Freitag, 10. August 2018

Altersheim in Polen. Auch deutsche Rentner sind in privaten Residenzen willkommen. Kosten deutlich geringer als in Deutschland

Die deutschen Institutionen, die für Seniorenpflege zuständig sind, wollen nicht mit den Seniorenheimen von außerhalb Deutschlands - trotz Binnenmarkt der Europäischen Union zusammenarbeiten. Die polnischen Seniorenheimen bieten jedoch den deutschen Patienten hochqualitative Pflege zu günstigen Preisen an.


Die Gruppe ProAltum bietet den deutschen Senioren einen Aufenthalt in der Seniorenresidenz "Erania" in Ustronie Morskie an. Die Residenz ist ein erstklassiges Haus mit 24-Stunden-Pflege durch medizinische Pflegekräfte. Die Patienten bzw. Bewohner können zwischen zwei Varianten wählen: einem Pflegeheim mit Demenzbereich und der Option des betreuten Wohnens. 


Im Seniorenheim werden hochqualifizierte Arbeitskräfte, die der deutschen Sprache mächtig sind, beschäftigt. Die Gruppe leitet auch ein zweites Haus "Zielony Zaktek" in Mystowice (Schlesien).

"Unsere Seniorenresidenz genügt den höchsten Standards der Seniorenpflege. Die Angabe unseres Angebots in der Auskunft der deutschen Einrichtungen, die für die Seniorenpflege zuständig sind, sollte nichts im Wege stehen. Im Rahmen unserer Gespräche mit den Vertretern dieser Institutionen wurde uns bestätigt, dass es so geschehen wird. Leider, vergebens", so Sylwia Korczak, Verkaufsdirektorin in ProAltum. Ihrer Meinung nach würden die deutschen Institutionen den Patienten erschweren, ein Seniorenheim im Ausland zu wählen, weil sie "mit der Auskunft zur ausländischen Leistungen zögern, obwohl sie dazu verpflichtet sind".

Nach Jakub Granat, Vorsitzendem Geschäftsführer ProAltums, werde das Angebot der polnischen Seniorenheime trotz fehlender Unterstützung seitens deutscher Institutionen immer populärer bei den Patienten, die gerne einen Aufenthalt östlich der Grenze wählen würden. Hauptgrund: Die Aufenthaltskosten in Seniorenheimen in Polen seien niedriger als in Deutschland. www.proaltum.de


August 2018. Text: ots

Donnerstag, 9. August 2018

Pflegestützpunkt Herrenberg und 24h Haushaltshilfe und Pflege in der Region Schönbuch und Gäu - Hilfe für pflegende Angehörige

In der Gemeinde Herrenberg sowie in den benachbarten Dörfern im Landkreis Böblingen, Calw und Tübingen ist seit fünf Jahr der Seniorenservice von riva-care tätig. Pflegebedürftige Senioren und ihre Angehörigen können in Herrenberg folgende Dienstleistungen von riva-care in Anspruch nehmen:

24h Haushaltsbetreuung daheim in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus
• 24h Grundpflege und Kochen, Wäsche, Freizeitgestaltung
• Besorgungsfahrten und Arztbesuche sowie dauerhafte Anwesenheit
• Urlaubsbetreuung von pflegebedürftigen alten Menschen (mind. vier Wochen)

Für diese Dienstleistungen stehen zuverlässige osteuropäische Betreuerinnen und seit Januar 2017 auch Helferinnen aus Kroatien und Rumänien zur Verfügung, die 24 Stunden im Pflegehaushalt bleiben und eine Alltagsbetreuung (mit Hauswirtschaft) gewährleisten. Großer Vorteil: Angehörige werden entlastet.
24h-Betreuung und 24h Pflege Herrenberg: Mit einer Haushaltshilfe können Senioren in ihren vier Wänden bleiben

In der Praxis funktioniert die Zusammenarbeit zwischen der osteuropäischen Betreuerin und der Pflegeperson sehr gut. Die meisten Kräfte sprechen gut deutsch und sind hauswirtschaftlich versiert. Im Verbund mit den ambulanten Diensten, Ärzten und Angehörigen schaffen die 24-Stunden-Betreuerinnen ein gutes Versorgungsnetz und geben den Familienangehörigen Sicherheit. 

24h Betreuung in Herrenberg, Hildrizhausen, Nufringen, Affstätt, Oberjesingen, Gäufelden oder Kuppingen, Nebringen und Deckenpfronn: Nutzen Sie die Erfahrung von riva-care (seit 2010 im Großraum Böblingen und Tübingen tätig). Die Pflege-Experten beraten auch zu Pflegegraden und Finanzierung der 24h Pflege durch Pflegekassen und den Staat. Beratung und Angebote sind kostenfrei und und ohne Verpflichtungen.

Weitere Informationen zur privaten 24h-Stunden-Betreuung in Herrenberg, Mötzingen, Gäufelden und Nagold erhalten Angehörige unter Telefon (0711) 966 66 533 oder im Internet unter www.riva-care.de

Eine unabhängige Beratung rund um Wohnen und Leben im Alter sowie Pflege im Heim oder zu Hause erhalten Interessierte außerdem beim staatlich geförderten Pflegestützpunkt in Herrenberg: 

Pflegestützpunkt Böblingen
Rathaus Bondorf
Hindenburgstraße 33
71149 Bondorf
Telefon 07457 - 946 39 69
www.pflegestuetzpunkt-boeblingen.de

August 2018. Redaktion pflegeinfos.net
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Mittwoch, 8. August 2018

Prävention in der Pflege: neues Internetportal für pflegende Angehörige gestartet. ZQP mit praktischen Tipps für häusliche Pflege

Prävention ist für die Gesundheit pflegebedürftiger Menschen von erheblicher Bedeutung. So sieht es auch die deutsche Bevölkerung: 79 Prozent halten den Schutz und die Verbesserung der Gesundheit von alten und pflegebedürftigen Menschen für sehr wichtig. Dies ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP). Jedoch weiß die Hälfte der Befragten offenbar wenig darüber, wie man gesundheitlichen Problemen bei Pflegebedürftigen vorbeugen kann. Auch etwa ein Drittel der Befragten mit eigener Pflegeerfahrung fühlt sich dabei unsicher.

Um hier weiterzuhelfen, hat das ZQP ein frei zugängliches Internetportal mit Informationen rund um das Thema Prävention von gesundheitlichen Problemen in der Pflege entwickelt. Es bietet einfach verständliches Basiswissen sowie Praxis-Tipps für den Pflegealltag. Ein kurzer Erklärfilm ermöglicht einen leichten inhaltlichen Einstieg. Weiterführende Links ergänzen das Onlineangebot und erschließen damit ein Wissensnetzwerk verschiedener Organisationen. Das neue Portal des ZQP richtet sich in erster Linie an Pflegende ohne fachliche Vorbildung.


Das neue ZQP-Portal bietet zahlreiche Tipps, zum Beispiel wie man Bewegung fördern, beim Essen und Trinken aktivieren oder soziale Einbindung unterstützen kann.

Zudem erhalten Pflegende Hinweise, wie sie ihre eigene Gesundheit schützen und Überlastung, Infektionen, Haut- oder Rückenproblemen vorbeugen können. Auch finden sie Informationen über Beratung und Schulung zur Pflege, auf die Pflegebedürftige und pflegende Angehörige einen Anspruch haben. Das neue Informationsangebot folgt fachlich anerkannten Standards zur Aufbereitung von gesundheitsbezogenen Informationen für Verbraucherinnen und Verbraucher.

Zum Portal: www.pflege-praevention.de


August 2018. Redaktion pflegeinfos.net

Kompressionsstrümpfe mal anders. Eine Betroffene entwirft neue modische Modelle für eine Ödemtherapie

Ursula Thomé gewann den mediven® Flachstrick-Kreativwettbewerb für das neue Fashion- Element. Der Preis: Ein Shopping-Tag mit Mode-Bloggerin und Outfit-Expertin Caroline Sprott sowie 30 Euro Taschengeld.

Am Vorabend des Shopping-Tages treffen zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Frauen in einem Würzburger Hotel aufeinander - doch es sollte nicht lange dauern, bis das Eis gebrochen und die Gemeinsamkeiten aufgedeckt waren! Die eine - groß, blond gewelltes Haar, 28 Jahre alt - ist die Mode-Bloggerin und Lipödempatientin Caroline Sprott. Neben ihrem Engagement für www.lipoedemmode.de modelt die Mediengestalterin auch für die Flachstrick-Kampagnen von medi.

Siegerin Ursula Thomé, links, mit Bloggerin Caroline Sprott

Nach dem Aufruf zum Entwerfen des neuen mediven Fashion-Elements gingen über 160 Vorschläge bei medi ein. Einer stammt von der Frau, die Caroline nun herzlich begrüßt - Ursula Thomé. An der zierlichen 61-Jährigen fallen sofort ihre lange Silbermähne und die glitzernden Swarovski® Kristalle an ihrem schwarzen mediven Flachstrick-Kompressionsstrumpf auf.

Ein Tattoo inspirierte zum Gewinner-Muster

Neben Caroline als Mode-Beraterin und 300 Euro Taschengeld nimmt Ursula ein besonderes Highlight mit auf Shopping-Tour: ihre Kompressionsversorgung in den neuen Farben Lila und Rosa, verziert mit ihrem selbst entworfenen Fashion-Element Flower. "Die Blumenranke sah ich bei einem Mädchen als Tattoo, vom Knöchel bis zur Hüfte. Bei der Suche nach neuen Mustern für die nächste Versorgung stieß ich auf den Kreativwettbewerb. Dass mein Muster so toll umgesetzt wird, ist einfach der Wahnsinn!" Ursula hat Würzburg zum Shoppen ausgewählt. "Ich komme aus der Nähe von Rothenburg ob der Tauber, da ist Würzburg naheliegend - ich mag die Stadt", erklärt Ursula ihre Wahl.

Nach der Operation kam das Lymphödem
2017 entdeckte man bei Ursula  einen endokrinen Tumor in der Bauchregion. Es folgten zwei Operationen, wochenlange Klinikaufenthalte und tägliche, aufmunternde Briefe von ihrem Mann. Es entwickelten sich Lymphödeme am Bauch, der Leiste und den Oberschenkeln. Die Krankenkasse lehnte die Kompressionsversorgung zunächst ab. "Aber durch Carolines Blog habe ich erfahren, dass ein Widerspruch möglich ist", erklärt Ursula.

Mit farbigen Strümpfen der Krankheit den Kampf ansagen

Seit einem Jahr trägt Ursula eine flachgestrickte Kompressionsversorgung. "Ich habe mir zuerst schwarze Oberschenkelstrümpfe samt Radlerhose sowie eine Strumpfhose in Grau mit dem Fashion-Element Animal ausgesucht." Gelegentlich hat sie noch Schmerzen und Taubheitsgefühle in den Beinen, doch es geht ihr inzwischen viel besser. Sie ist begeistert von der Kompression und ermutigt andere Frauen, sich dem Thema zu öffnen. "Die Kompression hilft wirklich und wer es ganz dezent will, zieht schwarze Strümpfe an, die sehen aus wie normale Leggins", stellt Ursula klar. Als sie die Fashion-Elemente entdeckte, war sie Feuer und Flamme. "Es war wie ein Fenster, das sich öffnet. Farbige Strümpfe zum Minirock, wilde Muster - genau mein Stil!"

Alles eine Frage der Einstellung

Kleinen Hürden begegnet Ursula mit Improvisationstalent: "Auf dem Land ist es schwer, zweimal in der Woche eine Lymphdrainage zu bekommen. Aber Aqua-Fitness ist ein guter Ersatz!" Diese positive Einstellung teilt sie mit Caroline, die erklärt: "Natürlich wäre der Alltag ohne Ödem leichter. Trotzdem sollte der Fokus auf den schönen Dingen im Leben liegen." Bei Caroline sind das der Blog und das Ausprobieren von Neuem - gerade lernt sie beispielsweise Japanisch. Bei Ursula sind es die Musik sowie ihr Ehrenamt in der Pflege und sie ergänzt: "Es hilft, Vorbilder wie Caroline zu haben, die persönliche Erfahrungen veröffentlichen und Wissen teilen, das sich jeder Neuling erst mühsam zusammensuchen müsste." 

Lymph- und Lipödemerkrankungen sind aktuell noch nicht heilbar, aber sehr gut therapierbar. Ein wichtiger Baustein: Kompression. Der Hersteller medi bestärkt Patientinnen, selbstbewusst ihre Kompressionsstrümpfe zu tragen. Farben, Muster und individuelle Ausstattungsdetails kombinieren Funktion und Design für mehr Tragekomfort und einen schicken Look. Der Arzt kann bei medizinischer Notwendigkeit flachgestrickte Kompressionsstrümpfe verordnen. Im medizinischen Fachhandel werden die maßgefertigten Strümpfe angemessen.

Informationsmaterial zur Ödemtherapie mit Kompressionsstrümpfen gibt es im medi Verbraucherservice, Telefon 0921 / 912-750. Muster-Farb-Finder rund um die Varianten der mediven Flachstrick-Vielfalt unter www.medi.biz/style


August 2018. Text: ots
Copyright Foto: obs/medi GmbH & Co. KG/www.medi.de

Pflegeheim für Ehepaare: Doppelte Haushaltsersparnis wird von der Steuer anerkannt - Tipps der LBS

Wer für seinen Platz in einem Alten- oder Pflegeheim selbst zuzahlen muss, der kann diese Kosten als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen. Allerdings zieht der Fiskus von diesem Betrag die sogenannte "Haushaltsersparnis" ab. Nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS gilt diese Anrechnung bei Ehepaaren sogar in doppelter Höhe (siehe Urteil Bundesfinanzhof, Aktenzeichen VI R 22/16).

Der Fall: Auf ein Ehepaar kamen nach dem gesundheitlich bedingten Umzug in ein Heim erhebliche Kosten zu. Alleine in einem Steuerjahr waren für beide Partner 27.500 Euro fällig. Den Betrag machten sie in der Steuererklärung geltend - abzüglich einer abzurechnenden Haushaltsersparnis von knapp 3.400 Euro. Das zuständige Finanzamt bestand jedoch auf der Verdoppelung dieser Summe, denn schließlich handle es sich um zwei Personen, bei denen die Haushaltsersparnis anfalle.

Das Urteil: Der Bundesfinanzhof schloss sich der Rechtsmeinung des Fiskus an. Beide betroffenen Personen kämen nach dem Umzug ins Heim in den Genuss der Haushaltsersparnis (für Miete, Strom und Verpflegungskosten), weswegen er auch für beide in Anschlag gebracht werden müsse. Alles andere stelle eine Doppelbegünstigung für (Ehe-)Paare gegenüber Singles dar.




August 2018. Text: ots/LBS
Copyright Grafi: obs/Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen (LBS)/Tomicek


Freitag, 3. August 2018

Altersruhesitz Nordsee und Baltrum: ZDF mit Reportage über Pflegedienst "Gode Tied" und Rentner auf der Nordseeinsel

"Im Ruhestand am Nordseestrand - Altwerden auf Baltrum", unter diesem Titel sendete das ZDF dieser Tage eine interessante "37°"-Dokumentation. Sie ist in der Mediathek des Senders verfügbar, Sendung vom 31. Juli 2018, und kann so noch weiterhin angeschaut werden.

Idee des Beitrages: Das ZDF-Team begleitetr ein Jahr lang alteingesessene Insulaner und zugezogene Senioren. Alle leben nun auf Baltrum, betreut über einen selbst gegründeten Pflegedienst "Gode Tied".


Ruhestand an der Nordsee auf der Insel Baltrum
 

Das sind die Personen in dem ZDF-Film:
Fast noch eine heile Welt: Olgas Familie, ihre Kinder, Enkel und Urenkel leben fast alle auf der Nordseeinsel. Nach dem Krieg ist sie nach Baltrum gekommen. Olgas Lebensmotto: so selbstständig wie möglich bleiben. Die Seniorin kocht deshalb manchmal für die Familie, geht allein einkaufen und fährt mit ihrem Elektromobil zum Arzt. Noch kommt der Pflegedienst nur einmal am Tag und versorgt die rüstige Rentnerin mit Kompressionsstrümpfen.

"Die Insel bedeutet mir alles. Ich möchte hier sterben." Nachdem Jupp 1966 mit seiner Frau nach Baltrum kam, ist er als fröhlicher Gastwirt zum "Inseloriginal" geworden. Inzwischen musste er aus Gesundheitsgründen das Restaurant an seine Tochter Martina übergeben. Mehrmals ist er schon mit dem Hubschrauber aufs Festland ins Krankenhaus gebracht worden. Zurück auf der Insel, wird er nun jeden Tag vom Pflegedienst versorgt. Wird das reichen?

"Ich habe schon das Paradies auf Erden", beteuert Renate. Ihr Mann Günther (80) und sie sind "Zugereiste", sie leben erst seit sieben Jahren auf Baltrum. Die Integration war nicht leicht. Renate hat nur noch ein Drittel ihrer Lunge und braucht die Nordseeluft zum Atmen, Günther tut alles, damit es seiner Frau besser geht. Er ist Musiklehrer und hat auf der Insel eine Brassband mit Jugendlichen gegründet.
 

Infos auch hier: http://facebook.com/ZDF37Grad

August 2018. Text: ots
Copyright Foto: obs/ZDF, Ahrens

Altersruhesitz Baden-Baden. Immobilienverband Deutschland IVD mit aktuellen Zahlen und Daten zum Immobilienmarkt in der Kurstadt

Bei Senioren liegt Baden-Baden in hoher Gunst. Nicht nur als Stadt für einen Besuch oder Tagesausflug oder Kurzurlaub – viele Rentner und Pensionäre suchen in der Stadt oder der Umgebung im Schwarzwald eine Wohnung.

Inzwischen gibt es auch neue Wohneinheiten, die seniorengerecht und vor allem barrierefreie ausgestattet sind. Leider aber ist die Nachfrage nach Senioren Wohnen in Baden-Baden sehr hoch, wenngleich die Mietpreise recht konstant bleiben.

Der soeben veröffentlichte "CityReport Baden-Baden 2018" des IVD-Marktforschungsinstituts analysiert die Marktentwicklung auf dem Wohnimmobilienmarkt der Stadt und gibt Auskunft über das aktuelle Kauf- und Mietpreisniveau. "Auch das erste halbe Jahr 2018 zeigt eine stabile Entwicklung des Immobilienmarktes", so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. "In den Stadtteilen Baden-Badens ist die Entwicklung der Immobilienpreise nicht ganz so ausgeprägt wie im Zentrumsbereich und den dort vorhandenen Villengebieten." 

Große Nachfrage nach Wohneigentum in Baden-Baden
Die Nachfrage nach eigengenutzten Immobilien ist nach wie vor größer als das überschaubare Angebot an Immobilien in den bevorzugten Wohnlagen von Baden- Baden. Aufgrund fehlender Entwicklungen in der Vergangenheit ist in den innen- stadtnahen Wohnbereichen auch kurzfristig keine Veränderung dieser Situation in Sicht.


Wohnen in Baden-Baden: für Senioren sehr attraktiv
 

In den vergangenen 5 Jahren haben die Kaufpreise für Wohnimmobilien in Baden- Baden deutlich angezogen. Gegenüber Frühjahr 2013 nahmen im Frühjahr 2018 die Kaufpreise für Eigentumswohnungen/Bestand und freistehende Einfamilienhäuser in Baden-Baden um jeweils +11 % zu. 

Bis zu 5900 Euro pro qm Kosten bei Neubauwohnungen
Die Preise für freistehende Einfamilienhäuser liegen in Baden-Baden im Frühjahr 2018 bei 1.000.000 € und für Doppelhaushälften bei 500.000 € (jeweils auf den guten Wohnwert bezogen). Bei den Eigentumswohnungen/Bestand werden Quadrat- meterpreise zwischen 1.200 € (einfacher Wohnwert) und 5.000 € (sehr guter Wohnwert) bezahlt. Der Kaufpreis für eine Neubauwohnung liegt je nach Wohnwert zwischen 3.230 €/m2 (mittlerer Wohnwert) und 5.900 €/m2 (sehr guter Wohnwert).

Die durchschnittliche Angebotsdauer für Häuser und Eigentumswohnungen ist im Jahresvergleich zurückgegangen und spiegelt somit das Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage wider. Wurden Häuser vor einem Jahr noch durchschnittlich 18,5 Wochen angeboten, so liegt die Angebotsdauer aktuell unter 16 Wochen. Analog ist die Entwicklung bei Eigentumswohnungen. 


Seniorenwohnung Baden-Baden zum Mieten
Die Mieten liegen in Baden-Baden im Durchschnitt bei 10,00 €/m2 sowohl bei Altbau- als auch bei Bestandswohnungen, Erstbezugsmieten betragen 12,00 €/m2 (jeweils auf den guten Wohnwert bezogen). Im sehr guten Wohnwert (moderne überdurchschnittliche Ausstattung und erstklassige Wohnlage) werden im Bestand Mietpreise von 15,00 €/m2 bezahlt.

"Im unteren und mittleren Preissegment in den Stadtteilen entstehen verstärkt Akti- vitäten im Mietwohnungsbau", so Wolfgang Peiffer vom IVD-Mitgliedsunternehmen Böhm Immobilien GmbH, "während der innerstädtische- und Kurhausbereich für Wohnimmobilien schwerpunktmäßig durch Eigennutzer geprägt ist."

Ausführliche Informationen zu Entwicklungen können dem "CityReport Baden-Baden 2018" entnommen werden. Dieser und weitere CityReporte für Groß- und Mittelstädte Baden-Württembergs sind im IVD-Onlineshop unter www.ivd-sued-shop.de oder beim IVD-Institut (Gabelsbergerstr. 36, 80333 München, Tel. 089/29082020, info@ivd- institut.de) erhältlich.

August 2018. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Fotos: PR/Stadt Baden-Baden