Montag, 24. August 2015

Zahnbehandlung in Ungarn: professionell und mit geringer Fehlerquote. Ältere Menschen können so Geld sparen und eine Kur vor Ort machen

Während in Deutschland die Fehlerquote bei Zahnbehandlungen laut aktuellen Zahlen des Medizinischen Dienstes der gesetzlichen Krankenversicherung (MDK) dramatisch steigt, sinkt sie bei privaten Zahnkliniken in Ungarn, die sich im Verbund Zahnklinik Ungarn organisiert haben.

Lag die Fehlerquote bei Zahnklinik Ungarn im Jahr 2010 noch bei knapp sechs Prozent, so hat sie sich mit aktuell 2,8 Prozent mehr als halbiert. In Deutschland hingegen berichten die Prüfer des MDK von einem Anstieg der Fehlerquote bei Zahnbehandlungen von 32,1 Prozent im Jahr 2013 auf 39,2 Prozent im Jahr 2014. Im selben Zeitraum sank die Fehlerquote bei Zahnklinik Ungarn von 5,7 Prozent auf 4,1 Prozent.

Zahnpflege und Implante machen ungarische Praxen gut und günstig

Bis zu 50 Prozent Ersparnis beim Zahnarzt in Ungarn
„Wir möchten unsere Patienten vor allem mit einer sehr hohen Qualität überzeugen, denn dass Zahnbehandlungen in Ungarn wesentlich günstiger sind als in Deutschland, ist hinlänglich bekannt“, erklärt Eszter Jopp, Gründerin und Geschäftsführerin von Zahnklinik Ungarn und ergänzt: „Wer für seine Zahnbehandlung nach Ungarn reist, spart trotz der Reise- und Übernachtungskosten durchschnittlich ungefähr die Hälfte der Kosten ein, die er in Deutschland für die gleiche Behandlung bezahlt hätte. Dabei gilt: je komplexer die Zahnbehandlung, desto höher die Ersparnis.

Auch Zahnprothetik deutlich günstiger in dem EU-Land
In Ungarn sind Zahnbehandlungen im europäischen Vergleich am günstigsten. Das gilt sowohl für konservierend-chirurgische als auch für prothetische Leistungen. So lautet das zentrale Ergebnis der Studie „EURO-Z-II-Preisvergleich zahnärztlicher Leistungen im europäischen Kontext“. Sie ist jetzt als Band 34 der Schriftenreihe des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) erschienen und im Fachbuchhandel erhältlich.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz hatten die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) einige Ergebnisse der Studie 
im März 2015 in Berlin bereits vorab vorgestellt. 

Über Zahnklinik Ungarn: Unter der Marke Zahnklinik-Ungarn.de repräsentiert FirstMed Services GmbH seit 1997 renommierte ungarische Zahnkliniken in Deutschland. Die Firma kümmert sich um alle Kundenwünsche – von der Beratung über die Erstellung eines Heil- und Kostenplans bis hin zur kompletten Organisation der Reise. Viele der älteren Kunden, die ihre Zähne in dem EU-Land richten lassen, kombinieren den Aufenthalt mit einem Urlaub oder einer Kur, etwa am Balaton.

Was auch wenig bekannt ist: Zur Voruntersuchung und Nachbehandlung verfügt Zahnklinik Ungarn über mehrere Untersuchungszentren und ein Netzwerk von Partnerzahnärzten in Deutschland. Mehr unter www.zahnklinik-ungarn.de

Lesetipp: Auch in Bulgarien, am Schwarzen Meer, gibt es Zahnarztpraxen, die deutsche Patienten zuverlässig und preisgünstig behandeln. Mehr dazu lesen Sie HIER.

August 2015. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: RKB byHarry Hautumm/pixelio

Sonntag, 23. August 2015

Pflegeimmobilien als Kapitalanlage - auch Kleinanleger können von diesem Zukunftsmarkt profitieren

Durch die Finanzkrise und Niedrigzinsphase sind gute und renditestarke Anlageprodukte  für private Investoren und Geldanleger leider Mangelware geworden. Wem Anlagen in Finanzwerte zu unsicher sind, der weicht oft auf Immobilien aus. Doch was ist, wenn die Eigentumswohnung mal leer steht? Oder wenn der Mieter Ärger macht und am Ende vielleicht hohe Instandhaltungskosten die Rendite auffressen?

Das alles ist bei sogenannten "Pflegeimmobilien" nicht der Fall. Die neue Internet-Plattform pflegeimmobilie-invest.de hat dies erkannt und sich auf den Vertrieb von Pflege- appartements zur Kapitalanlage spezialisiert. Der Markt wächst bundesweit, weil immer mehr ältere Menschen bewusst in eine barrierefreie Wohnung ziehen oder diese kaufen. Viele der Objekte sind an ein Alten- und Pflegeheim angegliedert, so dass von dort aus Betreuungsleistungen in Anspruch genommen werden können.
 

Anlageprodukt auch für Kleinanleger
Immobilien sind grundsätzlich eine beliebte Form der Geldanlage. Ihnen werden Inflationssicherheit und stabile Erträge als wichtige Attribute einer Kapitalanlage zugeschrieben. Die Pflegeimmobilie für den Kleinanleger ist dabei eine relativ neue Anlageform. Doch auch sie verspricht ein gutes Investment, wenn das Objekt und die Rahmenbedingungen stimmen.

Gut zu wissen für Käufer und Kapitalanlger: Pfle­geimmobilien werden nach Weg­recht aufgeteilt und im Einzel­vertrieb als sogenannte Pflegeappartements verkauft. Dadurch haben auch private Anlege/Privatpersonen die Chance, sich die Vorteile eines Investments in eine Pflegeimmobilie zu sichern. Konkret: Sie müssen kein ganzes Haus oder mehrere Einheiten erwerben, sondern können klein mit einem barrierefreien 1-2 Zimmer Seniorenappartement beginnen.

Spezialist für Pflegeimmobilien in Stuttgart
Genau auf diese Produkte rund um Wohnen im Alter hat sich das Team von pflegeimmobilie­-invest.de spezialisiert. Ein Pflegeappartment bietet gegenüber der klassischen Eigentumswohnung als Anlageobjekt zahlreiche Vorteile:

• überdurchschnittlichen Rendite 
• meist langjährige Mietverträge 
• ruhige ältere Mieter oder Pflegebedürftige
• Absicherung der Mieteinnahmen durch die Pflegekassen
• kein persönlicher Aufwand hinsichtlich Instand­haltung
• Verwaltung des Objekts durch Profis
meist Neubauten nach neuestem Bau- und Energiestandard

Erwerb direkt vom Experten  

Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Bauträgern von Pflege­immobilien ist bereits jetzt eine gute Auswahl an unter­schiedlichen Pflegeheimkonzepten in verschiedenen Regionen Deutschlands über das Portal verfügbar. Vom Mehrgenerationen­-Areal in Rhein­felden an der schweizerischen Grenze über Pflegeappartments im bayrischen Feldkirchen bis zum Partnerobjekt im Bremer Raum erstreckt sich das Angebot. Folgeobjekte sind in Vorbereitung und werden stets aktuell auf dem Immoportal im Internet präsentiert.

Das Portal Pflegeimmobilie­-invest.de bietet dem Anleger die Möglichkeit, sich unabhängig zum Thema „Pflegeimmobilie als Kapitalanlage“ be­raten zu lassen. Dabei wird besonderer Wert auf ein Gespräch gelegt. Das Experten­team mit Fachwissen aus Immobilien­ und Pflegemarkt garantiert so eine fachgerechte und persönliche Beratung für ein erklärungsbedürftiges Produkt.
 

Natürlich sorgen die Experten des Pflegeimmobilienvertriebs auf Wunsch auch für eine Finanzierung des Objekts und sind zudem auch am Kauf von guten Pflegeimmobilien interessiert. Hinter dem Team steht die GARANT Invest GmbH, ein Unternehmen der GARANT Immobilien AG Kapitalanlage-, Groß- und Spezialimmobilien mit Sitz in Stuttgart. Die Immobilienfirma ist schon länger auf dem Markt aktiv und verfügt über ausreichend Referenzen. www.pflegeimmobilie-invest.de

August 2015. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/ Garant Immobilien
 

Mittwoch, 19. August 2015

Neue Tagespflege in der Stuttgarter City. Internationale Bund IB bietet 15 Ganztagesplätze für Senioren in seiner Einrichtung

Der Bedarf an Tagespflege steigt auch in Stuttgart. Immer mehr Einrichtungen der Altenpflege haben deshalb Wartezeiten, zumal die Gruppen in der Tagespflege meist nur 10 bis 15 Plätze bieten, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten. In vielen Altenpflege-Einrichtungen fehlt schlicht auch der Platz für weitere entsprechende Angebote für Pflegebedürftigte und Senioren.

Großzügig, hell, modern: Tagespflege beim Internationalen Bund in Stuttgart
 

Der Internationale Bund e.V. (IB) hat in Stuttgart nun eine Lücke geschlossen: Seit Mitte Juli gibt es in der Hauptstätter Straße 119-121 eine Tagespflegeeinrichtung, in der pflegebedürftige Personen professionell betreut werden. Direkt nebenan befindet sich das Kulturcafé "mittendrin". Die Begegnungsstätte für jederman/-frau ist ein idealer Ort, um Menschen zusammen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Vier Fachkräfte betreuen die alten Menschen
Geöffnet ist die Tagespflege in der City immer Montag bis Freitag von 7:45 bis 16:45 Uhr. Insgesamt stehen 15 Ganztagesplätze zur Verfügung, aber auch halbtägige Buchungen sind möglich. Derzeit kümmern sich vier Fachkräfte um die Seniorinnen und Senioren, darunter ein Altenpfleger, eine Heilerziehungspflegerin und zwei Alltagsbegleiter.

City-Tagespflege mit Terrasse und Gymnastikraum
Die Räume an der Hauptstätter Straße sind hell und freundlich. Große Fenster lassen viel Licht herein, dank Schallschutz bleibt der Straßenlärm draußen – das ist vielleicht das einzige Manko, dass dies Stuttgarter Senioren-Tagespflege direkt an der vielfahrenen B14 liegt. Zum Glück öffnet sich nach hinten eine begrünte Terrasse. Auf der gleichen Ebene befindet sich sogar ein Gymnastikraum, und wer eine Pause braucht, der kann sich in eines der drei Ruhezimmer zurückziehen, die mit Bett und Liegesessel ausgestattet sind.

Die Tagespflege verfügt über drei Ruhezimmer
 

Tagespflege für alle Pflegestufen ausgerichtet
Ein Vorteil für Angehörige ist, dass die IB-Tagespflege flexibel gebucht werden kann: Die ganze Woche oder nur bestimmte Tage. Ebenso ist eine Belegung an halben und ganzen Tagen möglich. „Die Lage im Heusteigviertel, im Zentrum Stuttgarts, ist gerade für Berufstätige praktisch. Auf dem Weg zur Arbeit können Sie das pflegebedürftige Familienmitglied vorbeibringen und hinterher wieder abholen“, meint Bernd Umbach, einer der beiden Geschäftsführer des IB Süd. 

Bei Bedarf soll ein Hol- und Bringdienst organisiert werden. Dank entsprechender Ausstattung und des gut geschulten Personals sind alle Pflegestufen (0-3) in der Einrichtung willkommen. 

Direkt nebenan hat das Kulturcafé „mittendrin“ eröffnet. Mit seinem Angebot an heißen und kalten Getränken und den wechselnden Tagesgerichten, soll es ein bunter Treffpunkt sein für die Gäste der Tagespflege, die Menschen aus dem Viertel und die Schülerinnen und Schüler der beruflichen Schulen und der medizinischen Akademie des IB, die sich ebenfalls auf dem Gelände beim Marienplatz befinden.

Miteinander der Generationen an einem Ort 
Die Tagespflege zusammen mit dem Kulturcafé hat für den IB Modellcharakter. Er betreibt zwar schon einige Einrichtungen für Senioren in Deutschland, doch eine Tagespflege in dieser Form gibt es noch nicht. 

Küche und Betreuungsraum der IB Tagespflege Mittendrin Stuttgart


„Wir möchten neue Zielgruppen ansprechen und unser Angebot erweitern“, erzählt Axel Dornis, ebenfalls Geschäftsführer des IB Süd. „Bislang befanden sich auf unserem Areal an der Hauptstätter Straße oder in unmittelbarer Nähe verschiedene berufliche Schulen, die medizinische Akademie, eine Kindertagesstätte und die Freiwilligendienste. Doch unser Ziel ist es, an einem Ort ein möglichst vielfältiges Programm für verschiedene Altersgruppen anzubieten und so ein Miteinander der Generationen zu ermöglichen.“ 

Informationen zur Tagespflege mittendrin in Stuttgart unter Telefon 0711 - 64 54 591 und www.ib-tagespflege-mittendrin.de

August 2015. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Fotos: PR/Internationaler Bund, Lisa Drenker

Samstag, 15. August 2015

Ab September 2019 nur noch Einzelzimmer in Altenpflege-Einrichtungen des Landes. BW-Sozialministerin Karin Altpeter hält am Konzept fest

Sozialministerin Katrin Altpeter hält trotz mancher Widerstände daran fest, dass es in Pflegeheimen und Heimen für Menschen mit Behinderungen vom 1. September 2019 an im Wesentlichen nur noch Einzelzimmer geben wird. Die entsprechende Übergangsfrist von 10 Jahren wurde in der Landesheimbauverordnung BaWü festgeschrieben, die 2009 in Kraft getreten war.

Darin werden zum Beispiel Vorgaben zu Standorten und Einrichtungsgrößen von Heimen gemacht (wohnortnah, nicht mehr als 100 Plätze) und Einzelzimmer werden vorgeschrieben, soweit Heime keine Wohnungen zur individuellen Nutzung bereitstellen. 

Mehr Rechts- und Planungssicherheit für Heimträger
In einem aufwändigen Abstimmungsprozess wurden sogenannte „Ermessenslenkende Richtlinien“ zur Anwendung der Landesheimbauverordnung erarbeitet und verabschiedet, insbesondere zu möglichen Ausnahmen und Befreiungen von der Einzelzimmervorgabe.

Ministerin Karin Altpeter (SPD): „Diese Richtlinien sind eine praxisorientierte Auslegungshilfe für die Heimaufsichtsbehörden im Land und sie bieten durch transparente Ermessenskriterien mehr Rechts- und Planungssicherheit für die Heimträger.

Neubau einer Altenpflegeeinrichtung in Böblingen: Einzelzimmer sind hier Standard
 

An Richtlinien waren auch die Kommunen beteiligt
Die Ausarbeitung dieser Richtlinien wurde Altpeter zufolge von einer gemischt besetzten Arbeitsgruppe in einem Zeitraum von rund zwei Jahren begleitet. Vertreter der Leistungserbringer, der Pflegekassen, der Kommunen und des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg hätten mitgewirkt. „Es war mir ein Anliegen, die verschiedenen Fachkompetenzen in das Verfahren einzubinden“, erläuterte die Ministerin. „Dabei konnten viele der Anregungen aus diesem Kreis aufgenommen werden.“

Nach ihren Worten
 ist dadurch ein Interessenausgleich zwischen Heimträgern und Aufsichtsbehörden gelungen, weil die Frage der Einzelzimmer, der Wohngruppen sowie der Übergangs-, Befreiungs- und Ausnahmeregelungen transparent und für alle nachvollziehbar geregelt sei. 

Geschützte Privatsphäre auch für pflegebedürftige Menschen
Die Ministerin machte zugleich deutlich, dass im Interesse der pflegebedürftigen Menschen und Menschen mit Behinderungen an der Einzelzimmervorgabe grundsätzlich nicht gerüttelt wird. Sie verband damit zugleich ein Lob für all jene Einrichtungsträger, die die Einzelzimmervorgabe und die anderen baulichen Vorschriften der Landesheimbauverordnung bereits umgesetzt haben.

Altpeter: „Einzelzimmer gewähren auch in Heimen eine geschützte Privat- und Intimsphäre. Das Bedürfnis danach wird angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen in Zukunft noch weiter zunehmen. Die Achtung der Würde und der Selbstbestimmung sowie eine gute Lebensqualität für die in Heimen wohnenden Menschen sind für mich ein unverzichtbares Element unserer Pflegepolitik. Das Einzelzimmer als persönlicher und geschützter Rückzugsort ist dabei von zentraler Bedeutung.“ 


Die Landesheimbauverordnung zwingt niemanden allein zu leben
 

Ministerin Altpeter wies ausdrücklich darauf hin, dass niemand gezwungen werde, in einem Heim alleine zu leben. Die Landesheimbauverordnung lasse Wohneinheiten von zwei Personen ausdrücklich zu. Sie verhindere aber, dass Betroffene gegen ihren Willen mit Unbekannten in einem Zimmer zusammenleben müssen, weil kein Einzelzimmer für sie da ist. Mit den flexiblen Raumkonzepten, die die Verordnung zulasse und ermögliche, könnten alle „Vorteile“ von Doppelzimmern genutzt und gleichzeitig deren Nachteile vermieden werden.

Einzelzimmer im Altenheim können auf Wunsch verbunden werden

„Wenn etwa zwei Menschen zusammenleben wollen, können zwei nebeneinanderliegende Zimmer zusammengeschlossen und gemeinsam genutzt werden, indem zum Beispiel zwei Zimmer und ein gemeinsamer Sanitärraum durch einen Vorflur erschlossen oder zwei Zimmer durch einen flexibel gestaltbaren Durchgang miteinander verbunden werden. Mit solchen Raumkonzepten werden die Wahlmöglichkeiten von Heimbewohnern erheblich ausgeweitet und die Anpassung der räumlichen Umgebung an unterschiedliche und wechselnde Bedürfnisse erheblich verbessert“, so die Ministerin.

Karin Altpeter begrüßt die neue Landesheimbauverordnung
 

Abbau von Doppelzimmern führt nicht zu einem Engpass mit Pflegeheimplätzen
Karin Altpeter wandte sich auch gegen „durchsichtige Katastrophenszenarien“, wonach die Einzelzimmervorgabe zu einem Engpass bei Pflegeheimplätzen führe. Sie verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass sich die Zahl der Heimplätze in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert habe. Zudem seien laut Statistischem Landesamt von 2011 bis 2013 rund 200 neue, zusätzliche Pflegeheime entstanden. Nach den weiteren Angaben wurden im Jahr 2013 insgesamt 90.845 Menschen in stationären Einrichtungen versorgt. Dem stünden 100.243 verfügbare Heimplätze gegenüber.

Umsetzung der Einzelzimmervorgabe in Ballungszentren
In besonderen Fällen – wie etwa in Ballungszentren – lässt die Landesheimbauverordnung Altpeter zufolge zu, auch Heime mit mehr als 100 Plätzen zu bauen. Zudem werde die Angebotslandschaft für die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen gerade auch in Ballungsräumen immer vielfältiger, zumal es im neuen Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz (WTPG) des Landes neben der klassischen stationären Einrichtung auch die Möglichkeit gebe, Wohngemeinschaften zu errichten.

„Das macht es gerade auch in Ballungsräumen möglich, in kleineren Wohneinheiten (bis zu 12 Personen) im Quartier auf die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Menschen zu reagieren“, so die Sozialministerin. 


Bauliche Vorgaben für große Heime der Eingliederungshilfe

Altpeter zufolge hat die geplante Dezentralisierung großer Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen auch Auswirkungen auf bauliche Gestaltungsprozesse an den Zentralstandorten. Ziel sei es, für die Menschen mit Behinderungen im Rahmen der Dezentralisierung ein Höchstmaß an gleichberechtigter Teilhabe und Inklusion zu verwirklichen und zugleich an den zentralen Standorten die Vorgaben der Landesheimbauverordnung stufenweise umzusetzen. Mit dem Instrument eines „sukzessiven Anpassungsprozesses“ habe man dafür in den „Ermessenslenkenden Richtlinien“ nun einen geeigneten Weg gefunden.

Ergänzende Hinweise zum Thema

Die staatliche Heimaufsicht bei den 44 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg hat zur Aufgabe, ein würdevolles Leben und Wohnen in Heimen zu gewährleisten. Sie überprüft und berät Heime für Pflegebedürftige sowie für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Rechtliche Grundlagen für die Tätigkeit der Heimaufsichtsbehörden sind das Wohn-, Teilhabe-, und Pflegegesetz (WTPG) des Landes, das zum 31. Mai 2014 in Kraft trat. Daneben bestehen Verordnungen zu Personal und Heimmitwirkung sowie die Landesheimbauverordnung mit den „Ermessenslenkenden Richtlinien“.

Die stationären Einrichtungen haben eine 10-jährige Übergangsfrist zur Erfüllung der Einzelzimmervorgabe und der anderen Vorschriften der Landesheimbauverordnung bis zum 31.08.2019. In besonderen Fällen kann diese Frist sogar auf bis zu 25 Jahre ab Betriebsbeginn verlängert werden.Eine Verlängerung ist insbesondere dann möglich, wenn dies für die Refinanzierung betriebsnotwendiger Investitionen notwendig ist. 


August 2015. Redaktion pflegeinfos.net
Fotos: PR/Redaktionsarchiv

Freitag, 14. August 2015

Stuttgart ohne Fixierung (SoFi) – was Angehörige von Heimbewohnern wissen müssen. Merkblatt informiert über Fixierung und Freiheitseinschränkung

In einem aktuellen Merkblatt für pflegende Angehörige und Bevollmächtigte zu freiheitsentziehenden Maßnahmen (FEM) stellt die Initiative „Stuttgart ohne Fixierung“ (SoFi) ihre Handlungsansätze vor.

Freiheitsentziehende Maßnahmen, umgangssprachlich auch „Fixierungen“ genannt, welche in der Praxis oft zum Schutz vor Gefährdungen angewandt werden, stellen einen erheblichen Eingriff in die Freiheit und Würde eines Heim-Bewohners dar. Diese sollen lediglich als letztes Mittel und nur unter strengen Voraussetzungen angewandt werden.

Fixierungen von Heimbewohnern nur als "letztes Mittel"

Um freiheitsentziehende Maßnahmen nach Möglichkeit zu vermeiden, suchen die Betreu-ungsrichter der Amtsgerichte Stuttgart und Stuttgart-Bad Cannstatt im Rahmen ihres Prüfauftrags in jedem einzelnen betreuungsgerichtlichen Genehmigungsverfahren aktiv nach Alternativen. Demselben Ziel sehen sich die Betreuungsbehörde und die Heimaufsicht der Landeshauptstadt Stuttgart sowie die Träger der Stuttgarter Pflegeheime verpflichtet.

Die Stuttgarter Erklärung „Bewegungsfrei“ des Trägerforums Altenhilfe Stuttgart e.V. greift dieses zentrale Thema auf und benennt fachliche Ansprüche zur Vermeidung und Reduktion freiheitseinschränkender Maßnahmen. 

Nicht immer sind Heimbewohner so ruhig – dann müssen Fixierungen angeordnet werden

In Stuttgart ziehen Pflegeheime und Betreuungsgerichte an einem Strang
Das Trägerforum „Altenhilfe Stuttgart e.V.“ ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss von derzeit 19 Trägern mit
insgesamt 48 Pflegeeinrichtungen und rund 4800 Plätzen in Stuttgart. Beteiligt an der Initiative sind die beiden Stuttgarter Amtsgeriche,medizinischen Dienst der Krankenkassen sowie der Heimaufsicht.
 

Das Merkblatt wurde von den Akteuren der Initiative „Stuttgart ohne Fixierung“ (SoFi) entwickelt, um betroffenen Angehörigen und Bevollmächtigten eine Information zum Verfahrensablauf zu liefern. Das Portal pflegeinfos.net stellt den Inhalt hier vor:

Grundsätzliches  


• Um Ihren Angehörigen vor Gefährdungen zu schützen, können Maßnahmen in Frage kommen, die ihn in seiner Bewegungsfreiheit massiv einschränken. Häufige Maßnahmen sind z. B. ein Bettseitenschutz oder Rollstuhlgurte.

• Wenn der Betroffene selbst in diese Maßnahme einwilligt, weil er für sich diesen Schutz wünscht und auch die Konsequenzen verstanden hat, ist sie zulässig und es handelt sich um keine Freiheitseinschränkung.

• Ist mit Ihrem Angehörigen keine Verständigung mehr möglich und er ist zu willkürlichen Bewegungen nicht mehr fähig, dann liegt ebenfalls keine Freiheitseinschränkung vor, wenn er mit einem Bettseitenteil vor einem Herausfallen aus dem Bett infolge reflexartiger oder unwillkürlicher Bewegungen geschützt werden soll.

• Freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) liegen dann vor, wenn ein Mensch gegen seinen natürlichen Willen durch diese Maßnahmen daran gehindert wird, seinen jeweiligen Aufenthaltsort zu verlassen. Darunter ist auch das Bett, der Rollstuhl usw. zu verstehen.

• Da diese Maßnahmen das Grundrecht auf körperliche Bewegungsfreiheit massiv ein- schränkt, schreibt der Gesetzgeber vor, dass freiheitsentziehende Maßnahmen nur zum Einsatz kommen dürfen, wenn eine erhebliche Eigengefährdung vorliegt und keine anderen geeigneten alternativen Schutzmaßnahmen möglich sind und der rechtliche Vertreter (Bevollmächtigter/rechtlicher Betreuer) zugestimmt hat und ihm dazu die Genehmigung des Betreuungsgerichtes beim Amtsgericht vorliegt.



Gerichtliches Genehmigungsverfahren

1. Antrag auf Genehmigung beim Amtsgericht

Für seine Zustimmung zu einer FEM muss der Betreuer oder der Bevollmächtigte einen Antrag auf Genehmigung beim Amtsgericht stellen.


2. Anwendung auch ohne gerichtliche Genehmigung
Auch wenn noch kein gerichtliche Genehmigung vorliegt, kann nach erfolgter Antrag- stellung mit Zustimmung des Betreuers bzw. des Bevollmächtigten die FEM-Maßnahme bereits angewandt werden. Dasselbe gilt, wenn kein Bevollmächtigter vorhanden bzw. noch kein Betreuer bestellt ist und eine gerichtliche Entscheidung nicht abgewartet werden kann, um Gefahr von dem Bewohner abzuwenden. 

3. Ärztliches Zeugnis wird benötigt
Nach Antragseingang beim Amtsgericht fordert dieses zunächst ein ärztliches Zeugnis über die Notwendigkeit der Maßnahme an.

4. Verfahrenspfleger wird eingesetzt
Das Gericht bestellt einen Verfahrenspfleger, der die Interessen des Bewohners im Genehmigungsverfahren wahrnimmt und dem Gericht gegenüber zur Notwendigkeit der FEM-Maßnahme Stellung nimmt. Der Verfahrenspfleger, der selbst über einen pflegefachlichen Berufshintergrund verfügt, hat mit dem Pflegeteam (Wohnbereichsleitung, Schichtleitung, verantwortliche Fachkraft), dem Angehörigen/dem Betreuer oder Bevollmächtigten die Maßnahme zu erörtern und hierbei pflegerische bzw. technische Alternativen zu diskutieren und deren Erprobung anzuregen.

5. Gerichtliche Anhörung im Heim
Nach Eingang des Berichtes des Verfahrenspflegers beim Amtsgericht findet die ge- setzlich vorgeschriebene gerichtliche Anhörung des Bewohners im Heim statt.
An der Anhörung nehmen der Richter, ein Vertreter des Pflegeteams, der Bewohner und nach Möglichkeit auch der Angehörige, der Betreuer bzw. Bevollmächtigte bzw. der Verfahrenspfleger teil.

6. Anhörung entfällt bei Antrags-Zurücknahme
Zu einer gerichtlichen Anhörung kommt es nicht mehr, wenn der Genehmigungsantrag aufgrund des Berichts des Verfahrenspflegers vom Betreuer oder Bevollmächtigten zurückgenommen worden ist.

7. Entscheidung des Gerichts

Im Anschluss ergeht die Entscheidung des Gerichts: Die Maßnahme wird genehmigt oder abgelehnt. Bei Ablehnung dürfen keine FEM durchgeführt werden. Bei Genehmigung kann der Betreuer oder der Bevollmächtigte zustimmen, dass die Maßnahme angewandt wird, die Notwendigkeit muss aber laufend geprüft werden.


8. Anordnung ist keine Pflicht
Das Amtsgericht erteilt keine Anordnung, dass die FEM für die Dauer der zeitlichen Genehmigung angewandt werden muss. Es genehmigt lediglich Zustimmung des Be- treuers in die erforderliche FEM.

9. Beendigung
Wenn die die Gefährdung und somit die Notwendigkeit der FEM nicht mehr besteht, ist die Maßnahme unverzüglich zu beenden. Der Bevollmächtigte bzw. der Betreuer hat seine Zustimmung zurückzuziehen. 


10. Vergütung des Verfahrenspflegers
Nach Abschluss des Verfahrens wird dem Verfahrenspfleger vom Gericht für seine Tätig- keit eine Vergütung und Aufwendungsersatz bewilligt. Die Höhe der Vergütung ist in § 3 Vormünder- und Betreuervergütungsgesetz geregelt. Der Stundensatz beträgt maximal 33,50 € zzgl. Umsatzssteuer (Stand August 2015).


Ebenfalls gesetzlich geregelt ist in § 26 Abs. 3 Gerichts- und Notarkostengesetz in Verbindung mit Nr. 31015 Kostenverzeichnis, dass der Betroffene hierfür aufkommen muss, allerdings nur soweit er leistungsfähig ist. Die Einzelheiten ergeben sich aus § 1836c BGB. Diese Verpflichtung folgt unmittelbar aus dem Gesetz und besteht unabhängig davon, ob der Betreuer oder Vorsorgebevollmächtigte die Bestellung eines Verfahrenspflegers für erforderlich gehalten hat.

Wo können sich betroffene Angehörige oder Bevollmächtige in Stuttgart weiter informieren? Bei der Betreuungsbehörde Stuttgart unter der Nummer: 0711/ 216-80813

August 2015. Redaktion pflegeinfos.net

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Dienstag, 11. August 2015

B2-Sprachprüfung für ausländische Pflegekräfte: DEKRA und Telc mit zertifizierter Sprachausbildung in den Heimatländern der Pflegerinnen

Deutsche Kliniken und Pflegeeinrichtungen, aber auch ambulante Dienste müssen in Zukunft verstärkt Pflegepersonal im Ausland rekrutieren. Ansonsten droht eine weitere Verschärfung des Fachkräftemangels: Im Jahr 2050 könnten Hochrechnungen zufolge bereits 400.000 Pflegevollzeitkräfte fehlen. Die DEKRA Akademie bietet schon heute ein wegweisendes Ausbildungsmodell für Pflegefachkräfte an, die in ihrem Heimatland auf die Anforderungen im deutschen Gesundheitswesen vorbereitet werden.

Bereits seit drei Jahren bildet die DEKRA Akademie in Ungarn Pflegefachkräfte für deutsche Kliniken und Einrichtungen der Seniorenpflege aus. Im Rahmen der von den Auftraggebern finanzierten dreijährigen dualen Berufsausbildung zur Pflegefachkraft ist Sprachkompetenz ein entscheidender Faktor. Deshalb erwerben die Teilnehmer während der Vorbereitung auf die Fachkenntnisprüfung in Deutschland Kenntnisse der deutschen Sprache auf der Kompetenzstufe B2 des Europäischen Referenzrahmens sowie der Fachsprache Pflege. In den DEKRA-eigenen ungarischen Pflegeschulen lernen die Auszubildenden vom ersten Tag an die deutsche Sprache. 


Integrationserfolge dank guter Sprachkenntnisse 
DEKRA hat für dieses Projekt einen länderübergreifenden Qualitätsstandard entwickelt. Dies ermöglicht eine kurze Einarbeitungszeit der Absolventen in Deutschland und sichert langfristige Integrationserfolge. Dies gilt auch und besonders für Sprachkenntnisse: Die B2-Sprachprüfung nach dem Europäischen Referenzrahmen ist eine Grundvoraussetzung für die Erteilung der Berufserlaubnis in Deutschland.

Neuer Partner Telc GmbH
Mit der gemeinnützigen telc GmbH hat die DEKRA Akademie einen kompetenten Partner gewählt, dessen Zertifikate bei den zu-ständigen Regierungsbehörden in Deutschland anerkannt sind. Mit Erfüllung der vereinbarten hohen Standards erhalten alle DEKRA Ausbildungsstätten für Pflegefachkräfte im Ausland den Status als telc Prüfungszentrum mit lizenzierten Telc-Prüfern.

Ausbildung findet in den Heimatländern statt
„Wir nehmen die Sprachausbildung in jedem Land selbst in die Hand. So sichern wir die Qualität, die unsere Klinik- und Pflegeträger sowie Anerkennungsbehörden in Deutschland erwarten“, sagt Jörg Mannsperger, Mitglied des Vorstands der DEKRA SE und Geschäftsführer der DEKRA Akademie GmbH. „Darum freuen wir uns, dass wir mit Telc einen auf Nachhaltigkeit und Qualität ausgerichteten Partner für Sprachprüfungen gefunden zu haben.“


B2-Sprachprüfung: Erfolge in Ungarn und in Serbien
Von dem Projekt, in dem sich in Ungarn und Serbien bereits jeweils mehr als 300 Schüler in Ausbildung für deutsche Träger befinden, profitieren nicht nur Arbeitnehmer und deutsche Arbeitgeber, sondern auch die Wirtschaft des Landes, aus dem die Beschäftigten stammen. So etabliert die DEKRA Akademie das Trainingsprogramm vor allem in Staaten, die eine hohe Arbeitslosigkeit aufweisen. Dort schafft sie durch die Ausbildung vor Ort neue Arbeitsplätze, trägt zur finanziellen Entlastung der Gemeinden bei und gibt jungen Menschen ohne Job eine neue Zukunftsperspektive. Auch in Albanien und China sind Klassenstarts 2015 geplant.


Wünschenswert wäre, dass möglichst viele Träger solche Angebote ihren Mitarbeitern anbieten. Denn Sprache und Verständigung ist eine Grundvoraussetzung für die Arbeit in Deutschland – das gilt auch für die 24h-Betreuerinnen in Privathaushalten.



Jürgen Keicher, Geschäftsführer telc gGmbH, re.: Jörg Mannsperger, Mitglied des Vorstands DEKRA SE und Geschäftsführer DEKRA Akademie GmbH
Jürgen Keicher, Geschäftsführer telc gGmbH (rechts) und Jörg Mannsperger, Mitglied des Vorstands DEKRA SE und Geschäftsführer DEKRA Akademie GmbH


The European Language Certificates
Die gemeinnützige telc GmbH ist ein Tochterunternehmen des Deutschen Volkshochschul-Verbands e.V. und entwickelt unter dem Label „The European Language Certificates“ seit mehr als 45 Jahren wissenschaftlich fundierte Sprachprüfungen in derzeit zehn Sprachen. Mit telc Deutsch B2-C1 Medizin und telc Deutsch B1-B2 Pflege hat die telc gGmbH als bisher einziger  Testanbieter standardisierte und valide Deutschtests in der Fachsprache für medizinische Fachkräfte entwickelt, die von Behörden und Arbeitgebern zur Berufszulassung anerkannt werden.

 
August 2015. Redaktion pflegeinfos.net
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Kreuzfahrten mit Beauty- und Gesundheitsangeboten. Ideal für die Generation 60plus. Mehr im Kreuzfahrtportal www.dreamlines.de

Yoga auf hoher See: Entspannung pur

Leinen los für die Gesundheit: Fitness, Schönheit und gesunde Ernährung liegen im Trend. Inzwischen bieten viele Reedereien auf ihren Kreuzfahrtschiffen viele entsprechende Angebote – vom Yogakurs und Personal Training über Rasensport und Thermalwasserpools bis hin zum Zahn-Bleaching. Gerade für ältere Reisende ab 60 und Senioren bilden die Gesundheits- und Wellnessangebote auf dem Schiff viele Vorteile: Sie bleiben fit und schaffen so einen Ausgleich zum guten Essen und Müßiggang an Bord – und stets sind Experten bzw. auch Ärzte dabei, die aufzeigen, wie es richtig geht und die helfen können, wenn es mal Probleme geben sollte.


„Viele Schiffe sind die reinsten Jungbrunnen“, sagt Felix Schneider, Geschäftsführer des Kreuzfahrtportals www.DREAMLINES.de. Die Experten des größten deutschen Fachportals stellen Ihnen hier eine Auswahl an "gesunden" Programmen an Bord vor:

Aerobic, BodyArt und Pilates auf "Mein Schiff"
Die „Mein Schiff 3“ wurde bei den Kreuzfahrt Guide Awards 2015 zum Schiff des Jahres in der Kategorie „Sport und Wellness“ gekürt. Mit einer speziellen Fitness-Woche bringt TUI Cruises die Passagiere nicht nur nach Dubai, Oman, Abu Dhabi und Bahrain, sondern auch mitten hinein in ein neues Körper- und Lebensgefühl: Unter professioneller Leitung internationaler Sport- und Gesundheitsexperten können die Reisenden unterschiedlichste Fitnesskurse belegen und aktuelle Sporttrends kennen lernen – von Aerobic und BodyArt über Dance, DeepWork und Functional Training bis hin zu Pilates, Rückenfitness und Toning. Die einwöchige Reise ab 21. November 2015 kostet ab 828 Euro pro  Person.



Mein Schiff 3: Pilates und Rückenfitness an Bord

Volle Fahrt in Richtung Gesundheit: Themenreise Yoga und Ayurveda
Passend zum Zielgebiet steht die Südostasien-Reise der „AIDAbella“ ab 16. November 2015 ganz im Zeichen fernöstlicher Gesundheits- und Schönheitstraditionen. Yogaida, die Kombination aus Yoga und AIDA, führt die Passagiere mit einem umfangreichen Workshop-Programm in die Welt des Yoga. Außerdem zeigen Ayurveda-Experten, wie man Schönheit, Vitalität und Jugendlichkeit über die Ernährung praktisch löffeln kann, und im Spa-Bereich sorgen ayurvedische Wellness-Rituale für Entgiftung und tiefe Entspannung. Bei DREAMLINES gibt es die zweiwöchige Kreuzfahrt vom indischen Kochi über Sri Lanka und Malaysia bis nach Bangkok auf Anfrage.


Schneeraum inklusive: Größter Thermalbereich auf See
Mit der neuen „Norwegian Escape“ läuft im Herbst 2015 auch der größte Thermalbereich an Bord eines Schiffes vom Stapel: Das hypermoderne Mandara Spa erstreckt sich über zwei Decks und bietet neben einem riesigen Wellness-Bereich mehr als 20 Behandlungsräume. Als Clou nach dem Schwitzbad gibt es den ersten Schneeraum auf See, in dem man sich bei frostigen Temperaturen und Pulverschnee abkühlt. Für medizinisch-kosmetische Behandlungen steht im Beauty-Salon ein Arzt zur Verfügung. Wer das Schiff am Ende der Reise mit frischem Strahlen verlassen möchte, kann auf hoher See in den Genuss einer nicht-invasiven Hautverjüngung kommen.


Wellness auf dem Kreuzfahrtschiff tut dem Körper gut


Wenn der Spa-Doktor kommt: Profi-Hilfe für die Gesundheit
Gezielte Beratung in Ernährungs-, Gesundheits- und Fitnessfragen bietet auf den Schiffen von MSC Kreuzfahrten der Spa-Doktor. Auf Wunsch stellt er für jeden Passagier einen Diätplan oder ein ganz persönliches Anwendungsprogramm zusammen. Je nach Anliegen gibt es dann spezielle Behandlungen – etwa für eine straffere Gesichtshaut, gegen Wasseransammlungen im Körper oder um der Cellulite zu Leibe zu rücken.


Schneeweiße Zähne: Bleaching im Beautysalon
Auf vielen Dampfern von Carnival Cruise Lines zaubert eine Behandlung im Beautysalon den Gästen ein Strahlen ins Gesicht. Neben Hairstyling und Maniküre werden auch kosmetische Gesichtsbehandlungen und sogar Zahn-Bleachings angeboten. Sportliche Gäste erwartet auf der brandneuen Carnival Vista, die im Mai 2016 erstmals in See sticht, eine besonders luftige Attraktion: Der SkyRide, ein 244 Meter langer Parcours, der in 45 Metern Höhe über dem Meer entlang der Bordwand führt. Daran hängen kleine pedalbetriebene Gondeln, in denen Passagiere um den Schornstein des Schiffs herumradeln.


Von wegen Völlerei: Eine Kreuzfahrt macht schlank und fit
Ein Wellness-Programm, das Fitness und Spa-Anwendungen mit Gesundheitsvorträgen, Ernährungs-Seminaren und gesunden Mahlzeiten verbindet, bietet die Reederei Silversea an Bord ihrer Schiffe an. Beim CruiseLite Dining genießen Passagiere auf Wunsch eine spezielle Wellness-Küche: Zum Frühstück gibt es ein breites Sortiment an vitaminreichen Säften, fettarmen Joghurt-Smoothies und Energiedrinks. Dazu wählen sie bei jeder Mahlzeit aus vielen vegetarischen, veganen und kohlenhydratarmen Speisen. Am Abend bietet das Menü leckere fett-, kalorien- oder cholesterinarme Gerichte.
 
Kälteschock und Rasensport: Topfit in der Solstice-Klasse
Mit den Schiffen der Solstice-Klasse schwimmt die Reederei Celebrity Cruises bei der Fitnesswelle obenauf: Im Lawn Club spielen beispielsweise Gäste der „Celebrity Equinox“ und der „Celebrity Solstice“ auf mehr als 2.000 Quadratmetern echtem Rasen Boccia, Golf und Krocket. Höhepunkte sind die Joggingstrecke mit Ausblick über das Meer und der Sportplatz für Fuß-, Basket- und Volleyball. Entspannen lässt es sich im Wellnessbereich Persian Garden mit Saunen, Dampfbädern und Wärmeliegen. Als Kontrastprogramm nach dem Schwitzen dient auf der „Celebrity Reflection“ ein Kälteraum: Bei elf Grad Lufttemperatur macht der kleine Kälteschock müde Sportler wieder munter.

 
Echtes Rasen-Boccia auf den Schiffen der Solistic-Klasse (Celebrity Cruises)


Klettern, Eislauf, Fallschirmsprung: Das Kreuzfahrtschiff als Sportpark
Bei Royal Caribbean präsentieren sich insbesondere die Schiffe der Quantum-Klasse, darunter die „Quantum of the Seas“, als wahre Sportcamps. Passagiere können sich an der Kletterwand als Bergfexe probieren, Minigolf spielen, auf der Eislaufbahn ihre Runden drehen oder auf der knapp 700 Meter langen Laufstrecke, der längsten an Deck eines Schiffs, austoben. Im ersten Fallschirmsprungsimulator an Bord eines Kreuzfahrtschiffs bekommen Passagiere im Windkanal ein Gefühl vom Fliegen.


 Weitere Informationen über Gesundheitsreisen auf See
Der im Januar 2012 gestartete Anbieter Dreamlines ist weltweit in sechs weiteren Märkten aktiv und unterhält unter anderem Standorte in Gold Coast, Nizza, Sao Paolo und Amsterdam. Zur Auswahl stehen mehr als 30.000 Produkte von der Schnupper-Cruise bis hin zur Weltumrundung und Transatlantik-Kreuzfahrt. Neben der Website www.DREAMLINES.de können Interessenten ihre Reise auch telefonisch in Ruhe bei Spezialisten buchen. Telefon: 0800 - 44 551 55 (auch an Wochenenden)


August 2015. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/MSC Kreuzfahrten (2), TUI Cruises (1), Celebrity Cruises (1)

Montag, 10. August 2015

Verband startet Umfrage zur häuslichen Betreuung und 24h Pflege in Deutschland. Ziel sind valide Daten und Handlungsanweisungen für Agenturen und osteuropäische Betreuerinnen

Der Verband für häusliche Betreuung und Pflege e.V. (VHBP) hat drei wissenschaftliche Studien in Auftrag gegeben, die Zukunftsthemen der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft beleuchten sollen. Im Fokus stehen Dienstleistungen, die von ausländischen Betreuungspersonen erbracht werden, auch bekannt als sogenannte „Rund um die Uhr Betreuung“, "24h Pflege" oder "24 Stunden Haushaltshilfe und Betreuung".

Im Auftrag des VHBP wird das Institut für Qualität und Management (IQM) an der Berufsakademie für Gesundheits- und Sozialwesen Saarland die Studie durchführen. Ergebnisse sollen bis Anfang 2016 vorliegen.

Viele ausländische 24h-Betreuerinnen in Deutschland
Dr. Arne Petermann, Direktor des Instituts, sagt hierzu: „Die vom VHBP beauftragten Studien sind geeignet, Erkenntnisse über den bisher empirisch kaum erfassten Markt der häuslichen 24 Stunden Betreuung mit Hilfe von ausländischem Betreuungspersonal zu liefern. Hierbei handelt es sich mit schätzungsweise über 200.000 ausländischen Betreuungspersonen nicht nur um einen großen und relevanten Teil des zweiten Gesundheitsmarktes, sondern auch um einen Bereich, der bisher wenig reguliert ist." 


24h Betreuung daheim: Studien des VHBP sollen empirsche Daten und Tipps für die Anbieter liefern

Im Fokus der Studien, die von drei Forschergruppen durchgeführt werden, steht eine bereits abgeschlossene qualitative Erhebung mittels Experteninterviews und eine großzählige quantitative Erhebung bei über 150 Unternehmen und Akteuren der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft.


Die inhaltlichen Schwerpunkte der Studien sind:
• Ermittlung der zukünftige Herausforderungen im Markt der 24h-Dienstleistung
 

• Ermittlung von geeigneten Inhalten und Umfang möglicher Weiterbildungsprogramme für ausländische, nicht-examinierte Betreuungspersonen in der häuslichen Versorgung
 

• Nutzen einer Verbandsmitgliedschaft und Vernetzung zwischen den Akteuren im Bereich der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft

Wer ist der Auftraggeber der Studien? Der „Verband für häusliche Betreuung und Pflege (VHBP) e.V.“ mit Sitz in Bonn wurde 2014 gegründet und ist der mitgliederstärkste Verband der Branche. Der Verband ist die erste unabhängige, europaweite Interessensvertretung von Anbietern und Dienstleistern der sogenannten häuslichen 24-Stunden-Betreuung und setzt sich für eine legale und qualitativ hochwertige Betreuung im häuslichen Umfeld ein. 

Um Schwarzarbeit und Umgehung des Mindestlohns zu bekämpfen hat der VHBP e.V. eine Selbstverpflichtung formuliert, zu deren Einhaltung sich alle 30 Mitgliedsunternehmen verpflichten.

August 2015. Redaktion pflegeinfos.net
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Seniorfirst Senioren- und Altenpflegeportal im Internet bietet viele hilfreiche Kontakte. Mit bundesweiter Suche nach Pflegeanbietern und Altenheimen

Das unabhängige Altenpflege-Portal seniorfirst.de ist schon länger aktiv, doch ständig kommen neue Einträge von ganz verschiedenen Unternehmen und Dienstleistern aus dem Bereich der Altenpflege, der ambulanten Pflege und Wohnformen im Alter hinzu.

Bundesweit können ältere Menschen, pflegende Angehörige, Familien oder Berater und Betreuer so komfortabel und schnell Anbieter vor Ort und in der Region finden. seniorfirst.de ist ein privates Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe. Es konzentriert sich mit dem Internetportal auf drei Kernbereiche:

Zum einen können sich Menschen im Seniorenratgeber darüber informieren, wie sie bis ins hohe Alter gesund und glücklich leben können. In kurzen, verständlichen Beiträgen werden Fakten und Lösungen beschrieben. Zum zweiten dient die Online-Pflegeberatung dazu, sich ausführlich über Pflegethemen zu informieren.

Logo des Infoportals für Senioren im Internet


Die dritte und tragende Säule von Seniorfirst im Internet ist ein umfassendes Informationsangebot über Wohnformen im Alter sowie die bundesweite Internet-Suche nach geeigneten Pflegeanbietern. So wird Betroffenen und Angehörigen maßgeblich dabei geholfen, die richtige Pflegeform für ihre ganz persönliche Situation zu finden.

Deutschlandweit können User auf der Webstie www.seniorfirst.de bequem nach stationären Pflegeanbietern, also öffentlichen, kirchlichen oder privaten Alten- und Pflegeheimen, suchen. Alles geht ganz schnell: einfach in der Suchmaske Ort oder Postleitzahl eingeben – und schon erhält man Ergebnisse aus dem definierten Nahbereich.

Die Grundidee des Adress-Portals für Seniorenthemen ist zu begrüßen: seniorfirst.de will eine kostenlose Präsentationsplattform für jeden Pflegeanbieter zu sein, damit das Informationsangebot über Heimplätze oder ambulante Pflegedienste nicht von finanziellen Interessen gelenkt wird. Am Ende müssen Menschen selbst entscheiden können, wo sie sich am besten aufgehoben fühlen, so das Credo der Macher.

Werden alle Pflegeanbieter angezeigt? In der Datenbank sind nahezu alle in Deutschland öffentlich registrierten Pflegeanbieter gelistet. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich daran, eine aktualisierte Listung von Pflegeheimen Altenheimen und Häuser für Betreutes Wohnen in Deutschland anzubieten.

Die Informationstiefe über die Alten- und Pflegeeinrichtungen variiert aber. Das hat folgenden Grund: Je nachdem, ob sich der Pflegeanbieter auf dem  Portal persönlich präsentiert und vertiefende Infos liefert oder ob auf marktzugängliche Daten zurückgegriffen wird, etwa aus Adressbeständen.

www.seniorfirst.de

August 2015. Redaktion pflegeinfos.net
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Freitag, 7. August 2015

Seniorenhilfe und Pflegestützpunkt Hechingen. Mit einer 24h-Betreuung können pflegebedürftige alte Menschen in Hechingen und daheim wohnen bleiben

In der Gemeinde Hechingen sowie in den benachbarten Dörfern im Landkreis Zollern-Alb ist seit drei Jahr der Seniorenservice von riva-care tätig. Pflegebedürftige Senioren und ihre Angehörigen können in Hechingen folgende Dienstleistungen von riva-care in Anspruch nehmen:

24h Haushaltsbetreuung daheim in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus
• 24h Grundpflege und Kochen, Wäsche, Freizeitgestaltung
• Besorgungsfahrten und Arztbesuche sowie dauerhafte Anwesenheit
• Urlaubsbetreuung von pflegebedürftigen alten Menschen (mind. vier Wochen)

Für diese Dienstleistungen stehen zuverlässige osteuropäische Betreuerinnen und seit Januar 2015 auch Helferinnen aus Kroatien und Serbien zur Verfügung, die 24 Stunden im Pflegehaushalt bleiben und eine Alltagsbetreuung (mit Hauswirtschaft) gewährleisten. Großer Vorteil: Angehörige werden entlastet.

24h-Betreuung in Hechingen: Mit einer Haushaltshilfe können Senioren in ihren vier Wänden bleiben

In der Praxis funktioniert die Zusammenarbeit zwischen der osteuropäischen Betreuerin und der Pflegeperson sehr gut. Die meisten Kräfte sprechen gut deutsch und sind hauswirtschaftlich versiert. Im Verbund mit den ambulanten Diensten, Ärzten und Angehörigen schaffen die 24-Stunden-Betreuerinnen ein gutes Versorgungsnetz und geben den Familienangehörigen Sicherheit. 

24h Betreuung in Hechingen, Rangendingen, Stein, Schlatt, Beuren, Bissingen oder Jungingen und der Region bis Albstadt: Nutzen Sie die Erfahrung von riva-care (seit 2010 im Großraum Zollern-Alb und Tübingen tätig). Die Pflege-Experten beraten auch zu Pflegestufen und Finanzierung der 24h Pflege durch Pflegekassen und den Staat. Beratung und Angebote sind kostenfrei und und ohne Verpflichtungen.

Weitere Informationen zur privaten 24h-Stunden-Betreuung in Hechingen erhalten Angehörige unter Telefon (0711) 966 66 533 oder im Internet unter www.riva-care.de

Eine unabhängige Beratung rund um Wohnen und Leben im Alter sowie Pflege im Heim oder zu Hause erhalten Interessierte außerdem beim staatlich geförderten Pflegestützpunkt in Hechingen: Landratsamt Zollernalbkreis, Geschäftsstelle Pflegestützpunkt, Hirschbergstr. 29, 72336 Balingen, Telefon 07433/ 92-191 oder E-mail: Pflegestützpunkt@zollernalbkreis.de

August 2015. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Fotolia 

Unter StadtBranche.de finden Sie im Internet auch Pflegedienste, Altenheime, Seniorenanbieter und 24h Betreuung in Ihrer Stadt und Nähe

Für die schnelle Suche nach einem Seniorendienstleister, Alten- und Pflegeheim, Krankenhaus, ambulantem Dienst, Fachärzten, Sanitätshäusern oder einer 24h-Betreuung für Senioren ist das Internet längst das Medium Nummer eins.

Doch viele Online-Verzeichnisse und digitale Adressverzeichnisse im Internet sind nur Datensammlungen bzw. die Adressen dort werden automatisch erstellt. Und was fängt ein Suchender damit an, wenn er z.B. 50 ambulante Pflegedienste in Berlin vorgeschlagen bekommt, aber nur mit Adresse und oft mit fehlenden Daten wie Telefax oder Internet?

Positiv ab hebt sich davon das Adressverzeichnis StadtBranche.de. Unter dem Motto "Clevere Tipps Tag für Tag" ist es ein Magazin-Ratgeber und dazu ein nutzergepflegtes Anbieterverzeichnis.

Das bedeutet: Die Einträge nehmen die Unternehmen und Dienstleister selbst vor. Das garantiert die Aktualität, zudem können die Anbieter wie Pflegedienste, Pflegeheime oder 24h-Stunden-Betreuung in Texten ihre Leistungen darstellen. Natürlich verlinkt StadtBranche.de dann auf die Webseiten der Firmen.

Auf StadtBranche.de kann jeder Nutzer kostenfrei seine Webseiten eintragen und
seine Lieblings-Internetseiten vorstellen. Auch eine Kommentierung ist möglich sowie ein schnelles Löschen oder Ergänzen.


Deshalb unser Tipp: Wenn Sie nach lokalen Adressen und Kontakten in Ihrer Umgebung sind – für Senioren- und Pflegethemen, Gesundheit oder häuslicher Betreuung –, dann versuchen Sie es im Internet mit StadtBranche.de.

August 2015. Redaktion pflegeinfos.net

Samstag, 1. August 2015

Neuer Seniorenratgeber: "66 Tipps für ein genussvolles und aktives Leben mit 66+" – Bewegung und richtiges Essen sind auch im Alter gesundheitsfördernd


Eine Broschüre gibt Tipps für Ernährung und Bewegung im Alter

Wer sich gesund ernährt und regelmäßig bewegt, bleibt auch in der zweiten Lebenshälfte länger fit. Der neue Ratgeber „66 Tipps für ein genussvolles und aktives Leben mit 66+“ motiviert Seniorinnen und Senioren, gesunde Ernährung und Bewegung in den Alltag einzubauen. Die Publikation, die auf der „SenNova“, der Messe zum Deutschen Seniorentag 2015, vorgestellt wurde, erscheint im Rahmen des neuen IN FORM-Schwerpunktes „Im Alter IN FORM“.


Eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung sind die besten Voraussetzungen für ein langes und selbständiges Leben. Mit der Broschüre geben wir der Generation 66+ alltagstaugliche Tipps rund um Ernährung und Bewegung. „Mit ‚Im Alter IN FORM‘ bekräftigen wir unser Engagement für die Fragen und Bedürfnisse auch der älteren Menschen. Denn ein gesundes und genussvolles Leben ist keine Frage des Alters“, betont Bundesernährungsminister Christian Schmidt.
Flankiert von humorvollen Illustrationen finden die 66+-Leser in der Broschüre eine bunte Mischung an Anregungen für die aktive Alltagsgestaltung: von jahreszeitlichen Rezepten über Tipps zur Leih-Oma- und -Opa-Vermittlung bis hin zu Hockergymnastik.


Wer ist der Herausgeber? IN FORM ist Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Sie wurde 2008 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) initiiert und ist seitdem bundesweit mit Projektpartnern aktiv. 

Bei der Präsentation sagte Prof. Ursula Lehr, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft für Senioren (BAGSO), Bundesministerin a.D. und IN FORM-Botschafterin: „Es gilt, nicht nur dem Leben Jahre, sondern den Jahren Leben zu geben! Älter werden und sich dabei wohl fühlen, das kommt nicht von allein; dafür muss jeder Einzelne selbst etwas tun.“

Die Broschüre kann ab sofort auf www.in-form.de/aeltere bestellt oder heruntergeladen wer- den. Weitere Informationen unter: www.in-form.de 


August 2015. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR