit den Gegebenheiten vor Ort zu vergleichen. Um schließlich eine Auswahl zu treffen, eignet sich eine Art Konferenz mit allen für die Entscheidung relevanten Personen. Dabei müssen die Wünsche und Bedürfnisse des pflegebedürftigen Angehörigen im Mittelpunkt stehen.
Der ZQP-EINBLICK Pflegeheimsuche ist werbefrei. Er kann kostenlos über die Webseite des ZQP als PDF-Datei heruntergeladen werden: www.zqp.de/bestellen
August 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Quelle: ZQP
Apotheker der Pflegerat-Apotheken helfen Angehörigen. Beratung zu Medizin, Pflegehilfsmittel inklusive frei Haus Service
Wenn ein Familienmitglied unerwartet pflegebedürftig wird, steht auch das Leben der Angehörigen häufig von einem auf den anderen Tag kopf. In ihrer Angst und Sorge um den geliebten Menschen fällt es vielen Betroffenen schwer, Entscheidungen zu treffen.
Dabei müssen die Angehörigen rasch Antworten auf so viele Fragen finden: Können wir die Versorgung des Pflegebedürftigen selbst übernehmen? Welche Hilfsmittel sind für die praktische Pflege sinnvoll? Welcher Pflegegrad steht dem Familienmitglied zu? Welche Leistungen werden von der Pflegeversicherung übernommen? Können uns lokale Anbieter entlasten?
Die Apotheke bietet mehr als nur Medikamente
Um sich wertvolle Unterstützung und Rat zu holen, empfiehlt Dr. Jan-Niklas Francke, Apotheken als kompetente Anlaufstelle zu nutzen. Der Inhaber einer Apotheke und eines Sanitätshauses bietet Betroffenen mit einem geschulten Team umfassende Beratung. Im Apothekenfinder unter www.pflegerat-apotheke.de finden Interessierte Anlaufstellen in ihrer Nähe, die sich auf alle Fragen rund um die häusliche Pflege spezialisiert haben. Vor allem in NRW gibt es diese Apoheken.
"Wir wollen den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen so weit wie möglich helfen, mit ihrer schwierigen Situation gut zurechtzukommen - und zwar kostenlos", sagt Dr. Francke, der mit seiner Kompetenz-Apotheke in Emmelshausen eine Vorreiterrolle als vollversorgende Apotheke einnimmt.
Pflegehilfsmittel frei Haus
"Die Pflegerat-Apotheken verstehen sich als zentrale Anlauf- und Beratungsstelle vor Ort. Wir sind mit den örtlichen Pflegedienstleistern vernetzt und können dadurch den Betroffenen helfen, schnell individuelle Lösungen zu finden, mit denen sich die Probleme bewältigen lassen", erläutert Dr. Francke. Darüber hinaus führen die Apotheken der Kooperation ein breites Sortiment an Produkten, die für die Behandlung und Pflege zu Hause benötigt werden.
Darunter sind neben Medikamenten auch Hilfsmittel, die für Hygiene, Körperschutz und Desinfektion verwendet werden. Neben einer individuellen Beratung erhalten Betroffene die Lieferung der Pflege-Hilfsmittel auf Wunsch frei Haus. In Fragen rund um die Kostenerstattung der Krankenkassen können sie sich ebenfalls an ihren Apotheker wenden.
www.pflegerat-apotheke.de
August 2019. Text: djd
Copyright Fotos: djd/Pflegerat-Apoth./Shutterstock
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| Dr. Jan-Nicklas Francke |
Donnerstag, 22. August 2019
Event "Cars and Coffee" in Bad Liebenzell: Am 1. September kommen Oldtimer & Jazzmusiker in die Kurstadt im Nordschwarzwald
Am Sonntag, 1. September 2019 wird den Besuchern des Kurparks Bad Liebenzell einiges geboten sein – der einmalige Sound der Porsche Big Band, packender Jazz von halfpast7 und Oldtimer im Park. Alles ab 10 Uhr.
Frei nach dem Motto „Bring your own Oldtimer“ können Gäste mit ihren edlen, historischen Fahrzeugen in den Kurpark einfahren und kostenfrei dort parken. Erforderlich ist lediglich ein vorhandenes „H-Kennzeichen“. Zudem erhalten alle Fahrer von Oldtimern bei Einlass einen Gutschein für eine Tasse Black Forest Coffee und ein frisch gebackenes Stück Kuchen in der Sommerbar Oleander.
Porsche – dieser Name steht nicht ausschließlich für atemberaubende, exklusive Sportwagen sondern auch für unverwechselbaren, mitreißenden Big Band-Sound. Die im Jahr 2005 gegründete Porsche Big Band besteht aus derzeit 31 Porsche-Mitarbeitern der unterschiedlichsten Betriebsbereiche, die das Publikum mit ihrer passionierte Art zu musizieren immer wieder auf’s Neue zu überraschen und begeistern verstehen.
Porsche Big Band tritt auf
Unter der Leitung von Profi-Schlagzeuger Meinhard „Obi“ Jenne leben die Instrumentalisten in der Freizeit ihre Leidenschaft als „Porscheaner“ weiter in der gemeinsamen Musik. Mit ihrem aktuellen Programm „The Story of Jazz“ schlagen die musikalischen Botschafter der Porsche AG einen Bogen über gut 100 Jahre Jazz-Geschichte: vom traditionellen Swing der 1920er-Jahre über die Ära der großen Bigbands der 1930er bis 1950er geht die kurvenreiche Fahrt bis hin zu Funk, Latin, Soul, Pop und Jazzrock. Bei „Cars and Coffee“ in Bad Liebenzell zu hören von 11:00 bis 13:00 Uhr.
Jazz mit halfpast 7
Dann sorgen halfpast7 ab circa 14 Uhr für weiterhin ausgelassene Stimmung im Kurpark. Die Jazz-Band besteht aus sieben Musikern, welche die Liebe zu Jazz, Swing und Blues mit individuellen Improvisationen zu bekannten Titeln verbindet. Mit Songs wie „Sweet Gorgia Brown“, „Black Orpheus“ und weiteren zahlreichen instrumentalen Interpretationen des „klassischen“ Jazz der 1920iger und 30iger Jahre begeistern sie ihre Konzertbesucher.
Parkrestaurant Bad Liebenzell
Auch kulinarisch weden die Gäste des „Cars and Coffee“ bestens umsorgt. Mit regionalen Köstlichkeiten sorgt das Küchenteam des Parkrestaurants um Küchenchef und Naturparkwirt Hansjörg Villgratter für Gaumenfreuden und lässt Genießerherzen höher schlagen. Mit einem spritzigen Cocktail aus der Sommerbar Oleander lassen sich die musikalischen Highlights vor dem Panorama des Kurparks umso mehr genießen.
Weitere Informationen auf www.bad-liebenzell.de
August 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Frei nach dem Motto „Bring your own Oldtimer“ können Gäste mit ihren edlen, historischen Fahrzeugen in den Kurpark einfahren und kostenfrei dort parken. Erforderlich ist lediglich ein vorhandenes „H-Kennzeichen“. Zudem erhalten alle Fahrer von Oldtimern bei Einlass einen Gutschein für eine Tasse Black Forest Coffee und ein frisch gebackenes Stück Kuchen in der Sommerbar Oleander.
Porsche – dieser Name steht nicht ausschließlich für atemberaubende, exklusive Sportwagen sondern auch für unverwechselbaren, mitreißenden Big Band-Sound. Die im Jahr 2005 gegründete Porsche Big Band besteht aus derzeit 31 Porsche-Mitarbeitern der unterschiedlichsten Betriebsbereiche, die das Publikum mit ihrer passionierte Art zu musizieren immer wieder auf’s Neue zu überraschen und begeistern verstehen.
Porsche Big Band tritt auf
Unter der Leitung von Profi-Schlagzeuger Meinhard „Obi“ Jenne leben die Instrumentalisten in der Freizeit ihre Leidenschaft als „Porscheaner“ weiter in der gemeinsamen Musik. Mit ihrem aktuellen Programm „The Story of Jazz“ schlagen die musikalischen Botschafter der Porsche AG einen Bogen über gut 100 Jahre Jazz-Geschichte: vom traditionellen Swing der 1920er-Jahre über die Ära der großen Bigbands der 1930er bis 1950er geht die kurvenreiche Fahrt bis hin zu Funk, Latin, Soul, Pop und Jazzrock. Bei „Cars and Coffee“ in Bad Liebenzell zu hören von 11:00 bis 13:00 Uhr.
Jazz mit halfpast 7
Dann sorgen halfpast7 ab circa 14 Uhr für weiterhin ausgelassene Stimmung im Kurpark. Die Jazz-Band besteht aus sieben Musikern, welche die Liebe zu Jazz, Swing und Blues mit individuellen Improvisationen zu bekannten Titeln verbindet. Mit Songs wie „Sweet Gorgia Brown“, „Black Orpheus“ und weiteren zahlreichen instrumentalen Interpretationen des „klassischen“ Jazz der 1920iger und 30iger Jahre begeistern sie ihre Konzertbesucher.
Parkrestaurant Bad Liebenzell
Auch kulinarisch weden die Gäste des „Cars and Coffee“ bestens umsorgt. Mit regionalen Köstlichkeiten sorgt das Küchenteam des Parkrestaurants um Küchenchef und Naturparkwirt Hansjörg Villgratter für Gaumenfreuden und lässt Genießerherzen höher schlagen. Mit einem spritzigen Cocktail aus der Sommerbar Oleander lassen sich die musikalischen Highlights vor dem Panorama des Kurparks umso mehr genießen.
Weitere Informationen auf www.bad-liebenzell.de
August 2019. Redaktion pflegeinfos.net
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