Freitag, 30. August 2019

Versicherungen für Haushaltshilfen. Das sollten Senioren beachten: Haftpflicht, Minijob, Hilfe durch Pflegekasse

In den eigenen vier Wänden leben, am besten so lange wie möglich - das wünschen sich die meisten Senioren. Damit der Alltag trotzdem klappt, bieten Haushaltshilfen eine gute Lösung. Sie können vor allem mühselige Arbeiten wie Fensterputzen, Bödenwischen oder Wäschewaschen abnehmen. 

Doch wer zahlt, wenn bei der Dienstleistung etwas zu Bruch geht oder sogar jemand zu Schaden kommt? Die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) klären auf.

Was, wenn Schäden entstehen?

Nur schnell über das Regal gewischt und schon ist die Blumenvase hinüber. Hier gilt: Der Verursacher muss den finanziellen Schaden tragen. Ähnlich ist es bei Missgeschicken, die gegenüber anderen passieren - beispielsweise, wenn jemand auf dem frisch gewischten Boden ausrutscht und sich verletzt.

Der gravierende Unterschied: Die Folgekosten können bei Unfällen schnell in die Höhe schießen. "Für Haushaltshilfen ist eine Haftpflichtversicherung deshalb besonders sinnvoll. Aber auch für alle anderen sollte dieser Versicherungsschutz zur Grundabsicherung gehören", raten die Versicherungsprofis der DVAG.



Haushaltshilfe offiziell anmelden - was hat es damit auf sich?
Ist die Unterstützung nicht nur ein Freundschaftsdienst, sondern erfolgt gegen Bezahlung, muss die Haushaltshilfe angemeldet werden. Denn jetzt ist die Tätigkeit rentenversicherungspflichtig. Solange der Verdienst dabei unter 450 Euro monatlich liegt, handelt es sich um einen Minijob. Dieser muss von den Senioren bei der Minijob-Zentrale gemeldet werden.

Damit ist in diesem Fall gleichzeitig die Meldung für die gesetzliche Unfallversicherung erfüllt. "Die Versicherung übernimmt die Folgekosten, sollte sich die Haushaltskraft während der Arbeit oder auf dem Hin- und Rückweg verletzen", erklärt die DVAG. Mit dem sogenannten Haushalts-Check werden dem Arbeitgeber die Beiträge zur Unfallversicherung (1,6 Prozent) zusammen mit den anderen Abgaben von der Minijob-Zentrale berechnet und eingezogen.

Gut zu wissen:

Wer pflegebedürftig ist, wird in puncto Haushaltshilfe oft durch die Pflegekasse finanziell unterstützt. Am besten genau bei der zuständigen Stelle informieren und beraten lassen.

Suche erleichtern: Private Pflegedienste, Arbeiterwohlfahrt, Johanniter oder das Deutsche Rote Kreuz helfen, eine Haushaltskraft zu finden.

Klarheit schaffen: Aufgaben und Wünsche im Vorfeld besprechen und notieren. So gibt's keine Missverständnisse oder falschen Erwartungen.


Sympathie wichtig: Nicht nur das Fachliche zählt - Arbeitgeber und Haushaltshilfe sollten gut miteinander auskommen und sich vertrauen.
 

Die DVAG ist Deutschlands größte eigenständige Finanzberatung. Sie bietet umfassende und branchenübergreifende Allfinanzberatung für breite Bevölkerungskreise, getreu dem Unternehmensleitsatz "Vermögensaufbau für jeden!". Aktuelle Informationen unter www.dvag.de

August 2019. Text: ots/DVAG

Copyright Foto: PR/DVAG


Mittwoch, 28. August 2019

Immer mehr Ärzte steigen früher aus dem Job aus. Frust wegen Politik und zu geringer Wertschätzung der Arbeit. Gefahr für wohnortnahe Versorgung

Eine Entwicklung, die gravierende Folgen für die Patientenversorgung haben könnte: 67 Prozent der niedergelassenen Ärzte in Deutschland sind mit den derzeitigen Arbeitsbedingungen sowie den gesundheitspolitischen Plänen der Regierung so unzufrieden, dass sie ihre kassenärztliche Tätigkeit früher als ursprünglich geplant beenden wollen. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Ärztenetzwerks änd.de unter rund 2.000 niedergelassenen Haus- und Fachärzten.


Die Antworten auf die ergänzende Frage, in welches Lebensalter das voraussichtliche Ende der eigenen Kassenarzttätigkeit fällt, verdeutlichen die Dimensionen: 39 Prozent der Umfrageteilnehmer zeigen sich fest entschlossen, die Kassenzulassung noch vor dem 65. Lebensjahr abzugeben. Fielen finanzielle Verpflichtungen - wie das Abbezahlen des Praxiskredits - weg, würde die Zahl voraussichtlich noch höher ausfallen: Zwei von fünf Ärzten betonen, dass sie sich gezwungen sehen, aufgrund offener Raten in beträchtlicher Höhe länger als gewünscht in der Praxis bleiben zu müssen.

Doch welche Faktoren ärgern die Ärzte am stärksten? Die Antworten auf diese Frage lassen erahnen, welchen Frust die jüngsten politischen Eingriffe - beispielsweise die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn festgelegte Erweiterung der Sprechstundenzeiten - in der Ärzteschaft verursacht haben. War es in früheren Umfragen oft die als zu gering empfundene Vergütung, steht nun die "Geringschätzung der ärztlichen Arbeit durch die Politik" an erster Stelle. Gleich dahinter kommt die Beschwerde: "Die Politik regiert in die Praxisorganisation hinein." Auch wird die Bürokratie als stark belastend empfunden. Die Themen Vergütung und Arzneimittelregresse teilen sich mit einigem Abstand den vierten Platz.

"Können Sie sich vorstellen, nach Beendigung der vertragsärztlichen Tätigkeit noch weiter privat zu behandeln?", lautete ebenfalls eine Frage an die niedergelassenen Mediziner. Gut jeder Zweite (53 Prozent) kann sich eine Arbeit als Privatarzt nach der Rückgabe seiner Kassenzulassung vorstellen. 24 Prozent der Befragten zeigen sich in der Sache noch unentschlossen, 23 Prozent wollen nach dem Ende ihrer vertragsärztlichen Tätigkeit komplett den Kittel an den Nagel hängen.

Jan Scholz, Chefredakteur des Fachportals änd.de, spricht von alarmierenden Zahlen: "Das Durchschnittsalter der Vertragsärzte ist in den vergangenen zehn Jahren von rund 51,6 (2008) auf 54,2 (2018) Jahre gestiegen. Daher könnten Entscheidungen zum vorzeitigen Ruhestand bei vielen Ärzten schon in wenigen Jahren großen Einfluss auf die Zukunft der wohnortnahen medizinischen Versorgung haben. 

Das Portal www.aend.de ist einer Verbindung aus berufsbezogenem Nachrichtendienst und aktiver Diskussionsplattform zum innerärztlichen Wissensaustausch. Rund 50.000 Ärzte sind derzeit Mitglied auf www.aend.de


August 2019. Text: ots

Dienstag, 27. August 2019

Gesundheit durch Entschlackung - Standardwerk von Dr. Jentschura jetzt aktualisiert. Auflage 2019 im Buchhandel

Wie erhalte ich meinen Körper gesund und schön? Das ist eine Frage, die sich die Menschen wohl schon seit Jahrhunderten stellen. Wie entscheidend dabei die richtige Lebensweise ist, erklären Dr. h. c. Peter Jentschura und Josef Lohkämper in ihrem Klassiker "Gesundheit durch Entschlackung", der jetzt in der 21. überarbeiteten und erweiterten Auflage erschienen ist.



 
In Zeiten zunehmender einseitiger Ernährung ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ein echter Mittelweg, um die eigene Gesundheit zu fördern und zu erhalten. Eine gute Balance zwischen Ernährung, Bewegung und basischer Körperpflege ist nach Ansicht der Autoren ideal, um das eigene Wohlbefinden und die eigene Leistungsfähigkeit dauerhaft auf einem hohen Niveau zu halten.

Die Autoren stellen dar, wie der Organismus arbeitet und wie wir die einzelnen Organe und ihre Funktionen geschickt unterstützen können. Außerdem geben sie viele nützliche Tipps, wie wir unseren Organismus gut pflegen und unsere Haut nicht nur gesund und schön erhalten, sondern ihre Ausscheidungsfunktion nutzen können. Die Ergebnisse sind eine angenehme Ausstrahlung und andauernde Gesundheit.

"Das Buch wurde nicht nur neu aufgelegt, sondern auch deutlich erweitert - und zwar um meine neuesten Forschungen vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen", erklärt Jentschura. So wird etwa in der 21. Auflage des erstmals 1998 erschienenen Standardwerks der komplementären Heilkunde auch das Thema Marathonbaden aufgegriffen. Ebenfalls komplett neu ist ein Kapitel zur Malabsorption, der geschädigten Aufnahme von Nähr-und Vitalstoffen, und wie man dieser entgegenwirkt.


Erhältlich ist die neue Auflage im Buchhandel (ISBN: 978-3-933874-37-5) und unter www.verlag-jentschura.de.

August 2019. Text: ots

Copyright Foto: obs/Verlag Jentschura

Todesursache multiresistente Keime: CSU in Bayern fordert wirksame Antibiotika. Thema im Gesundheitsaussschuss im September 2019

"Der Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen ist eine drängende gesundheitspolitische Aufgabe. Um auch in Zukunft ein scharfes Schwert gegen Infektionen in den Händen zuhalten, brauchen wir wirksame Antibiotika. Hierfür bedarf es diverser Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene. Die CSU-Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag hat hierzu ein Bündel von Vorschlägen erarbeitet", erklärte Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion. Zusammen mit Klaus Holetschek, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Arbeitskreises für Gesundheit und Pflege, stellte Seidenath das Antragspaket vor.


Zunahme an Fällen mit multiresistenten Keimen

"Multiresistente Keime werden künftig die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauferkrankungen sein und die Krebserkrankungen ablösen", betonte Seidenath und verwies auf alarmierende Zahlen: Einer OECD-Studie zufolge könnten bis zum Jahr 2050 rund 2,4 Millionen Menschen in Europa, Nordamerika und Australien an Infektionen mit multiresistenten Keimen sterben. Das Robert-Koch Institut schätzt, dass es allein in Deutschland pro Jahr zu bis zu 600.000 Infektionen mit multiresistenten Keimen kommt und in der Folge bis zu 15.000 Todesfälle zu befürchten sind.

"Wir brauchen deshalb wirksame Antibiotika. Hierzu kann der einzelne etwas beitragen, aber auch die Politik", erklärten Seidenath und Holetschek bei der Vorstellung ihres Antragspakets, das in der ersten Sitzung des Gesundheitsausschusses nach der Sommerpause am 24.9.2019 behandelt und beschlossen werden soll.

Produktion nach Deutschland und in die EU zurückholen

Konkret geht es vor allem darum, die Antibiotika-Produktion, deren Hauptstandort aktuell Asien ist, zu bedeutenden Teilen wieder nach Europa zurückzuholen. Mittlerweile werden über 80% der in Deutschland verarbeiteten Intermediates, also von Zwischenprodukten, die die Grundlage für die Antibiotikaproduktion bilden, und Antibiotikawirkstoffen aus Nicht-EU-Ländern - hauptsächlich Indien - importiert. 

"Das führt nicht nur zu einer wirtschaftlichen Abhängigkeit. Schwerwiegender ist die Frage der Patientensicherheit. Nicht zuletzt der Valsartan-Skandal hat bestätigt: Wir brauchen wieder mehr europäische Antibiotika", so Seidenath. Zudem seien Lieferengpässe im europäischen Kontext leichter zu managen.

Flankierend soll die Einhaltung von Umweltstandards bei der Produktion von Antibiotika sichergestellt werden, die auch für Arzneimittel-Importe etwa aus Indien gelten sollen. Ziel ist es hierbei dafür zu sorgen, dass keine Antibiotikawirkstoffe aus Produktionsanlagen ins Wasser gelangen und sich so multiresistente Keime bilden können: "Hier besteht die Gefahr, dass diese Keime durch den zunehmenden Tourismus auch nach Deutschland gebracht werden", warnte Klaus Holetschek.

Mehr Wissen über Antibiotika

Bereits beschlossen wurde im aktuellen Doppelhaushalt die Umsetzung einer Studie zur sogenannten Spiegel-Bestimmung bei der Antibiotikatherapie, mit der die Dosierung und zielgerichtete Anwendung von Antibiotika optimiert werden kann. "Im Umgang mit Infektionen und Antibiotikaresistenzen brauchen wir mehr Wissen auf allen Ebenen der Versorgung, im stationären wie im ambulanten Bereich. Es gibt zwar die positive Tendenz, dass weniger Antibiotika verschrieben werden. Doch wenn Antibiotika zum Einsatz kommen, sollte es auch das richtige sein", so Bernhard Seidenath.

www.csu-landtag.de

August 2019. Quelle: ots






Montag, 26. August 2019

Pflegeheimsuche Deutschland: Online-Ratgeber EINBLICK zum Download hilft pflegenden Angehörigen

Der neue Kurzratgeber EINBLICK Pflegeheimsuche des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) bietet Orientierung, um ein passendes Pflegeheim zu finden. Angehörige von pflegebedürftigen Menschen erhalten konkrete Tipps, wie sie bei der Suche vorgehen und welche zentralen Aspekte sie bedenken sollten.

Wer ein Pflegeheim für einen nahestehenden Menschen sucht, will sicher gehen, dass es das Richtige ist. Die pflegebedürftige Person soll sich dort wohlfühlen und gut versorgt werden. Aber ein individuell passendes Pflegeheim zu finden, ist nicht immer einfach, erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP: „Aus unserer Arbeit wissen wir: Viele Angehörige belastet die Suche sehr. Sie sind unsicher, wie sie vorgehen sollen und worauf bei der Auswahl zu achten ist. Teilweise kommen auch Schuldgefühle auf, weil Angehörige ihrem Nächsten ein Leben im gewohnten Umfeld nicht mehr ermöglichen können. Besonders schwierig wird es, wenn die Entscheidung für eine stationäre Einrichtung unter Zeitdruck fallen muss, weil die Pflege zu Hause plötzlich einfach nicht mehr geht.“

Fünf Schritte für den richtigen Pflegeheimplatz
Um die Orientierung zu erleichtern, hat das ZQP nun einen Kurzratgeber als Onlineformat herausgegeben. Der EINBLICK Pflegeheimsuche zeigt, wie man in fünf Schritten bei der Suche und Entscheidungsfindung vorgehen kann. Zunächst sollte man den Anspruch auf individuelle und ortsnahe Pflegeberatung nutzen. Dort kann man sich unter anderem zu Versorgungsangeboten beraten lassen. 


Anforderungen an ein Pflegeheim - was ist Ihnen wichtig?
In einem zweiten Schritt sollte mit der pflegebedürftigen Person und weiteren Nahestehenden überlegt werden, welche konkreten Anforderungen an das Pflegeheim gestellt werden. Dabei können die im ZQP-EINBLICK aufgezeigten 10 wichtigen Aspekte bei der Pflegeheim-Wahl hilfreich sein. Dazu gehören zum Beispiel die Umgangsformen der Pflegenden, die Sicherheit bei der pflegerischen und ärztlichen Versorgung sowie die Ausstattung aber auch das Essensangebot oder die Lage der Einrichtung.

Kleine Konferenz in der Familie soll Klarheit bringen
Anschließend steht die Recherche nach Pflegeheimen an – am einfachsten funktioniert das mittlerweile über das Internet. Sind dann potenzielle Heime gefunden, ist es ratsam, sich möglichst gemeinsam mit dem pflegebedürftigen Angehörigen einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Eine selbst erstellte Checkliste kann hilfreich sein, um die individuellen Anforderungen mit den Gegebenheiten vor Ort zu vergleichen. Um schließlich eine Auswahl zu treffen, eignet sich eine Art Konferenz mit allen für die Entscheidung relevanten Personen. Dabei müssen die Wünsche und Bedürfnisse des pflegebedürftigen Angehörigen im Mittelpunkt stehen.

Der ZQP-EINBLICK Pflegeheimsuche ist werbefrei. Er kann kostenlos über die Webseite des ZQP als PDF-Datei heruntergeladen werden: www.zqp.de/bestellen


August 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Quelle: ZQP
 

Apotheker der Pflegerat-Apotheken helfen Angehörigen. Beratung zu Medizin, Pflegehilfsmittel inklusive frei Haus Service


Wenn ein Familienmitglied unerwartet pflegebedürftig wird, steht auch das Leben der Angehörigen häufig von einem auf den anderen Tag kopf. In ihrer Angst und Sorge um den geliebten Menschen fällt es vielen Betroffenen schwer, Entscheidungen zu treffen. 

Dabei müssen die Angehörigen rasch Antworten auf so viele Fragen finden: Können wir die Versorgung des Pflegebedürftigen selbst übernehmen? Welche Hilfsmittel sind für die praktische Pflege sinnvoll? Welcher Pflegegrad steht dem Familienmitglied zu? Welche Leistungen werden von der Pflegeversicherung übernommen? Können uns lokale Anbieter entlasten? 

Die Apotheke bietet mehr als nur Medikamente
Um sich wertvolle Unterstützung und Rat zu holen, empfiehlt Dr. Jan-Niklas Francke, Apotheken als kompetente Anlaufstelle zu nutzen. Der Inhaber einer Apotheke und eines Sanitätshauses bietet Betroffenen mit einem geschulten Team umfassende Beratung. Im Apothekenfinder unter www.pflegerat-apotheke.de finden Interessierte Anlaufstellen in ihrer Nähe, die sich auf alle Fragen rund um die häusliche Pflege spezialisiert haben.  Vor allem in NRW gibt es diese Apoheken.

"Wir wollen den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen so weit wie möglich helfen, mit ihrer schwierigen Situation gut zurechtzukommen - und zwar kostenlos", sagt Dr. Francke, der mit seiner Kompetenz-Apotheke in Emmelshausen eine Vorreiterrolle als vollversorgende Apotheke einnimmt.

Pflegehilfsmittel frei Haus

"Die Pflegerat-Apotheken verstehen sich als zentrale Anlauf- und Beratungsstelle vor Ort. Wir sind mit den örtlichen Pflegedienstleistern vernetzt und können dadurch den Betroffenen helfen, schnell individuelle Lösungen zu finden, mit denen sich die Probleme bewältigen lassen", erläutert Dr. Francke. Darüber hinaus führen die Apotheken der Kooperation ein breites Sortiment an Produkten, die für die Behandlung und Pflege zu Hause benötigt werden.

Darunter sind neben Medikamenten auch Hilfsmittel, die für Hygiene, Körperschutz und Desinfektion verwendet werden. Neben einer individuellen Beratung erhalten Betroffene die Lieferung der Pflege-Hilfsmittel auf Wunsch frei Haus. In Fragen rund um die Kostenerstattung der Krankenkassen können sie sich ebenfalls an ihren Apotheker wenden.

www.pflegerat-apotheke.de

August 2019. Text: djd
Copyright Fotos: djd/Pflegerat-Apoth./Shutterstock

Dr. Jan-Nicklas Francke




Donnerstag, 22. August 2019

Event "Cars and Coffee" in Bad Liebenzell: Am 1. September kommen Oldtimer & Jazzmusiker in die Kurstadt im Nordschwarzwald

Am Sonntag, 1. September 2019 wird den Besuchern des Kurparks Bad Liebenzell einiges geboten sein – der einmalige Sound der Porsche Big Band, packender Jazz von halfpast7 und Oldtimer im Park. Alles ab 10 Uhr.


Frei nach dem Motto „Bring your own Oldtimer“ können Gäste mit ihren edlen, historischen Fahrzeugen in den Kurpark einfahren und kostenfrei dort parken. Erforderlich ist lediglich ein vorhandenes „H-Kennzeichen“. Zudem erhalten alle Fahrer von Oldtimern bei Einlass einen Gutschein für eine Tasse Black Forest Coffee und ein frisch gebackenes Stück Kuchen in der Sommerbar Oleander.

Porsche – dieser Name steht nicht ausschließlich für atemberaubende, exklusive Sportwagen sondern auch für unverwechselbaren, mitreißenden Big Band-Sound. Die im Jahr 2005 gegründete Porsche Big Band besteht aus derzeit 31 Porsche-Mitarbeitern der unterschiedlichsten Betriebsbereiche, die das Publikum mit ihrer passionierte Art zu musizieren immer wieder auf’s Neue zu überraschen und begeistern verstehen.


Porsche Big Band tritt auf
Unter der Leitung von Profi-Schlagzeuger Meinhard „Obi“ Jenne leben die Instrumentalisten in der Freizeit ihre Leidenschaft als „Porscheaner“ weiter in der gemeinsamen Musik. Mit ihrem aktuellen Programm „The Story of Jazz“ schlagen die musikalischen Botschafter der Porsche AG einen Bogen über gut 100 Jahre Jazz-Geschichte: vom traditionellen Swing der 1920er-Jahre über die Ära der großen Bigbands der 1930er bis 1950er geht die kurvenreiche Fahrt bis hin zu Funk, Latin, Soul, Pop und Jazzrock. Bei „Cars and Coffee“ in Bad Liebenzell zu hören von 11:00 bis 13:00 Uhr.

Jazz mit halfpast 7

Dann sorgen halfpast7 ab circa 14 Uhr für weiterhin ausgelassene Stimmung im Kurpark. Die Jazz-Band besteht aus sieben Musikern, welche die Liebe zu Jazz, Swing und Blues mit individuellen Improvisationen zu bekannten Titeln verbindet. Mit Songs wie „Sweet Gorgia Brown“, „Black Orpheus“ und weiteren zahlreichen instrumentalen Interpretationen des „klassischen“ Jazz der 1920iger und 30iger Jahre begeistern sie ihre Konzertbesucher. 

Parkrestaurant Bad Liebenzell
Auch kulinarisch weden die Gäste des „Cars and Coffee“ bestens umsorgt. Mit regionalen Köstlichkeiten sorgt das Küchenteam des Parkrestaurants um Küchenchef und Naturparkwirt Hansjörg Villgratter für Gaumenfreuden und lässt Genießerherzen höher schlagen. Mit einem spritzigen Cocktail aus der Sommerbar Oleander lassen sich die musikalischen Highlights vor dem Panorama des Kurparks umso mehr genießen.


Weitere Informationen auf www.bad-liebenzell.de  

August 2019. Redaktion pflegeinfos.net

Mittwoch, 21. August 2019

Sänger und Unterhalter für Altenheime: Raffael König, Schlagersänger, bringt Lebensfreude in Pflegeheime und Senioreneinrichtungen

Nicht jede Künstlerin oder jeder Künstler hat das Zeug dazu, in einem Altenheim aufzutreten. Denn die Gäste und Zuhörer bei einem Seniorennachmittag sind dankbar, aber benötigen besondere Ansprache und Aufmerksamkeit.

Nichts falsch machen Altenheimträger und Event-Organisatoren, wenn sie Raffael König ins Haus holen. Der Schlagersänger und Interpret von alten und neuen Schlagern, Volksmusik und Evergreens ist häufig als Sänger im Altenheim aktiv. "Diese Auftritte haben eine besonder Atmosphäre. Ich kann hier nicht voll Power singen, aber gerade die etwas softere Art und der unmittelbare Kontakt zu alten Menschen bringen auch mir besondere Freude", sagt Raffael König.


 
König, der in Stuttgart lebt, ist häufig im Südwesten zu Gast in Senioreneinrichtungen. Je nach Vereinbarung ist er Teil eines Mittagsprogramms oder Sommerfestes im Altenheim – oder er macht einen Schlager-Nachmittag alleine. Dauer bis zu 90 Minuten.

Was können die Gäste erwarten? Schlager, Schlager, Schlager. Im Repertoire von Schlagersänger Raffael König befinden sich Klassiker und beliebte Lieder von Tony Marshall, Rex Gildo, Roy Black, Roland Kaiser, Howard Carpendale und anderen.

Beliebt bei Liedernachmittagen im Altenheim sind auch die Kastelruther Spatzen, Heino, Tulpen aus Amsterdam...

Bei Interesse an einem Auftritt von Raffael König: Das Pressebüro des Künstlers ist Ansprechpartner und hilft bei Werbung und Vorankündigung. Kontakt: riva-medien Stuttgart, Telefon 0711 - 966 66 536 und info@riva-medien.de

August 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/



Dienstag, 20. August 2019

Damit der Hund nicht verlorengeht. Tier-Tracker hilft älteren Hundebesitzern, wenn sie mit ihrem Liebling unterwegs sind


Schnell ist es passiert: Bei einer Wanderung oder bei einem Spaziergang gibt man dem Vierbeiner freien Auslauf, der wittert einen Hasen, und weg ist er. Das Tier wiederzufinden, ist dann oft schwerer als gedacht. Tatsächlich wurden laut der Tierschutzvereinigung Tasso über 80.000 Haustiere im vergangenen Jahr vermisst. Davon sind über die Hälfte Hunde, die nicht mehr nach Hause zurückkehren.

Dem Tier auf der Spur

Ist der Hund erst einmal aus dem Blickfeld des Halters verschwunden, sollte dieser so lange wie möglich an Ort und Stelle auf eine eventuelle Rückkehr des Tieres warten. Ein Anruf bei Polizei und Tierheimen in der Nähe ist der nächste Schritt. Sofern der Hund aufgefunden und abgegeben wird, hilft bei dessen Zuordnung ein Chip, auf dem die Daten des Halters gespeichert werden und der heutzutage einem Großteil der Haustiere unter die Haut implantiert wird.


Besagter Chip bietet allerdings keinerlei Hilfe bei der Ortung eines vermissten Tieres. Hat ein Hund erst einmal die Orientierung verloren oder hat sich in eine Situation manövriert, aus der er mit eigener Kraft nicht mehr herausfindet, hilft er nicht weiter.
 

Immer im Blick dank GPS
Ein sicher am Hundehalsband angebrachter Tracker, wie ihn beispielsweise der Düsseldorfer Hersteller Prothelis mit "Greta" anbietet, versetzt den Hundebesitzer dank modernster Technik in die Lage, das Tier via App zu orten. Zudem können sich Nutzer auch via Pushnachricht oder per Anruf über den Standort des Tieres informieren lassen. Der GPS-Tracker ist ein echtes Fliegengewicht und schränkt den Hund nicht in seiner Bewegungsfreiheit ein.

Sein Akku hält je nach Nutzung circa fünf Tage. Und wer Bedenken hat, weil sein Hund gerne im Wasser spielt: Das Kästchen ist dank Ultraschallverschweißung bis 20 Meter wasserdicht. Mehr unter www.prothelis.de

August 2019. Text: djd
Copyright Foto: djd/www.prothelis.de



Sprachkurse für Menschen über 60: Beim richtigen Anbieter gelingt es auch Senioren noch, eine neue Sprache zu erlernen

Eine Fremdsprache lernen mit 50, 60 oder 70 Jahren? Viele Senioren haben das bereits versucht, dann aber frustriert aufgegeben. Große Gruppen, viel Theorie und Grammatik schrecken in konventionellen Sprachkursen ab. Dabei kann man auch im Alter etwas für die eigene Bildung tun und eine Fremdsprache erlernen. Auf die richtige Methode kommt es an.

Speziell auf die Generation 50plus sind die bundesweiten Fremdsprachenkurse von ELKA (Erfolgreich Lernen. Konzepte im Alter) ausgerichtet. Kleine Gruppen, eine familiäre Atmosphäre, Spaß am Lernen und vor allem praktisches Üben tragen zum Lernerfolg bei. Unter www.elka-lernen.de gibt es mehr Informationen dazu, auch für alle, die sich mit diesem Erfolgsmodell selbstständig machen wollen: Bundesweit werden weitere Lizenz-Partner gesucht.

August 2019. Quelle: djd
Copyright Foto: PR / Elka

Samstag, 17. August 2019

Schlagerabend mit Raffael König und andern Sängern in Wuppertal: Tipp für 31. August 2019 - Instyle Showgaststätte bietet volles Musikprogramm


Schlagersänger Raffael König

Wer gerne deutsche Schlager, Country und Volksmusik hört und im Großraum Düsseldorf lebt, sollte sich den 31. August 2019 vormerken. Im Rahmen einer Benefiz-Aktion zur Rettung der Wuppertiger Instyle Showgaststätte treten ab 17 Uhr verschiedene Sängerinnen und Sänger auf.

Los geht es ab 17 Uhr. Wo? Wuppertiger Instyle Showgaststätte, Langobardenstraße 11, in 42277 Wuppertal. Der Eintritt beträgt 5 Euro bei Mindestverzehr von 10 Euro. Karten gibt es vor Ort an der Abendkasse oder über das Portal www.wuppertal-live.de

Einer der Top-Acts (ab 21 Uhr) ist Raffael König aus Schwaben. Der Schlagersänger covert sehr eindrucksvoll und mit Charme Songs von Roy Black, Costa Cordalis, Rex Gildo, Roland Kaiser, Bata Illic, Andy Borg und anderen "Größen der Schlagerwelt".


Derzeit arbeitet Raffael König an neuen eigenen Songs, die gegen Jahresende vorliegen werden. Für Herbst ist sein Kalender gut gefüllt: Nach dem Schlager Event in Wuppertal folgen einige private Auftritte im Rahmen von Hochzeit mit Schlagersänger, 70. Geburtstag, 85. Geburtstag Sänger sowie bei einem Firmenjubiläum und Abend-Veranstaltungen in Kur- und Urlaubshotels im Nordschwarzwald und Allgäu.

Alle neuen Auftrittstermine von Sänger Raffael König finden sich auf seiner Webseite oder bei Facebook!

Welche Künstler treten noch in Wuppertal in der Instyle Showgaststätte auf? Unter anderem Chris Alexandros, Klaus Morris, Jay Bee, Ron Laas sowie Tim Berger. Ab 22h kommt "Der Wuppertiger" auf die Bühne. Unter diesem Namen unterhält Stefan Thölen die Gäste. Er ist mit seiner Frau auch Pächter des Wuppertaler Lokals.


August 2019. Redaktion pflegeinfo.net
Copyright Foto: PR/Management König


Freitag, 16. August 2019

Pflegeberatung über Video bei YouTube: Münchener Verein infomiert in kurzen Filmen zu Pflegeformen und Pflege zu Hause

Die Münchener Verein Krankenversicherung a.G. informiert mit Expertenvideos Verbraucher und Vermittler über das komplexe Thema Pflege. Die ersten Filme, die eine Länge von maximal zehn Minuten haben, können im Videoportal YouTube oder auf der Website des Münchener Vorsorge- und Pflegespezialisten abgerufen werden:
www.muenchener-verein.de

Pflegewissenschaftler Bönsch gibt Tipps
 Moderiert werden die Filme von Rudolf Bönsch, Pflegewissenschaftler, Aktuar und Leiter des Geschäftsbereiches Pflege der Münchener Verein Versicherungsgruppe. "Pflege ist ein unübersichtliches und schwer verständliches Thema. Mit unseren Filmen wollen wir einfach und verständlich die Pflege erklären", betont der Pflegeexperte.


Bönsch: "Viele Verbraucher wissen infolge der zu erwartenden weiteren Steigerungen der Beiträge in der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht, warum eine private Pflegevorsorge wichtig ist. Die Bürger brauchen einfach mehr Aufklärung. Vermittler wollen wir mit den Filmen mithilfe wichtiger Details unterstützen, ihre persönliche Pflegekompetenz im Beratungsgespräch mit den Kunden noch besser auszubauen"-

Im ersten Film mit dem Titel "Was ist Pflege?" wird Basiswissen vermittelt. Folgende Fragen werden beantwortet: Wer ist davon betroffen? Wer ist involviert? Was bedeutet es für Angehörige? Welche Pflegegrade gibt es? Wie kann man am besten vorsorgen? Der zweite Film beschäftigt sich mit der Frage, welche Pflegeformen es gibt. Im dritten Film wird das Thema "Pflege zu Hause" erörtert. Weitere Filme, die auch Spezialthemen behandeln, sind in Planung.

Die Pflege-Expertenvideos des Münchener Verein können auf YouTube unter folgenden Links abgerufen werden:

Teil 1 "Was ist Pflege?": https://www.youtube.com/watch?v=mujoeDQC_z0

Teil 2 "Pflegeformen": https://www.youtube.com/watch?v=iPxLlX8l63A&feature=youtu.be

Teil 3 "Pflege zu Hause": https://www.youtube.com/watch?v=02nQz5SFDyk&feature=youtu.be  
 

August 2019. Text: ots
Copyright Foto: obs/Münchener Verein

Donnerstag, 15. August 2019

Muss ich als Kind für Pflegeheimplatz meiner Eltern zahlen? Neues Angehörigen-Entlastungsgesetz bringt Verbesserung ab 2020

Als sinnvolle und überfällige Maßnahme begrüßt der Paritätische Gesamtverband das geplante Angehörigen-Entlastungsgesetz des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Nach Plänen des Ministeriums sollen ab 2020 Angehörige von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen, die Hilfe zur Pflege oder andere Leistungen der Sozialhilfe beziehen, erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro selber zahlen müssen.

Damit wird eine alte Forderung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sowie der Behindertenverbände umgesetzt. "Das ist nicht nur eine notwendige, finanzielle Entlastung, sondern auch eine überfällige Wertschätzung von Menschen, die pflegebedürftige Angehörige haben", erklärt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.


Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen profitieren unmittelbar. Nach Angaben des Ministeriums würden die Angehörigen von rund 275.000 Leistungsbeziehern erreicht. Darüber hinaus verschaffe die Regelung weitere Gerechtigkeit, denn die Selbstbeteiligungsgrenze gilt bereits bei älteren und bei erwerbsgeminderten Angehörigen. Schneider: "Dass hier gleichgezogen wird, ist gerecht und nur konsequent."

Darüber hinaus sieht der Gesetzentwurf Verbesserungen für Menschen mit Behinderung vor, die in Werkstätten arbeiten, von denen nach Angabe des Paritätischen Gesamtverbandes viele seiner Mitglieder mit Behinderteneinrichtungen profitieren würden. 


August 2019. Text/Quelle: ots

Mittwoch, 14. August 2019

Hand in Hand für Norddeutschland: NDR unterstützt norddeutsche Krebsgesellschaften bei Sammelaktion 2019 und berichtet über das Thema

Pro Jahr wird bei etwa 90.000 Menschen im Norden Krebs diagnostiziert - knapp 500.000 Norddeutsche leben mit einer Krebserkrankung. Diese Menschen und ihre Angehörigen zu unterstützen und in dieser schwierigen Situation nicht allein zu lassen, ist eine der Hauptaufgaben der norddeutschen Krebsgesellschaften.

Norddeutscher Rundfunk mit Schwerpunkt-Thema Krebs
Dort finden Betroffene in vielfältigen, von großem ehrenamtlichem Engagement getragenen Projekten wertvolle Hilfe im Alltag. Den norddeutschen Krebsgesellschaften kommen in diesem Jahr die Spenden zugute, die der NDR bei seiner Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" sammelt. Zum neunten Mal unterstützt der NDR auf diese Weise das Ehrenamt in Norddeutschland.
 

Vier Krebsgesellschaften erhalten Spenden
Die NDR Radioprogramme, das NDR Fernsehen und das Internetangebot www.NDR.de werden im Dezember 2019 im Rahmen von "Hand in Hand für Norddeutschland" über die Arbeit der Krebsgesellschaften in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informieren und aufrufen, diese mit Geld zu unterstützen. Die Spenden kommen ihnen zu 100 Prozent zugute. 


14 Tage Berichterstattung rund um Krebs, Vorsorge und Hilfe

NDR Intendant Lutz Marmor: "Jedes Jahr bin ich begeistert über die große Hilfsbereitschaft der Norddeutschen. Diesmal sammelt der NDR Spendengelder für die Krebsgesellschaften im Norden. Krebs kann jede und jeden von uns treffen. Die Krebsgesellschaften unterstützen Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen mit Informationen und Hilfsangeboten im häufig schwierigen Alltag. Wir möchten die ehrenamtliche Hilfe unterstützen. Deshalb berichten wir zwei Wochen lang intensiv über die Arbeit der Landeskrebsgesellschaften und rufen zu Spenden auf."

Der Vorstandsvertreter der vier Krebsgesellschaften, Prof. Dr. med. Peter Dohrmann, beschreibt die NDR Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" als einmalige Chance, über die Unterstützungsmöglichkeiten für krebsbetroffene Familien aufzuklären.



August 2019. Text: ots/NDR 

Juckreiz im Alter, was tun? Chronischer Juckreiz bei Senioren lässt sich durch besondere rückfettende Cremes behandeln. Tipps bei Altersjuckreiz


Früher noch mit unkomplizierter Haut gesegnet, klagen mit den Jahren immer mehr Senioren über anhaltenden Juckreiz - etwa 50 Prozent der über 70-Jährigen sind davon betroffen. Der Grund: Im Lauf des natürlichen Alterungsprozesses kommt es zu Hautveränderungen. So nimmt mit der Zeit der Lipidgehalt der Haut ab. Das Bindegewebe verliert nach und nach seine Wasserbindungsfähigkeit, die Spannkraft der Haut sinkt. Auch vermindert sich die Aktivität der Schweiß- und Talgdrüsen.


Die Konsequenz: Feuchtigkeit und Fettstoffe fehlen. Hinzu kommt, dass ältere Menschen dazu neigen, zu wenig zu trinken. Reife Haut erscheint daher häufig trocken und rau, vor allem an Partien, die ohnehin wenig Talgdrüsen aufweisen. Dazu gehören die Hände, die Oberarme, Knie und Schienbeine, der Hals oder auch das Dekolleté.
 

Fehlendes Fett zuführen
Parallel können bestimmte Medikamente, witterungsbedingte Einflüsse oder Erkrankungen wie Diabetes oder Nierenleiden das Altersjucken verstärken. In der Regel ist Juckreiz harmlos. Verläuft er allerdings chronisch, kann das stark belasten. Die durch das Kratzen malträtierten Hautstellen sehen nicht nur unschön aus, auch der erholsame Schlaf leidet unter dem quälenden Kribbeln und Brennen.

Wenn die Haut spannt, gerötet ist, einreißt und schuppt, braucht sie eine Extraportion Pflege. In der kalten Jahreszeit und bei sehr trockener Haut eignen sich dafür fettende Cremes wie Optiderm mit Polidocanol, Urea und Glycerin. Wichtige Fette werden so ersetzt, das Spannungsgefühl lässt nach. Im Sommer benötigt die trockene Haut zudem feuchtigkeitsspendende Lotions.

Stressoren wie raue Kleidung und Wannenbäder meiden

 


Bei empfindlicher Haut ist es wichtig, auf die Inhaltsstoffe der Pflege zu achten. Geeignet sind Produkte, die frei von Kortison, Parfümen sowie Farbstoffen sind. Neben der Versorgung der Haut von außen sollte auch von innen Flüssigkeit zugeführt werden. Empfehlenswert sind etwa zwei Liter Wasser pro Tag.


Um Altersjuckreiz entgegenzuwirken, ist es ratsam, starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Übrigens: Ausgedehnte, heiße Wannenbäder stressen die Hautbarriere ebenso wie raue Kleidungsstücke und trockene Raumluft. Zudem kann der Genuss von stark gewürztem Essen sowie Alkohol den Juckreiz fördern.
 

(Referenz: Jing Feng, Jialie Luo, Pu Yang, Junhui Du, Brian S. Kim & Hongzhen Hu: Piezo2 channel-Merkel cell signaling modulates the conversion of touch to itch. Science 04 May 2018: Vol. 360, Issue 6388, pp. 530-533.)
 
August 2019. Text: djd

Copyright Fotos djd/Optimderm/Getty Images



Jucken führt zu Jucken - rückfettende Pflegecrems helfen

Freitag, 9. August 2019

Ferienwohnungen barrierefrei. Ferienwohnungen für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollator - TIPPS Sommer und Herbst 2019


Ob in Strandnähe, in der Stadt oder in den Bergen: Barrierefreie Ferienunterkünfte finden sich überall in Deutschland. Das Online-Portal BestFewo www.bestfewo.de bietet allein hierzulande 6.000 passende Unterkünfte und folgt damit einem klaren Trend. Denn die Summe der vermittelten Übernachtungen in barrierefreien Ferienwohnungen und Ferienhäusern ist in den vergangenen drei Jahren um rund 30 Prozent gestiegen. 

Auch Rollstuhlfahrer wollen Komfort in den Ferien
Auf Lebensqualität und Komfort möchte im Urlaub niemand verzichten. Das gilt insbesondere für Reisende mit speziellen Ansprüchen, die beispielsweise mit Rollatoren oder Rollstühlen unterwegs sind. So haben großzügige Wohn- bzw. Außenbereiche und stufenfreie Zugänge vor allem für mobilitätseingeschränkte Urlauber eine besondere Bedeutung.


Mit durchschnittlichen Größen von mehr als 60qm sowie eigenen Terrassen oder Gärten erschaffen die barrierefreien Feriendomizile von BestFewo ein gemütliches Zuhause auf Zeit. Zudem verfügen nahezu alle Unterkünfte über einen eigenen Parkplatz, was die An- und Abreise und Ausflüge vor Ort erleichtert.


Barrierefreie Ferienwohnung: Selbstversorgung möglich
 

 Internetportal für barrierefreies Wohnen im Urlaub
"Wir möchten unseren Gästen unvergessliche Urlaubsmomente bescheren“, so Carsten Gersdorf, Gründer und Geschäftsführer von BestFewo. „Aus diesem Grund sind wir stets bemüht, unser Angebot an barrierefreien und rollstuhlgeeigneten Übernachtungsmöglichkeiten auszubauen.“

Bereits jetzt sind 40 Prozent der barrierefreien Wohnungen und Häuser rollstuhlfreundlich eingerichtet, in 45 Prozent können Hunde als treue Reisebegleiter mitgebracht werden. Durch die individuell anpassbaren Filter auf www.bestfewo.de kann die eigene Wunschreise unkompliziert zusammengestellt und gebucht werden.

Sightseeing, Wandern und Baden ohne Barrieren
Durchschnittlich sechs Urlaubstage verbringen Reisende in barrierefreien Unterkünften. Mit Eckernförde in Schleswig-Holstein sowie Rerik, Binz und Krakow am See in Mecklenburg-Vorpommern zählen dabei v. a. Orte in direkter Nähe zum Meer zu den beliebtesten Destinationen. Des Weiteren finden sich die Harzstädte Altenau und Bad Harzburg in Niedersachsen unter den Top 10 für einen barrierefreien Urlaub wieder.


Urlaub in Europa für Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität

BestFewo ist mit rund 100.000 Unterkünften die größte Plattform für Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Deutschland und verfügt somit über ein flächendeckendes Angebot. Mit mehr als 350.000 Ferienobjekten gehört BestFewo auch europaweit zu den führenden Anbietern von Ferienhäusern und Ferienwohnungen und bietet direkte Verfügbarkeitsabfragen und Online-Buchbarkeit.

Weitere Informationen unter www.BestFewo.de 


August 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/Jenny Sturm + Jörg Lanthelme, stockadobe

Mittwoch, 7. August 2019

Mit 80 Jahren um die Welt - beliebte ZDF-Reihe geht im Sommer 2019 weiter. Senioren unterwegs in Kuba, Peru, Kanada, Japan und Thailand


 
In der zweiten Ausgabe der sechsteiligen Reise-Reportage "Mit 80 Jahren um die Welt" begleitet ZDF-Moderator Steven Gätjen wieder eine Reisegruppe auf ihrem Weg rund um den Globus. Am Dienstag, 13. August, 20.15 Uhr und 21.00 Uhr, zeigt das ZDF die ersten beiden Folgen.

Die vier weiteren Folgen "Mit 80 Jahren um die Welt" sind jeweils dienstags, am 20. und 27. August sowie 3. und 10. September, 20.15 Uhr, zu sehen.

Die Teilnehmer entdecken zusammen ferne Länder und besuchen fremde Kulturen. In jeder Folge erfüllt sich zudem für je einen von ihnen ein persönlicher Lebenstraum. Trotz ihres Alters haben die Reiseteilnehmer bislang noch nicht so viel von der Welt gesehen. Verblüffende Begegnungen, fremde Kulturen und exotische Orte erwarten sie in Kuba, Peru, Kanada, Japan, Kambodscha und Thailand.


Mit viel Herzlichkeit und Lebenserfahrung lassen sich die sechs 80-Jährigen auf unbekannte Abenteuer ein. Aber auch persönliche Schicksalsschläge, die Gemeinschaft in der Gruppe und der Umgang mit dem Thema Alter und alten Menschen in unserer Gesellschaft sind wichtige Aspekte dieser Reise.

Zum Start der Weltreise fliegen die Senioren nach Kuba. Für den Münsterländer Theo ist es die erste Reise ohne seine vor einem Jahr verstorbene Ehefrau Maria. Elf Jahre lang kümmerte er sich um seine kranke Frau, die nach einem Schlaganfall pflegebedürftig war. Seine eigenen Bedürfnisse stellte Theo dafür stets hinten an.  


Steven Gätjen bereitet dem ehemaligen Lkw-Fahrer und leidenschaftlichen Rettungsschwimmer eine Überraschung am traumhaften Karibikstrand Kubas. Außerdem erlebt die Reisegruppe eine Oldtimerfahrt durch die Hauptstadt Havanna und wird in die Herstellung der weltberühmten kubanischen Zigarren eingeweiht.

Direkt im Anschluss, um 21.00 Uhr, führt die zweite Station der Reise die abenteuerlustige Truppe in das südamerikanische Peru. Ernst ist zum ersten Mal im Leben einen ganzen Monat lang weg von zu Hause. Der heimatverbundene Thüringer ist Landwirt und Schafhirte mit Leib und Seele. Sein größter Wunsch ist es, einmal auf ein traditionelles Hirtenvolk zu treffen, um die "Kunst der Einfachheit" zu lernen. 


Dafür begeben sich Ernst und Steven Gätjen ins Hochland der Anden auf fast 4000 Meter Höhe. Bei Familie Modesto kommt der 80-jährige Ernst in den Genuss peruanischer Gastfreundlichkeit, lernt aber auch den harten Lebensalltag eines Alpakahirten ohne Strom und fließendes Wasser kennen. 

August 2019. Text: ots/ZDF
Copyright Foto: obs/ZDF

Samstag, 3. August 2019

Mecasa Pflegevermittlung vermittelt 24h Haushaltshilfen über ein neues digitales Matching-System wie bei der Partnervermittlung - ob es Erfolg hat?

Das Stuttgarter Start-up Mecasa setzt auf Psychologie und ein digitales Matching-System bei der Vermittlung von 24h Haushaltshilfen:
 

Im Innern des Gebäudes im Gewerbegebiet Stuttgart-Fasanenhof erwarten den Be- sucher eine moderne Einrichtung und das typische Startup-Flair: Geschäftigkeit, die von einer Handvoll hochmotivierter junger Leute ausgestrahlt wird. Einer von ihnen ist Oliver Weiss, ein junger Mann mit blondem Haar, modischem Bart und einer natürlichen Freundlichkeit.

Der 29-Jährige hat 2017 zusammen mit Freunden die Pflegevermittlung Mecasa gegründet. „Zu Beginn unserer Arbeit sind rund 35 Prozent unserer Duos aus Betreuungskraft und Pflegebedürftigem bereits nach kurzer Zeit gescheitert“, erzählt Weiss. Die Frage stand im Raum: Warum?


Danuta (Polen) ist als 24h Betreuerin tätig
 

Einfühlsam zum Match
Es stellte sich schnell heraus, dass die meisten Betreuungsbeziehungen wegen zwischenmenschlicher Konflikte fehlschlugen: „Bei der Pflege kommt man sich ja sehr nah und teilt sich über lange Zeit den gleichen Haushalt. Da sind Reibereien manchmal vorprogrammiert“, erklärt Weiss.

Das Gute sei aber, je mehr man in der Persönlichkeit übereinstimme, desto seltener und harmloser seien Konflikte. Um in Zukunft nur noch Pflegebedürftige und Betreuungskräfte mit zueinander passenden Persönlichkeiten, vergleichbaren Interessen und verwandtem Humor zusammenzuführen, entwickelte Mecasa mit dem Psychologen Prof. Dr. Dirk Hagemann von der Universität Heidelberg einen entsprechenden Fragenkatalog. 

Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen füllen den Fragebogen aus, ein Algorithmus wählt aus einer Datenbank die optimale Betreuungskraft. Im Anschluss können sich Betreuungskraft und Pflegebedürftiger über Video kennenlernen. Danach wird entschieden, ob’s passt. „Damit hat sich die Abbruchquote in den Betreuungsbezie- hungen auf 17 Prozent reduziert“, erzählt Weiss stolz.

Im Zweifel für die Betreuungskraft
 

Aber längst nicht jede Betreuungskraft, die charakterlich zum Pflegebedürftigen passt, wird automatisch vermittelt. „Wir müssen nicht nur die Interessen der Pflegebedürftigen sondern auch die der Betreuungskräfte wahren“, erklärt Weiss. „Das heißt, wenn von den Betreuungskräften beispielsweise auch erwartet wird, den Keller zu entrümpeln oder sich um die Enkelkinder zu kümmern, kommt kein Vertrag zustande. Auch bei extrem intensiven Betreuungssituationen, wie schwerer Demenz, müssen wir leider ablehnen. Zu unseren Aufgaben gehört es dann aber auch, betroffene Familien ehrlich zu beraten und gegebenenfalls eine stationäre Versorgung vorzuschlagen.“ 

Bevor die Betreuungskraft beim Pflegebedürftigen einzieht, lernt das Team von Mecasa die Familie kennen, lässt sich das für die Betreuungskraft vorgesehene Zimmer zeigen und die Pflegesituation erklären. Nur wenn alles passt, vermittelt Mecasa eine Betreuerin (oder einen Betreuer, knapp zehn Prozent der Betreuungskräfte bei Mecasa sind nämlich männlich).

Der konsequente Vermittlungsprozess hat seinen Preis, 23 Prozent der Anfragen lehnt Mecasa ab. „Das bedeutet für uns zwar einen geringeren Umsatz. Wir fühlen uns aber Familien und Betreuungskräften gleichermaßen verpflichtet. Mit einer nicht funktionierenden Pflege ist keiner Seite geholfen“, erklärt Weiss.

Sprachniveau A2 Europa ist Minimum

Die von Mecasa vermittelten Betreuerinnen und Betreuer stammen zum überwiegenden Teil aus Osteuropa, sind aber oft schon seit vielen Jahren in Deutschland tätig und sprechen die deutsche Sprache gut bis sehr gut. „Wir legen Wert darauf, dass unsere Betreuungskräfte mindestens ein Sprachniveau von A2 vorweisen können. Andernfalls wäre eine dauerhafte Betreuungstätigkeit in Deutschland schwer umsetzbar, “ erläutert Weiss. 

Die Betreuerinnen und Betreuer bei Mecasa arbeiten auf Grundlage des europäi- schen Entsendegesetzes und unterliegen damit den deutschen Arbeitsgesetzen: „Zwar hat sich für unsere Branche die umgangssprachliche Bezeichnung ‚24-Stunden Pflege‘ eingebürgert, die ist aber irreführend. Denn die Betreuungskräfte dürfen höchstens acht Stunden pro Tag arbeiten, nur in Ausnahmefällen auch mal zehn. Und zwei Stunden Pause pro Arbeitstag sowie ein freier Tag pro Woche sind selbstverständlich Pflicht.“ 

Gefordert: DIN-Zertifizierung für die häusliche Betreuung
Neben der psychologischen Betreuungskraft-Vermittlung hat sich Mecasa noch ein weiteres Ziel gesteckt: Ein offizielles Gütesiegel für die Pflegevermittlung. „Der Pflege- und Betreuungsmarkt in Deutschland ist sehr intransparent“, sagt Weiss. Für viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sei es extrem nervenaufreibend und zeitintensiv, die passende Betreuungskraft zu finden. Manche würden sogar von fragwürdigen Geschäftemachern hinters Licht geführt. „Es gibt für die Vermittlung häuslicher Betreuung nicht ausreichend gesetzliche Vorgaben.“ 

Für Betroffene sei der Vergleich zwischen Angebot und Arbeitsweise der Pflegeagenturen enorm schwierig. „Eine einheitliche, geschützte Zertifizierung würde hier weiterhelfen.“ Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) und renommierten Pflegeexperten entwickelt Mecasa deshalb Vorgaben für den Vermittlungsprozess, die in einen DIN-Standard einfließen sollen.

Kontakt Mecasa:

mecasa GmbH
Eichwiesenring 4b
70567 Stuttgart
Tel.: + 49 711 633 990 77

www.mecasa.de


August 2019. Text: WRS, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart
Copyright Foto: PR/Mecasa