Dienstag, 30. August 2011

Wohnberatung für ältere Menschen im Landkreis Esslingen

Ältere Mitbürger im Landkreis Esslingen können eine Wohnberatung für Ältere in Anspruch nehmen. In sechs Gemeinden stehen unabhängige Wohnberaterinnen und Wohnberater zur Verfügung, die dabei helfen, dass Senioren bzw. Pflegebedürftige ihre Selbstständigkeit und Mobilität in den eigenen vier Wänden bewahren.

Im Mittelpunkt der neutralen und unabhängigen Beratungen stehen die Themen barrierefreies Wohnen, altersgerechte Umbaumaßnahmen und Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Gesucht werden jeweils praktische und zweckmäßige Lösungen wie z.B. rutschfeste Bodenbeläge, Haltegriffe in Bad und Toilette, Einbau von Rampen, Treppenliften oder bodengleichen Duschen. Die Berater bilden sich regelmäßig fort und geben älteren Menschen und ihren Angehörigen wertvolle Ratschläge.

Wichtig: Die Umsetzung von Umbaumaßnahmen müssen die Kunden selbst veranlassen. Die Wohnberatung im Landkreis Esslingen will die Betroffenen vor allem auf die Themen und mögliche Gespräche mit Fachhandwerkern und Architekten fit machen. Für die neutrale Beratung bezahlen Kunden lediglich einen Auslagenersatz in Höhe von 15 Euro (Stand: August 2011).

Wohin können sich ältere Mitbürger im Landkreis Esslingen wenden? Wer bietet die unabhängige Wohnberatung für Senioren an?

• Esslingen: Forum Esslingen, Telefon (0711) 35 12 31 08

• Filderstadt: IAV-Stelle, Telefon (0711) 70 03 303

• Kirchheim/Teck: Buefet e.V., Telefon (07021) 50 23 34

• Leinfelden-Echterdingen: Seniorenfachberatung, Tel. (0711) 16 00 299

• Nürtingen: Bürgertreff Nürtingen, Tel. (07022) 75 367

• Ostfildern: Leitstelle für ältere Menschen, Tel. (0711) 44 20 71

Generelle Tipps zum Wohnen im Alter und zur häuslichen Pflege bietet im Landkreis Esslingen auch der Pflegestützpunkt Esslingen an. Er hat seinen Sitz im Landratsamt Esslingen , Pulverwiesen 11, 73726 Esslingen, Telefon (0711) 3902-0, E-mail: Pflegestuetzpunkte@lra-es.de

August 2011. Redaktion pflegeinfos.net

Montag, 29. August 2011

Barrierefrei wohnen mit komfortablen Elektroinstallationen

Gute Elektroinstallationen schaffen Komfort im Alter
Barrierefreies Wohnen und Bauen ist längst kein Nischenthema mehr. Denn das Durchschnittsalter der Deutschen nimmt immer mehr zu und die meisten Menschen möchten bis ins hohe Alter selbstbestimmt in vertrauter Umgebung leben.

Vor allem Eigenheimbesitzer, aber auch junge Bauherren sollten sich deshalb mit dem Thema barrierearmes bzw. barrierefreies Wohnen beschäftigen und dieses Thema bei ihren Planungen berücksichtigen. Ein Grund: Im Schnitt kaufen oder modernisieren die Deutschen ein Haus im Alter von 40 Jahren. Da lohnt es sich, schon an später zu denken.

Voraussetzung für ein sorgloses Wohnen im Alter in den eigenen vier Wänden ist unter anderem eine altersgerechte Elektroinstallation – ein Aspekt, der häufig vergessen wird. Tipp: Denken Sie schon bei der Planung eines Neubaus oder einer Modernisierung daran und sparen Sie so Kosten. Was heißt altersgerecht in diesem Zusammenhang? Zentrales Element einer zukunftsorientierten Installation, so die Fachleute, sind sogenannte "Elektro-Leerrohre". Selbst wer aus Kostengründen zunächst eine einfachere Ausstattung wählt, kann später Leitungen ohne aufwändige und schmutzige Stemm- und Putzarbeiten nachverlegen.

Der große Vorteil von solchen Leerrohren in Seniorenhaushalten: Über sie lassen sich Jalousien-, Markisen- oder Rollladenantriebe nachrüsten, Alarm- und Störmeldesysteme mit Notruf einbauen oder Treppenlifte, Gegensprechanlagen, Kommunikationsanlagen oder zusätzliche, leicht erreichbare Schalter anschliessen. Auch ein nachträglicher Einbau von Präsenzmeldern zum automatischen Ein- und Ausschalten des Lichts ist einfach umzusetzen.

Wichtig ist es, bei der Planung oder Modernisierung eines altergerechten Objekts eine ausreichende Anzahl von Steckdosen vorzusehen. Diese sollten hoch genug angebracht werden, dann erreicht man sie auch noch, wenn das Bücken schwerer fällt oder man im Rollstuhl sitzt. Interessierte finden unter der Internetadresse www.elektro-plus.de mehr Infos zur zukunftssicheren Elektroinstallation.

August 2011. djd/pt

Copyright Foto: djd/Elektro+


Sonntag, 28. August 2011

Unmöglich - Kürzungen im Förderprogramm altersgerechtes Bauen

Das soll mal wieder einer verstehen! Da werden in der Berliner Regierung große Reden geschwungen, Pflegegipfel zur Verbesserung der häuslichen Pflege abgehalten – und in der Praxis werden bewährte Fördermaßnahmen mal einfach so gekürzt! Aktuelles Beispiel ist die Förderung des alters- und behindertengerechten Umbaus von Bestandswohnungen. 

Eine wichtige Angelegenheit, weil Wohnen und Pflege zu Hause oder 24-Stunden-Betreuung in den eigenen vier Wänden nur möglich ist, wenn die Räume auf die Bedürfnisse ausgerichtet sind. Die beste pflegende Tochter oder die beste 24-Stunden-Betreuerin nützt nichts, wenn etwa der Zugang zum Bad zu eng ist oder keine Stufen im Haus die Bewegungsfreiheit einschränken.
 
Zur Lage: Nachdem für die Haushaltsjahre 2009 bis 2011 noch jeweils 80 und 100 Mio. Euro Programmmittel für die Förderung des alters- und behindertengerechten Umbaus von Bestandswohnungen vorgesehen waren, sieht der Kabinettsbeschluss zum Bundeshaushalt 2012 keinerlei Mittel für neue Maßnahmen mehr vor. Es sollen nur noch die in den vergangenen Jahren bereitgestellten Budgets abgewickelt werden.
 
Diesen Beschluss hält der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Felix Pakleppa, für kurzsichtig: "Die Streichung eines auch nach Ansicht der Bundesregierung erfolgreichen Programms mit einer Etatgröße von 0,1 Mrd. Euro ist angesichts der demografischen Herausforderungen nicht nachvollziehbar und kurzsichtig. Denn über kurz oder lang bekommen wir in vielen Regionen Deutschlands eine graue Wohnungsnot, weil barrierearme oder barrierefreie Wohnungen für Senioren fehlen."
 
Die aktuelle Studie "Wohnen im Alter" vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zeigt, dass kurzfristig einen Mehrbedarf von 2,5 Millionen altersgerechten und barrierereduzierten Wohnungen besteht, der bis 2030 auf drei Millionen ansteigen wird. Felix Pakleppa: "Dass die Bundesregierung vor diesem Hintergrund zwei Monate später ihre Meinung um 180 Grad ändert, ist nicht zu verstehen. Die demografische Entwicklung ist eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Angesichts der auf uns zukommenden Aufgaben sind 100 Millionen Euro ohnehin nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Der energetische Umbau des Wohnungsbestandes und demografisch bedingte Sanierungsmaßnahmen sind eigentlich essentielle Bestandteile einer konsistenten Wohnungsbaupolitik."

August 2011. Redaktion pflegeinfos.net/obs

Dienstag, 23. August 2011

Probewohnen in der Seniorenresidenz Rio auf Lanzarote - aktuelle Termine


Die Seniorenresidenz Rio auf Lanzarote verzeichnet seit Jahresbeginn 2011 eine steigende Nachfrage. Immer mehr deutsche Rentnerinnen und Rentner, die Spanien bzw. die Kanareninseln kennen, wollen hier ihren Lebensabend verbringen. In der Bungalow-Anlage in Playa Blanca finden sie einen optimalen Ort für das Wohnen im Alter unter Spaniens Sonne.

Terrasse eines Seniorenbungalows
Die gesamte Seniorenresidenz steht unter deutscher Leitung. Ein deutscher Arzt sowie ein Pflegedienst nach deutschem Standard steht zur Verfügung. Senioren können je nach Bedarf oder Pflegebedürftigkeit verschiedene Dienstleistungen in Anspruch nehmen: Essensservice, ambulante Pflege, Haushaltshilfe oder Tagespflege.

Zum Kennenlernen der Seniorenresidenz Rio und der barrierefreien und altersgerecht umgebauten Bungalows bietet der Betreiber regelmäßig ein Probewohnen an. Interessierte Senioren oder pflegende Angehörige können fünf Tage bis 14 Tage nach Lanzarote kommen und sich in Ruhe von den Leistungen der Anlage auf Lanzarote überzeugen. Natürlich dürfen eine oder mehrere Begleitpersonen mitgebracht werden - auch diese zahlen nur den günstigen Preis des Probewohnens.

Gesamtansicht der Seniorenresidenz Rio
Neben individuellen Reiseterminen (ganzjährig, max. fünf Übernachtungen) organisiert die Leitung der Seniorenresidenz Rio auch immer wieder gemeinsame Besichtungen, kombiniert mit einem längeren Aufenthalt und "Urlaubscharakter". Für den Jahreswechsel 2011/12 sind die Termine nun bekanntgegeben worden:

REISE 1:
Anreise: 18.12.11 – 
Abreise: 31.12.11
. Pauschalpreis: 1413 EUR für zwei Personen  mit Halbpension in einem Bungalow mit Schlafzimmer, Wohn/Esszimmer, Küche und Bad. Inklusive Weihnachtsgalabüffet am 25.12.11.



REISE 2:
Anreise: 18.12.11 - 
Abreise: 01.01.12
. Pauschalpreis: 1612 EUR für zwei Personen mit Halbpension in einem Bungalow mit Schlafzimmer, Wohn/Esszimmer, Küche und Bad. Inklusive zwei Galabüffets am 25.12.11 und 31.12.11.


REISE 3:
Anreise: 01.01.12 - 
Abreise: 15.01.12. Pauschal
preis: 1003 EUR für zwei Personen mit Halbpension in einem Bungalow mit Schlafzimmer, Wohn/Esszimmer, Küche und Bad

.  

In allen Angeboten enthalten ist eine Halbpension, Begrüßungskorb im Bungalow, TV, Abholservice am Flughafen und persönliche Betreuung während des Aufenthaltes. Nur für die An- und Abreise (Flugkosten) müssen die Gäste selbst sorgen – auf Wunsch bietet die Seniorenresidenz Rio aber Hilfe an, da Kontakte zu qualifizierten Reiseunternehmen bestehen und oft Sonderkonditionen für die Flüge vereinbart werden. 

Gut zu wissen: Bei Kauf eines Bungalows in der Seniorenresidenz Rio vergütet der Betreiber den neue Bewohnern/Käufern die Kosten für den „Schnupper-Aufenthalt“ auf Lanzarote (max. 1000 Euro). Mehr Informationen in Deutschland bei: riva-care, Büro für Seniorendienstleistungen, Telefon Stuttgart 0711 – 966 66 533 oder über E-mail: info@riva-care.de

August 2011. Redaktion pflegeinfos.net

Sonntag, 21. August 2011

Kein Pflegestützpunkt am Ort - was tun?

Wer als Pflegefall oder pflegender Angehöriger Beratung und Hilfe in einem Pflegestützpunkt sucht, in seiner Umgebung aber noch keine entsprechende Beratungsstelle vorfindet, muss nicht auf eine Pflegeberatung verzichten. Grund: Seit 2009 hat jeder Bundesbürger einen gesetzlichen Anspruch auf eine Pflegeberatung.

Im 2008 erlassenen Pflege-Weiterentwicklungsgesetz ist festgelegt, dass alle Kranken- und Pflegekassen eine Pflegeberatung anbieten müssen. Deshalb haben alle Pflegekassen damit begonnen, in ihren Niederlassungen Mitarbeiter für die Pflegeberatung zu qualifizieren. Im Gegensatz zu den offenen Prinzipien der Pflegestützpunkte (siehe unten) beraten die Pflegekassen nur ihre Mitglieder. Das heißt: Sie müssen speziell Ihre Kranken- und Pflegekasse auf die kostenfreie Beratung ansprechen. Rufen Sie Ihre Kasse bzw. Ihren Versicherungsberater an.

Wenn Sie in Ihrer Nähe bzw. am Ort bereits einen Pflegestützpunkt haben, dann ist die Beratungsstelle die beste Anlaufstelle. Warum? Die meist bei den Landratsämtern, Sozialbehörden oder bei Wohlfahrtsverbänden angesiedelten Pflegestützpunkte:

beraten unabhängig und frei von eigenen wirtschaftlichen Interessen
• sind komplett kostenfrei für Sie als Kunde
• sind offen für alle Bürger, egal wo er versichert ist und egal, wo er wohnt
• bieten viele lokale Informationen zur häuslichen und stationären Pflege
• koordinieren für Sie verschiedene Hilfsangebote
• bleiben auf Wunsch auch langfristig Ihr Ansprechpartner in der Pflegephase

Wo befindet sich Ihr nächster Pflegestützpunkt? Fragen Sie im Rathaus oder bei Ihrer Pflegekasse nach. Eine Adressliste liefert auch die Bundesinitiative Daheim statt Heim e.V. im Internet unter www.bi-daheim.de

August 2011. Redaktion pflegeinfos.net



Donnerstag, 18. August 2011

Altersgerechter Umbau - Stuttgarter Architektin berät Menschen ab 50

Architektin Leire Pagalday
Wer im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit in den eigenen vier Wänden bleiben möchte, sollte sich rechzeitig mit der baulichen Situation beschäftigen. Ist eine ebenerdige Dusche im Bad schon vorhanden? Lässt sich ein Treppenlift in das eigene Haus einbauen? Wie sicher sind Herd und andere elektrische Einrichtungen? Wo könnte eine Pflegekraft, zum Beispiel eine 24-Stunden-Betreuerin, wohnen?

Die Architektin und Dipl-Ingenieurin Leire Pagalday aus Stutgart hilft mit ihrem Planungs- und Beratungsbüro AltersTraum Menschen ab 50 in allen Fragen des altersgerechten Wohnens. Ob Information zu staatlichen Fördermitteln, Innenraumgestaltung/Umbauten, Erstellung von individuellen Wohnkonzepten oder altersgerechte Wohnungsanpassungen – die Fachfrau zeigt Möglichkeiten auf und hilft bei der Umsetzung. Immer wieder hält Leire Pagalday auch Vorträge, bei denen die Zuhörer erstaunt sind, mit welch einfachen Mitteln eine vorhandene Immobilie altersgerecht umgebaut werden kann und wie schnell eine Barrierefreiheit hergestellt ist.

Tipp der Architektin von AltersTraum: "Aufgrund der Kosten und kontingierten Fördermittel für den altersgerechten Umbau sollten vor allem Hausbesitzer nicht erst mit 80 entsprechende Maßnahmen planen, sondern je früher, desto besser." Leire Pagalday rät allen jungen Bauherren dazu, die Immobilie so zu gestalten, dass sie später ohne große Mühen altersgerecht umgerüstet werden kann. Auch aus einem weiteren Grund: In Zukunft werden in Deutschland Wohnobjekte mit Barrierefreiheit und altersgerechter Nutzungsmöglichkeit an Wert gewinnen und stark nachgefragt werden.

August 2011. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: AltersTraum Stuttgart

Pflegende Angehörige in Baden-Württemberg: Hilfe durch die AOK

Immer mehr Baden-Württemberger pflegen ihre Familienangehörigen selbst und immer mehr pflegende Angehörige benötigen selbst professionelle Hilfe, um mit der ganzen Situation fertig zu werden. Schon heute gibt es im Ländle rund 300.000 Pflegebedürftige – auch 2012 und in den Folgejahren ist mit einem Anstieg zu rechnen. Und weil es überall an Fachkräften und Pflegehilfen fehlt, bleibt auch in Zukunft in vielen Familien die Pflege an den Angehörigen hängen. 

"Viele Menschen sind aber damit überfordert, in den zahlreichen Pflegeangeboten die richtige professionelle Hilfe für ihre pflegebedürftigen Familienangehörigen zu finden. Hinzu kommt die Sorge, die Hilfe nicht finanzieren zu können. Deshalb entscheiden sich viele dafür, die Pflege selbst zu übernehmen", erklärt Dr. Rolf Hoberg, Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg.

Hoberg warnt jedoch davor, das Wohlbefinden des Angehörigen über das Eigene zu stellen. "Die Pflege eines Menschen kann für unerfahrene Personen sehr anstrengend und belastend sein und bei falscher Umsetzung sogar gesundheitliche Folgen für den Pflegebedürftigen haben. Damit ist niemandem geholfen." Viele unterschätzen laut Hoberg auch den enormen Zeitaufwand.

Die AOK Baden-Württemberg rät deshalb allen, deren Familienangehörige Pflege bedürfen, sich vorab ausführlich zu informieren. So hat die AOK zum Beispiel als einzige Krankenkasse in Baden-Württemberg einen Sozialen Dienst, der sich landesweit mit über 120 qualifizierten Mitarbeitern um die Bedürfnisse Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen kümmert. Die Mitarbeiter kommen nach Hause, erstellen einen individuellen Versorgungsplan und begleiten die Familien mit professionellen Tipps."

Für pflegende Familienangehörige bietet die Gesundheitskasse zudem spezielle Kuren, die auf die seelischen und körperlichen Belastungen durch die Pflege ausgerichtet sind. Solche Kuren können vom behandelnden Arzt als Rehabilitationsmaßnahme verordnet werden. Hierzu muss nur die pflegende Person bei der AOK versichert sein. Weitere Informationen zur AOK Baden-Württemberg im Internet unter: www.aok-bw.de

August 2011. Redaktion pflegeinfos.net

Online-Beratung für pflegende Angehörige - Modellprojekt gestartet

Einen pflegebedürftigen älteren Menschen zu Hause zu betreuen ist eine anspruchsvolle und anstrengende Arbeit. Leicht überschätzen pflegende Angehörige dabei ihre Kräfte und erkennen die Überforderung erst, wenn sie selbst eindeutige Krankheitssymptome zeigen. Dass es so weit nicht kommt, will das in Deutschland bislang einzigartige Modellprojekt pflegen-und-leben.de erreichen. Kernstück der neuen Internetplattform ist eine persönliche psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige bei seelischer Belastung - natürlich anonym und kostenfrei.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. "Pflegende Angehörige leisten großartige und verantwortungsvolle Arbeit. Es ist uns sehr wichtig, sie dabei zu unterstützen", so Staatssekretär Josef Hecken. "Pflege ist keine leichte Aufgabe. Daher können pflegende Angehörige an ihre eigenen Grenzen kommen. Denn nur, wem es selbst gut geht, kann auch mit voller Kraft für jemand anderen da sein."

So funktioniert die Online-Beratung: Nach der Einrichtung eines anonymen Benutzerkontos auf der Internetplattform pflegen-und-leben.de können pflegende Angehörige ihre Fragen und Sorgen direkt und datensicher an ein speziell geschultes Psychologen-Team richten, das zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. Kostenfrei wird mit den pflegenden Angehörigen an individuellen Lösungen gearbeitet, die den seelischen Druck aus dem Pflegealltag nehmen.

"Die Anonymität der Kommunikation erleichtert es vielen, auch schambesetzte und tabuisierte Aspekte zu thematisieren", sagt Projektleiterin und Psychologin Imke Wolf.


 August 2011. Text und Copyright: ots/news aktuell GmbH

Mittwoch, 17. August 2011

24-Stunden Seniorenbetreuung in Baden-Württemberg

Ein Familienangehöriger wird zum Pflegefall? Die geliebte Mutter mit 85 kann nicht mehr alleine zu Hause bleiben, weil sich eine Altersdemenz einstellt? Der Onkel kommt nach einem Krankenhaus- oder Reha-Aufenthalt zurück, kann sich aber nicht mehr alleine versorgen? In solchen Fällen können sogenannte 24-Stunden-Betreuer bzw -Haushaltshilfen eine Lösung sein. Die Frauen oder Männer bleiben bei der pflegebedürftigen Person in der Wohnung oder im Haus. Und Sie ergänzen die ambulanten Dienste und andere Helfer.

Vorteil: Angehörige werden so sicher und nachhaltig entlastet und der Pflegebedürftige kann vorerst noch in den eigenen vier Wänden bleiben. Er muss nicht zwingend in ein Pflegeheim. Vor allem Betreuerinnen und Betreuer aus den osteuropäischen EU-Staaten Polen, Ungarn, Litauen und Slowenien sind hier gefragte Helfer. Schon seit 2004 können sie im Rahmen des EU-Ensendeabkommens als Angestellte einer Betreuungsfirma, zum Beispiel aus Polen, für einige Monate in Deutschland tätig werden. Seit Mai 2011 gilt für die erwähnten EU-Beitrittsländer die sogenannte Arbeitnehmerfreizügigkeit. Das bedeutet: Eine ungarische Betreuerin oder eine polnische Krankenschwester kann in Deutschland von Pflegediensten oder Familien angestellt werden. Sie ist damit einer deutschen Angestellten gleichgesetzt.

Auch in Baden-Württemberg und in der Region Stuttgart greifen immer mehr Familien mit pflegebedürftigen Senioren auf die 24 Stunden Betreuung zurück. Die Erfahrungen sind überwiegend sehr positiv - sofern ein paar wichtige Regeln bei der Personalsuche und der gesamten Organisation beachtet werden.

Ein Partner für pflegende Angehörige bzw. Betroffene ist seit 2009 riva-care. Als privates Beratungs- und Service-Büro für Seniorendienstleistungen hilft das Team vor allem in Baden-Württemberg und Stuttgart bei der Suche nach einer 24-Stunden Betreuerin. Mehr Informationen erhalten Sie auf Anfrage: Telefon 0711 - 966 66 533, täglich 9 bis 22 Uhr.

August 2011. Redaktion pflegeinfos.net

Montag, 15. August 2011

Hausnotrufgeräte bringen Sicherheit zu Hause


Duschen mit einem Hausnotrufgerät am Arm


Abnehmende Mobilität im Alter und in den eigenen vier Wänden zu Hause muss das Duscherlebnis nicht einschränken. Mit einem mobilen Hausnotrufgerät ist Sicherheit gewährleistet. Denn viele Senioren wissen es: Mit dem Alter lässt die Freude am erfrischenden Nass nicht nach, es wächst aber die Angst vor Unfällen: Man könnte ausrutschen oder das Gleichgewicht verlieren. Dazu kommt die Ungewissheit, ob jemand den Vorfall überhaupt bemerken würde. Beim täglichen Gang ins Bad müssen Senioren jedoch nicht auf Sicherheit verzichten. Ein Hausnotrufgerät garantiert, dass schnell Hilfe vor Ort ist, falls doch mal etwas passiert.

Der Hausnotrufknopf ist wasserfest und kann problemlos beim Duschen oder Baden verwendet werden. Dabei wird er als Armband oder Halskette am Körper getragen. Bei Schwindelattacken, Unwohlsein oder nach einem eventuellen Sturz wird per Druck auf den Hausnotrufknopf sofort eine Verbindung zum Hausnotrufdienst aufgebaut. Dieser erkundigt sich nach dem aktuellen Zustand und schickt je nach Lage die notwendige medizinische Hilfe. Antwortet der Teilnehmer nicht, wird unverzüglich ein Krankenwagen auf den Weg geschickt. Die Angst, nach einem Sturz unentdeckt zu bleiben, wird damit genommen und der Hausnotrufnutzer kann so ungehindert seinen Duschgang genießen. Auch für Angehörige ist es beruhigend zu wissen, dass im Zweifelsfall schnell und zuverlässig Hilfe kommt.
Weitere Hilfen im Badezimmer von Senioren sind rutschfeste Unterlagen, die einem Ausrutschen vorbeugen. Gerade in Badewanne oder Dusche, wo man mit eingeseiften Füßen schnell den Halt verliert, sind Antirutschmatten sinnvoll. Ein Umkippen unter der Dusche lässt sich zudem mit Duschhockern oder -klappsitzen verhindern. Am besten sorgen Sie zusätzlich für einen schwellenfreien, bodengleichen Zugang zur Dusche, der die Stolpergefahr minimiert. Bei Badewannen erleichtern spezielle Sitze und Lifte den Ein- und Ausstieg und schützen vor dem Verlust des Gleichgewichts. Zusätzliche Sicherheit erhalten Sie durch Haltegriffe und -stangen entlang der Badewanne, an der Dusche und neben der Toilette. Besonders bei Schwindelattacken bieten diese die notwendige Stütze.


Beachten Sie außerdem, dass Badezimmer- und WC-Türen für Helfer möglichst von außen zu öffnen sind. Sorgen Sie für leicht zu bedienende Wasserhähne. So verhindern Sie Verbrühungen und damit verbundene Verletzungen.

Mehr Informationen gibt es bei der Initiative Hausnotruf. Diese unterstützt die Idee des unabhängigen Lebens im Alter. Sie bietet für Familien und Betroffene Informationen und Servicethemen zum Thema Hausnotruf an - ein System, das für Selbstständigkeit und längeren Verbleib in den eigenen vier Wänden steht. Mehr dazu im Internet unter www.initiative-hausnotruf.de
August 2011. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: www.initiative-hausnotruf.de

Steuervorteil durch Pflegekassenbeiträge in Pflegezusatzversicherungen investieren


Seit dem Jahr 2010 lassen sich Beiträge zur Kranken- und somit auch zur Pflegeversicherung steuerlich geltend machen. Dank dem neuen „Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung“ sind Beiträge, die Sie für sich, Ihren Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner und Ihre Kinder zahlen, steuerlich absetzbar. Hintergrund: Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahre 2008, in dem es heißt, dass auch private Krankenversicherungen steuerlich stärker berücksichtigt werden müssen. Das Ergebnis bringt seit zwei Jahren nun allen Versicherten im Lande eine spürbare Entlastung - egal ob sie eine gesetzliche oder private Kranken- und Pflegeversicherung haben.

Was wird berücksichtigt? Absetzbar sind Beiträge für die Basiskranken- und Pflegeversicherung der gesetzlichen Krankenkassen. Privatversicherte werden mit Ihren Versicherungen dem gleichgestellt. Das heißt, absetzbar sind für sie nur Leistungen, die im Wesentlichen dem Leistungsniveau der „Gesetzlichen“ entsprechen. Einzige Ausnahme: Die jährlichen abzugsfähigen Höchstbeträge von 1900 Euro bei Nichtselbstständigen (Arbeitnehmer, Beamte, Rentner) und 2800 Euro bei Selbstständigen werden nicht überschritten. Dann ist es auch möglich, die freiwilligen Beiträge für Einbettzimmer, Heilpraktikerbehandung oder Zahnersatz einzubringen.

Tipp: Steuerersparnis in private Pflegezusatzversicherung anlegen 
Je nach Umfang der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge und der persönlichen steuerlichen Situation sind Ersparnisse von 1000 Euro und mehr pro Jahr möglich. Mit diesem Geld können Sie zum Beispiel eine private Pflegezusatzversicherung bedienen, die inzwischen alle Versicherungsgesellschaften anbieten. So können Sie Ihre "Pflegelücke" schließen. Weitere Informationen zu den Steueränderungen seit 2010 erhalten Sie bei Ihrem Steuerberater oder Ihrer Krankenkasse. Über die Pflegezusatzversicherungen informiert Sie Ihre Versicherungsgesellschaft oder eines der Verbraucherportale im Internet wie www.versicherungen.de oder www.versicherungsvergleich.de



August 2011. Redaktion pflegeinfos.net

Sonntag, 14. August 2011

Pflegestützpunkte in Baden-Württemberg - Übersicht im Internet

Die Adressen aller derzeit 48 existierenden Pflegestützpunkte in Baden-Württemberg können Interessierte jetzt schnell und bequem im Internet aufrufen. Unter www.bw-pflegestuetzpunkt.de sind die Pflegestützpunkte aufgelistet. Entweder alphabetisch oder auf einer Übersichtskarte, geordnet nach den jeweiligen Landkreisen.

Was sind Pflegestützpunkte? Es sind kostenlose und unabhängige Beratungsstellen zu allen Fragen der Pflege und Pflegebedürftigkeit. Die Büros befinden sich meist in den Landratsämtern oder bei Sozialämtern von größeren Städten. Die Pflegestützpunkte gehören zum Konzept der wohnortnahen Beratung, Versorgung und Betreuung der Bevölkerung (§ 92c Sozialgesetzbuch SGB XI). Die Träger sind die Landesverbände der Pflegekassen und Krankenkassen sowie die kommunalen Verbände Gemeindetag, Städtetag und Landkreistag.

Vorteil für ratsuchende Bürger, zum Beispiel pflegende Angehörige: Sie erhalten vor Ort bzw. in ihrer Region eine unabhängige Beratung rund um die Pflege, Pflegeversicherung, stationäre oder häusliche Pflege oder 24-Stunden-Betreuung. Die Berater, meist Sozialarbeiter und Sozialpädagogen mit Erfahrung in der Altenarbeit, helfen auch mit lokalen Adressen und Tipps weiter.

Die Internetseite www.bw-pflegestuetzpunkt.de wird von der Landesarbeitsgemeinschaft Pflegestützpunkte e.V. in Baden-Württemberg betrieben. Kontakt: Telefon 0711 - 123 36 40.

August 2011. Redaktion www.pflegeinfos.net

Samstag, 13. August 2011

Stuttgart: Sorgentelefon für pflegende Angehörige

Die Evangelische Gesellschaft in Stuttgart bietet allen Menschen, die einen Angehörigen betreuen oder pflegen, einen neuen Service an: ein Sorgentelefon für pflegende Angehörige. Unter der Rufnummer 0711 - 20 54 385 können sich Betroffene "einfach mal den Kummer von der Seele reden", wie die ehrenamtlichen Mitarbeiter berichten. Wenn das Telefon nicht besetzt ist, wird über eine Bandansage mitgeteilt, wie die jeweils aktuellen Sprechzeiten sind. Auf Wunsch können Anrufer auch ihre Nummer hinterlassen und werden zu einer gewünschten Zeit zurückgerufen.

Warum ein Sorgentelefon für pflegende Angehörige? Viele Betreuer sind stark in die Pflege und Betreuung eingebunden, haben wenig Zeit für Gespräche mit anderen Menschen und fühlen sich oft einsam. Auch Kontakte zu pflegen ist schwer, wenn man fast rund um die Uhr (24-Stunden-Betreuung) bei einem Pflegebedürftigen sein muss. Ihnen will die Evangelische Gesellschaft mit dem Sorgentelefon helfen. In der Informationschrift heißt es: "Wir möchten uns etwas Zeit für Sie nehmen und ein offenes Ohr für Sie haben. Vielleicht können wir auch den einen oder anderen Tipp weitergeben".

Die Berater am Sorgentelefon der Evangelischen Gesellschaft sind ehrenamtlich tätig und verfügen über Know-how in den Themenfeldern häusliche Pflege, pflegende Angehörige und Pflegeunterstützung. Sorgentelefon-Nummer: Stuttgart 0711 - 20 54 385.


August 2011. Redaktion www.pflegeinfos.net


Pflegezusatzversicherungen - Hilfe gegen die Pflegelücke

Mit Pflegezusatzversicherungen vorsorgen
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes könnte die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis 2050 auf 4,5 Millionen wachsen. Diese Entwicklung wird in einer alternden Gesellschaft gravierende Auswirkungen haben:  Immer mehr Bundesbürger sind schon heute direkt oder indirekt davon betroffen. Sie sehen in der eigenen Familie oder im Bekanntenkreis, wie aufwendig und vor allem wie teuer Pflege werden kann.

Gesetzliche Pflegeversicherung alleine tut es nicht
Ein Beispiel: Für einen Heimplatz werden in der Pflegestufe III, also bei einer Versorgung über 24 Stunden, schnell 3.000 Euro fällig. Aber die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt davon gerade einmal die Hälfte. Die Differenz muss aus dem eigenen Einkommen und Vermögen getragen werden, danach werden die Kinder herangezogen. Alexander Winkler vom Versicherer DKV rät deshalb allen Bürgern dazu, sich mit privater Vorsorge frühzeitig auf den Ernstfall vorzubereiten: "Je jünger und je gesünder man ist, desto besser ist der Zeitpunkt zum Abschluss einer Pflegezusatzversicherung."

Problem Demenz - viele Pflegekassen zahlen nicht
Eine ganz besondere Last – und zwar im doppelten Sinne – müssen Familien tragen, die einen Demenzkranken zu pflegen haben. Zum einen müssen die Menschen oft rund um die Uhr betreut werden. Zum anderen aber werden geistig Verwirrte von den Pflegekassen häufig nicht in eine Pflegestufe für körperlich Pflegebedürftige eingestuft. Somit erhalten sie auch keine entsprechenden typischen Leistungen. Stattdessen gibt es für den Betreuungsaufwand lediglich 100 bis maximal 200 Euro monatlich. Speziell für diese Fälle ist eine private Vorsorge also noch wichtiger. Dieter Sprott, Experte für Pflegezusatzversicherungen bei den Ergo Direkt Versicherungen, verweist auf entsprechende spezielle Zusatzpolicen: "Unsere Demenzgeld-Versicherung zahlt beispielsweise, sobald ein Facharzt bei dem Versicherten eine mittelschwere Demenz festgestellt hat." Das Geld stehe zur freien Verfügung, ohne Kostennachweis oder Wartezeit.

Breites Angebot an Pflegezusatzversicherungen
Das Spektrum der Pflegezusatzversicherungen, die derzeit in Deutschland von Versicherungen angeboten werden, ist weit. Man kann beispielsweise nur einzelne Pflegestufen absichern oder alle. Alexander Winkler von der DKV empfiehlt eindeutig eine Pflegetagegeldversicherung statt einer Pflegekostenversicherung: "Nur durch die Pflegetagegeldversicherung bekommen Kunden einen bestimmten Betrag im Monat zur Verfügung gestellt, mit dem die Versorgung nach eigenem Ermessen sichergestellt werden kann." Niemand schreibe einem vor, ob das Geld für einen Pflegedienst, Hilfsmittel für Inkontinenz, die Miete für betreutes Wohnen oder andere Leistungen genutzt wird.

August 2011. www.pflegeinfos.net/djd
Copyright Foto: djd/ Ergo Direkt

Dienstag, 9. August 2011

Neu: Sonderheft Seniorenresidenzen & Wohnstifte

Ausgabe 2011
Die Autoren von www.pflegeinfos.net befürworten zunächst die häusliche Pflege von Senioren, wann immer es geht. Zuhause ist es am schönsten – und wer möchte nicht gerne seinen Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen? Umsorgt von vertrauten Personen aus der Familie und dem Freundeskreis oder betreut durch eine 24-Stunden-Betreuung.

Doch viele ältere Menschen sind ganz alleine und suchen deshalb bewusst die Gesellschaft und den Kontakt zu anderen Best Agern in einer exklusiven Seniorenresidenz oder einem Wohnstift. In ganz Deutschland und im europäischen Ausland gibt es inzwischen eine Vielzahl an Top-Adressen – etwa die Einrichtungen der Augustinum-Gruppe, die Mundus-Residenzen oder die Häuser von Tertianum.

Ein neues Sonderheft der Zeitschrift Homes & Gardens stellt jetzt ausgewählte Seniorenresidenzen & Wohnstifte in Deutschland vor. Auf 24 Seiten präsentieren sich ausgewählte Top-Adressen für Senioren. Ergänzt wird das Heft durch Nachrichten zum Thema und Tipps zur Wahl der richtigen Seniorenresidenz von Angela von Treskow. Sie ist Geschäftsführerin des Internetportals www.domizilsuche.de

Interessiert an dem Sonderheft? Dann senden Sie 3x Briefmarken im Wert von 1,45 Euro und Ihre Adressdaten per Post an: JK-Medienservice, Bestellservice, Kaninenberghöhe 2, 45136 Essen. Weitere Informationen zum Sonderheft unter Telefon 0201 - 877 777 50.


August 2011/Redaktion www.pflegeinfos.net


Sonntag, 7. August 2011

Seniorenresidenz auf Lanzarote - mit deutschem Pflegeservice

Barrierefrei und seniorengerecht umgebaut: Bungalow in der Seniorenresidenz Rio auf Lanzarote (Spanien)

In Kooperation mit der Diakonie Minden und deutschen Fachärzten hat die Seniorenresidenz Rio auf Lanzarote ihren Betrieb aufgenommen. Die Idee: Senioren kaufen oder mieten einen barrierefreien Bungalow auf der Kanareninsel (Spanien) und verbringen dort in einer deutschsprachigen Gemeinschaft ihren Lebensabend. Je nach körperlichen Beschwerden oder Pflegestufe können die Bewohner der Anlage verschiedene Pflegedienstleistungen in Anspruch nehmen – ambulante Pflege, Haushaltsführung, Essen auf Rädern, Hausnotruf oder betreutes Wohnen. Das Personal spricht natürlich deutsch. Ein Teil der Leistungen kann mit der deutschen Krankenkasse abgerechnet werden. Zudem können Bewohnern in einer Pflegestufe das ihnen zustehende Pflegegeld für die Finanzierung in der Seniorenresidenz Rio einsetzen.

Die Wohnfläche der Seniorenbungalows beträgt zwischen 51 und 80 Quadrametern, ergänzt durch eine Freifläche und Garten. Viele der älteren Neubürger auf Lanzarote mieten zunächst einen Bungalow, oft auch nur für das Winterhalbjahr, und prüfen so, ob eine dauerhafte Übersiedlung in die Seniorenresidenz Rio in Frage kommt. Zu den Kaufpreisen: Schon ab 165.000 Euro kann ein altersgerechter Bungalow in der Anlage erworben werden.

Immer mehr Senioren entscheiden sich bewusst für eine Rundumbetreuung im Süden Europas. Das ganzjährige milde Klima hilft nachweislich bei Gelenk- und Stoffwechselkrankheiten. Tipp: In einem speziellen Kurzurlaub, ebenfalls auf Wunsch mit Pflegebetreuung und Hilfe, können Interessierte und ihre Angehörigen die Seniorenresidenz Rio kennenlernen. Neben den Flugkosten fallen im Rahmen des Probewohnens nur geringfügige Kosten für Übernachtung und Halbpension an. Bei Kauf eines Bungalows werden diese Ausgaben zurückerstattet.

Informationen im Internet unter www.seniorenresidenzrio.com. Telefonische Beratung und unverbindliches Informationsmaterial in Deutschland über Telefon (0711) 966 66 533.

August 2011. Redaktion pflegeinfos.net