Mittwoch, 22. Mai 2019

Senioren-Ratgeber aus der Apotheke startet Online-Portal für pflegende Angehörige: www.an-deiner-seite.de

"Sie pflegen? Dann sind Sie nicht allein!" Unter diesem Motto engagiert sich der Senioren Ratgeber ab sofort noch stärker für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen. Seit Mai 2019 gibt es das digitale Angebot www.an-deiner-seite.de: viele Informationen rund um die Pflege praxisnah und leicht verständlich auf. Außerdem kommen Pflegende Angehörige kommen selbst zu Wort und geben ihre Erfahrungen weiter.

Pflege geht uns alle an!

Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland kümmern sich um pflegebedürftige Familienmitglieder. Egal, ob es um Krankheit, Behinderung, Unfallfolgen oder Gebrechlichkeit geht, das Leben ist für die Betroffenen - Ehefrau, Partner, erwachsene Kinder oder Eltern - oft von einem Tag auf den anderen ganz anders als vorher.




"Pflege ist nicht immer leicht. In der Öffentlichkeit geht oft unter, was pflegende Angehörige tagtäglich leisten", erläutert Chefredakteurin Claudia Röttger. "Der Senioren Ratgeber will aufklären und Mut machen. Er lotst pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen durch den Alltag - informativ und emotional unterstützend." Bislang sind Pflege-Informationen oft schwer verständlich oder decken nicht alle Bedürfnisse ab. Auf an-deiner-seite.de finden pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen auf einen Blick alles, was sie wissen müssen.

Erfahrungswissen der Pflegenden zugänglich machen

Wer pflegt, braucht darüber hinaus auch ein gutes Netzwerk, das vom gegenseitigen Austausch lebt. Hier setzt die Senioren Ratgeber-Redaktion auf das Wissen pflegender Angehöriger: Auf www.an-deiner-seite.de kommen sie selbst zu Wort und geben ihre Erfahrungen weiter. "Die pflegenden Angehörigen reden über ihre Nöte und ihre guten Tage, darüber, was ihnen Kraft gibt, durchzuhalten, und was sie an ihre Grenzen bringt", sagt Claudia Röttger. "Diese Menschen wissen genau, wovon sie sprechen, und sie machen mit ihren berührenden Geschichten Mut."

Wichtige Hilfestellungen und Tipps

übersichtlich dargestellt und umfassend aufbereitet, finden sich auf www.an-deiner-seite.de unter folgenden Rubriken: - "Erste Schritte" ist ein Wegweiser für den Anfang: Was muss zuerst organisiert werden? - "Anträge stellen" zeigt, worauf pflegebedürftige Menschen Anspruch haben in punkto Beratung, Pflegegeld und Hilfsmittel - "Alltag meistern" gibt Tipps, wie man sich den Alltag in der Pflege ein bisschen leichter macht.

"Hilfe nutzen" zeigt, wo man Unterstützung und Entlastung finden kann - "Auf sich achten" gibt Anregungen, um sich selbst etwas Gutes zu tun - "Im Heim leben" gibt Tipps, wie Angehörige weiterhin für die Pflegebedürftigen da sein können, die in einer Pflegeeinrichtung betreut werden - "Pflege verändern" stellt Menschen und Projekte vor, die zeigen: Pflege geht auch anders!

Mai 2019. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Foto: PR/Wort und Bild Verlag, 2019




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An deutschen Seen und an der Küste: Auch Rollstuhlfahrer können hier barrierefrei Urlaub machen und sogar selbst Kapitän sein

Trotz Mobilitätseinschränkung Baden, Boot fahren, Strand genießen? In mehreren Regionen in Deutschland ist das schon lange kein Problem mehr. So sind zahlreiche Orte entstanden, an denen Rollstuhlfahrer und Senioren mit Gehproblemen den Spaß am Wasser wiederentdecken können. Die Arbeitsgemeinschaft Leichter Reisen – Barrierefreie Urlaubsziele in Deutschland stellt die schönsten vor:

Ruppiner Seenland: Hausbooturlaub auf der Havel

Urlaub auf dem barrierefreien Hausboot „Febomobil“ von Kuhnle-Tours


Einen Urlaub lang Kapitän sein: Das ist im Ruppiner Seenland, einer idyllischen Seenlandschaft mit mehr als 170 Gewässern, nördlich von Berlin möglich. In Zehdenick verleiht Kuhnle Tours barrierefreie Hausboote für Fahrten auf der Havel. Ein Führerschein ist dafür nicht erforderlich. Die Boote können von Rollifahrern nicht nur bewohnt, sondern auch bedient werden.

Eine Einweisung und ein unterfahrbarer Steuerstand machen es möglich. Gemächlich tuckern die Boote in Fließrichtung dahin. So bleibt genug Zeit für Naturbeobachtungen. Zwischendurch können die Freizeitkapitäne an barrierefreien Anlegestellen an Land gehen. Lohnende Ausflugsziele unterwegs sind der Ziegeleipark Mildenberg und das Schloss Rheinsberg, die beide rollstuhlgerecht ausgebaut sind.

Lausitzer Seenland: Wassersport auf neuen Seen

Sportlicher wird es im Lausitzer Seenland, einer jungen Reiseregion zwischen Berlin und Dresden mit 25 künstlichen Seen, die aus gefluteten und renaturierten Tagebaulöchern entsteht. Hier ist Selbstpaddeln bzw. -rudern angesagt. Ob Kajak, Canadier oder Ruderboot: Der Vermieter expeditours stellt verschiedene Gefährte zur Wahl. 

Am Hafencamp des Senftenberger Sees hilft ein Lift Rollstuhlfahrern beim Einsteigen in die Boote. Auch einem Segeltörn steht nichts im Wege. Mit Segelkutter und einem erfahrenen Skipper geht es gemeinsam auf das Wasser. Mitanpacken ist dabei ausdrücklich erwünscht.

Doch auch wer auf und am Wasser einfach nur entspannen möchte, findet im Lausitzer Seenland genügend Möglichkeiten. Fahrten mit dem Ausflugsschiff und Baden am Strand sind zum Beispiel am Senftenberger See möglich.

Rostock: Strandleben auf Rädern

Mit dem Rollstuhl über den Strand bis ins Meer: Dieser Traum wird 15 Kilometer von Rostock, im Seebad Warnemünde, wahr. Hier lädt ein besonders langer, weißer und feinkörniger Sandstrand zum Baden. Es ist einer der breitesten Strände an der gesamten Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern. Fünf Strandaufgänge sind barrierefrei ausgebaut.

Zu den bei Rollifahrern beliebtesten gehört Strandaufgang vier, wo rutschfeste Platten bis zum Wasser und zu den Strandkörben führen. Die Strandoase Treichel verleiht einen Baderollstuhl mit Ballonreifen, mit dem Gäste bis in die Ostsee fahren können. Auch am Strandaufgang zehn ermöglichen Holzplatten und Gummimatten den Zugang von der Promenade bis zum Wasser.



Neu ab Sommer 2019 ist ein Strandkorb für mobilitätseingeschränkte Menschen. Auch Strand- und Baderollstühle können hier erstmals ausgeliehen werden. Weitere barrierefreie Strandaufgänge gibt es im nur wenige Kilometer entfernten Seebad Markgrafenheide.

Fränkisches Seenland: Badespaß und heimatliche Küche

Das Fränkische Seenland, südwestlich von Nürnberg, bietet eine Seltenheit in Deutschland: Weil es keine Privatgrundstücke am Ufer gibt, sind alle sieben Seen frei zugänglich. An vier dieser Seen wurde auch an Rollstuhlfahrer gedacht: Am Altmühlsee und am Großen Brombachsee können Gäste Strandrollstühle ausleihen und damit direkt ins kühle Nass fahren.

Am Kleinen Brombachsee am Seezentrum Langlau und in der Freizeitanlage Birkach am Rothsee führt jeweils eine Baderampe ins Wasser. Für den großen Hunger nach dem Baden bieten barrierefreie Restaurants wie das Strandhotel Seehof am Kleinen Brombachsee und das Boothaus am Altmühlsee regionale Fisch- und Fleischgerichte. 

Zu einem entspannten Ausflug auf dem Wasser laden die barrierefrei zugänglichen Fahrgastschiffe auf dem Altmühlsee oder dem Großen Brombachsee ein.

Eifel: Nationalparktouren per Schiff

Entspannte Schiffsausflüge mitten im Nationalpark können Gäste mit Behinderungen in der Eifel erleben. Jeden ersten und dritten Montag eines Monats von April bis Oktober starten barrierefreie Schiffstouren auf dem Rursee, einem idyllischen Stausee umrahmt von echter Wildnis.

Ranger der Nationalparkverwaltung gehen mit an Bord und erklären unterwegs das einzigartige Schutzgebiet und seine Naturschätze. Für blinde Gäste haben sie Tastobjekte und duftende Exponate dabei. Rollstuhlfahrer können die Schiffsanleger in Schwammenauel, dem Startpunkt der Tour und Rurberg, dem Ziel problemlos befahren.

Vor oder nach dem Ausflug auf dem Wasser empfiehlt sich eine Wanderung im barrierefreien Naturerlebnisraum Wilder Kermeter. Gäste tauchen hier mitten in das ökologische Herz des 110 Quadratkilometer großen Nationalparks ein.

Mehr unter www.leichter-reisen.info
 

Mai 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Fotos: PR/TVB Thomas Ulrich



Dienstag, 14. Mai 2019

Beratung Pflege, Beratungsangebote für Pflege im Alter: Datenbank von ZQP jetzt neu mit über 4500 nichtkommerziellen Kontakten

Für die Pflege gibt es eine Vielzahl an Hilfemöglichkeiten und Leistungen aus der Pflegeversicherung. Diese zu kennen und das richtige Angebot auszuwählen, ist nicht leicht. Dabei kann professionelle Beratung zur Pflege unterstützen. Doch viele Menschen wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen. Zudem gibt Beratungsstellen, die nur auf einzelne Themen spezialisiert sind.

Daher bietet das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) eine frei zugängliche und werbefreie Datenbank mit über 4.500 nicht kommerziellen Beratungsangeboten rund um die Pflege: 

Die Datenbank wird kontinuierlich aktualisiert. Mit dem kostenlosen Angebot können Ratsuchende deutschlandweit nun noch schneller und einfacher nach Beratungsmöglichkeiten in ihrer Nähe suchen – zum Beispiel von Pflegestützpunkten, Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, Verbraucherverbänden, kommunalen Einrichtungen oder compass private pflegeberatung. Die Datenbank richtet sich vor allem an pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen.
 
Selbsthilfegruppen, Demenz Hilfe
Mit der neuen ZQP-Datenbank kann man nicht nur gezielt nach einem Beratungsangebot in der Nähe suchen. Die Ergebnisse lassen sich zudem ganz einfach filtern – je nachdem, ob die Beratung speziell zur Pflege, zum Wohnen, zum Betreuungsrecht, zur Selbsthilfe oder zu Demenz erfolgen soll. Auch Beschwerdestellen sind aufgelistet. 
Über eine Karte können die Ratsuchenden auf einen Blick erkennen, wo sich die Beratungsstelle befindet. Neben den Kontaktdaten werden zusätzliche Informationen zur Verfügung gestellt, zum Beispiel, ob die Beratung in der Beratungsstelle telefonisch oder auch als Hausbesuch erfolgen kann. Außerdem ist jeweils kurz zusammengefasst, zu welchen Themen beraten wird. 

Ständige Aktualisierung der Pflege-Datenbank
Alle in der Datenbank enthaltenen Informationen wurden vom ZQP selbst recherchiert. Um die Qualität der Daten zu sichern, wurden vor deren Veröffentlichung alle Beratungseinrichtungen kontaktiert. Diese Abfrage wird jährlich wiederholt. Mit keinem von den in der Datenbank aufgeführten Beratungsangeboten ist das ZQP organisatorisch verbunden. Die Stiftung hat keinen Einfluss auf die Qualität der jeweiligen Beratungen noch Informationen darüber. 
Mai 2019. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR