Montag, 18. März 2019

Wohnquartier CityGarden in Reutlingen auch für Senioren geeignet. BPD realisiert 124 Wohneinheiten auf früherem Bihler-Areal

Der Projekt- und Gebietsentwickler BPD Immobilienentwicklung GmbH, Niederlassung Stuttgart, startet mit dem Bau des Wohnquartiers namens CityGarden in Reutlingen. Auf dem ehemaligen Bihler-Areal an der Peter-Rosegger-Straße entstehen insgesamt 125 Eigentums- und Mietwohnungen sowie Reihen- und Atriumhäuser in drei Bauabschnitten. Aufgrund der Ausstattung der Wohnungen und er citynahen Lage ist das Objekt auch für Senioren eine gute Wahl.

CityGarden Bauprojekt in Reutlingen
Der Spatenstich ist erfolgt: CityGarden Reutlingen
 

Vertriebsstart des ersten Bauabschnitts war Mitte Oktober 2018, nach gut drei Monaten Vertriebsdauer liegt der Verkaufsstand bei über 60 Prozent. Gemeinsam mit der Stadt Reutlingen, dem Architektur- und Stadtplanungsbüro Baldauf und unter Mitwirkung der Bürger und Nachbarn wurde das Wohnensemble mit Blick auf den Georgenberg entwickelt. 

Kleine Wohneinheiten sind dabei
Dabei investiert die Bouwfonds Property Development (kurz BPD) mehr als 46 Millionen Euro in das Projekt. "In der Entwicklung haben wir unter anderem Wert auf einen guten Wohnungsmix aus 2- bis 4-Zimmerwohnungen gelegt. In den oberen Geschossen genießen die künftigen Bewohner eine schöne Aussicht auf den Georgenberg. Auch Elektroladestationen für PKWs haben wir vorgesehen", erläutert Thomas Zeitzschel, der verantwortliche Projektentwickler der BPD Niederlassung Stuttgart. Die Gesamtfertigstellung des Areals ist Mitte 2021 geplant.

EG-Wohnungen mit Gartenanteil
Die Interessenten haben dabei die Wahl zwischen einer Erdgeschosswohnung (teilweise mit Gartenanteil), einer Etagenwohnung, einer Maisonettewohnung oder einer Penthouse-Wohnung mit Dachterrassen. Auch Reihenhäuser und Atriumhäuser stehen im zweiten und dritten Bauabschnitt zum Verkauf. Die Autos finden in der Tiefgarage Platz.


Lebendige Nachbarschaft erwünscht
"Reutlingen ist ein attraktiver Standort, seit vielen Jahren entwickeln wir immer wieder neue Wohnprojekte zwischen Achalm und Georgenberg", so Antonius Kirsch, Leiter der BPD Niederlassung Stuttgart. Was ihm am meisten am "CityGarden" gefalle? "Die Nähe zur Stadt und die schönen, gartenähnlichen Innenhöfe zum Verweilen, Spielen und zum Austausch unter den Nachbarn. Ganz nach unserer Firmenphilosophie: Gestaltung lebendiger Räume." 

CityGarden-Einheiten sind provisionsfrei
Die Lage des Projektes sowie die gute Infrastrukturanbindung mit einem breiten Angebot von Dienstleistungen und Einkaufsmöglichkeiten macht das Projekt für Senioren attraktiv. Ulrich Ibach vom Verkaufsbüro CU Real Estate GmbH aus Tübingen betreut die Interessenten und Kunden für dieses Wohnareal vor Ort. Der Erwerb ist für den Käufer provisionsfrei. www.bpd-de.de


März 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/BPD



 

KKH-Analyse: Generation 75plus hockt fast immer im Wartezimmer. Bis zu 14 Arztkontakte pro Jahr

Mit zunehmendem Alter steigt auch die Zahl der Arztbesuche deutlich an. Das zeigt eine bundesweite Analyse der ambulant-ärztlichen Versorgung von Versicherten der KKH Kaufmännische Krankenkasse für das Jahr 2017. Demnach kontaktierten die 75- bis 84-jährigen am häufigsten einen Arzt - egal ob Allgemeinmediziner oder Facharzt: Sowohl die Frauen als auch die Männer dieser Altersgruppe nahmen rund 14-mal ambulante medizinische Hilfe in Anspruch. Ähnlich sah es bereits fünf Jahre zuvor aus.

"Die Anzahl der Arztbesuche hängt stark mit dem Gesundheitszustand zusammen. Mit zunehmendem Lebensalter steigt etwa die Häufigkeit chronischer Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Osteoporose. Das ist ein Grund, warum ältere Menschen deutlich häufiger zum Arzt gehen als jüngere", erläutert Daniela Preußner vom KKH-Serviceteam. "Außerdem liegt die Vermutung nahe, dass Senioren, die sich dauerhaft einsam fühlen, häufiger im Wartezimmer sitzen."

Betrachtet man dagegen die jüngeren Versicherten, gehen diese deutlich seltener zum Arzt. Außerdem gibt es - anders als bei den Senioren - große Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Am seltensten kontaktierten laut KKH-Analyse Männer zwischen 20 und 29 Jahre einen Mediziner: im Jahr 2017 rund dreimal - ihre Altersgenossinnen dagegen achtmal. Altersübergreifend gesehen nahmen KKH-versicherte Männer im Durchschnitt rund sechsmal im Jahr ambulante medizinische Versorgung in Anspruch, Frauen dagegen zehnmal.

Die Top fünf der am häufigsten kontaktierten Ärzte (prozentualer Anteil je 100 Versicherte 2017):

1. Allgemeinmediziner (92 %)

2. Laborärzte (44 %)

3. Chirurgen/Orthopäden (28 %)

4. Gynäkologen (26 %)

5. Augenärzte (23 %)

März 2019. Redaktion pflegeinfos.net



Mittwoch, 30. Januar 2019

BKK Mobil Oil startet Pflegekurse für Angehörige. Breites Themenspektrum und Erfahrungsaustausch rund um häusliche Pflege von Familienmitgliedern

Mit zwei kostenlosen Kursen bereitet die BKK Mobil Oil Versicherte auf eine mögliche Pflegesituation vor und gibt Hilfestellungen für den Alltag sowie Tipps zum Stressabbau.
 

Wie kann man sich auf diese Situation vorbereiten? Welche Unterstützung bietet die Pflegekasse? Und was können Pflegende tun, um ihren Akku wieder aufzuladen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Interessierte und Betroffene in den Pflegekursen "Wenn Eltern alt werden" und "Selbstbestimmtes Leben trotz Herausforderung Pflege", die die BKK Mobil Oil ihren Versicherten gemeinsam mit der Team Gesundheit GmbH anbietet. Premiere war vor Kurzem in Hamburg, weitere Städte sollen folgen.
 


Kurs 1: "Wenn Eltern alt werden
Die meisten der Teilnehmer des Kurses "Wenn Eltern alt werden" in Hamburg wissen wenig über das Thema Pflege und wünschen sich mehr Sicherheit beim Gedanken an die Zukunft. Ihre Fragen zu Beginn der Veranstaltung lauten zum Beispiel: "Mein Vater wird immer gebrechlicher - steht meiner Mutter Unterstützung bei der Pflege zu?" oder "Ich möchte auf eine mögliche Pflegesituation meiner Eltern vorbereitet sein, doch sie blocken jedes Gespräch darüber ab - was kann ich tun?"

Zentraler Bestandteil des Kurses sind rechtliche Grundlagen und Handlungsmöglichkeiten zur Pflege in der häuslichen Umgebung. Fragen zur finanziellen Unterstützung stehen ganz oben auf der Agenda: Welche Pflegegrade gibt es, mit welchen Leistungen sind sie verbunden und wie erfolgt die Einordnung? 


Kursleiterin Christina Maiwald geht mit den Teilnehmern den üblichen Ablauf eines Besuchs des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) durch und nimmt ihnen so die Sorge vor dem Unbekannten. "Viele Senioren reißen sich beim Besuch des MDK besonders zusammen", weiß die Expertin. "Scham spielt dabei eine große Rolle, denn niemand spricht gern über seine Unzulänglichkeiten. Um den passenden Pflegegrad und damit auch die einem zustehende Unterstützung zu erhalten, ist es jedoch wichtig, die eigenen Fähigkeiten realistisch darzustellen." 

Ebenfalls besprochen werden mögliche Vorsorgemaßnahmen für den Fall, dass ein Elternteil keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann - gibt es bereits eine Patientenverfügung, eine Betreuungsverfügung oder eine Vorsorgevollmacht?

Kurs 2: "Selbstbestimmtes Leben trotz Herausforderung Pflege"

Mitten im Alltag eines pflegenden Angehörigen angekommen sind die Teilnehmer des Kurses "Selbstbestimmtes Leben trotz Herausforderung Pflege". Sie wissen, wie schwer die Aufgabe der häuslichen Pflege bei bestem Willen und aller Liebe sein kann. Geleitet wird der Kurs von Diplompsychologin Silke Kleinschmidt. Auch hier geht es zunächst um gesetzliche und betriebliche Unterstützungsmöglichkeiten

Thematischer Schwerpunkt ist jedoch der Erfahrungsaustausch: Welche Situationen empfinden die Teilnehmer als besonders fordernd, wie gehen sie mit ihnen um - und was könnten sie vielleicht anders machen? "Zahlreiche pflegende Angehörige haben damit zu kämpfen, hohe Erwartungen erfüllen zu müssen, dafür aber kaum Wertschätzung zu erhalten", weiß Silke Kleinschmidt. "Aber auch das Wissen, dass eine geliebte Person leidet und man ihr nicht aus dieser Situation heraushelfen kann, macht vielen sehr zu schaffen."

Damit die Teilnehmer zukünftig fordernde Situationen besser meistern können, geht die Psychologin mit ihnen durch, wie Stress überhaupt entsteht. "Es ist enorm wichtig, den Stressprozess zu verstehen, um die eigene Gesundheit zu schützen. Dazu gehört unter anderem zu erkennen, was im individuellen Fall der Auslöser für Stress ist und wie man direkt auf diesen Auslöser Einfluss nehmen kann.


Termine 2019 der Pflegekurse

Die nächsten Termine für die Kurse "Wenn Eltern alt werden" und "Selbstbestimmtes Leben trotz Herausforderung Pflege" finden am 08. und 11.03.2019 in den Räumlichkeiten der BKK Mobil Oil in München (Friedenheimer Brücke 29, 80639 München) statt. Die Kosten für Versicherte werden als Pflegekurs nach § 45 SGB XI von der BKK Pflegekasse getragen.

Online von Zuhause aus lernen

Darüber hinaus bietet die BKK Mobil Oil ihren Versicherten die Teilnahme an Online-Pflegekursen an, an denen pflegende Angehörige und Interessierte bei freier Zeiteinteilung bequem von zu Hause aus teilnehmen können. Neben den bestehenden Kursen "Grundlagen der häuslichen Pflege" und "Alzheimer & Demenz" ist ab Anfang 2019 der Kurs "Wohnen und Pflege im Alter" neu im Programm. Dieser Spezialkurs berücksichtigt den Wunsch vieler Pflegebedürftiger nach häuslicher Pflege, zeigt aber auch alternative Wohnformen auf.

Weitere Informationen zu allen Kursangeboten unter www.bkk-mobil-oil.de/pflegekurs

Februar 2019. Text: ots/ BKK Mobil Oil

Copyright Foto: PR/Getty Images 2019

Freitag, 25. Januar 2019

Fastentipps: Jetzt schon an die Tage nach Fasching 2019 denken. Neuer Trend Gerstenwasser, Gerstenbrei und Gemüse wie in Tibet

Frühjahrs-Trend 2019: Fasten mit Gerstenwasser & tibetischen Kräutern. Jedes Jahr im Frühling ist bei vielen Deutschen die obligatorische Fastenkur angesagt. Die Erwartungen sind immer gleich: schöner, schlanker und entspannter wollen wir werden. Warum sich also dieses Jahr nicht das uralte Wissen der Tibeter zunutze machen?

Basis der tibetischen Kur bildet die Gerste. Das goldige Korn steckt voller wichtiger Nährstoffe und soll laut einer aktuellen Studie sogar beim Abnehmen helfen. Nicht ohne Grund gilt Gerstenwasser auch als der Jungbrunnen der Queen. Unterstützt wird die Fastenkur traditionell mit speziellen tibetischen Kräutermischungen, die dem Organismus zusätzlich Impulse geben und die Leber- und Gallenenergie unterstützen.

Besser den Apfel wählen! Fastenkur 2019
Die Idee, den Körper nach dem Winter und dem ausgiebigen Feiern zu entlasten und auf den Frühling vorzubereiten, ist keineswegs neu, sondern hat auch in der uralten tibetischen Gesundheitslehre Tradition. „Die tibetische Kur mit Gerstenwasser, Gerstenbrei (Tsampa) und Gemüse lässt sich auch hierzulande sehr leicht durchführen. Es werden keine exotischen und teuren Zutaten benötigt – ganz im Gegenteil – es geht um Einfachheit und darum den Körper und Geist zu entlasten“, erklärt Dr. Herbert Schwabl, Biophysiker und Geschäftsführer von Padma. „So braucht man sich auch keine Gedanken über lange Einkaufslisten oder schwer zu bekommende Utensilien zu machen.“


Zudem können traditionelle Pflanzen und Kräuter die Kur intensivieren. Die Mischungen aus verschiedenen Früchten, Samen und Nährstoffen geben dem Körper die richtigen Impulse. Bei der Kur sollten diese idealerweise die Leber- und Gallenfunktion positiv beeinflussen und helfen, heiße Energien, die sich laut der tibetischen Lehre aus den Giftstoffen bilden, schneller aus dem Körper auszuscheiden.

Gerstenwasser senkt Blutzuckerspiegel

Das Gerstenwasser ist der Kur-Trend 2019. Wissenschaftler der schwedischen Universität Lund stellten bereits 2016 fest, dass Gerste beim Abnehmen hilft, den Blutzuckerspiegel senkt und die gesunde Darmflora fördert. Diese Erkenntnis ist für die tibetische Konstitutionslehre nichts Neues. Hier gibt es Rezepte für Gerstenwasser sowie verschiedenste Gerichte mit dem goldenen Korn bereits seit Jahrhunderten. Und wen wundert es, denn das alte Getreide steckt voller Eisen, Zink, Kalium, Kalzium, Vitamin-B-Komplexen und Vitamin E. Es ist zudem reich an Ballaststoffen und besteht zu zehn Prozent aus Eiweiß – so hält es lange satt und kann beim Fasten eine ganze Mahlzeit ersetzen.

Die Putzkolonne des Körpers

Ungesunde Ernährung und vor allem übermässiger Konsum von Alkohol, Koffein oder Fertiggerichten, aber auch Medikamente oder starke geistige und körperliche Belastung können die Leberhitze (tib. Chintri) steigern. Da insbesondere Fette für den Körper eher schwer verdaulich sind, wird aus tibetischer Sicht die «Gallenenergie» (tib. nutri cheyley) benötigt, um diese gut weiterverarbeiten zu können. Fettiges und süßes Essen, insbesondere Zucker wie auch Fruchtzucker, schwächt jedoch die Gallenenergie. Für eine effektive Kur ist es also besonders wichtig, die Leberhitze zu harmonisieren und die Gallenenergie zu aktivieren.

Leberhitze harmonisieren und Gallen-Energie aktivieren

Die Leber- und Gallenenergie haben zwei unterschiedliche Aktiv-Phasen. Die Gallen-Energie ist vor allem tagsüber aktiv. Die Leberhitze steigt eher abends und nachts stark an. Möchte man die Gallen-Energie tagsüber aktivieren und die Leberhitze am Abend harmonisieren, können zwei verschiedene Kräutermischungen kombiniert werden. Die Rezeptur «Garnag» unterstützt, am Morgen eingenommen, die Gallen-Energie, während für die optimale Harmonisierung der Leberhitze die Kräutermischung «Bras bu 3» angewendet wird. 

Leberenergie ausbalancieren
Das Nahrungsergänzungsmittel GaLeTib enthält die traditionelle Rezeptur „Garnag“ die unter anderem die Zutaten Artischockenblätter, Aktivkohle und Granatapfel enthält und somit wärmende als auch kühlende Eigenschaften besitzt. So wird eine Aktivierung der Gallenenergie (nutri cheyley) bewirkt, die zu einer ausbalancierten und funktionierenden Verdauungs- und Leberenergie beiträgt.

Die Rezepturen von PADMA sind als Nahrungsergänzungsmittel in Apotheken sowie unter www.padma.de erhältlich.


Januar 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR

Mittwoch, 23. Januar 2019

Fachtag "Einsamkeit" in Stuttgart: Am Freitag 5. April 2019 kommen Top-Referenten in den Hospitalhof - mit Prof. Manfred Spitzer

Der Evang. Blinden- und Sehbehindertendienst Württemberg e.V. veranstaltet am 05.04.2019 in Stuttgart einen Fachtag zum Thema „Einsamkeit“. Tagungsort ist der Hospitalhof (Büchsenstr. 33) im Zentrum von Stuttgart - Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Hauptbahnhof aus mit allen S-Bahn-Linien, Gleis 101, bis Haltestelle „Stadtmitte“, Lotsendienst ab S-Bahn-Station Stadtmitte, Ausgang Büchsenstraße/Liederhalle. PKW-Parkmöglichkeiten: Parkhaus Liederhalle, Parkhaus Kronprinzenstraße, Parkhaus Hofdienergarage.  
Wichtig: Die Teilnahme ist kostenfrei!

Um was geht es? Rund 80 % unserer Wahrnehmungen geschehen über unser Sehvermögen. Wenn das Sehen schlechter wird oder ganz wegfällt, verliert man nicht nur die physische Möglichkeit, seine Umgebung optisch wahrzunehmen. Begegnungen mit der Umwelt und der Gesellschaft brauchen nun viel mehr psychische Kraft, Mut und Vertrauen. Den betroffenen Menschen fällt es zunehmend schwer, die Vertrautheit der eigenen Wohnung zu verlassen. 

Ihre Mobilität ist stark eingeschränkt. Ihre Kommunikation und ihre Begegnungen mit anderen Menschen reduzieren sich auf das rein Akustische, weil sie nicht mehr auf Gestik und Mimik reagieren können. Sie können sich an vielen Aktivitäten nicht mehr in der gewohnten Weise beteiligen. Es besteht die Gefahr, dass sie den Kontakt zu Freunden und Bekannten abbrechen, aber auch, dass die Mitmenschen sich von ihnen zurückziehen. Für blinde und sehbehinderte Menschen besteht ein großes Risiko zu vereinsamen.

Was wird bei der Tagung im Hospitalhof geboten?

Ab 8.45 Uhr Eintreffen und Brezelfrühstück
9.30 Uhr Begrüßung
9.40 Uhr Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July: „Siehst du mich, Gott?“ 
10.45 Uhr Pause

11.00 Uhr Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Universität Ulm: „Einsamkeit – Gefahren erkennen und richtig handeln“

12.00 Uhr Podiumsdiskussion

12.45 Uhr Mittagspause

14.00 Uhr Dr. Eberhard Hahn: „Allein – einsam – isoliert?“

Erfahrungen aus der Sicht von Betroffenen

15.30 Uhr Tagesauswertung, Informationen vom EBSW
15.45 Uhr Schlusswort

Spitzenreferenten am Start: 

Dr. h. c. Frank Otfried July ist seit 2005 Landesbischof der Evangelischen Kirche in Württemberg. 2016 übernahm er die Leitung des „Netzwerk Inklusion in der Landes-kirche“ (NIL), das die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention fördert.

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer
leitet die Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm. Er ist einer der bedeutendsten deutschen Gehirnforscher. In seinem Buch „Einsamkeit“ wertet er neueste Forschungsergebnisse aus. Seine These: Einsamkeit ist eine unerkannte, gefährliche Krankheit, die schmerzhaft ist, ansteckend wirkt und tödlich verlaufen kann.

Dr. Eberhard Hahn ist Mathematiker. Er ist geburtsblind und schon lange in der Blindenselbsthilfe tätig. Durch lebenslange Kontakte erhielt er Einblicke in die Schicksale vieler sehbehinderter und blinder Menschen.


Anmeldung: verbindliche Anmeldung bis spätestens 20. März 2019 beim EBSW, Tel. 07191 – 6 00 00, Mail: info@ebsw-online.de


Januar 2019. Redaktion pflegeinfos.net






Martin Strobel, Top-Handballspieler, war in der RKH Klinik Markgröningen. Knieverletzung wurde sofort von Dr. Jörg Richter operiert

Die Handball-WM läuft noch, aber nicht für Martin Strobel. Der Spielmacher der Deutschen Handball-Nationalmannschaft, hat sich nach seiner schweren Knieverletzung sofort in der RKH Orthopädischen Klinik Markgröningen operieren lassen.

Mit einem enormen Kampfgeist, Köpfchen und unermüdlichem körperlichen Einsatz hat er mit seiner Mannschaft das selbst gesetzte Ziel, den Einzug ins Halbfinale, erreicht. Im Spiel gegen Kroatien zog sich Strobel im Zweikampf eine schwere Knieverletzung zu. 
 

Handballspieler Martin Strobel nach der OP
 
Bereits am nächsten Morgen machte sich der Spieler des Zweitligisten HBW Balingen- Weilstetten auf den Weg, um sich von dem renommierten Kniespezialisten Dr. Jörg Richter, Ärztlicher Direktor der Klinik für Sportorthopädie in Markgröningen, untersuchen und operieren zu lassen.
 
Dieser ist trotz der Schwere der Verletzung optimistisch, dass Strobel in der nächsten Saison wieder das Handballparkett betreten kann. „Da neben dem Kreuzband weitere Strukturen im Kniegelenk betroffen sind wird die Rehabilitation etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Die Operation verlief gut. Martin Strobel wird nach einer ersten Ruhephase daran arbeiten, möglichst schnell den vollen Bewegungsumfang des Kniegelenkes zu erreichen und seine Muskulatur wieder aufzutrainieren", erklärt Dr. Richter.
 
Die Fachklinik in Markgröningen bei Stuttgart hat einen guten Ruf in Sachen #Orthopädie. Auch viele ältere Menschen kommen gerne in diese Klinik, wenn es um Hüfte, Knie und Fußgelenk geht. www.rkh-kliniken.de
 
Januar 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: Regionale Kliniken Holding RKH GmbH

Freitag, 21. Dezember 2018

Gesunder Rücken im Winter: Tipps eines Neurochirurgen gegen Rückenschmerzen in der kalten Jahreszeit

Muskuläre Verspannungen und anhaltende Rückenbeschwerden haben im Winter Hochkonjunktur – gerade bei älteren Menschen. Anders als viele vermuten, hängt dies jedoch nicht unmittelbar mit den kühleren Temperaturen zusammen. Vielmehr neigen viele dazu, sich im Winter weniger zu bewegen.

„Bei Schnee und Kälte reduzieren die meisten ihre körperliche Aktivität. Der Mangel an Bewegung schwächt die Muskulatur des gesamten Bewegungsapparats, folglich auch des Rückens“, erklärt Dr. Sabarini, Neurochirurg und Gründer der Avicenna Klinik in Berlin. Er gibt vier Tipps, die dabei helfen, die Wintersaison ohne Rückenbeschwerden zu überstehen:

Bewegung auch bei kalten Temperaturen 

Fast nichts wirkt sich positiver auf das körperliche Wohlbefinden und die Stimmung aus als ein ausgedehnter Spaziergang in der Wintersonne. Auch andere gelenkschonende Sportarten wie Walken oder Skilanglauf bringen die Muskulatur in Bewegung. Durch den Einsatz der Arme sowohl beim Walking als auch beim Skilanglaufen rotieren Schultergürtel und Becken diagonal gegeneinander. Dies hat eine Stärkung der Rumpfmuskulatur zur Folge und hilft so, die Lendenwirbelsäule zu stabilisieren.

Zudem regt die gleichmäßige, sanfte Bewegung im Becken- beziehungsweise Lendenbereich den Flüssigkeitsaustausch der Bandscheiben an. So bleiben sie fest und elastisch. Wer Angst davor hat, im Winter auszurutschen und sich deswegen unsicher fühlt, kann aufs Schwimmen oder Aerobic ausweichen.

Erwärmung ist das A und O
Die Regel, sich vor dem Sport immer aufzuwärmen, um den Kreislauf anzuregen und die Muskulatur auf die nachfolgenden Aktivitäten vorzubereiten, gilt im Winter noch viel mehr. Bereits zehn Minuten Erwärmung vor der körperlichen Betätigung helfen dabei, das Verletzungsrisiko zu minimieren. Der Grund: Die Erwärmung regt die Durchblutung an. Dadurch gelangen mehr Sauerstoff und Nährstoffe in die Muskulatur. So lässt sich einer Übersäuerung vorbeugen. Gleichzeitig dehnen sich Sehnen und Bänder bei aufkommender Wärme aus und werden somit elastischer.

Passende Bekleidung hilft
Um Muskelverhärtungen vorzubeugen und den anfälligen Hals- und Lendenwirbelbereich zu schützen, gilt es den Körper mithilfe entsprechender Kleidung warm zu halten. Atmungsaktive Funktionswäsche schützt den Körper zusätzlich vor Kälte. Insbesondere wenn es glatt ist, empfiehlt es sich, passendes Schuhwerk zu tragen. Es schont Gelenke und sorgt für einen sicheren Halt der Fußgelenke.

Viel trinken
Bei Kälte neigen Menschen dazu, weniger zu trinken. Doch die Auffassung, dass der Körper im Winter weniger Flüssigkeit benötigt, weil man weniger schwitzt als im Sommer, entspricht nicht der Realität. Die trockene Heizungsluft fördert die Verdunstung und entzieht dem Körper somit Wasser. Eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit ist jedoch auch für die Bandscheiben wichtig, denn bei Flüssigkeitsmangel nimmt ihre Elastizität und somit ihre Pufferwirkung ab. Zuckerfreie warme Tees stellen eine geeignete Getränke-Alternative für den Winter dar.

Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de


Dezember 2018. Redaktion pflegeinfos.net
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