Informationen für die Generation 60plus und pflegende Angehörige. Tipps und Neuigkeiten rund um häusliche und stationäre Pflege, 24-Stunden-Betreuung sowie Leben und Partnerschaft im Alter. Erstellt von Fachjournalisten und Experten.
Montag, 29. Februar 2016
Infoterminals in Altenheimen - auch das Stuttgarter Altenburgheim setzt jetzt auf Touch-Screen-Technologie
IT-Anwendungen halten auch im Altenheim Einzug. Ob in der Pflege, in der Alltagsbegleitung oder Verwaltung. Immer mehr Häuser nutzen auch Info-Terminals für Bewohner, Besucher oder Gäste im Haus.
Ein neues elektronisches Info-Terminal gbit es nun auch im Altenburgheim in Stuttgart Bad-Cannstatt. Die Einrichtung gehört zum Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg.
Anfang November 2015 wurde das System für Bewohner und Besucher eingeführt. Über ein sogenanntes „Touch-Panel“, das in der Eingangshalle steht, können Informationen über das Haus, Veranstaltungen und aktuelle Ereignisse abgerufen werden. Auch Fotos vom Haus und von verschiedenen Aktivitäten lassen sich betrachten.
Wer wissen möchte, welche Ansprechpartner welche Funktion und Telefondurchwahl im Haus haben, erfährt dies sekundenschnell, wenn er die Taste „Mitarbeiter“ drückt. Besucher können außerdem erfahren, in welchem Zimmer der Bewohner wohnt, den sie besuchen wollen.
Das System basiert auf der gleichen Technik wie das Intranet „WIN“. Wie dieses wird es zentral in der Hauptverwaltung vom Wohlfahrtswerk vorgehalten - das Aktualisieren und Einstellen von Informationen oder Fotos erfolgt via Internet aber vom Sozialen Betreuungsdienst und der Verwaltung des Altenburgheims.
Februar 2016. Redaktion pflegeinfos.net
Donnerstag, 25. Februar 2016
Innovationspreis der Messe Altenpflege in Hannover 2016: mobiler Kochwagen und Vernetzungs-App ausgezeichnet!
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| Funktional und schick dazu: Kochwagen mit Arbeitsflächen |
Der "INNOVATIONSPREIS ALTENPFLEGE" der gleichnamigen Fachmesse in Hannover geht in diesem Jahr an den gelernten Koch Frank Dornsiepen für seinen mobilen Kochwagen – ein bewegbares Gefährt mit vielfältigen Küchenutensilien und ausreichenden Arbeitsflächen. Dornsiepen überzeugte die Jury durch „vorbildlich gelebte Inklusion und gleichzeitigem Gespür für Mensch und Markt“. „Mit dem mobilen Kochwagen begegnet Frank Dornsiepen Pflegebedürftigen mit basal aktivierender Haltung“, so die Jury. Dornsiepens Konzept zeuge von sensiblem Gespür für die Belange des Menschen, von leidenschaftlicher Haltung zum eigenen Tun und von wachem Gründergeist.
Der Wagen kann mit einem Betreuer vor Ort zum gemeinsamen Kochen genutzt und somit als Bestandteil von Beschäftigungs- oder Therapiemaßnahmen gezielt eingesetzt werden. Der Pflegebedürftige werde durch eigenständiges Schälen, Schneiden und Zubereiten aktiv in das Kochen eingebunden. Als Projektleiter sind Christian Bock von der Tischlerei Bock und Frank Dornsiepen überzeugt von ihrer Idee, die auch bereits als Pilotprojekt im Alten-Wohn-Pflegeheim Christkönig in Bad Wildungen-Reinhardshausen erfolgreich eingesetzt und getestet wurde.
Den zweiten Preis erhielt die App „Life-Manager“. Die Kommunikationsplattform für die ambulante Pflege und Heime ermöglicht eine kontinuierliche Interaktion zwischen Pflegebedürftigen, Angehörigen und Pflegepersonal. Maßgeschneiderte Module der App wie das Pinnwand-, Aufgaben-, Kalender- und Videomodul ermöglichen die Kommunikation. „Der Nutzer der App steht im Mittelpunkt und kann neben der Sprachfunktion, Kalender, Termine oder Bilder mit anderen teilen“, so die Jury.
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| Platz 2 für die App "Life Manager" |
Februar 2016. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/FH Messe
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Donnerstag, 4. Februar 2016
Wie beschäftige ich eine ausländische Pflegekraft legal zu Hause? Kurztipps der privaten Krankenversicherung DKV
Eine ausländische Pflegekraft legal beschäftigen für eine 24h-Betreuung – wie geht das, was müssen pflegende Angehörige beachten? Lesen Sie hier kurze und nützliche Hinweise von Alexander Winkler, Pflegeexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.
Die Tipps ersetzen natürlich nicht das ausführliche Beratungsgespräch bein einem Pflegestützpunkt vor Ort oder bei einem Vermittlungsbüro für die 24h Betreuung. Im Internet finden sich inzwischen viele professionelle und zuverlässige Agenturen, die in Deutschland tätig sind und eine kompetente Beratung offerieren.
Tipp 1: Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt keine Kosten
Ausländische Hilfen sind in Deutschland nicht als Pflegekräfte anerkannt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt die Kosten nicht. Wer über die private Pflegezusatzversicherung ein Pflegetagegeld versichert hat, kann davon eine Haushaltshilfe bezahlen. Ansonsten sind die Kosten privat zu leisten.
Tipp 2: Agenturen bieten Vermittlungshilfe
Viele Agenturen in Deutschland helfen bei der Vermittlung von Hilfskräften aus Osteuropa. Sie stellen den Kontakt zu Entsendefirmen im Ausland her. Bei der Auswahl der Vermittlungsagentur sollten Familien nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf das Leistungsspektrum achten.
Tipp 3: Vorsicht bei Scheinselbstständigkeit
Mit Hilfe einer Vermittlungsagentur können Familien auch selbstständige Hilfskräfte buchen. Die Familie schließt dann einen Dienstleistungsvertrag mit der Betreuungskraft. Doch Vorsicht: Bei dieser Variante besteht die Gefahr der Scheinselbstständigkeit. Familien sollten sich von der selbstständigen Pflegekraft entsprechende Nachweise vorlegen lassen und diese zur eigenen Sicherheit kopieren.
Tipp 4: Familien können selbst Arbeitgeber werden
Familien, die selbst Arbeitgeber einer Betreuungskraft werden wollen, müssen einiges beachten: Sie müssen diese beispielsweise bei der gesetzlichen Sozialversicherung anmelden und Lohnsteuer abführen. Weitere Informationen erhalten künftige Arbeitgeber bei der Bundesagentur für Arbeit.
Februar 2016. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/ ERGO Versicherungsgruppe
Die Tipps ersetzen natürlich nicht das ausführliche Beratungsgespräch bein einem Pflegestützpunkt vor Ort oder bei einem Vermittlungsbüro für die 24h Betreuung. Im Internet finden sich inzwischen viele professionelle und zuverlässige Agenturen, die in Deutschland tätig sind und eine kompetente Beratung offerieren.
Tipp 1: Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt keine Kosten
Ausländische Hilfen sind in Deutschland nicht als Pflegekräfte anerkannt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt die Kosten nicht. Wer über die private Pflegezusatzversicherung ein Pflegetagegeld versichert hat, kann davon eine Haushaltshilfe bezahlen. Ansonsten sind die Kosten privat zu leisten.
Tipp 2: Agenturen bieten Vermittlungshilfe
Viele Agenturen in Deutschland helfen bei der Vermittlung von Hilfskräften aus Osteuropa. Sie stellen den Kontakt zu Entsendefirmen im Ausland her. Bei der Auswahl der Vermittlungsagentur sollten Familien nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf das Leistungsspektrum achten.
Tipp 3: Vorsicht bei Scheinselbstständigkeit
Mit Hilfe einer Vermittlungsagentur können Familien auch selbstständige Hilfskräfte buchen. Die Familie schließt dann einen Dienstleistungsvertrag mit der Betreuungskraft. Doch Vorsicht: Bei dieser Variante besteht die Gefahr der Scheinselbstständigkeit. Familien sollten sich von der selbstständigen Pflegekraft entsprechende Nachweise vorlegen lassen und diese zur eigenen Sicherheit kopieren.
Tipp 4: Familien können selbst Arbeitgeber werden
Familien, die selbst Arbeitgeber einer Betreuungskraft werden wollen, müssen einiges beachten: Sie müssen diese beispielsweise bei der gesetzlichen Sozialversicherung anmelden und Lohnsteuer abführen. Weitere Informationen erhalten künftige Arbeitgeber bei der Bundesagentur für Arbeit.
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| Legal eine 24h Hilfe verpflichten: Mit diesen Tipps klappt es |
Februar 2016. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/ ERGO Versicherungsgruppe
Donnerstag, 28. Januar 2016
Hunde im Altenheim: Beispiele aus Einrichtungen des Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg - Besuchsdienst mit Vierbeinern
Der nachfolgende Beitrag wurde in der Hauszeitschrift des Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg (www.wohlfahrtswerk.de) im Herbst 2015 veröffentlicht:
Besuchsdienst auf vier Pfoten
Für eine professionelle tiergestützte Therapie in Seniorenheimen gibt es mittlerweile viele Konzepte. Doch auch schon der Besuch von Ehrenamtlichen mit ihren Hunden erfreut Bewohner und bringt Abwechslung in die Einrichtungen.
Was für ein Durcheinander im Veranstaltungsraum: Langhaardackel Balou verdrückt sich durch die Beine eines Bewohners; Mischlingshündin Fanny beschnuppert zwei ältere Damen – und Border Collie Kira schlägt auf Kommando ihres Frauchens Heidi Klose Purzelbäume in der Mitte des Stuhlkreises. Es ist mal wieder Hunde-Besuchsdienst im Haus an der Steinlach in Mössingen (Landkreis Tübingen), so wie alle vierzehn Tage. Schon seit einigen Jahren kommen Ehrenamtliche mit ihren Tieren in die Einrichtung, die sich von den Teilnehmern streicheln, füttern oder auch nur bewundern lassen. „Jeder der Hunde hat besondere Eigenheiten, somit ist Abwechslung gewährleistet“, sagt Margarethe Werner, die Leiterin des Sozialdienstes. Gerade die sehr anhängliche und Streicheleinheiten liebende Kira habe ängstlichen Bewohnern die Scheu vor einem Hund genommen. Der Besuchsdienst wird freiwillig von Heide Klose, Sibylle Wahl, Lili Beck und Ruth Weber übernommen.
In der Einrichtung bereitet Margarethe Werner die Termine vor und aktiviert auch Bewohner aus der Pflege sowie Tagespflege-Gäste zur Teilnahme. Im Anschluss an die „Tobe-Stunde“ besuchen die Hundehalterinnen ausgewählte Bewohner auf den Etagen, auf Wunsch sogar bettlägerige Personen. Seit Kurzem wurde der Hunde-Besuchsdienst im Haus an der Steinlach konzeptionell erweitert. Einmal im Monat kommen nun Mädchen und Jungen des Kindergarten Stettiner Straße in die Einrichtung: Sie sind dann ebenfalls dabei, wenn Balou, Fanny, Kira und Farell im Veranstaltungsraum für Unterhaltung sorgen.
Begrüßungs-Karotte für die Hasen
Nur wenige Kilometer von Mössingen entfernt liegt Bisingen im Zollernalbkreis. Dort befindet sich das Haus im Park, wo im März 2015 zum ersten Mal „tierischer Besuch“ seine Aufwartung machte. Die Hunde, Meerschweinchen und Hasen sowie Huhn Adelheid kamen vom Begegnungshof Nepomuk in Balingen. „Die Betreiberin ist ausgebildete Heilerziehungspflegerin mit einer Zusatzqualifikation als Tiertherapeutin und hat auf dem Hof diverse therapeutische Angebote für Kinder, Menschen mit Behinderung oder alte Menschen gemacht“, berichtet Einrichtungsleiterin Marianne Haug. Wer wollte, konnte die handzahmen Tiere streicheln, auf den Schoß nehmen oder mit Gurken, Karotten und Salat füttern. Die Bewohnerinnen und Bewohner bekamen vorab schon den Auftrag, diese Leckereien für die Tiere herzurichten, was sie auch mit viel Freude gemacht haben. Schon hier waren alle aufgeregt und man sprach auch über eigene Tiere in der Vergangenheit. Erinnerungen wurden ausgetauscht.
Rein theoretisch hätte der Begegnungshof sogar mit Schafen, Esel oder Lamas in das Wohlfahrtswerk-Haus anreisen können. „Aufgrund des doch großen Aufwands haben wir uns beim ersten Besuch aber dagegen entschieden“, sagt Marianne Haug. Heute hätte sie vielleicht anders entschieden, denn leider zog die Betreiberin mit ihrer Familie nach Norddeutschland um, so dass es keine Folgetermine geben wird. Doch ganz ohne Tiere ist auch das Haus im Park nicht. Seit 1999 gehören Katzen zum Inventar. Aktuell schleicht Kater Tarzan über die Gänge. Dank einer Katzenklappe kann er kommen und gehen wie er will. Einige Bewohner mögen ihn sehr, er hält sich auch in deren Zimmer auf, andere meiden ihn – und er sie. Jeden Monat hat Tarzan zudem einen Auftritt im „Heimblättle“: Auf der letzten Seite gibt er humorvoll ein Hausanekdote des Vormonats zum Besten.
Hunde sorgen für guten Blutdruck
Diesen Job könnte im Haus Heckengäu (Heimsheim, Enzkreis) die Hündin Lili übernehmen. Sie kommt mit Frauchen Manuela Ehrler in die Einrichtung und hat dort inzwischen in allen Wohnbereichen viele Fans unter den Bewohnern und Mitarbeitern. Eigentlich unterstützt Manuela Ehrler den Frühstücksdienst, früher holte sie die Tagespflegegäste ab, doch aus großer Verbundenheit mit der Einrichtung führt sie zwei- bis viermal im Monat ehrenamtlich noch eine Hundespielrunde durch. Obwohl ohne spezielle Ausbildung ist Lili für ihre Besitzerin „der geborene Therapiehund“. Lili ist äußerst ruhig und geduldig, lässt sich gerne streicheln und folgt aufs Wort. Bis zu 15 Teilnehmer aus allen Wohnbereichen kommen im Foyer oder Garten zusammen und werfen ihr zum Beispiel einen Tennisball zu. Auch ohne Training legt die Hündin ihr Kinn mal auf das Knie eines Rollstuhlfahrers und „kuschelt“ ein wenig. Einrichtungsleitern Tina Laubengeiger wertet diese Situation so: „Dem Tier ist Aussehen und sozialer Status völlig egal“. Studien würden belegen, dass sich sogar die körperliche Gesundheit von älteren Menschen verbessern lasse, wenn ein Kontakt zu Tieren bestehe. Blutdruck und Herzfrequenz würden positive Werte aufweisen.
Stacheliger Besuch
Im Haus am Weinberg in Stuttgart-Obertürkheim gibt es derzeit keine festen Tier-Besuche. In der Vergangenheit sammelte die Einrichtung jedoch gute Erfahrungen mit einem Zwerghasen und einem Igel in der Betreuungsgruppe für "schwerst an Demenz erkrankte, ambulant versorgte Bewohner". Der Einsatz der Tiere war von den betreuenden Mitarbeitern organisiert worden und fand sehr positive Resonanz bei den Teilnehmern. Ungewollt avancierte in Obertürkheim dagegen Cleo zum Hausliebling. Den weißen Schäferhund bringt Carmen Christ-Sattler mit, wenn sie Fußpflegetermine hat. Cleo, so Einrichtungsleiter Erwin Müller, sei ein sehr geschätzter lieber Hund, dessen alleinige Anwesenheit schon therapeutischen Charakter habe. Dazu passt ein Zitat, das uns Marianne Haug, die Chefin des Hauses im Park, mit auf den Weg gegeben hat. Es stammt von Leonardo da Vini: „Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich“.
Buchtipp zum Thema Hunde in der tiergestützten Therapie:
Leckerlis in der Hand verstecken, einen Ball holen lassen, den Hund durch einen Agilitytunnel schicken oder auf der Terrasse ein Hütchenspiel mit Plastikeimerchen aufbauen – wer in Anne Kahlischs Buch „Tiergestützte Therapie in Senioren- und Altenheimen“ (Kynos Verlag, 112 Seiten) blättert, erhält viele Anregungen für die Arbeit mit Hunden. Die Autorin schrieb ihre Diplomarbeit zum Thema und ist Mitbegründerin des Vereins „Therapiehunde Brandenburg“. Deswegen informiert sie auch über Grundvoraussetzungen wie zum Beispiel Gesundheit von Mensch und Tier, Versicherung oder Bedürfnisse von Demenz-Personen. Am spannendsten sind freilich ihre Praxisbeispiele wie „Die Macht der Berührung“ beim Besuch von bettlägerigen und komatösen Bewohnern. Ebenfalls ein guter Tipp von Anne Kahlisch sind die Übungen zur Förderung der Grobmotorik und Mobilisation bei Bewohnern. Dies gelingt zum Beispiel mit Bürsten und Kämmen eines Hundes.
Januar 2016. Frank Bantle/pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Wohlfahrtswerk & Haus im Park, Bisingen
Besuchsdienst auf vier Pfoten
Für eine professionelle tiergestützte Therapie in Seniorenheimen gibt es mittlerweile viele Konzepte. Doch auch schon der Besuch von Ehrenamtlichen mit ihren Hunden erfreut Bewohner und bringt Abwechslung in die Einrichtungen.
| Tiere im Altersheim: Sympathieträger bei älteren Menschen |
In der Einrichtung bereitet Margarethe Werner die Termine vor und aktiviert auch Bewohner aus der Pflege sowie Tagespflege-Gäste zur Teilnahme. Im Anschluss an die „Tobe-Stunde“ besuchen die Hundehalterinnen ausgewählte Bewohner auf den Etagen, auf Wunsch sogar bettlägerige Personen. Seit Kurzem wurde der Hunde-Besuchsdienst im Haus an der Steinlach konzeptionell erweitert. Einmal im Monat kommen nun Mädchen und Jungen des Kindergarten Stettiner Straße in die Einrichtung: Sie sind dann ebenfalls dabei, wenn Balou, Fanny, Kira und Farell im Veranstaltungsraum für Unterhaltung sorgen.
Begrüßungs-Karotte für die Hasen
| Karotten für die Meerschweinchen |
Hunde sorgen für guten Blutdruck
Diesen Job könnte im Haus Heckengäu (Heimsheim, Enzkreis) die Hündin Lili übernehmen. Sie kommt mit Frauchen Manuela Ehrler in die Einrichtung und hat dort inzwischen in allen Wohnbereichen viele Fans unter den Bewohnern und Mitarbeitern. Eigentlich unterstützt Manuela Ehrler den Frühstücksdienst, früher holte sie die Tagespflegegäste ab, doch aus großer Verbundenheit mit der Einrichtung führt sie zwei- bis viermal im Monat ehrenamtlich noch eine Hundespielrunde durch. Obwohl ohne spezielle Ausbildung ist Lili für ihre Besitzerin „der geborene Therapiehund“. Lili ist äußerst ruhig und geduldig, lässt sich gerne streicheln und folgt aufs Wort. Bis zu 15 Teilnehmer aus allen Wohnbereichen kommen im Foyer oder Garten zusammen und werfen ihr zum Beispiel einen Tennisball zu. Auch ohne Training legt die Hündin ihr Kinn mal auf das Knie eines Rollstuhlfahrers und „kuschelt“ ein wenig. Einrichtungsleitern Tina Laubengeiger wertet diese Situation so: „Dem Tier ist Aussehen und sozialer Status völlig egal“. Studien würden belegen, dass sich sogar die körperliche Gesundheit von älteren Menschen verbessern lasse, wenn ein Kontakt zu Tieren bestehe. Blutdruck und Herzfrequenz würden positive Werte aufweisen.
Stacheliger Besuch
Im Haus am Weinberg in Stuttgart-Obertürkheim gibt es derzeit keine festen Tier-Besuche. In der Vergangenheit sammelte die Einrichtung jedoch gute Erfahrungen mit einem Zwerghasen und einem Igel in der Betreuungsgruppe für "schwerst an Demenz erkrankte, ambulant versorgte Bewohner". Der Einsatz der Tiere war von den betreuenden Mitarbeitern organisiert worden und fand sehr positive Resonanz bei den Teilnehmern. Ungewollt avancierte in Obertürkheim dagegen Cleo zum Hausliebling. Den weißen Schäferhund bringt Carmen Christ-Sattler mit, wenn sie Fußpflegetermine hat. Cleo, so Einrichtungsleiter Erwin Müller, sei ein sehr geschätzter lieber Hund, dessen alleinige Anwesenheit schon therapeutischen Charakter habe. Dazu passt ein Zitat, das uns Marianne Haug, die Chefin des Hauses im Park, mit auf den Weg gegeben hat. Es stammt von Leonardo da Vini: „Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich“.
Buchtipp zum Thema Hunde in der tiergestützten Therapie:
Leckerlis in der Hand verstecken, einen Ball holen lassen, den Hund durch einen Agilitytunnel schicken oder auf der Terrasse ein Hütchenspiel mit Plastikeimerchen aufbauen – wer in Anne Kahlischs Buch „Tiergestützte Therapie in Senioren- und Altenheimen“ (Kynos Verlag, 112 Seiten) blättert, erhält viele Anregungen für die Arbeit mit Hunden. Die Autorin schrieb ihre Diplomarbeit zum Thema und ist Mitbegründerin des Vereins „Therapiehunde Brandenburg“. Deswegen informiert sie auch über Grundvoraussetzungen wie zum Beispiel Gesundheit von Mensch und Tier, Versicherung oder Bedürfnisse von Demenz-Personen. Am spannendsten sind freilich ihre Praxisbeispiele wie „Die Macht der Berührung“ beim Besuch von bettlägerigen und komatösen Bewohnern. Ebenfalls ein guter Tipp von Anne Kahlisch sind die Übungen zur Förderung der Grobmotorik und Mobilisation bei Bewohnern. Dies gelingt zum Beispiel mit Bürsten und Kämmen eines Hundes.
Januar 2016. Frank Bantle/pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Wohlfahrtswerk & Haus im Park, Bisingen
Donnerstag, 21. Januar 2016
Entwicklungen der Altenpflege in historischer Perspektive: Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft in Münster
| Experte für die Geschichte der Pflege: Prof. Dr. Rüdiger Ostermann, FH Münster |
In einem Brief an ihre Mutter aus dem Jahr 1831 schreibt Annette von Droste-Hülshoff, als sie schon fünf Wochen lang bei einer erkrankten Freundin wohnt, um sie zu pflegen und zu unterstützen: „Ich habe viel Last gehabt...“. Am Beispiel der berühmten Dichterin beleuchtet einer der Vorträge auf der fünften Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP) die Aufgaben und Risiken der häuslichen Krankenpflege.
Die Veranstaltung „Aktuelle Entwicklungen der Pflege in historischer Perspektive“ findet am Freitag (4. März 2016) von 10:30 bis 16:30 Uhr an der FH Münster, im Deilmannhaus, Johann-Krane-Weg 21, statt. Anmeldungen sind unter www.dg-pflegewissenschaft.de möglich.
Erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich eine Professionalisierung des Pflegeberufes. Die pflegehistorische Forschung ist ein noch relativ junges Wissenschaftsgebiet, welches die Sektion „Historische Pflegeforschung“ der DGP mit ihrer Fachtagung stärker etablieren möchte.
Erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich eine Professionalisierung des Pflegeberufes. Die pflegehistorische Forschung ist ein noch relativ junges Wissenschaftsgebiet, welches die Sektion „Historische Pflegeforschung“ der DGP mit ihrer Fachtagung stärker etablieren möchte.
„Der Fachbereich Gesundheit als förderndes Mitglied der DGP freut sich, die Veranstaltung durchführen zu dürfen“, sagt Prof. Dr. Rüdiger Ostermann. Im Fokus stehen die vier Themen „Entwicklung der Pflegewissenschaft“, „Häusliche Pflege“, Palliative Care“ und „Pflegedokumentation.
Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftler aus den Disziplinen Pflege, Medizin und Geschichte sowie an Praktiker aus der Gesundheitsbranche.
Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftler aus den Disziplinen Pflege, Medizin und Geschichte sowie an Praktiker aus der Gesundheitsbranche.
Information zur Veranstaltung und Anmeldung:
Januar 2016. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/FH Münster
| Pflege gestern und heute – es gibt große Unterschiede |
Dienstag, 15. Dezember 2015
Private Altenpflegeheime in Polen: Auch deutsche Senioren können hier ihren Lebensabend verbringen. Neues Objekt von Erania an der Ostseeküste
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| Neu: private Seniorenresidenz an der polnischen Ostseeküste |
Pflegeheim im Ausland werden immer häufiger nachgefragt
Hinzu kommt: Die eigentliche Pflege findet in Deutschland oft nicht mehr richtig statt. Aus Kostengründen haben die Pflegekräfte keine Zeit mehr, sich um jeden Bewohner in Ruhe zu kümmern. Viele ältere Menschen und pflegende Angehörige sind deshalb unzufrieden und suchen nach Alternativen – immer häufiger finden Sie diese im Ausland. Im Internet werben private Seniorenresidenzen in Thailand, der Dominikanischen Republik oder auf den Kanarischen Inseln (z.B. die Hotelgruppe Lopez) um neue Klienten. Auch in der bulgarischen Stadt Varna am Schwarzen Meer locken Anbieter mit günstigen Seniorenwohnungen (Bericht lesen Sie HIER).
Private Pflegeheime in Polen mit vielen Vorteilen
Für viele ältere Menschen und ihre Angehörigen ist die Entfernung aber ein Problem. Sie wollen lieber in der Nähe von Deutschland bleiben, um so auch noch Besuche empfangen zu können. Unter diesem Aspekt, aber auch aus anderen Gründen ist der Standort Polen immer interessanter.
In Polen betreibt zum Beispiel Erania Pflegeeinrichtungen, die auf deutsche Patienten ausgerichtet sind. Die Pflege und Betreuung findet mit deutschsprachigen Pflegekräften statt, zudem erfolgt die Pflegedokumentation nach deutschen Standards, so wie von den Krankenkassen gefordert. Ganz entscheidend: Der Preis liegt in Polen derzeit rund 50 Prozent günstiger als bei Pflege in einem Heim in Deutschland.
| Erania Altenpflege-Residenz in Polen, Standort Ustronie Morskie an der Ostsee |
Doch trotz des besseren Preises ist die Ausstattung, das Pflegekonzept und vieles mehr genauso gut wie in einem Altenheim in Deutschland. Die Pflegeheime von Erania erfüllen alle Hygienestandart nach EU-Recht. Die 24-Stunden-Pflege findet in komplett neu ausgestatteten Pflegeheimen statt – natürlich mit Notrufsystem, modernen Pflegebetten und komplett barrierefreiem Zugang.
Hoher Komfort und Hotel für Angehörige und Besucher
Das erste Erania Altenwohn- & Pflegeheim liegt in Ustronie Morskie, im mittleren Küstenabschnitt der polnischen Ostseeküste, in der Nähe von Meer, Wald und der Natur. Eröffnet wurde die Einrichtung im Mai 2015 und inzwischen wohnen bereits die ersten deutschen Senioren hier.
Ustronie Morskie ist nur drei Stunden mit dem Auto von Berlin und 460 km von Hamburg entfernt. Zur deutsch-polnischen Grenze sind es 70 km. Wer ohne einen Pkw kommt, kann bis Stettin (Goleniow) oder Danzig flegen. Bis Kolberg, rund neun km vom Haus entfernt, fahren ganz normal Züge und Busse. Es ist nach Voranmeldung auch möglich, dass Mitarbeiter von Erania schwerkranke Personen abholen oder Shuttledienste übernehmen (gegen separate Kosten).
Betreutes Wohnen in Nebenhäusern
Das Haupthaus der Seniorenresidenz Erania ist ein früheres Hotel, das komplett renoviert wurde. Hier stehen 170 Plätze zur Verfügung. Ergänzt wird die 7 ha große Anlage durch drei neue Gebäude, in denen sich 15 Appartements für betreutes Wohnen befinden, sowie ein 3 Sterne Hotel mit Schwimmbad für Angehörige und Besucher.
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| Beispiel für ein Zimmer in der Erania Seniorenresidenz |
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| Hell und großzügig sind die Seniorenzimmer. Plus barrierefrei |
Wichtige Daten zur Erania Seniorenresidenz (Stand: Dezember 2015, Angaben ohne Gewähr):
• Größe der Zimmer: Es gibt Einzel- und Doppelzimmer ( ca. 30 qm) , aber auch zweiräumige Suiten mit eigener Küche (ca. 45 qm), ein Appartment mit zwei Balkons (75 qm) und eine Villa mit eigenem Garten und eigener Terrasse.
• Kosten: Je nach Pflegegrad und persönlichen Wünschen gibt es verschiedene Preiskategorien in der Einrichtung Erania. Hier sind exemplarisch drei Beispiele:
Doppelzimmer mit Pflegestufe II - ca. 1250 Euro ( je nach Zimmer, alle sonstigen Leistungen schon enthalten)
Einzelzimmer mit Pflegestufe I - ca. 1300 Euro (je nach Zimmer, alle sonstigen Leistungen schon enthalten)
Eigene Villa - ca. 950 Euro (es können bis zu 4 Personen dort wohnen (Betreutes Wohnen mit Pflegekosten)
• Personal: Das Team von Erania besteht aus hochqualifizierten Mitarbeiterinnen mit fundierter Ausbildung sowie langjähriger Berufserfahrung. Dazu gehören zwei Pflegeleiterinnen, mehreren Pflegerinnen und Fachärzte, die rund um die Uhr für die Bewohner verfügbar sind. Jedes Teammitglied von Erania spricht sowohl Polnisch als auch Deutsch.
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| Ruhe- und Lesezimmer |
Auf Wunsch und wenn es der Zustand der Bewohner erlaubt organisiert das Team Ausflüge zu den schönsten Orten in der Umgebung oder an das Meer. Zur Teilnahme an Veranstaltungen und den Ausflügen werden auch die Familien der Bewohner eingeladen.
Erania plant an der nächsten Altenhilfe-Einrichtung in Polen
Die Einrichtung an der Ostsee ist das erste Objekt von Erania, aber nicht das letzte. Mitte des Jahres 2015 erwarb der Betreiber ein weiteres Gelände in der Nähe von Jelenia Gora. Es liegt sehr nah an der deutschen Grenze und ist von einem See und einem riesigen Park umgeben. Baubeginn für diese Seniorenresidenz soll Mitte 2016 sein.
Weitere Informationen unter www.erania.de
| Standard sind große, barrierefreie Bäder |
Kontaktadresse: Erania - Ihre professionelle Betreuung
Malechowo 4, 78-111 Ustronie Morski, Polen. www.erania.de
Dezember 2015. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR
Montag, 14. Dezember 2015
Hausärzte gesucht! Waldshut-Tiengen wirbt seit einem Jahr online um junge Ärzte, die nach Südbaden kommen wollen
Die Doppelstadt Waldshut-Tiengen (www.waldshut-tiengen.de) ist auf der Suche nach Allgemein- und weiteren Fachärzten, da in den nächsten Jahren mehrere Praxen altersbedingt frei werden. Aus diesem Grund präsentiert sich Waldshut-Tiengen, mit knapp 24.000 Einwohnern im Landkreis Waldshut gelegen, seit rund einem Jahr auf der Internetplattform der Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg:
www.perspektive-hausarzt-bw.de
„Waldshut-Tiengen ist auf Grund der geografischen Lage für den medizinischen Nachwuchs besonders attraktiv“, sagt Martin Albers, Oberbürgermeister von Waldshut-Tiengen. Um junge Ärzte von der Doppelstadt zu begeistern, wurden in den vergangenen Jahren hohe Investitionen vorgenommen.
Neben dem intensiven Ausbau von Betreuungseinrichtungen für Kinder von 0 bis 6 Jahren wurde auch im Bereich der Ausbildung viel getan. „Waldshut-Tiengen bietet jungen Familien fast alle allgemeinbildenden und beruflichen Schularten“, sagt Martin Gruner, Erster Beigeordneter und Bürgermeister von Waldshut-Tiengen.
Seit 2012 betreibt die Initiative Perspektive Hausarzt BW ihre Onlineplattform und versucht, unterstützt von dem Sozialministerium BW und den Partnern AOK BW, Sparkassenverband BW, Bosch BKK und dem Hausärzteverband BW, interessierte Ärzte zu einer Niederlassung in Baden-Württemberg zu motivieren.
Die Erfolge sprechen für sich: In 2014 und 2015 wurden über die Plattform bereits mehrere Nach- wuchsmediziner mit Kommunen zusammengebracht. Ergänzt wird das Angebot durch die Facebook-Seite, auf der die Hausarztgesuche der Gemeinden und Landkreise zusätzlich gepostet werden.
Wer als Mediziner Lust auf Waldshut-Tiengen hat, kann sich auch direkt mit dem zuständigen Ansprechpartner in Verbindung setzen: Markus Böhler (Liegenschafts- amt/Wirtschaftsförderung) Stadt Waldshut-Tiengen, Kaiserstraße 28-32, 79761 Waldshut-Tiengen 07751-8330.
Dezember 2015. Redaktion pflegeinfos.net
www.perspektive-hausarzt-bw.de
„Waldshut-Tiengen ist auf Grund der geografischen Lage für den medizinischen Nachwuchs besonders attraktiv“, sagt Martin Albers, Oberbürgermeister von Waldshut-Tiengen. Um junge Ärzte von der Doppelstadt zu begeistern, wurden in den vergangenen Jahren hohe Investitionen vorgenommen.
Neben dem intensiven Ausbau von Betreuungseinrichtungen für Kinder von 0 bis 6 Jahren wurde auch im Bereich der Ausbildung viel getan. „Waldshut-Tiengen bietet jungen Familien fast alle allgemeinbildenden und beruflichen Schularten“, sagt Martin Gruner, Erster Beigeordneter und Bürgermeister von Waldshut-Tiengen.
Seit 2012 betreibt die Initiative Perspektive Hausarzt BW ihre Onlineplattform und versucht, unterstützt von dem Sozialministerium BW und den Partnern AOK BW, Sparkassenverband BW, Bosch BKK und dem Hausärzteverband BW, interessierte Ärzte zu einer Niederlassung in Baden-Württemberg zu motivieren.
Die Erfolge sprechen für sich: In 2014 und 2015 wurden über die Plattform bereits mehrere Nach- wuchsmediziner mit Kommunen zusammengebracht. Ergänzt wird das Angebot durch die Facebook-Seite, auf der die Hausarztgesuche der Gemeinden und Landkreise zusätzlich gepostet werden.
Wer als Mediziner Lust auf Waldshut-Tiengen hat, kann sich auch direkt mit dem zuständigen Ansprechpartner in Verbindung setzen: Markus Böhler (Liegenschafts- amt/Wirtschaftsförderung) Stadt Waldshut-Tiengen, Kaiserstraße 28-32, 79761 Waldshut-Tiengen 07751-8330.
Dezember 2015. Redaktion pflegeinfos.net
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