Mittwoch, 22. Mai 2019

Senioren-Ratgeber aus der Apotheke startet Online-Portal für pflegende Angehörige: www.an-deiner-seite.de

"Sie pflegen? Dann sind Sie nicht allein!" Unter diesem Motto engagiert sich der Senioren Ratgeber ab sofort noch stärker für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen. Seit Mai 2019 gibt es das digitale Angebot www.an-deiner-seite.de: viele Informationen rund um die Pflege praxisnah und leicht verständlich auf. Außerdem kommen Pflegende Angehörige kommen selbst zu Wort und geben ihre Erfahrungen weiter.

Pflege geht uns alle an!

Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland kümmern sich um pflegebedürftige Familienmitglieder. Egal, ob es um Krankheit, Behinderung, Unfallfolgen oder Gebrechlichkeit geht, das Leben ist für die Betroffenen - Ehefrau, Partner, erwachsene Kinder oder Eltern - oft von einem Tag auf den anderen ganz anders als vorher.




"Pflege ist nicht immer leicht. In der Öffentlichkeit geht oft unter, was pflegende Angehörige tagtäglich leisten", erläutert Chefredakteurin Claudia Röttger. "Der Senioren Ratgeber will aufklären und Mut machen. Er lotst pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen durch den Alltag - informativ und emotional unterstützend." Bislang sind Pflege-Informationen oft schwer verständlich oder decken nicht alle Bedürfnisse ab. Auf an-deiner-seite.de finden pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen auf einen Blick alles, was sie wissen müssen.

Erfahrungswissen der Pflegenden zugänglich machen

Wer pflegt, braucht darüber hinaus auch ein gutes Netzwerk, das vom gegenseitigen Austausch lebt. Hier setzt die Senioren Ratgeber-Redaktion auf das Wissen pflegender Angehöriger: Auf www.an-deiner-seite.de kommen sie selbst zu Wort und geben ihre Erfahrungen weiter. "Die pflegenden Angehörigen reden über ihre Nöte und ihre guten Tage, darüber, was ihnen Kraft gibt, durchzuhalten, und was sie an ihre Grenzen bringt", sagt Claudia Röttger. "Diese Menschen wissen genau, wovon sie sprechen, und sie machen mit ihren berührenden Geschichten Mut."

Wichtige Hilfestellungen und Tipps

übersichtlich dargestellt und umfassend aufbereitet, finden sich auf www.an-deiner-seite.de unter folgenden Rubriken: - "Erste Schritte" ist ein Wegweiser für den Anfang: Was muss zuerst organisiert werden? - "Anträge stellen" zeigt, worauf pflegebedürftige Menschen Anspruch haben in punkto Beratung, Pflegegeld und Hilfsmittel - "Alltag meistern" gibt Tipps, wie man sich den Alltag in der Pflege ein bisschen leichter macht.

"Hilfe nutzen" zeigt, wo man Unterstützung und Entlastung finden kann - "Auf sich achten" gibt Anregungen, um sich selbst etwas Gutes zu tun - "Im Heim leben" gibt Tipps, wie Angehörige weiterhin für die Pflegebedürftigen da sein können, die in einer Pflegeeinrichtung betreut werden - "Pflege verändern" stellt Menschen und Projekte vor, die zeigen: Pflege geht auch anders!

Mai 2019. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Foto: PR/Wort und Bild Verlag, 2019




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An deutschen Seen und an der Küste: Auch Rollstuhlfahrer können hier barrierefrei Urlaub machen und sogar selbst Kapitän sein

Trotz Mobilitätseinschränkung Baden, Boot fahren, Strand genießen? In mehreren Regionen in Deutschland ist das schon lange kein Problem mehr. So sind zahlreiche Orte entstanden, an denen Rollstuhlfahrer und Senioren mit Gehproblemen den Spaß am Wasser wiederentdecken können. Die Arbeitsgemeinschaft Leichter Reisen – Barrierefreie Urlaubsziele in Deutschland stellt die schönsten vor:

Ruppiner Seenland: Hausbooturlaub auf der Havel

Urlaub auf dem barrierefreien Hausboot „Febomobil“ von Kuhnle-Tours


Einen Urlaub lang Kapitän sein: Das ist im Ruppiner Seenland, einer idyllischen Seenlandschaft mit mehr als 170 Gewässern, nördlich von Berlin möglich. In Zehdenick verleiht Kuhnle Tours barrierefreie Hausboote für Fahrten auf der Havel. Ein Führerschein ist dafür nicht erforderlich. Die Boote können von Rollifahrern nicht nur bewohnt, sondern auch bedient werden.

Eine Einweisung und ein unterfahrbarer Steuerstand machen es möglich. Gemächlich tuckern die Boote in Fließrichtung dahin. So bleibt genug Zeit für Naturbeobachtungen. Zwischendurch können die Freizeitkapitäne an barrierefreien Anlegestellen an Land gehen. Lohnende Ausflugsziele unterwegs sind der Ziegeleipark Mildenberg und das Schloss Rheinsberg, die beide rollstuhlgerecht ausgebaut sind.

Lausitzer Seenland: Wassersport auf neuen Seen

Sportlicher wird es im Lausitzer Seenland, einer jungen Reiseregion zwischen Berlin und Dresden mit 25 künstlichen Seen, die aus gefluteten und renaturierten Tagebaulöchern entsteht. Hier ist Selbstpaddeln bzw. -rudern angesagt. Ob Kajak, Canadier oder Ruderboot: Der Vermieter expeditours stellt verschiedene Gefährte zur Wahl. 

Am Hafencamp des Senftenberger Sees hilft ein Lift Rollstuhlfahrern beim Einsteigen in die Boote. Auch einem Segeltörn steht nichts im Wege. Mit Segelkutter und einem erfahrenen Skipper geht es gemeinsam auf das Wasser. Mitanpacken ist dabei ausdrücklich erwünscht.

Doch auch wer auf und am Wasser einfach nur entspannen möchte, findet im Lausitzer Seenland genügend Möglichkeiten. Fahrten mit dem Ausflugsschiff und Baden am Strand sind zum Beispiel am Senftenberger See möglich.

Rostock: Strandleben auf Rädern

Mit dem Rollstuhl über den Strand bis ins Meer: Dieser Traum wird 15 Kilometer von Rostock, im Seebad Warnemünde, wahr. Hier lädt ein besonders langer, weißer und feinkörniger Sandstrand zum Baden. Es ist einer der breitesten Strände an der gesamten Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern. Fünf Strandaufgänge sind barrierefrei ausgebaut.

Zu den bei Rollifahrern beliebtesten gehört Strandaufgang vier, wo rutschfeste Platten bis zum Wasser und zu den Strandkörben führen. Die Strandoase Treichel verleiht einen Baderollstuhl mit Ballonreifen, mit dem Gäste bis in die Ostsee fahren können. Auch am Strandaufgang zehn ermöglichen Holzplatten und Gummimatten den Zugang von der Promenade bis zum Wasser.



Neu ab Sommer 2019 ist ein Strandkorb für mobilitätseingeschränkte Menschen. Auch Strand- und Baderollstühle können hier erstmals ausgeliehen werden. Weitere barrierefreie Strandaufgänge gibt es im nur wenige Kilometer entfernten Seebad Markgrafenheide.

Fränkisches Seenland: Badespaß und heimatliche Küche

Das Fränkische Seenland, südwestlich von Nürnberg, bietet eine Seltenheit in Deutschland: Weil es keine Privatgrundstücke am Ufer gibt, sind alle sieben Seen frei zugänglich. An vier dieser Seen wurde auch an Rollstuhlfahrer gedacht: Am Altmühlsee und am Großen Brombachsee können Gäste Strandrollstühle ausleihen und damit direkt ins kühle Nass fahren.

Am Kleinen Brombachsee am Seezentrum Langlau und in der Freizeitanlage Birkach am Rothsee führt jeweils eine Baderampe ins Wasser. Für den großen Hunger nach dem Baden bieten barrierefreie Restaurants wie das Strandhotel Seehof am Kleinen Brombachsee und das Boothaus am Altmühlsee regionale Fisch- und Fleischgerichte. 

Zu einem entspannten Ausflug auf dem Wasser laden die barrierefrei zugänglichen Fahrgastschiffe auf dem Altmühlsee oder dem Großen Brombachsee ein.

Eifel: Nationalparktouren per Schiff

Entspannte Schiffsausflüge mitten im Nationalpark können Gäste mit Behinderungen in der Eifel erleben. Jeden ersten und dritten Montag eines Monats von April bis Oktober starten barrierefreie Schiffstouren auf dem Rursee, einem idyllischen Stausee umrahmt von echter Wildnis.

Ranger der Nationalparkverwaltung gehen mit an Bord und erklären unterwegs das einzigartige Schutzgebiet und seine Naturschätze. Für blinde Gäste haben sie Tastobjekte und duftende Exponate dabei. Rollstuhlfahrer können die Schiffsanleger in Schwammenauel, dem Startpunkt der Tour und Rurberg, dem Ziel problemlos befahren.

Vor oder nach dem Ausflug auf dem Wasser empfiehlt sich eine Wanderung im barrierefreien Naturerlebnisraum Wilder Kermeter. Gäste tauchen hier mitten in das ökologische Herz des 110 Quadratkilometer großen Nationalparks ein.

Mehr unter www.leichter-reisen.info
 

Mai 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/TVB Thomas Ulrich



Dienstag, 14. Mai 2019

Beratung Pflege, Beratungsangebote für Pflege im Alter: Datenbank von ZQP jetzt neu mit über 4500 nichtkommerziellen Kontakten

Für die Pflege gibt es eine Vielzahl an Hilfemöglichkeiten und Leistungen aus der Pflegeversicherung. Diese zu kennen und das richtige Angebot auszuwählen, ist nicht leicht. Dabei kann professionelle Beratung zur Pflege unterstützen. Doch viele Menschen wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen. Zudem gibt Beratungsstellen, die nur auf einzelne Themen spezialisiert sind.

Daher bietet das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) eine frei zugängliche und werbefreie Datenbank mit über 4.500 nicht kommerziellen Beratungsangeboten rund um die Pflege: 

Die Datenbank wird kontinuierlich aktualisiert. Mit dem kostenlosen Angebot können Ratsuchende deutschlandweit nun noch schneller und einfacher nach Beratungsmöglichkeiten in ihrer Nähe suchen – zum Beispiel von Pflegestützpunkten, Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, Verbraucherverbänden, kommunalen Einrichtungen oder compass private pflegeberatung. Die Datenbank richtet sich vor allem an pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen.
 
Selbsthilfegruppen, Demenz Hilfe
Mit der neuen ZQP-Datenbank kann man nicht nur gezielt nach einem Beratungsangebot in der Nähe suchen. Die Ergebnisse lassen sich zudem ganz einfach filtern – je nachdem, ob die Beratung speziell zur Pflege, zum Wohnen, zum Betreuungsrecht, zur Selbsthilfe oder zu Demenz erfolgen soll. Auch Beschwerdestellen sind aufgelistet. 
Über eine Karte können die Ratsuchenden auf einen Blick erkennen, wo sich die Beratungsstelle befindet. Neben den Kontaktdaten werden zusätzliche Informationen zur Verfügung gestellt, zum Beispiel, ob die Beratung in der Beratungsstelle telefonisch oder auch als Hausbesuch erfolgen kann. Außerdem ist jeweils kurz zusammengefasst, zu welchen Themen beraten wird. 

Ständige Aktualisierung der Pflege-Datenbank
Alle in der Datenbank enthaltenen Informationen wurden vom ZQP selbst recherchiert. Um die Qualität der Daten zu sichern, wurden vor deren Veröffentlichung alle Beratungseinrichtungen kontaktiert. Diese Abfrage wird jährlich wiederholt. Mit keinem von den in der Datenbank aufgeführten Beratungsangeboten ist das ZQP organisatorisch verbunden. Die Stiftung hat keinen Einfluss auf die Qualität der jeweiligen Beratungen noch Informationen darüber. 
Mai 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR

Montag, 29. April 2019

Hotels mit Barrierfreiheit: So gewinnen Hotels mehr Senioren als Kunden. Beispiel Scandic Hotels Deutschland

Das Reisen genießt unter Senioren einen hohen Stellenwert. So gaben im Rahmen einer 2017 durchgeführten Studie der Generali-Versicherungen 41 Prozent der 65- bis 69-Jährigen an, künftig viele Reisen unternehmen zu wollen. Bei den 70- bis 74-Jährigen verspüren 32 Prozent große Reiselust, bei den 75- bis 79-Jährigen sind es 26 Prozent und bei den 80- bis 85-Jährigen immer noch 13 Prozent.

Bei der Wahl einer Unterkunft legen Senioren großen Wert auf Barrierefreiheit. Folglich wird der Bedarf an entsprechenden Hotels zunehmen - vor allem in den Städten. Laut der Scandic-Bevölkerungsbefragung "Hoteltrends 2018" dürfte die Nachfrage nach Städtereisen bei den über 50-Jährigen künftig um mindestens 15 Prozent steigen. Generell liegen Städtereisen über alle Altersgruppen hinweg im Trend.

Großes Wachstumspotenzial für Hotelbranche

Darüber hinaus lohnt sich für zukünftige Hotelprojekte ein Blick auf die aktuelle Bevölkerungsentwicklung: Mehr als ein Viertel der deutschen Gesellschaft (27,9 Prozent) war laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2017 über 60 Jahre alt. Künftig wird der Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung zunehmen. So beträgt im Jahr 2030 der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung 28 Prozent. Im Jahr 2060 sollen Menschen im Alter von über 65 Jahren sogar schon ein Drittel der Bevölkerung ausmachen.

"Der zunehmende Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung und die steigende Reiselust der über 55-Jährigen birgt für die Hotelbranche großes Wachstumspotenzial", sagt Michel Schutzbach, Head of Europe Scandic Hotels. "Künftig wird der Erfolg eines Hotels zu einem gewissen Teil davon abhängen, wie gut sie sich auf die Bedürfnisse der Senioren einstellen. Die Erfahrung zeigt, dass diese Zielgruppe viel Wert auf Barrierefreiheit legt. Wer entsprechende Maßnahmen umsetzt, erreicht damit eine höhere Kundenzufriedenheit, die sich wiederum positiv auf den Umsatz auswirkt." 


Senioren-Service in der Hotel-Lobby

Für die Scandic-Hotelgruppe ist es selbstverständlich, auch die Bedürfnisse der älteren Generationen zu berücksichtigen. Jedes Haus ist verpflichtet, seine Rezeption und Lobby so zu gestalten, dass sich ältere Gäste dort willkommen fühlen. Für diejenigen, die einen Stock bei sich tragen, ist zum Beispiel am Empfangstresen ein Stockhalter angebracht. Darüber hinaus stehen dort auch Stühle und ein Tisch, damit Gäste sich hinsetzen können, und der Gästecomputer kann auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden. Wer ein Hörgerät braucht, findet an der Rezeption außerdem Induktionsschleifen vor.

Mehr Komfort für Senioren

Damit sich Senioren auch auf ihrem Zimmer wohlfühlen, hat Scandic spezielle Räume im Angebot. Zum einen sind diese mit breiteren Türen ausgestattet. Zum anderen verfügen sie über ein höheres Bett, neben dem mindestens 80 Zentimeter Platz sind. Darüber hinaus berücksichtigt Scandic die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern, indem Haken auf verschiedenen Höhen angebracht sind. Damit Senioren im Notfall schnell Hilfe rufen können, steht das Telefon in den entsprechenden Zimmern direkt auf dem Nachttisch. 


Menschen mit Hörbeeinträchtigung können zudem an der Rezeption für den Fall eines Feueralarms einen vibrierenden Wecker ausleihen. "Wir wollen den Komfort für ältere Gäste künftig weiter steigern", sagt Schutzbach. "Deshalb sollen nach und nach alle unsere Betten höhenverstellbar werden."
 

www.scandichotelsgroup.com
 

April 2019. Text: ots/Scandic Hotels
Copyright Foto: PR/Hotel

Mittwoch, 24. April 2019

Nachwuchswerbung für neue Altenpfleger: Expertin der Parkresidenz Helmine Held aus Grünwald berät Realschüler über die aktuellen Pflegeberufe

Katharina Wernicke, Pflegeexpertin der Parkresidenz Helmine Held, stellte im April 2019 gemeinsam mit anderen Eltern ihren Beruf bei der Zukunftsbörse der Städtischen Helen-Keller-Realschule vor. Die engagierte Altenpflegerin informierte Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe rund um die Ausbildung in einem Pflegeberuf.


Wie wird man mit dem Stress fertig? Welche Voraussetzungen brauche ich für eine Pflege-Ausbildung? Wie ist es, wenn jemand stirbt? Diese und noch viele andere Fragen prasselten auf Katharina Wernicke ein, als sie in ihrer Doppelfunktion als Mutter einer Realschülerin der 9. Klasse und als erfahrene Altenpflegerin über ihren Berufsalltag erzählte.


Bei der vom Förderverein der Realschule initiierten "Zukunftsbörse" sollten die Jugendlichen einen realistischen Einblick in die Aufgaben verschiedener Berufe erhalten. Wernicke hatte sich gemeinsam mit weiteren Eltern spontan dafür gemeldet, um die zukünftigen Schulabgänger in ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen und für einen Pflegeberuf zu begeistern.

"Ich liebe meinen Beruf, er bietet nicht nur tolle Zukunftsperspektiven, er macht auch Spaß und erfüllt mich jeden Tag aufs Neue", sagt die in der Grünwalder Parkresidenz als Pflegeexpertin tätige Altenpflegerin.

Katharina Wernicke wirbt für den Pflegeberuf
 

Die Ausbildung in einem pflegerischen Beruf bietet neben einer attraktiven Ausbildungsvergütung auch vielseitige Karrieremöglichkeiten, zum Beispiel Weiterbildungen im Operations-, Intensiv- und Anästhesiebereich. "Die Altenpflege-Ausbildung wäre auch in 'meiner' Parkresidenz Helmine Held möglich", wies Wernicke bei der Zukunftsbörse hin. 

Die Schwesternschaft München vom BRK e.V. ist nicht nur Träger der Grünwalder Seniorenresidenz, sie bildet in ihren Rotkreuzschulen auch aus. In Wertheim, Würzburg, Lindenberg, Erding und München befinden sich derzeit fast 500 junge Menschen in einer Pflegeausbildung. Besonders interessant fanden viele Realschüler, dass sie als Azubi der Schwesternschaft Teil der größten humanitären Organisation der Welt, dem Roten Kreuz, werden. "Da kann ich ja dann als Rotkreuzschwester bei einem Auslandseinsatz mitarbeiten", malt sich Lena, die Tochter von Katharina Wernicke schon heute ihre berufliche Zukunft aus.

Traditionsadresse Parkresidenz Helmine Held 

Die Parkresidenz, vormals Schwesternheim Grünwald, ist die Senioreneinrichtung der Schwesternschaft München vom BRK e.V. Einst als Heimat für pensionierte Rotkreuzschwestern konzipiert, bietet das Alten- und Pflegeheim inzwischen allen interessierten Senioren ein Zuhause. Ein moderner Erweiterungsbau ergänzt das einstmalige "Baumeisterhaus" aus dem 17. Jahrhundert, das 2012 aufwendig renoviert und seniorengerecht umgestaltet wurde.

Mit der Sanierung des Mittelbaus leben rund 140 Bewohner im Rüstigen-, Pflege- oder beschützenden Bereich und nutzen das umfassende Pflege- und Betreuungsangebot der Einrichtung.

April 2019. Text: ots/SWMBRK

Copyright Foto: PR/obs

Montag, 18. März 2019

Wohnquartier CityGarden in Reutlingen auch für Senioren geeignet. BPD realisiert 124 Wohneinheiten auf früherem Bihler-Areal

Der Projekt- und Gebietsentwickler BPD Immobilienentwicklung GmbH, Niederlassung Stuttgart, startet mit dem Bau des Wohnquartiers namens CityGarden in Reutlingen. Auf dem ehemaligen Bihler-Areal an der Peter-Rosegger-Straße entstehen insgesamt 125 Eigentums- und Mietwohnungen sowie Reihen- und Atriumhäuser in drei Bauabschnitten. Aufgrund der Ausstattung der Wohnungen und er citynahen Lage ist das Objekt auch für Senioren eine gute Wahl.

CityGarden Bauprojekt in Reutlingen
Der Spatenstich ist erfolgt: CityGarden Reutlingen
 

Vertriebsstart des ersten Bauabschnitts war Mitte Oktober 2018, nach gut drei Monaten Vertriebsdauer liegt der Verkaufsstand bei über 60 Prozent. Gemeinsam mit der Stadt Reutlingen, dem Architektur- und Stadtplanungsbüro Baldauf und unter Mitwirkung der Bürger und Nachbarn wurde das Wohnensemble mit Blick auf den Georgenberg entwickelt. 

Kleine Wohneinheiten sind dabei
Dabei investiert die Bouwfonds Property Development (kurz BPD) mehr als 46 Millionen Euro in das Projekt. "In der Entwicklung haben wir unter anderem Wert auf einen guten Wohnungsmix aus 2- bis 4-Zimmerwohnungen gelegt. In den oberen Geschossen genießen die künftigen Bewohner eine schöne Aussicht auf den Georgenberg. Auch Elektroladestationen für PKWs haben wir vorgesehen", erläutert Thomas Zeitzschel, der verantwortliche Projektentwickler der BPD Niederlassung Stuttgart. Die Gesamtfertigstellung des Areals ist Mitte 2021 geplant.

EG-Wohnungen mit Gartenanteil
Die Interessenten haben dabei die Wahl zwischen einer Erdgeschosswohnung (teilweise mit Gartenanteil), einer Etagenwohnung, einer Maisonettewohnung oder einer Penthouse-Wohnung mit Dachterrassen. Auch Reihenhäuser und Atriumhäuser stehen im zweiten und dritten Bauabschnitt zum Verkauf. Die Autos finden in der Tiefgarage Platz.


Lebendige Nachbarschaft erwünscht
"Reutlingen ist ein attraktiver Standort, seit vielen Jahren entwickeln wir immer wieder neue Wohnprojekte zwischen Achalm und Georgenberg", so Antonius Kirsch, Leiter der BPD Niederlassung Stuttgart. Was ihm am meisten am "CityGarden" gefalle? "Die Nähe zur Stadt und die schönen, gartenähnlichen Innenhöfe zum Verweilen, Spielen und zum Austausch unter den Nachbarn. Ganz nach unserer Firmenphilosophie: Gestaltung lebendiger Räume." 

CityGarden-Einheiten sind provisionsfrei
Die Lage des Projektes sowie die gute Infrastrukturanbindung mit einem breiten Angebot von Dienstleistungen und Einkaufsmöglichkeiten macht das Projekt für Senioren attraktiv. Ulrich Ibach vom Verkaufsbüro CU Real Estate GmbH aus Tübingen betreut die Interessenten und Kunden für dieses Wohnareal vor Ort. Der Erwerb ist für den Käufer provisionsfrei. www.bpd-de.de


März 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/BPD



 

KKH-Analyse: Generation 75plus hockt fast immer im Wartezimmer. Bis zu 14 Arztkontakte pro Jahr

Mit zunehmendem Alter steigt auch die Zahl der Arztbesuche deutlich an. Das zeigt eine bundesweite Analyse der ambulant-ärztlichen Versorgung von Versicherten der KKH Kaufmännische Krankenkasse für das Jahr 2017. Demnach kontaktierten die 75- bis 84-jährigen am häufigsten einen Arzt - egal ob Allgemeinmediziner oder Facharzt: Sowohl die Frauen als auch die Männer dieser Altersgruppe nahmen rund 14-mal ambulante medizinische Hilfe in Anspruch. Ähnlich sah es bereits fünf Jahre zuvor aus.

"Die Anzahl der Arztbesuche hängt stark mit dem Gesundheitszustand zusammen. Mit zunehmendem Lebensalter steigt etwa die Häufigkeit chronischer Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Osteoporose. Das ist ein Grund, warum ältere Menschen deutlich häufiger zum Arzt gehen als jüngere", erläutert Daniela Preußner vom KKH-Serviceteam. "Außerdem liegt die Vermutung nahe, dass Senioren, die sich dauerhaft einsam fühlen, häufiger im Wartezimmer sitzen."

Betrachtet man dagegen die jüngeren Versicherten, gehen diese deutlich seltener zum Arzt. Außerdem gibt es - anders als bei den Senioren - große Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Am seltensten kontaktierten laut KKH-Analyse Männer zwischen 20 und 29 Jahre einen Mediziner: im Jahr 2017 rund dreimal - ihre Altersgenossinnen dagegen achtmal. Altersübergreifend gesehen nahmen KKH-versicherte Männer im Durchschnitt rund sechsmal im Jahr ambulante medizinische Versorgung in Anspruch, Frauen dagegen zehnmal.

Die Top fünf der am häufigsten kontaktierten Ärzte (prozentualer Anteil je 100 Versicherte 2017):

1. Allgemeinmediziner (92 %)

2. Laborärzte (44 %)

3. Chirurgen/Orthopäden (28 %)

4. Gynäkologen (26 %)

5. Augenärzte (23 %)

März 2019. Redaktion pflegeinfos.net