Samstag, 1. August 2015

Neuer Seniorenratgeber: "66 Tipps für ein genussvolles und aktives Leben mit 66+" – Bewegung und richtiges Essen sind auch im Alter gesundheitsfördernd


Eine Broschüre gibt Tipps für Ernährung und Bewegung im Alter

Wer sich gesund ernährt und regelmäßig bewegt, bleibt auch in der zweiten Lebenshälfte länger fit. Der neue Ratgeber „66 Tipps für ein genussvolles und aktives Leben mit 66+“ motiviert Seniorinnen und Senioren, gesunde Ernährung und Bewegung in den Alltag einzubauen. Die Publikation, die auf der „SenNova“, der Messe zum Deutschen Seniorentag 2015, vorgestellt wurde, erscheint im Rahmen des neuen IN FORM-Schwerpunktes „Im Alter IN FORM“.


Eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung sind die besten Voraussetzungen für ein langes und selbständiges Leben. Mit der Broschüre geben wir der Generation 66+ alltagstaugliche Tipps rund um Ernährung und Bewegung. „Mit ‚Im Alter IN FORM‘ bekräftigen wir unser Engagement für die Fragen und Bedürfnisse auch der älteren Menschen. Denn ein gesundes und genussvolles Leben ist keine Frage des Alters“, betont Bundesernährungsminister Christian Schmidt.
Flankiert von humorvollen Illustrationen finden die 66+-Leser in der Broschüre eine bunte Mischung an Anregungen für die aktive Alltagsgestaltung: von jahreszeitlichen Rezepten über Tipps zur Leih-Oma- und -Opa-Vermittlung bis hin zu Hockergymnastik.


Wer ist der Herausgeber? IN FORM ist Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Sie wurde 2008 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) initiiert und ist seitdem bundesweit mit Projektpartnern aktiv. 

Bei der Präsentation sagte Prof. Ursula Lehr, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft für Senioren (BAGSO), Bundesministerin a.D. und IN FORM-Botschafterin: „Es gilt, nicht nur dem Leben Jahre, sondern den Jahren Leben zu geben! Älter werden und sich dabei wohl fühlen, das kommt nicht von allein; dafür muss jeder Einzelne selbst etwas tun.“

Die Broschüre kann ab sofort auf www.in-form.de/aeltere bestellt oder heruntergeladen wer- den. Weitere Informationen unter: www.in-form.de 


August 2015. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR

Mittwoch, 22. Juli 2015

Domizil am See Böblingen: Richfest für das neue Altenheim/Pflegezentrum auf dem Flugfeld

Vor rund einem Jahr wurde unter reger Beteiligung der Spatenstich für das Pflegekompetenzzentrum auf dem Flugfeld Böblingen‐Sindelfingen gefeiert. Auch im Juni 2015 folgten wieder zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung, des Zweckverbandes Flugfeld Böblingen‐Sindelfingen sowie Projektbeteiligte der Einladung des Bauherren Peter H. Kemmer, geschäftsführender Gesellschafter der KIAG Grundbesitz GmbH.

Computeranimation: So soll das Pflegekompetenzzentrum aussehen

Diesmal wurde dem Bauvorhaben schon die Richtkrone aufgesetzt. Nach Fertigstellung Ende 2015 wird das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg das Alten- und Pflegeheim betreiben. 

Mehr über den Stand der Dinge und das Konzept lesen Sie HIER und HIER (ausführlicher Bericht Richtfest auf dem Flugfeld Böblingen-Sindelfingen, Juni 2015).

Juli 2015. Redaktion pflegeinfos.net

Copyright Foto: PR/Wohlfahrtswerk




Freitag, 5. Juni 2015

Altenpflegerinnen aus China in Baden-Württemberg. Vier Träger unterstützen Pilotprojekt des BDA, der ZAV und des Arbeitgeberverbandes Pflege

Der Arbeitgeberverband Pflege hat vor drei Jahren gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) ein Pilotprojekt mit der chinesischen Arbeitsverwaltung ins Leben gerufen. Ziel ist es, bis Ende des Jahres 2015 insgesamt 150 chinesische Pflegefachkräfte in Pflegeheimen in Deutschland einzusetzen – anfänglich als Pflegehilfskraft und nach erfolgter Anerkennung dann als Fachkraft. 

Vorbereitung und Sprachkurse in China
Für die Auswahlgespräche waren Personalmitarbeiter der beteiligten Träger eigens nach China gereist. Die ausgewählten Mitarbeiterinnen verfügen über einen Bachelor-Abschluss in der Pflege sowie mindestens ein Jahr Berufserfahrung in einem Krankenhaus in China. In einer achtmonatigen Vorbereitungsphase in einem Trainings-Center in Weihai in der Provinz Shandong lernten sie Deutsch (B1-Sprachniveau) und wurden auf die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und ihrem Heimatland vorbereitet.


Bis 2013 braucht Deutschland 175.000 Pflegekräfte
„In Deutschland fehlen ambulanten Diensten und Pflegeeinrichtungen bereits heute 30.000 ausgebildete Pflegefachkräfte. In Süddeutschland fällt der Fachkräftemangel in der Altenpflege besonders gravierend aus. Trotz großer Bemühungen in der Aus- und Weiterbildung sowie der verkürzten Qualifikation von Pflegehilfs- zu Pflegefachkräften, werden wir den immens steigenden Bedarf nicht decken können. Wir brauchen dringend Zuwanderung von Fachkräften aus der EU – und auch aus sogenannten Drittstaaten. Bis 2030 benötigen wir, laut einer Studie des RWI, weitere 175.000 Pflegefachkräfte“, sagt Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverband Pflege. 


Vier Träger aus Baden-Württemberg sind dabei
Die ersten 14 Pflegekräfte hatten bereits im Jahr 2014 ihre Arbeit in hessischen Senioreneinrichtungen aufgenommen. Derzeit (Stand Juni 2015) befinden sich in Baden-Württemberg weitere 27 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen aus China in der Vorbereitung für die Anerkennung ihres Berufsabschlusses. Sie arbeiten in Pflegeheimen bei den beiden Trägern Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg und Evangelische Heimstiftung sowie bei den privaten Unternehmen Compassio Ulm und Haus Edelberg Senioren-Zentren Karlsruhe.


„Höchste Priorität bei der Gewinnung von Fachkräften hat für uns die eigene Ausbildung. Daher suchen wir nach nachhaltigen Lösungen der Personalgewinnung auch aus dem Ausland. Die jungen Frauen aus China, die seit einigen Monaten bei uns sind, bringen eine sehr gute pflegerische Qualifikation mit, haben eine positive Einstellung zu ihrem Beruf und wollen ganz bewusst die Arbeit in der Altenpflege kennenlernen – solche Angebote gibt es in China nicht“, so Ingrid Hastedt, Vorsitzende des Vorstands des Wohlfahrtswerks für Baden-Württemberg.

Klappt die soziale Integration?
Ob es gelingt, die jungen Chinesen langfristig in Deutschland zu halten, hängt im wesentlichen auch von der sozialen Integration ab. Und hier hört man hinter vorgehaltener Hand, dass viele der jungen "Gastarbeiter" mit Heimweh zu kämpfen haben oder – so bei spanischen und italienischen Kräften geschehen – einfach nicht mit dem etwas kühlen Klima und der Reserviertheit im deutschen Alltag klarkommen. Trotz gutem Gehalt, Unterkunft und Hilfe bei Freizeit und Behördengängen zieht es die jungen Leute häufig wieder in ihre Heimat, wo sie dann schlechter bezahlte Jobs annehmen. Experten bauen darauf, dass die ersten und zweiten Jahrgänge der ausländischen Pflegekräfte aber positive Beispiele hervorbringen und dies sich dann in China oder anderswo herumspricht.

Tipp: Eine neues Modell für die Sprachqualifikation von ausländischen Pflegekräften bietet die DEKRA-Akademie an. Mehr über die B2-Kurse in den Heimatländern lesen Sie HIER (= Link, Bericht folgt).

Juni 2015. Redaktion pflegeinfos.net

Dienstag, 19. Mai 2015

Seniorenhilfe in Holzgerlingen. Mit einer 24h-Betreuung können pflegebedürftige alte Menschen in Holzgerlingen und daheim wohnen bleiben

In der Gemeinde Holzgerlingen sowie in den benachbarten Dörfern im Landkreis Böblingen ist seit zwei Jahr der Seniorenservice von riva-care tätig. Pflegebedürftige Senioren und ihre Angehörigen können in Holzgerlingen folgende Dienstleistungen von riva-care in Anspruch nehmen:

24h Haushaltsbetreuung daheim in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus
• 24h Grundpflege und Kochen, Wäsche, Freizeitgestaltung
• Besorgungsfahrten und Arztbesuche sowie dauerhafte Anwesenheit
• Urlaubsbetreuung von pflegebedürftigen alten Menschen (mind. vier Wochen)

Für diese Dienstleistungen stehen zuverlässige osteuropäische Betreuerinnen und seit Januar 2015 auch Helferinnen aus Kroatien und Serbien zur Verfügung, die 24 Stunden im Pflegehaushalt bleiben und eine Alltagsbetreuung (mit Hauswirtschaft) gewährleisten. Großer Vorteil: Angehörige werden entlastet.

24 Stunden Betreuung, Krankenpflege Holzgerlingen
24h-Betreuung in Holzgerlingen: Mit einer Haushaltshilfe können Senioren in ihren vier Wänden bleiben

In der Praxis funktioniert die Zusammenarbeit zwischen der osteuropäischen Betreuerin und der Pflegeperson sehr gut. Die meisten Kräfte sprechen gut deutsch und sind hauswirtschaftlich versiert. Im Verbund mit den ambulanten Diensten, Ärzten und Angehörigen schaffen die 24-Stunden-Betreuerinnen ein gutes Versorgungsnetz und geben den Familienangehörigen Sicherheit. 

24h Betreuung in Ehningen, Nufringen, Gärtringen, Rohrau oder Hildrizhausen und der Region bis Herrenberg: Nutzen Sie die Erfahrung von riva-care (seit 2010 im Großraum Stuttgart tätig). Die Pflege-Experten beraten auch zu Pflegestufen und Finanzierung der 24h Pflege durch Pflegekassen und den Staat. Beratung und Angebote sind kostenfrei und und ohne Verpflichtungen.

Weitere Informationen zur privaten 24h-Stunden-Betreuung in Holzgerlingen erhalten Angehörige unter Telefon (0711) 966 66 533 oder im Internet unter www.riva-care.de

Mai 2015. Redaktion pflegeinfos.net
Copyright Foto: PR/Fotolia 

Freitag, 15. Mai 2015

Rechtliche Rahmenbedingungen und Legalität sind Grundvoraussetzungen in der Rund-um-die-Uhr-Betreuung / 24h Betreuung

Mitte März 2015 fand in Berlin der Deutsche Pflegetag statt, an dem über 4.000 Experten und Entscheider aus Pflege, Politik und Wirtschaft über die Zukunft der Pflege diskutierten. Mit dabei war auch die Hausengel Betreuungsdienstleistungen GmbH, Deutschlands größter Franchisegeber im Bereich der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft.

Diskussion mit "Pflegepapst Claus Fussek"
Im Rahmen dieses Kongresses gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema „24-Stunden-Betreuung in Privathaushalten: Rechtliche Rahmenbedingungen und Fallstricke, Branchenexperten präsentieren ihre Erkenntnisse zu dieser Versorgungsform“. Simon Wenz, Geschäftsführer der Hausengel Betreuungsdienstleistungen GmbH, und Anna Pustelnik, Geschäftsführerin der Medipe24 GmbH, diskutierten als Vertreter der Branche mit Claus Fussek, pflegender Angehöriger und Pflegekritiker, Frederic Seebohm, Geschäftsführer des Verband für häusliche Betreuung und Pflege (VHBP e.V.) sowie dem Rechtsanwalt Dr. Tobias Liebau über die Versorgung durch osteuropäische Betreuungspersonen in Deutschland.

Die Erkenntnisse der Experten, aber auch die Fragen des interessierten Publikums machten deutlich, dass die Legalität eines der wichtigsten Kriterien bei der Entscheidung für oder gegen eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung ist. Ferner stellte sich heraus, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen dieser Versorgungsform für viele Verbraucher undurchsichtig sind und sie sich mehr Aufklärung wünschen.
 

50plus-Messe liefert gleiche Ergebnisse
Vom 17. bis 19. April 2015 fand in München „Die66“, Deutschlands größte 50plus Messe, mit rund 47.000 Besuchern statt. Im Rahmen dieser Messe hielten Frederic Seebohm und Vertreter der Hausengel Betreuungsdienstleistungen GmbH gemeinsam einen Vortrag zum Thema „24-Stunden-Betreuung“ und stellten sich den Fragen des Publikums. Auch hier wurde deutlich, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen wichtigster Faktor, gleichzeitig aber auch der undurchsichtigste Bereich für Interessierte und Betroffene ist.

Die Hausengel Betreuungsdienstleistungen GmbH hat dies zum Anlass genommen, auf ihrer Website www.hausengel.de umfangreiches Informationsmaterial zu den verschiedenen rechtlichen Modellen der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft zusammen zu stellen. Darüber hinaus stehen die Berater der Hausengel Betreuungsdienstleistungen sowie der Verband für häusliche Betreuung und Pflege (VHBP e.V.), www.vhbp.de, für Fragen gerne zur Verfügung.

Mai 2015. Redaktion pflegeinfos.net

Mittwoch, 13. Mai 2015

Gammertingen im Landkreis Sigmaringen sucht Hausärzte auf dem Portal perspektive-hausarzt-bw.de


Hausärzte gesucht: Auch Gammertingen präsentiert sich dem medizinischen Nachwuchs ab sofort online in der Praxisbörse der Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg.

Die Stadt Gammertingen ist auf der Suche nach engagierten jungen Hausärzten, die es sich vorstellen können, eine der vorhandenen Hausarztpraxen in der Laucherttalstadt am südlichen Rand der Schwäbischen Alb zu übernehmen oder zusammen mit einem der ortsansässigen Kollegen eine Gemeinschaftspraxis (BAG) zu eröffnen. Dies ist für die Zukunft sehr wichtig, weil gerade der demoskopische Wandel eine wohnortnahe gute medizinische Versorgung benötigt.
 
"Wir freuen uns, dass es eine Plattform wie die Praxisbörse der Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg gibt, die uns bei der Suche nach neuen Ärzten unterstützt. Jeder Arzt ist bei uns willkommen – egal ob er sich gleich selbstständig ma-chen möchte oder für den Anfang erst einmal in Anstellung Erfahrungen sammeln will", sagt Bürgermeister Holger Jerg.
 
Die Kleinstadt im Landkreis Sigmaringen hat ein umfangreiches Angebot im Bil- dungsbereich und der Kinderbetreuung zu bieten. Darüber hinaus gibt es ein umfassendes Netzwerk aus Medizinern aller Fachrichtungen und Kliniken. „Wir freuen uns die Gemeinden und Städte mit unserer Praxisbörse unterstützen zu können. Das Internet und unsere Praxisbörse sind die richtigen Kanäle, um junge Mediziner auf sich aufmerksam zu machen“, ergänzt Dr. Berthold Dietsche, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg.

Seit 2012 betreibt die Initiative Perspektive Hausarzt BW ihre Onlineplattform und versucht, unterstützt von dem Sozialministerium BW und den Partnern AOK BW, Sparkassenverband BW, Bosch BKK und dem Hausärzteverband BW, interessierte Ärzte zu einer Niederlassung in Baden-Württemberg zu motivieren. Ergänzt wird das Angebot durch die Facebook-
Seite, auf der die Hausarztgesuche der Kommunen und Landkreise regelmäßig gepostet werden. www.perspektive-hausarzt-bw.de
 
Mai 2015. Redaktion pflegeinfos.net

Dienstag, 12. Mai 2015

Hausnotruf für ältere Menschen – neue Entwicklung von Karlsruher Gründerfirma easierLife mit Sensoren in der Wohnung

Sich zu Hause sicher fühlen – insbesondere für Ältere spielt das gute und sichere Gefühl eine große Rolle. Zum Glück gibt es mittlerweile viele technische Hilfsmittel für sicheres Wohnen im Alter, dazu gehört insbesondere der sehr verbreitete Hausnotruf.

Was aber ist, wenn die ältere Person den Notrufknopf einmal nicht bei sich trägt, liegen lässt oder in Folge von Demenz, Schwäche alles vergisst? Auch für dieses letzte "Restrisiko" kommen nun neue digitale Hightech-Lösungen zum Einsatz. Eine innovative Anwendung in diesem Bereich ist das easierLife-System einer jungen Karlsruher Firma.

Es funktioniert mit Sensoren in der Wohnung, die Bewegungen und bestimmte Aktionen (z.B. das Verlassen der Wohnung) automatisch registrieren. Sie erkennen kritische Situationen, beispielsweise wenn ein Senior morgens nicht aufsteht oder von einem Spaziergang nicht wie geplant nach Hause zurückkehrt. Oder wenn eine Person zu lange im Badezimmer oder der Toilette verweilt.

Schnelle Notfallmeldung aufs Handy
In solchen Fällen wird umgehend eine zuvor definierte Person vor Ort bzw. in der Nähe per Nachricht auf ihrem Smartphone informiert. Sie kann dadurch den älteren Menschen helfen bzw. Hilfe organisieren, wenn dies den Bewohnern selbst nicht mehr möglich ist. Erste Modellanwendungen laufen im Betreuten Wohnen. Aber easierLife lässt sich auch auf private Haushalte übertragen. In diesem Fall würden – statt der Koordinatorin – einfach die Angehörigen oder andere Bezugspersonen wie Nachbarn oder beste Freunde auf das Handy informiert. Privatanwender können sich über Apple oder bei Google-Android entsprechende Apps besorgen. 

Wohlfahrtswerk testet Sensorensystem im Karl-Walser-Haus
Inzwischen laufen Testphasen des Systems bei renommierten Partnern in der Altenpflege wie etwa dem Deutschen Roten Kreuz, der bruderhausDiakonie und dem Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg. Zum Einsatz beim Wohlfahrtswerk kommt das System im Karl-Walser-Haus in Ludwigsburg. Hier wurden
einige Wohnungen des Betreuten Wohnens mit Sensoren ausgestattet, die Notfallsituationen automatisch erkennen und die Koordinatorin vor Ort in einer kritischen Situation alarmieren. Dadurch genießen die älteren Menschen in Ludwigsburg noch mehr Sicherheit in ihren Wohnungen. Parallel ist jederzeit eine engmaschige Betreuung gewährleistet, ohne dass die Privatsphäre der Bewohner berührt wird. 

Auszeichnung auf der CeBIT 2015
Die clevere und schnell zu installierende Lösung easierLife wurde deshalb nicht umsonst auf der diesjähren IT-Fachmesse CeBIT ausgezeichnet. Im März 2015 erhielt die Start-up-Firma den "IKT Innovativ Preis" von Brigitte Zypries überreicht, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

Bewertet wurden neben den Qualifikationen und Erfahrungen des Teams auch das Marktpotenzial und Wettbewerbsfähigkeit des Produkts sowie Umsetzbarkeit und Innovationshöhe der Idee. Die siebenköpfige Jury um Romy Schnelle von der High-Tech Gründerfonds Management GmbH und Alexandra Prümke vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) sahen diese  bei easierLife gegeben. 

Weitere Informationen: Telefon (0721) 96 54 192, www.easierlife.de

Mai 2015. Redaktion pflegeinfos.net 
Copyright Fotos: PR