Mittwoch, 30. Januar 2019

BKK Mobil Oil startet Pflegekurse für Angehörige. Breites Themenspektrum und Erfahrungsaustausch rund um häusliche Pflege von Familienmitgliedern

Mit zwei kostenlosen Kursen bereitet die BKK Mobil Oil Versicherte auf eine mögliche Pflegesituation vor und gibt Hilfestellungen für den Alltag sowie Tipps zum Stressabbau.
 

Wie kann man sich auf diese Situation vorbereiten? Welche Unterstützung bietet die Pflegekasse? Und was können Pflegende tun, um ihren Akku wieder aufzuladen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Interessierte und Betroffene in den Pflegekursen "Wenn Eltern alt werden" und "Selbstbestimmtes Leben trotz Herausforderung Pflege", die die BKK Mobil Oil ihren Versicherten gemeinsam mit der Team Gesundheit GmbH anbietet. Premiere war vor Kurzem in Hamburg, weitere Städte sollen folgen.
 


Kurs 1: "Wenn Eltern alt werden
Die meisten der Teilnehmer des Kurses "Wenn Eltern alt werden" in Hamburg wissen wenig über das Thema Pflege und wünschen sich mehr Sicherheit beim Gedanken an die Zukunft. Ihre Fragen zu Beginn der Veranstaltung lauten zum Beispiel: "Mein Vater wird immer gebrechlicher - steht meiner Mutter Unterstützung bei der Pflege zu?" oder "Ich möchte auf eine mögliche Pflegesituation meiner Eltern vorbereitet sein, doch sie blocken jedes Gespräch darüber ab - was kann ich tun?"

Zentraler Bestandteil des Kurses sind rechtliche Grundlagen und Handlungsmöglichkeiten zur Pflege in der häuslichen Umgebung. Fragen zur finanziellen Unterstützung stehen ganz oben auf der Agenda: Welche Pflegegrade gibt es, mit welchen Leistungen sind sie verbunden und wie erfolgt die Einordnung? 


Kursleiterin Christina Maiwald geht mit den Teilnehmern den üblichen Ablauf eines Besuchs des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) durch und nimmt ihnen so die Sorge vor dem Unbekannten. "Viele Senioren reißen sich beim Besuch des MDK besonders zusammen", weiß die Expertin. "Scham spielt dabei eine große Rolle, denn niemand spricht gern über seine Unzulänglichkeiten. Um den passenden Pflegegrad und damit auch die einem zustehende Unterstützung zu erhalten, ist es jedoch wichtig, die eigenen Fähigkeiten realistisch darzustellen." 

Ebenfalls besprochen werden mögliche Vorsorgemaßnahmen für den Fall, dass ein Elternteil keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann - gibt es bereits eine Patientenverfügung, eine Betreuungsverfügung oder eine Vorsorgevollmacht?

Kurs 2: "Selbstbestimmtes Leben trotz Herausforderung Pflege"

Mitten im Alltag eines pflegenden Angehörigen angekommen sind die Teilnehmer des Kurses "Selbstbestimmtes Leben trotz Herausforderung Pflege". Sie wissen, wie schwer die Aufgabe der häuslichen Pflege bei bestem Willen und aller Liebe sein kann. Geleitet wird der Kurs von Diplompsychologin Silke Kleinschmidt. Auch hier geht es zunächst um gesetzliche und betriebliche Unterstützungsmöglichkeiten

Thematischer Schwerpunkt ist jedoch der Erfahrungsaustausch: Welche Situationen empfinden die Teilnehmer als besonders fordernd, wie gehen sie mit ihnen um - und was könnten sie vielleicht anders machen? "Zahlreiche pflegende Angehörige haben damit zu kämpfen, hohe Erwartungen erfüllen zu müssen, dafür aber kaum Wertschätzung zu erhalten", weiß Silke Kleinschmidt. "Aber auch das Wissen, dass eine geliebte Person leidet und man ihr nicht aus dieser Situation heraushelfen kann, macht vielen sehr zu schaffen."

Damit die Teilnehmer zukünftig fordernde Situationen besser meistern können, geht die Psychologin mit ihnen durch, wie Stress überhaupt entsteht. "Es ist enorm wichtig, den Stressprozess zu verstehen, um die eigene Gesundheit zu schützen. Dazu gehört unter anderem zu erkennen, was im individuellen Fall der Auslöser für Stress ist und wie man direkt auf diesen Auslöser Einfluss nehmen kann.


Termine 2019 der Pflegekurse

Die nächsten Termine für die Kurse "Wenn Eltern alt werden" und "Selbstbestimmtes Leben trotz Herausforderung Pflege" finden am 08. und 11.03.2019 in den Räumlichkeiten der BKK Mobil Oil in München (Friedenheimer Brücke 29, 80639 München) statt. Die Kosten für Versicherte werden als Pflegekurs nach § 45 SGB XI von der BKK Pflegekasse getragen.

Online von Zuhause aus lernen

Darüber hinaus bietet die BKK Mobil Oil ihren Versicherten die Teilnahme an Online-Pflegekursen an, an denen pflegende Angehörige und Interessierte bei freier Zeiteinteilung bequem von zu Hause aus teilnehmen können. Neben den bestehenden Kursen "Grundlagen der häuslichen Pflege" und "Alzheimer & Demenz" ist ab Anfang 2019 der Kurs "Wohnen und Pflege im Alter" neu im Programm. Dieser Spezialkurs berücksichtigt den Wunsch vieler Pflegebedürftiger nach häuslicher Pflege, zeigt aber auch alternative Wohnformen auf.

Weitere Informationen zu allen Kursangeboten unter www.bkk-mobil-oil.de/pflegekurs

Februar 2019. Text: ots/ BKK Mobil Oil

Copyright Foto: PR/Getty Images 2019

Freitag, 25. Januar 2019

Fastentipps: Jetzt schon an die Tage nach Fasching 2019 denken. Neuer Trend Gerstenwasser, Gerstenbrei und Gemüse wie in Tibet

Frühjahrs-Trend 2019: Fasten mit Gerstenwasser & tibetischen Kräutern. Jedes Jahr im Frühling ist bei vielen Deutschen die obligatorische Fastenkur angesagt. Die Erwartungen sind immer gleich: schöner, schlanker und entspannter wollen wir werden. Warum sich also dieses Jahr nicht das uralte Wissen der Tibeter zunutze machen?

Basis der tibetischen Kur bildet die Gerste. Das goldige Korn steckt voller wichtiger Nährstoffe und soll laut einer aktuellen Studie sogar beim Abnehmen helfen. Nicht ohne Grund gilt Gerstenwasser auch als der Jungbrunnen der Queen. Unterstützt wird die Fastenkur traditionell mit speziellen tibetischen Kräutermischungen, die dem Organismus zusätzlich Impulse geben und die Leber- und Gallenenergie unterstützen.

Besser den Apfel wählen! Fastenkur 2019
Die Idee, den Körper nach dem Winter und dem ausgiebigen Feiern zu entlasten und auf den Frühling vorzubereiten, ist keineswegs neu, sondern hat auch in der uralten tibetischen Gesundheitslehre Tradition. „Die tibetische Kur mit Gerstenwasser, Gerstenbrei (Tsampa) und Gemüse lässt sich auch hierzulande sehr leicht durchführen. Es werden keine exotischen und teuren Zutaten benötigt – ganz im Gegenteil – es geht um Einfachheit und darum den Körper und Geist zu entlasten“, erklärt Dr. Herbert Schwabl, Biophysiker und Geschäftsführer von Padma. „So braucht man sich auch keine Gedanken über lange Einkaufslisten oder schwer zu bekommende Utensilien zu machen.“


Zudem können traditionelle Pflanzen und Kräuter die Kur intensivieren. Die Mischungen aus verschiedenen Früchten, Samen und Nährstoffen geben dem Körper die richtigen Impulse. Bei der Kur sollten diese idealerweise die Leber- und Gallenfunktion positiv beeinflussen und helfen, heiße Energien, die sich laut der tibetischen Lehre aus den Giftstoffen bilden, schneller aus dem Körper auszuscheiden.

Gerstenwasser senkt Blutzuckerspiegel

Das Gerstenwasser ist der Kur-Trend 2019. Wissenschaftler der schwedischen Universität Lund stellten bereits 2016 fest, dass Gerste beim Abnehmen hilft, den Blutzuckerspiegel senkt und die gesunde Darmflora fördert. Diese Erkenntnis ist für die tibetische Konstitutionslehre nichts Neues. Hier gibt es Rezepte für Gerstenwasser sowie verschiedenste Gerichte mit dem goldenen Korn bereits seit Jahrhunderten. Und wen wundert es, denn das alte Getreide steckt voller Eisen, Zink, Kalium, Kalzium, Vitamin-B-Komplexen und Vitamin E. Es ist zudem reich an Ballaststoffen und besteht zu zehn Prozent aus Eiweiß – so hält es lange satt und kann beim Fasten eine ganze Mahlzeit ersetzen.

Die Putzkolonne des Körpers

Ungesunde Ernährung und vor allem übermässiger Konsum von Alkohol, Koffein oder Fertiggerichten, aber auch Medikamente oder starke geistige und körperliche Belastung können die Leberhitze (tib. Chintri) steigern. Da insbesondere Fette für den Körper eher schwer verdaulich sind, wird aus tibetischer Sicht die «Gallenenergie» (tib. nutri cheyley) benötigt, um diese gut weiterverarbeiten zu können. Fettiges und süßes Essen, insbesondere Zucker wie auch Fruchtzucker, schwächt jedoch die Gallenenergie. Für eine effektive Kur ist es also besonders wichtig, die Leberhitze zu harmonisieren und die Gallenenergie zu aktivieren.

Leberhitze harmonisieren und Gallen-Energie aktivieren

Die Leber- und Gallenenergie haben zwei unterschiedliche Aktiv-Phasen. Die Gallen-Energie ist vor allem tagsüber aktiv. Die Leberhitze steigt eher abends und nachts stark an. Möchte man die Gallen-Energie tagsüber aktivieren und die Leberhitze am Abend harmonisieren, können zwei verschiedene Kräutermischungen kombiniert werden. Die Rezeptur «Garnag» unterstützt, am Morgen eingenommen, die Gallen-Energie, während für die optimale Harmonisierung der Leberhitze die Kräutermischung «Bras bu 3» angewendet wird. 

Leberenergie ausbalancieren
Das Nahrungsergänzungsmittel GaLeTib enthält die traditionelle Rezeptur „Garnag“ die unter anderem die Zutaten Artischockenblätter, Aktivkohle und Granatapfel enthält und somit wärmende als auch kühlende Eigenschaften besitzt. So wird eine Aktivierung der Gallenenergie (nutri cheyley) bewirkt, die zu einer ausbalancierten und funktionierenden Verdauungs- und Leberenergie beiträgt.

Die Rezepturen von PADMA sind als Nahrungsergänzungsmittel in Apotheken sowie unter www.padma.de erhältlich.


Januar 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR

Mittwoch, 23. Januar 2019

Fachtag "Einsamkeit" in Stuttgart: Am Freitag 5. April 2019 kommen Top-Referenten in den Hospitalhof - mit Prof. Manfred Spitzer

Der Evang. Blinden- und Sehbehindertendienst Württemberg e.V. veranstaltet am 05.04.2019 in Stuttgart einen Fachtag zum Thema „Einsamkeit“. Tagungsort ist der Hospitalhof (Büchsenstr. 33) im Zentrum von Stuttgart - Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Hauptbahnhof aus mit allen S-Bahn-Linien, Gleis 101, bis Haltestelle „Stadtmitte“, Lotsendienst ab S-Bahn-Station Stadtmitte, Ausgang Büchsenstraße/Liederhalle. PKW-Parkmöglichkeiten: Parkhaus Liederhalle, Parkhaus Kronprinzenstraße, Parkhaus Hofdienergarage.  
Wichtig: Die Teilnahme ist kostenfrei!

Um was geht es? Rund 80 % unserer Wahrnehmungen geschehen über unser Sehvermögen. Wenn das Sehen schlechter wird oder ganz wegfällt, verliert man nicht nur die physische Möglichkeit, seine Umgebung optisch wahrzunehmen. Begegnungen mit der Umwelt und der Gesellschaft brauchen nun viel mehr psychische Kraft, Mut und Vertrauen. Den betroffenen Menschen fällt es zunehmend schwer, die Vertrautheit der eigenen Wohnung zu verlassen. 

Ihre Mobilität ist stark eingeschränkt. Ihre Kommunikation und ihre Begegnungen mit anderen Menschen reduzieren sich auf das rein Akustische, weil sie nicht mehr auf Gestik und Mimik reagieren können. Sie können sich an vielen Aktivitäten nicht mehr in der gewohnten Weise beteiligen. Es besteht die Gefahr, dass sie den Kontakt zu Freunden und Bekannten abbrechen, aber auch, dass die Mitmenschen sich von ihnen zurückziehen. Für blinde und sehbehinderte Menschen besteht ein großes Risiko zu vereinsamen.

Was wird bei der Tagung im Hospitalhof geboten?

Ab 8.45 Uhr Eintreffen und Brezelfrühstück
9.30 Uhr Begrüßung
9.40 Uhr Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July: „Siehst du mich, Gott?“ 
10.45 Uhr Pause

11.00 Uhr Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Universität Ulm: „Einsamkeit – Gefahren erkennen und richtig handeln“

12.00 Uhr Podiumsdiskussion

12.45 Uhr Mittagspause

14.00 Uhr Dr. Eberhard Hahn: „Allein – einsam – isoliert?“

Erfahrungen aus der Sicht von Betroffenen

15.30 Uhr Tagesauswertung, Informationen vom EBSW
15.45 Uhr Schlusswort

Spitzenreferenten am Start: 

Dr. h. c. Frank Otfried July ist seit 2005 Landesbischof der Evangelischen Kirche in Württemberg. 2016 übernahm er die Leitung des „Netzwerk Inklusion in der Landes-kirche“ (NIL), das die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention fördert.

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer
leitet die Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm. Er ist einer der bedeutendsten deutschen Gehirnforscher. In seinem Buch „Einsamkeit“ wertet er neueste Forschungsergebnisse aus. Seine These: Einsamkeit ist eine unerkannte, gefährliche Krankheit, die schmerzhaft ist, ansteckend wirkt und tödlich verlaufen kann.

Dr. Eberhard Hahn ist Mathematiker. Er ist geburtsblind und schon lange in der Blindenselbsthilfe tätig. Durch lebenslange Kontakte erhielt er Einblicke in die Schicksale vieler sehbehinderter und blinder Menschen.


Anmeldung: verbindliche Anmeldung bis spätestens 20. März 2019 beim EBSW, Tel. 07191 – 6 00 00, Mail: info@ebsw-online.de


Januar 2019. Redaktion pflegeinfos.net






Martin Strobel, Top-Handballspieler, war in der RKH Klinik Markgröningen. Knieverletzung wurde sofort von Dr. Jörg Richter operiert

Die Handball-WM läuft noch, aber nicht für Martin Strobel. Der Spielmacher der Deutschen Handball-Nationalmannschaft, hat sich nach seiner schweren Knieverletzung sofort in der RKH Orthopädischen Klinik Markgröningen operieren lassen.

Mit einem enormen Kampfgeist, Köpfchen und unermüdlichem körperlichen Einsatz hat er mit seiner Mannschaft das selbst gesetzte Ziel, den Einzug ins Halbfinale, erreicht. Im Spiel gegen Kroatien zog sich Strobel im Zweikampf eine schwere Knieverletzung zu. 
 

Handballspieler Martin Strobel nach der OP
 
Bereits am nächsten Morgen machte sich der Spieler des Zweitligisten HBW Balingen- Weilstetten auf den Weg, um sich von dem renommierten Kniespezialisten Dr. Jörg Richter, Ärztlicher Direktor der Klinik für Sportorthopädie in Markgröningen, untersuchen und operieren zu lassen.
 
Dieser ist trotz der Schwere der Verletzung optimistisch, dass Strobel in der nächsten Saison wieder das Handballparkett betreten kann. „Da neben dem Kreuzband weitere Strukturen im Kniegelenk betroffen sind wird die Rehabilitation etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Die Operation verlief gut. Martin Strobel wird nach einer ersten Ruhephase daran arbeiten, möglichst schnell den vollen Bewegungsumfang des Kniegelenkes zu erreichen und seine Muskulatur wieder aufzutrainieren", erklärt Dr. Richter.
 
Die Fachklinik in Markgröningen bei Stuttgart hat einen guten Ruf in Sachen #Orthopädie. Auch viele ältere Menschen kommen gerne in diese Klinik, wenn es um Hüfte, Knie und Fußgelenk geht. www.rkh-kliniken.de
 
Januar 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: Regionale Kliniken Holding RKH GmbH

Freitag, 21. Dezember 2018

Gesunder Rücken im Winter: Tipps eines Neurochirurgen gegen Rückenschmerzen in der kalten Jahreszeit

Muskuläre Verspannungen und anhaltende Rückenbeschwerden haben im Winter Hochkonjunktur – gerade bei älteren Menschen. Anders als viele vermuten, hängt dies jedoch nicht unmittelbar mit den kühleren Temperaturen zusammen. Vielmehr neigen viele dazu, sich im Winter weniger zu bewegen.

„Bei Schnee und Kälte reduzieren die meisten ihre körperliche Aktivität. Der Mangel an Bewegung schwächt die Muskulatur des gesamten Bewegungsapparats, folglich auch des Rückens“, erklärt Dr. Sabarini, Neurochirurg und Gründer der Avicenna Klinik in Berlin. Er gibt vier Tipps, die dabei helfen, die Wintersaison ohne Rückenbeschwerden zu überstehen:

Bewegung auch bei kalten Temperaturen 

Fast nichts wirkt sich positiver auf das körperliche Wohlbefinden und die Stimmung aus als ein ausgedehnter Spaziergang in der Wintersonne. Auch andere gelenkschonende Sportarten wie Walken oder Skilanglauf bringen die Muskulatur in Bewegung. Durch den Einsatz der Arme sowohl beim Walking als auch beim Skilanglaufen rotieren Schultergürtel und Becken diagonal gegeneinander. Dies hat eine Stärkung der Rumpfmuskulatur zur Folge und hilft so, die Lendenwirbelsäule zu stabilisieren.

Zudem regt die gleichmäßige, sanfte Bewegung im Becken- beziehungsweise Lendenbereich den Flüssigkeitsaustausch der Bandscheiben an. So bleiben sie fest und elastisch. Wer Angst davor hat, im Winter auszurutschen und sich deswegen unsicher fühlt, kann aufs Schwimmen oder Aerobic ausweichen.

Erwärmung ist das A und O
Die Regel, sich vor dem Sport immer aufzuwärmen, um den Kreislauf anzuregen und die Muskulatur auf die nachfolgenden Aktivitäten vorzubereiten, gilt im Winter noch viel mehr. Bereits zehn Minuten Erwärmung vor der körperlichen Betätigung helfen dabei, das Verletzungsrisiko zu minimieren. Der Grund: Die Erwärmung regt die Durchblutung an. Dadurch gelangen mehr Sauerstoff und Nährstoffe in die Muskulatur. So lässt sich einer Übersäuerung vorbeugen. Gleichzeitig dehnen sich Sehnen und Bänder bei aufkommender Wärme aus und werden somit elastischer.

Passende Bekleidung hilft
Um Muskelverhärtungen vorzubeugen und den anfälligen Hals- und Lendenwirbelbereich zu schützen, gilt es den Körper mithilfe entsprechender Kleidung warm zu halten. Atmungsaktive Funktionswäsche schützt den Körper zusätzlich vor Kälte. Insbesondere wenn es glatt ist, empfiehlt es sich, passendes Schuhwerk zu tragen. Es schont Gelenke und sorgt für einen sicheren Halt der Fußgelenke.

Viel trinken
Bei Kälte neigen Menschen dazu, weniger zu trinken. Doch die Auffassung, dass der Körper im Winter weniger Flüssigkeit benötigt, weil man weniger schwitzt als im Sommer, entspricht nicht der Realität. Die trockene Heizungsluft fördert die Verdunstung und entzieht dem Körper somit Wasser. Eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit ist jedoch auch für die Bandscheiben wichtig, denn bei Flüssigkeitsmangel nimmt ihre Elastizität und somit ihre Pufferwirkung ab. Zuckerfreie warme Tees stellen eine geeignete Getränke-Alternative für den Winter dar.

Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de


Dezember 2018. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: Archiv

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Deutsche wollen im Winter gerne in die Wärme. Kanarische Inseln laut TUI Holiday Atlas am beliebtesten - auch bei Senioren

Viele Europäer fliegen über Weihnachten und Sylvester in die Sonne. Besonders beliebt für den Winterurlaub sind die Kanaren, die milde bis warme Temperaturen nahezu garantieren. Das zeigt der TUI Holiday Atlas für die Wintersaison 2018, in dem die beliebtesten Urlaubsziele der Europäer ausgewertet werden. Gran Canaria belegt dabei den ersten Platz. Auch Teneriffa und Lanzarote rangieren in den Top-Fünf, ebenso wie Phuket in Thailand und Hurghada in Ägypten.

Für viele Senioren gilt schon seit Jahren: Wenn es in Deutschland kalt wird, geht es ab auf die Kanaren. Manche bleiben nur im Januar dort, andere sogar bis zum März. Das Interesse an Ferienwohnungen, aber auch Hotels mit Betreuungsservice und barrierefreien Angeboten steigt.

Bei TUI machen jährlich europaweit 20 Millionen Gäste in mehr als 100 Reisezielen Urlaub. Der TUI Holiday Atlas gibt einen Überblick über länderspezifische Vorlieben. So haben Finnen, Dänen, Norweger und Schweden wie im Vorjahr wieder Gran Canaria als Reiseziel Nummer eins auserkoren. Briten, Iren und Belgier reisen vor allem nach Teneriffa.


Und die Deutschen genießen die kanarische Sonne weiterhin vorzugsweise auf Fuerteventura, während Franzosen am liebsten Lanzarote ansteuern. Weiter in die Ferne verreisen Österreicher und Schweizer. Für Urlauber aus den beiden Alpenländern ist Malé auf den Malediven die Top-Destination zum Sonne tanken. Ebenso sehr begeistern sich die Niederländer für Fernreisen – ihr absolutes Traumziel während der hiesigen kalten Jahreszeit ist die Antilleninsel Curaçao. Dagegen bevorzugen Urlauber aus Polen vor allem das türkische Antalya.

Der TUI Holiday Atlas zeigt eindeutige Trends in dieser Wintersaison: Spanien bleibt demnach unangefochten Reiseziel Nummer eins und Ägypten feiert in der Wintersaison 2018/19 ein deutliches Comeback. Das Land am Nil landet in der Gesamtbetrachtung auf Platz zwei vor Thailand. Nahezu überall liegt der Urlaub in der Wärme klar vorne. Lediglich Niederländer und Deutsche verreisen auch gerne ins winterliche Österreich. Bei den deutschen Urlaubern gibt es zudem erneut die Besonderheit, dass sie als einzige Urlaubergruppe ihre Ferien gerne auch im eigenen Land verbringen. Diesmal an dritter Stelle nach Spanien und Ägypten verreisen die Deutschen am liebsten innerhalb der eigenen Landesgrenzen.


Bei den Trend-Destinationen sind weiterhin die Kapverden auf dem Vormarsch. Die Inselgruppe im Atlantik schafft es auf Rang vier der beliebtesten Urlaubsziele. Immer mehr Reisende besonders aus Großbritannien, Irland, Schweden, Finnland, Dänemark, Frankreich, Belgien und den Niederlanden schätzen das milde Klima und die Sonne des afrikanischen Inselstaats. Mexiko ist das fünfbeliebteste Urlaubsland in diesem Winter, vor allem aufgrund der sehr hohen Nachfrage aus Großbritannien und den nordischen Ländern.

Weitere Informationen sowie Fotos finden Sie unter www.tuigroup.com




Montag, 10. Dezember 2018

Trockene Lippen bei Senioren: Pflegestift mit pflanzlichen Ölen und natürlichem Fett hilft in der kalten Jahreszeit



 
Bei kalter Witterung trockenen die Lippen leicht aus, spannen und werden rissig. "Instinktiv feuchten viele ihre Lippen dann mit der Zunge an. Das verstärkt aber das Problem nur", warnt Apothekerin Claudia Cramer aus Herscheid im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber", Ausgabe Dezemberr 2018.
 
Denn dadurch quelle die Haut auf, und es gehe noch mehr Feuchtigkeit verloren. "Besser ist es, die Lippen morgens und vor dem Schlafengehen mit einem Pflegstift einzucremen", so die Apothekerin. Dieser brauche nur wenige Inhaltstoffe: ein hochwertiges pflanzliches Öl wie Mandel- oder Jojobaöl sowie ein natürliches Fett, das für die Konsistenz sorge, zum Beispiel Bienenwachs.
 
Für Aktivitäten im Freien wie Skifahren sei bei Sonne zusätzlich ein UV-Schutz wichtig. "Leider stecken in vielen Pflegestiften auch billige Mineralöle", sagt Cramer. "Sie sind weniger hautverträglich als pflanzliche Öle und können gesundheitlich bedenkliche Substanzen enthalten - die man durch Ablecken der Lippen aufnimmt." Wer sichergehen will, fragt beim Kauf nach Produkten auf rein pflanzlicher Basis.
 
Dezember 2018. Text: ots
Copyright Foto: PR/ots, Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber"