Mittwoch, 8. Juni 2022

Senioren und Internet - Umfrage der BAGSO: "Leben ohne Internet - geht´s noch?"

"Leben ohne Internet – geht’s noch?" - so lautet der Titel einer Umfrage zu Erfahrungen von Seniorinnen und Senioren oder Angehörigen und Betreuern von älteren Menschen. Tipp: Je mehr Betroffene mitmachen, desto qualifizierter die Ergebnisse. Wer Internet hat, kann die Fragen in 3 Minuten am PC beantworten!

Hintergrund: Die BAGSO setzt sie sich für ein Recht auf ein Leben ohne Internet ein: Niemand soll im Alltag ausgeschlossen werden, nur weil er kein Internet nutzt. Doch wo genau drückt der Schuh? Mit welchen Problemen haben Menschen ohne Internet konkret zu kämpfen? Das ist Thema der Umfrage der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen.

Die BAGSO vertritt die Interessen der älteren Generationen in Deutschland. Sie setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Leben. In der BAGSO sind mehr als 120 Vereine und Verbände der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen, die von älteren Menschen getragen werden oder die sich für die Belange Älterer engagieren.


Fragen sind schnell beantwortet

In einigen wenigen Fragen geht es darum, in welchen Bereichen Menschen ohne Internet auf Schwierigkeiten stoßen und welche Schwierigkeiten dies konkret sind. Auch nach guten Lösungen für alternative Angebote zum Internet wird gefragt. Ziel ist es, sich auf der Grundlage der Erfahrungen von Seniorinnen und Senioren gemeinsam für gute Lösungen einzusetzen.

Die Umfrage kann handschriftlich oder im Internet ausgefüllt werden. Der gedruckte Fragebogen kann – bei Bedarf auch in größerer Stückzahl – per Mail unter umfrage@bagso.de oder telefonisch unter 0228 – 24 99 93 55 bestellt werden. 

Alle Informationen zur Umfrage finden Sie unter www.bagso.de/um-frage

Einsendeschluss ist der 15. Juli 2022.

Juni 2022. Redaktion pflegeinfos.net


Montag, 6. Juni 2022

Sänger Raffael König startete erfolgreich seine Frühjahrsauftritte 2022. Neue eigene Songs kommen bei den Fans an


Endlich wieder Auftritte! Auch für den Schlagersänger und 70 Jahre Schlagerinterpreten Raffael König geht es seit April 2022 wieder in die Wirtshäuser, Säle und auch Altenheime in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen. In diesen Bundesländern hat er sich eine Fangemeinde ersungen, die ebenso froh ist wie er, wieder schöne Schlagerabende live zu erleben.

Schlagerabend im Sportheim und im Landgasthof

Die ersten Auftritte von Raffael König waren denn auch gut besucht - ob im Wirtshaus Adler in Aidlingen und im Sportheim Bühl in Rutesheim oder Mitte Mai beim Musikverein Magstadt im eigenen Vereinsheim. Premiere war in Mühlacker/Enzkreis, wo die Inhaberin der Musikschule Gutmann zu einem Schlagerabend in die Villa Bauer einlud.

Melodien von Roberto Blanco bis Udo Jürgens

Überall wird mitgesungen, geschunkelt, getanzt und gelacht. Mit seinem Programm schafft es Raffael König sowohl die Großeltern-Generation wie auch die Enkel zu begeistern. Das liegt an der Mischung der Songs: Die großen Klassiker der 1970er Jahre kommen bei ihm groß raus - etwa "Ein bisschen Spaß muss sein" (Roberto Blanco), "Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben" (Jürgen Marcus), "Der letzte Sirtaki" (Rex Gildo) oder "Griechischer Wein" (Udo Jürgens).

Zwischendrin aber widmet Raffael König Passagen des Abends legendären Titeln, die auch Jüngere gerne mitsingen - etwa "Alice" (Howard Carpendale) oder mal - mit Schunkelfaktor - "Tulpen aus Amsterdam".

Bombenstimmung im "Adler", Aidlingen


Fester Bestandteil der Konzerte von Raffael König sind zudem die neuen eigenen Songs. Seit Herbst 2021 liegt die erste CD "So viel Glück" vor, die er gemeinsam mit Franz Halmich (Ex-Flipper) im Ländle produzierte. Vor allem die Titel "Weil die Liebe eine Rose ist", "Bin ein König ohne Schloss" und "Drehbuch des Lebens" kommen bei den Fans an. Auch in einigen der wichtigsten Online-Schlagerradios konnte der Sänger aus Stuttgart schon vordere Platzierungen belegen und bekam gute Votings von den Hörern.

Schlager auf YouTube: Raffael König

Ausgewählte Hits seiner CD hat Raffael König in Videoclips verpackt, die auf YouTube aufgerufen werden können.So etwa "Bin ein König ohne Schloss": Link HIER

Oder auch den Song "Wenn du jetzt gehst": Link HIER

Weitere eigene Schlagerlieder können ebenfalls im Internet angehört werden, natürlich auch der Cover-Song, der am meisten bei YouTube aufgerufen wird: "Weil die Liebe eine Rose ist": Link HIER

Im Musikverein Magstadt wurde getanzt

Sänger für Altenheim, Sänger für runden Geburtstag

Tipp: Raffael König kommt gerne auch in Ihr Alten- und Pflegeheim zu kurzen Auftritten am Mittag oder frühen Abend. Gerade in Pandemie-Zeiten brachte er so musikalische Momente in Einrichtungen. "Oft sang ich in Innenhöfen oder vor den Pflegeheimen, und die Bewohner und Mitarbeiter sangen an den Fenstern mit", erinnert sich der Schlagerinterpret. Schon eine Stunde Schlager live, so König, zaubern den älteren Menschen ein Lächeln ins Gesicht.

Auch für Familienfeste, Hochzeiten oder besondere Geburtstage (50,60,70,80...) ist der Schlagersänger buchbar. Alle Kontaktdaten finden Sie auf www.raffael-koenig.de

Juni 2022. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Fotos: PR/Presseteam König

Dank an den Sänger: Herta Gutmann, Inhaberin der Musikschule Gutmann und Gastgeberin des Schlagerabends in Mühlacker



 

 

Donnerstag, 26. Mai 2022

VdK-Studie Baden-Württemberg: FDP-Politiker fordert Land auf, Kurzzeitpflegeplätze regelhaft zu fördern

Zur Vorstellung der Ergebnisse der neuen Pflegestudie durch den Sozialverband VdK im Mai 2022 sagt Jochen Haußmann, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP/DVP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag:

„Was es jetzt braucht, ist eine legislative Wertschätzungsoffensive für die Pflege, insbesondere für ihre Beschäftigten und pflegende Angehörige. Die Pflege von Angehörigen ist enorm wichtig und sehr viel wert! Ein erster Schritt ist mit der durch die Bundesregierung verabschiedeten Änderung des Pflegebonusgesetzes vollzogen, von dem jetzt auch Pflegekräfte im Leiharbeitsverhältnis sowie Schwesternschaften profitieren. 

Der Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP sieht außerdem vor, dass Rentenbeiträge für pflegende Angehörige und pandemiebedingte Zusatzkosten aus Steuermitteln finanziert werden und pflegebedingte Auszeiten, beispielsweise durch eine Lohnersatzleistung kompensiert werden können.

Pflegende Angehörige und Familien von Kindern mit Behinderung sind in unserer Gesellschaft überbelastet, nicht zuletzt aufgrund überbordender Bürokratie. Hier muss der Rotstift ansetzen und beispielsweise Leistungen wie die Kurzzeit- und Verhinderungspflege in einem unbürokratischen, transparenten und flexiblen Entlastungsbudget mit Nachweispflicht zusammengefasst werden.

Um Familien zu entlasten, braucht es den Ausbau der Tages- und Nachtpflege und einer solitären Kurzzeitpflege. Statt befristete Förderprogramme von Kurzzeitpflegeplätzen aufzulegen, sollte die Landesregierung eine regelhafte Unterstützung gewährleisten, um die wichtigen entlastenden Angebote zu verstetigen. Ein weiterer wichtiger Schritt: Die Bundesregierung plant, das Pflegegeld zu dynamisieren.

Die demografische Entwicklung zusammen mit dem Fachkräftemangel macht die Situation in der Pflege dramatisch. Um den Druck aus der stationären Pflege zu nehmen und die pflegerische Versorgung vor Ort zu verbessern, sollte das Sozialgesetzbuch XI (SGB XI) um innovative quartiernahe Wohnformen ergänzt werden und deren Förderung gemeinsam mit Bund, Ländern und Kommunen ermöglicht werden.“

Mai 2022. Redaktion Pflegeinfos.net

Donnerstag, 12. Mai 2022

Senioren-Abo gegen Führerschein: Stadt Stuttgart und VVS werben bei älteren Menschen für Umstieg auf Bus und Bahn


 

Die Stadt Stuttgart startete unter der Dachmarke „Stuttgart‐steigt‐um“ mit „Tausche deinen Führerschein gegen ein kostenloses Senioren‐Abo“ im Frühjahr 2022 eine weitere Kampagne.

Ein Jahr kostenlos Bus und Bahn fahren

Sie soll insbesondere ältere Menschen von den Vorteilen des öffentlichen Nahverkehrs überzeugen und zu deren Nutzung anregen. Die Stadt übernimmt hierfür in Kooperation mit dem Verkehrs‐ und Tarifverbund Stuttgart (VVS) die Kosten für ein Jahresticket, wenn die Seniorinnen und Senioren im Gegenzug ihren Führerschein abgeben.

50 Prozent der Senioren bleiben beim ÖPNV Seniorenticket

Bislang nutzten rund 5.800 Seniorinnen und Senioren im gesamten VVS‐Gebiet die Möglichkeit, ein Jahr lang kostenlos Bus und Bahn zu fahren. Davon waren mehr als 1.900 aus Stuttgart (Stand 3/2022). VVS‐Geschäftsführer Thomas Hachenberger sagt: „Es zeigt sich, dass zwei Drittel dieser Seniorinnen und Senioren die Angebote des ÖPNV bislang nicht regelmäßig wahrnahmen und etwa die Hälfte im zweiten Jahr das Jahresticket behält. Das werten wir als großen Erfolg.“

Plakate informieren über Angebot 

Teilnehmen können alle Personen mit Hauptwohnsitz im VVS‐Gebiet (ausgenommen Rems‐Murr‐Kreis), wenn sie älter als 65 Jahre sind oder ab 60, wenn sie bereits in Rente sind. Das Angebot gilt auch für VVS‐Bestandskunden.

Im Rahmen der Kampagne informieren Plakate beispielsweise in Bürgerbüros und Arztpraxen, Apotheken sowie bei Trägern von Freizeitangeboten für Seniorinnen und Senioren über das Angebot. Zudem werden Werbeflächen an Einkaufswagen in 48 Stuttgarter Supermärkten genutzt, um die Zielgruppe direkt zu erreichen.

Weitere Informationen unter https://www.stuttgart-steigt-um.de

Mai 2022. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Stadt Stuttgart

FDP-Politiker Jochen Haußmann am Tag der Pflege: "Landesregierung Ba-Wü setzt zu wenig Impulse in der Pflege"

Gesundheitspolitiker Jochen Haußmann, FDP

Worum geht es? Neuausrichtung der Helfer- und Assistenzausbildung sowie Übergangsregelung.

Anlässlich des Internationalen Tags der Pflege am 12.Mai 2022 sagte Jochen Haußmann, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP/DVP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag:

„Auf Baden-Württemberg rast der Zug der neuen Personalbemessung ab 1.7.2023 zu. Diese geht mit einem drastischen Mehrbedarf von 74 Prozent bei Assistenzkräften einher. Das Land muss jetzt dringend die richtigen Weichenstellungen vornehmen, damit die Pflege eine gute Zukunft hat und nicht aus der Spur gerät. Schon jetzt ist klar, dass die Umsetzung bis zu diesem Termin unmöglich ist, denn die Einrichtungen haben bisher keinerlei Informationen. Es fehlt an einem klaren Fahrplan über die konkrete Umsetzung des Qualifikationsmixes.

Pflegeeinrichtungen werden sich selbst überlassen
Minister Manfred Lucha/Grüne muss dringend klären, wie der Übergang von der Fachkraftquote hin zur neuen Systematik der Qualifikationsmixe in Baden-Württemberg vollzogen werden soll - und zwar nicht nur für die Pflegeeinrichtungen, sondern auch als Handlungsleitfaden für die Heimaufsichtsbehörden. Außerdem brauchen Einrichtungen Unterstützung bei der Organisations- und Personalentwicklung. 

Erst jetzt hat Minister Lucha eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Dabei hat die FDP-Landtagsfraktion bereits im Sommer 2021 in einem Antrag auf das Problem aufmerksam gemacht. Minister Lucha verweist auf die Pflegeselbstverwaltung und schiebt den Schwarzen Peter von sich. Es ist ein Unding, wie Minister Lucha die baden-württembergischen Pflegeeinrichtungen im Regen stehen lässt.

Frust bei Altenpflegepersonal ist groß
Woher die zusätzlichen Assistenzkräfte in Baden-Württemberg kommen sollen, steht in den Sternen. Fachleute gehen davon aus, dass die Kapazitäten im Bereich der Assistenzausbildung um ein vierfaches aufgestockt werden muss. Doch wie die erheblichen zusätzlichen Ausbildungskapazitäten aufgebaut und finanziert werden sollen, ist bisher völlig unklar. Es braucht dringend einer mehrjährigen Übergangsregelung. Ich fordere Minister Lucha auf, hier auch auf den Bund einzuwirken und endlich selbst in die Gänge zu kommen, moderne und zielgruppenspezifische Ausbildungsformate im Assistenzbereich umzusetzen und die Kapazitäten zu erhöhen.

Der Frust in den Einrichtungen ist groß. Das sehe ich mit großer Sorge. Die Pflege verdient deshalb mehr politische Aufmerksamkeit und Aktivität im Land. Ich bedanke mich herzlich für den beeindruckenden Einsatz der Pflegenden.“

Mai 2022. Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Foto: FDP-Fraktion Ba-Wü

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Mittwoch, 11. Mai 2022

Regiobuslinien Baden-Württemberg: mehr Mobilität für ältere Menschen, die ohne Auto unterwegs sind

Mehr Mobilität auch für ältere Menschen in Baden-Württemberg, die keinen Wagen mehr haben. Das ist ein Baustein der geplanten ÖPNV-Strategie 2030 des Landes. Insgesamt 130 Einzelmaßnahmen zählen dazu, darunter auch eine Förderung der Regionalbuslinien.

Verkehrsminister Winfried Hermann sagt, das „Förderprogramm ist ein wichtiger Baustein der Verkehrswende im Land“ . Auf jeden Fall sind die Regiobuslinien ein Angebot für ältere Menschen Jetzt starten neu Busverbindungen, bestehende werden weiter betrieben.

Das Land Baden-Württemberg unterstützt bereits seit 2015 die Aufgabenträger im ÖPNV bei der Einrichtung von Regiobuslinien. Regiobusse binden Orte ohne direkten Schienenanschluss mit attraktiven Buslinien im Stundentakt an den Schienennahverkehr an. 

Mit Bussen schöne Ecken von Baden-Württemberg entdecken
Von diesen verkehren bereits vier Linien seit Mai 2021 im Nationalpark Schwarzwald und binden das Nationalparkzentrum Ruhestein aus allen Himmelsrichtungen klimaschonend an. Weitere sechs Linien gingen zum Fahrplanwechsel Ende 2021 in Betrieb. Eine weitere Linie wird im Laufe des Jahres 2022 starten. Ferner werden für vier bestehende Regiobuslinien eine Folgeförderung mit einem Fördervolumen in Höhe von ca. 3,2 Millionen Euro bewilligt.

Die folgenden Regiobuslinien sind bewilligt:

Baden-Baden Bhf - Ruhestein (Nationalpark Schwarzwald)
Achern - Ruhestein (Nationalpark Schwarzwald)
Baiersbronn - Ruhestein (Nationalpark Schwarzwald)
Freudenstadt - Ruhestein (Nationalpark Schwarzwald)
Wangen - Isny 
Schopfheim - Rheinfelden (ab 2022)
Dörzbach - Möckmühl
Leutkirch - Bad Wurzach
Tettnang - Meckenbeuren
Speyer - Wiesloch-Walldorf
Schwetzingen - Wiesloch-Walldorf

Die folgenden Regiobuslinien fahren weiter:

Kirchheim unter Teck - Flughafen Stuttgart
Leonberg - Flughafen Stuttgart
Kandern - Lörrach-Brombach
Calw - Weil der Stadt
 

Juni 2022. Redaktion Pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR

Mittwoch, 9. Februar 2022

Das Rezept glücklicher Paare - was sagt Berater Damian Richter zu Partner-/Ehe-Problemen auch von älteren Menschen

Viele Beziehungen in Deutschland scheitern, obwohl sich die Menschen lieben. Trotz großer Gefühle schaffen es viele Paare nicht, ein glückliches Leben zu führen, und trennen sich schlussendlich. Auch Beziehungen in der Generation 65plus sind davon betroffen. Selbst Senioren mit 77 habe sich schon getrennt und einen neuen Partner gefunden.

„Ich finde diese Tatsache unglaublich schade, weil die Paare die gemeinsame Beziehung in vielen Fällen leichtfertig wegschmeißen“, bringt Lifecoach Damian Richter seine Enttäuschung zum Ausdruck. „Oft liegt es daran, dass sich die Menschen von ihrem Partner oder ihrer Partnerin einfach mehr Aufmerksamkeit wünschen und sich dadurch nicht wahrgenommen fühlen. In solchen Momenten entsteht ein Burggraben, den viele nicht mehr überwinden.“ 

Lernen, die Verbindung am Leben zu halten

Wenn das Paar allerdings gegenseitige Liebe empfindet, fehlen nur kleine Schritte bis zur glücklichen Beziehung. „Hier lautet das Stichwort Unwissenheit. Den meisten hat noch niemand beigebracht, wie außergewöhnliche Verbindungen entstehen und aufrechterhalten werden“, ergänzt Richter. 


Lifecoach Damian Richter

Einzigartigkeit im Fokus

In der Regel gestaltet es sich für zwei verschiedene Personen schwierig, auf ein und demselben Weg glücklich zu sein. Denn jeder Mensch hat ganz eigene Vorlieben, wenn es darum geht, Liebe zu empfinden, Vertrauen aufzubauen oder eine enge Verbindung zu spüren. „Viele gehen leider einfach nur von sich aus und versetzen sich nicht in den jeweiligen Partner. Sie lieben so, wie sie es sich für sich selbst wünschen – und vergessen dabei, dass es nicht um sie geht“, erläutert der Coach. 

„Die Einzigartigkeit geht verloren. Die Lösung ist dabei sehr einfach: Viel miteinander zu reden und herauszufinden, welche Sprache der Partner spricht und welche Vorlieben er hat, verändert bereits vieles. Und ganz wichtig: zuhören!“ Hinzu kommt, sich seinem Gegenüber zu öffnen und zu kommunizieren, wie die eigenen Bedürfnisse aussehen. Mithilfe der Kommunikation lassen sich auch bereits entstandene Burggräben überwinden. „Wenn wir auf unseren Partner zugehen und ihn fragen, was er gerade von uns braucht, bauen wir eine Brücke“, so Richter. Für das Paar kommen so ganz neue Möglichkeiten ans Licht. 

Emotionale Fitness als Schlüssel

Es gibt sie, diese Momente, in denen ein Wort dafür sorgt, dass die Partnerin oder der Partner direkt anfängt, innerlich zu kochen. Häufig bedeutet das den Anfang eines Streits, denn die oder der Betroffene schaltet sofort in den Modus, selbst auszuteilen. „Für die meisten Menschen gehört es zur Gewohnheit, sich sofort der ersten Emotion hinzugeben und entsprechend zu reagieren. 

Doch es besteht die Möglichkeit, sich zu trainieren, den Raum zwischen dem Reiz und der Reaktion zu vergrößern und somit seine emotionale Fitness zu verbessern“, weiß der Experte. „So nehmen wir dem Streit direkt den Wind aus den Segeln.“ Um mögliche Fehlinterpretationen zu vermeiden, hilft auch die Nachfrage, wie etwas genau gemeint war. 

„Das bringt nicht nur Klarheit, sondern auch die nötige Zeit, um vielleicht nicht gleich an die Decke zu gehen“, fügt Damian Richter an. Liegt der Fokus also nicht nur auf einem selbst, steht einer glücklichen Beziehung nichts mehr im Wege.

Wer ist Damian Richter?
 
Richter ist Familienvater, Lifecoach und Erfolgstrainer, Unternehmer. Mit 14 Jahren gründete er sein erstes Unternehmen für Gartendienstleistungen, verwaltete mit Mitte zwanzig ein Milliardenportfolio an der Börse. Richters Vision ist es, so vielen Menschen wie möglich bewusst zu machen, wie sie selbstbestimmt ein außergewöhnliches Leben kreieren und dabei ihr volles Potenzial entfalten. Dies gelingt ihm durch einfache Schritt-für-Schritt-Anleitungen wie in seinem Buch „Go! Der Startschuss in dein neues Leben“. 
 
www.damian-richter.com

Februar 2022. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Foto: PR