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Freitag, 16. August 2019

Pflegeberatung über Video bei YouTube: Münchener Verein infomiert in kurzen Filmen zu Pflegeformen und Pflege zu Hause

Die Münchener Verein Krankenversicherung a.G. informiert mit Expertenvideos Verbraucher und Vermittler über das komplexe Thema Pflege. Die ersten Filme, die eine Länge von maximal zehn Minuten haben, können im Videoportal YouTube oder auf der Website des Münchener Vorsorge- und Pflegespezialisten abgerufen werden:
www.muenchener-verein.de

Pflegewissenschaftler Bönsch gibt Tipps
 Moderiert werden die Filme von Rudolf Bönsch, Pflegewissenschaftler, Aktuar und Leiter des Geschäftsbereiches Pflege der Münchener Verein Versicherungsgruppe. "Pflege ist ein unübersichtliches und schwer verständliches Thema. Mit unseren Filmen wollen wir einfach und verständlich die Pflege erklären", betont der Pflegeexperte.


Bönsch: "Viele Verbraucher wissen infolge der zu erwartenden weiteren Steigerungen der Beiträge in der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht, warum eine private Pflegevorsorge wichtig ist. Die Bürger brauchen einfach mehr Aufklärung. Vermittler wollen wir mit den Filmen mithilfe wichtiger Details unterstützen, ihre persönliche Pflegekompetenz im Beratungsgespräch mit den Kunden noch besser auszubauen"-

Im ersten Film mit dem Titel "Was ist Pflege?" wird Basiswissen vermittelt. Folgende Fragen werden beantwortet: Wer ist davon betroffen? Wer ist involviert? Was bedeutet es für Angehörige? Welche Pflegegrade gibt es? Wie kann man am besten vorsorgen? Der zweite Film beschäftigt sich mit der Frage, welche Pflegeformen es gibt. Im dritten Film wird das Thema "Pflege zu Hause" erörtert. Weitere Filme, die auch Spezialthemen behandeln, sind in Planung.

Die Pflege-Expertenvideos des Münchener Verein können auf YouTube unter folgenden Links abgerufen werden:

Teil 1 "Was ist Pflege?": https://www.youtube.com/watch?v=mujoeDQC_z0

Teil 2 "Pflegeformen": https://www.youtube.com/watch?v=iPxLlX8l63A&feature=youtu.be

Teil 3 "Pflege zu Hause": https://www.youtube.com/watch?v=02nQz5SFDyk&feature=youtu.be  
 

August 2019. Text: ots
Copyright Foto: obs/Münchener Verein

Donnerstag, 16. August 2018

Private Vorsorge für das Alter notwenig. Trotz Pflegereform 2017 besteht laut DVAG Versorgungslücke im Alter

Schon in gut 30 Jahren wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen doppelt so hoch sein wie heute. Die erste Bilanz zum Erfolg der Pflegereform fällt zwar positiv aus, dennoch entsteht im Bedarfsfall bei vielen Menschen nach wie vor eine Versorgungslücke. Die Experten der DVAG raten, diese durch private Vorsorge zu schließen. 

Stationäre Pflege im Alter ist teuer -  die Pflegekasse zahlt nicht alles



Staatliche Vorsorge reicht nicht aus
Die Bevölkerung altert. Denn mit dem hohen Alter steigt das Risiko, pflegebedürftig zu werden. Und die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder prognostizieren einen gewaltigen Anstieg der Pflegebedürftigkeit: Im Jahr 2050 wird die Anzahl der Pflegebedürftigen doppelt so hoch sein wie heute. "Das Gesundheitsministerium hat auf diese Entwicklung mit einer Reform der Pflegeversicherung reagiert - die staatliche Vorsorge ist jedoch immer noch nicht ausreichend, um den Bedarf an Leistungen decken zu können", erklären die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG). "Eine private Vorsorge ist deshalb weiterhin dringend notwendig", empfehlen sie.

Pflege-Reform 2017: Eine erste Zwischenbilanz

Millionen Bedürftige erhalten seit 2017 durch die Einstufung in einen der fünf neuen Pflegegrade veränderte Hilfeleistungen. Die Bedürfnisse von Menschen mit sogenannter eingeschränkter Alltagskompetenz, wie etwa Demenzkranke, werden nun stärker berücksichtigt. Im ersten Quartal 2017 wurden nach aktuellen Studien des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) 31 Prozent mehr Anträge eingereicht als im Vorjahr - bisher erhalten rund 80.000 Menschen Leistungen, die vorher leer ausgegangen wären.

Pflege wird teurer 

Doch birgt die Reform nicht nur Verbesserungen: Die staatlichen Leistungen decken noch immer nur einen Teil der Kosten ab - eine Versorgungslücke von mehreren hundert bis tausend Euro pro Monat kann entstehen. Im höchsten Pflegegrad zahlen die Pflegekassen beispielsweise 2.005 Euro für die vollstationäre Pflege, das sind fast 400 Euro mehr als vor der Reform in Pflegestufe 3. Viele Pflegeheime haben ihre Unterbringungskosten jedoch im Zuge der Reform erhöht. Ein Platz im Pflegeheim kostet laut Angaben des Versicherungsjournals, je nach Region, durchschnittlich zwischen 2.640 und 4.590 Euro im Monat - Tendenz steigend.

Frühzeitig privat absichern
Viele rechnen nicht damit, irgendwann einmal pflegebedürftig zu werden", sagen die Vermögensberater der DVAG. "Es jedoch wichtig, schon frühzeitig privat mit einer Pflegetagegeldversicherung oder Pflegerentenversicherung vorzusorgen. Je später die Versicherung abgeschlossen wird, desto höher fallen die Beiträge aus", erklären sie. Welche der beiden Varianten in Betracht kommt, hängt von der individuellen Lebenssituation und den Möglichkeiten einer staatlichen Förderung ab.
 

www.dvag.de

August 2018. Text: ots/DVAG
Copyright Foto: obs/DVAG Deutsche Vermögensberatung AG

 

Donnerstag, 19. April 2018

Altersarmut bei Frauen: 49 Prozent der Frauen sorgen privat nicht vor - mehr Verantwortung bei privater Altersvorsorge hilft für die Zukunft


Für Frauen in Deutschland ist Altersarmut eine reale Bedrohung. Am Ende ihres Erwerbslebens stehen sie häufig mit Renten da, die kaum das Überleben sichern. In keinem OECD-Land ist die Rentenlücke zwischen Frauen und Männern größer als in Deutschland. Dennoch verdrängen viele Frauen das Problem und sorgen nicht privat fürs Alter vor. Das Abwarten aber verschärft die Situation. So empfehlen Rentenexperten ein möglichst frühzeitiges zusätzliches Absichern - auch bei geringem Einkommen.

49 Prozent der Frauen sorgen nicht privat für die Rente vor

In einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen gaben 49 Prozent der befragten Frauen an, dass sie privat nicht für ihr Rentenalter vorsorgen. Diese Zurückhaltung hat mehrere Ursachen: Viele Frauen entscheiden sich für eine längere Auszeit, wenn sie Kinder bekommen, arbeiten nur in Teilzeit oder in einem Minijob und bevorzugen Dienstleistungsberufe, die leider eher schlecht vergütet werden. Dadurch erwerben sie nicht nur geringere Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern haben auch weniger Geld für die private Altersvorsorge. 


Noch immer läuft die finanzielle Planung des Ruhestands in vielen Familien über den Hauptverdiener - meist also über den Ehemann. Erfolgen die Vorsorgenmaßnahmen aber nicht unter ihrem Namen, können Frauen im Alter eine böse Überraschung erleben. In Deutschland wird fast jede zweite Ehe geschieden, dazu überleben Frauen ihre Ehepartner im statistischen Durchschnitt um viele Jahre. Zwar haben Hinterbliebene dann Anspruch auf die Rente des Verstorbenen, allerdings nicht in voller Höhe und nicht in jedem Fall zeitlich unbegrenzt.

Mehr Verantwortung übernehmen


Private Altersvorsorge: auch Frauen sollten sich alleine darum kümmern


"Um finanziell besser fürs Alter gerüstet zu sein, sollten Frauen mehr Verantwortung übernehmen. Gerade wenn sie sich für längere Auszeiten oder Teilzeit-Jobs entscheiden, ist eine private Altersvorsorge besonders wichtig", erklärt Jörg Gebhardt, Leiter Hauptabteilung Leben der DEVK Versicherungen. Und die sei auch mit geringerem Einkommen möglich.


Es gibt eine ganze Menge Sparformen, bei denen man schon relativ kleinteilig sparen kann. Die YouGov-Umfrage zeigt zudem, dass auch Frauen, die fürs Alter vorsorgen, sich seltener für risikoreichere, potenziell renditestarke Anlageformen wie Aktien und Fondsprodukte entscheiden. Auch das hat spürbare Auswirkungen auf die finanziellen Möglichkeiten im Alter.

April 2018. Text: djd

Copyright Fotos: djd/www.DEVK.de




Freitag, 3. Juni 2016

Private Pflegevorsorgeversicherung sichert Vermögen im Alter und garantiert optimale Betreuung im Pflegefall

Die gute Nachricht: Wir werden immer älter. Die schlechte: Immer mehr Menschen erreichen daher ein Alter, in dem sie sich mit dem Thema Pflege und Pflegebedürftigkeit auseinandersetzen müssen. Das Problem: Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen meist nicht aus, wenn man ein optimale Betreuung für die Ältere Person wünscht. 

Gesetzliche Pflegeversicherung bietet nur Teilfinanzierung
Wer sich und seine Familie vor den finanziellen Folgen bewahren möchte, kann dieses Risiko durch eine private Pflegevorsorgeversicherung absichern. Denn unabhängig davon, ob der Betroffene in Pflegestufe I, II oder III eingestuft wird, die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt immer nur einen Teil der tatsächlichen Kosten. So kommt zu der emotionalen Belastung häufig eine finanzielle hinzu.


Pflegestufe III – und die Ersparnisse sind weg...
Besonders dramatisch ist die Situation für Familien mit Angehörigen in Pflegestufe III. Bundesweit kostet ein Platz in einem Pflegeheim bis zu 4.000 Euro im Monat, während die Pflegeversicherung maximal und nur in besonderen Härtefällen 1.950 Euro zahlt. Weil sie die Differenz selbst aufbringen müssen, geraten viele Familien in finanzielle Not: Oft müssen sie einen Teil ihrer Ersparnisse aufzehren, um die Pflegekosten zu decken.

Pflege im Alter kann richtig teuer werden – Pflegevorsorgeversicherung schütz vor Risiken
 

"Eine private Pflegevorsorgeversicherung bietet sowohl Einzelpersonen als auch ganzen Familien die im Ernstfall so dringend nötige Unterstützung“, sagt Oliver Lay, Bezirksdirektor bei den Barmenia Versicherungen in Stuttgart. Die Barmenia arbeitet bei den Pflegeleistungen bundesweit mit den Johannitern zusammen und hat in diesem Jahr die Kooperation sogar ausgeweitet. Die Hilfsorganisation verfügt über umfassende Erfahrungen im Umgang mit kranken und pflegebedürftigen Menschen und kennt die Sorgen und Nöte der Angehörigen aus der täglichen Praxis.

Kooperation mit Johannitern
Als Ergänzung zur gesetzlichen bieten praktisch alle Versicherungsunternehmen private Pflegeversicherungen an. Deren Leistungen reichen von der Zahlung eines festgelegten Geldbetrags im Pflegefall bis zur Absicherung vertraglich vereinbarter Pflegeleistungen. Wichtig für die Auswahl der richtigen Pflegezusatzversicherung ist eine individuelle Beratung. Sie stellt sicher, dass der Gesundheitszustand korrekt eingestuft wird und der Versicherte die entsprechenden Leistungen erhält. Durch die Kooperation mit den Johannitern steht stets ein fester Ansprechpartner zur Verfügung, an den sich der Versicherte und seine Familie wenden können.


Die Barmenia zählt zu den großen unabhängigen Versicherungsgruppen in Deutschland mit mehr als einer Million Kunden und einem Bestand von über 1,9 Millionen Versicherungsverträgen. Das Produktangebot reicht von Kranken- und Lebensversicherungen über Unfall- sowie Kfz-Versicherungen bis hin zu Haftpflicht- und Sachversicherungen.www.barmenia.de

(Hinweis: Die Einstufung in Pflegestufen 0-III gibt es in Deutschland nur noch bis Ende 2016, dann tritt ein neues, differenziertes System in Kraft. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung werden sich in Summe aber nicht verbessern.)

Juni 2016. Redaktion pflegeinfos.net 
Copyright Foto: PR/Barmenia

Mittwoch, 25. Mai 2016

Private Pflegesicherung – auch Kinder können die Beiträge für Eltern oder Großeltern bezahlen und so vorsorgen

Pflege zu Hause: Kinder sollten ihre Eltern vorbereiten
Wer vorsorgt, hat bei der Pflege der Eltern mehr und bessere Optionen  – vor allem ist eine bessere Betreuung möglich und es ist sichergestellt, dass die eigenen Eltern lange in den eigenen vier Wänden bleiben können.

Hintergrund: Familienmitglieder zuhause zu pflegen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Diese stellt große zeitliche, emotionale und körperliche Anforderungen an die pflegende Person - nicht jeder ist dem gewachsen. 

Zeitmangel und gesellschaftliche Isolation, Stress, Rückenprobleme und andere gesundheitliche Sorgen, aber auch finanzielle Defizite können das Leben von Menschen, die ihre Angehörigen in bester Absicht pflegen, nachhaltig belasten und stark beeinträchtigen.

Informationen zur häuslichen Pflege
Anstatt die Angehörigen unter allen Umständen allein zuhause zu pflegen, kann man Alternativen wählen, die unter Umständen besser zu den Bedürfnissen aller Beteiligten passen. Ein mit Bedacht ausgewähltes Pflegeheim oder eine fremde Pflegekraft, die bei der Versorgung des Angehörigen in seinen eigenen vier Wänden unterstützt (24h Betreuung), sind solche Optionen. Beratung dazu gibt es zum Beispiel im persönlichen Gespräch bei den Pflegestützpunkten im Rathaus oder Landratsamt oder im Internet auf www.deutsche-privat-pflege.de nachzulesen.
 

Kinder können Pflegeversicherung für die Eltern zahlen 
Doch all diese Modelle verursachen Kosten, die nicht jede Familie aus eigener Kraft tragen kann. Da die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung nur eine Art "Teilkasko" sind, kann der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung eine wichtige Vorsorgemaßnahme sein. Besitzen die Eltern keine solche Police, dann können selbstverständlich auch die Kinder handeln und die Beiträge für ihre Eltern zahlen.

Viele sind dazu auch tatsächlich bereit. Das ergab eine Studie von TNS-Emnid im Auftrag der Münchener Verein Versicherungsgruppe, bei der über 504 Personen ab 14 Jahren befragt wurden. Ergebnis: 52 % der Befragten können sich vorstellen, die Versicherungsbeiträge für die Eltern zu übernehmen, 45 % können sich das nicht vorstellen, 3 % machten keine Angabe.

Eine private Pflegeversicherung ist im Übrigen nicht nur für pflegebedürftige Eltern wichtig, um den Ruhestand so angenehm wie möglich zu gestalten. Auch die Kinder selbst werden dadurch entlastet: Denn wenn Einkommen und Vermögen der Eltern nicht ausreichen, werden die Kinder zur Übernahme der Pflegekosten vom Staat herangezogen. 

Mai 2016. djd/Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: djd/Münchener Verein Versicherungsgruppe




Montag, 25. April 2016

PflegeSofort startet: Barmenia Pflegeversicherung und Johanniter starten Leistungspaket für Ältere und pflegende Angehörige

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und die Barmenia Versicherungen haben gemeinsam ein neues Angebot zur Pflegevorsorge entwickelt. Die neuartige Pflegeversicherung mit dem Namen "PflegeSofort" bietet Beratung und Unterstützung rund um das Thema Pflege bereits, wenn sich Pflegebedürftigkeit abzeichnet. "Das Angebot steht ab sofort zur Verfügung und richtet sich an Menschen jeden Alters", sagt Dr. Andreas Eurich, Vorsitzender der Vorstände der Barmenia Versicherungen. 

Der Vorstandsvorsitzende der Barmenia, Dr. Andreas Eurich, und Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe, vor der Barmenia Hauptverwaltung in Wuppertal.
PflegeSofort: Jörg Lüssem und Dr. Andreas Eurich sind Partner der Pflegeverischerung


Der Abschluss setzt nur eine stark vereinfachte Gesundheitsprüfung voraus und ist einfach und unkompliziert auch online möglich. Bei Eintritt einer Pflegebedürftigkeit erhalten die Betroffenen unbürokratische Soforthilfe, selbst wenn eine Entscheidung seitens der Pflegekasse noch aussteht. In der Pflegephase liegt der Fokus auf praktischer Unterstützung für die Betroffenen und ihre Angehörigen zur Entlastung des Pflegealltags. Ansprechpartner für alle Fragen und Leistungen sind vor Ort dann die Pflegeexperten der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Das Leistungsspektrum von "PflegeSofort" gliedert sich in drei Phasen:
 

1. Vorbereitung und Prävention von Pflegebedürftigkeit:
Persönliche Pflegeberatung, Wohnraumberatung, Beratung zur Demenzvorsorge, Unterstützung bei der Beantragung von Pflegeleistungen u.a.
 

2. Soforthilfe bis zur Entscheidung der Pflegekasse:
Diverse Pflegeleistungen, Unterstützung bei der Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit, Installation eines Johanniter-Hausnotrufsystems, Menüservice u.a.
 

3.Unterstützung bei dauerhafter Pflegebedürftigkeit:
Sinnvolle Zusatzleistungen zur Entlastung der Betroffenen und ihrer Angehörigen wie Besuchs-, Begleit- oder Fahrdienstleistungen, Beratung zur Vermeidung stationärer Pflege u.a.

Zu den weiteren Besonderheiten von "PflegeSofort" zählt, dass die Schulungs- und Beratungsleistungen bei sich abzeichnender Pflegebedürftigkeit (Phase 1) nicht auf die Versicherten beschränkt sind, sondern gleichermaßen von deren Angehörigen ersten Grades wahrgenommen werden können. Die Versicherung "PflegeSofort" ist für 9,99 Euro im Monat erhältlich (Stand April 2016, Angabe ohne Gewähr).

"Unsere Pflegeexperten vor Ort erleben jeden Tag die Probleme, Sorgen und Fragen, mit denen sich pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen auseinandersetzen müssen", sagt Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe. "Zeichnet sich Pflegebedürftigkeit ab, fühlen sich viele Betroffene überfordert. Häufig stehen sie unter großem Druck, schnell die benötigte Unterstützung zu finden, sehen sich aber zu vielen unterschiedlichen Ansprechpartnern gegenüber und haben Mühe, an alle für sie relevanten Informationen zu kommen. Um den Betroffenen in dieser belastenden Situation mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und ihnen ganz praktische Unterstützung aus einer Hand zu bieten, haben wir gemeinsam mit den Vorsorgeexperten der Barmenia dieses neuartige, ganz auf die Bedürfnisse der Betroffenen zugeschnittene Angebot entwickelt."


Die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Barmenia Versicherungen kooperieren schon seit mehr als 15 Jahren, in der Vergangenheit vor allem in der Unfallversicherung. Mit "PflegeSofort" haben sie nun erstmals gemeinsam ein neues Angebot für die Pflegevorsorge entwickelt – auf Basis der Erfahrung der Johanniter als großer Pflegedienstleister und der Versicherungskompetenz der Barmenia.

Kontakt auch unter www.facebook.de/barmenia


April 2016. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Barmenia





WERBUNG:
Entlastung für pflegende Angehörige durch eine 24h Haushaltshilfe. Im Großraum Stuttgart und Baden-Württemberg bietet riva-care hierfür Lösungen. Seit 2010 werden osteuropäische Betreuerinnen vermittelt – legal und versichert.








Montag, 9. November 2015

Legal eine ausländische Pflegekraft / 24h Hilfe beschäftigen. Tipps von der DKV für Familien in Deutschland

Immer mehr ältere Menschen leben alleine Zuhause. Ganz ohne Hilfe kommen viele aber nicht zurecht – sei es im Haushalt oder bei der Pflege. Wohnen die eigenen Kinder weit weg oder haben keine Zeit, ist externe Unterstützung gefragt – oft von einer Pflege- oder Haushaltshilfe aus Osteuropa. Schwarzarbeit ist hier leider weit verbreitet. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, Hilfskräfte legal zu beschäftigen. Tipps dazu gibt Alexander Winkler, Pflegeexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.


24h Betreuung zu Hause: ausländische Betreuungskräfte leisten Unterstützung

Die Zahl der pflegebedürftigen Personen in Deutschland steigt ständig. Ausländische Pflegekräfte werden dringend gesucht – gerade für eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung Zuhause als bezahlbare Alternative zum Heim. Etwa 20 Prozent aller in Deutschland arbeitenden ausländischen Pflegekräfte kommen aus Polen. 2013 waren 76.000 Personen mit polnischen Wurzeln in Pflegeberufen in Deutschland beschäftigt, davon 93 Prozent Frauen. Das hat eine Untersuchung des Statistischen Bundesamtes ergeben. Möglich ist dies durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU: Familien mit hilfs- oder pflegebedürftigen Senioren dürfen sich selbst und ohne Erlaubnis der Arbeitsagentur um eine Haushaltshilfe oder Pflegekraft aus den osteuropäischen EU-Ländern kümmern.

Wer übernimmt die Kosten der 24h Betreuerin?
In der Regel sind die ausländischen Hilfen in Deutschland nicht als Pflegekräfte anerkannt. “Damit übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung ihre Leistungen nicht“, erläutert der DKV-Pflegeexperte Alexander Winkler. Anders sieht es bei einigen privaten Pflegezusatzversicherungen aus: Wer ein Pflegetagegeld versichert hat, erhält die Leistungen im Pflegefall zur freien Verfügung. Das heißt: Der Betroffene kann selbst entscheiden, wofür er das Geld verwendet. Er kann davon auch eine Hilfskraft bezahlen.

Hilfe vom Profi: Für die Vermittlung eine gute Agentur suchen
Mittlerweile gibt es in Deutschland eine Vielzahl von Agenturen, die legal Hilfskräfte aus Osteuropa vermitteln. Sie stellen den Kontakt zu Entsendefirmen im Ausland her. “Den Vertrag über die Pflegedienstleistung dürfen deutsche Familien nur mit der jeweiligen Entsendefirma im Ausland schließen. Pflegerinnen, die bei diesen Unternehmen angestellt sind, unterliegen deren Weisungsrecht, nicht dem der Familie“, erklärt Alexander Winkler. Bei diesem Verfahren muss die Bundesarbeitsagentur eine sogenannte “Verleiherlaubnis“ ausstellen.


Nicht vorschnell einen Vertrag machen
Die Hilfskraft wiederum muss eine Bescheinigung des ausländischen Sozialversicherungsträgers vorlegen. Es gelten die deutschen Gesetze für Arbeitszeit, Ruhezeit und Urlaub. Bei der Auswahl der Vermittlungsagentur sollten Familien nicht nur auf die Kosten achten – auch beim Leistungsspektrum der Vermittler gibt es Unterschiede. Hilfreich ist in jedem Fall, neben der Beratung durch die Agentur zusätzlich einen unabhängigen Experten zurate zu ziehen. Oder: Wie bei der Handwerkersuche zwei bis drei Pflege-Agenturen anfragen und Angebote und Service vergleichen!

Für stundenweise Pflege eine selbstständige Kraft buchen
Eine weitere Möglichkeit ist es, mit Hilfe einer Agentur eine selbstständige Hilfskraft zu buchen. Diese hat in Deutschland – oder auch zum Beispiel in Polen – ein eigenes Gewerbe angemeldet. Die Familie schließt mit der Betreuungskraft dann einen Dienstleistungsvertrag ab. Bei dieser Variante besteht allerdings die Gefahr der Scheinselbstständigkeit. Das bedeutet: Die Rentenversicherung kann die potenziell Selbstständige prüfen und – auch rückwirkend – als Angestellte einstufen. Die Familie gilt dann als Arbeitgeber und muss unter Umständen Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen.


So muss eine selbständige 24h Betreuerin arbeiten
Im schlimmsten Fall droht sogar ein Bußgeld oder eine Anzeige. Um dies von vornherein zu vermeiden, sollten Familien einiges beachten: “Die Betreuungskraft kann nur dann als Selbstständige arbeiten, wenn sie nicht die ganze Zeit bei einem Pflegebedürftigen verbringt, sondern nur stundenweise aushilft und mehrere Arbeitgeber hat“, so der Hinweis des DKV Pflegeexperten. Er rät: “Wichtig ist, sich von der selbstständigen Pflegekraft entsprechende Nachweise vorlegen zu lassen und diese zur eigenen Sicherheit zu kopieren.“ Der Verdacht auf Scheinselbstständigkeit kann übrigens auch aufkommen, wenn die Betreuungskraft bei der Familie freie Kost und Logis bekommt. 

Variante 3: Pflegekraft selbst einstellen
Familien können natürlich auch selbst Arbeitgeber der Betreuungskraft werden. Dazu müssen sie im Vorfeld einiges regeln: “Arbeitgeber müssen Haushalts- oder Pflegehilfen bei der gesetzlichen Sozialversicherung anmelden. Sie umfasst die Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosen- sowie die Unfallversicherung. Zudem müssen sie die anfallende Lohnsteuer abführen“, erläutert Alexander Winkler. Die Betreuungskraft hat Anspruch auf Urlaub sowie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Weitere Informationen erhalten zukünftige Arbeitgeber bei der Bundesagentur für Arbeit, zum Beispiel bei der “Arbeitgeber-Service-Hotline" der Agentur unter 0800 4 5555 20.

Tipp 1:
Informationen zur privaten Pflegezusatzversicherung gibt Ihnen die ERGO-Versicherungsgruppe mit ihren Beratungsbüros. Erste Infos auch im Internet unter www.ergo.de


Tipp 2 für pflegende Angehörige in Baden-Württemberg: Seit 2009 vermittelt das Büro riva-care in Stuttgart zuverlässige 24h-Betreuerinnen im Rahmen der EU-Entsendung. Infos unter Telefon 0711 - 966 66 533. www.riva-care.de

November 2015. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Foto: ERGO Versicherungsgruppe

Montag, 27. Oktober 2014

Pflege-Bahr-Versicherungen mit extremen Leistungsspannen. Neue Zusatzversicherung sorgfältig prüfen, ehe Sie abschließen

Seit wenigen Monaten ist der "Pflege-Bahr" am Markt. Die staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung wird von immer mehr Versicherungsunternehmen angeboten. Sie soll helfen, bei Pflegebedürftigkeit die sogenannte "Pflegelücke" zu schließen. Ausgehend von den monatlich anfallenden Pflegekosten, abzüglich der Leistungen aus der Privaten/Sozialen Pflegepflichtversicherung, können sich schnell monatliche Deckungslücken auftun: Beispielsweise können diese 360 Euro in Pflegestufe I im ambulanten Bereich betragen aber durchaus auch bei um die 1700 Euro im stationären Bereich der Pflegestufe III liegen.

Doch Achtung: Nicht alle Anbieter von "Pflege-Bahr" liefern die gleiche Leistung! Das unabhängige Analysehaus MORGEN & MORGEN hat jetzt 20 Pflege-Bahr-Tarife hinsichtlich ihrer Leistungen in den unterschiedlichen Pflegestufen geprüft. Leistungsunterschiede von über 50 Prozent sind das Ergebnis.

20 Anbieter wurden hinsichtlich ihrer Pflegemonatsgelder in den Pflegestufen I bis III für die Eintrittsalter 20 Jahre, 40 Jahre und 60 Jahre untersucht. Bei einer Beitragsspanne von monatlich 15,04 Euro und 15,40 Euro unterschieden sich die Pflegemonatsgelder bei den 20-Jährigen am stärksten. Sie liegen in Pflegestufe III zwischen 1980 Euro beim besten und 840 Euro beim schlechtesten Anbieter.

Die alleinige Unterscheidung nach dem Pflegemonatsgeld in Pflegestufe III wäre jedoch zu kurz gegriffen. Die Anbieter sind gesetzlich verpflichtet, in Pflegestufe III 100 Prozent des angesetzten Pflegemonatsgeldes zu zahlen, in den Pflegestufen I und II leisten sie jedoch nur prozentual und unterscheiden sich erheblich. In Pflegestufe I liegen die Leistungen zwischen 20 und 35 Prozent, in der Pflegestufe II zwischen immerhin 30 und 70 Prozent über die betrachteten Alter. 

„Daher ist nicht der Anbieter mit dem höchsten Pflegemonatsgeld in Pflegestufe III automatisch auch der Anbieter, der in den Pflegestufen I und II die höchste Leistung bietet“, fasst es Stephan Schinnenburg, Geschäftsführer von MORGEN & MORGEN zusammen.

Unterscheiden sich die Pflegemonatsgelder vor allem in Pflegestufe III bei den 20-Jährigen, bei etwa gleichem Beitrag stark, so liegen sie bei den 60-Jährigen genau in der Höhe der gesetzlichen Mindestanforderungen von 600 Euro. Hier variieren jedoch die Beiträge von rund 24 Euro bis zu über 38 Euro monatlich. Die 40-Jährigen liegen genau dazwischen. Hier variieren zum Einen die Beiträge, sie liegen zwischen 15 Euro und 18 Euro, und zum Anderen die Pflegemonatsgelder, mit einer Spanne von 600 Euro bis 960 Euro.


Starke Beitragsunterschiede bei älteren Versicherungsnehmern, extrem variierende Pflegemonatsgelder bei jüngeren Versicherten, unterschiedliche Leistungen innerhalb der Pflegestufen machen die geförderte Pflege beratungsintensiver als ursprünglich angenommen“, zieht Schinnenburg sein Fazit und verweist Vermittler auf die Software und Ratings von MORGEN & MORGEN, die die Beratung im Pflegebereich lückenlos und fundiert ermöglicht. www.morganundmorgan.com

Oktober 2014. Redaktion pflegeinfos.net 
Copyright Foto: PR/Archiv (Fotolia)