Posts mit dem Label Beckenboden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Beckenboden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 20. März 2023

Prostata bei älteren Männern. Inkontinenz nach der OP ist meist nur vorrübergehend. Tipps!

Prostatakrebs ist die am häufigsten auftretende Krebsart bei Männern. Jedes Jahr kommt es in Deutschland zu mehr als 60.000 Neuerkrankungen. Umso wichtiger ist die Früherkennung, wodurch sich Prostatakrebs meist gut behandeln lässt. 

Muss die Prostata jedoch operativ entfernt werden, kommt es bei vielen Männern zu einer vorübergehenden Inkontinenz, die meist von alleine wieder verschwindet. Bis sich der Harnverlust gebessert hat, sorgen speziell für Männer entwickelte Inkontinenzprodukte für Sicherheit im Alltag.

Folgen der Prostataentfernung


Muss die Prostata nach einer Krebsdiagnose operativ entfernt werden, werden dabei häufig auch Teile der Harnröhre und ihres Schließmuskels in Mitleidenschaft gezogen. Unmittelbar nach einer Prostata-Operation haben daher fast alle Männer erst einmal Probleme, den Urin zu halten. In den meisten Fällen verschwindet die Inkontinenz im Laufe der ersten Monate wieder. Dauerhaft bleibt sie nur in etwa 7 Prozent der Fälle. Beckenbodentraining ist für Männer bei Inkontinenz nach einer Prostata-Operation der einfachste Weg, die Beschwerden zu lindern. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Übungen, die im Sitzen, Liegen oder Stehen ausgeführt werden können.

Sicherer Schutz bei Harnverlust


Bis sich der Harnverlust gebessert hat, helfen Inkontinenzprodukte, die genau dort Schutz bieten, wo ihn Männer am meisten benötigen. TENA Men bietet ein großes Sortiment diskreter, saugfähiger und komfortabler Einlagen und Einweghosen, die an die männliche Anatomie angepasst sind. Bei leichtem bis mittlerem Harnverlust reichen vielleicht schon dünne und diskrete Einlagen. Für Männer mit stärkerem Harnverlust eignen sich hingegen saugstarke Einweghosen, die wie Unterwäsche getragen werden. In Apotheken und Sanitätshäusern können sich Männer kompetent, fachkundig und diskret zu den verfügbaren Produkten beraten lassen. Sie erhalten dort auch kostenlose TENA Muster, um sich mit den Produkten und deren Handhabung vertraut zu machen. Inkontinenzprodukte für Männer sind übrigens medizinische Hilfsmittel und können vom Arzt auf Rezept verordnet werden.


Podcast: Inkontinenz beim Mann

Unfreiwilliger Harnverlust wird von Männern oft für ein Frauen-Thema gehalten. Weniger bekannt ist, dass auch viele Männer davon betroffen sind – und das nicht nur nach einer Prostata-Operation. Der TENA Men Podcast „Inkontinenz beim Mann“ zeigt, dass trotz Harnverlust ein aktives und uneingeschränktes Leben möglich ist. 

Betroffene Männer reden offen im Podcast

In der Podcast-Episode kommen Experten und Betroffene zu Wort, wie beispielsweise Paul, der nach einer Prostata-Operation inkontinent ist. Er gründete daraufhin eine Selbsthilfegruppe und schrieb sich sein Schicksal in einem Buch von der Seele. Darin schildert er schonungslos die raue Wirklichkeit und Schwierigkeiten im Alltag. Er zeigt aber auch, dass man mit Offenheit, Selbstbewusstsein, Humor und den passenden Inkontinenzprodukten trotzdem ein fast normales Leben führen kann.

Der TENA Podcast  ist auf Spotify erschienen. Die Laufzeit beträgt 30 Minuten. Man kann ihn auch ohne Abo anhören. Viele weitere Informationen rund um Inkontinenz und die Prostata sind auf www.tena.de/men zu finden.

Podcast für Männer mit Prostataproblemen

https://open.spotify.com/episode/4sGacF2GCkLNGAFnNs2ex9

März 2023, Redaktion Pflegeinfos.net


Donnerstag, 21. März 2013

Beckenboden-Training: So beugen Sie mit einfachen Übungen daheim der Inkontinenz vor

Inkontinenz darf kein Tabu-Thema sein
Ältere Frauen leiden besonders häufig an Blasenschwäche. Beim Niesen, Husten oder Heben schwerer Lasten verlieren sie dann unwillkürlich Urin. Das ist unangenehm und beeinträchtigt die Lebensqualität enorm. Das muss allerdings nicht sein, berichtet das neutrale Internetportal Infozentrum Inkontinenz. Oft ist nur ein schwacher Beckenboden die Ursache dafür.

Der Tipp der Experten lautet: Regelmäßiges Beckenbodentraining hilft den meisten Frauen ab 50, das Problem in den Griff zu bekommen. Am besten ist es, den Beckenboden regelmäßig unter professioneller Anleitung zu trainieren – in speziellen Kursen in Fitness-Studios, Altenhilfeeinrichtungen, Vereinen oder der Volkshochschule. Erkundigen Sie sich am besten vor Ort, wer Beckenboden-Kurse anbietet.


Die Übungen zur Festigung des Beckenbodens können aber auch zu Hause und alleine ausgeführt werden. Hilfreich für das Training in den eigenen vier Wänden ist beispielsweise folgende Basisübung:


• Auf die Knie gehen und sich mit den ausgestreckten Armen abstützen. Der Rücken ist gerade und bildet eine Parallele zum Boden. Jetzt den Beckenboden anspannen und langsam den linken Arm nach vorne und das rechte Bein nach hinten ausstrecken. 


• Das gestreckte Bein, Rücken und gestreckter Arm sollten dabei eine gerade Linie bilden.

• Arm und Bein langsam wieder senken und mit dem jeweils anderen Bein und Arm dasselbe machen. 

• Zehn bis zwölf Mal wiederholen. Dazwischen den Beckenboden entspannen.

 

Wie lässt sich der Erfolg kontrollieren? Ganz einfach und mit Hilfe eines leichten Küchenstuhls: 

• Vor den Stuhl stellen, Beine hüftbreit nebeneinander. Beckenboden anspannen, Spannung halten und dabei husten. 

• Anschließend wieder entspannen. 

• Geht beim Husten kein Urin mehr verloren, zeigt das Training erste Erfolge. 

• Nun das Ganze noch einmal und dabei den Stuhl hochheben. Das richtige Heben des Stuhles vorher üben: Dazu nahe an den Stuhl herangehen. Die Knie und Hüfte beugen, der Rücken bleibt gerade. Beckenboden anspannen und Stuhl anheben, indem die Beine gestreckt werden. Kurz halten, wieder absetzen und entspannen: Wer die Hebetechnik gut beherrscht, der sollte versuchen, dabei zu husten. Klappt das ohne Urinverlust, ist der Beckenboden top! 

Inkontinenz - raus aus der Tabu-Zone: Jeder zehnte Bundesbürger ist davon betroffen: Alte, Junge, Männer und Frauen. Die meisten Menschen leiden im Stillen, dabei könnte ihnen geholfen werden. Auch offen darüber reden und mit anderen Betroffene sprechen, hilft weiter. Das Infozentrum Inkontinenz hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Schweigen zu brechen und über das Thema Inkontinenz zu informieren. Hier finden Sie ausführliche Informationen: www.infozentrum-inkontinenz.de

März 2013. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Archiv